DE1955434B2 - Verfahren zur Herstellung von Glasgegenständen mit einer durchsichtigen, wärmereflektierenden aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht und Anwendung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glasgegenständen mit einer durchsichtigen, wärmereflektierenden aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht und Anwendung des Verfahrens

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DE1955434B2 DE19691955434 DE1955434A DE1955434B2 DE 1955434 B2 DE1955434 B2 DE 1955434B2 DE 19691955434 DE19691955434 DE 19691955434 DE 1955434 A DE1955434 A DE 1955434A DE 1955434 B2 DE1955434 B2 DE 1955434B2
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Gerard Marie Jules De Neve
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Glasgegenstandes mit einer durch- »ichtigen, wärmereflektierenden, aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht.
Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf die Anwendung dieses Verfahrens auf die Herstellung des Kolbens einer Natriumdampf-Entladungslampe.
Glasgegenstände, die durchsichtig sind und Wärme-Strahlung gut reflektieren, werden darüber hinaus I. B. in Form von Fensterscheiben, Treibhausscheiben od. dgl. benötigt.
Übliche Gläser genügen der oben gestellten Anforderung einer guten Wärmereflexion nur in geringem Maße, jedoch kann diese Wärmereflexion ohne eine wesentliche Herabsetzung der Lichtdurchlässigkeii erheblich verbessert werden, wenn auf die Glasoberfläche eine dünne Schicht aus dotiertem Indiumoxid aufgebracht wird. Auf diese Weise behandelte Glasgegenstände sind als Kolben von Natriumdampf-Entladungslampen bereits bekannt und wurden z. B. in »Philips Technische Rundschau«, Jahrgang 29, 1968, Nr. 1/2, S. 47 und 48, beschrieben. Die Dotierung des Indiumoxids ist zum Erhalten einer guten Wärmereflexionsabfähigkeit erforderlich; das Dotierungsmaterial kann z. B. Zinn oder Fluor sein. Durch diese Dotierung wird die elektrische Leitfähigkeit des Indiumoxids stark erhöht, was eine gute Wärmereflexionsfähigkett zur Folge hat. Solche Schichten, deren Dicke meistens zwischen 0,2 und 0,5 μπι liegt, reflektieren Wärmestrahlung mit einer Wellenlänge über 3 μπι vorzüglich und absorbieren wenig Licht.
Die Indiumoxidschichten werden im allgemeinen so aufgebracht, daß der Glasgegenstand, z. B. der Kolben für eine Natriumdampf-Entladungslampe oder ein Glasrohr, aus dem ein derartiger Kolben hergestellt wird, auf eine Temperatur von 400 bis 600° C erhitzt und auf der erhitzten Glasoberfläche ein Gemisch aus Indiumchlorid, einer Verbindung des Donators, z. B. Zinnchlorid, und einem organischen Lösungsmittel, z. B. Butylacetat, zerstäubt wird. Auf der erhitzten Glasoberfläche bildet sich dann die Schicht aus dotiertem Indiumoxid, wobei die Zusammensetzung und die Menge des zerstäubten Materials so gewählt werden, daß die verlangte Dicke und Reflexionsfähigkeit der Indiumoxidschicht erhalten werden.
"Wenn Glasgegenstände bei hohen Temperaturen bearbeitet und dann schnell abgekühlt werden, treten im Glas Spannungen auf, die bei der weiteren Verarbeitung oder beim Gebrauch der Glasgegenstünde zu Schwierigkeiten Anlaß geben können, indem -ie ζ. B. zerspringen. Es ist daher allgemein üblich, diese Glasgegenstände von den hohen Temperaturen ausgehend durch langsame Abkühlung zu entspannen.
Dabei kann das Entspannen entweder sofort nach einer Wärmebehandlung oder in einem gesonderten Verfahrensschritt erfolgen.
VvTcToben erwähnt wurde, ist es zum Anbringen einer dotierten Indiumoxidschicht auf einem Glasgegenstand erforderlich, daß der Gegenstand auf eine Temperatur von 400 bis 600° C erhitzt wird. Danach ist es also meistens erforderlich, den Gegenstand zu entspannen. Wenn die Entspannung der Einfachheit halber an der Luft durchgeführt wird, ergibt sich die merkwürdige Schwierigkeit, daß während der langsamen Abkühlung die elektrische Leitfähigkeit der Schicht abnimmt, wodurch auch die Wärmereflexionsfähigkeit abnimmt. Diese Abnahme kann sich auf 12°/o des ursprünglichen Wertes belaufen.
