DE1962001B2 - Tonfrequente Rauschsperrschaltung für Fernsehübertragungssysteme - Google Patents
Tonfrequente Rauschsperrschaltung für FernsehübertragungssystemeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine tonfrequente Rauschsperrschaltung
für Fernsehübertragungssysteme wie sie im Oberbegriff des PA 1 angegeben ist
Bei der herkömmlichen Übertragung von Fernsehsignalen
zwischen dem Fernsehstudio und einem Sender oder zwischen Sendern werden der Videoteil und der
Tonteil eines Fernsehprogrammes über getrennte Übertragungskanäle durch Kabel oder Mikrowellenverbindung
übertragen. Diesem System haften zwei wesentliche Nachteile an: zwei Kanäle sind kostspieliger
als ein einziger Kanal; ferner besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, daß ein Teil des Programmes
infolge Ausfall des Übertragungskanals mit zwei Kanälen verlorengeht, als bei einem einzigen Kanal.
Um Nachteile zu beseitigen, sind mehrere Systeme vorgeschlagen worden, bei denen die Ton- und auch die
Bildinformation über einen einzigen Kanal in Form eines einzigen Signalgemischs übertragen wird. Diese
Systeme machen von dem horizontalen Austastintervall im Videosignal Gebrauch, um die Toninformation zu
übertragen und werden daher als Zeitdiplexsysteme bezeichnet. Beispielsweise wird bei der US-PS 34 23 520
das Bildsignal von dem Tonsignal während der Austastlücke moduliert, die gerade der horizontalen
Synchronisation vorausgeht.
Die Toninformation befindet sich auf der »vorderen Schwarzschulter« des horizontalen Synchronisierungsimpulses.
Das heißt, das Videosignal wird durch das Tonsignal während desjenigen Teils des horizontalen
Austastintervalls moduliert, der dem horizontalen Synchronimpuls vorausgeht Fast jede Art der Modulation
kann verwendet werden, wie z. B. Frequenz-, Impulsamplitude-, Impulslage-, Impulsbreite- und Impulscode-Modulation.
Die Impulsamplitudenmodulation ist woh! die einfachste, da bei einem einzigen Impuls in
jedem horizontalen Austastintervall eine theoretische Tonbandbreite von 7,874 kHz übertragen werden.
Andere Zeitdiplexsysteme verwenden die »hintere Schwarzschulter« oder das horizontale Synchronimpulsintervall
selbst Seit der Einführung der Farbübertragungsnormen ist die hintere Schwarzschulter für
Farbinformationen belegt und nicht mehr für Toninformationen verfügbar, im Tonausgang unterdrückt. Jedes
System erfordert jedoch einen klar definierten Zeitimpuls, z. B. den horizontalen Sychronimpuls, als Referenz
für die Tonmodulation. Wenn das Signalgeinisch und damit der Referenzimpuls infolge Signalschwund oder
starkes Rauschen verdeckt ist, wird die Synchronisation unregelmäßig oder setzt sogar aus. Das führt seinerseits
dazu, daß der Tondemodulator einen hohen Rauschbeitrag erzeugt.
