DE1947553C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung für die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung für die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls

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DE1947553C
DE1947553C DE1947553C DE 1947553 C DE1947553 C DE 1947553C DE 1947553 C DE1947553 C DE 1947553C
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William Henry Pennsauken N.J. ßarkow (V.St.A.)
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RCA Corp
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RCA Corp
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6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, Im Gegensatz dazu besteht die Aufgabe der Erfin· dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung dung in der Schaffung einer Schaltungsanordnung des Transformators (76) unterteilt ist und der 55 welche bei einfacherem Aufbau und damit geringerer zweite Schalter (74) über die eine Teilwicklung Kosten treppenförmige Spannungen mit zwei odei (92b) geschaltet ist. mehr unterschiedlichen Spannungspegeln zu erzeuger
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, gestattet. Hierbei soll zur Vereinfachung des Schaldadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungs- tungsaufwandes nicht jede Umschaltung auf einer punkt der beiden Teilwicklungen (92a, 92b) ein 60 anderen Spannungspege! durch einen gesonderter Energierückgewinnungskondensator (90, 99) an- gesteuerten Schalter erfolgen, sondern die Dauer de; geschlossen ist. Vorhandenseins einzelner Spa.nnungspegel unc1. da;
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, darauf erfolgende Umschalten auf einen anderer dadurch gekennzeichnet, daß der Encrgie.-ück- Spannungspege! soll unter Ausnutzung bestimmte: gewinnungskondensator (99) in einem Reihenkreis 65 Zeitkonstantenverhältni«se ohne äußere Steuerunj mit der einen Teilwicklung (92b) liegt (Fig. 5). erfolgen.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnunf dadurch gekennzeichnet, daß der Energierück- zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung füi
einem nicht dargestellten Tonkanal zugeführt, der einen Lautsprecher speist.
Wie bei den üblichen, mit einer Lochmasken-Farbfernseh-Bildröhre bestückten Farbfernsehempfängern wird das FBAS-Signal den Eingängen eines Leuchtdichtesignalverstärkers 12 und eines Farbartsignalverstärkers 14 zugeführt. Der Leuchtdichte-Verstärker 12 enthält, wie üblich, eine Verzögerungsleitung und verstärkt den relativ breitbandigen Signalanteil, der die unbunte Information enthält. Der Farbartverstärker 14 ist schmalbandiger und verarbeitet den höherfrequenten Anteil des Signalgemisches, der die Farbartinformation enthält. Zum Abtrennen des Bursts (Farbsynchronisations-
Oszillatorschaltung 15, in rter die bei einer Farbsendung auf der hinteren Schwarzschulter der Zeilensynchronisierimpulse auftretenden Bursts, die die
die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch die Elektronenstrahlgeschwindigkeit bestimmt wird, mit einem Transformator, dessen Primärwicklung mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an eine Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen Sekundärwicklung an einer Kapazität die Treppenspannung erzeugt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Transformator einen Kern aus einem Magnetwerkstoff mit rechteckiger Hysteresisschlcife hat und daß die ι Zeitkonstanten für die Aufladung und Entladung des Kondensators über den Transformator so bemessen sind, daß der Kondensator nach Schließen des Schalters während eines ersten kurzen Zeiiintervalls
auf einen ersten Pegel der Treppenspannung auf- 15 wellenzuges) und iu: Wiedergewinnung des Farbgeladen wird und sein Entladestrom nach einem trägers dienen eine Burst-Abtrenn- und Referenzzweiten längeren Zeitintervall den Kern des Trans- ~
formators in den Sättigungszustand steuert, in welchem
er bei wieder geöffnetem Schalter mit dem Kondensator einen Schwingkreis relativ hoher Resonanz- 10 Phase und Frequenz des zur Demodulation des Farbfrequenz bildet, der mit einer Halbschwir.gung in artsignals erforderlichen Rersrenzträgers haben, abeinen dritten, kurzen Zeitintervall dew Kondensator getrennt und zur Synchronisierung des Referenzauf einen zweiten Pegel de Treppenspannung umlädt. Oszillators verwendet.
Bei dieser Schaltungsanordnung wird der Schalter Eine Ausgangsklemme der Schaltung 15 ist mit
nach seinem Schließen nicht durch eine weitere äußere »5 einer Eingangsklemme eines Farbdemodulators 16 Steuerung wieder geöffnet, sondern infolge der in verbunden, dessen andere Eingangsklemme an den der angegebenen Weise bemessenen Zeitkonstanten Ausgang des Farbartve itärkes 14 angeschlossen ist. für den Kondensator erfolgt die Sperrung des Schal- Der Farbdemodulator 16 demoduliert die Farbartters von selbst nach einem bestimmten Zeitablauf. information, die in dem verstärkten Signal vom Die Schaltungsanordnung läßt sich in einfacher 30 Farbartverstärker 14 enthalten ist, und liefert an Weise zur Erzeugung einer dreipegeligen Treppen seinen Ausgangsklemmen eine Anzahl von Farbspannung erweitern, indem die Primärwicklung des differenzsignalen, z.B. R-Y, B-Y und G-Y. Zur Transformators über einen zweiten gesteuerten Schal- Erzeugung der Farbdifferenzsignale können Matrixter nach einem vierten, längeren Zeitintervall auf schaltungen verwendet werden, die mit den Auseinen zweiten Kondensator schaltbar ist, in welchem 35 gangen des Demodulators 16 gekoppelt sind. sich der erste Kondensator auf einen dritten Pegel Die drei Farbdifferenzsignale vom Demodulator 16
iler Treppenspannung entlädt. Hierbei sind zur werden drei Eingangsklemmen einer Video-Addier-Erzeugung der drei verschiedenen Spannungspegel schaltung 17 zugeführt. Die Addierschaltung 17 hat nur zwt. gesteuerte Schalter erforderlich, während noch eine vierte Eingangsklemme, die an den Leuchtdie bereits frühe·· vorgeschlagenen älteren Schaltungs- 40 dichteverstärker 12 angeschlossen ist. Die Addieranordnungen dazu drei gesteuerte Schalter benötigen. schaltung 17 erzeugt aus den Farbdifferenzsignalen Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Dar- und dem Leuchtdichtesignal drei Primärfarbartstellungen einiger Ausführungsbeispiele näher erläu- signale, die den für die Erzeugung des Farbbildes tert. E? zeigt verwendeten Primärfarben entsprechen, nämlich rot,
F i g. 1 ein vereinfachtes Schaltbild eines Färb- 45 grün und blau. Die drei Ausgangssignale der Addierfernsehempfängers mit einer Einstrahl-Penetron-Bild- schaltung 17 werden drei getrennten Eingängen eines röhre _nd der zugehörigen Schaltung, bei der die Video-Zeilenschalters 18 zugeführt, der die Kathode Erfindung Anwendung finden kann, einer Penetron-Farbfernseh-Bildröhre 20 speist.