Ausführliche Untersuchungen, die zu der Erfindung geführt haben, ergeben erstens, daß die Abnahme der elektrischen Leitfähigkeit und somit der Wärmereflexionsfahigkeit bei Entspannung an der Luft dem hohen Sauerstoffgehalt der Luft zuzuschreiben ist, und zweitens, daß Erhitzung in einer sauerstoffarmen Atmosphäre unter bestimmten Bedingungen zur Bildung von Schichten mit der erwünschten hohen Leit- und Reflexionsfähigkeit führt.
Ein Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung eines Glasgegenstandes mit einer durchsichtigen, wärmereflektierenden, aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht ist daher dadurch gekennzeichnet, daß der Glasgegenstand nach dem Aufbringen der Schicht aus dotiertem Indiumoxid während 5 bis 15 Minuten in einer Gasatmosphäre, die nur 10~2 bis 10~4 Volumprozent Sauerstoff enthält, auf eine Temperatur über 300u C, jedoch unter der Erweichungstemperatur des Glases erhitzt wird.
Die obenerwähnte Erhitzung kann zugleich zur Entspannung des Gegenstandes dienen oder wenigstens einen Teil des Entspannungsvorgangs bilden. Die Erhitzung kann aber auch eine Nacherhitzung sein, weil sich herausgestellt hat, daß eine z. B. durch
Entspannung an der Luft herbeigeführte Abnahme der Leit- und Wärmereflexionsfähigkeit wieder eliminiert wird.
Es sei noch bemerkt, daß eine schnelle Abkühlung an der Luft nach dem Aufbringen der Schicht aus dotiertem Indiumoxid nahezu kerne Abnahme der Leit- und Reflexionsfähigkeit zur Folge hat. Durch die schnelle Abkühlung treten aber bekanntlich oft unzulässige Spannungen im Glas auf, die jedoch bei geeigneter Durchführung eines Verfahrens nach der to Erfindung später wieder aufgehoben werden, wobei sich dann keine Änderung der Leit- und Wärmereflexionsfähigkeit ergibt.
bracht, durch den ein Gemisch aus Stickstoff oder Argon mit einem Sauerstoffgehalt von 10-* Volumprozent hindurchgelettet wird. Die Temperatur dieses Ofens beträgt nach dem Einführen des Glasrohres etwa 500° C und wird um etwa 20° C/min auf eine Temperatur von etwa 300° C herabgesetzt. Dann kann das Rohr aus diesem Ofen entnommen und weiter an der Luft auf Zimmertemperatur gekühlt werden. Das Rohr ist dann nahezu spannungsfrei.
Der Widerstand pro Quadratfläche der Indium oxidschicht in einem derart behandelten Rohr wies nach erfolgter Abkühlung praktisch keinen Unterschied zum Widerstand pro Quadratfläche der Schicht unmittelbar nach ihrer Bildung auf (der letztere
Wenn der Sauerstoffgehalt der Gasatmosphäre, in
der (nach)erhitzt wird, höher als 10~2 Volumprozent 15 Widerstand pro Quadratfläche kann z. B. dadurch ge-
ist, wird die angestrebte hohe Wärmereflexionsfähig- messen werden, daß ein Glasrohr sofort nach dem
keit nicht erhalten. Wenn der Sauerstoffgehalt gerin- Aufbringen der Indiumoxidschicht schnell gekühlt
ger als ΙΟ"4 Volumprozent ist, besteht die Gefahr, wird. Dadurch treten zwar Spannungen im Glas auf,
daß die Indiumoxidschicht gefärbt und somit für aber die Leitfähigkeit der aufgebrachten Schicht
Licht weniger durchlässig wird. Vorzugsweise wird ao ändert sich dabei, wie oben bereiis bemerkt wurde,
der Sauerstoffgehalt der Gasatmosphäre, in der nahezu nicht).
