DE1947898U - Fadenknaeuel. - Google Patents
Fadenknaeuel.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H54/64—Winding of balls
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Description
ΚΑ.Η3312·23.8.66
Patentanwalt
8 München 61, Cosimastrage 81 · Telefon: (08Π) 483820 · Telex. 05-24351
8 München 61, Cosimastrage 81 · Telefon: (08Π) 483820 · Telex. 05-24351
Etablissements HERVILLIER L 7576
325 rue du Chene Houpline Gg/w
Tourcoing (Nord), Frankreich 23.8.66
Fadenknäuel
Die Neuerung bezieht sich auf biegeweich, insbesondere mittels eines falt- bzw. ausdehnbaren Ballons , gewickeltes Garn- oder
Fadenknäuel.
Für das Wickeln biegeweicher, also nicht auf biegesteife Dorne aufgewickelter Knäuel von WoIl- und anderen Textilfaden verwendet
man meistens zylindrisch ausdehnbare Spanndorne, sogenannte Ballons, auf welche die Fäden derart aufgewickelt werden, daß sie
nicht nur deren zylindrische Umfangsfläche bedecken und vergrößern, sondern auch zu einem Großteil deren Stirnfläche unter Freilassung
lediglich eines kleinen zentralen Bereiches, so daß nach beendeter Wicklung der dann gefalfcete Ballon entfernt werden kann. Auf diese
Art und Weise gewickelte,allgemein bekannte Knäuel haben also in ihrem Innern einen verhältnismäßig großen Hohlraum, der auf jeden
Fall größer ist als die stirnseitigen Öffnungen. Zur Herbeiführung ihres verkaufsfertigen Zustandes brauchen sie dann lediglich noch
mit einer Banderole zu versehen werden.
Die bekannten Raumformen solcher Knäuel bringen nun verschiedene
D:p!.-Ing. Keinz Lesser, Patentanwalt:
Schreiben vom 23.8.66 betr. L 7576 g|att 2
Nachteile. Als wichtigster Nachteil wäre zunächst zu benennen, daß sie sich wegen ihrer dreidimensionalen
Formnachgibigkeit nur sehr schwer stapeln lassen, sie benötigen insbesondere viel Verpackungsraum und verlieren
Leicht ihre äußere Form, wenn relativ hohe Gewichte auf ihnen lasten. Der Verlust ihrer ursprünglichen Raumform
bringt dann den weiteren Nachteil, daß sie beim Gebrauch durch den Endverbraucher sich unter Umständen sehr schwierig
und ohne Kontrolle wieder aufwickeln lassen, was jede Hausfrau bestätigen kann, die es mit solchen biegeweichen Fadenknäuel
schon einmal zu tun hatte.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, solche Nachteile zu vermeiden, und insbesondere den Knäueln eine neue Raumform
zu geben. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei biegeweich gewickeltem Garn oder Fadenknäuel im Innern eine
deformierbare Manschette angeordnet wird, und zwar im Verfahrensstadium
vor dem Wickelvorgang. Bildet man mindestens drei Mantellinien einer solchen Manschette, wie es nach der
Neuerung vorzugsweise vorgeschlagen wird, als gleichen gegenseitigen Abstand aufweisende Faltlinien aus, dann ist es möglich,
nach Beendigung des Wickelvorganges und nach Abziehen des
fertigen Knäuels von dem zusammengefaltenen Ballon durch radial gerichtete Druckkräfte auf das Knäuel diesem eine bleibende
prismatische Umrißform zu geben, was natürlich voraussetzt, daß die Manschette aus entsprechend steifem Material,
wie Pappe od. dgl., hergestellt ist. Um die Deformierung des Knäuels zum Erreichen einer prismatischen Umrißform zu erleichtern,
können gemäß einer weiteren Ausführung der Neuerung
Dip!.-!ng. Heins Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom 23.8.66 betr- L 7576 BIatt
die Mantelfaltenlinien rilienförmigen Querschnitt aufweisen.
Es reicht aber bereits aus, die Mantellinien in ihrem Endbereich mit Auskerbungen zu versehen, diese Auskerbungen
sollten dann vorzugsweise V-förmig sein. Knäuel prismatischer Ümrißform bringen nun den Vorteil einer besseren Lagerungsund
Verpackungsmöglichkeit, das Anordnen der Manschette bringt darüber hinaus den Vorteil, daß die Knäuel beim Abwickeln
ihre einmal vorhandene Umrißform beibehalten. Je nach der Anzahl vorgesehener "Knickstellen" können des weiteren
beliebige Vielecke erzeugt werden, so daß individuelle Formgestaltung zugesichert ist. Die Manschette kann außerdem zu
Reklamezwecken dienen oder mit Arbeitsanweisungen zum Stricken od. dgl. bedruckt sein.
