DE1947553B2 - Schaltungsanordnung zur erzeugung einer treppenfoermigen spannung fuer die geschwindigkeitsmodulation des elektronenstrahls - Google Patents

Schaltungsanordnung zur erzeugung einer treppenfoermigen spannung fuer die geschwindigkeitsmodulation des elektronenstrahls

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DE1947553B2
DE1947553B2 DE19691947553 DE1947553A DE1947553B2 DE 1947553 B2 DE1947553 B2 DE 1947553B2 DE 19691947553 DE19691947553 DE 19691947553 DE 1947553 A DE1947553 A DE 1947553A DE 1947553 B2 DE1947553 B2 DE 1947553B2
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    • HELECTRICITY
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Description

die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch die Elektronenstrahlgeschwindigkeit bestimmt wird, mit einem Transformator, dessen Primärwicklung mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an eine Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen Sekundärwicklung an einer Kapazität die Treppenspannung erzeugt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Transformator einen Kern aus einem Magnetwerkstoff mit rechteckiger Hysteresisschleife hat und daß die Zeitkonstanten für die Aufladung und Entladung des Kondensators über den Transformator so bemessen sind, daß der Kondensator nach Schließen .des Schalters während eines ersten kurzen Zeitintervalls auf einen ersten Pegel der Treppenspannung aufgeladen wird und sein Entladestrom nach einem zweiten längeren Zeitintervall den Kern des Transformators in den Sättigungszustand steuert, in welchem er bei wieder geöffnetem Schalter mit dem Kondensator einen Schwingkreis relativ hoher Resonanzfrequenz bildet, der mit einer Halbschwingung in einen dritten, kurzen Zeitintervall den Kondensator auf einen zweiten Pegel der Treppenspannung umlädt.
Bei dieser Schaltungsanordnung wird der Schalter nach seinem Schließen nicht durch eine weitere äußere Steuerung wieder geöffnet, sondern infolge der in der angegebenen Weise bemessenen Zeitkonstanten für den Kondensator erfolgt die Sperrung des Schalters von selbst nach einem bestimmten Zeitablauf.
Die Schaltungsanordnung läßt sich in einfacher Weise zur Erzeugung einer dreipegeligen Treppenspannung erweitern, indem die Primärwicklung des Transformators über einen zweiten gesteuerten Schalter nach einem vierten, längeren Zeitintervall auf einen zweiten Kondensator schaltbar ist, in welchem sich der erste Kondensator auf einen dritten Pegel der Treppenspannung entlädt. Hierbei sind zur Erzeugung der drei verschiedenen Spannungspegel nur zwei gesteuerte Schalter erforderlich, während die bereits früher vorgeschlagenen älteren Schaltungsanordnungen dazu drei gesteuerte Schalter benötigen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Darstellungen einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein vereinfachtes Schaltbild eines Färbfernsehempfängers mit einer Einstrahl-Penetron-Bildröhre und der zugehörigen Schaltung, bei der die Erfindung Anwendung finden kann,
F i g. 2 das Schaltbild eines Ausfuhrungsbeispieles der Erfindung zum Erzeugen einer treppenförmigen Hochspannung,
Fig. 3 das Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung zum Erzeugen einer treppenförmigen Spannung,
F i g. 4 eine graphische Darstellung der treppenförmigen Ausgangsspannung einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung und
F i g. 5 das Schaltbild eines Treppenspannungsgenerators gemäß der Erfindung, der einen in Reihe geschalteten Energierückgewinnungskondensator enthält.
Der in F i g. 1 stark vereinfacht dargestellte Fernsehempfänger ist an eine Antenne 10 angeschlossen, die mit einem Eingangsteil 11 verbunden ist, welcher wie üblich einen Tuner, ZF-Verstärker und Video-Demodulator enthält. Vom ZF-Verstärker wird die Differenzträgerfrequenz zwischen Ton- und BiId- - träger des Fernsehsignalgemisches abgenommen und einem nicht dargestellten Tonkanal zugeführt, der einen Lautsprecher speist.
Wie bei den üblichen, mit einer Lochmasken-Farbfernseh-Bildröhre bestückten Farbfernsehempfängern wird das FBAS-Signal den Eingängen eines Leuchtdichtesignalverstärkers 12 und eines Farbartsignalverstärkers 14 zugeführt. Der Leuchtdichteverstärker 12 enthält, wie üblich, eine Verzögerungsleitung und verstärkt den relativ breitbandigen Signalanteil, der die unbunte Information enthält. Der Farbartverstärker 14 ist schmalbandiger und verarbeitet den höherfrequenten Anteil des Signalgemisches, der die Farbartinformation enthält.
