DE19540C - Neuerungen an Vorrichtungen zum luftdichten Verschliefsen von Fenstern und zur Ableitung des Kondensationswassers nach aufsen - Google Patents

Neuerungen an Vorrichtungen zum luftdichten Verschliefsen von Fenstern und zur Ableitung des Kondensationswassers nach aufsen

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DE19540C
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Germany
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water
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condensation water
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DENDAT19540D
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Original Assignee
A. thibault in Rethel, Frankreich
Publication of DE19540C publication Critical patent/DE19540C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ADOLPHE THIBAULT in RETHEL (Frankreich).
des Condensationswassers nach aufsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1882 ab.
Der Zweck dieser Neuerung besteht im wesentlichen darin, das Eintreten von Zugluft zwischen den Wasserschenkeln und dem unteren Querstück des Fensterrahmens zu verhüten, sowie ferner in der Abführung des sich an den Scheiben niederschlagenden Wassers von der Zimmerseite der Fensterflügel nach aufsen.
Um den ersteren Zweck zu erreichen, wird ein gekrümmtes Schutzblech verwendet, welches sich über die ganze Breite des Fensters erstreckt, -mit seinem unteren Rand auf dem Wetterblech aufsteht, mit dem oberen dagegen hinter einen Falz des Wasserschenkels greift, wodurch, da auch die Seiten dieses Schutzbleches sich fest gegen Anschlagleisten drücken, einem Eintreten der äufseren Luft durch die Fugen zwischen der unteren Anschlagleiste des Rahmens und der Fensterflügel vorgebeugt ist.
Der Zweck, das Condensationswasser abzuleiten, soll durch Anordnung einer ornamentirten, aus Zinkgufs hergestellten Fangrinne unterhalb der Fensterflügel erreicht werden, welche Rinne durch entsprechende Röhren mit dem aufsenliegenden, durch das Schutzblech bedeckten Raum in Verbindung steht, so dafs das abzuleitende Wasser direct auf das aufsen-Hegende Wetterblech geführt wird.
Fig. ι ist die äufsere Vorderansicht desjenigen Fenstertheiles, an welchem die zu beschreibenden Vorrichtungen angebracht sind. Das Schutzblech ist hinweggedacht, so dafs der Mechanismus frei liegt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht auf Fensterrahmen, Wetterblech und Mechanismus. Das Schutzblech greift nicht unter den Wasserschenkel, so dafs die Flügel des Fensters geöffnet werden können.
Fig. 3 zeigt dieselbe Ansicht, nur sind die Flügel geschlossen und das Schutzblech liegt in dem inneren Falz des Wasserschenkels und gegen die äufseren Anschlagleisten (rechts- und linksseitigen), welche den Abschlufs der offenen Seiten vermitteln.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. ι und 2.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie x'-x" der Fig. 3.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch das untere Rahmenstück und zeigt die Fang-, sowie die Ableitungsvorrichtung für Condensationswasser.
Fig. 7, 8, 8b sind Details; Fig. 9 zeigt das Schutzblech von oben gesehen, Fig. 10 dasselbe im Querschnitt.
Das Heben dieses Schutzbleches in seinen zugehörigen Wasserschenkelfalz, sowie das Senken aus demselben erfolgt auf folgende Weise: Die Nase / der Basculestange, Fig. 4 und 5, greift in eine Oefmung e' des Schiebers e und zieht diesen mittelst ihrer abgeschrägten Fläche nach innen. An der der Oefmung e' entgegengesetzten Seite des Schiebers e sind drehbar die beiden Hebel //' angehängt, welche ihrerseits wiederum in den Schrauben h h' festliegende Drehpunkte haben. An den äufseren Enden dieser Hebel ff' sind die Glieder k k' drehbar angebracht, welche in einem runden Stift mit Vorstecheröffnung enden. Diese Stifte greifen durch die Oeffnungen b" b" des Schlufs-

Claims (2)

bleches und vermitteln dessen schliefsendes Steigen bezw. öffnendes Fallen, je nachdem der Schieber e durch die Basculenase / nach innen oder nach aufsen gezogen wird. Ueber jeder Oeffnung b" ist, um den Vorstecher anzubringen und gleichzeitig verdecken zu können, ein kleiner Stutzen mit abzuschraubendem Deckel angebracht. Da das Aufsetzen des Schutzbleches auf das Wetterblech mittelst Scharniere unvorteilhaft ist, so hat das Schutzblech am unteren Rande an Stelle derselben vier oder mehr Spitzen «', welche ■ in Löchern des Wetterbleches ruhen. Die Geradführung der anderen Seite wird durch die Schienen b bewirkt, welche mittelst Scharniere sich am Schutzblech drehen können und in Schlitzen b' des Rahmenstückes sich führen. Die Federn m' bewirken durch Druck gegen die Hebel ff das bessere Functioniren des ganzen Apparates. Die Ableitung des Condensationswassers erfolgt derart, dafs die Fenstersprossen mit kleinen Rinnen versehen sind, welche das Wasser sammeln und nach unten in die Hauptsammelrinne o, Fig. 6, ableiten. Ein Rohr q leitet aus dieser das Wasser nach aufsen, und zwar zuerst in ein zur Sammelrinne ο parallel, aber aufsenliegendes Rohr / mit Ausflufsstutzen p', welch letzterer das CondensationswaSser auf das Wetterblech abgiebt, Fig. 2, 4, 5 und 6. Etwaiges zwischen die Anschlagleiste des stehenden Kreuzstückes hineingerathenes Wasser wird durch Rinne s und η nach aufsen geführt. Sind die Ableitungsröhren q durch Frost geschlossen, so dafs dieselben kein Wasser nach aufsen ableiten können, so werden die durch Schraubendeckel r, Fig. 6, geschlossenen Stutzen geöffnet und Fensterbecher darunter aufgehängt. Die Haupt-Sammelrinne ist decorativ verziert und gewöhnlich aus Zinkgufs hergestellt. ■ .. Patent-Ansprüche:
1. Zum luftdichten Verschlufs zwischen Wasserschenkel und unterem Rahmenquerstück die Anordnung des in Stiften a' gelagerten Schutzbleches a, einerseits in Combination mit einem auf der Unterseite des Wasserschenkels befindlichen Falz und seitlichen Anschlagleisten c, andererseits in Combination mit Gliedern k k', Hebeln //', Schie-
' ber e mit viereckiger Oeffnung e und der Nase / des Basculeriegels, alles im wesentlichen wie mit Bezug auf die Fig. 1, 2, 3, 4, 5, 9 und 10 beschrieben.
2. Zur Ableitung des inneren Condensationswassers nach aufsen am inneren Fenster die Anordnung der Wasserfangrinne 0 in Combination mit den Rohren q p und p', sowie mit dem event, durch Abschraubung eines Verschlusses zu öffnenden Rohrstutzen r, alles im wesentlichen wie mit Bezug auf die Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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