F i g. 2 das Schaltbild eines Ausführungsbeispieles Die im FBAS-SignaJ enthaltenen Synchronisier-
der Erfindung zum Erzeugen einer trepDcnförmigen 50 impulse werden durch eine Abtrennstufe 19 abge-Hochspannung, trennt und Ablenkschaltungen 21 zugeführt, die wie
F i g. 3 das Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung zum Erzeugen einer treppenförmigen Spannung,
F i g. 4 eine graphische Darstellung der treppenförmigen Ausgangsspannung einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung und
F i g. 5 das Schaltbild eines Treppenspannungsgenerators gemäß der Erfindung, der einen in Reihe
üblich Ablenkspulen 22 speisen, um den Elektronen strahl rasterartig über den Bildschirm der Röhre abzulenken.
Die Ablenkschaltungen 21 enthalten auch eine Hochspannungsschaltung, die die für den Betrieb der Bildrönre 20 erforderliche Hochspannung über eine Leitung 23 an die Bildröhre liefert.
Die oben beschriebenen Schaltungsanordnungen
geschalteten Energierückgewinnungskondensator ent- 60 können wie bei den bekannten Handelsüblichen Farb-
Der in F i g. 1 stark vereinfacht dargestellte Fernsehempfänger ist an eine Antenne 10 angeschlossen, die mit einem Eincijngsteil 11 verbunden ist, welcher
fernsehempfängern ausgebildet sein.
Der Emp'ür.ger gemäß F i g. 1 enthält jedoch noch zusätzlich einen Ringzähler 24, dessen Eingangsklemme die Zeilensynchronisierimptilse von der Ab-
wie üblich einen Tuner, ZF-Verstärker und Video- 65 trennstufe 19 zugeführt sind. Der Ringzähler 24 teilt
Demodulator enthält. Vom ZF-Verstärkcr wird die die Zeilensynchronisierimpulse durch den Faktor 3.
DiffereniUrägerfrequcnz zwischen Ton- und Bild- Ringzählerschaltungen, die /.. B. bistabile Flipflops
träger des Fernsehsignalgemisches abgenommen und enthalten können, sind in dem Buch von Mill 111 a n
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und Taub, »Pulse and Digital Circuits«. McGraw das Gitter 33 und der Lcuchtstoffschirni 34 sind \on-
HiIl. 1956, Kapitel 11 »Counters«, beschrieben. Der einander durch isolierende Teile 80 und 81 elektrisch
Ringzähler 24 liefert drei Ausgangssignale, die drei isoliert.
Eingangsklemmen des Zeilenschalters 18 zugeführt Der Leuchtstoffschirm 34 ist mit einer Klemme sind und aus nacheinander auftretenden Impulsen 5 eines Hochspannungsschalters 36 verbunden, der gleicher Breite bestehen, deren Wiederholungsfrequenz durch eine Steuerschaltung 77 gesteuert wird. Die jeweils einem Drittel der Zeilenfrequenz entspricht. Steuerschaltung 77 erhält vom' Ringzähler 24 periWenn der Ringzähler 24 einen Impuls, dessen odisch zwei Eingangsimpulse und bewirkt entDauer einer Zeilendauer entspricht, über eine Lei- sprechend diesen Impulsen, daü der Hochspannungstung 30 an den Zeilenschalter 18 liefert, läßt dieser io schalter 36 an den Leuchtstoffschirm 34 diejenige die dem roten Bildanteil entsprechenden Signale Hochspannung legt, die zu dem der Kathode der von der Addierschaltung 17 durch. Während dieses Bildröhre 20 zugeführten Farbartsignal gehört. Die Intervalls werden die dem grünen und blauen Färb- Spannung am Leuchtstoffschirm wird während der anteil entsprechenden Signale gesperrt. Zeilenrücklaufintervalle umgeschaltet und während
Der nächste Impuls vom Ringzähler 24, dessen 15 der Zeilenablenkung jeweils im wesentlichen konstant
Dauer wieder gleich der Zeilendauer ist, tritt auf gehalten, um die gewünschte Primärfarbe zu erzeugen,
einem Leiter 31 auf und bewirkt, daß der Zeilen- Das Gitter 33 dient generell dazu, Farbsäume zu
schalter 18 die dem grünen Bildanteil entsprechenden unterdrücken, die sonst durch das Umschalten der
Signale durchläßt. Bildschirmspannung auftreten würden, und um für
Der auf einer Leitung 32 auftretende dritte Impuls 20 das Strahlerzeugungssystem eine konstante Beschleu-
bewirkt, daß der Zeilenschalter 18 die dem blauen nigungsspannung zu schaffen. Genauer gesagt, haben
Bildanteil entsprechenden Signale durchläßt. Mit dem das Gitter 33 und die getrennten elektrischen An-
vierten" Impuls beginnt die Folge von neuem, wie die Schlüsse für das Gitter 33, den Leuchtstoffschirm 34
in Fig. 1 dargestellten, mit rot, grün und blau und den Kolbentrichterbelag35 den Zweck, eine
bezeichneten Schwingungszüge zeigen. »5 Steur-ung der Geschwindigkeit und des Auftreffens
Wenn die Farbzeilenfolge nicht richtig gewählt des Elektronenstrahles bei den verschiedenen Farben,
wird, kann bei dem in den Vereinigten Staaten von die zu erzeugen sind, zu ermöglichen. Die dem Leucht-
Amerika üblichen 525-Zeilen-Raster mit Zeilensprung schirm 34 zugeführte Spannung bestimmt die Farbe
unter Umständen ein Zeilenflimmern auftreten. Es der betreffenden Zeile.