Zum Abtrennen des Bursts (Farbsynchronisationswellenzuges) und zur Wiedergewinnung des Farbträgers dienen eine Burst-Abtrenn- und Referenzoszillatorschaltung 15, in der die bei einer Farbsendung auf der hinteren Schwarzschulter der Zeilensynchronisierimpulse auftretenden Bursts, die die Phase und Frequenz des zur Demodulation des Farbartsignals erforderlichen Referenzträgers haben, abgetrennt und zur Synchronisierung des Referenzoszillators verwendet.
Eine Ausgangsklemme der Schaltung 15 ist mit einer Eingangsklemme eines Farbdemodulator 16 verbunden, dessen andere Eingangsklemme an den Ausgang des Farbartverstärkers 14 angeschlossen ist. Der Farbdemodulator 16 demoduliert die Farbartinformation, die in dem verstärkten Signal vom Farbartverstärker 14 enthalten ist, und liefert an seinen Ausgangsklemmen eine Anzahl von Farbdifferenzsignalen, z. B. R- Y, B- Y und G- Y. Zur Erzeugung der Farbdifferenzsignale können Matrixschaltungen verwendet werden, die mit den Ausgängen des Demodulators 16 gekoppelt sind.
Die drei Farbdifferenzsignale vom Demodulator 16 werden drei Eingangsklemmen einer Video-Addierschaltung 17 zugeführt. Die Addierschaltung 17 hat noch eine vierte Eingangsklemme, die an den Leuchtdichteverstärker 12 angeschlossen ist. Die Addierschaltung 17 erzeugt aus den Farbdifferenzsignalen und dem Leuchtdichtesignal drei Primärfarbartsignale, die den für die Erzeugung des Farbbildes verwendeten Primärfarben entsprechen, nämlich rot, grün und blau. Die drei Ausgangssignale der Addierschaltung 17 werden drei getrennten Eingängen eines Video-Zeilenschalters 18 zugeführt, der die Kathode einer Penetron-Farbfernseh-Bildröhre 20 speist.
Die im FBAS-Signal enthaltenen Synchronisierimpulse werden durch eine Abtrennstufe 19 abgetrennt und Ablenkschaltungen 21 zugeführt, die wie üblich Ablenkspulen 22 speisen, um den Elektronenstrahl rasterartig über den Bildschirm der Röhre abzulenken.
Die Ablenkschaltungen 21 enthalten auch eine Hochspannungsschaltung, die die für den Betrieb der Bildröhre 20 erforderliche Hochspannung über eine Leitung 23 an die Bildröhre liefert.
Die oben beschriebenen Schaltungsanordnungen können wie bei den bekannten handelsüblichen Farbfernsehempfängern ausgebildet sein.
' Der Empfänger gemäß F i g. 1 enthält jedoch noch zusätzlich einen Ringzähler 24, dessen Eingangsklemme die Zeilensynchronisierimpulse von der Abtrennstufe 19 zugeführt sind. Der Ringzähler 24 teilt die Zeilensynchronisierimpulse durch den Faktor 3. Ringzählerschaltungen, die z. B. bistabile Flipflops enthalten können, sind in dem Buch von M i 11 m a n
1 947 563
und Taub, »Pulse and Digital Circuits«, McGraw Hill, 1956, Kapitel 11 »Counters«, beschrieben. Der Ringzähler 24 liefert drei Ausgangssignale, die drei .Eingangsklemmen des Zeilenschalters 18 zugeführt
das Gitter 33 und der Leuchtstoff schirm 34 sind voneinander durch isolierende Teile 80 und 81 elektrisch isoliert.
