DE19634473C2 - Verfahren zur Herstellung einer Chipkarte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer ChipkarteInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Chipträgern, insbesondere Chipkarten, gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der hier verwendete Begriff
"Chipträger" alle Chipanordnungen umfaßt, bei denen eine Chipeinheit
oder ein Chipmodul auf einem Substrat angeordnet ist, ohne Einschrän
kung hinsichtlich der Materialbeschaffenheit des Substrats oder der
Verwendung des Chipträgers. Auch beinhaltet der Begriff "Chipkarte"
lediglich einen Hinweis auf die Kartenform des Substrats ohne Einschrän
kung hinsichtlich der Materialbeschaffenheit. Als Materialien für das
Substrat kommen beispielsweise in Frage, Kunststoff, Textilien, Papiere.
Bei der Herstellung von Chipkarten, die als sogenannte "Kontaktkarten"
einen Kartenkörper und ein darin aufgenommenes Chipmodul aufweisen,
das eine mit der Kartenoberfläche im wesentlichen bündige Außenkon
taktflächenanordnung aufweist, werden zur Aufnahme des Chipmoduls den
Chipmodulabmessungen entsprechende Ausnehmungen in den Kartenkör
per oder das Kartensubstrat eingebracht. Bei den bekannten Chipkarten
erstrecken sich die Ausnehmungen nur über einen Teil der Höhe der
Chipkarte, so daß die Ausnehmungen einen Boden aufweisen, auf dem das
Chipmodul so plaziert werden kann, daß sich letztendlich eine im wesent
lichen mit dem Kartenkörper bündige Anordnung der Außenkontaktflä
chenanordnung des Chipmoduls ergibt. Um derartige Ausnehmungen im
Kartensubstrat, die sich lediglich über einen Teil der Kartendicke erstrec
ken, herstellen zu können, werden üblicherweise Fräsverfahren eingesetzt,
die aufgrund der geringen Dicke des Kartensubstrats genau und daher mit
entsprechend großem Aufwand geregelt werden müssen. Darüber hinaus
können die bekannten Fräsverfahren nur mit niedrigen Vorschubgeschwin
digkeiten arbeiten, um sicherzustellen, daß beim Fräsvorgang der Boden
der gefrästen Ausnehmung nicht durchbrochen wird.
Aus der EP 0 638 873 A2 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Chip
karte bekannt, bei dem ausgehend von Rollen- oder Bogenmaterial in das
Basismaterial eine Fensteröffnung eingebracht wird, anschließend das
Basismaterial mit einem Decklagenmaterial belegt wird und in das so
gebildete Sackloch ein Chipmodul eingesetzt wird.
Aus der DE 44 31 605 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem mit einer
einzigen Vorrichtung eine Spule hergestellt und die Spulendrahtenden
mit den korrespondierenden Anschlussflächen des Chipmoduls verbunden
werden. Dabei erfolgt zunächst das Wickeln der Spule, dann das Kontak
tieren des Chipmoduls und in einem weiteren Schritt das Einsetzen des
Chipmoduls in ein Fenster des Basismaterials. Hierdurch wird eine frei
schwebende, nur von den Bondkontakten gehaltene Anordnung des
Chipmoduls im Fenster des Basismaterials erreicht.
Aus der EP 0 682 321 A2 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Spule
zunächst auf der Deckfolie angeordnet und anschließend die Deckfolie
mitsamt der Spule auf das Basismaterial aufgebracht wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfah
ren vorzuschlagen, das die Herstellung einer Chipkarte vereinfacht.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des An
spruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird nämlich ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem
ausgehend von einem endlos als Rollenmaterial oder als Bogenmaterial
zugeführten Basissubstratmaterial die Einbringung einer Fensteröffnung in
das Basissubstratmaterial und nachfolgend die Belegung des Basis
substratmaterials mit einem Decklagenmaterial und die Bestückung des
Basissubstratmaterials in einer Bestückungsstation erfolgt.
Durch Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, die
bekannte, relativ aufwendige Fräsbearbeitung zur Erzeugung einer mit
einem Boden versehenen Ausnehmung im Basissubstratmaterial zu erset
zen durch eine relativ einfach zu erzeugende Fensteröffnung im Basis
substratmaterial überlagert mit einer Belegung des mit der Fensteröffnung
versehenen Basissubstratmaterial mit einem Decklagenmaterial und an
schließender Bestückung des Basissubstratmaterials mit dem in die derart
geschaffene Ausnehmung einzusetzenden Chipkartenelement.
