DE1963334U - Brandsohle mit gelenkstueck. - Google Patents
Brandsohle mit gelenkstueck.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/38—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
- A43B13/41—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Dipl.-Ing. ' ■ .
Rudolf Busselmeier
s
Patentanwalt '
Augsburg · Rehlingenstraße 8 ' .
4858/43/Bu/Em Augsburg, den 27. Februar 1967
■ - Gebrauchsmusteranmeldung " ·.
Firma August Wessels Schuhfabrik GmbH, Augsburg
"Brandsohle mit Gelenkstück" . ',
Die Neuheit betrifft eine -.Brandsohle mit Gelenkstück.
Die Brandsohle kann dabei in bekannter.Weise aus Leder, Kunststoff wie z.B. "Texon" oder aus Pressmaterial. aus Eederabfällen
bestehen, wie z.B. aus "Lefa". Die Brandsohle kann die ganze Länge oder eine Teillänge, z.B.. die halbe Länge, der
-Schuhsohle haben. ■ · ■ ■ „ .
Das Gelenkstück ist ein auf mindestens einem Teil der Brandsohle
fest aufgebrachtes entsprechend geformtes Flachstück. Es dient zum Unterstützen des Fußsohlenbereic.hes ..zwischen Ferse
und Ballen. - ■
Bei bekannten Ausführungen solcher. Halbfabrikate, nämlich Brandsohlen mit Gelenkstücken, besteht das Gelenkstück aus '
über bzw. von einer leistengetreuen Preßform, beispielsweise aus Aluminium,durch Pressen geformter Hartpappe, das nach scr
erfolgter Formung, gegebenenfalls unter Zwischenlegen einer Stahlfeder, mit der Brandsohle verbunden wird.
Solche Brandsohlen mit'Gelenkstücken behalten selbst bei
kurzer Zeitspanne zwischen Pressen.und Weiterverarbeitung
in dem Schuh ihre Sprengung,nicht genau "bei, sondern neigen
dazu, sich zu verflachen, so daß der Absatz nach dem Zusammenfügen mit der Brandsohle und Gelenkstück eine, schiefe
Lage erhält.· ' ' . . . ' .
Solche Gelenkstück'sind zwar ..verhältnismäßig billig in der
Herstellung, haben .jedoch zudem den großen Nachteil, daß sie die Preßform beim Gebrauch - d.h. bei der Benutzung von mit
ihnen ausgerüsteten Schuhen - nicht beibehalten; die Brandsohle zusammen mit dem Gelenkstück verformt sich in verhältnismäßig
,kurzer Zeit, daß Gelenkstück samt Brandsohle besitzt darum keine leistengetreue Form mehr,- son-
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dem meist eine mehr ebene, also unbrauchbare Form.
bei ■ '
Zudem besteht/solchen-bekannten'Ausführungen sogar die
Gefahr des Durchbrechens oder Durchdrückens des Gelenkstücks bei besonders starker Beanspruchung und/oder nach,
längerer Benutzung. In diesem Falle.spricht man von einem ausgetretenen Schuh, das ist ein solcher, der am Schaftrand
etwa in der Mitte der Schaftöffnung auseinanderklafft.,
Bekannt ist außerdem eine Brandsohle mit einem solchen Gelenkstück, das im Spritzgußverfahren hergestellt wird.
Solche Gelenkstücke, die*beispielsweise'aus Polyester oder
Polyaethlyn bestehen, haben zwar eine- gute Formstabilität, . also "eine hohe 'Leistentreue, aber ihr großer Nachteil besteht
darin, daß ihre Fertigung besonders teuer ist. Diese hohen Herstellungskosten sind eine Folge ihres -Herstellungsverfahrens,
da für jede Leistenform, für jede von vielen möglichen Sprengungen, und für jede Leistengröße eine eigene
kostspielige Spritzgußform benötigt wird*
Die Aufgabe der Neuerung ist es, eine Brandsohle mit Gelenkstück
zu schaffen, die auf einfache Weise und kostensparend gefertigt werden kann, ohne daß eine sehr gute
Leistentreue beeinträchtigt wird. "-..·<■" , · .