hat sich jedoch gezeigt, dall die hümmereffekte bei 30 Die Spannung am Kolbentrichterbelag 35 wird
einer festen Zeilenfolge verhältnismäßig gering sind. über die an diesen Belag angeschlossene Hochspan-
Bei einem System mit fester Zeilenfolge folgen nungsleitung 23 zugeführt und konstant gehalten, die Zeilen im ersten Teilbild in der Reihenfolge rot, so daß der Elektronenstrahl 40 im Ablenkbereich grün, blau, rot, grün, blau usw. aufeinander. Im zweiten der Bildröhre 20 eine konstante Geschwindigkeit hat Teilbild wechseln die Zeilen in der gleichen Weise 35 und seine einwandfreie Form behält. Die Spannung und fallen daher derart zwischen die des ersten Teil- am Gitter 33 stammt von einer weiteren Ausgangsbildes, daß sich eine Farbverschachtelung ergibt. Die klemme des Hochspannungsschalters 36 und dient resultierende Zeilenfolge ist dann in den verschach- dazu, den Strahlwcg zu ändern, um Farbsäume zu telten Teiibildern rot, blau, grün, rot, blau, grün usw. vermeiden und eine Konvergenz der drei Farbraster
Bei einem System mit fester Zeilenfolge erhält man 4» zu bewirken. Wie in F i g. 1 dargestellt ist, durchläuft
also ungefähr 175 Zeilen von jeder Farbe, so daß der von der Kathode der Bildröhre 20 ausgehende
die Farbauflösung in Vertikalrichtung dementsprechend Elektronenstrahl 40 von einem Punkt kurz vor dem
niedrig ist. Insbesondere in ausgedehnten roten, Gitter 33 jeweils einen von drei verschiedenen Wegen
grünen und blauen Flächen ist dann eine grobe zu einem bestimmten Auftreffpunkt auf den Leucht-
Zeilenstruktur sichtbar, wenn nicht irgendwelche 45 schirm 34.
Maßnahmen zur Unterdrückung dieser Zeilenstruktur Die Spannung am Leuchtschirm 34 wird zur
getroffen werden. Die in Vertikalrichtung verhältnis- Erregung des rot, grün bzw. blau emittierenden
mäßig schlechte Auflösung, die bei einem mit der Leuchtstoffes P1, P1 bzw. Ps im Bereich von etwa
beschriebenen Zeilenfolge arbeitenden Farbsystem 10 bis über 30 kV nacheinander von einem ersten resultiert, stört jedoch bei Empfängern, die eine ver- 50 Wert über einen zweiten auf einen dritten Wert
hältnismäßig kleine Bildröhre enthalten, praktisch umgeschaltet. Die Änderung der Leuchtschirmspan-
nicht. nung hat eine entsprechende Änderung der Strahl-
Die in Fig.] dargestellte Bildröhre 20 enthält geschwindigkeit zur Folge, durch die eine selektive ein einziges Strahlerzeugungssystem, das nur einen Erregung der verschiedenen Leuchtstoffe möglich einzigen Elektronenstrahl 40 liefert Die Röhre 20 55 wird. Mit zunehmender Strahlgeschwindigkeit nimmt enthält einen Leuchtstoffschirm 34, der mit einem jedoch die Ablenkempfindlichkeit ab, und das Raster Aluminiumbelag versehen, ist und ein MeI^schichten- wird entsprechend kleiner, wenn keine Gegenmaßschirm sein kann, der drei Leuchtstoffe P1, P1 und P1 nahmen getroffen werden. Um diesen unerwünschten enthält, die bei Anregung Licht verschiedener Farbe Effekt zu kompensieren, wird die Spannung am emittieren. Geeignete Leuchtstoffschirme und Leucht- 6o Gitter 33 komplementär moduliert,
stoffe sind bekannt (deutsche Patentschrift 1172 298). Für die roten Signale wird dem Leuchtschirm 34 In Richtung des Elektronenstrahles vor dem Leucht- die niedrigste und dem Gitter 33 die höchste Spanschirm 34 ist in einem vernünftig bemessenen nahen nung zugeführt. Der Strahl verläuft dann längs des Abstand ein Netz oder Gitter 33 hoher Durchlässig- Weges 43. Für die grünen Signale wird dem Schipn 34 keit angeordnet. 65 und dem Gitter 33 eine mittlere Spannung zugeführt Die Bildröhre 20 enthält ferner auf der Innenseite Für die blauen Signale hat die Spannung am Schirm 34 des Trichters des aus Glas bestehenden Röhren- ihren höchsten und die am Gitter 33 ihren niedrigsten kolbens eine leitende Schicht 35. Die Schicht 35, Wert, und der Strahl folgt dem Weg 41. Der resul-
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lierende Effekt besteht also darin, daß die Strahl- gangsleitung3I des Ringzählers 24 (F i g. 1) geschal-
irajectorien beim Umschalten der l.euchtschirmspan- tet und erhält jeweils während der grünen Zeilen
nung derart geändert werden, dall das rote, blaue einen Impuls,
und grüne Raster zusammenfallen. Der Transformator 76 hat eine Sekundärwick-
Der Hochspannungsschalter 36 liefert nachein- 5 lung 83, die eine hochtransformierte Spannung liefert
ander die drei verschiedenen Hochspannungen für und mit einem Kondensator 87 überbrückt ist. Die
den Leuchtschirm 34 und die drei Spannungen für obere Klemme der Sekundärwicklung des Transfor-
das Gitter 33. Da die Spannung am Trichterbelag 35 mators 76 ist mit dem Leuchtschirm 34 der BiId-
der Bildröhre konstant gehalten wrd, ist ein yut röhre 20 (Fig. 1) gekoppelt, während die untere
geformter Strahl kleinen Querschnitts gewährleistet. io Klemme an das Gitter 33 der Bildröhre 20 ange-
Dies ermöglicht eine bessere Deckung der nachein- schlossen ist. Einem Abgriff der Sekundärwicklung 83
ander abgetasteten Zeilen und macht den Strahl des Transformators 76 wird über einer Widerstand 78
außerdem unempfindlich gegen magnetische Streu- eine hohe Gleichspannung zugeführt. Die unUre
felder normalerweise zu erwartender Intensität. Klemme der Sekundärwicklung 83 des Transforma-
F i g. 2 zeigt das Schaltbild eines Hochspannungs- 15 tors 76 ist über einen Kondensator 79 mit Masse
generators zur Erzeugung der Schalthochspannungen verbunden.
