DE195508C - - Google Patents

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DE195508C
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    • B30PRESSES
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    • B30B9/26Permeable casings or strainers
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    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)

Description

Siahetl'tcijcvi Sfa
(Sincpfiitit bet
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195508 — KLASSE 58 b. GRUPPE
JOHN C. FIDDYMENT und JOHN J. Mc NALLY in NORFOLK (Virginia, V. St. A.).
Presse zum Auspressen breiartiger Materialien. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Presse zum Auspressen breiartiger Materialien, in welcher schwingend am Zylinderdeckel angeordnete und zwangläufig in den Preßzylinder geschwungene Sperrflügel das in letzteren eingeführte breiartige Material am Ausweichen hindern, bis es in die Schraubengänge der Förderschraube eingetreten ist, und • dann durch den Schraubengang der letzteren ίο wieder nach auswärts geschwungen werden, und zur Bildung einer Kammer von veränderlicher Breite zur Aufnahme der in den Preßzylinder einzuführenden breiartigen Materialien das freie Ende der Sperrflügel, sowie der annähernd parallel zum Preßzylinderdeckel verlaufende Teil des Schraubenganges der Förderschraube mit abnehmbaren Platten versehen sind.
Durch diese Einrichtung wird erzielt, daß das breiartige Material unter allen Umständen mit Sicherheit zwischen den Schraubengängen der Förderschraube aufgenommen wird, und daß die Geschwindigkeit, mit welcher das Material der Förderschraube und dem Preßzylinder zugeführt wird, so geregelt werden kann, wie es der jeweilige Zustand des Materials erfordert. :
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen senkrechten, die Materialsperrvorrichtung zeigenden Schnitt des Preßzylinders,
Fig. 2 eine Endansicht der Presse,
Fig. 3 eine schaubildliche und
Fig. 4 eine seitliche Ansicht eines Schließdaumens,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht des Preßzylinderdeckels,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Füllvorrichtung, der die Sperrvorrichtung und einen Teil der Förderschraube erkennen läßt,
Fig. 7 einen ähnlichen Schnitt, der die Mittel zur Änderung der Weite der Aufnahmekammer erkennen läßt,
Fig. 8 einen Schnitt durch den Preßzylindermantel am Füllende,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht eines Sperrflügels.
Die Förderschraube 1 besitzt den üblichen konischen Kern 3 und arbeitet in dem Preßzylinder 2. Der Schraubengang der Förderschraube-1 weist abwechselnd verschieden große Durchmesser 4 und 5 auf, wodurch das Verschieben und Durchfurchen des Materials unter unnötiger Druckverursachung erfolgt und eine Verstopfung vermieden wird.
Die den Preßzylinder bildenden, in bekannter Weise Filtriervorrichtungen zwischen sich enthaltenden Stäbe 6 werden durch zweiteilige, ■ scharnierartig arbeitende Ringe 11 zusammengehalten. An verschiedenen Punkten des Zylinderumfanges sind Hemmplatten 14 eingebaut, um ein Drehen des Materials während des Arbeitsvorganges zu verhindern, und die inneren Ränder dieser Hemmplatten sind mit
Vorsprüngen 15 ausgestattet, welche mit denjenigen Teilen des Gewindeganges in Berührung treten, die den kleinsten Durchmesser aufweisen.
Das Ende des Zylinders 2, in dem die Einfüllvorrichtung angeordnet ist, besitzt einen feststehenden Deckel 19, welcher mit Ausschnitten 20 versehen ist, die mittels Sperrflügel 21 verschlossen werden können. Letztere
ίο verhindern ein Ausweichen des Materials, wenn es mit der Förderschraube 1 in ' Berührung tritt. Diese Sperrflügel haben am besten die in Fig. 9 dargestellte Form und sind mittels der Ansätze 22 an einer Seitenbegrenzung der Ausschnitte 20 drehbar gelagert, welche Seitenbegrenzung fast radial zur Achse der Speiseschraube 1 verläuft. Die Endfläche jedes Flügels 21 ist nach einem Kreisbogen geformt, während seine Seitenflächen 23 annähernd rechtwinklig zu seiner Endfläche verlaufen. Der kreisbogenförmig gestaltete Teil des Flügels besteht aus Lagen 24, die mittels Schrauben 25 mit dem Sperrflügel lösbar verbunden sind, so daß je nach Umständen eine oder mehrere Lagen entfernt werden können.
Die Ganghöhe des Sperrschraubenganges ist