Die Einbringung einer Fensteröffnung, also einer durchgehenden, bodenlo
sen Ausnehmung in das Basissubstratmaterial ist schon deswegen einfa
cher und schneller realisierbar, da kein Tiefenanschlag oder ähnliches
vorgesehen werden muß, um eine Vorschubbewegung - wie es bei Anwen
dung eines Fräsverfahrens der Fall ist - rechtzeitig abzustoppen, damit ein
Boden für die Ausnehmung verbleibt. Bei Anwendung des erfindungsge
mäßen Verfahrens wird der zur Anordnung im Basissubstratmaterial
notwendige Boden durch die, die Fensteröffnung abdeckende Belegung
des Basissubstratmaterials mit dem Decklagenmaterial geschaffen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird darüberhinaus das Basissubstratmaterial in der Bestüc
kungsstation mit einem
Chipmodul bestückt, derart, daß das Chipmodul von der Fensteröffnung
aufgenommen wird, wodurch das Basissubstratmaterial entspre
chend der Herstellung einer Chipkarte für den kontaktbehafteten Abgriff
bestückt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt darüber hinaus
in einer der Bestückungsstation unmittelbar
nachfolgenden weiteren Bestückungs
station die Belegung des Basissubstratmaterials mit einer Spule derart,
daß die Spulendrahtenden der Spule in eine Überdeckungslage mit
Anschlußflächen des zuvor applizierten Chipmoduls zur
Herstellung einer Verbindung zwischen der Spule und dem Chipmodul und
Ausbildung einer Transpondereinheit gebracht werden.
Dabei kann die Belegung des Basissubstratmaterials mit der Spule durch
Verlegung eines Spulendrahts zur Ausbildung der Spule auf dem Basis
substratmaterial oder durch Bestückung des Basissubstratmaterials mit
einer bereits fertiggewickelten Spuleneinheit erfolgen.
Wenn nach Anordnung oder Ausbildung der Transpondereinheit auf dem
Basissubstratmaterial eine Belegung mit einem oberen, die Transponder
einheit abdeckenden, weiteren Decklagenmaterial erfolgt, wird die Her
stellung einer Chipkarte möglich, die lediglich einen kontaktlosen Abgriff
ermöglicht.
Nachfolgend werden vorteilhafte Varianten des vorgenannten Verfahrens,
sowie der dabei zum Einsatz kommenden Vorrichtungen und damit herge
stellter Chipkarten unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste nicht zum Erfindungsgegenstand gehörige Verfahrensvariante zur Herstellung einer
Chipkarte;
Fig. 2 eine zweite Verfahrensvariante zur Herstellung einer
Chipkarte;
Fig. 3 eine dritte nicht die Erfindung betreffende Verfahrensvariante zur Herstellung einer
Chipkarte;
Fig. 4 eine vierte Verfahrensvariante zur Herstellung einer
Chipkarte;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Gestelltisch einer Vorrichtung
zur Herstellung einer Chipkarte;
Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 5 dargestellten Gestellti
sches;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den in Fig. 5 dargestellten Gestell
tisch mit Darstellung von auf dem Gestelltisch geför
derten Kartensubstratbögen;
Fig. 8 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Chipkarte;
Fig. 9 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Chipkarte;
Fig. 10 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Chipkarte.
Fig. 1 zeigt in einer Prinzipdarstellung in einer ersten Verfahrensvariante
die Herstellung eines im Endzustand nicht dargestellten Chipträgers als
Chipkarte aus einem Kartenverbund 20, in den mittels einer Transponder
bestückungseinrichtung 21 ein hier nicht näher dargestellter Transponder
aus einem Chipmodul und einer damit kontaktierten Spule implementiert
ist.
Der am Ende des in Fig. 1 dargestellten Verfahrensablaufs hergestellte,
abgelängte Kartenverbund 20 weist insgesamt drei Materiallagen, nämlich
eine mittlere Kartensubstratlage 22 und zwei jeweils auf der Ober- und
der Unterseite der Kartensubstratlage 22 angeordnete Decklagen 23 und
24, auf.
Die Kartensubstratlage 22 wird zu Beginn des Verfahrens als von einer
Kartensubstratrolle 25 abgerolltes, endloses Kartensubstratmaterial 26
zugeführt. Ebenso werden die Decklagen 23, 24 als endloses Decklagenmaterial
27 bzw. 28 von einer Decklagenrolle 29 bzw. 30 zugeführt.
Zur Herstellung des am Ende des Verfahrens ausgebildeten Kartenver
bunds 20 durchlaufen das Kartensubstratmaterial 26 und die Decklagen
materialien 27, 28 verschiedene Arbeitsstationen. Dabei werden das
Kartensubstratmaterial 26 sowie die Decklagenmaterialien 27, 28 über
eine nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 5, 6 und 7 noch näher
erläuterte Mitnehmereinrichtung 93 getaktet in Fertigungsrichtung 89
(Fig. 1) fortbewegt.