mit den drei verschiedenen Stufen für den Leucht- Die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung
schirm 34 und das Gitter 33 der in F i g. 1 dar- arbeitet folgendermaßen: Zum Zünden des Thy-
gestellten Bildröhre. ristors 71 wird der Primärwicklung des Transfor-
Ein Überlastungsschutzrelais 50 und die zugehörigen so mators 61 ein Impuls vom Ringzähler 24 (Fig. 1) Komponenten sind in Reihe mit einer einen Steuer- · zugeführt. Hierdurch entsteht ein Zündimpuls an baren Siliziumgleichrichter oder Thyristor enthal- der Steuerelektrode des Thyristors 71, der dementtenden Auslöseschaltung geschaltet. Das überlastung?- sprechend zündet und Strom durch die Primärschutzrelais 50 enthält eine Triebspule 52, deren eine wicklung des Transformators 76 nach Masse leitet. Klemme mit einem Kontaktstück eines Arbeits- »5 Hierbei entsteht an der Sekundärwicklung des Transkontaktes 55 des Relais verbunden ist. Das andere formators 76 eine hochtransformierte Spannung, auf Kontaktstück des Arbeitskontaktes 55 ist mit einer die der Kondensator 87 aufgeladen wird und von eir.-· positive Spannung + V (Anodenspannung) füh- der sich ein Teil der Hochspannung-1//^ überrenden Klemme verbunden. Der Spule 52 sind ein lagert, die dem Abgriff der Sekundärwicklung über zur Einstellung der Stromempfindiichkeii dienender 3° den Widerstand 78 zugeführt ist. Der Teil der Span-Widerstand 53 und eine Diode 54 parallel geschaltet, nung zwischen dem Abgriff dir Sekundärwicklung letztere dient zur Begrenzung von Überspannungen, und ihrer oberen Klemme zuzüglich der Hochspandie an der Spule auftreten, wenn der Spulenstrom nung +HV bildet die dem Leuchtschirm 34 der unterbrochen wird. Der Relaiskontakt 55 ist durch Bildröhre zugeführte Spannung zum Erregen des einen Kondensator 56 gegen Überspannungen ge- 35 blauen Leuchtstoffes. Das Gitter 33 erhält eine Spanschützt, nung, die der Differenz der Spannung zwischen dem
Die Spannung von der Klemme V+ wird durch Abgriff und der unteren Klemme der Sekundäreinen Kondensator 51 gefiltert, der zwischen eine wicklung und der Hochspannung 4- HV entspricht. Klemme der Spule 52 und Masse geschaltet ist. Die Wenn der Kondensator 87 voll aufgeladen ist, Spannung V-t wird dann über die Primärwicklung 92 40 sinkt der Primärstrom des Transformators 76 auf eines Transformators 76 der Anode eines Thyristors71 einen Wert ab, der nicht mehr ausreicht, um den zugeführt. Mit der Kathode des Thyristors ist die Thyristor 71 im leitenden Zustand zu halten, so daß Anode einer Halbleiterdiode 59 verbunden, die den der Thyristor sperrt. Nach dem Sperren des Thy-Stromkreis nach Masse schließt. Die Verbindung ristors 71 beginnt sich der Kondensator 87 durch zwischen der Anode der Diode 59 und der Kathode 45 die Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 zu des Thyristors 71 ist über einen Widerstand 60 mit entladen Ungefähr 53 Mikrosekunden später, was der Klemme V+ verbunden. Die Steuerelektrode des etwa einer Zeilendauer entspricht, ist der Entlade-Thyristors 71 ist über die Sekundärwicklung eines ' strom vom Kondensator 87 so weit angestiegen, daß Impulstransformators 61 mit Masse verbunden, des- der Kern des Transformators 76 gesättigt wird. Der sen Primärwicklung ebenfalls mit einer Klemme an 50 Transformator 76 hat nämlich einen sättigbaren Kern Masse angeschlossen ist. Die andere Klemme der aus einem Material mit im wesentlichen rechteckiger Primärwicklung des Transformators 61 ist mit einem Hysteresisschleife. Die Entladezeitkonstante des Kon-Ausgang des Ringzählers 24 (F i g. 1) gekoppelt und densato-s 87 und der Sekundärwicklung hat bei ungeenthält jeweils bei Beginn der blauen Abtastfolge sättigtem Kern einen solchen Wert, daß der Sekundäreinen Impuls. Mit der einen Klemme der Primär- 55 strom den Kern in etwa 53 Mikrosekunden sättigt wicklung des Transformators 76 ist außerdem die Durch die Sättigung nimmt die effektive Induk-Anode eines zweiten Thyristors 74 verbunden. Die tivität des Transformators 76 ab. Die herabgesetzte Kathode des Thyristors 74 ist über einen Widerstand Induktivität des Transformators 76 bildet zusammen 63, der mit einem Kondensator 64 überbrückt ist, mit dem Kondensator 87 einen Resonanzkreis, in an die andere Klemme der Primärwicklung des 60 dem die Energie rasch vom Kondensator in die Transformators 76 angeschlossen. Der Thyristor 74 Induktivität der Sekundärwicklung und wieder zurück und die zugehörige Schaltung übet brücken also die in den Kondensator übertragen wird, wobei sich die Primärwicklung 92 des Transformators 76. Die Polarität der Spannung am Kondensator 87 umkehrt. Steuerelektrode des Thyristors 74 ist über die Sekun- Durch die Polaritätsumkehr der Kondensatorspandärwicklung eines Impulstransformators 75 mit der 65 nung wird der Transformator 76 entsätügt, und die Verbindung zwischen dem Kondensator 51 und der Entladezeitkonstante nimmt wieder ihren ursprüng-Relaisspule 52 verbunden. Die Primärwicklung des liehen Wert an. In diesem Zustand wird dem Leucht-Transformators 75 ist zwischen Masse und die Aus- schirm 34 der Penetron-Bildröhrc der »rote« Span-
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nungspegel angelegt. Die Spannung zwischen dem 71 kthrt dementsprechend wieder in den .licht lei-AbgrifT und der oberen Klemme der Sekundärwick- tenden Zustand zurück.