Es ist daher notwendig, Rauschsperrschaltungen einzusetzen. Am geeignetsten sind Rauschsperrschaltungen, die auf das Tonsignal selbst einwirken. Es entsteht dabei jedoch das Problem, zwischem dem Tonsignal und dem unerwünschten Tonrauschen zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Verfahren, um Teile des Tonbandes entweder frequenzmäßig oder amplitudenmäßig zu trennen. Diese Verfahren sind jedoch aufwendig und unterdrücken einen Teil des Tonprogrammsignals.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer tonfrequenten Rauschsperrschaltung der angegebenen Art das Tonsignal von dem Tonrauschen ohne Unterdrückung des Tonsignals zu trennen, wobei auch ein einfacher und geringer Aufwand angestrebt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des PA 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Es ist daher notwendig, Rauschsperrschaltungen einzusetzen. Am geeignetsten sind Rauschsperrschaltungen, die auf das Tonsignal selbst einwirken. Es entsteht dabei jedoch das Problem, zwischem dem Tonsignal und dem unerwünschten Tonrauschen zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Verfahren, um Teile des Tonbandes entweder frequenzmäßig oder amplitudenmäßig zu trennen. Diese Verfahren sind jedoch aufwendig und unterdrücken einen Teil des Tonprogrammsignals.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer tonfrequenten Rauschsperrschaltung der angegebenen Art das Tonsignal von dem Tonrauschen ohne Unterdrückung des Tonsignals zu trennen, wobei auch ein einfacher und geringer Aufwand angestrebt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des PA 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Durch die Erfindung wird somit erreicht, den Tonausgang eines Zeitdiplexfernsehübertragungssystems
während der Perioden mit starkem Signalschwund oder starkem Rauschen zu dämpfen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein astabiler Multivibrator, der eine freilaufende Frequenz
aufweist, die kleiner als die Wiederholungsgeschwindigkeit der Referenzimpulse ist, welche die horizontalen
Synchronisierimpulse sein können, so gesteuert, daß unter dem Einfluß jedes Referenzimpulses vorzeitig ein
Schwingzyklus im Multivibrator eingeleitet wird. Der Multivibrator ist hierdurch mit der Wiederholungsfrequenz
der Referenzimpulse synchronisiert, die — wie bemerkt — die horizontale Synchronisierimpulsfrequenz
sein kann. Ein mit dem Ausgang des Multivibrators verbundenes Filter unterdrückt die horizontale
Synchronisierimpulsfrequenz und ihre Harmonischen,
läßt jedoch wenigstens eine Frequenz durch, die eine Harmonische der freilaufenden Frequenz des Multivibrators
sein kann. Eine mit dem Ausgang des Filters verbundene Gatterschaltung dämpft den Tonausgang,
wenn der Ausgang des Filters einen vorbestimmten Pegel übersteigt Die Tondämpfung erfolgt daher, wenn
immer der Multivibrator einen Ausgang mit seiner freilaufenden Frequenz erzeugt, d. h. wenn immer die
horizontale Synchronisation unregelmäßig wird oder ganz verlorengeht
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbaispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschema eines Zeitdiplexfernsehempfängers, der eine Ausführung der automatischen
tonfrequenten Raunchsperrschaltung der Erfindung enthält;
F i g. 2 ein Schaltbild eines Multivibrators, der bei der Ausführung der F i g. 1 verwendet werden kann; und
Fig.3 ein Schaltbild eines Schwellenwertdetektors
und eines kurzschließenden Gatters, die bei der Ausführung der F i g. 1 verwendet werden können.
F i g. 1 zeigt als Blockschema einen Empfänger zur Trennung der Ton- und Videosignale eines Fernseh-Signalgemischs,
bei dem das Tonsignal im Diplexverfahren auf der vorderen Schwarzschulter des horizontalen
Synchronimpulses des Videosignals liegt. Der Teil des Empfängers, der unterhalb der gestrichelten Linie
dargestellt ist, ist eine Ausführung der automatischen tonfrequenten Rauschsperrschaltung der Erfindung.
