DE1957504A1 - Vilgang-Ofenanlage zur Herstellung von Lackdraehten - Google Patents
Vilgang-Ofenanlage zur Herstellung von LackdraehtenInfo
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Description
DR. HEINWCH HERMEUNK München, den 14. November 1969
8Mön*en60,Apolloweg9fTeL572743 Oi/030-Dr. Hk/CS
IYI. A. G. IKIASHS-IINEH- UWD APPARATEBAU GESELLSCHAFT
ΙΪ1ΪΤ BESCHRÄNKTE:·' HAFTUNG IN GRAZ (ÖSTERREICH)
Vieigang-Ofenanlags zur Hersteilung won Lackdrähten
Die Erfindung betrifft eine Uielgang-Ofenanlage zur
Herstellung von. Lackdrähten, mit in einem einzigen Ofenkörper
eingebauten Trocken-r.etorten, durch welche jeder Drahtgang
in .zwei parallelen Ebenen nach Einzel-Lackierungen über
Umlenkungen mehrmals bis zur Erreichung einer gewünschten Auftragsstärke hin- und her-geführt wird, wobei an der einen
Ofenseite für jeden Finzal-Durchzug der verschiedenen Drahtgänge eine separate,'loso Urnlenkrolle- und an der'anderen DPenseite ■
- auf einer gemeinsamen Welle laufend - je vollständigem Drahtgang eine einzige Rillenscheibe vorhanden ist, mittels .
welcher der Drahtzug durch die Trocken-Retorten'aufrechterhalten
wird.
BAD ORIGINAL
009827/1707
• 'Bsi einer bekannten' Ausführungsform "von ,Lackäraht-Ofönah'l'ag'eTi'
-ist auf .der den losen UmlBhkrolien gegenüber1"!1! egenden'"ÖiFeffsei'te■.■
-f ϋΐ-!sämtliche'-TJräh/tgange. "eine gemeinsame Rillenu/alze ange-'
-ordnet", welcheüber .!ein Regelgetriebe' ängetri.eben "ist" 'und auf" '
welcher bei jedem einzelnen brahtgang die Rillendurchm'e'sser- /-
: für ,die aufeinander folgenden Umlenk'ungen so abgestuft ,sind,
daß die Zugspannung gleichmäßig aufrecht erhalten uiird und
kein Schlupf entsteht. Hierbei werden die einzelnen Drahtdurch—
A züge bei jeder Umlenkung um die Rilleniualze durch die Trocken- '
-Retaften gezogen, wobei der Zug in jedem Teilstück am
niedrigsten gehaiten uiird - "sich also nicht über den ganzen
Drahtgangaufaddiert^ durch die" Umfangsgeschwindigkeit, dieser
gemeinsamen Rilieniüalze wird die gleiche Laufgeschiuindigkeit
aller Drahtgänge in der Ofehanlage bestimmt.' Nach dem letzten
Trocknungs-Durchgang wird schließlich der fertig isolierte
Draht auf die Aufujickelspule gewickelt, welche über eine ,
! Rutschkupplung mit Voreilung - und somit mit einstellbarem ; Aufwickelzug - angetrieben ist. Bei dieser Lackdraht-Ofenanlage
' besteht jedoch bei Reissen eines Drahtganges keine Möglichkeit,
j denselben ohne Störung der übrigen D"rahtgänge mieder nachzuziehen;
j os rnuO v/ielmehr auf die Produktionsleistung solcher gestörter
Drahtgänge so lange verzichtet werden, bis die ganze Ofenanlage '
abgestellt wird· .-. sei es, daß wegsn-mehrerer gestörter
-Drahtgänge die Fertigung uniuirtschaftuch ■ ist oder aus anderen
betrieblichen Gründen. ■ ..
Bei einer anderen Lackdraht-Dfenanlage ist nun zur
Uormeidung dieses Nachteiles die Rilleniualze nach der Anzahl
der Drahtgänge unterteilt und diese Teil-Weizen sind durch eine. -
0 27/1707'' ' BADORfG(NAL
gemeinsame-. Up-like." über lösbare Kupplungen angetrieben; über
diese lösbaren Kupplungen kann· nun jeder Drahtgang separat abgeschaltet und unabhängig von den anderen'nachgezogen werden,
so daß bei Störungen v.on einzelnen Drahtgängen ein verhältnismäßig
geringer Pr,aduktions-Ausfall entsteht.. Weil jedoch die
Breite der Trockm-Retorte infolge der lUärmevert.eilung über ., .......