lung 83 des Tran fotmators 76 hat dabei eine solche Der der Primärwicklung 92a und der Anoden-
Polarität, daß sie sich von der Hochspannung \-HV Kathoden-Strecke des Thyristors 71 parallel geschalsubtrahiert. Die Spannung am Gitter 33 ist höher, 5 tete Kondensator 90 ist wesentlich größer als der da die Spannung zwischen dem Abgriff und der Kondensator 87. Der Kondensator 90 wird anfänglich unteren Klemme dei Sekundärwicklung 83 des Trans- auf B+ aufgeladen und wirkt praktisch als (ß+)-formators 76 sich zur Hochspannung ■{- HV addiert. Spannungsquelle für den Thyristor 71 und die Pri-
Vom Kondensator 37 wird weiter Energie in die märwick!ung92a. Wenn der Kond"nsator 87 aufInduktivität der Sekundärwicklung 83 des Transfor- io gc'aden ist, liegt am Bildschirm der Penetron-Röhre20 mators76 übertragen, und wenn man den Zyklus (Fig. 1) eine Spannung, die der Spannung zwischen weiter ablaufen lassen würde, träte wieder eine Sätti- dem Abgriff und der oberen Klemme der Sekundärgung des Transformatorkernes ein, und die Wick- wicklung 83 zuzüglich der Hochspannung hHV entlungsinduktivität würde dann wieder den Zustand spricht. Die Spannung dient, wie in F i g. 4 angeniedriger Induktivität annehmen. Bevor dies jedoch 15 deutet ist, zur Erregung des blauen Leuchtstoffes, eintritt, wird der Thyristor 74 durch einen Impuls Unmittelbar nach dem Sperren des Thyristors 71
gezündet, der vom Ringzähler 24 (Fig. 1) über den beginnt der Kondensator 87 Energie in die Induk-Transformator 75 der Steuerelektrode des Thyristors tivität der Sekundärwicklung 83 des Transformators 74 zugeführt wird. Die Ladung am Kondensator 87 76 zu liefern. Der Transformator 76 hat einen Kern wird dann während des Rücklaufintervalls rasch *o aus einem ferromagnetischen Material mit rechtüber den Transformator 76 in den Kondensator 64 eckiger Hysteresisschleife. Der Kern kann ein rasch übertragen. umschaltbarer Toroidkern sein. Der Kern schaltet.
Wenn die Ladungsübertragung beendet ist, sperrt wenn auf das Material mit der rechteckigen Hysteder Thyristor 74. Der Kondensator 64 entlädt sich resisschleife ein Magnetfeld oder eine Magnetisieüber den Widerstand 63. Die Werte des Wider- 95 rungskraft einwirkt, die ausreicht, um das Material Standes 63 und des Kondensators 64 sind so gewählt, in einen Sättigungsbereich auszusteuern. Beispiele daß die Restspannung am Kondensator 87 annähernd solcher Materialien sind hochpermeable Ferrite für Null ist, wenn der Thyristor 74 spent. Der nun Ablenktransformatorkerne. Bei geeigneten Materialien herrschende Spannungspegel stellt den Spannungs- können Induktivitätsunterschiede von 1000:1 aufpeoel für die grünen Zeilen dar. während denen am 30 treten.
Leuchtschirm und am Gitter der Bildröhre die Hoch- Die Induktivität der Sekundärwicklung 83 ist also
spannung t HV liegt. Die Verlaufe der Spannungen bei niedrigen Strömen groß. Während die Energie für den Leuchtschirm und das Gitter sind in F i g. 2 vom Kondensator 87 in die Induktivität der Sekundargestellt. Bei der beschriebenen Schaltung wird därwicklung 83 übertragen wird, nimmt der Strom für die Erzeugung der dreistufigen Schwingung nur 35 durch die Sekundärwicklung 83 zu. Der Strom in ein Ladezyklus und nicht wie bisher zwei erforderlich, der Sekundärwicklung reicht erst am Ende einer so daß auch nur die halbe Leistung benötigt wird. Zeile oder nach etwa 53 Mikrosekunden (/, in
F i g. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, die eine F i g. 4) aus, um das Kernmaterial zu sättigen. Die dreistufige Treppenspannung üsfert und einen Energie- Sättigung des KernmateriaJs hat zur Folge, d3ß die rückgewinnungskondensator 90 enthält. *o Induktivität der Sekundärwicklung 83 plötzlich sprung-
Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 arbeitet artig absinkt.