Der Leuchtstoffschirm 34 ist mit einer Klemme
sind und aus nacheinander auftretenden Impulsen 5 eines Hochspannungsschalters 36 verbunden, der gleicher Breite bestehen, deren Wiederholungsfrequenz durch eine Steuerschaltung 77 gesteuert wird. Die jeweils einem Drittel der Zeilenfrequenz entspricht. Steuerschaltung 77 erhält vom Ringzähler 24 periWenn . der Ringzähler 24: einen Impuls, dessen odisch zwei Eingangsimpulse und bewirkt entDauer einer Zeilendauer entspricht, über eine Lei- sprechend diesen Impulsen, daß der Hochspannungstung 30 an den Zeilenschalter 18 liefert, läßt dieser 10 schalter 36 an den Leuchtstoffschirm 34 diejenige die dem röten Bildanteil entsprechenden Signale Hochspannung legt, die zu dem der Kathode der von der Addierschaltung 17 durch. Während dieses Bildröhre 20 zugeführten Farbartsignal gehört. Die Intervalls werden die dem grünen und blauen Färb- Spannung am Leuchtstoffschirm wird während der anteil entsprechenden Signale gesperrt. :, Zeilenrücklaufintervalle umgeschaltet und während
Der nächste Impuls vom Ringzähler 24, dessen 15 der Zeilenablenkung jeweils im wesentlichen konstant Dauer wieder gleich der Zeilendauer ist, tritt auf gehalten, um die gewünschte Primärfarbe zu erzeugen, einem Leiter 31 auf und bewirkt, daß der Zeilen- Das Gitter 33 dient generell dazu, Farbsäume zu
schalter 18 die dem grünen Bildanteil entsprechenden unterdrücken, die sonst durch das Umschalten der Signale durchläßt. , Bildschirmspannung auftreten würden, und um für
Der auf einer Leitung 32 auftretende dritte Impuls 20 das Strahlerzeugungssystem eine konstante Beschleubewirkt, daß der Zeilenschalter 18 die dem blauen nigungsspannung zu schaffen. Genauer gesagt, haben
das Gitter 33 und die getrennten elektrischen Anschlüsse für das Gitter 33, den Leuchtstoff schirm 34 und den Kolbentrichterbelag 35 den Zweck, eine '25 Steuerung der Geschwindigkeit und des Auftreffens des Elektronenstrahles bei den verschiedenen Farben, die zu erzeugen sind, zu ermöglichen. Die dem Leuchtschirm 34 zugeführte Spannung bestimmt die Farbe der betreffenden Zeile.
Die Spannung am Kolbentrichterbelag 35 wird über die an diesen Belag angeschlossene Hochspannungsleitung 23 zugeführt und konstant gehalten, so daß der Elektronenstrahl 40 im Ablenkbereich der Bildröhre 20 eine konstante Geschwindigkeit hat
Bildanteil entsprechenden Signale durchläßt. Mit dem vierten Impuls beginnt die Folge von neuem, wie die in F i g. 1 dargestellten, mit rot, grün und blau bezeichneten Schwingungszüge zeigen.
Wenn die Farbzeilenfolge nicht richtig gewählt
wird, kann bei dem in den Vereinigten Staaten von
Amerika üblichen 525-Zeilen-Raster mit Zeilensprung
unter Umständen ein Zeilenfh'mmern auftreten. Es
hat sich jedoch gezeigt, daß die Flimmereffekte bei 30
einer festen Zeilenfolge verhältnismäßig gering sind.
Bei einem System mit fester Zeilenfolge folgen
die Zeilen im ersten Teilbild in der Reihenfolge rot,
grün, blau, rot, grün, blau usw. aufeinander. Im zweiten
Teilbild wechseln die Zeilen in der gleichen Weise 35 und seine einwandfreie Form behält. Die Spannung und fallen daher derart zwischen die des ersten Teil- am Gitter 33 stammt von einer weiteren Ausgangsbildes, daß sich eine Farbverschachtelung ergibt. Die klemme des Hochspannungsschalters 36 und dient resultierende Zeilenfolge ist dann in den verschach- dazu, den Strahlweg zu ändern, um Farbsäume zu telten Teilbildern rot, blau, grün, rot, blau, grün usw. vermeiden und eine Konvergenz der drei Farbraster Bei einem System mit fester Zeilenfolge erhält man 4° zu bewirken. Wie in F i g. 1 dargestellt ist, durchläuft also ungefähr 175 Zeilen von jeder Farbe, so daß der von der Kathode der Bildröhre 20 ausgehende die Farbauflösung in Vertikalrichtung dementsprechend Elektronenstrahl 40 von einem Punkt kurz vor dem niedrig ist. Insbesondere in ausgedehnten roten, Gitter 33 jeweils einen von drei verschiedenen Wegen grünen und blauen Flächen ist dann eine grobe ... zu einem bestimmten Auftreffpunkt auf den Leucht-Zeilenstruktur sichtbar, wenn nicht irgendwelche 45 schirm 34.