(nach)erbitzt v.ird, zwischen 2-1O-3 und 10~* Vo- Aus dem auf diese Weise behandelten, mit einer
lumprozent gewählt, weil dann die verlangte Wärme- dotierten Indiumoxidschicht übeizogenen Glasrohr
reflexionsfähigkeit schnei! erreicht wird. kann anschließend ein Kolben für eine Natrium-
Dic Gasatmosphäre k.:nn z. B. lediglich aus einem 35 dampf-Entladungslampe gebildet werden. Eine etwa
Gemisch eines Edelgases und Sauerstoff oder einem Gemisch von Stickstoff und Sauerstoff bestehen; in der Praxis wird aber vorzugsweise in einem Mischgas (z. B. mit der Zusammensetzung von etwa 92 Volumprozent Stickstoff und etwa 8 Volumprozent Wasserstoff) erhitzt, das 10—- bis 10"1 Volumprozent Sauerstoff enthält. Diese Gasatmosphären sind nämlich in bezug auf die IndiumoxiHschicht und das Glas chemisch inert (abgesehen von dem Einfluß des Sauerstoffs).
Wenn die Gaszusammensetzung durch Reaktionen in der Erhitzungszone etwas abweichen sollte, muß die Zusammensetzung des zuzuführenden Mischgases in entsprechender Weise verändert werden, was
erforderliche Erhitzung des Rohres kann an der Luft erfolgen, ohne daß die Gefp.hr einer Erhöhung des Widerstandes dt: Indiumoxidschicht vorliegt, vorausgesetzt, daß diese Erhitzung nur kurzzeitig und/ oder sehr örtlich, z. B. nur an einem Ende zur Bildung eines halbkugelförmigen Bodens, durchgeführt wird.
Beispiel II
35
Auf gleiche Weise wie im Beispiel I wird eine Schicht aus dotiertem Indiumoxid auf einem Rohr aufgebracht. Dann wird das Glasrohr aus dem Ofen entnommen und durch eine lanp^ame Kühlung an der
durch Versuch festgelegt wird, indem die erhaltene «o Luft entspannt, wie dies für normale Glasgegenelektrische Leitfähigkeit oder Wärmereflexionsfähig- stände üblich ist. Der Widerstand pro Quadratfläche keit des mit Indiumoxid überzogenen Glasgegenstan- der Indiumoxidschicht beträgt nach dieser Entspandes bestimmt und mit der Leit- oder Reflexions- nung an der Luft 40 bis 60 Ω. Dann wird aus dem (ähigkeit verglichen wird, die bei Anwendung eines erhaltenen Rohrglas ein Kolben für eine Natrium-Gasgemisches erhalten wird, dessen Zusammen- 45 dampfentladungslampe hergestellt, indem an einem Setzung unveränderlich ist, z. B. Edelgas und Sauer- Ende durch Verformung der Wand des Rohres ein stoff, wobei der Sauerstoffgehalt 10 -' bis 10"4 Vo- halbkugelförmiger Verschluß gebildet wird. Danach lumprozent beträgt. wird das noch offene Ende zeitweilig durch einen
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger Stöpsel mit einem Gaszufuhrrohr und einem Gas-Beispiele eines Verfahrens zur Herstellung eines Glas- 50 abfuhrrohr verschlossen. Anschließend wird der Kol
kolbens mit einer Innenschicht aus dotiertem Indiumoxid, z. B. eines Kolbens für eine Natriumdampf-Entladungslampe, näher erläutert.