dieselbe beschränkt ist, müssen die Abstände zwischen den einzelnen, parallel laufenden Drahtzügen so klein als möglich
gehalten sein," und damit auch die Kupplungselemente - .wodurch ,jedoch die Bedienung derselben wesentlich erschwert wird und
auch Störanfälligkeit ,gegeben ist. Auch bei dieser Ofenanlage
erhalten durch den Antrieb über die gemeinsame Welle alle
Drahtgänge die gleiche Drahtgeschwindigknit, so daß jeweils
gleichzeitig nur Drähte gleichen Durchmessers eingesetzt werden können.
Es wurde "daher - eben zur Vermeidung dieser zuletzt genannten
Schwierigkeit - auch ein nach einem anderen Grundprinzip aufgebauter Typ einer Lackdraht-Ofenanla'ge entwickelt; bei
dieser1Anlage ist in einem Ofenkörper eine den vorhandenen
Drahtgängen entsprechende Anzahl voneinander unabhängiger Trocken-Retorten eingebaut, so daß für jeden einzelnen Drahtgang
der - von allen anderen unabhängige - Antrieb seiner getrennt gelagerten Umlenkwalze, welche den Drahtabzug bestimmt,
räumlich bequem untergebracht werden kann.:,Bei dieser Anordnung
sind zwar din einzelnen Drahtgänge sowohl in bezug.auf Behebung
' euentuelle.r Störungen als auch in der Abzugs-Geschwindigkeit
• dar Drähte und somit auch in dar Ulahl ihrer Draht-Durchmesser
♦ Γ voneinander völlig unabhängigj außerdem kann auch für jeden
>■ ^ !-r.'-t *"■·.",-■. 600827/ 1707
■ ■ . - '" ' ·.·■■-.- . , BAD ORIGINAL
Drahtgang die Lacktypa unabhängig gewählt werden. Bei den ; -:
zahlreichen Einzel-Retorten und allen für dieselbtn erforder- ■
liehen Zusatzgeräten - iuie Tempersturregler, Umlaufventilator
usuj. - bestehen aber anderseits die Nach-texl-e. hoher
Anschaf f ungskost'en, großer Störanfälligkeit und auch eines
erheblichen Energieverbrauches. " . ""--.-"■■■.'
Mach der Erfindung werden nun bei Lackdreht-Ofenanlagbn
der eingangs beschriebenen Art - ..welche mit einem tiinz.igen
Ofenkörper mit nur einer oder mehreren Trocken-Rntorten ausgerüstet sind - alle oben ermähnten, den verschiedenen bekannten
Uielgang-Gfenanlagen anhaftenden Nachteile in einfacher und
verlässlicher Uleise dadurch vermieden, daß..'jede der, auf je
einer gemeinsamen Achse gelagerten, einen vollständigen.
Drahtgang führenden Rillenscheiben unabhängig voneinander ■■-durch
je ein separates, in. seiner Geschwindigkeit regelbares Antrieb -Aggregat - vorzugsweise durch einen, in der. Drehzahl regelbaren
Elektromotor - über Keilriemen oder dgl. angetrieben ist.;
Vorzugsiueise sind dabei diese regelbaren Antriebs-Aggregate der den vollständigen Drahtgängen zugeordneten Rillenscheiben
zwischen dem Ofenkörper und diesen nillenscheiben innerhalb
der hin-und rück—läufigen Draht-Durchzüge angeordnet - wobei
vorzugsweise an der jenseitigen, äußeren Umlenkstelle in
entsprechendem Abstand übereinander zwei Achsen mit Jo einer
kleinen, losen Einzelrolle für jeden Draht-Durchzug eingesetzt
sincd. ■■.;■■ ; ■... ; .. ■ . .- :■; -
Bei diese.n crEiiidupg^sgBniaB ausgebilderten Uiblgang-Ofenanlagen
ist -also'.die-völlige. Unabhängigkeit der einzelnen Drehtgänge _
in bezug auf. die A'isu/ahl der;.-■ Ourjchm.esscr dor eintjesetzten DratUß
"..,■■■/ ■■"/ . " ~ 0098 2 7/17 07 " · ■-■
BAD OR!G!NÄL
sowie auf clic Durchlauf-Geschwindigkeit derselben' durch' die . ·
Trocken-Üe'tor ton und auch uon etwaigen Betriebsstörungen
gewährleistet; vJon den durch eine gemeinsame Tröcken-Retor te
unmittelbar nebeneinander hindurchlaufenden Drahtgängen- kann
jeder einzelne in cüiner Geschujindiokeit zwischen Stillstand
und Maximalwert stufenlos geregelt werden, so. daD .ar - ebenso
wie bsi einem Einzelgang-Ofen ' - ohne Störung des übrigen
Produktiians-Ablaufes nachgezogen qder"nachgeregelt bzw. auch .
