DE196346C - - Google Patents

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DE196346C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/28Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy
    • H02J3/30Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy using dynamo-electric machines coupled to flywheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/16Mechanical energy storage, e.g. flywheels or pressurised fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' ■- M 196346 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26i März 1907 ab.
In der britischen Patentschrift 20169 vom Jahre 1905 ist ein System zum Ausgleich der Belastung in Wechselstromnetzen angegeben, bei dem ein umlaufender Umformer so verwandt wird, daß seine Wechselstromseite mit dem Speisestromkreis (Ein- oder Mehrphasensystem).verbunden wird, während seine Gleichstromseite mit den Bürsten eines Gleichstromerzeugers verbunden wird, dessen Anker mit einem Schwungrad ausgestattet ist. Diese letztere Maschine wird durch eine Nebenschlußwicklung erregt, in deren Stromkreis ein Widerstand eingeschaltet ist, welcher so geregelt werden kann, daß er die Erregung des Feldes entweder nach Belieben oder in Übereinstimmung mit der Belastung ändert. Dieses System soll nach der Erfindung in folgender Weise abgeändert werden.
In vielen Fällen, z. B. bei Kohlenminen, Walzengängen u. dgl., wo ein langsam laufender Induktionsmotor in direkter Kupplung mit der Seiltrommel, den Walzen usw. verwandt wird, muß, falls im Netze hohe Stromwechselzahl zur Verwendung kommt, bei dem Braunschen System eine große Polzahl für den Arbeitsmotor angenommen werden, um die erforderliche niedrige Geschwindigkeit zu erzielen. Dies macht aber den Motor sehr schwer und teuer. Wird nun der umlaufende Umformer, im System Braun durch einen sogenannten Kaskadenumformer ersetzt und der Induktionsmotor von Zwischenpunkten der Wicklung dieses umlaufenden Umformers aus gespeist, so umgeht man diese Nachteile. .
Bei diesem System gehen so wie bei dem Braunschen System vom Dreiphasennetz I aus (s. die Figur) Lei.ter 3 zu dem umlaufenden Umformer 2. Die Gleichstrombürsten 4 des letzteren sind mit den.Bürsten 5 der Gleich-Strommaschine 6, deren Anker ein Schwungrad 8 trägt, verbunden. Die Maschine 6 wird durch eine Nebenschlußwicklung 9, in deren Stromkreis der Widerstand IO liegt, erregt, so daß der Widerstand 10 die Erregung der Maschine 6 nach Belieben oder selbsttätig in Übereinstimmung mit der Belastung des Netzes 1 zu regeln gestattet. Der nach der Erfindung benutzte Umformer 2 hat nun zwei getrennte Läufer 11 und 12, die auf derselben Achse 13 sitzen und elektrisch durch die Leiter 14 verbunden sind. Diese Leiter verbinden symmetrisch gelegene Punkte der Wicklungen der Läufer 11 und 12. Die Wicklung von 12 ist mit den Segmenten eines .Stromabnehmers 15 verbunden, welcher sich auf der Achse 13 befindet. Die beiden Läufer 11 und 12 des Umformers 2 haben je eine Ständerwicklung; die Ständerwicklung 16 für den Läufer Ii ist nach der Induktionsmotortype, die Ständerwicklung 17 für den Läufer 12 dagegen nach der gewöhnlichen Gleichstromtype gebaut. Wie die Figur zeigt, ist die letztere im Nebenschluß an die Bürsten 4 über den Widerstand 18 gelegt.
Jede der Leitungen 14 ist mit einem Schleifring 19 verbunden, und Bürsten 20, die darauf schleifen, sind an die Ständerwicklung 21 des Arbeitsmotors 22 geschaltet. Der Motor 22 ist als Induktionsmotor gezeichnet,
dessen Läufer 23 mit der Seiltrommel mittels der Kupplung oder· Riemscheibe 24 gekuppelt ist. An Stelle der drei Verbindungen 14 könnten auch noch mehr angeordnet und sämtlich oder teilweise an die Schleifringe gelegt werden.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung vollzieht sich wie folgt: Die beiden miteinander verbundenen Motoren 11 und 12 bilden mit ihren Ständern 16 und 17 einen umlaufenden Umformer nach.Art von Leblanc (vergl. z. B. die deutsche Patentschrit 104301).
Wie bekannt, hängt die Geschwindigkeit der vereinigten Läufer von der Summe der
Anzahl der Pole
des
Stators 17
Anzahl der Pole
des
Stators 16
Hieraus ist ersichtlich, daß, solange die beiden Ständer 16 und 17 dieselbe Polzahl haben, Strom mit der halben Linienwechselzahl an den Schleifringen entnommen werden können. Haben aber die beiden Ständer verschiedene Polzahl, so ist die Wechselzahl an den Schleifringen größer oder kleiner als die halbe Linien wechselzahl, und dies hängt dann davon ab, ob der Gleichstromständer 17 oder der Induktionsmotor 16 die größere Polzahl hat. So läßt sich irgendeine gewünschte Wechselzahl für den Arbeitsmotor erhalten, und diese Wechselzahl läßt sich so wählen, daß der Motor sehr ökonomisch arbeitet, und gleichzeitig wird durch die Schwungradmaschine ein Belastungsausgleich auf der Polzahlen der beiden Ständerwicklungen 16 und 17 ab und ist der WechselzaW im Speise-Stromkreis, dividiert durch die Summe der Polpaare, beider Ständer gleich. Die Querverbindungen 14 und die zugehörigen Schleifringe 19 werden von einem Wechselstrom durchflossen, dessen Wechselzahl gleich ist der Umdrehungsgeschwindigkeit der vereinigten Läufer 11 und 12, multipliziert mit der Zahl der Polpaare des Gleichstromständers 17.
Das folgende Beispiel möge dies erklären: Bei einer Netzfreq.uenz von 50 Wechseln sei
Umdrehung
pro Minute
500
500
500
Wechselzahl
an den
Schleifringen 19
25
33 V3 ■ ■ i6a/8
Speiseseite erzielt. Der Leistungsfaktor des Systems läßt sich in gewünschter Weise durch Veränderung der Erregung des Gleichstromständers ij regeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Belastungsausgleich in Wechselstromahlagen mit Hilfe einer aus einem Wechselstrom-Gleichstromumformer gespeisten Schwungradmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformer ein Kaskadenumformer benutzt wird, an dessen die beiden Läuferwicklungen verbindende Leiter der mit schwankender Belastung.arbeitende Motor angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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