ben auf eine Temperatur erhitzt, die über 300° C,
Beispiel I
In einem Ofen wird ein Glasrohr von I m Länge, 7 cm Innen- und 7,8 cm Außendurchmesser auf eine Temperatur von 550° C erhitzt und in das Rohr eine Düse eingebracht, aus der eine Lösung aus Indium-
jedoch unter der Erweichungstemperatur des Giases liegt, z. B. 500° C, durch den Kolben wird eine Mischgasströmung mit einem Sauerstoffgehalt hindurchgeleitet, der an der erhitzten Glasoberfläche 10~2 bis 1O-4 Volumprozent beträgt. Nach 5 bis 15 Minuten wird der Kolben unter Beibehaltung der Gasströmung auf eine Temperatur unter 300° C abgekühlt, die Gasströmung gestoppt und der Kolben
chlorid (berechnet auf die Anzahl von Grammatomen 60 weiter auf Zimmertemperatur abgekühlt. Liter Butylacetat und etwa 2,3 Atomprozent Zinn- Der nach dem Beispiel I oder II hergestellte Kolchlorid (berechnet auf die Anzahl von Grammatomen ben kann auf übliche Weise weiter zu einer Natrium- Indium) enthält, auf die erhitzte Wand des Rohres dampf-Entladungslampe verarbeitet werden, gespritzt wird, wodurch sich eine äußerst dünne Es sei noch erwähnt, daß aus der USA.-Patent-
Schicht aus mit Zinn dotiertem Indiumoxid mit einem 65 schrift 2 694 649 Indiumoxidschichten bekannt sind, Widerstand pro Quadratfläche zwischen 7 und deren Widerstand pro Quadratfläche nicht über 100 10 Ω bildet. Danach wirrd das Glasrohr aus dem bis 200 0hm liegen soll. Werte von weniger als Ofen entnommen und in einen anderen Ofen ge- 60 Ohm sind hier aber nicht ausdrücklich angegeben.
Auch die aus der USA-Patentschrift 2 740 731 be- mal 60 Ohm auf. Derart niedrige Widerstände»führen
kannten Indiumoxidschichten besitzen einen Wider- bei den in Frage stehenden Schichten zuimernbei -
■tand pro Quadratfläche von über 100 Ohm. sercn Kompromiß zwischen großer Durchlass gke
Die nach der Erfindung hergestellten Schichten für sichtbares Licht und kleiner Durchlässigkeit fur
weisen aber Widerstände pro Quadratfläche von maxi- 5 Wärmestrahlung.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Glasgegenitandes mit einer durchsichtigen, wärmereflektie- !enden, aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasgegenstand nach dem Aufbringen dieser Schicht während 5 bis 15 Minuten in einer Gas- »tmosphäre, die nur 10"s bis IO~4 Volumprozent Sauerstoff enthält, auf eine Temperatur über 300° C, jedoch unter der Erweichungstemperatur des Glases erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen in einer Gas- atmosphäre erfolgt, die 2· ΙΟ"3 bis IO-4 Volumprozent Sauerstoff enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß das Erhitzen in einem Mischgas erfolgt, das 10--' bis 10"4 Volumprozent Sauerstoff enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen in einem Mischgas erfolgt, das 2· 10""1 bis 10~l Volumprozent Sauerstoff enthalt. »5
5. Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 3 auf die Herstellung des Kolbens einer Natriumdampf-Entladungslampe aus einem zylindrischen Glasrohr, das mit einer Schicht aus dotiertem Indiumoxid überzogen ist, wobei das Rohr an der Luft entspannt wird, daraus der Kolben hergestellt und dieser dann während 5 bis 15 Minuten auf eine Temperatur über 5LO71 C, jedoch unter der Erweichungstemperatur des Glases erhitzt wird, wobei während dieses Erhitzens die Indiumoxidschicht mit einer Gasatmosphäre in Kontakt gebracht wird, die 10"; bis 10"4 Volumprozent Sauerstoff enthält.
DE19691955434 1969-03-05 1969-11-04 Verfahren zur Herstellung von Glasgegenständen mit einer durchsichtigen, wärmereflektierenden aus dotiertem Indiumoxid bestehenden Schicht und Anwendung des Verfahrens Pending DE1955434B2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3315332A1 (de) * 1982-04-30 1983-11-03 Glaverbel, 1170 Bruxelles Verfahren und vorrichtung zum beschichten von glasscheiben oder -bahnen
EP0261578A1 (de) * 1986-09-17 1988-03-30 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Verfahren zur Herstellung transparenter, leitender Überzüge

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DE3315332A1 (de) * 1982-04-30 1983-11-03 Glaverbel, 1170 Bruxelles Verfahren und vorrichtung zum beschichten von glasscheiben oder -bahnen
EP0261578A1 (de) * 1986-09-17 1988-03-30 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Verfahren zur Herstellung transparenter, leitender Überzüge

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