folgendermaßen: Ein Thyristor71 wird durch einen Dieses Absinken der Induktivität am Ende des
Synchronisierimpuls oder einen Auslöseimpuls ent- Zeitintervalls Z1 (F i g. 4) hat eine Erhöhung der sprechend einer blauen Zeile, der zwischen seine Resonanzfrequenz des aus dem Kondensator 87 und Steuerelektrode und Masse gelegt wird, gezündet. 45 der Induktivität der Sekundärwicklung 83 bestehen-Die Steuerelektrode des Thyristors 71 ist über einen den Schwingkreises zur Folge. Die in der Kapazität 87 Widerstand 72 mit Masse verbunden, der mit einem verbliebene Energie wird also entsprechend der Kondensator 73 überbrückt ist und mit diesem ein erhöhten Resonanzfrequenz rasch in die Induktivität .RC-Filter bildet, das eine ungewollte Zündung des der Sekundärwicklung 83 und wieder zurück in den Thyristors 71 durch Störimpulse verhindert. Wenn 5° Kondensator 87 übertragen, der hierdurch mit umgeder Thyristor 71 bei der Abtastung einer blauen kehrtem Vorzeichen aufgeladen wird. Infolge der Zeile zündet, wird eine Verbindung zwischen der Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator 87 positiven Klemme B+ und Masse über eine Diode 91, ist nun die Spannung am Leuchtschirm gleich der eine Primärwicklung 92a eines Transformators 76 Differenz zwischen der Hochspannung +HV und V1 und die Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71 55 (F i g. 4). hergestellt. Diese Spannungsdifferenz, dL· dem Bildschirm der
Die an der Primärwicklung 92a des Transformators Bildröhre zugeführt wird, stellt die Spannung für liegende Spannung A4- wird entsprechend dem Win- die roten Zeilen dar. Der Kondensator 87 beginnt dungsverhältnis zwischen der Primärwicklung 92a nun wieder Energie in die Induktivität der Sekundär- und der Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 60 wicklung 83 zu liefern, und dieser EnergieübeFgang hochtransformiert. Der Sekundärwicklung 83 ist ein wü.de, wenn man ihn fortdauern ließe, ein erneutes Kondensator 87 parallel geschaltet, der auf die hoch- Schalten des Transformatorkernes zur Folge haben, transformierte Spannung aufgeladen wird. Während Kurz vor einem erneuten Umschalten liefert der sich der Kondensator 87 auflädt, nimmt der Strom Rinszähler24 (Fig. 1) jedoch beim Beginn der in der Primärwicklung 92a ab. Wenn der Konden- 65 nächsten grünen Zeile einen Impuls an einen Impulssator 87 voll aufgeladen ist, wird der Haltestrom, transformator 75. Die Sekundärwicklung des Impulsder erforderlicn ist, um den Thyristor 71 im leitenden transformators 75 liefert dann einen Zündimpuls an Zustand zu halten, unterschritten, und der Thyristor die Steuerelektrode eines Thyristors 74.
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Der Thyristor 74 wird durch diesen Impuls ge- nungskondensator 99, der mit der Primärwicklung 92
zündet, und er überbrückt dann über die Diode 91 und der Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71
den oberen Teil 92b der Primärwicklung des Trans- in Reihe geschaltet ist. In den F i g. 3 und 5 sind
formators 76. Die Primärwicklungen 92a und 92b Bauteile nvt entsprechender Funktion mit den glei-
befmden sich auf demselben Kern und sind daher 5 chen Bezugszeichen versehen worein,
miteinander und mit der Sekundärwicklung 83 ge- Der. Sekundärwicklung83 des Transformators 76
koppelt. Die Primärwicklung besteht also aus den ist die Hochspannung \-HV über einen Abgriff und
Wicklungen 92a und 92b. einen an diesen, angeschlossenen Widerstand 78 zu-
Das Windungsverhältnis zwischen dem Primär- geführt, der die Hochspannungsquelle von der La>'ewicklungsteil 92/· und der Sekundärwicklung 83 be- ίο Spannungsschwingung an der Sekundärwicklung isostimmt den Spannungspegel, der ihm vom Konden- liert. Der Widerstand 78 kann durch eine Induktivität, sator 87 aufgedrückt wird. Der Kondensator 90 lädt z. B. eine Drosselspule, ersetzt werden. Der Sekundärsich auf diesen Spannungspegel auf, der größer fct wicklung sind Kapazitäten 85 und 97 parallel ge«chalals der anfängliche Spannungspegel oder B-\ . Dieser tet, die die Parallelkapazität zwischen dem Bild-Vorgang verläuft sehr nsch, und die ganze Ladung 15 schirm 34, dem Gitter 33 und dem Trichterbelag vom Kondensator87 wird während des Rücklauf- der Penetron-Bildröhre (Fig. 1) umfassen können. Intervalls übertragen. Die Überlastungsrelaisschaltung mit automatischer
Wenn der Kondensator 90 aufgeladen in, sinkt Rückstellung im Rechteck 50 hat wieder die Auf-
der Strrm durch die ganze Primärwicklung 92 und gäbe, eine Sperrung des Thyristors 71 auch dann zu
damit durch den Thyristor 74 auf Null ab, so daß ao gewährleisten, wenn ein Kurzschluß, z. B. ein Licht-
der Thyristor 74 wieder in den nichtleitenden Zu- bogen zwischen dem Bildschirm 34 und dem Gitter 33
stand zurückkehrt. Da der Kondensator 87 nun ent- der Bildrohre 20, eintritt
laden ift, liegt am Bildschirm 34 (F i g. 1) die Hoch- Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 5 arbeitet spannung + HV, die für die grünen Zeilen benötigt folgendermaßen: Der Thyristor 71 wird durch einen wird (s. F i g. 4). Der Kondensator 87 kann auch as »blauen« Synchronisierimpuls gezündet, der den auf irgendeinen von Null verschiedenen Wert ent- Beginn einer blauen Zeile anzeigt und der Steuerladen werden, so daß dip Spannung dann höher als elektrode des Thyristors 71 zugeführt wird. Die dann + HV, jedoch nicht so hoch, wie sie für die blauen leitende Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71 Zeilen benötigt wird, ist. In F i g. 3 sind die Lei- bildet dann einen Stromweg für die Spannung B itungen von der Sekundärwicklung zum Leucht- 30 über den Kondensator 99 großer Kapazität, die schirm 34, dem Gitter 33 und dem Trichterbelag 35 Relaisspule 52, den Paralleiwiderstand 53 und den (F i g. 1) dargestellt. Primärwicklungsteil 92a.