Die erfindungsgemäße Neuerung schlägt eine Brandsohle mit
Gelenkstück vor, .wobei, das Gelenkstück aus thermoplastisch
verformbaren bzw. verformten^' bei Normaltemperatur starrem ·
Material besteht. . ' / '··.-.
Dabei besitzt das, nach dem Verfahren der thermoplastischen
Verformung einer aus diesem Material bestehenden flächenhaften
Folie durch Aufdrücken dieser erwärmten Folie im- all-.gemeinen
zusammen mit der Brandsohle und gegebenenfalls der·
Stahlfeder, auf .einen. Le is ten geformte Gelenkstück im er-
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kälteten, als einbaufertigen Zustand die Form des Leistens,
und .diese Form bleibt nun stabil. Unter "Folie" sind flächenhafte
Gebilde mit einer Dicke von z.B. Ί bis 4 mm zu
verstehen. . _ " ■
In den meisten.Fällen, fird, wie schon angedeutet, die
Sprengungd^r^Brandsöhleunterstützt durch eine Stahlfeder
oder Blattfeder, die sich zw is eh em; dem Gelenkstück und der' Unterseite der Brandsohle befindet, also auf der*Brandsohle
aufliegt, und im übrigen allseitig vom Gelenkstück schalenartig umformt ist. ' "
Das mustergemäße Gelenkstück erstreckt°sich beispielsweise
von der Ferse bis zur Ballenpartie und kann über seine gan- ■ ze Länge jeweils die Breite der Brandsohle .besitzen.
Das neuerungsgemäße Gelenkstück kann beispielsweise etwa gleich dick wie die Brandsohle sein. " . "
Die Befestigung des Gelenkstückes an der Brandsohle erfolgt
beispielsweise durch Kleben, wobei die Stahlfeder an der Brandsohle lediglich angeheftet wird und einen festen Halt
erst durch Umformen mit dem thermoplastischen Material des Gelenkstückes .bei der Formgebung bzw. Verbindung -von Brandsohle
und Gelenkstück auf dem Leisten erhält. Der Vorgang kann also so sein, daß die rohe Brandsohle mit Kleber-rAuflage,
mit Stahlfeder und mit rohem Gelenkstück unter Wärme- und'
Preßeinwirkung auf dem Leisten geformt wird,·so daß' alle
Elemente fest zusammenhaften.·
Der Vorteil'-der mustergemäßen Neuerung liegt .insbesondere
in ihrer Herstellungsweise. Die Verwendung von thermoplastischem Material für das. Gelenkstück ermöglicht $s, ein solches
Gelenkstück aus einer Folie von in heißem Zustand leicht verformbarem Material auf dem Leisten zu formen.
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Dabei kann man beispielsweise so vorgehen, daß ein entsprechend
großes "bzw. beschnittenes ebenes Folienstück in heißem' Zustand - beispielsweise bei 70.° C oder- auch
bei höherer Temperatur - auf den Leisten aufgelegt und
mittels eines gefederten bzw. gepolsterten, also Unebenheiten der Leis'tenform in sich ausgleichenden Stempels
oder eines Druckkissens"fest auf den Leisten aufgedrückt wird Γ Eine solche Vorrichtung zum Herstellen des neuerungsgemäßen
Gegenstandes bedarf keines großen technischen Aufwandes, schon allein deshalb nicht, weil Leisten ohnehin
in genügender Anzahl in jeder Schuhfabrik vorhanden, sind und diese 'in unverändertem Zustand zur Herstellung,des
neuerungsgemäßen Gelenkstückes verwendbar sind.
Gelenkstücke nach der vorliegenden Neuerung sind wesentlich billiger als bekannte Gelenkstücke mit vorgleichbaren
Festigkeitseigenschaften,- u.a. deshalb, weil letztere als Spritzgußteile gefertigt werden, wozi?ießre..Gußformep t
erforderlich sind.