Maßnahmen zur Unterdrückung dieser Zeilenstruktur Die Spannung am Leuchtschirm 34 wird zur
getroffen werden. Die in Vertikalrichtung verhältnis- Erregung des rot, grün bzw. blau emittierenden mäßig schlechte Auflösung, die bei einem mit der Leuchtstoffes P1, P2 bzw. P3 im Bereich von etwa beschriebenen Zeilenfolge arbeitenden Farbsystem 10 bis über 30 kV nacheinander von einem ersten resultiert, stört jedoch bei Empfängern, die eine ver- 50 Wert über einen zweiten auf einen dritten Wert hältnismäßig kleine Bildröhre enthalten, praktisch umgeschaltet. Die Änderung der Leuchtschirmspannicht. nung hat eine entsprechende Änderung der Strahl-
Die in F i g. 1 dargestellte Bildröhre 20 enthält geschwindigkeit zur Folge, durch die eine selektive ein einziges Strahlerzeugungssystem, das nur einen Erregung der verschiedenen Leuchtstoffe möglich einzigen Elektronenstrahl 40 liefert. Die Röhre 20 55 wird. Mit zunehmender Strahlgeschwindigkeit nimmt enthält einen Leuchtstoffschirm 34, der mit einem jedoch die Ablenkempfindlichkeit ab, und das Raster Aluminiumbelag versehen ist und ein Mehrschichten- wird entsprechend kleiner, wenn keine Gegenmaßschirm sein kann, der drei Leuchtstoffe P1, P2 und P3 nahmen getroffen werden. Um diesen unerwünschten enthält, die bei Anregung Licht verschiedener Farbe Effekt zu kompensieren, wird die Spannung am emittieren. Geeignete Leuchtstoffschirme und Leucht- 60 Gitter 33 komplementär moduliert, stoffe sind bekannt (deutsche Patentschrift 1172 298). Für die roten Signale wird dem Leuchtschirm 34
die niedrigste und dem Gitter 33 die höchste Spannung zugeführt. Der Strahl verläuft dann längs des Weges 43. Für die grünen Signale wird dem Schirm 34 65 und dem Gitter 33 eine mittlere Spannung zugeführt. Für die blauen Signale hat die Spannung am Schirm 34 ihren höchsten und die am Gitter 33 ihren niedrigsten Wert, und der Strahl folgt dem Weg 41. Der resul-
In Richtung des Elektronenstrahles vor dem Leuchtschirm 34 ist in einem vernünftig bemessenen nahen Abstand ein Netz oder Gitter 33 hoher Durchlässigkeit angeordnet.
Die Bildröhre 20 enthält ferner auf der Innenseite des Trichters des aus Glas bestehenden Röhrenkolbens eine leitende Schicht 35. Die Schicht 35,
tierende Effekt besteht also darin, daß die Strahltrajectorien beim Umschalten der Leuchtschirmspannung derart geändert werden, daß das rote, blaue und grüne Raster zusammenfallen.
Der Hochspannungsschalter 36 liefert nacheinander die drei verschiedenen Hochspannungen für den Leuchtschirm 34 und die drei Spannungen für das Gitter 33. Da die Spannung am Trichterbelag 35 der Bildröhre konstant gehalten wird, ist ein gut geformter Strahl kleinen Querschnitts gewährleistet. Dies ermöglicht eine bessere Deckung der nacheinander abgetasteten Zeilen und macht den Strahl außerdem unempfindlich gegen magnetische Streufelder normalerweise zu erwartender Intensität.
F i g. 2 zeigt das Schaltbild eines Hochspannungsgenerators zur Erzeugung der Schalthochspannungen mit den drei verschiedenen Stufen für den Leuchtschirm 34 und das Gitter 33 der in F i g. 1 dargestellten Bildröhre.
Ein Überlastungsschutzrelais 50 und die zugehörigen Komponenten sind in Reihe mit einer einen steuerbaren Siliziumgleichrichter oder Thyristor enthaltenden Auslöseschaltung geschaltet. Das Überlastungsschutzrelais 50 enthält eine Triebspule 52, deren eine Klemme mit einem Kontaktstück eines Arbeitskontaktes 55 des Relais verbunden ist. Das andere Kontaktstück des Arbeitskontaktes 55 ist mit einer eine positive Spannung + V (Anodenspannung) führenden Klemme verbunden. Der Spule 52 sind ein zur Einstellung der Stromempfindlichkeit dienender Widerstand 53 und eine Diode 54 parallel geschaltet, letztere dient zur Begrenzung von Überspannungen, die an der Spule auftreten, wenn der Spulenstrom unterbrochen wird. Der Relaiskontakt 55 ist durch einen Kondensator 56 gegen Überspannungen geschützt.