Bei dem dargestellten Empfänger wird das Fernsehsignalgemisch, das Video-, Ton- und Rauschkomponenten
enthält, von einem einzigen Übertragungskanal h\ einem Videoverstärker 11 geliefert. Außer der Verstärkung
der Amplitude des Signalgemischs auf einen brauchbaren Pegel kann der Verstärker 11 einen
Ausgleich liefern, um einen Teil der durch ^εη
Übertragungskanal verursachten Verzerrung zu beseitigen. Der Signalgemischausgang des Verstärkers 11 geht
gleichzeitig zu einem Verzögerungskabel 12 und einem Zeitimpulsgenerator 13. Der Impulsgenerator 13 gibt
unter dem Einfluß jedes horizontalen Synchronimpulses des Signalgemischs einen scharfen Impuls ab. Diese
Impulse gehen zu einer Videoregelschaltung 14 und der tonfrequenten Rauschsperrschaltung der vorliegenden
Ausführung der Erfindung. Die Videoregelschaltung 14 gibt zwei Regelsignale ab, eins für ein Videogatter 16
und das andere für einen Tondemodulator 17. Der Ausgang des Verzögerungskabels 12 geht über den
Tondemodulator 17, wo derjenige Teil des Signalgemischs, der die Toninformation enthält, entfernt wird,
zum Videogatter 16, wo das ursprüngliche Austastsignal wiederhergestellt wird. Der Ausgang des Videogatters
16 ist daher das normgerechte Fernsehvideosignal, wie es normalerweise über einen getrennten Kanal übertragen
wird. Da die Stufenreihe im Regelzug, die den Tondemodulator 17 und das Videogatter 16 in Tätigkeit
setzt, durch die horizontalen Synchronimpulse des Signalgemischs eingeleitet wird, können der Demodulator
17 und das Gatter 16 nicht in einer reellen Zeit vor den horizontalen Synchronisierimpulsen arbeiten.
Wenn sich die Toninformation auf der vorderen Schwarzschulter befindet, die den horizontalen Synchronisierimpulsen
vorangeht, verzögert daher das Verzögerungskabel 12 das gesamte Signalgemisch so
weit, um zu gestatten, daß der Demodulator und das Videogatter zu der Zeit in Tätigkeit gesetzt werden,
wenn die vordere Schwarzschulter sie erreicht. Wenn sich die Toninformation auf der hinteren Schwarzschulter
befindet wäre das Verzögerungskabel 12 offensichtlich nicht notwendig. Der Tondemodulator 17 vergleicht
die Toninformation, die er aus dem Signalgemisch entfernt, mit einem Referenzsignal, das vom Videogatter
16 kommt, um einen Tonsignalausgang zu liefern. Zur Erklärung der Dämpfungswirkung der Rauschsperrschaltung
der Erfindung ist der Tonsignalausgang des Demodulators 17 mit zwei Enden dargestellt, d. h.
mit zwei Leitern 20 und 21. Schließlich wird das
ίο Tonsignal durch ein Tiefpaßfilter 18 und einen
Verstärker 19 verarbeitet, um einen normgerechten Tonsignalausgang zu liefern.
Die tonfrequente Rauschsperrschaltung der Erfindung, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist, wirkt auf den
Impulsausgang des Impulsgenerators 13 und den Tonausgang des Tondemodulators 17. Die Impulse
werden einem astabilen Multivibrator 22 zugeführt, um den Multivibrator bei jedem Impuls vorzeitig anzustoßen,
der vor der Zeit kommt, zu der der Multivibrator normalerweise seinen Zustand ändert, wenn er freilaufen
kann. Da die Impulse von den horizontalen Synchronimpulsen des Signalgemischs abgeleitet werden,
bewirken sie die Synchronisierung des Multivibrators mit der horizontalen Ablenkgeschwindigkeit von
normalerweise 15,75 kHz. Bei NichtVorhandensein von Impulsen läuft der Multivibrator 22 mit etwas
geringerer Frequenz frei, für die sich 13 kHz als zufriedenstellend erwiesen haben. Der Ausgang des
Multivibrators 22 geht über ein Bandpaßfilter 23 zu einem Schwellenwertdetektor 24, der seinerseits auf ein
Dämpfungsgatter 26 wirkt. Das Bandpaßfilter 23 läßt die freilaufende Frequenz des Multivibrators 22 oder
eine Harmonische durch, unterdrückt jedoch die horizontale Ablenkfrequenz und ihre Harmonische. Ein
Filter, das eine drei Dezibel-Bandbreite von 2,5 kHz um eine Mittelfrequenz von 39 kHz aufweist, arbeitet
zufriedenstellend, um zwischen einer freilaufenden Frequenz von 13 kHz und einer gesteuerten Frequenz
