DE19632012A1 - Umformpresse zum Anspitzen von Rohren - Google Patents
Umformpresse zum Anspitzen von RohrenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D41/00—Application of procedures in order to alter the diameter of tube ends
- B21D41/04—Reducing; Closing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C5/00—Pointing; Push-pointing
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C5/00—Pointing; Push-pointing
- B21C5/003—Pointing; Push-pointing of hollow material, e.g. tube
-
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/14—Forging machines working with several hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Umformpresse mit mindestens drei angetriebenen, in
einen Preßrahmen angeordneten Preßwerkzeugen, deren Preßflächen
gemeinsam eine Profilöffnung umschließen und die durch mit Druckmittel
beaufschlagte Zylinder auf den Mittelpunkt zu bewegt werden, wobei eine bei
allen Werkzeugen weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit durch eine
geeignete Einrichtung erreicht wird, ohne daß die Werkzeugpreßflächen Kräfte
auf benachbarte Werkzeuge übertragen. Die Umformpresse wird insbesondere
zum Anspitzen von Rohren verwendet, sie ist jedoch auch für andere
Preßvorgänge geeignet und hat den besonderen Vorteil, daß die
Querschnittsfläche der Profilöffnung ohne Werkzeugwechsel stufenlos
zwischen einem maximalen und einem minimalen Wert variiert werden kann,
ohne daß die Querschnittsform verändert wird.
Bei einer nach dem Stande der Technik (DT-AS 19 54 575) bekannten
Umformpresse der genannten Art sind die Preßwerkzeuge jeweils über eine
Gleitfläche am Preßrahmen geführt, die im Winkel zur Preßfläche des
zugehörigen Preßwerkzeuges und parallel zur Bewegungsrichtung des
Preßwerkzeuges verläuft. Hierdurch erfährt das Preßwerkzeug eine solche
Führung, daß seine Preßfläche nur parallel verschoben werden kann. Diese Art
der Führung des Preßwerkzeuges am Preßrahmen hat den Nachteil, daß
außerordentlich hohe Reibungsverluste auftreten, die einen großen Teil der
vom Antrieb aufgebrachten Kräfte verzehren. Diese Reibungsverluste werden
bei der vorbenannten Umformpresse noch dadurch gesteigert, daß die
Antriebskräfte von einem Preßwerkzeug auf das nächste ebenfalls über
aufeinander gleitende, den Preßwerkzeugen zugeordnete Stützflächen
übertragen werden, wobei die nachfolgenden Preßwerkzeuge wiederum
gleitend am Preßrahmen geführt sind. Die Vielzahl der aufeinander gleitenden
Flächen und die häufige Kraftumlenkung steigern die Reibungsverluste
erheblich, so daß eine aufwendige Schmierung erforderlich ist und diese
Maschine wegen der hohen Reibung nur geringe Verfahrgeschwindigkeiten der
Preßwerkzeuge zuläßt.
Das gleiche gilt im wesentlichen für eine weitere nach dem Stande der Technik
(DT-AS 4 49 558) bekannte Umformpresse, bei der jeweils zwei benachbarten
Preßwerkzeugen ein mit Druckmittel beaufschlagter Zylinder als
Antriebselement zugeordnet ist. Die Kolbenstange des mit Druckmittel
beaufschlagten Zylinders übt über entsprechend ausgebildete Gleitführungen
Kräfte auf die beiden zugeordneten Preßwerkzeuge aus, deren
Wirkungsrichtung nicht mit der Ausfahrrichtung der Kolbenstange
übereinstimmt. Neben den oben erwähnten Reibungsverlusten treten hier noch
äußerst ungünstige Belastungen der Kolbenstangen der mit Druckmittel
beaufschlagten Zylinder auf.
Im wesentlichen gilt das gleiche auch für eine weitere nach dem Stande der
Technik (DT-AS 24 46 959) bekannte Umformpresse, bei der die Führung der
Preßwerkzeuge am Preßrahmen durch jedem Preßwerkzeug zugeordnete
Parallelogrammlenkerpaare erfolgt, die sowohl am Preßwerkzeug als auch am
Preßrahmen gelenkig befestigt sind und den Gleichlauf der Preßwerkzeuge
untereinander bewirken. Beim Schließen der Profilöffnung bewegt sich jedes
Preßwerkzeug an der die Profilöffnung begrenzenden Preßfläche eines
benachbarten Preßwerkzeuges entlang, wobei es zu erheblichen
Reibungsverlusten kommt.