umgebaut mordnn kann. Bei jedem Drahtgang liegen auf der
gemeinsamen Millenschßibe die ihm zugehörigen Draht-Durchzüge eng n&beneinander,'so daß auf kleinem Raum verhältnismäßig
viele Draht-Durchzüge in geringem Abstand angeordnet sein können·.
Bei Lack-Isolatinnen uon vorbestimmter Gesamt-Starke ergeben
sich aber dadurch j c . Uran t-uurch.zug sehr dünne Einzel-Aufträge, ·
woraus bei sonst gleichen'Arbeitsbedingungen hohe Durchlauf-
-Geschwindigkniten durch die Trocken-Retorten und damit bei
gleichzeitiger Steigerung der Isolations-Qualität auch' entsprechend
höhere Prarluktions-Leistungen resultieren. Bei dieser
Anordnung ergibt sich als wesentlicher Uorteil auch "die weitgehende
Freiheit in der UJahl der Breite der Trocken-Retorte
und damit der in einer Ofsnanlage einzubauenden Anzahl der
Drahtgänge. Jeder unabhängige Drahtgang nimmt mit seinen zahlreichen Durchzügen nur einen Bruchteil der Retorten-Breite
ein, so daß sich selbst bei sehr ungünstigem Verhältnis won-
Länge zu Breite der Trocksn-Ratorte infolge der vollständig·
unabhängigen GsBchwindigkaits-Regelurig jedes · einzelnen
Drahtgangae die über die Breite der Retorte auftretenden
möglichen Tempcsratur-Dif f erenzen prak tisch; nicht". "ausuu.Tken. ■ '
009S27/1707 ■ ' bad original
• Ba'i dar in dar Lackdraht-Qfenanlage vorhandenen Aufwickele!
kann nun ja Drahtgang entweder eine einzige Auf uückelspule
eingesetzt Bein - oder auch zwei halbautomatisch oder vollautomatisch
auswechselbare Spulen; hierbei wird also jeweils die volle Aufuiickelspule ohne Unterbrechung des Drahtlaufes
automatisch durch eine leere ersetzt. Diese Aufu/ickel-Spulen
aollen nun — unabhängig uo-m Antrieb dar zugehörig an FIi 11 enscheiben
- über Rutschkupplungen angetrieben u/erden.
Bei ainer bevorzugten Ausgestaltung dieser Lackdraht-Qfananlage
sind dia in der AuftuickelBi vorhandenen Aufuiickel-Spulen für :
jeden einzelnen Drahtgang mittels je eines zug-einatallbaren
Motors - beiepielsiuaise mittels eines sogenannten ' Hyperbel-fflotors' - "■"■
angetrieben, dessan Drehzahl in Abhängigkeit von derjenigen der
zugehörigen, angstriabanan Rillenseheiba automatisch mitragelbar ■ ::
ist. 'HyperbBl-IKlotore' sind Glaichstrom-iylotore mit hyperboliachar :
BBtriabakanniipig /Drahmoment-Dxshzahl-Charaktaristik/;. Sei '■-.".
einer dsrartigan Anordnung mit - für jaden prahtgang »«pirafeer automatisch
gsragelter Aufuü;ckelung_ des aus der.. Troc-ken-Ä'ijkott· .-.'-.--ablaufendan,
fsTtigeh Drahtes u/ird dar Antrieb j$d»r Aüfiuipk·!-
spula in bazug auf Abiugs-Geschujindigkeiti und Spulan-l/orailüng ^
in ainfachar lJJaise nur Über ain.en Druckknopr oder dgl. geregelt :
- ohne Änderung des einstallbaren llJickalzugaa, «sicher al»ö ,^
unabhängig vom zunehmenden UJicksl-Durchmassar konatant bleibt. /
Bai diaear Lackdraht-.OfananlagH liegt zujeokmäQig an dar :
angatriabanen.Rilleneoheiba jadae Drihtganga* an dar lataten . ;.