In einer ersten Zusammenführungsphase 33 erfolgt eine Einführung des
Kartensubstratmaterials 26 und des von unterhalb des Kartensubstratmate
rials 26 zugeführten Decklagenmaterials 27 in die Mitnehmereinrichtung
93 (Fig. 5, 6 und 7) und in einer ersten Stillstandsphase der getakteten
Vorschubbewegung in einer Fensterstation 35 die Einbringung einer
Fensteröffnung 36 in das Kartensubstratmaterial 26. Bei dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Fensterstation 35 eine Fen
sterstanze 37 auf, die mittels eines Fensterstempels 38 die Fensteröffnung
36 in das zwischen zwei Klemmbacken 39, 40 der Fensterstanze 37 ge
haltene Kartensubstratmaterial 26 einbringt. In derselben Stillstandsphase
erfolgt darüber hinaus die Einbringung einer hier als Rastmarke 41 ausge
bildeten Positionsmarke in den zusammengeführten, aus dem Karten
substratmaterial 26 und dem Decklagenmaterial 27 gebildeten, nunmehr
zweilagigen Lagenverbund 42. Die Positionsmarke 41 wird in dem in Fig.
1 dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Rastmarkenstanzeinrich
tung 43 in den Lagenverbund 42 eingebracht und besteht aus einem
einfachen Durchgangsloch.
Nachfolgend der Zusammenführungsphase 33 wird der nunmehr gebildete
Lagenverbund 42 in eine Bestückungsphase 44 überführt. In der Bestüc
kungsphase 44 ist der Lagenverbund 42 um einen Vorschubtakt in Ferti
gungsrichtung 89 vorwärts bewegt, wobei die relative Positionsänderung
des Lagenverbunds 42 definiert wird durch einen Rastfinger 45, der in der
Zusammenführungsphase 33 durch die Rastmarkenstanzeinrichtung 43
erzeugte, als Durchgangsloch ausgebildete Rastmarke 41 eingreift. Dabei
entspricht der Abstand a zwischen dem Rastfinger 45 und der Rastmar
kenstanzeinrichtung 43 bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
dem zweifachen des Abstandes b zwischen der Rastmarkenstanzeinrich
tung 43 und der Fensterstanze 37. Auf halber Strecke zwischen der
Rastmarkenstanzeinrichtung 43 und dem Rastfinger 45, also im Abstand b
zum Rastfinger 45, befindet sich die Transponderbestückungseinrichtung
21. Somit ist die Transponderbestückungseinrichtung 21 in der Bestüc
kungsphase 44 exakt über der in der Zusammenführungsphase 33 in das
Kartensubstratmaterial 26 eingebrachten Fensteröffnung 36 positioniert.
In der Bestückungsphase 44 bildet darüber hinaus die Fensteröffnung 36
infolge des Lagenverbunds 42 mit dem von unten die Fensteröffnung 36
abdeckenden Decklagenmaterial 27 nunmehr eine mit einem durch das
Decklagenmaterial 27 gebildeten Boden 46 versehene Ausnehmung 47
(Fig. 8). In diese Ausnehmung 47 wird das Chipmodul 48 des Transpon
ders 49 so eingesetzt, daß die Spule 50 des Transponders 49 auf dem
Kartensubstratmaterial 26 aufliegt.
Nach Bestückung des Kartensubstratmaterials 26 bzw. des Lagenverbunds
42 mit dem Transponder 49 wird der Rastfinger 45 aus der die Relativpo
sition des Lagenverbunds 42 gegenüber der Transponderbestückungsein
richtung 21 sichernden Rastmarke 41 wieder hinausbewegt und der La
genverbund 42 in einem weiteren Vorschubtakt in Fertigungsrichtung 89
vorbewegt. Dabei befindet sich der Lagenverbund 42 zusammen mit dem
von oberhalb des Kartensubstratmaterial 26 zugeführten oberen Deckla
genmaterials 28 in einer weiteren Zusammenführungsphase 51.
