DE1962268C - Vorrichtung zum Zu- und Abführen hydraulischer oder elektrischer Energie zu auf dem Ziehwagen einer Ziehbank angeordneten Antriebsmotoren - Google Patents

Vorrichtung zum Zu- und Abführen hydraulischer oder elektrischer Energie zu auf dem Ziehwagen einer Ziehbank angeordneten Antriebsmotoren

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Publication number
DE1962268C
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Henning 5657 Haan Behme
Original Assignee
Th. Kieserling & Albrecht, 5650 Solingen
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zu- und Abführen hydraulischer oder elektrischer Energie von einer ortsfesten Station zu auf dem entlang von Führungsbahnen beweglichen Ziehwagen einer Ziehbank angeordneten Antriebsmotoren, hestehend aus gelenkig miteinander verbundenen Rohren, die zum den Matrizen gegenüberliegenden Ziehbankende paketartig zusammenschiebbar sind.
Bei der bisher bekannten Vorrichtung ist die Zugänglichkeit zum Ziehbankbett erschwert, weil sie über den durch die Wagenkontur bestimmten Freiraum hinausragt.
Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung so auszubilden, daß sie nicht über den vorgenannten Freiraum hinausragt.
Zur Lösung dieser Auigabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Rohre in zusammengeschobener Stellung senkrecht angeordnet und an ihrem oberen Gelenk mit einer Führungsrolle zu versehen *> sind, die sich an einer oberhalb der Rolle entlang der Ziehbank angeordneten Leitschiene abstützt, die im Bereich der Ziehwagen-Führungsbahnen parallel dazu, im Bereich der zusammengeschobenen Stellung ansteigend verläuft, und daß jedes zweite Rohr bzw. as Rohrpaar oberhalb der Längsmitte eine Laufrolle trägt, die auf den Führungsbahnen des Ziehwagens aufliegt.
Beim Ziehvorgang, d. h., wenn der Ziehwagen sich vom Matrizenblock wegbewegt, werden die Rohre in einer am gegenüberliegenden Ende der Ziehwagenbahn befindlichen Aufnahm" paketartig zusammengeschoben, weil durch das auftretende Kippmoment die Rohre senkrecht geste! t werden. Bei Ziehwagen, die mit relativ hoher Geschwindigkeit in die Ausgangsstellung vor den Matrizenbock zurückgeführt werden können, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß jedes zweite Rohr bzw. Rohrpaar eine unterhalb ihrer Längsmitte angeordnete weitere Rolle zur Ab-Stützung an den Führungsbahnen des Ziehwagens aufweist. Dadurch wird erreicht, daß beim Beschlcunigungswechsel, beispielsweise wenn der Ziehwagen beim Rückführen vor den Matrizenbock abgebremst wird, nur kleine Ausschlagwinkel der schon eingeschwenkten bzw. teilweise eingeschwenkten Rohre möglich sind.
Aufbau und Wirkungsweise der Vorrichtung sind nachstehend an Hand von Figuren, die in den F i g. I bis 5 zwei Ausführungsbeispiele zeigen, näher erläutert. In der
Fig. 1 ist eine Ziehbank in Seitenansicht, in
Fig. 2 eine Ziehbank in Draufsicht dargestellt, «leren Ziehwagen durch auf dem Ziehwagen angeordnete Ölmotoren hin und her bewegt wird;
F i g. 3 ist in vergrößertem Maßstab ein Schnitt Mach der Linie A-B von Fig. 1; in
F i g. 4 ist zu erkennen, durch welche Mittel die Rohre am hinteren Ende der Ziehwagenbahn in eine senkrechte Lage gebracht werden:;
F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel.
Mit i sind die Ständer und mit 2 der Matrizenhalter der Ziehbank bezeichnet, die durch U-Eisen J, vgl. Fig. I und 3, miteinander verbunden sind. An den U-Eisen J sind Flacheisen Λ befestigt, die hJ« Laufbahn für die Rollen 5 des Ziehwagen* 6 dienen, die fest gegen die Flacheisen geprellt werden, um die. in die Rolien eingeleitete Zugkraft auf das Ziehbankbett übertragen zu können.
Um die auf dem Ziehwagen 6 angeordneten Ölmotoren 7 für den Antrieb der Rollen 5 von der ortsfesten Hydraulikstation 7« aus mit Drucköl versorgen zu können, sind gelenkig miteinander verbundene Rohre 8 vorgesehen, die paketartig zusammenschiebbar sind. Um die Rohre 8 senkrecht aufrichten und in eine am hinteren Ende ües Ziehbankbettes befindliche Aufnahme 9 bringen zu können, sind sie an ihrem oberen Ende mit einer Führungsrolle IO versehen, die sich an einer Leit schiene Il abstützt, die im Bereich der Bewegungsbahn des Ziehwagens parallel zu dessen Führungsbahnen 4, im Bereich der Aufnahme 9 ansteigend angeordnet ist, vgl. Fig. I, 4 und 5. Jedes zweite Rohr bzw. Rohrpaar, vgl. Fig. 2, 4 und 5, ist oberhalb dqr Längsmilte mit einer Laufrolle M versehen, die sich auf den Führungsbahnen 4 des Ziehwagons 6 abstützt. Durch diese Anordnung und Ausbildung der Rohre 8 und der Leitschiene 11 kann bei einem geringen Raumbedarf für die paketartig zusammengeschobenen Rohre in der Aufnahme 9 ein relativ großer Veifahrweg für den Ziehwagen erreicht werden, ohne daß die Rohre in dem Bereich der Bewegungsbahn des Ziehwagens über den durch die Wagenkontur bestimmten Freiraurr; hinausragen.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiei ist bei jedem zweiten Rohr bzw. Rohrpaar auch unterhalb deren Längsmitte eine Rolle 12 α vorgesehen. Dadurch wird erreicht, daß beim Rücklauf des Ziehwagens unter relativ hoher Geschwindigkeit beim Einschwenken der Rohre das Überschreiten der Schwenkebene der Gelenke verhindert wird und außerdem beim Bcschleunigungswechsel nur kleine Ausschwenkwinkel der eingeschwenkten Rohre zugelassen werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zu- und Abführen hydraulischer oder elektrischer Energie von einer ortsfesten Station zu auf dem entlang von Führungsbahnen beweglichen Ziehwagen einer Ziehbank angeordneten Antriebsmotoren, bestehend aus. gelenkig miteinander verbundenen Rohren, die zum den Matrizen gegenüberliegenden Zichbankendc paketartig zusammenschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (8) in zusammengeschobener Stellung senkrecht angeordnet und an ihrem oberen Gelenk mit einer Führungsrolle (10) versehen sind, die sich an einer oberhalb der Rolle (10) entlang der Ziehbank angeordneten Leitschiene (11) abstützt, die im ßercich der Zichwagen-Führungsbahnen (4) parallel dazu, im Bereich der zusammengeschobenen Stellung (9) ansteigend verläuft, und daß jedes zweite Rohr bzw. Rohrpaar oberhalb der Längsmitte eine Laufrolle (12) trägt, die auf den Führungsbahnen (4) des Ziehwagens (6) aufliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß jedes zweite Rohr bzw. Rohrpaar eine unterhalb ihrer Liingsmittc angeordnete weitere Rolle (12 t«) zur Abstützung an den Führungsbahnen (4) aufweist.

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