Da die erwähnten Spannungspegel mit der Zeilen- Der Ladestrom durch den Primärwicklungsteil 92 σ
frequenz (z.B. etwa 15 750Hz bei der US-Norm) erzeugt an diesem Wicklungsteil eine Spannungs-
erzeugt werden, ist die Energierückgewinnung durch 35 änderung, die durch den Transformator 76 über-
die Ladungsübertragung auf den Kondensator 90 tragen wird und zu einer Aufladung der Konden-
erheblich und von großem Vorteil, da der Wirkungs- satoren 85 und 97 führt. Wenn die Kondensatoren 85
grad der Schaltung hinsichtlich des Leistungsver- und 97 aufgeladen sind, fällt der Primärstrom auf
brauches verbessert wird. Die Diode 91 verhindert, Null ab, und der Thyristor 71 sperrt beim Unter-
daß sich der Kondensator 90 über die (B H-Span- 40 schreiten des Haltestroms,
mmgsquelle entlädt. Die Spannung am Kondensator 9* addiert sich zu
Aus der vorangegangenen Beschreibung der F i g. 2 der an der Sekundärwicklung liegenden Hochspan- und 3 läßt sich im wesentlichen entnehmen, welche nung-f-WY, so daß am Leuchtschirm der Bildröhre Eigenschaften die Transformatoren 57 bzw. 76 haben eine Spannung liegt, die den Elektronenstrahl derart sollen. D;e Streuinduktivität dieser Transformatoren 45 beschleunigt, daß der blaue Leuchtstoff angeregt muß so klein sein, daß eine Aufladung der Konden- werden kann. Die Spannung am * Kondensator 85 satoren 68 bzw. 87 während der Zeilenrücklaufdauer subtrahiert sich von der Hochspannung \-Hl, und möglich ist. Die Leerlauf reaktanz oder Induktivität die resultierende Differenzspannung am Gitter 33 der Sekundärwicklung des Transformators muß so trägt zur Konvergenz des blauen Strahles bei.
groß sein, daß eine übermäßige Belastung der Kon- 50 Die Kondensatoren 85 und 97 beginnen dann mit densatoren 68 bzw. 87 während der Zeilenablenkung einer durch das LC-Produkt bestimmten Geschwinvermieden wird. Oz die Transformatoren mit der digkeit Energie in die Induktivität der Sekundär-Zeilenrücklauffrequenz arbeiten, soll der Kern bei wicklung 83 zu liefern. Die von den Kondensatoren dieser Frequenz verlustarm sein. Beide Kerne sollen in die Induktivität übertragene Energie wird im Kern außerdem, wie bereits erwähnt, aus einem Material 55 als magnetische Energie gespeichert und erreicht mit rechteckiger Hysteresisschleife bestehen, da das nach einem bestimmten Intervall, das einer Zeilen-Schalten des Kernes bei beiden Schaltungsanordnun- dauer entspricht, einen Wert, der zur Sättigung des gen zur Umladung der Kondensatoren 68 und 87 Kernes ausreicht. Die effektive Induktivität der ausgenutzt wird. Sekundärwicklung fällt dann ab, und die Energie-
Das Windungsverhältnis des Primärwicklungsteiles 60 übertragung von den Kondensatoren 85 und 97 in
92a (F i g. 3) zur Sekundärwicklung 83 bestimmt die Sekundärwicklungsinduktivität und aus dieser
die Amplitude V1 der Spannungsstufen (s. F i g. 4). wieder zurück in die Kondensatoren 85 und 97 geht
Die Windungszahl des Primärwicklungsteiles 91b dann sehr schnell vor sich.
geht außerdem in die Spannung ein, die sich am Die genauen Zeiten werden durch die erhöhte Kondensator 90 ausbildet und die die effektive Pri- 65 Resonanzfrequenz und die Geschwindigkeit, mit der märspannung darstellt. Die in F i g. 5 dargestellte der Kern umschaltet, bestimmt. Durch die während Schaltungsanordnung ist ähnlich aufgebaut wie die der Eigenschwingung der Sekundärseite des Transgemäß F i g. 3 und enthält einen Energierückgewin- formators 76 ablaufende Energieübertragung werden
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94*7
die Kondensatoren 85 und 97 auf praktisch den gleichen Spannungspegel wie vorher, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen, aufgeladen. Die resultierende Leuchtschirmspannimg ist dann die Differenz zwischen der Hochspannung +Hl·' und der Spannung am Kondensator 97, während die Spannung am Gitter 33 gleich der Summe der Hochspannung +HV und der Spannung am Kondensator 85 ist.
Auch hier würde durch die Energieübertragung von den Kondensatoren 85 und 97 in die Induktivität der Sekundärwicklung 83 wieder eine Sättigung des Kernes eintreten. Bevor dies jedoch möglich ist, wird der Thyristor 74 durch einen der Abtastung einer grünen Zeile entsprechenden Impuls gezündet, der der Primärwicklung des Transformators 75 zugeführt wird und an der mit der Steuerelektrode des Thyristors 74 verbundenen Sekundärwicklung dieses Transformators einen Zündimpuls erzeugt.
Die niedeiohmige Anoden-Kathoden-Strecke des gezündeten Thyristors 74 liegt parallel zu der Reihenschaltung aus dem Kondensator 99 und dem Pri.närwicklungsteil 92b. Dabei wird die Energie von den Kondensatoren 85 und 97 über den Transformator übertragen und bewirkt eine rasche Aufladung des Kondensators 99. Der Kondensator 99 erhält dadurch eine zusätzliche Spannung, wodurch Energie zurückgewonnen wird. Sobald der Kondensator 99 aufgeladen ist, sinkt der Primärstrom ab, und der Thyristor 74 sperrt wieder. Die Kondensatoren 85 und 97 werden bei diesen Vorgängen entJaden, und die Spannung am Leuchtschirm 34 und Gitter 33 ist daher die Hochspannung +HV.
Für die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung werden im folgenden beispielsweise Schaltungsparameter angegeben. Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2 war für die Spanr.ung*Versorgung einer Penetron-Farbfernseh-Bildröhre der an Hand von F i g. 1 beschriebenen Art bestimmt, die zeüensequentiell betrieben wurde. Die Bildröhre wurde mit den folgenden Spannungen gespeist, die eine gute Rasterdeckung und eine gute Helligkeit bei der Farbbildwiedergabe mit einem roten, grünen und blauen Leuchtstoff ergaben.
Die oben angegebenen Spannungen werden bei Penetron-Bildröhren anderen Aufbaues und bei Verwendunganderer Leuchtstoffe unter Umständen etwas andere Werte haben, die Änderungen der Spannung am Gitter beträgt jedoch gewöhnlich etwa 10 0Z0 der Änderungen der Spannung am Leuchtschirm.
Der in F i g. 2 dargestellte Treppenspannungsgenerator lieferte die oben angegebenen Spannungen ίο für den Leuchtschirm und das Gitter bei Verwendung der folgenden Schaltungsparameter:
V+ +200 V bei 150 raA
Relais 52 und
Kontakt 55
Widerstand 53 ..