von 15,75 kHz zu unterscheiden. Wenn der Ausgang des
ίο Bandpaßfilters einen gegebenen Pegel übersteigt, der
durch den Schwellenwertdetektor 24 bestimmt ist, betätigt er das Gatter 26, um den Ausgang des
Tondemodulators 17 zu dämpfen. Das Gatter 26 kann den Tonsignalweg öffnen, den Tonausgang kurzschließen
oder lediglich das Tonsignal dämpfen. Wenn immer die horizontalen Synchronisierimpulse des empfangenen
Fernsehsignalgemischs gut genug definiert sind, gibt der Impulsgenerator 13 eine ununterbrochene Reihe
von Impulsen ab, wobei der Multivibrator 22 mit der
so horizontalen Synchronimpulsfrequenz synchronisiert
bleibt. Der Ausgang des Bandpaßfilters 23 bleibt daher unter dem Schwellenwert des Detektors 24, das Gatter
26 bleibt unbetätigt und der Tonausgang unbeeinflußt. Wenn sich die horizontalen Synchronimpulse verschlechtem,
z. B. wegen' Signalschwunds oder Rauschstörung, so daß die für eine gute Tonwiedergewinnung
benötigten Zeitfrequenzen unregelmäßig werden, beginnt der Multivibrator 22, Signalkomponenten bei
13 kHz und ihre Harmonischen zu erzeugen. Wenn die
bo horizontale Synchronisation ganz verlorengeht, läuft
der Multivibrator 22 mit 13 kHz frei. Der Ausgang des Bandpaßfilters 23 steigt daher plötzlich an, um den
Schwellenwert zu übersteigen, wobei das Gatter 26 den Tonausgang dämpft. Die Rauschsperrschaltung der
h"> Erfindung ist daher sehr einfach und wenig aufwendig
und liefert dennoch eine gute Dämpfung, die in richtiger Beziehung zur Hauptursache des Tonrauschens steht,
nämlich einer schlechten Zeitbeziehung für die Ton-
wiedergewinnung.
Bei Empfangssystemen, bei denen keine dem Impulsgenerator 13 analoge Schaltung vorhanden ist,
kann der Multivibrator 22 mit der horizontalen Synchronisierimpulsfrequenz durch andere bekannte
gleichwertige Schaltungen, wie einen Synchronsignalseparator und Verstärker synchronisiert werden. Bei
Systemen bekannter Art kann der Diplextoninformation ein Impuls vorangehen und vom Sender als Teil des
Signalgemischs übertragen werden. Dieser Impuls kann selbstverständlich abgetrennt und verwendet werden,
um den Multivibrator 22 zu steuern.
Eine Schaltung, die für den Multivibrator 22 verwendet werden kann, ist im Schaltbild der F i g. 2
dargestellt Es ist leicht zu erkennen, daß die Schaltung der Fig.2 einen ersten Transistor 31 enthält, der als
Eingangsemitterfolger geschaltet ist, ferner zwei Transistoren 32 und 33, die als kollektorgekoppelter, astabiler
Multivibrator geschaltet sind, und einen vierten Transistor 34, der als Ausgangsemitterfolger geschaltet
ist. Der Eingangsemitterfolger liefert einen Eingang mit hoher Impedanz, um eine Belastung des Impulsgenerators
13 zu vermeiden, und einen Ausgang mit niedriger Impedanz, um eine ausreichende Steuerung des
Multivibrators zu ergeben. Der Ausgangsemitterfolger liefert ebenfalls einen Eingang mit hoher Impedanz, um
eine Überlastung des Multivibrators zu vermeiden, und einen Ausgang mit niedriger Impedanz, um eine
ausreichende Steuerung des Bandpaßfilters 23 zu ergeben. Die jedem Emitterfolger zugeführte Kollektorspannung
kann zweckmäßigerweise durch eine Zener-Diode 35 und 35' und einen Kondensator 36 und
36' stabilisiert sein. Die Kreuzkopplungskreise des Multivibrators zwischen jedem Kollektor und der
entgegengesetzten Basiselektrode kann vorteilhafterweise eine Diode 37 und 37' in Reihe mit dem üblichen
Kopplungskondensator enthalten, die so gepolt ist, daß ein positiver Strom in die jeweilige Kollektorelektrode
fließen kann. Dann muß ein zusätzlicher Widerstand 38 und 38' zwischen die Stromquelle und jeden Diodenkondensatorverbindungspunkt
geschaltet werden, um zu gestatten, daß die Kondensatorströme durch die hinzugefügten Widerstände 38 und 38' und nicht die
Kollektorwiderstände fließt. Hierdurch wird die Form der Kollektorspannung gerade mit scharfen Ecken. Dies
ist insbesondere zur Erzeugung von großen dritten Harmonischen erwünscht.
