DE19503343A1 - Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraftfahrzeuganhänger - Google Patents
Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen LastkraftfahrzeuganhängerInfo
- Publication number
- DE19503343A1 DE19503343A1 DE19503343A DE19503343A DE19503343A1 DE 19503343 A1 DE19503343 A1 DE 19503343A1 DE 19503343 A DE19503343 A DE 19503343A DE 19503343 A DE19503343 A DE 19503343A DE 19503343 A1 DE19503343 A1 DE 19503343A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- body structure
- wood particle
- particle board
- frame
- osb wood
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims abstract description 47
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims abstract description 43
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims abstract description 11
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims abstract description 11
- 239000005011 phenolic resin Substances 0.000 claims abstract description 6
- KXGFMDJXCMQABM-UHFFFAOYSA-N 2-methoxy-6-methylphenol Chemical compound [CH]OC1=CC=CC([CH])=C1O KXGFMDJXCMQABM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 5
- 229920001568 phenolic resin Polymers 0.000 claims abstract description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 5
- 230000003068 static effect Effects 0.000 claims description 6
- ISWSIDIOOBJBQZ-UHFFFAOYSA-N Phenol Chemical compound OC1=CC=CC=C1 ISWSIDIOOBJBQZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 10
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 6
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 3
- 239000011093 chipboard Substances 0.000 description 2
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 2
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 2
- 235000010627 Phaseolus vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 244000046052 Phaseolus vulgaris Species 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000006223 plastic coating Substances 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 241000894007 species Species 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/10—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
- E04C2/16—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/20—Floors or bottom sub-units
- B62D25/2054—Load carrying floors for commercial vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D29/00—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
- B62D29/02—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of wood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
Erfindung betrifft einen Wagenkastenaufbau, insbes. für
ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Kraftfahrzeuganhänger
mit einer Wagenkastenlänge von 2 m bis 14 m, welcher
Wagenkastenaufbau einen statisch tragenden Rahmen aus
Stahlrahmenstäben, einen daran angeschlossenen Wagenkasten
boden für die Aufnahme von Transportgut sowie Wand- und
Dachbauteile aufweist.
Der Ausdruck Lastkraftfahrzeug
bezeichnet im Rahmen der Erfindung auch sog. Sattel
schlepper und der Begriff Wagenkastenaufbau meint auch die
Wagenkastenaufbauten solcher Sattelschlepper. Die Wagen
kastenlänge kann, wie angegeben, bis zu 14 m reichen. Im
allgemeinen hat ein solcher Wagenkasten eine Breite von
etwa 2 m bis etwa 2,55 m. Der Wagenkastenaufbau insgesamt
ist nach Maßgabe der normierten Lasten des
Lastkraftfahrzeuges bzw. des Lastkraftfahrzeuganhängers,
z. B. für 3 t, 5 t, 7 t und mehr aus und zwar mit
besonderer Verleimung (vgl. DIN 68705 AW 100). Der Aufbau
der Wand- und Dachbauteile ist im Rahmen der Erfindung be
liebig. Das Beladen und Entladen eines solchen Wagenkasten
aufbaus erfolgt mit modernen Hilfsmitteln. Das zumeist auf
Paletten abgepackte oder in Palettenbehältern befindliche
Transportgut muß störungsfrei auf dem Wagenkastenboden ver
schiebbar sein.
Bei dem aus der Praxis bekannten Wagenkastenaufbau, von dem
die Erfindung ausgeht, besteht der Wagenkastenboden aus
Sperrholz, z. B. aus Sperrholz in 5 bis 11 Lagen. Der
Wagenkastenboden ist aus mehreren Sperrholzplatten, deren
Grundriß beachtlich kleiner ist als der Grundriß des Wagen
kastenbodens unter Bildung von Fugen zusammengesetzt, sei
es durch Schäftung, durch Nut- und Federverbindungen, durch
stumpfen Stoß mit Verklammerungselementen oder dergleichen.