Widerstand 60 ..
Widerstand 63 ..
ao Widerstand 69 ..
Kondensator 56
Kondensator 64
Kondensator 68
Kondensator 70
Transformator 61
und 65
Farbe Spannung am
Leuchtschirm 34
Gitter 33 Trichter 35
Rot
Grün ..
Blau ...
10,4 kV
16,0 kV
23,4 kV
16,56 kV
16,00 kV
15,26 kV
16 kV
16 kV
16 kV
Transformator 57
A 410-061650-01 Guardian od.ä.
(6-V-Spule)
27 Ohm
15 kOhm
"»5 Ohm
2M0hm
0,003 μΈ
0,18 aF
7OpF
50OpF
UTC United Transformer Co. Nr. 51 Impulstransformator
G-L Electronics Nr. GL 381 ΙΑ 4012 od. ä.; Toroidkem, Primärwicklung: 100 Windungen Draht Nr.30, Sekundärwicklung: 2430 Windungen in 18 Abschnitten und 270 Windungen in 2 Abschnitten, Abgriff zwischen den 2430 und 270 Windungen.
Die Unterteilung der Sekundärwicklung in 20 Abschnitte hat den Zweck, die Beanspruchung der Drahtisolation zwischen den Windungen der Wicklung zu verringern. Der ganze Transformator 5? wurde unter öl betrieben, um Koronaentladungen und Spannungsdurchschläge zu verhindern. Die Primärwicklung ist bifüar auf den Kern gewickelt, bei dem es sich um einen isolierten Wickelkern aus einer Nickellegierung oder aus Ferrit handeln kann.
Thyristoren 58
und 62
Diode 59
+HV
2 N 689 oder 2 N 3228
IN 3254
16 kV
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Ä. 1 2 gewinnungskondensator (90) parallel zu der anderen Patentansprüche: Teilwicklung (92a) liegt (F i g. 3).
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer 5
treppenförmigen Spannung für die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch die
Elektronenstrahlgeschwindigkeit bestimmt wird, Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
mit einem Transformator, dessen Primärwicklung io zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung für
mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls
eine Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch
Sekundärwicklung an einer Kapazität die Treppen- die Elektronenstrahlgeschwihdigkeit bestimmt wird,
spannung erzeugt, d ad u rc h geke η η zei ch- mit einem Transformator, dessen Primärwicklung
net, daß der Transformator (76) einen Kern aus 15 mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an eine
einem Magnetwerkstoff mit rechteckiger Hyste- Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen Sekundär-
resisschleife hat und daß die Zeitkonstanten für wicklung an einer Kapazität die Treppenspannung
die Aüfladu!^ und Entladung des Kondensators erzeugt.
(87) über den Transformator (76) so bemessen Außer den üblichen Lochmaskenbildröhren, welche sind, daß der Kondensator nach Schließen des 10 mit Dreistrahlerzeugungssystemen und diesen zuge-Schalters (71) während eines ersten kurzen Zeit- ordneten Leuchtstoff punkten jedes einzelnen Farbintervalls auf einen ersten Pegel der Treppen- tripeis arbeiten, sind Farbbildröhren bekannt, auf spannung aufgeladen wird und sein Entladestrom deren Bildschirm die Leuchtstoffe in getrennten nach einem zweiten längeren Zeitintervall (/.) den Schichten übereinander aufgebracht sind und durch Kern des Transformators (76) in den Sättigungs- 35 Elektronen verschiedener Energien selektiv zur Erzeuzustand steuert, in welchem er bei wiedergeöff- gung der gewünschten Farbe angeregt werden. Dernetem Schalter (71) mit dem Kondensator (87) artige als Ponetron-Bildröhren bezeichnete Röhren einen Schwingkreis relativ hoher Resonanzfrequenz sind hinsichtlich der mechanischen Toleranzen leichter bildet, der mn einer Halbschwingung in einen herzustellen und weniger problematisch als Dreidritten, kurzen Zeiiiiiteivall d„n Kondensator auf 30 strahllochmaskenröhren. Zur Erzeugung von Elekeinen zweiten Pegel der Treppenspannung umlädt. tronenstrahlen unterschiedlicher Geschwindigkeit zur
2. Schaltungsanordnung na,l· Anspruch 1, Anregung der drei verschiedenen Farbschichten hat dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung man neben der Verwendung dreier getrennter Strahl-(92) des Transformators (76) über einen zweiten erzeugungssysteme auch Schaltungen entwickelt, welche gesteuerten Schalter (74) nach einem vierten, 35 die Beschleunigungsspannung zwischen Leuchtschirm längeren Zeitintervall auf einen zweiten Konden- und Strahlerzeugungssystem '.:rrschalten. Da die Besator (64) schaltbar ist, in welchem sich der erste schleunigungsspannungen jedoch sehr hoch sind und Kondensator (87) auf einen dritten Pegel der beim Umsrhalten große Spannungsdifferenzen zu Treppenspannung entlädt. überbrücken sind, hat man bisher einen recht erheb-
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 40 liehen Schaitungsaufwand in Kauf nehmen müssen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Eine bekannte derartige Schaltung (USA.-Patent und dritte, kurze Zeitintervall der Zeilenrücklauf- 3 396 233) lädt einen Kondensator über e.nen Transdauer und das zweite und vierte, längere Inte;vall formator zwischen zwei Spannungspegeln um, wobei der Zeilenhinlaufdauer eines Fernsehsignals ent- die Umschaltung mit Hilfe eines in Reihe mit der spricht. 45 Primärwicklung des Transformators liegenden ge-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, steuerten Schalters erfolgt. Zur Umschaltung der dadurch gekennzpichnet, Hiß die steuerbaren Bildröhrenhochspannung zwischen drei verschiedenen Schalter (71, 74) Thyristoren sind. Pegeln sind Schaltungsvorschläge bekanntgeworden
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, Offenlegungsschriften 1537168 und 1762049), welche dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Trans- 50 mit drei gesteuerten Schaltern arbeiten, deren jedei formators (76) ein Toroidkem aus hochperme- die Umschaltung auf einen der drei Spannungspegel ablem Ferritmaterial ist. bewirkt.

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