DE19633023C1 - Kirschentkerner - Google Patents

Kirschentkerner

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DE19633023C1
DE19633023C1 DE19633023A DE19633023A DE19633023C1 DE 19633023 C1 DE19633023 C1 DE 19633023C1 DE 19633023 A DE19633023 A DE 19633023A DE 19633023 A DE19633023 A DE 19633023A DE 19633023 C1 DE19633023 C1 DE 19633023C1
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Germany
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cherry
pin
crank
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pitter
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Horst Baukloh
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Hubert Deimel Haushaltswarenfabrik 57368 Lennest
Original Assignee
Westmark Schulte & Co Kg 58849 Herscheid De GmbH
Westmark Schulte & Co KG GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J23/00Devices for stoning fruit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kirschentkerner mit einem Gehäuse, mit einer eine Durchtrittsöff­ nung für den Kirschkern aufweisenden Kirschaufnahmemulde, mit einem in dem Gehäuse geführten, durch die Durchtrittsöffnung bewegbaren, an einem in einem schwenkbar gelagerten Zapfen gehaltenen in Abstreifstelleung vorgespannten Arm sitzenden Entkernerdorn mit einem Widerhakenkopf und mit einem in der Rücklaufbahn des Entkernerdorns an geordneten Kirschabstreifer, an den ein Auslaufkanal anschließt.
Die DE 87 00 261 U1 beschreibt einen Kirschentkerner mit einem linear geführten Schieber mit einen handbetätigten Stößel. Da die Kirschen von dem Kirschabstreifer frei nach unten auf eine Ablenk­ platte fallen, ist die sichere Führung der Kirschen unzureichend.
Ein Kirschentkerner der gallungsgemäßen Art ist in der DE 41 04 414 C1 beschrieben. Auch hier ist infolge des geringen Schwenkwinkel des Armes und des freien Falls der abgestreiften Kirschen keine sichere Führung derselben gewährleistet. Die Abstreifung erfolgt allein unter der Wirkung der Rückstell­ feder, so daß unter ungünstigen Verhältnissen kein sauberes Abstreifen gesichert ist.
Ein ähnlicher Kirschentkerner nach der CH 172022 ohne Gehäuse leitet die entkernten Kirschen quer zur Schwenkebene des Armes ab. Der freie Fallweg beeinträchtigt die Führung der entkernten Kir­ schen.
Aufgabe der Erfindung ist ein sicheres Abstreifen und Führen der entkernten Kirschen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an dem Zapfen eine über einen Bo­ gen von mehr als 180° verschwenkbare Kurbel mit einem Handgriff angeordnet ist und daß der Kir­ schabstreifer mehrere Stege umfaßt zwischen denen der Entkernerdorn hindurchtritt und die eine in einen Austritt (29) offene Mulde (26) bilden.
Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als die über einen Winkel von mehr als 180° hin- und hergehende Schwenkbewegung ein sicheres Abstreifen ermöglicht. Durch die Mitnahme der jeweils entkernten Kirsche auf der kreisförmigen Rücklaufbahn erfolgt eine sichere Tren­ nung und Ausscheidung der entkernten Kirschen. Die Stege des Abstreifers bilden eine Führung für die abgestreiften Kirschen, so daß dieselben zwangsweise geführt sind und in den Austritt geleitet werden. Auch beim Abstreifen ist eine Kraftausübung durch die Kurbel möglich. Die Kurbelbewegung ist ergo­ nomisch vorteilhaft und ermüdungsfrei.
Eine leichtgängige Führung der Kurbel wird dadurch erreicht, daß der Handgriff der Kurbel in einer Bogenführung der Seitenwand des Gehäuses geführt ist.
Eine besonders robuste Ausführung wird dadurch erreicht, daß der Zapfen der Kurbel durch eine Schenkelfeder vorgespannt ist.
Die Bewegung wird dadurch auf den Entkernerdorn übertragen, daß der Entkernerdorn abgewin­ kelt an einem Arm sitzt, der radial in den Zapfen eingesetzt ist.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen erläutert, in denen darstellen:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Kirschentkerner und
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Abnahme des Deckels.
Ein Gehäuse 1 ist durch einen Deckel 16 abgeschlossen und stützt sich auf rutschfesten Füßen 2 ab. Die Seitenwände 3, 4, 5 haben oben einen horizontalen, geraden Abschluß mit einer Stufenkante. Die Seitenwand 6 weist im Mittelbereich einen etwa halbkreisförmigen Vorsprung 7 auf. Der Kreisbogen des Vorsprungs 7 setzt sich in eine Berandung je eines Schlitzes 8, 9 fort, der mit einem Bogenabschnitt in die Seitenwand 6 hineinreicht.
In Augen 10, 10′ der Seitenwände 3 und 6 ist ein Zapfen 11 gelagert, der eine Kurbel 12 mit ei­ nem Handgriff 13 trägt. Der Zapfen 11 nimmt ferner einen Halter 14 mit einem widerhakenartigen Ent­ kernerdorn 15 auf. Innerhalb des Zapfens 11 befindet sich eine Schenkelfeder 32, deren eines Ende 33 in einer Wand 34 des Zapfens 11 und deren anderes Ende 35 in einem Schlitz des Auges 10′ aufgenommen ist. Dadurch wird der Zapfen 11 in Rücklaufrichtung 31 vorgespannt.
Der das Gehäuse 1 abschließende haubenförmige Deckel 16 hat in der Seitenwand 17 einen halb­ kreisförmigen Ausschnitt 18. Der Ausschnitt 18 des Deckels 16 begrenzt mit dem Vorsprung 7 der Sei­ tenwand 6 und den Schlitzen 8 und 9 eine Bogenführung 19 für den Handgriff 13. Die Bogenführung 19 erstreckt sich über mehr als einen Halbkreis.
Das Gehäuse 1 enthält eine Entkernermulde 20 mit einem Durchgang 21 für den Kern und den Entkernerdorn 15. Unterhalb des Durchgangs 21 befindet sich ein Behälter 22 für die Kerne. Eine Schütte 23 mit einer Rinne 24 ist an die Seitenwand 4 angesetzt und mit der Rinne 24 auf einen Durchgang 25 der Seitenwand 4 ausgerichtet. Die Schütte 23 nimmt einen Vorrat zu entkernender Kirschen auf, die einzeln in die Entkernermulde 20 gleiten.
Etwa diametral der Entkernermulde 15 gegenüberliegend befindet sich eine Mulde 26 aus mehre­ ren Stegen 27, 28, die bis zum Boden des Gehäuses 1 reichen. Die seitlichen Stege 27 sind höher als die mittleren Stege 28 gezogen, vgl. Fig. 1. Die Mulde 26 öffnet sich in einen Austritt 29 für die entkernten Kirschen, die in ein nicht dargestelltes Sammelgefäß gleiten.
Fig. 1 stellt den Funktionsablauf des Kirschentkerners dar. In der Schütte 23 befindet sich ein nicht dargestellter Vorrat von Kirschen. Ein Kirsche 30 befindet sich in der Entkernermulde 20. Die Kur­ bel 12 wird entgegen der Spannung der Schenkeifeder 32 bis ans Ende der Bogenführung 19 in die Ent­ kernstellung verschwenkt. Dabei drückt der Entkernerdorn 15 den Kern aus der Kirsche 30 heraus und durch den Durchgang 21 hindurch, so daß der Kern in den Behälter 22 fällt. Bei der Rückschwenkung der Kurbel unter der Wirkung der Schenkelfeder 32 verhakt sich der widerhakenartige Entkernerdorn 15 an der Kirsche, so daß dieselbe bei der Rückschwenkung in die Stellung 12′ mitgenommen wird. In dieser Stellung wird die Kirsche in der Mulde 26 von dem Entkernerdorn 15 abgestreift und fällt durch den Austritt 29 über einen Auslaufkanal in den nicht dargestellten Sammelbehälter.
Die Schwenkbewegung ist ohne Anstrengung und Ermüdung durchzuführen. Die Kirschen werden von den Kernen sicher getrennt, da die Kerne und die Kirschen an verschiedenen Stellen abgelegt wer­ den. Die Schenkelfeder 32 hält den Zapfen 11 mit der Kurbel 12 immer in Bereitschaftsstellung.