Diese bekannten Maßnahmen sind in montagetechnischer Hin
sicht aufwendig und genügen in funktioneller Hinsicht den
Anforderungen häufig nicht. Im Bereich der Fugen kann in
die Sperrholzplatten Feuchtigkeit eindringen, sei es von
der Unterseite her, sei es aus dem Wagenkastenaufbau
heraus. Das gilt auch dann, wenn die einzelnen, zum Wagen
kastenboden zusammengefügten Sperrholzplatten eine Kunst
stoffbeschichtung aufweisen und wenn die Sperrholzplatten
durch die Kunststoffbeschichtung vollständig und auch im
Bereich der Schnittkanten und der Fugen versiegelt sind.
Tatsächlich hat der Wagenkastenboden eines Wagenkastens des
beschriebenen Aufbaus und der beschriebenen Zweckbestimmung
bei fahrendem und beladenem Lastkraftfahrzeug erheblich
dynamische Wechselbiegebeanspruchungen aufzunehmen, die im
Bereich der Fugen zu Relativbewegungen zwischen zwei be
nachbarten Sperrholzplatten führen. Diese Relativbewegung
beeinträchtigt die Fugenpassung, im Bereich der Fugen
angeordnete Kunststoffschichten erfahren durch Abrieb eine
vorzeitige Zerstörung. Das Ergebnis ist, daß in diese und
über diese zerstörten Stellen Feuchtigkeit in die
Sperrholzplatten eindringt und daß die Sperrholzplatten im
Bereich der Fugen stufenbildend quellen. Diese Stufen
behindern das Verschieben des Transportgutes. Definiert man
als Standzeit eines solchen Wagenkastenbodens aus mehreren
Sperrholzplatten die Zeitspanne, in der die Funktion des
Wagenkastenbodens durch aufquellende Fugen nicht gestört
ist, so ist die Standzeit verbesserungsbedürftig und zeigt,
der Wagenkastenaufbau insgesamt aus diesem Grunde kein
befriedigendes Langzeitverhalten.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, bei
einem Wagenkastenaufbau der eingangs beschriebenen Zweck
bestimmung die Standzeit des Wagenkastenbodens sowie das
Langzeitverhalten des Wagenkastenaufbaus insgesamt be
achtlich zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung ein
Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder
für einen Kraftfahrzeuganhänger mit einer Wagenkastenlänge
von 2 m bis 14 m, welcher Wagenkastenaufbau einen statisch
tragenden Rahmen aus Stahlrahmenstäben, einen daran,
angeschlossenen Wagenkastenboden für die Aufnahme von
Transportgut sowie Wand- und Dachbauteile aufweist. Gekenn
zeichnet ist der Wagenkastenaufbau durch die Verwendung von
zumindest einer OSB-Holzpartikelplatte, die in zumindest
fünf Lagen gestreut und verpreßt ist und von Lage zu Lage
sich kreuzende, abwechselnd in Längsrichtung sowie in
Querrichtung des Wagenkastenaufbaus verlaufende Strands
aufweist,
als einteiliger, nahtloser Wagenkastenboden,
mit der Maßgabe, daß die Strands eine Länge von 80 bis 120 mm, eine Breite von 1,5 bis 3 mm sowie eine Dicke von 0,5 bis 0,7 mm aufweisen und die Dicke der OSB-Holz partikelplatte nach Maßgabe des Gewichtes des Transport gutes, für welches der Wagenkastenaufbau maximal ausgelegt ist, eingerichtet ist. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wird eine weitere Maßnahme verwirklicht, und zwar dahingehend, daß die OSB-Holzpartikelplatte ein spezi fisches Gewicht von 600 bis 700 kg/m, vorzugsweise von etwa 650 kg/m aufweist, bei einem Holzanteil von etwa 90%. Dabei wird mit dem für OSB-Holzpartikelplatten üblichen Hölzern und Leimen gearbeitet. Es kann vorteilhaft auch mit sieben Schichten und mehr gearbeitet werden.