In der Zusammenführungsphase 51 werden der Lagenverbund 42 und das
Decklagenmaterial 28 zusammen von der Mitnehmereinrichtung 93 erfaßt
und vorbewegt. Dabei ist der Endpunkt der Vorbewegung wieder definiert
durch den nächsten Eingriff des Rastfingers 45 in eine in Fertigungsrich
tung 89 nachfolgende Rastmarke. Während der Vorbewegung in der
Zusammenführungsphase wird die Oberseite des Kartensubstratmaterials
26 mit dem Decklagenmaterial 28 belegt. Dabei sorgt eine während des
Vorbewegungstakts kontinuierlich über den nunmehr aus dem Kartensubstratmaterial
26 und den Decklagenmaterialien 27 und 28 gebildeten
Lagenverbund 53 hinweggeführte Thermodeneinrichtung 54 zumindest
längs einer in Fertigungsrichtung 89 verlaufenden Linie für eine Vorfixie
rung der Lagen des Lagenverbunds 53 gegeneinander, so daß am Ende der
Zusammenführungsphase 51 mit einer Trenneinrichtung 55 der Lagenver
bund 53 zur Ausbildung des bereits im wesentlichen Kartenabmessungen
aufweisenden Kartenverbunds 20 abgelängt werden kann. Nach jedem
Vorschubtakt kann ein derartiger Kartenverbund abgelängt und beispiels
weise in einem Kartenverbundstapel 56 angeordnet werden. Die Karten
verbunde 20 können dann einem Laminiervorgang zugeführt werden, um
eine vollflächige Verbindung der Lagen des Kartenverbunds 20 zur Aus
bildung einer Chipkarte zu schaffen.
Bei der in Fig. 1 im Prinzip dargestellten Verfahrensvariante können
ebenso wie bei den nachfolgend noch erläuterten Verfahrensvarianten
unterschiedliche Materialien als Kartensubstratmaterial und Decklagen
material verwendet werden. So können Kunststoffmaterialien ebenso wie
textile oder papierene Materialien Verwendung finden. In Abhängigkeit
von der gewählten Materialart kann die in der vorstehend erläuterten
Verfahrensvariante als Thermodeneinrichtung 54 ausgebildete Einrichtung
zur Vorfixierung des Kartenverbunds auch aus einer Ultraschall- oder
Klebeeinrichtung gebildet sein. Ebenso ist die unter Bezugnahme auf die
in Fig. 1 dargestellte Verfahrensvariante als Fensterstanze 37 ausgeführte
Einrichtung zur Einbringung der Fensteröffnungen in das Kartensubstrat
material - ebenfalls je nach Art des verwendeten Materials - auch bei
spielsweise durch eine mechanisch arbeitende Schneideinrichtung oder
einer Hochfrequenz-Schneideinrichtung ersetzbar.
In den Fig. 2 und 3 sind weitere Verfahrensvarianten zur Herstellung
einer Chipkarte dargestellt, die übereinstimmend mit der in Fig. 1 darge
stellten Verfahrensvariante zu Beginn eine Zusammenführungsphase 33
und zum Ende eine Zusammenführungsphase 51 aufweisen, sich jedoch
hinsichtlich ihrer Bestückungsphasen 57 bzw. 58 von der in Fig. 1 darge
stellten Verfahrensvariante unterscheiden.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Verfahrensvarianten dienen zur
Herstellung einer der in Fig. 8 dargestellten Chipkarte 59 vergleichbaren
Chipkarte, in der jedoch die Spule 50 und das Chipmodul 48 nicht als
zusammenhängende Einheit, also als Transponder 49, sondern als einzelne
Elemente mit nachfolgender Verbindung implementiert werden.
Hierzu ist die Bestückungsphase 57 der in Fig. 2 dargestellten Verfah
rensvariante in drei Vorschubtakte unterteilt, wobei in der Stillstandszeit
nach dem ersten Vorschubtakt mittels einer Bestückungseinrichtung 62 ein
Einsetzen des Chipmoduls 48 in die zuvor eingebrachte Fensteröffnung 36
im Kartensubstratmaterial 26 erfolgt. In der dem nachfolgenden Vor
schubtakt folgenden Stillstandsphase wird mittels einer relativ zum fest
positionierten Kartensubstratmaterial 26 bewegbaren Verlegeeinrichtung
60 ein hier nicht näher dargestellter Spulendraht spulenförmig auf dem
Kartensubstratmaterial 26 verlegt, derart, daß das hier nicht näher darge
stellte Spulendrahtenden in eine Überdeckungslage mit Kontaktflächen des
in der Fensteröffnung 36 aufgenommenen Chipmoduls 48 gelangen.
Schließlich wird in einer weiteren Stillstandsphase, die dem nächsten
Vorschubtakt folgt, eine Verbindungseinrichtung 61 über der Fensteröff
nung 36 positioniert, derart, daß eine Kontaktierung der sich in einer
Überdeckungslage mit den Kontaktflächen des Chipmoduls 48 befindenden
Spulendrahtenden erfolgen kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Verfahrensvariante unterscheidet sich hinsicht
lich ihrer Bestückungsphase 58 von der in der in Fig. 2 dargestellten
Verfahrensvariante insoweit, als die Reihenfolge der Bestückungseinrich
tung 62 und der Verlegeeinrichtung 60 miteinander vertauscht sind.
Grundsätzlich erfolgen bei dem in den Verfahrensvarianten gemäß der Fig.