Die Neuerung wird nachstehend anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch den ausgedehnten
Ballon nach Vollendung des Wickelvorganges, Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Knäuel mit in
seinem Innern angeordneter Manschette, nach
dessen Abziehen von dem Ballon, Fig. 3 einen Querschnitt durch das neuerungsgemäße
Knäuel prismatischer Umrißform, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Manschette
des Knäuels nach Fig. 3, und Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des neuerungsgemäßen
Knäuels.
Dip!.-!ng. Heinz lesser,
Schreiben vom 23.8.66
L 7576
B,att 4
Bei der Herstellung des neuerungsgemäßen Knäuels prismatischer Umrißform sieht man zunächst auf einen
ausgedehnten Ballon 2 zylindrischer Umrißform eine Manschette 1, die in der dargestellten Ausführungsform
in vier ihrer Mantellinien als gleichen gegenseitigen Abstand .aufweisende Faltlinien 4 rillenförmigen Querschnittes
ausgebildet ist. Auf diese Manschette 1 mit vorbereiteten Mantelfaltlinien 4 wird dann ein Faden derart aufgewickelt,
daß er als Knäuel 3 nicht nur die Umfangsoberfläche des Ballons 2 bedeckt, sondern auch dessen Stirnflächen unter
Freilassung kleiner Öffnungen, so daß nach Beendigung des "Wickelvorganges das Knäuel von dem zusammengefalteten
Ballon 6 abgezogen werden kann. Nach Abziehen des Knäuels von dem Ballon weist dieses dann eine Querschnittsform auf,
wie sie in Fig. 2 festgehalten ist. Zur Herbeiführung der prismatischen Umrißform ist es dann noch erforderlich, auf
das Knäuel radial gerichtete Druckkräfte auszuüben, diese Druckkräfte sind in Fig. 2 mit Richtungspfeilen veranschaulicht.
Durch das Ausüben solcher Druckkräfte wird dann die Manschette über ihre "Knick st eilen" 4 verformt, das Käuel erhält somit
eine Querschnittsform, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist.
Es wurde oben bereits darauf hingewiesen, daß die Faltlinien in der dargestellten Ausführungsform rillenförmigen Querschnitt
aufweisen ( siehe insbesondere Fig. 2). Eine Deformierung der Manschette kann zusätzlich noch dadurch errei cht werden, daß die
Faltlinien 4 in ihrem Endbereich mit V - förmigen Auskerbungen versehen werden, es wird hier insbesondere auf Fig. 4 verwiesen.
Mit der Bezugsziffer 7 ist schließlich auf eine Banderole verwiesen,
DipL-Sng. Heinz Lesser, Schreiben vom
23.8.66
L 7576
die auf das fertige Knäuel prismatischer Umrißform aufgebracht
wird.
Die neuerungsgemäß im Innern eines Knäuels anzuordnende
Manschette kann aus Pappe sein, aber auch andere Stoffe, wie Kunststoffe od. dgl. können Anwendung finden. Während
die dargestellte Ausführungsform quadratischen Querschnitt aufweist, können auch vieleckige Querschnittsformen, wie
dreieckige, fünfeckige oder secheckige erzeugt werden, es ist dann lediglich erforderlich, die Manschetten mit einer entsprechenden
Vielzahl von Faltlinien zu versehen.
Claims (6)
- RA.443 312*23.8 66Dipi.-lng. Heinz Lesser, Pcienicnwait ' *«.. ., 23.8.66 . t L 7576 D1Schreiben vom betr. BlattSCHUTZANSPRUCHE.) Biegeweich, insbesondere mittels eines fait- bzw.ausdehnbaren Ballons, gewickeltes Garn- oder Fadenknäuel, gekennzeichnet durch eine in seinem Innern angeordnete, deformierbare Manschette(l.).
- 2.) Knäuel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei der Mantellinien der Manschette (1) als gleichen gegenseitigen Abstand aufweisende Faltlinien (4) ausgebildet sind.
- 3.) Knäuel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltlinien (4) rillenförmigen Querschnitt aufweisen.
- 4.) Knäuel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantellinien in ihrem Endbereich V - förmige Auskerbungen (5) aufweisen.
- 5.) Knäuel nach einem oder mehareren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gek enn zeichnet, daß die Manschette (l) aus Pappe od. dgl. besteht.
- 6.) Knäuel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (l)bedruckt ist.Patentanwalt•'jpl.-ina. Mefnz; serCc -■:·■ ... Ϊ" _ . e. 81
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR18600A FR1456883A (fr) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Procédé de réalisation de pelotes de fil prismatiques et pelotes obtenues par ce procédé |
Publications (1)
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| DE1947898U true DE1947898U (de) | 1966-10-13 |
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ID=9693677
Family Applications (1)
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Also Published As
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| GB1109217A (en) | 1968-04-10 |
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