als einteiliger, nahtloser Wagenkastenboden,
mit der Maßgabe, daß die Strands eine Länge von 80 bis 120 mm, eine Breite von 1,5 bis 3 mm sowie eine Dicke von 0,5 bis 0,7 mm aufweisen und die Dicke der OSB-Holz partikelplatte nach Maßgabe des Gewichtes des Transport gutes, für welches der Wagenkastenaufbau maximal ausgelegt ist, eingerichtet ist. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wird eine weitere Maßnahme verwirklicht, und zwar dahingehend, daß die OSB-Holzpartikelplatte ein spezi fisches Gewicht von 600 bis 700 kg/m, vorzugsweise von etwa 650 kg/m aufweist, bei einem Holzanteil von etwa 90%. Dabei wird mit dem für OSB-Holzpartikelplatten üblichen Hölzern und Leimen gearbeitet. Es kann vorteilhaft auch mit sieben Schichten und mehr gearbeitet werden.
OSB steht für Oriented Strands Boards und ist in die
deutsche Fachsprache eingegangen. Es handelt sich gleichsam
um Spanplatten besonderer Art. Die Späne werden auch im
deutschen Sprachgebrauch als Strands bezeichnet. OSB-Holz
partikelplatten zeichnen sich durch hohe Festigkeit aus.
Sie werden wie Spanplatten hergestellt. Die Erfindung
beruht auf der Erkenntnis, daß OSB-Holzpartikelplatten für
die Aufnahme der beschriebenen Wechselbiegebeanspruchungen
im Rahmen der erfindungsgemäßen Verwendung überraschend gut
geeignet sind, wenn sie als Wagenkastenboden einteilig
gestaltet sind. Auch extreme Wechselbiegebeanspruchungen
beeinträchtigen die Standzeit des Wagenkastenbodens und
damit das Langzeitverhalten des Wagenkastenaufbaus im
ganzen nicht. Feuchtigkeit kann störend in dem erfindungs
gemäßen Wagenkastenboden nicht eindringen. Das beschriebene
Verhalten beruht auf der Dimensionierung der Strands und
der weiteren vor stehend beschriebenen Auslegung der
OSB-Holzpartikelplatte, welche für die Erfindung verwendet
wird. Die so verwendeten Holzpartikelplatten sind eintei
lige Platten einer Länge von bis zu 14 m bei bis zu 2,55 m
Breite. Es versteht sich, daß mit entsprechend ausgelegten
Anlagen für solche OSB-Holzpartikelplatten gearbeitet
werden muß, die jedoch dem Stand der Technik angehören.
Allerdings werden im Rahmen der insoweit bekannten
Maßnahmen die fertigen OSB-Holzpartikelplatten nach Maßgabe,
ihrer weiteren Verwendung in Teilplatten aufgeteilt.
Erfindungsgemäß bleiben die Platten ungeteilt. Im Rahmen
der Erfindung liegt es, den Wagenkastenboden nicht nur aus
einer einzigen OSB-Holzpartikelplatte aufzubauen, sondern
deren mehrere aufeinanderzulegen. Diese können auch mitein
ander verklebt sein.
Im einzelnen kann der erfindungsgemäße Wagenkastenaufbau
auf verschiedene Art und Weise ausgebildet werden. Für die
meisten Anwendungsfälle ist es ausreichend, daß die
OSB-Holzpartikelplatte eine Dicke von 15 bis 25 mm, vor
zugsweise von etwa 20 mm aufweist. Eine bevorzugte Ausfüh
rungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die transportgutseitige Oberfläche der OSB-Holz
partikelplatte eine Phenolharzbeschichtung, vorzugsweise
eine Beschichtung aus phenolharzimprägnierten Papieren,
aufweist. Dabei empfiehlt es sich, die Oberfläche der Be
schichtung mit einer durch Prägen erzeugten Abbildung eines
Drahtsiebes oder eines anderen Musters zu versehen. Die
Oberfläche ist auf diese Weise rutschfest eingerichtet, er
laubt jedoch das beschriebene Verschieben des Transport
gutes. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist
fernerhin die OSB-Holzwerkstoffplatte beidseitig und auch
an den Schnittkanten mit einer Versiegelungsschicht ver
sehen.