Im Betrieb schwingt der Multivibrator bei Nichtvorhandensein
von Sychronimpulsen dauernd in der bekannten astabilen Weise, um vom Emitterfolgertransistor
34 eine Rechteckwelle mit 13 kHz zu liefern. Diese Wellenform hat einen hohen Gehalt an dritten
Harmonischen bei 39 kHz. Die negativen Impulse des Impulsgenerators 13 werden jedoch über den Emitterfolgertransistor
31 ohne Phasenänderung an die Basis des Multivibratortransistors 32 angelegt. Jeder Impuls
ausreichender Größe schaltet vorzeitig den Transistor 32 aus, um einen neuen Multivibratorzyklus einzuleiten.
Wenn die horizontalen Synchronimpulse des Signalgemischs klar und gut definiert sind, wird daher mit jeder
horizontalen Zeile ein neuer Multivibratorzyklus eingeleitet, wobei der Ausgang des Emitterfolgertransistors
34 eine etwas asymmetrische, rechteckige Wellenform mit sehr geringem 39-kHz-Gehalt zeigt.
Die Technik der Herstellung von Bandpaßfiltern ist so weit entwickelt, daß man leicht ein Bandpaßfilter
bauen oder kaufen kann, das die Forderungen erfüllt, di< freilaufende Frequenz des Multivibrators oder ein*
ihrer Harmonischen durchzulassen und die horizontal* Synchronfrequenz und ihre Harmonischen zu unter
drücken. Infolgedessen sind die Einzelheiten dei Bandpaßfilters 23 nicht dargestellt.
F i g. 3 zeigt ein Schaltbild, das vorteilhafterweise fü
den Schwellenwertdetektor 24 und das Gatter 2( benutzt werden kann. Der Schwellenwertdetektor 2'
ίο benutzt zwei Transistoren 41 und 42. Der Transistor 4
ist als gewöhnlicher Emitterverstärker geschaltet, be dem das Eingangssignal mit der Basis kondensator-ge
koppelt ist und der Ausgang vom Kollektor abgenom men wird. Der Transistor 42 wirkt als Spannungskom
parator. Ein Kondensator 43 und eine Diode 44 sind ii
Reihe zwischen dem Kollektor des Transistors 41 unc die Erde geschaltet. Eine zweite Diode 46 liegt zwischei
der Basis des Transistors 42 und dem Verbindungspunk zwischen der Diode 44 und dem Kondensator 43 al
Spannungsverdoppler. Die Dioden sind so gepolt, dal ein positiver Strom zur Erde fließen kann. Eii
Belastungswiderstand 47 verbindet den Kollektor de Transistors 42 mit der Stromversorgung, während eii
Emitterwiderstand 48 den Emitter mit der Erd< verbindet. Ein veränderlicher Widerstand 49 verbinde
den Emitter des Transistors 42 mit einer negativei Spannungsquelle, um mit dem Widerstand 48 ein«
veränderlichen Spannungsteiler zu ergeben. Zwe Widerstände 51 und 52 verbinden die Basis de
Transistors 42 mit der Stromversorgung und der Erde Schließlich überbrückt ein Filterkondensator 53 dei
Widerstand 52 und vollendet die Spannungsverdoppler schaltung, die zwischen den Kollektor des Transistors 4
und die Basis des Transistors 42 geschaltet ist.
