DE19584C - Neuerungen in dem Verfahren zum Schutz der Silberschicht von Spiegeln - Google Patents

Neuerungen in dem Verfahren zum Schutz der Silberschicht von Spiegeln

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DE19584C
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W. HASENÖHRL und G. STEINGRABER in Wien
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/06Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with metals
    • C03C17/10Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with metals by deposition from the liquid phase

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 32: Glas.
Die schützende Decke wird durch eine galvanisch niedergeschlagene Metallschicht gebildet.
Zu diesem Zweck werden die nach einer der bekannten Methoden erzeugten Silberspiegel entweder direct in das Metallbad gebracht, in welchem sie der Einwirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt werden sollen, oder, falls die Haltbarkeit der Silberschicht am Glas zu gering wäre, vorher einer vorbereitenden Operation unterzogen, die den Zweck hat, diese Schicht zu verstärken.
Diese Operation besteht darin, dafs ein Gemenge von Zinkstaub und fein vertheiltem Kupfer im Wasser suspendirt, gleichmäfsig auf die Silberschicht aufgetragen und die so hergerichtete Tafel mit der Glasfläche nach unten in ein entsprechendes Metallbad gebracht wird, worin sie längere Zeit verbleibt.
Der auf diese Art erzeugte Metallniederschlag verstärkt die Silberschicht des Spiegels. Diese Operation wird nöthigenfalls öfter wiederholt, .bis die Schicht stark genug ist, der Einwirkung des elektrischen Stromes zu widerstehen.
Der Spiegel wird nun in dasjenige Bad eingelegt, in welchem er die eigentliche schützende Metallschicht erhalten soll. Die negative Elektrode wird auf den Rand der metallischen Seite gesetzt. Die positive Elektrode besteht aus einem oder mehreren, dem Metall des Bades analogen Metallstreifen, die unter einander leitend verbunden sind und deren Länge die Breite des Spiegels um ein Geringes übersteigt; sie wird über die ganze Länge der Platte parallel der zu belegenden Fläche mittelst eines Antriebes hin- und hergeführt. Statt dessen kann auch die positive Elektrode unbeweglich sein, während das Bad mit der Platte oder diese allein unter ihr entsprechend hin- und hergeschoben wird.
Die Operation dauert so lange, bis ein genügend starker Metallniederschlag erzeugt wurde. Hierauf wird die Platte herausgehoben, getrocknet und event, mit einem Anstrich versehen.

Claims (2)

Patent-AnSprüche: Bei dem Verfahren zum Schutz der Silberschicht von Spiegeln:
1. Die der elektrogalvanischen Arbeit nöthigenfalls vorhergehende Behandlung, nach welcher die Silberschicht mit einem Gemenge von Zinkstaub und fein vertheiltem Kupfer bedeckt und in eine Metalllösung gebracht wird.
2. Die Anordnung, nach welcher bei Erzeugung des galvanischen Niederschlages die negative Elektrode oder die die positive Elektrode darstellende Spiegeltafel allein oder sammt dem Bade mittelst geeigneter Mechanismen hin- und herbewegt werden.
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