auf der ganzen Länge des Kernes 3 dieselbe, j edoch ist der Teil 26 des letzten Ganges am Einfüllende des Zylinders so angeordnet, daß er fast parallel mit dem Deckel 19 verläuft. Dieser Teil 26 des Gewindeganges besitzt bei 27 eine besondere Ganghöhe, so daß hier ein größerer Winkel gebildet wird. In dieser Weise wird eine zur Aufnahme des Materials bestimmte Kammer 28 zwischen dem Gewindegangteil 26 und dem Deckel 19 gebildet, deren Seitenflächen fast parallel miteinander verlaufen, wodurch es ermöglicht wird, daß der Flügel 21 in den Zylinder eintreten kann, um das Material abzusperren, damit es nicht während der Drehung der Schraube 1 mit herumgedreht wird.
Der. Teil 26. des Schraubenganges besteht aus zwei oder mehreren Plattenlagen 29, die mittels der Schrauben 30 abnehmbar befestigt sind, so daß unter Umständen eine oder mehrere Lagen entfernt werden können. In dieser Weise kann die Weite der Kammer 28 verändert werden, um dem Sperrflügel angepaßt werden zu können, dessen Außenfläche sich gegen den Teil 26 des Schraubenganges legt. Bei verschiedenen Zuständen des Materials ist es oft wünschenswert, die Geschwindigkeit, mit welcher das Material der Förderschraube 1 und dem Zylinder 2 zugeführt wird, zu ändern, und dies wird erreicht, indem man die AVeite der Kammer 28 vergrößert oder verkleinert Und dementsprechend den Ausschlag des Flügels 21 bemißt, welches dadurch erreicht wird, daß einerseits Platten 29 und anderseits Lagen 24 angesetzt bzw. entfernt werden. Der Trichter 31 mündet direkt in die Aufnahmekammer 28.
Dreht sich nun die Förderschraube 1, so tritt der äußerste Teil 27 des Schraubenganges mit der Innenseite des Flügels 21 in Berührung und drückt ihn nach außen, um von dem Schließdaumen 32 im geeigneten Augenblick wieder nach innen gedrückt zu werden, wobei letzterer gegen die Endfläche des Flügels 21 drückt, wie aus Fig. .6 ersichtlich. In dieser Weise wird der Flügel in bestimmten Zwischenräumen hin und her geschwungen. Zwei solcher Flügel finden hier Verwendung.
Um den Teil 26 des Schraubenganges im wesentlichen parallel mit der Innenseite des Deckels 19 verlaufen zu lassen, muß der Schraubengang notwendigerweise seine normale Ganghöhe ändern. Dies kann am besten dadurch ausgeführt werden, daß der Teil 26 aus den Teilen 26 und 26' hergestellt wird (Fig. 7). Der zwischen diesen Teilen liegende Raum nimmt selbstverständlich kein Material auf und kann deshalb solide hergestellt werden. Die Teile 26 und 26' trennen sich an einem Punkte,· vereinigen sich wieder an einem anderen und weisen zwischen diesen Punkten verschiedene Ganghöhen auf.
Das Material tritt aus dem Trichter 31 in die Kammer 28 ein und wird von den Flügeln 21 derart beeinflußt, daß es sich von der Schraube nicht zurückschieben läßt, vielmehr in die Schraubengänge der letzteren einzutreten gezwungen wird. Das Material schreitet alsdann dem anderen Ende des Preßzylinders zu, und da es hierbei in bekannter Weise durch einen immer enger werdenden ringförmigen Raum tritt, so wird es zusammen- und die im Material enthaltene Flüssigkeit ausgepreßt, die dann durch die Wände des Preßzylinders entweicht, während das ausgepreßte Material an dem Entleerungsende des Preßzylinders durch die Austrittsöfrnung 17 der Widerstandsplatte 16 unter einem mit Hilfe der Bolzen 18 genau regulierbaren Druck austritt. Wenn die Förderschraube rotiert, so werden die Flügel 21 abwechselnd ein- und ausgeschwungen, um das Material eintreten zu lassen und dann zurückzuhalten, damit die Förderschraube in der richtigen Weise auf das Material einwirken kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Presse zum Auspressen breiartiger Materialien, dadurch gekennzeichnet, daß schwingend am Zylinderdeckel (19) angeordnete und zwangläufig in den Preßzylinder (2) geschwungene Sperrflügel (21) das in letzteren eingeführte breiartige Material am Ausweichen hindern,
    bis es in die Schraubengänge der Förderschraube (i) eingetreten ist, und dann durch den Schraubengang der letzteren wieder nach auswärts geschwungen werden.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Kammer (28) von veränderlicher Breite -zur Aufnahme der in den Preßzylinder (2) einzuführenden breiartigen Materialien das freie Ende der Sperrflügel (21) sowie der annähernd parallel zum Preßzylinderdeckel (19) verlaufende Teil (26) des Schraubenganges der Förderschraube (1) mit abnehmbaren Platten (24 bzw. 26') versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE749786C (de) * 1939-08-18 1944-12-06 Fritz Mueller Schneckenpresse
DE3311054A1 (de) * 1983-03-25 1984-09-27 Dietrich Dr.-Ing. 5100 Aachen Schlegel Vorrichtung zum trennen des fluessiganteils vom feststoffanteil eines keramischen schlickers

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