Ri 11.β- aina DruciiTOlla'.an^^
>·, mittala weicher der won dec · '
Trackan-Retorte her'-dort auelaufanda Draht .unabhängig von dem, ' COPY
,van da? Aufijuickal-Spula au^o^b^n Gfloanzug im Lauf arhalten uiirrd". " Γ.'".
' - 6AOORiGINAL \ ji
"7" ■ ' ■ · 1.9975.64
Dadurch iuird.einerseits beim Spulenwechsel - insbesondere
bei Verwendung ν/απ einzelnen Aufwickelspulen - eine Unterbrechung
des Ürahtlaufes vermieden; und außerdem-wird uon dem .in der
Trocken-Retorte heißen und somit leichter dehnbaren Draht
e?in etwaiger, stärkerer flufujickelzug ferngehalten. U/eiters
kann vorgesp.hen sein, daß jeder Drahtgang bei Störung seines
normalen Laufes- - beispielsweise infolge eines Draht-Risses mittels einer automatischen Steuerung stillgesetzt und dadurch
won einer sonst erforderlichen, dauernden Bedienung weitgehend .
unabhängig gemacht wird.
Schließlich kann die erfindungsgBmäße Lackdraht-Ofenanlage
zur Durchführung einer Zuiei'schicht-Lackierung derart ausgebildp.t
suin, daß in einem gemeinsamen Qfenkörper uier Trockan-Retorten
übereinander eingebaut sind-und zusammen mit den zugeordneten
Führungs- und Umlenk-Gliadern ziuei gleiche 4Vialgang-Lackiersysteme'
bilden, wobei mrahrnre Drahtgänge zuerst beispielsweise in
bsidan oberen Trocken-Retorten bis zur Erreichung einer
gewünschten Stärke der Grundlack-Schicnt hin- und her-geführt
und anschließend dieser einschichtig lackierte Draht auf die TeilrillanwalZB des anderen /untaren/ Lackiersystemes umgelankt
und durch dessen beide Tr.ocken-Retatten zur Aufbringung
das v/argasshenen Decklack-Auftrages geführt wird.
In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbaispisl ainer
erfindungagamäß aufgebauten Lackdraht-Ofananlags in Fig. 1 und 2
in Seitenansicht bzw. in Draufsicht uaran3chauiipht - und ziuar
aie sogenannte 'Grund-Einhait' einer solchen Ofananlaga mit
zwei, in ainam gemeinsamen Ofenkör.por untsrgBbr-ach tan Trocken-Re to vlt
GOPY-
009827/1707
und insgesamt pent, gemeinsam hindurciigBführten Drahtgäncjen;
weiters zeigt Fio. 3 die Rillenscheibe des Drahtgange.s
mit ihrem Antriebs-Aggregat — vergrößert.
Der Drahtablauf besteht aus acht v/ertikalen Vor ratsspuien 1,
von welchen die einzelnen Drahtgänge D über zwei übereinander
'angeordnete, unterteilte Führungsuiaizen 2 una 2f in die darüber
befindliche Ofenanlage parallel zueinander und horizontal eingeführt werden. Jeder einzelne Drahtgang D läuft nun zuerst
durcn den gemeinsamen Glühofen 3, über eine nach demselben
eingesetzte, einstellbare Bremse 4 weiter über die dem betreffenden Drahtgang D zugeordnete Hilienscheibe 15 und
das erste Lackgefäß 11a durch die für ajle Drahtgänge gemeinsame,
10
im Oftnkörper/befindliche, obere Trocken-Retorte 10a hindurch
im Oftnkörper/befindliche, obere Trocken-Retorte 10a hindurch
- und darnach nach Umlenkung über die, für jeden Draht—Durchzug
separaten, in entsprechendem Abstand übereinander lose laufenden Einzelrollen 13 und 13' wieder zurück, durch das zweite Lackgefäß
11b und die untere Trocken-Retorte 10b zur angetriebenen Rillenscheibe 15 - und weiter nach Umlenkung um dieselbe
neuerlich im zweiten Draht-Durchzug durch beide LackgefäQe 11a, 11b
und Trocken-Retorten 10a, 10b usiu. in mehrmaligem Umlauf
- bis schließlich der fertig lackierte, von der Rillenscheibe
. ablaufende Draht D der Aufwickelei 20 zugeführt wird.