Claims (4)

1. Kirschentkerner mit einem Gehäuse, mit einer eine Durchtrittsöffnung für den Kirschkern auf­ weisenden Kirschaufnahmemulde, mit einem in dem Gehäuse geführten, durch die Durchtrittsöffnung bewegbaren, an einem in einem schwenkbar gelagerten Zapfen gehaltenen, in Abstreifstellung vorge­ spannten Arm sitzenden Entkernerdorn mit einem Widerhakenkopf und mit einem in der Rücklaufbahn des Entkernerdorns angeordneten Kirschabstreifer, an den ein Auslaufkanal anschließt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an dem Zapfen (11) eine über einen Bogen (19) von mehr als 180° verschwenkbare Kurbel (12) mit einem Handgriff (13) angeordnet ist und daß der Kirschabstreifer mehrere Stege (27, 28) umfaßt, zwischen denen der Entkernerdorn (15) hindurchtritt und die eine in einen Austritt (29) offene Mulde (26) bilden.
2. Kirschentkerner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Handgriff (13) der Kurbel (12) in einer Bogenführung (19) der Seitenwand des Gehäuses geführt ist.
3. Kirschentkerner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (11) der Kurbel (12) durch eine Schenkelfeder (32) vorgespannt ist.
4. Kirschentkerner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Entker­ nerdorn (15) abgewinkelt an einem Arm (14) sitzt der radial in den Zapfen (11) eingesetzt ist.
DE19633023A 1996-06-26 1996-08-16 Kirschentkerner Expired - Fee Related DE19633023C1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH172022A (de) * 1933-09-29 1934-09-30 H Stuessy Vorrichtung zum Entsteinen von Kirschen.
DE8700261U1 (de) * 1986-01-09 1987-03-19 Westmark Schulte & Co Kg, 5974 Herscheid Kirschentkerner
DE4104414C1 (en) * 1991-02-14 1992-05-27 Gerda Gmbh & Co, 5830 Schwelm, De Self-standing cherry stone remover - has plunger formed by rocker swivelling about horizontal axis, and tensile resetting spring

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH172022A (de) * 1933-09-29 1934-09-30 H Stuessy Vorrichtung zum Entsteinen von Kirschen.
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