Die Spannung von der Klemme V+ wird durch einen Kondensator 51 gefiltert, der zwischen eine Klemme der Spule 52 und Masse geschaltet ist. Die Spannung V+ wird dann über die Primärwicklung 92 eines Transformators 76 der Anode eines Thyristors 71 zugeführt. Mit der Kathode des Thyristors ist die Anode einer Halbleiterdiode 59 verbunden, die den Stromkreis nach Masse schließt. Die Verbindung zwischen der Anode der Diode 59 und der Kathode des Thyristors 71 ist über einen Widerstand 60 mit der Klemme F+ verbunden. Die Steuerelektrode des Thyristors 71 ist über die Sekundärwicklung eines Impulstransformators 61 mit Masse verbunden, dessen Primärwicklung ebenfalls mit einer Klemme an Masse angeschlossen ist. Die andere Klemme der Primärwicklung des Transformators 61 ist mit einem Ausgang des Ringzählers 24 (F i g. 1) gekoppelt und enthält jeweils bei Beginn der blauen Abtastfolge einen Impuls. Mit der einen Klemme der Primärwicklung des Transformators 76 ist außerdem die Anode eines zweiten Thyristors 74 verbunden. Die Kathode des Thyristors 74 ist über einen Widerstand 63, der mit einem Kondensator 64 überbrückt ist, an die andere Klemme der Primärwicklung des Transformators 76 angeschlossen. Der Thyristor 74 und die zugehörige Schaltung überbrücken also die Primärwicklung 92 des Transformators 76. Die Steuerelektrode des Thyristors 74 ist über die Sekundärwicklung eines Impulstransformators 75 mit der Verbindung zwischen dem Kondensator 51 und der Relaisspule 52 verbunden. Die Primärwicklung des Transformators 75 ist zwischen Masse und die Aus-
gangsleitung 31 des Ringzählers 24 (F i g. 1) geschaltet und erhält jeweils während der grünen Zeilen einen Impuls.
Der Transformator 76 hat eine Sekundärwicklung 83, die eine hochtransformierte Spannung liefert und mit einem Kondensator 87 überbrückt ist. Die obere Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 76 ist mit dem Leuchtschirm 34 der Bildröhre 20 (F i g. 1) gekoppelt, während die untere
ίο Klemme an das Gitter 33 der Bildröhre 20 angeschlossen ist. Einem Abgriff der Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 wird über einen Widerstand 78 eine hohe Gleichspannung zugeführt. Die untere Klemme der Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 ist über einen Kondensator 79 mit Masse verbunden.
Die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung arbeitet folgendermaßen: Zum Zünden des Thyristors 71 wird der Primärwicklung des Transf or-
ao mators 61 ein Impuls vom Ringzähler 24 (Fig. 1) zugeführt. Hierdurch entsteht ein Zündimpuls an der Steuerelektrode des Thyristors 71, der dementsprechend zündet und Strom durch die Primärwicklung des Transformators 76 nach Masse leitet.
Hierbei entsteht an der Sekundärwicklung des Transformators 76 eine hochtransformierte Spannung, auf die der Kondensator 87 aufgeladen wird und von der sich ein Teil der Hochspannung +HV überlagert, die dem Abgriff der Sekundärwicklung über den Widerstand 78 zugeführt ist. Der Teil der Spannung zwischen dem Abgriff der Sekundärwicklung und ihrer oberen Klemme zuzüglich der Hochspannung +HV bildet die dem Leuchtschirm 34 der Bildröhre zugeführte Spannung zum Erregen des blauen Leuchtstoffes. Das Gitter 33 erhält eine Spannung, die der Differenz der Spannung zwischen dem Abgriff und der unteren Klemme der Sekundärwicklung und der Hochspannung +HV entspricht. Wenn der Kondensator 87 voll aufgeladen ist, sinkt der Primärstrom des Transformators 76 auf einen Wert ab, der nicht mehr ausreicht, um den Thyristor 71 im leitenden Zustand zu halten, so daß der Thyristor sperrt. Nach dem Sperren des Thyristors 71 beginnt sich der Kondensator 87 durch die Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 zu entladen. Ungefähr 53 MikroSekunden später, was etwa einer Zeilendauer entspricht, ist der Entladestrom vom Kondensator 87 so weit angestiegen, daß der Kern des Transf ormators 76. gesättigt wird. Der Transformator 76 hat nämlich einen sättigbaren Kern aus einem Material mit im wesentlichen rechteckiger Hysteresisschleife. Die Entladezeitkonstante des Kondensates 87 und der Sekundärwicklung hat bei ungesättigtem Kern einen solchen Wert, daß der Sekundärstrom den Kern in etwa 53 Mikrosekunden sättigt. Durch die Sättigung nimmt die effektive Induktivität des Transformators 76 ab. Die herabgesetzte Induktivität des Transformators 76 bildet zusammen mit dem Kondensator 87 einen Resonanzkreis, in dem die Energie rasch vom Kondensator in die Induktivität der Sekundärwicklung und wieder zurück in den Kondensator übertragen wird, wobei sich die Polarität der Spannung am Kondensator 87 umkehrt. Durch die Polaritätsumkehr der Kondensatorspannung wird der Transformator 76 entsättigt, und die Entladezeitkonstante nimmt wieder ihren ursprünglichen Wert an. In diesem Zustand wird dem Leuchtschirm 34 der Penetron-Bildröhre der »rote« Span-
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ίο
übertragen.