2 und 3 zusammengesetzten Lagenverbund 42 sämtliche Bestückungs-,
Verlegungs- und Verbindungsvorgänge von oben her, da die in das Kar
tensubstratmaterial 26 eingebrachten Fensteröffnungen 36 aufgrund der
von unten gegen das Kartensubstratmaterial 26 geführten Decklagenmate
rials 27 nur von oben her zugänglich sind. Bei abweichendem Aufbau des
Lagenverbunds 42 wären zumindest die Bestückungsvorgänge auch von
unten her möglich.
Fig. 4 zeigt eine weitere Verfahrensvariante, die hinsichtlich der ersten
Zusammenführungsphase 33 und der nachfolgenden Bestückungsphase 57
mit der unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläuterten Verfahrensvariante
übereinstimmt. Hinsichtlich einer Zusammenführungsphase 63 ergeben sich
jedoch gegenüber der in Fig. 2 dargestellten Zusammenführungsphase 51
Abweichungen. Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, erfolgt nämlich die Zufüh
rung des von oben auf das Kartensubstratmaterial 26 geführten Deckla
genmaterials 28 nachdem bereits zuvor eine Fensteröffnung 64 in das
obere Decklagenmaterial 28 mittels einer Fensterstanze 65 oder einer
vergleichbaren Einrichtung eingebracht worden ist. Dabei wird die Fen
steröffnung 64 in einer Stillstandsphase eingebracht, die der dem letzten
Takt der Bestückungsphase 27 nachfolgenden Stillstandsphase überlagert
ist.
Im Abstand b - bezogen auf die Länge des eben angeordneten Decklagen
materials 28 - wird parallel zur Einbringung der Fensteröffnung 64 durch
die Fensterstanze 65 mit einer weiteren Rastmarkenstanzeinrichtung 66
deckungsgleich mit einer zuvor durch die Rastmarkenstanzeinrichtung 43
in den Lagenverbund 42 eingebrachten Rastmarke 41 eine Rastmarke 67 in
das Decklagenmaterial 28 eingebracht, die zusammen eine positionsidenti
sche Rastmarke 68 des nunmehr aus den Decklagenmaterialien 27 und 28
sowie dem Kartensubstratmaterial 26 gebildeten Lagenverbunds 53 bilden.
Hierdurch wird sichergestellt, daß nach einer weiteren getakteten Vor
schubbewegung zum einen die Fensteröffnung 64 des Decklagenmaterials
28 in der gewünschten Überdeckungslage mit der Fensteröffnung 36 im
Kartensubstratmaterial 26 angeordnet ist, und zum anderen eine weitere
stationäre Bestückungseinrichtung 69 so positioniert ist, daß ein Chipmo
dul 70 (Fig. 10) in eine zuvor durch die Bestückungseinrichtung 62 in die
Fensteröffnung 36 des Kartensubstratmaterials 26 eingebrachte Chipmo
dulaufnahme 71 (Fig. 10)eingesetzt wird.
Eine gemäß der in Fig. 4 dargestellten Verfahrensvariante hergestellte
Chipkarte 72 ist in der Fig. 10 dargestellt. Die Chipkarte 72 weist eine
Kartensubstratlage 22 mit jeweils auf einer Oberseite und einer Unterseite
der Kartensubstratlage 22 aufgebrachten Decklage 24 bzw. 23 auf. In der
aus dem Kartensubstratmaterial 26 gebildeten Kartensubstratlage 22
befindet sich in die Fensteröffnung 36 eingesetzt die Chipmodulaufnahme
71, welche ihrerseits kontaktiert ist mit einer auf die Unterseite des
Kartensubstratmaterials 26 durch Verlegung aufgebrachten Spule 73.
Dabei ist die Spule 73 durch die untere, aus dem Decklagenmaterial 27
gebildete Decklage 23 abgedeckt. Um eine derartige Anordnung der Spule
73 zwischen dem Kartensubstratmaterial 26 und dem Decklagenmaterial
27 zu ermöglichen, kann abweichend von der in Fig. 4 dargestellten
Verfahrensvariante die Belegung des Kartensubstratmaterials 26 mit der
Spule 73 mittels einer Verlegeeinrichtung 60 von unten her bereits vor der
Zusammenführung des Kartensubstratmaterials 26 mit dem Decklagenma
terial 27 erfolgen. Anschließend wird die Chipmodulaufnahme 71 in die
Fensteröffnung 36 des Kartensubstratmaterial 26 eingesetzt, so daß zur
Vervollständigung des Kartenverbunds das obere Decklagenmaterial 28
mit einer darin ausgebildeten Fensteröffnung 64 auf das Kartensubstrat
material 26 aufgebracht werden kann. Wenn, wie in Fig. 10 dargestellt,
die Chipmodulaufnahme 71 mit einem abgesetzten Bundsteg 74 versehen
ist, wird bei entsprechender Dimensionierung der Fensteröffnung 64 eine
Aufnahmewand 75 übergreifende Anordnung eines Rückhalterands 34 am
Decklagenmaterial 28 erreicht, wodurch eine formschlüssige Sicherung
der Chipmodulaufnahme 71 in einer aus den Fensteröffnungen 64 und 36
des Decklagenmaterials 28 bzw. des Kartensubstratmaterials 26 und dem
unteren Decklagenmaterial 27 gebildeten Ausnehmung 76 gewährleistet
ist. Die Chipmodulaufnahme 71 kann so beschaffen sein, daß sie direkt mit
der Spule 73 kontaktiert ist und eine elektrische Verbindung des Chipmo
duls 70 mit der Spule 73 über die Chipmodulaufnahme 71 erfolgt. Alter
nativ ist es jedoch auch möglich, daß das Chipmodul 70, wie in Fig. 10
dargestellt, mit seinen Anschlußflächen 77, 78 unmittelbar mit der Spule
73 kontaktiert ist.