Wie eingangs erwähnt ist ein Wagenkastenaufbau, wie ihn die
Erfindung definiert, mit einem statisch tragenden Rahmen
aus Stahlrahmenstäben versehen. Im Rahmen der Erfindung
liegt eine besondere Kombination und Abstimmung der
OSB-Holzpartikelplatte, die den Wagenkastenboden bildet,
mit diesem Rahmen. Die Erfindung lehrt dazu, daß der
statisch tragende Rahmen längslaufende Rahmenholme, stirn
seitige Rahmenholme und in Längsrichtung des Rahmens mit
Abstand angeordnete Rahmentraversen aufweist und daß die
OSB-Holzpartikelplatte als Durchlaufträger mit den Rahmen
traversen als Auflager dimensioniert ist. Dabei wird die
OSB-Holzpartikelplatte als ein Träger oder Balken mit be
sonderem der OSB-Holzpartikelplatten entsprechendem
Flächenträgheitsmoment betrachtet und das Elastizitätsmodul
dieser OSB-Holzpartikelplatte beachtet. Wird die OSB-Holz
partikelplatte für ihre Verwendung als Wagenkastenboden wie
vor stehend beschrieben gleichsam als Durchlaufträger
eingerichtet, so ist sie optimal für die Aufnahme der Bean
spruchungen auslegbar. Je mehr Rahmentraversen dieser
Rahmen aufweist, desto dünner kann die OSB-Holzpartikel
platte sein. Wird diese OSB-Holzpartikelplatte zusätzlich
auf den stirnseitigen und längsseitigen Rahmenholmen auf
gelagert, so bewirkt dieses eine weitere Verbesserung der
Gestaltfestigkeit und Stabilität.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Wagen
kastenaufbau, wobei jedoch die Wand- und Dachbau
teile weggelassen wurden und lediglich der Wagen
kastenboden sichtbar ist,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 wesentlich vergrößertem
Maßstab den Ausschnitt A aus dem Gegenstand der
Fig. 1,
Fig. 3 in nochmaliger Vergrößerung einen Schnitt BB durch
den Gegenstand der Fig. 2,
Fig. 4 den statisch tragenden Rahmen aus dem Gegenstand der
Fig. 1 und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Gegenstand der Fig. 4
mit an dem statisch tragenden Rahmen angeschlossener
OSB-Holzpartikelplatte.
Der in den Figuren dargestellte Wagenkastenaufbau ist
insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraft
fahrzeuganhänger bestimmt. Die Wagenkastenlänge mag im
Ausführungsbeispiel 14 m betragen, bei einer Breite bis
etwa 2,55 mm. Der Wagenkastenaufbau besitzt einen statisch
tragenden Rahmen 1 aus Stahlrahmenstäben, wozu auf die
Fig. 5 verwiesen wird. An diesen statisch tragenden Rahmen
1 ist mit geeigneten und üblichen Hilfsmitteln der
Wagenkastenboden 2 für die Aufnahme des Transportgutes
angeschlossen. Die im übrigen zum Wagenkastenaufbau ge
hörenden Wand- und Dachbauteile wurden aus Gründen der
Übersichtlichkeit nicht gezeichnet.
Wesentlich für die Erfindung ist die Verwendung einer
OSB-Holzpartikelplatte als Wagenkastenboden 2. Insoweit
wird auf die Fig. 1, 2 und 3 verwiesen. Die OSB-Holz
partikelplatte besitzt im Ausführungsbeispiel fünf Lagen 3.