An der äußeren - in der Zeichnung rechten - Umlenkstelle
sind also auf zwei in Abstand übereinander angeordneten Achsen 12 und 12' entsprechend kleine lose Einzelrollen 13, 131 für
jeden einzelnen Draht-Durchzug angeordnet; dadurch wird zwischen
-den oberen und den unteren Draht-Durchzügen fnit verhSltniefflMÖijg Λ *;
geringem Aufwand ein für die gesamte Auslegung der DrahtgSnge D
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BAD CRiGINAL
ausreichender Abstand gehalten. Auf der links vom OfenkörpeT
angeordneten gemeinsamen Welle 14 sind die Rillenscheiben 15
gelagert, deren jede einem vollständigen Drahtgang D zugeordnet ist; jede Rillenscheibe 15 ist durch einen eigenen, in der
Drehzahl regelbaren Elektromotor 16 über Keilriemen 16' oder dgl. angetrieben, durch welche die Arbeits-Geschwindigkeit
der Ofenanlage bestimmt tuird. Diese Antriebs-Aggregate 16 3ind
zweckmäßig in dem Raum zwischen dem Ofenkörper 10 und den
Rillenacheiben.15 innerhalb der oberen und unteren Draht-
-Durchzüge angeordnet — so dafl die Bedienung der Ofenanlage ™
ohne Hemmungen oder Behinderungen durchgeführt werden kann.
3eder einzelne Drahtgang D wird also nach jeweiliger vorheriger
Lackierung in den Lackgefäflen 11a und 11b durch Umlenkung an
den beiderseitigen Umlenksyetemen 13-13' bzw, 14-15 durch die
beiden Trocken-Retorten 1Qa und 10b des Ofenkörpers 10 hindurch
abwechselnd won beiden Seiten eo oft hin und her geführt, bis eine gewünschte Gesamt-Starke der tack-Isglationsschichte
erreicht ist. Der schließlich aus dem Ofenkörper 10 nach dem letzten Durchzug auslaufende, fertige Lackdraht D wird an der ™
letzten - in Fig. 3 rechten - Rille der angetriebenen Rillenscheibe 15 von unten her mittels einer Druckrolle 1?
gehalten? dadurch uiird heim Wechseln der nachgeordneten Aufwickeln
spulen - also bei Ulegfe.ll des UJickelzuges - der Dreht D durch
die angetriebene RillBftichöibe 15 kontinuierlich im Lauf gehalten.
If» jede» Drahtgang D mivu der von.der Rillsnecheibe 15 abgezogene,
fertig lackierte Draht 0 der Aufwickalai 2Q zugeführt und dort
auf die zugehörige, mit Voreilung angetriebene Aufwickeispule 21
aufgewickelt. 3edβ Aufwickelepule 21 wird mittels eines eigenen,
BAD
-IQ-
zug-sinstellbaren Motor« 22 angetrieben, mittels dessen der
bein Aufwickeln des Drahtes D wirksame Ulickelzug eingestellt
wird ι dieser Ulickelzug bewirkt gemein sen nit dem Gegenzug
- welcher entweder von der Draht-Ablaufspule 1 direkt oder aber
durch eine vor de« ersten Auflauf auf die Rillenscheibe 15 angeordnete, einstallbare Bremse 4 ausgeübt wird - die erforderliche Spannung und damit den satten Drahtschluß auf der Rillenscheibe 15. Am Ofenkörper 10 ist ferner eine Einziehvorrichtung
für die Drahtgänga angebracht, «eiche aus einen, durch beide
Trocksn-Retorten 10a und 10b hindurchgeführten endlosen Band 19
besteht, dessen Führungsrollen 18 entlang ihrer beiderseits des
Ofenkörpers 10 angeordneten Laufachse über die ganze Ofenbreite von Drahtgang zu Drahtgang verschiebbar sind.