Wie weiterhin aus Fig. 10 zu ersehen ist, ermöglicht die Anordnung des
Chipmoduls 70 in der Chipmodulaufnahme 71 ein einfaches Implementieren
des Chipmoduls 70 in die Chipkarte 72 von oben her. Dabei kann die
Implementierung nach Fertigstellung der Chipkarte 72, also nach der
eingangs erwähnten Laminierung des Lagenverbunds 53, oder bereits auch
schon vorher erfolgen. Als besonders vorteilhaft der in Fig. 10 darge
stellten Anordnung des Chipmoduls 70 in der Chipmodulaufnahme 71
erweist sich, daß auf einfache Art und Weise, durch Auswahl entsprechen
der Materialstärken für das Kartensubstratmaterial 26 und das Deckla
genmaterial 28 sowie einer entsprechend hoch ausgebildeten Chipmodul
aufnahme 71 sowohl eine bündige Anordnung des Bundstegs 74 der
Chipmodulaufnahme 71 mit der Oberfläche des Decklagenmaterials 28 als
auch eine bündige Anordnung einer Außenkontaktfläche 31 des Chipmo
duls 70 mit der Oberfläche des Decklagenmaterials 28 möglich ist.
Wie Fig. 9 zeigt, ist eine bündige Anordnung eines hier mit abweichender
äußerer Kontur ausgeführten Chipmoduls 79 auch ohne die Verwendung
einer Chipmodulaufnahme 71 möglich. Hierzu weist die Chipkarte 80
einen Lagenverbund 53 aus dem Kartensubstratmaterial 26, dem unteren
Decklagenmaterial 27 und dem oberen Decklagenmaterial 28 auf, bei dem
das obere Decklagenmaterial 28 mit einer relativ großen Fensteröffnung
64 und das Kartensubstratmaterial 26 mit einer relativ kleinen Fensteröff
nung 36 versehen ist, die beide konzentrisch angeordnet sind. Hierdurch
kann das in Fig. 9 dargestellte Chipmodul 79, das einen im Übergang von
einem relativ großflächigen Kontaktsubstrat 81 mit einer Außenkon
taktanordnung 82 auf eine Chipeinheit 107 großen Querschnitssprung
aufweist, formschlüssig und bündig aufgenommen werden.
Wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, ist die aus der Fensteröffnung 64, der
Fensteröffnung 36 und dem einen Boden 83 bildenden unteren Decklagen
material 27 gebildete Ausnehmung 84 entsprechend der Kontur des Chip
moduls 79 ausgebildet.
Fig. 5 zeigt in einer Draufsicht einen Teil eines Gestelltischs 85 einer
Vorrichtung 86, die zur Durchführung der in den Fig. 1 bis 4 dargestell
ten Verfahrensvarianten dient.
Die in Fig. 5 dargestellte Ansicht zeigt den Gestelltisch 85 im Bereich der
Zusammenführung des in Fig. 5 als Endlosfolie dargestellten Karten
substratmaterials 26 mit einem in Fig. 5 mit gestricheltem Linienverlauf
angedeuteten, ebenfalls folienartig ausgeführten Decklagenmaterial 27,
das von unten her durch einen Zuführungsausbruch 87 im Gestelltisch 85
in Richtung auf das Kartensubstratmaterial 26 zugeführt wird. Ein in Fig.
5 links dem Zuführungsausbruch 87 dargestellter Stanzausbruch 88
ermöglicht entsprechend der Darstellung der Verfahrensvarianten in den
Fig. 1 bis 4 die Anordnung einer stationären Fensterstanze 37 oberhalb
des Stanzenausbruchs 88, wobei dieser dann zur Abführung der Stanzab
fälle verwendet werden kann.