Diese fünf Lagen 3 sind separat gestreut, als einheitliche
Streugutmatte jedoch zu der OSB-Holzpartikelplatte ver
preßt. Man könnte auch mit sechs oder neun solcher Lagen 3
arbeiten. Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 2
und 3 entnimmt man, daß die OSB-Holzpartikelplatte von Lage
3 zu Lage 3 sich kreuzende, abwechselnd in Längsrichtung
sowie in Querrichtung des Wagenkasten s verlaufende Strands
4 aufweist. Diese OSB-Holzpartikelplatte ist als Wagen
kastenboden 2 einteilig und nahtlos, wozu auf die Fig. 1
verwiesen wird.
Zur Erfindung gehört die Maßnahme, daß die Strands 4 eine
Länge von 80 bis 120 mm, eine Breite von 1,5 bis 3 cm und
eine Dicke von 0,5 bis 0,7 mm aufweisen und daß die Dicke
der OSB-Holzpartikelplatte 2 nach Maßgabe des Gewichtes des
Transportgutes eingerichtet ist. Die OSB-Holzpartikelplatte
2 mag im Ausführungsbeispiel ein spezifisches Gewicht von
600 bis 700 kg/m, vorzugsweise von etwa 650 kg/m auf
weisen, bei einem Holzanteil von etwa 90%. Im Ausführungs
beispiel und für die meisten Anwendungsfälle genügt es, daß
die OSB-Holzpartikelplatte 2 eine Dicke von 15 bis 25 mm,
vorzugsweise von etwa 20 mm aufweist. Angedeutet wurde in
der Fig. 3, daß nicht nur die transportgutseitige Ober
fläche des Wagenkastenbodens 2 eine Phenolharzbeschichtung
5, vorzugsweise eine Beschichtung aus phenolharz
imprägnierten Papieren, aufweist, sondern daß auch die
untere Seite und die in der Fig. 3 angedeutete Schnittseite
6 mit einer solchen Beschichtung 5 versehen ist. Die Ober
fläche der Beschichtung trägt eine durch Prägen erzeugte
Abbildung eines Drahtsiebes und ist dadurch ausreichend
rutschfest, läßt jedoch das Verschieben des Transportgutes
zu.
In den Fig. 4 und 5 erkennt man, daß der statisch tragende
Rahmen 1 längslaufende Rahmenholme 7, stirnseitige Rahmen
holme 8 und in Längsrichtung des Rahmens 1 mit Abstand
angeordnete Rahmentraversen 9 aufweist. Dieser statisch
tragende Rahmen und der Wagenkastenboden 2 in Form der
OSB-Holzpartikelplatte sind nach bevorzugter Ausfüh
rungsform zu einer statischen Einheit integriert und die
OSB-Holzpartikelplatte 2 ist als Durchlaufträger mit den
Rahmentraversen 9 als Auflager dimensioniert. Durch diese
Vereinigung können mit verhältnismäßig dünnen OSB-Holz
partikelplatten 2 sehr große Transportgewichte beherrscht
werden. Das gilt insbes. dann, wenn die OSB-Holz
partikelplatte zusätzlich auf den längslaufenden und
stirnseitigen Rahmenholmen 7 bzw. 8 aufgelagert ist.
Claims (8)
1. Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug
oder für einen Kraftfahrzeuganhänger mit einer Wagen
kastenlänge von 2 m bis 14 m, welcher Wagenkastenaufbau
einen statisch tragenden Rahmen aus Stahlrahmenstäben,
einen daran angeschlossenen Wagenkastenboden für die Auf
nahme von Transportgut sowie Wand- und Dachbauteile auf
weist, gekennzeichnet durch die Verwendung von zumindest
einer OSB-Holzpartikelplatte, die in zumindest fünf Lagen
gestreut und verpreßt ist und von Lage zu Lage sich
kreuzende, abwechselnd in Längsrichtung sowie in Quer
richtung des Wagenkastenaufbaus verlaufende Strands auf
weist,
als einteiliger, nahtloser Wagenkastenboden,
mit der Maßgabe, daß die Strands eine Länge von 80 bis 120 mm, eine Breite von 1,5 bis 3 cm sowie eine Dicke von 0,5 bis 0,7 mm aufweisen und die Dicke der OSB-Holz partikelplatte nach Maßgabe des Gewichtes des Transport gutes, für welches der Wagenkastenaufbau maximal ausgelegt ist, eingerichtet ist.