Bsi solchen Lackdrahtofenanlagen kann die Anordnung auch
so getroffen sein, daß dia in beiden Durchzugs-Richtungen vor dem Ofenkörper 10 angeordneten Lackgefäße 11a bzw. 11b entsprechend der Aw?lhl- dar vollständigen Drahtgänge D unterteilt
sind, so daß für dieselben verechiedene Lacksorten eingesetzt werden können} zweckmäßig erfolgt hierbei die Lackzuführung zu
beiden vor den Ofenkörper 10 angeordneten, unterteilten Lackgefiflen 11a und 11b für jaden einzelnen Drahtgang getrennt und
regelbar, - allenfalls autonatiech in Abhängigkeit von der gewählten Lack-Auftragsatärka. Bai dieser Anordnung braucht also
lu jaden einzelnen Drahtgang D infolge dieaer getrennten Dosierung das Lackes - beispielsweise mittels einer Dosiar-Punpe
nur so viel Lack zugeführt werden, «la zur Erreichung einer
bestimmten Auftragsatärks notwendig ist} für jadan Drahtgang D
kann diets Dotierpumps in Abhänflifkeit vom Draht-Durchnaaaar
009827/1707 pad ordinal
automatisch gesteuert und dadurch eine gewählte Auftrags-Stärke
genauest eingehaien werden.
Die erfindungsgemaße Lackdraht-Ofenanlage ist durchaus
nicht auf die hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt - sondern es können an der Ofenanlage im
Rahmen des gegebenen Schutzumfanges im Speziellen verschiedentliche
konstruktive Abänderungen vorgenommen werden: so können vor allem
anstatt lack-isolierten Drähten auch andere gelängte Körper oder
Profilstränge überzogen werden — sei es mit Lack, sei es mit
anderen flüssigen bis zäh-flüssigen Bindemitteln.
Schließlich ist auch eine solche Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lackdraht-Ofenanlage zur Zweischicht-Lackierung von Orähten
mögüch, bei welcher in einem gemeinsamen Qfenkörper 10 beispielsweise
vier Trocken-Retorten übereinander eingebaut sind - welche also
zusammen mit den zugeordneten Führungs-Umlenk-Gliedern 15-13
zwei gleiche Vielgang-Lackiersysteme bilden} hierbei können beispielsweise zuerst durch beide oberen Retorten mehrere Drahtgänge D nach Umlenkung über die betreffenden Einzelrollen 13 bzw. 15 und
nach jedesmaliger, vorheriger Lackierung in den Lackgefäßen 11 so "
oft hin und her geführt werden, bis ein gewünschter Gesamt-Auftrag
der Grundlack-Schicht erreicht iet| «!!schließend «ird dann dieser
einschichtig lackierte Draht auf die untere von zwei sinngemäß
zugeordneten Teilrillenwalzen 15 umgelenkt und durch die beiden
die
anderen - also durch/unteren - Retorten wiederum so oft geführt,
bis der Decklack-Auftrag die gewünschte Stärke erreicht hat. Bei dieser Anordnung werden die beiden an einer Seite des Ofens 10
Übereinander liegenden Teilrillenwalzen 15 für jeden Drahtgang .getrennt über ein gemeinsames Regelaggregat synchron angetrieben
0 09827/1707 - - - «
BAD
— welch' letzteres somit die Arbeits—Geschwindigkeit bestimmt}
zur Erzielung hoher Arbeite—Geschwindigkeiten können auch
in bekannter Weise Trocken-Duxchzüge zwischengeschaltet werden.
BAD
009827/170 7
Claims (5)
- P A T ί Λ* Τ .'\ r'J( 1 ·/ /i τ Ι^αηπ—Jf fjp^n iagn zur H^rshoi s.'ing von Lackdräh t en , mit in i;i.rir;i,i einzigen = .'f Bnkörper s^ngr-bauten Trocken— iieto rten, durch vji i::hr :adGr Dr^hr ι-τγτ: in jnue I parallelen Ebenen n°.ch Einzel- I-LnckicT'ingHn über 1JnIcnki'n^an mehrmals Dis zur Erreichung ^.In-:.:: ;:.u/ünn;:ht βπ Auf t rrqss-:ärUi- hin— vr>c h·:- τ—gef "ihr t wird, i an übt einon 'jfanse i. Lc für Jeder L1p.zk.1-Durcn^ng derhn Dr = i,!: γ-^tqr si. π ε r-o jcirai" -t., In ep Umlenkrril le ■in: en ji:!· «nrjfii-'-n !*fr?nnei;;H - °:if einer ccmeinssmen Welle Ipijftnr"1 — j;- \i~*'· i. r.'.artuinv :n Drahc^ang uine einzirje iiillen— fscnr^ibt; v/urhanden Lst, raitcels iup ,aner (>: Ucehtzur durch •}!-~ Trn-.'.'.dn—l·Eibnrten aufrrjt;hternalten »wird, dadurch •j fj k β η π ζ e i c h η e r. , daß jede osv, auf ja einer gerno insarnBn Achse (14) gs-lngertwn, einnn v/n I !ständigen urr'u r.nan-j ('j; führRndon Pi.I llenschüibf'.n (1Π·) unabhängig μ jnr- inander durch je ein separates, in seiner Geschiuindigkei t rage I bares Pntri^bn-Aggr-enf!. - vorzugetue i se durch Bxnen, in der DrBhznhJL regeibartn Elektromotor ('16) - über r'fj L Iriamen (lh1) oder dgl. angetrieben ist.(.09827/170 6AD 0F!la!NAL
- 2. Lackdraht-Gfenanlage nach Anspruch 1, dadurch ' . ■ gekennzeichnet, daß die regelbaren Antriebsaggregate (16) der den vollständigen Drahtgängen (D) zugeordneten Rillenscheiben (15) zwischen dem Gfenkörper (10) und diesen iiillenscheiben (15) innerhalb der hin- und rück-läufigen Dr*ht-Durchzüge (D) angeordnet sind - wobei vorzugsweise an isr jenseitigen, äui3eren Umlenkstelle in entsprechendem Abstand Übereinander zwei Achsen (12, 12') mit Jr einer kleinen, losen Einzelrolie (13, 13') für jeden Draht-Durchzug (D; eingesetzt sind.