Sinn der Erfindung ist es, die während des Hubes auftretenden
Reibungsverluste an den Preßflächen vollständig zu vermeiden und damit die
Verfahrgeschwindigkeiten der Preßwerkzeuge erheblich zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß jedes Preßwerkzeug
(2), wie in Fig. 1 dargestellt, ohne Berührungskontakt der Preßflächen im
Preßrahmen (1) gelagert wird. Der Antrieb erfolgt hierbei durch einen
separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (3), (4), (5), (6). Eine
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit der Preßwerkzeuge (2) wird
dadurch erreicht, daß das aus dem Stangenraum (7) eines Zylinders (3), (4), (5)
verdrängte Volumen dazu benutzt wird, einen anderen Zylinder (4), (5), (6)
ausfahren zu lassen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird der Zylinder (3) bei
Vorhub unmittelbar mit Druckmittel beaufschlagt, so daß das Volumen aus
dem Stangenraum (7) verdrängt wird und dazu dient, über eine
Druckmittelverbindung (8) den Zylinder (4) mit Druckmittel zu beaufschlagen
und dadurch ausfahren zu lassen. Das gleichzeitig aus dem Stangenraum (9)
des Zylinders (4) verdrängte Volumen wird genauso dazu benutzt, den
Zylinder (5) ausfahren zu lassen und auch das aus dem Stangenraum (10) des
Zylinders (5) verdrängte Volumen, um den Zylinder (6) ausfahren zu lassen.
Mindestens einer der mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (3), (4), (5), (6)
ist mit einer beidseitigen Kolbenstange (11) versehen, so daß das beim
Verfahren der Kolben (12) aus den Stangenräumen (7), (9), (10) verdrängte
Volumen auf beiden Seiten des Zylinders gleich ist. Der beim Rückhub
unmittelbar mit dem Druckmittel beaufschlagte Zylinder (6) kann auf der
druckbeaufschlagten Seite einen größeren Kolbenstangendurchmesser (13)
haben als die übrigen Zylinder, dadurch ergibt sich eine größere
Rückhubgeschwindigkeit.
Ebenfalls zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von
einer Umformpresse der eingangs genannten Art vor, daß jedes Preßwerkzeug
(2), wie in Fig. 2 dargestellt, ohne Berührungskontakt der Preßflächen im
Preßrahmen (1) gelagert wird. Der Antrieb erfolgt hierbei durch einen
separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (14), (15), (16), (17). Eine
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit der Preßwerkzeuge (2) wird
dadurch erreicht, daß diese über in Schlitzen (18) verschiebbare Kulissensteine
(19) mit einer drehbar gelagerten Scheibe (20) verbunden sind. Es spielt hierbei
keine Rolle, ob sich die Schlitze (18) in den Preßwerkzeugen (2) befinden, wie
in Fig. 2 dargestellt, oder ob sie sich in der drehbar gelagerten Scheibe (20)
befinden. Die Verbindung der Preßwerkzeuge (2) mit der drehbar gelagerten
Scheibe (20) läßt nur weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeiten der
Preßwerkzeuge (2) zu, auch wenn die Beaufschlagung der Zylinder (14), (15),
(16), (17) mit Druckmittel einmal nicht gleich erfolgen sollte.
Als weitere Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer
Umformpresse der eingangs genannten Art vor, daß jedes Preßwerkzeug (2),
wie in Fig. 3 dargestellt, ohne Berührungskontakt der Preßflächen im
Preßrahmen (1) gelagert wird. Der Antrieb erfolgt hierbei durch einen
separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (14), (15), (16), (17). Eine
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit der Preßwerkzeuge (2) wird
dadurch erreicht, daß diese über in Schlitzen (21) befindliche Bolzen (22) mit
einer drehbar gelagerten Scheibe (23) verbunden sind. Die Verbindung der
Preßwerkzeuge (2) mit der drehbar gelagerten Scheibe (23) läßt nur
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeiten der Preßwerkzeuge (2) zu, auch
wenn die Beaufschlagung der Zylinder (14), (15), (16), (17) mit Druckmittel
einmal nicht gleich erfolgen sollte.