als einteiliger, nahtloser Wagenkastenboden,
mit der Maßgabe, daß die Strands eine Länge von 80 bis 120 mm, eine Breite von 1,5 bis 3 cm sowie eine Dicke von 0,5 bis 0,7 mm aufweisen und die Dicke der OSB-Holz partikelplatte nach Maßgabe des Gewichtes des Transport gutes, für welches der Wagenkastenaufbau maximal ausgelegt ist, eingerichtet ist.
2. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 1 mit der Maßgabe, daß
die OSB-Holzpartikelplatte ein spezifisches Gewicht von
600 bis 700 kg/m, vorzugsweise von etwa 650 kg/m, bei
einem Holzanteil von etwa 90% aufweist.
3. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 1 oder 2 mit,
der Maßgabe, daß die OSB-Holzpartikelplatte eine Dicke von
15 bis 25 mm, vorzugsweise von etwa 20 mm, aufweist.
4. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit
der Maßgabe, daß zumindest die transportgutseitige Ober
fläche der OSB-Holzpartikelplatte eine Phenolharzbe
schichtung, vorzugsweise eine Beschichtung aus phenol
harzimprägnierten Papieren, aufweist.
5. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 4, wobei die Oberfläche
der Beschichtung eine durch Prägen erzeugte Abbildung eines
Drahtsiebes oder eines anderen Musters aufweist und dadurch
rutschfest eingerichtet ist.
6. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
wobei die OSB-Holzpartikelplatte beidseitig und auch an den
Schnittkanten eine Versiegelungsschicht aufweist.
7. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei der statisch tragende Rahmen längslaufende Rahmen
holme, stirnseitige Rahmenholme und in Längsrichtung des
Rahmens mit Abstand voneinander angeordnete Rahmentraversen
aufweist und wobei die OSB-Holzpartikelplatte als Durch
laufträger mit den Rahmentraversen als Auflager
dimensioniert ist.
8. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 7, wobei die OSB-Holz
partikelplatte zusätzlich auf den längslaufenden und
stirnseitigen Rahmenholmen aufgelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19503343A DE19503343A1 (de) | 1994-12-17 | 1995-02-02 | Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraftfahrzeuganhänger |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4445234 | 1994-12-17 | ||
| DE19503343A DE19503343A1 (de) | 1994-12-17 | 1995-02-02 | Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraftfahrzeuganhänger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19503343A1 true DE19503343A1 (de) | 1996-06-20 |
Family
ID=6536232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19503343A Ceased DE19503343A1 (de) | 1994-12-17 | 1995-02-02 | Wagenkastenaufbau, insbes. für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraftfahrzeuganhänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19503343A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19746383A1 (de) * | 1997-10-21 | 1999-04-22 | Hofa Homann Gmbh & Co Kg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserplatten sowie nach dem Verfahren hergestellte Faserplatten |
| EP0921054A1 (de) * | 1997-12-04 | 1999-06-09 | SORTIMO INTERNATIONAL AUSRÜSTUNGSSYSTEME FÜR SERVICEFAHRZEUGE GmbH | Platte für den Innenausbau in Fahrzeugen und Verfahren zu deren Herstellung |
| EP1267010A1 (de) * | 2001-06-12 | 2002-12-18 | Fritz Egger GmbH & Co | Grossformatige OSB-Platte mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere für den Baubereich |
-
1995
- 1995-02-02 DE DE19503343A patent/DE19503343A1/de not_active Ceased