- 3. Lackdraht-Qfenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dif-: in der Aufiuickeiei (20) vorhandenen Aufwickel-Spulen (21) für jeden einzelnen Drahtgang (d) mittels je eines zug-einstelibaren lYlotors (22) - beispielsweise mittels eines sogenannten 'Hyperbel-Filotors' angetrieben sind, dessen Drehzahl in Abhängigkeit von derjenigen der zugehörigen, angetriebenen Rillenscheibe (15) automatisch mitregalbarist.
- 4. Lackdraht-Ufenanlage nach einem ^Jer Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der angetriebenen Hillonscheibe (15) jedes Drahtganges (D) an der Lntzl-.en Rille eine Druckrolle (17) anliegt, mittels welcher der υοη der Trncken-Hetarte (10b) her dort auslaufende Draht unabhängig won dsm, uon der Aufu/ickal-Spule (21) ausgeübten Gegonzug im Lauf erhalten wird.BAD OR!G!r<ÄL009827/1707
- 5. -Lackdraht—Dfenan.lsgp neon einem dpr vorherigen Ansprüche, dadurch 'j π k e π η ζ e i c h η e ν , daß j rdgr
Dr^htgang (D) bei Störung seines normalen Laufes - heispielFitreise infolge pin^s 'Jwv-.t —Γ,ϊρρρβ — mittels einer nutnTiatischPP
Steuerung stiliorsatzt uiird.c. Lackdraiit—"? Pen-Anlage nach einem d-r vorherigen Ansprüche, zur Durchführung einer Zweischicht—Lackierung, dadurch gekennzeichnet , daß in einem gemeinsamen
Qfenkärper (10) win" Tri!rkpn-iip1nrtf!ri übnrFin?ndrr nlngebaut | •sind und zusamucn mit den zugeordneten Führungs- unrl Llmienk-
-Glicoern (15—13; zwei cj".FXche ' Vielg^ng—Lrcivicr sy f t eme '
bilden, uiobei mehrere Drahtcäng.f- (Λ); zusrst beispic lpi»eir.o in beiden oberen TrOv!;cn-HHtotten bis zur !Irre ichung einer
gpu'ünschten ^i.ärkr: ·~ϊγτ Grundlack—Schient hin— und her—geführt imc' r-nschi ießend dieser einschichtig iacki.rte Dreht auf die
Tei] riilenwalze (15) des anderen /unteren/ Lackiersysterrs
umgbionkt und durch dessen beide Trocken-Retorten zur
Aufbringung des vorgesehenen Denkiack—Aufträges geführt wird.BAD ΟΓ.!Ο:ϊ-!.*Λ.009827/1707Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1233568A AT284931B (de) | 1968-12-18 | 1968-12-18 | Vielgang-Ofenanlage zur Herstellung von Lackdrähten |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2843895A1 (de) * | 1978-10-07 | 1980-04-10 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von mit ultraviolett-strahlung haertbarem lack isolierten elektrischen leiterdraehten, insbesondere profilierten starkdraehten |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT284931B (de) | 1970-10-12 |
| FR2026480A1 (de) | 1970-09-18 |
| US3596634A (en) | 1971-08-03 |
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