Als weitere Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer
Umformpresse der eingangs genannten Art vor, daß jedes Preßwerkzeug (2),
wie in Fig. 4 dargestellt, ohne Berührungskontakt der Preßflächen im
Preßrahmen (1) gelagert wird. Der Antrieb erfolgt hierbei durch einen
separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (14), (15), (16), (17). Eine
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit der Preßwerkzeuge (2) wird
dadurch erreicht, daß diese über Zahnstangen (24) mit einem drehbar
gelagerten Zahnrad (25) verbunden sind. Nach Fig. 4 sind die Zahnstangen
(24) über Zahnritzel (26) mit einem drehbar gelagerten Zentralzahnrad (25)
verbunden. Die Verbindung der Preßwerkzeuge (2) mit einem Zahnrad (25)
läßt nur weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeiten der Preßwerkzeuge (2)
zu, auch wenn die Beaufschlagung der Zylinder (14), (15), (16), (17) mit
Druckmittel einmal nicht gleich erfolgen sollte.
Durch weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeiten der Preßwerkzeuge (2)
wird eine Berührung der Preßflächen bei allen Lösungen der Aufgabe
ausgeschlossen und somit jegliche Reibung vermieden.
Claims (7)
1. Umformpresse mit mindestens drei Preßwerkzeugen (2) zum Anspitzen von
Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (2) durch mit Druckmittel
beaufschlagte Zylinder auf den Mittelpunkt der von den Preßwerkzeugen (2)
gebildeten Profilöffnung zubewegt werden, wobei eine bei allen Werkzeugen (2)
weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit durch eine geeignete Einrichtung
erreicht wird, ohne daß die Werkzeugpreßflächen Kräfte auf benachbarte
Werkzeuge übertragen.
2. Umformpresse nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jedes
Preßwerkzeuges (2) durch einen separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder
(3), (4), (5), (6) erfolgt, wobei eine weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit
dadurch erreicht wird, daß das aus dem Stangenraum (7), (9), (10) eines Zylinders
(3), (4), (5) verdrängte Volumen dazu benutzt wird, einen anderen Zylinder (4), (5),
(6) ausfahren zu lassen.
3. Umformpresse nach Anspruch (1) und (2), dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einer der mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder (3), (4), (5), (6) mit
einer beidseitigen Kolbenstange (11) versehen ist, so daß das beim Verfahren des
Kolbens (12) verdrängte Volumen auf beiden Seiten des Zylinders gleich ist.
4. Umformpresse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der beim Rückhub unmittelbar mit dem Druckmittel
beaufschlagte Zylinder (6) auf der druckbeaufschlagten Seite einen größeren
Kolbenstangendurchmesser (13) aufweist, als die übrigen Zylinder.
5. Umformpresse nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jedes
Preßwerkzeuges (2) durch einen separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder
(14), (15), (16), (17) erfolgt, wobei eine weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit
der Werkzeuge (2) durch eine drehbar gelagerte Scheibe (20) und in Schlitzen (18)
verschiebbare Kulissensteine (19), die die Verbindung zwischen drehbarer Scheibe
(20) und Preßwerkzeugen (2) darstellen, gewährleistet wird.
6. Umformpresse nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jedes
Preßwerkzeuges (2) durch einen separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder
(14), (15), (16), (17) erfolgt, wobei eine weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit
der Werkzeuge (2) durch eine drehbar gelagerte Scheibe (23) und in Schlitzen (21)
befindliche Bolzen (22), die die Verbindung zwischen drehbarer Scheibe (23) und
Preßwerkzeugen (2) darstellen, gewährleistet wird.
7. Umformpresse nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jedes
Preßwerkzeuges (2) durch einen separaten mit Druckmittel beaufschlagten Zylinder
(14), (15), (16), (17) erfolgt, wobei eine weitgehend gleiche Verfahrgeschwindigkeit
der Werkzeuge (2) durch mindestens ein Zahnrad (25) und jeweils eine mit dem
Preßwerkzeug (2) verbundene Zahnstange (24) gewährleistet wird
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132012 DE19632012A1 (de) | 1996-08-08 | 1996-08-08 | Umformpresse zum Anspitzen von Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132012 DE19632012A1 (de) | 1996-08-08 | 1996-08-08 | Umformpresse zum Anspitzen von Rohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19632012A1 true DE19632012A1 (de) | 1998-04-09 |
Family
ID=7802122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996132012 Withdrawn DE19632012A1 (de) | 1996-08-08 | 1996-08-08 | Umformpresse zum Anspitzen von Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19632012A1 (de) |
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| CN107030131A (zh) * | 2017-06-07 | 2017-08-11 | 宁波金田铜管有限公司 | 适用于多联拉的铜管制头机及其制头方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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