Wie durch den Pfeil 89 in Fig. 5 angedeutet, verläuft die Fertigungsrich
tung von links nach rechts. Um den unter Bezugnahme auf die Verfahrens
varianten der Fig. 1 bis 4 erläuterten, getakteten Vorschub der Material
bahnen zu ermöglichen, befindet sich auf dem Gestelltisch 85 längs einer
in Fertigungsrichtung verlaufenden, zwei Führungsschienen 90, 91 aufwei
senden Schienenführungseinrichtung 92 eine Mitnehmereinrichtung 93.
Die Mitnehmereinrichtung 93 weist mehrere, untereinander mit einem
starren Koppelglied 94 verbundene Mitnehmerzangen 95 auf, die längs der
Führungsschiene 90 bzw. 91 verfahrbar geführt sind. Die Koppelglieder 94
sind untereinander mit einer Traverse 96 verbunden, die bei Antrieb des
einen Koppelglieds 94 über einen Spindelantrieb 97 dafür sorgt, daß sich
das zweite Koppelglied 94 entsprechend mitbewegt. Der Spindelantrieb 97
weist zwei Endanschläge 98, 99 auf, die den Vorschubweg definieren.
Zur getakteten Vorschubbewegung des Kontaktsubstratmaterials 26 bzw
des aus dem Kontaktsubstratmaterial 26 und dem Decklagenmaterial 27
gebildeten Lagenverbunds 42 (Fig. 1) ergreifen die Mitnehmerzangen 95
der Mitnahmeeinrichtung 93 in einer linken Endanschlagstellung des
Spindelantriebs 97 das Kontaktsubstratmaterial 26 bzw. den Lagenverbund
42 und bewegen diesen bis zum Erreichen des rechten Endanschlags 99
vor. Nach Erreichen des rechten Endanschlags 99 wird das Karten
substratmaterial 26 bzw. der Lagenverbund 42 in der durch den Endanschlag
definierten Position durch Einfahren des Rastfingers 45 in die
Rastmarke 41 (Fig. 1) positionsfixiert. Danach lösen sich die Mitnehmer
zangen 95 und fahren bis zum Erreichen des linken Endanschlags 98
entgegen der Fertigungsrichtung 98 zurück. Hier ergreifen die Mitnehmer
zangen 95 wieder das Kartensubstratmaterial 26 bzw. den Lagenverbund
42 und bewegen das Kartensubstratmaterial 26 bzw. den Lagenverbund 42
nach Lösen des Eingriffs zwischen dem Rastfinger 45 und der Rastmarke
41 um dieselbe Strecke bis zum wiederholten Erreichen des rechten
Endanschlags 99 vor.
Fig. 7 zeigt in einer Draufsicht den Gestelltisch 85 im Bereich der bereits
im Zusammenhang mit der in Fig. 1 erläuterten Verfahrensvariante ge
nannten Transponderbestückungseinrichtung 21. Wie aus Fig. 7 zu erse
hen ist, ist die Transponderbestückungseinrichtung 21 auf einem die
Schienenführungseinrichtung 92 quer überspannenden Portal 100 mit einer
Führungsschiene 101 angeordnet, die ein Verfahren der Transponderbe
stückungseinrichtung 21 längs der Führungsschiene 101 und quer zur
Fertigungsrichtung 89 ermöglicht. Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausfüh
rungsform der Transponderbestückungseinrichtung 21 ist diese als um eine
parallel zur Fertigungsrichtung 89 angeordnete Schwenkachse 102 ver
schwenkbare Wickeleinrichtung ausgebildet mit einem quer zur Schwen
kachse 102 angeordneten Wickelkopf 103.