Wenn die Ladungsübertragung beendet ist, sperrt
der Thyristor 74. Der Kondensator 64 entlädt sich
nungspegel angelegt. Die Spannung zwischen dem 71 kehrt dementsprechend wieder in den nicht lei-Abgriff und der oberen Klemme der Sekundärwick- tenden Zustand zurück.
lung 83 des Transformators 76 hat dabei eine solche Der der Primärwicklung 92 a und der Anoden-
Polarität, daß sie sich von der Hochspannung +HV Kathoden-Strecke des Thyristors 71 parallel geschalsubtrahiert. Die Spannung am Gitter 33 ist höher, 5 tete Kondensator 90 ist wesentlich größer als der da die Spannung zwischen dem Abgriff und der Kondensator 87. Der Kondensator 90 wird anfänglich unteren Klemme der Sekundärwicklung 83 des Trans- auf B+ aufgeladen und wirkt praktisch als (B+)-formators 76 sich zur Hochspannung +HV addiert. Spannungsquelle für den Thyristor 71 und die Pri-Vom Kondensator 87 wird weiter Energie in die märwicklung92a. Wenn der Kondensator 87 aufInduktivität der Sekundärwicklung 83 des Transfor- io geladen ist, liegt am Bildschirm der Penetron-Röhre20 mators 76 übertragen, und wenn man den Zyklus (F i g. 1) eine Spannung, die der Spannung zwischen weiter ablaufen lassen würde, träte wieder eine Sätti- dem Abgriff und der oberen Klemme der Sekundärgung des Transformatorkernes ein, und die Wick- wicklung 83 zuzüglich der Hochspannung +HV entlungsinduktivität würde dann wieder den Zustand spricht. Die Spannung dient, wie in F i g. 4 angeniedriger Induktivität annehmen. Bevor dies jedoch 15 deutet ist, zur Erregung des blauen Leuchtstoffes, eintritt, wird der Thyristor 74 durch einen Impuls Unmittelbar nach dem Sperren des Thyristors 71
gezündet, der vom Ringzähler 24 (F i g. 1) über den beginnt der Kondensator 87 Energie in die Induk-Transformator 75 der Steuerelektrode des Thyristors tivität der Sekundärwicklung 83 des Transformators 74 zugeführt wird. Die Ladung am Kondensator 87 76 zu liefern. Der Transformator 76 hat einen Kern wird dann während des Rücklaufintervalls rasch 20 aus einem ferromagnetischen Material mit rechtüber den Transformator 76 in den Kondensator 64 eckiger Hysteresisschleife. Der Kern kann ein rasch
umschaltbarer Toroidkern sein. Der Kern schaltet, wenn auf das Material mit der rechteckigen Hysteresisschleife ein Magnetfeld oder eine Magnetisieüber den Widerstand 63. Die Werte des Wider- as rungskraft einwirkt, die ausreicht, um das Material Standes 63 und des Kondensators 64 sind so gewählt, in einen Sättigungsbereich auszusteuern. Beispiele daß die Restspannung am Kondensator 87 annähernd solcher Materialien sind hochpermeable Ferrite für Null ist, wenn der Thyristor 74 sperrt. Der nun Ablenktransformatorkerne. Bei geeigneten Materialien herrschende Spannungspegel stellt den Spannungs- können Induktivitätsunterschiede von 1000:1 aufpegel für die grünen Zeilen dar, während denen am 30 treten.
Leuchtschirm und am Gitter der Bildröhre die Hoch- Die Induktivität der Sekundärwicklung 83 ist also
spannung +HV liegt. Die Verlaufe der Spannungen bei niedrigen Strömen groß. Während die Energie für den Leuchtschirm und das Gitter sind in F i g. 2 vom Kondensator 87 in die Induktivität der Sekundargestellt. Bei der beschriebenen Schaltung wird därwicklung 83 übertragen wird, nimmt der Strom für die Erzeugung der dreistufigen Schwingung nur 35 durch die Sekundärwicklung 83 zu. Der Strom in ein Ladezyklus und nicht wie bisher zwei erforderlich, der Sekundärwicklung reicht erst am Ende einer
Zeile oder nach etwa 53 Mikrosekunden (^1 in F i g. 4) aus, um das Kernmaterial zu sättigen. Die Sättigung des Kernmaterials hat zur Folge, daß die 40 Induktivität der Sekundärwicklung 83 plötzlich sprungartig absinkt.