Das Gatter 26 besteht aus einem Transistor 54, dessei
Basiselektrode mit dem Kollektor des Transistors 4: verbunden ist, und dessen Emitterkollektorweg an dei
beiden Leitern des Tonsignals vom Tondemodulator Γ liegt. Zwei Widerstände 55 und 56 verbinden jedei
Leiter mit der Erde, um das Leitungsgleichgewicht zi erhalten, und liefern einen Vorstromweg für det
Transistor 54.
Der Schwellenwertdetektor und das Gatter wirkei wie folgt: Der 39 kHz-Ausgang vom Bandpaßfilter X
wird durch den Transistor 41 verstärkt und den Spannungsverdopplerkondensator 43 zugeführt. Dii
Halbwellenspannungsverdopplerwirkung ergibt eini negative Spannung an der Basis des Transistors 42, dii
proportional und annähernd gleich dem Drei- bi
so Vierfachen der Amplitude des in den Transistor 4 gegebenen 39-kHz-Signals ist. Der Transistor 42 is
normalerweise leitend. Wenn die an seiner Basis durc die Spannungsverdopplerschaltung entstehende Span
nung die negative Vorspannung übersteigt, die über de Widerstand 49 an seinem Emitter liegt, wird de
Transistor 42 ausgeschaltet. Seine Kollektorspannun steigt schnell an, um den Transistor 54 einzuschalten un
die Tonleiter 20 und 21 kurzzuschließen. Eine Einste lung des veränderlichen Widerstands 49 ergibt ein
ω Einstellung der Emittervorspannung am Transistor 4:
und damit der Amplitude des 39-kHz-Signals von Bandpaßfilter 23, bei der die Tondämpfung eintritt. D
der Pegel des 39-kHz-Signals zum Demodulations rauschpegel in Beziehung steht, ergibt der veränderlich
h5 Widerstand 49 eine bequeme Einstellung des maximale
Rauschpegels.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Tcnfrequente Rauschsperrschailtung für Fernsehübertragungssysteme,
die auf empfangene Synchronimpulse eines Fernseh-Signalgemisches ansprechen, das Referenzimpulse mit einer vorbestimmten
Zeitlage zu den Tonsignalen enthält, die während der horizontalen Austastlücke übertragen
werden, mit einem Tondemodulator,, der durch die empfangenen Synchronimpulse und das Signalgemisch
gesteuert wird, um ein tonfrequentes Ausgangssignal zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet,
daß die tonfrequente Rauschsperrschaltung (22, 23, 24, 26) das Tonausgangssignal
dämpft, wenn die Sychronimpulse unregelmäßig werden oder verlorengehen, und besteht aus: einem
astabilen Multivibrator (22), der durch die empfangenen Synchronimpulse gesteuert wird, um eine
Ausgangsfrequenz zu erzeugen, die gleich der Horizontalsynchronfrequenz ist oder um mit einer
Frequenz freizulaufen, die kleiner als die Frequenz der Horizontalsynchronfrequenz ist, wenn die
Synchronimpulse nicht erkennbar sind; einem Bandpaßfilter (23), das mit dem Ausgang des
Multivibrators verbunden ist, um nur die freilaufende Frequenz oder deren Harmonische durchzulassen;
einem Schwellenwertdetektor (24), der mit dem Ausgang des Bandpaßfilters verbunden ist, um ein
Ausgangssignal zu liefern, wenn der Ausgang des Bandpaßfilters eihen vorbestimmten Pegel übersteigt,
und einer Gatterschaltung (26) mit einem Eingang von der Schwellenwertdetektorschaltung
und einem Ausgang, der mit dem Ausgang des Tondemodulators verbunden ist, um das Ausgangssignal
des Tondemodulators nach Empfang des Signals vom Schwellenwertdetektor nach Empfang
des Signals vom Schwellenwertdetektor zu dämpfen.
2. Tonfrequente Rauschsperrschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronimpulse
die horizontalen Synchronimpulse sind.
3. Tonfrequente Rauschsperrschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronimpulse
eine Wiederholungsfrequenz von etwa 15,75 kHz haben; und die freilaufende Frequenz
etwa 13 kHz beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
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