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19746383A1 (de) * | 1997-10-21 | 1999-04-22 | Hofa Homann Gmbh & Co Kg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserplatten sowie nach dem Verfahren hergestellte Faserplatten |
| EP0921054A1 (de) * | 1997-12-04 | 1999-06-09 | SORTIMO INTERNATIONAL AUSRÜSTUNGSSYSTEME FÜR SERVICEFAHRZEUGE GmbH | Platte für den Innenausbau in Fahrzeugen und Verfahren zu deren Herstellung |
| EP1267010A1 (de) * | 2001-06-12 | 2002-12-18 | Fritz Egger GmbH & Co | Grossformatige OSB-Platte mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere für den Baubereich |
| WO2002101170A1 (de) * | 2001-06-12 | 2002-12-19 | Fritz Egger Gmbh & Co. | Grossformatige osb-platte mit verbesserten eigenschaften, insbesondere für den baubereich |
| EP1486627A1 (de) * | 2001-06-12 | 2004-12-15 | Fritz Egger GmbH & Co | Grossformatige OSB-Platte mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere für den Baubereich |
| US7226652B2 (en) * | 2001-06-12 | 2007-06-05 | Fritz Egger Gmbh & Co. | Large-size OSB panel having improved properties, especially for the construction industry |
| EP2148020A3 (de) * | 2001-06-12 | 2011-12-28 | Fritz Egger GmbH & Co. OG | Grossformatige OSB-Platte mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere für den Baubereich |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69704882T2 (de) | Selbsttragender Kühlwagen | |
| DE3934561A1 (de) | Palette, insbesondere pool-flachpalette | |
| DE202011110792U1 (de) | Bodenbelag für ein Frachttransportfahrzeug oder einen Anhänger und ein Verfahren zur Ausbildung eines Bodenbelages an einem Frachttransportfahrzeug oder einem Anhänger | |
| EP0814013B1 (de) | Wagenkastenboden für ein Lastkraftfahrzeug oder für einen Lastkraftfahrzeuganhänger | |
| DE202013103959U1 (de) | Sperrholz | |
| DE3417321A1 (de) | Plattenfoermiges bauelement zur universellen herstellung von demontierbaren boeden aller art | |
| DE3427332A1 (de) | Quertraeger fuer paletten-regalanlagen | |
| AT401861B (de) | Verwendung eines leistenförmigen ausschnittes aus einer spanplatte als federleiste für federrahmen | |
| DE19700138A1 (de) | Schalungsplatte, insbesondere Großflächen-Schalungsplatte | |
| EP0779202B1 (de) | Einsatzfahrzeug | |
| DE60315175T2 (de) | Verstärkung für die Füße einer Palette | |
| DE102009009431A1 (de) | Platte, deren Verwendung sowie Herstellungsverfahren dafür | |
| DE9005181U1 (de) | Zusammenlegbarer Behälter | |
| AT526217B1 (de) | Trägerartiges, aus Einzelteilen zusammengeschweißtes Bauelement | |
| DE2405994C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hochbelastbarer Preßformteile aus einem Gemisch von fasrigen Stoffen und einem Bindemittel | |
| DE4324581C2 (de) | Bettrahmen, insbesondere Lattenrostbettrahmen | |
| DE9421186U1 (de) | Palette zum Transport von Plattenstapeln | |
| DE9301394U1 (de) | Kofferaufbau für Trockenfracht-Fahrzeuge, insbesondere Wechselkofferaufbau | |
| DE7143855U (de) | Tragrahmen von lastfahrzeugen insbesondere anhaenger | |
| DE69607258T2 (de) | Fahrzeugbodenkonstruktion und Verfahren für die Verbindung zwischen dem Fahrzeugboden und dem Rahmen | |
| DE8033681U1 (de) | Vorrichtung zum abstuetzen von bauelementen, schalungen o.dgl. | |
| DE1655741C (de) | Pritschenboden für Lastfahrzeuge | |
| DE3626107C1 (en) | Frame corners in box girders for conveying devices, lifting gear or the like | |
| DE7827184U1 (de) | Gummi-gleisbremse fuer schienenfahrzeuge | |
| DE2845057A1 (de) | Tragrahmen von lastfahrzeugen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HOFA HOMANN GMBH & CO. KG, 49201 DISSEN, DE |
|
| 8131 | Rejection |