Dieses Absinken der Induktivität am Ende des Zeitintervalls I1 (F i g. 4) hat eine Erhöhung der Resonanzfrequenz des aus dem Kondensator 87 und Steuerelektrode und Masse gelegt wird, gezündet. 45 der Induktivität der Sekundärwicklung 83 bestehen-Die Steuerelektrode des Thyristors 71 ist über einen den Schwingkreises zur Folge. Die in der Kapazität 87 Widerstand 72 mit Masse verbunden, der mit einem verbliebene Energie wird also entsprechend der Kondensator 73 überbrückt ist und mit diesem ein erhöhten Resonanzfrequenz rasch in die Induktivität .RC-Filter bildet, das eine ungewollte Zündung des der Sekundärwicklung 83 und wieder zurück in den Thyristors 71 durch Störimpulse verhindert. Wenn 50 Kondensator 87 übertragen, der hierdurch mit umgeder Thyristor 71 bei der Abtastung einer bläuen kehrtem Vorzeichen aufgeladen wird. Infolge der Zeile zündet, wird eine Verbindung zwischen der Polaritätsumkehr der Spannung am Kondensator 87 positiven Klemme B+ und Masse über eine Diode 91, ist nun die Spannung am Leuchtschirm gleich der eine Primärwicklung 92 α eines Transformators 76 Differenz zwischen der Hochspannung +HV und V1 und die Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71 55 (F i g. 4).
hergestellt. Diese Spannungsdifferenz, die dem Bildschirm der
Die an der Primärwicklung 92 a des Transformators Bildröhre zugeführt wird, stellt die Spannung für liegende Spannung B+ wird entsprechend dem Win- die roten Zeilen dar. Der Kondensator 87 beginnt dungsverhältnis zwischen der Primärwicklung 92 a nun wieder Energie in die Induktivität der Sekundär- und der Sekundärwicklung 83 des Transformators 76 60 wicklung 83 zu liefern, und dieser Energieübergang hochtransformiert. Der Sekundärwicklung 83 ist ein würde, wenn man ihn fortdauern ließe, ein erneutes Kondensator 87 parallel geschaltet, der auf die hoch- Schalten des Transformatorkernes zur Folge haben, transformierte Spannung aufgeladen wird. Während Kurz vor einem erneuten Umschalten liefert der sich der Kondensator 87 auflädt, nimmt der Strom Ringzähler 24 (F i g. 1) jedoch beim Beginn der in der Primärwicklung 92 a ab. Wenn der Konden- 65 nächsten grünen Zeile einen Impuls an einen Impulssator87 voll aufgeladen ist, wird der Haltestrom, transformator 75. Die Sekundärwicklung des Impulsder erforderlich ist, um den Thyristor 71 im leitenden transformators 75 liefert dann einen Zündimpuls an Zustand zu halten, unterschritten, und der Thyristor die Steuerelektrode eines Thyristors 74.
so daß auch nur die halbe Leistung benötigt wird.
F i g. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, die eine
dreistufige Treppenspannung liefert und einen Energierückgewinnungskondensator 90 enthält.
Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 arbeitet
folgendermaßen: Ein Thyristor 71 wird durch einen
Synchronisierimpuls oder einen Auslöseimpuls entsprechend einer blauen Zeile, der zwischen seine
11 12
Der Thyristor 74 wird durch diesen Impuls ge- nungskondensator 99, der mit der Primärwicklung 92
zündet, und er überbrückt dann über die Diode 91 und der Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71
den oberen Teil 92b der Primärwicklung des Trans- in Reihe geschaltet ist. In den F i g. 3 und 5 sind
formators 76. Die Primärwicklungen 92« und 92b Bauteile mit entsprechender Funktion mit den glei-
befinden sich auf demselben Kern und sind daher 5 chen Bezugszeichen versehen worden,
miteinander und mit der Sekundärwicklung 83 ge- Der Sekundärwicklung 83 des Transformators 76
koppelt. Die Primärwicklung besteht also aus den ist die Hochspannung +HV über einen Abgriff und
Wicklungen 92 a und 92 b. einen an diesen angeschlossenen Widerstand 78 zu-
Das Windungsverhältnis zwischen dem Primär- geführt, der die Hochspannungsquelle von der Ladewicklungsteil 92b und der Sekundärwicklung 83 be- ίο ,Spannungsschwingung an der Sekundärwicklung isostimmt den Spannungspegel, der ihm vom Konden- liert. Der Widerstand 78 kann durch eine Induktivität, sator87 aufgedrückt wird. Der Kondensator 90 lädt z.B. eine Drosselspule, ersetzt werden. DerSekundärsich auf diesen Spannungspegel auf, der größer ist wicklung sind Kapazitäten 85 und 97 parallel geschalals der anfängliche Spannungspegel oder B+. Dieser tet, die die Parallelkapazität zwischen dem Bild-Vorgang verläuft sehr rasch, und die ganze Ladung 15 schirm 34, dem Gitter 33 und dem Trichterbelag vom Kondensator 87 wird während des Rücklauf- der Penetron-Bildröhre (F i g. 1) umfassen können. Intervalls übertragen. Die Überlastungsrelaisschaltung mit automatischer
Wenn der Kondensator 90 aufgeladen ist, sinkt Rückstellung im Rechteck 50 hat wieder die Auf-
der Strom durch die ganze Primärwicklung 92 und gäbe, eine Sperrung des Thyristors 71 auch dann zu
damit durch den Thyristor74 auf Null ab, so daß 20 gewährleisten, wenn ein Kurzschluß, z.B. ein Licht-
der Thyristor 74 wieder in den nichtleitenden Zu- bogen zwischen dem Bildschirm 34 und dem Gitter 33
stand zurückkehrt. Da der Kondensator 87 nun ent- der Bildröhre 20, eintritt.
