DE196382C - - Google Patents
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P1/00—Air cooling
- F01P1/04—Arrangements for cooling pistons
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Explosionskraftmaschine mit drei Arbeitsräumen, die
sich in einem gemeinsamen Zylinder befinden und in denen zwei miteinander fest verbundene
Kolben bzw. ein Stufenkolben sich bewegen. ·
Eine derartige Explosionskraftmaschine soll gemäß der Erfindung mit Einrichtungen ausgestattet
werden, die eine sehr durchgreifende
ίο Luftkühlung der Maschine ermöglichen. Außerdem werden durch zweckmäßige Anordnung
des Angriffspunktes der Kolbenstange am Kolben wesentliche konstruktive Vorteile
erreicht.
In der Zeichnung ist eine Aüsführungsform der Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt,
in Fig. 2 in einem dicht über dem Kolbengehäuse geführten Querschnitt und in
Fig. 3 in senkrecht durch Fig. 2 geführtem Schnitt dargestellt.
I ist der Zylinder der Maschine, der mit einem Zwischenstück 2 ausgerüstet ist, das
ihn in zwei Teile zerlegt. Das Zwischenstück kann entweder mit dem Zylinder zusammengegossen
oder in ihn eingesetzt sein. In den beiden dadurch geschaffenen Abteilungen des Zylinders bewegt sich der Stufenkolben
6, durch den drei Arbeitsräume in dem Zylinder geschaffen werden. Dieser ist mit sechs Ventilen 3 ausgerüstet, und zwar
so, daß die eine Zylinderseite drei Einlaßventile, die andere drei Auspuffventile besitzt.
. Zu diesem Zweck sind die vier mittleren Ventile derart angeordnet, daß je zwei entgegengesetzte
Ventilkammern oberhalb bzw. unterhalb des Zwischenstückes 2 mit den Räumen
Ii bzw. 12 des Zylinders verbunden sind. Das eine Ende des Zylinders ist mit dem
Deckel 4 verschlossen, der obere Fortsatz des Stufenkolbens sowie das Zwischenstück
ist mit Hilfe von nach innen spannenden Ringen 5 abgedichtet. Die Ventile werden
so gesteuert, daß in den drei Arbeitsräumen nacheinander Ansaugung, Verdichtung, Explosion
und Ausstoßung der Verbrennungsgase stattfinden.
Diese Anordnung an und für sich bildet nicht den Gegenstand der Erfindung, diese
besteht vielmehr in den nunmehr zu beschreibenden Konstruktionen:
An den Zylinder bzw. das Kurbelgehäuse sind Pratzen 25 angegossen. In diesen und
in deni Kurbelgehäuse befinden sich öffnungen 9. Der obere Kolben ist weiter mit
einer Scheibe 22 versehen, in der Klappen oder Ventile 23 angeordnet sind, die beim
Aufwärtsgange des Kolbens sich öffnen und beim Abwärtsgange sich schließen. Ebensolche
Klappen oder Ventile 24 sind in den Öffnungen 9 der Pratzen 25 vorgesehen. Der obere Fortsatz des Stufenkolbens tritt durch
den Deckel 4 hindurch; auf dem Deckel ist eine Haube 8 angeordnet, die einen Ölbehälter
10 trägt. Auf der Oberseite der Haube sind Öffnungen 21 angebracht.
Bewegt sich der Kolben nach abwärts, so schließen sich die Ventilklappen 23, und die
in dem inneren Hohlraum des Kolbens befindliche Luft wird in das Kurbelgehäuse gepreßt,
um hier durch die Öffnungen 9 nach außen zu entweichen. Hierbei wird zugleich infolge des Abwärtsganges des Kolbens
durch die Öffnungen 21 Frischluft angesaugt. Bewegt sich der Kolben nun wieder aufwärts,
so schließen sich die Klappen 24 über den Öffnungen 9 der Pratzen 25, und es öffnen
sich gleichzeitig1 die Klappen 23 im Kolben, so daß die angesaugte Frischluft nicht ausgestoßen
wird, sondern in das Innere' des Kolbens tritt, um beim nächsten Vorgang des
Kolbens wiederum durch das Kurbelgehäuse
ίο hindurchgepreßt zu werden.
Hierdurch ist eine- ungemein wirksame Luftkühlung geschaffen.
Die besondere Anordnung des Kolbens erfordert eine sorgfältige Schmierung. Diese
ist in an sich bekannter und nicht den Gegenstand der Erfindung bildender Weise so bewirkt, daß aus dem Ölbehälter 10 ständig
das öl nach unten austropft und direkt den Pleuelstangenbolzen, den Kurbelzapfen und
den unteren Zylinderteil . schmiert.. Zur Schmierung des 'Kolbenumfanges ist dann
einer der Dichtungsringe 5 sowohl im Kolbendeckel wie im Zwischenstück 2 herausgenommen,
so daß ringförmige Hohlräume 14 entstehen, die in ebenfalls bereits bekannter
Weise durch Löcher 15. (Fig. 2) mit der äußeren Zylinderwand in Verbindung stehen
und von hier aus auf irgend eine Weise mit Öl gefüllt werden. Ebenso ist am äußeren
Umfang der beiden Kolben durch Herausnahme
eines Dichtungsringes ein Hohlraum 16 geschaffen (nur eingezeichnet beim oberen
Kolben), dem das Öl von innen her zugeführt wird, und zwar von einer Rinne 17
aus, die im Innern der beiden Kolben angebracht ist, durch herumspritzendes Öl gefüllt
wird. und durch ein Röhrchen mit den Hohlräumen 16 in Verbindung steht.
Die Pleuelstange 7 greift gemäß der Erfindung direkt am oberen Kolben selbst an.
Dadurch wird das Auftreten eines Kippmomentes verhindert, welches auf den Kolben
beim Rückgang ausgeübt werden würde, wenn die Pleuelstange tiefer, etwa am unteren
Kolben; angreifen würde. Durch Vermeidung
dieses Kippmomentes wird eine weit gleichmäßigere Abnutzung der Zylinderwände erreicht, als es sonst der Fall ist.
Claims (2)
1. Explosionskraftmaschine mit drei Arbeitsräumen und zwei miteinander ver-
. bundenen Kolben mit Kühlluftzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
. auf seiner oberen, durch einen Fortsatz mit der Außenluft in Verbindung stehenden
Fläche mit nach innen öffnenden , Luftventilen (23), das untere offene Ende
des Zylinders dagegen bzw. das an diesen anschließende Kurbelgehäuse mit nach außen öffnenden Luftventilen (24) versehen
ist, so daß beim Aufwärtsgang des Kolbens Kühlluft in den hohlen Innenraum
desselben hineintritt, die dann beim Abwärtsgang des Kolbens ausgestoßen
wird.
2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Vermeidung eines Kippmomentes die Pleuelstange im oberen Kolben angreift.·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196382C true DE196382C (de) |
Family
ID=459370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196382D Active DE196382C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196382C (de) |
-
0
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