Hei Verwendung einer Stahlfeder zur -weiteren Versteifung
der Verbindung von Brandsohle und Gelenkstück verhindert die neuerungsgemäße Anordnung der Feder im Gelenkstück
beim Gebrauch des Schuhes ein Verrutschen .bzw..Lösen der
Feder von der Brandsohle, da das neuerungsgemäße Gelenk-· stück die Feder allseitig wannenförmig umgibt und gegenüber der Brandsohle einwandfrei',fixiert. . ■
Die Neuerung ist in einem Beispiel durch das beigegebene Modell verdeutlicht. . . ■ ■ ,
Dieses Modell besteht aus einer ganz'teiligen Brandsohle a
und einem Gelenkstück b aus in diesem Beispiel durchsichtigem thermoplastisch.verformbaren Material und Blattfeder c
■die zwischen Gelenkstück und Brandsohle fest eingebettet ist
: ' ' '- Schutzansprüche -
Claims (8)
1. Brandsohle mit Gelenkstück, dadurch gekennzeictin
e t ,daß das Gelenkstück .aus thermoplastisch verformbaremv
Material besteht.
2. Brandsohle mit Gelenkstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß das Material ein bei 70° C
oder mehr verformbares Material wie z.B. Kunststoff-Material ist. ' " . . .-.--.· '-. / · ö
3. Brandsohle mit Gelenkstück nach' den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gek. ennzeio'bne .t „, daß das Material
ein durchsichtiges Material ist. .
4. Brandsohle—mit Gelenkstück nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 und folgenden, dadurch, gekennzeichnet,
daß das nach dem Verfahren der thermoplastischen Verformung einer aus diesem Material bestehenden flächenhaften
Folie durch Aufdrücken dieser Folie auf einen Leisten geformte Gelenkstück im .erkalteten, also einbaufertigen Zu-
und lnsjesonaereäie, Sprengung. . . ■ _ ■.
stand die Form/des Leistens bzw. des korrespondierenden
Leisten-Abschnitts besitzt.
5. Brandsohle mit -Gelenkstück nach einem oder mehreren derAnsprüche
1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gelenkstück und der Unterseite der
Brandsohle eine an sich bekannte Stahlfeder oder Blattfeder ·
angeordnet ist, die auf der Brandsohle aufliegt und im übrigen allseitig vom Gelenkstück schalenartig umformt 1st,
6. Brandsohle mit Gelenkstück nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 und folgenden, dadurch ■g e ken η ζ e ic h η e t,
daß das Gelenkstück etwa die Breite der Brandsohle besitzt.
■■■'■■".■:. .-. - ■■■ ■ - 6 - ;
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7. Brandsohle mit Gelenkstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und folgenden, dadurch ;g e k ennzeiph
net, daß das Gelenkstück ca. 1 bis 4 mm dick ist.
8. Brandsohle mit Gelenkstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und folgenden, dadurch ge k e η η ζ e i c h
net, daß die Längserstreckung des Gelenkstückes τοη der
Ferse bis zur Ballenpartie reicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039211 DE1963334U (de) | 1967-03-04 | 1967-03-04 | Brandsohle mit gelenkstueck. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039211 DE1963334U (de) | 1967-03-04 | 1967-03-04 | Brandsohle mit gelenkstueck. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1963334U true DE1963334U (de) | 1967-06-29 |
Family
ID=33391337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039211 Expired DE1963334U (de) | 1967-03-04 | 1967-03-04 | Brandsohle mit gelenkstueck. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1963334U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537850A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-05-07 | Solidschuhwerk Gmbh | Sohlenelement, insbesondere fuer orthopaedisches schuhwerk |
-
1967
- 1967-03-04 DE DE1967W0039211 patent/DE1963334U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537850A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-05-07 | Solidschuhwerk Gmbh | Sohlenelement, insbesondere fuer orthopaedisches schuhwerk |
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