Der Wickelkopf 103 dient einerseits zur Herstellung einer Drahtspule in
einem Wickelverfahren, andererseits zur Verbindung der Spulendrahtenden
der hier nicht näher dargestellten Drahtspule mit einem im Wickelkopf
aufgenommenen Chipmodul. Während der Herstellung der Wickelspule
und der Kontaktierung der Spulendrahtenden mit Kontaktflächen des
Chipmoduls weist der Wickelkopf 103 die in Fig. 7 dargestellte Ausrich
tung mit einer parallel zur Führungsschiene 101 des Portals 100 verlau
fenden Wickelachse 104 auf. Nach Fertigstellung der Transpondereinheit
im Wickelkopf 103 wird dieser längs dem Portal 100 verfahren und um
seine Schwenkachse 102 so verschwenkt, daß die Wickelachse 104 nun
mehr senkrecht zur Ebene bzw. Oberfläche des in Fertigungsrichtung 89
auf dem Gestelltisch 85 geförderten Kartensubstratmaterials 26 ausge
richtet ist. Ausgehend von dieser Position erfolgt ein Absenken des
Wickelkopfes 103 in Richtung auf die Oberfläche des Kartensubstratmate
rials 26 mittels einer hier nicht näher dargestellten, an der Transponderbe
stückungseinrichtung 21 integral ausgebildeten Hubeinrichtung. Durch
Einwirkung von Druck und/oder Temperatur wird dann die Spule 50 der
Transpondereinheit 49 derart in die Oberfläche des Kartensubstratmateri
als 26 eingebettet, daß das Chipmodul 48 der Transpondereinheit 49 von
der Fensteröffnung 36 im Kartensubstratmaterial 26 aufgenommen wird.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Karten
substratmaterial 26 in Form konfektionierter Kartensubstratbögen 105 mit
einer hier als 21er-Nutzen ausgeführten Nutzenteilung ausgebildet. Dabei
ermöglicht jeder Kartensubstratbogen 105 die Herstellung von insgesamt
21 Chipkarten 59 (Fig. 8). In der in Fig. 7 dargestellten Momentaufnahme
einer Chipkartenfertigung befindet sich der Wickelkopf 103 in einer
Position zur Herstellung der dritten von bereits zwei in einer Querreihe
106 auf dem Kartensubstratbogen 105 angeordneten Transpondereinheiten
49.
Sowohl bei der Herstellung von Chipträgern ausgehend von vorkonfektio
nierten Bögen als auch bei der Herstellung von Chipträgern ausgehend
von einem als Rollenmaterial vorliegenden Basissubstrat ist es möglich,
die Chipträger in mehreren zur Fertigungsrichtung parallelen Reihen, also
mehrspurig wie in Fig. 7, oder nur in einer Rehe, also einspurig, herzu
stellen. Insbesondere für ein einspuriges Herstellungsverfahren kann eine
entsprechende Vorrichtung besonders kompakt als Tischgerät ausgebildet
sein. In dieser Ausführung eignet sich die Vorrichtung besonders zur
Herstellung von als Ausweise, z. B. Personalausweise, ausgebildeten
Chipträgern, bei denen das Basissubstrat und die Decklagen aus Papier
bestehen können. Hier wie ebenso bei anderen Ausbildungen des Chipträ
gers ist es auch möglich, das Basissubstrat und die Decklagen aus unter
schiedlichen Materialien auszubilden.
Auch wenn in den Fig. 1 bis 4 nicht dargestellt, ist auch daran gedacht,
während der Herstellung einer Chipkarte nach Bedarf Zusatzstoffe zuzu
führen, wie beispielsweise einen Füllstoff zur Ausfüllung von ansonsten
möglicherweise verbleibenden Zwischenräumen zwischen dem in eine
Fensteröffnung eingesetzten Element und den Rändern der Fensteröffnung.
Ein derartiger Füllstoff kann aus einem schäumenden Kunststoff mit
Klebewirkung bestehen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Chipträgern, insbesondere Chipkar
ten, bei dem ausgehend von einem endlos als Rollenmaterial (25)
oder als Bogenmaterial (105) zugeführten Basissubstratmaterial
(26) die Einbringung einer Fensteröffnung (36) in das Basissub
stratmaterial und nachfolgend die Belegung des Basissubstratmate
rials mit einem Decklagenmaterial (27, 28) und die Bestückung des
Basissubstratmaterials in einer Bestückungsstation erfolgt und bei
dem das Basissubstratmaterial (26) in der Bestückungsstation mit
einem Chipmodul (79) bestückt wird, derart, dass das Chipmodul
(79) von der Fensteröffnung (36) aufgenommen wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer der Bestückungsstationen (62) zur Bestückung des
Basissubstratmaterials (26) mit dem Chipmodul (79) unmittelbar
nachfolgenden weiteren Bestückungsstation (60) die Belegung des
Basissubstratmaterials (26) mit einer Spule (73) derart erfolgt,
dass die Spulendrahtenden der Spule in eine Überdeckungslage mit
Anschlussflächen des zuvor applizierten Chipmoduls zur Herstel
lung einer Verbindung zwischen der Spule (73) und dem Chipmo
dul (48) und Ausbildung einer Transpondereinheit gebracht wer
den.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach Anordnung oder Ausbildung der Transpondereinheit (49)
auf dem Basissubstratmaterial (26) eine Belegung mit einer obe
ren, die Transpondereinheit (49) abdeckenden, weiteren Deckmate
riallage (28) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Belegung des Basissubstratmaterials (26) mit der Spule
durch Verlegung eines Spulendrahts auf dem Basissubstratmaterial
in Spulenkonfiguration erfolgt.
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Owner name: SMARTRAC IP B.V., AMSTERDAM, NL |
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| R071 | Expiry of right |