laden ist, liegt am Bildschirm34 (Fig. 1) die Hoch- Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 5 arbeitet spannung +HV, die für die grünen Zeilen benötigt folgendermaßen: Der Thyristor 71 wird durch einen wird (s. Fig. 4). Der Kondensator 87 kann auch 25 »blauen« Synchronisierimpuls gezündet, der den auf irgendeinen von Null verschiedenen Wert ent- Beginn einer blauen Zeile anzeigt und der Steuerladen werden, so daß die Spannung dann höher als elektrode des Thyristors 71 zugeführt wird. Die dann +HV, jedoch nicht so hoch, wie sie für die blauen leitende Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 71 Zeilen benötigt wird, ist. In F i g. 3 sind die Lei- bildet dann einen Stromweg für die Spannung B+ tungen von der Sekundärwicklung zum Leucht- 30 über den Kondensator 99 großer Kapazität, die schirm 34, dem Gitter 33 und dem Trichterbelag 35 Relaisspule 52, den Parallelwiderstand 53 und den (F i g. 1) dargestellt. Primärwicklungsteil 92 a.
Da die erwähnten Spannungspegel mit der Zeilen- Der Ladestrom durch den Primärwicklungsteil 92a
frequenz (z. B. etwa 15 750 Hz bei der US-Norm) erzeugt an diesem Wicklungsteil eine Spannungs-
erzeugt werden, ist die Energierückgewinnung durch 35 änderung, die durch den Transformator 76 über-
die Ladungsübertragung auf den Kondensator 90 tragen wird und zu einer Aufladung der Konden-
erheblich und von großem Vorteil, da der Wirkungs- satoren 85 und 97 führt. Wenn die Kondensatoren 85
grad der Schaltung hinsichtlich des Leistungsver- und 97 aufgeladen sind, fällt der Primärstrom auf
brauches verbessert wird. Die Diode 91 verhindert, Null ab, und der Thyristor 71 sperrt beim Unter-
daß sich der Kondensator 90 über die (J3+)-Span- 40 schreiten des Haltestroms,
nungsquelle entlädt. Die Spannung am Kondensator 97 addiert sich zu
Aus der vorangegangenen Beschreibung der F i g. 2 der an der Sekundärwicklung liegenden Hochspan- und 3 läßt sich im wesentlichen entnehmen, welche nung +HV, so daß am Leuchtschirm der Bildröhre Eigenschaften die Transformatoren 57 bzw. 76 haben eine Spannung liegt, die den Elektronenstrahl derart sollen. Die Streuinduktivität dieser Transformatoren 45 beschleunigt, daß der blaue Leuchtstoff angeregt muß so klein sein, daß eine Aufladung der Konden- werden kann. Die Spannung am Kondensator 85 satoren 68 bzw. 87 während der Zeilenrücklaufdauer subtrahiert sich von der Hochspannung +HV, und möglich ist. Die Leerlaufreaktanz oder Induktivität die resultierende Differenzspannung am Gitter 33 der Sekundärwicklung des Transformators muß so trägt zur Konvergenz des blauen Strahles bei.
groß sein, daß eine übermäßige Belastung der Kon- 5° Die Kondensatoren 85 und 97 beginnen dann mit densatoren 68 bzw. 87 während der Zeilenablenkung einer durch das LC-Produkt bestimmten Geschwinvermieden wird. Da die Transformatoren mit der digkeit Energie in die Induktivität der Sekundär-Zeilenrücklauffrequenz arbeiten, soll der Kern bei wicklung 83 zu liefern. Die von den Kondensatoren dieser Frequenz verlustarm sein. Beide Kerne sollen in die Induktivität übertragene Energie wird im Kern außerdem, wie bereits erwähnt, aus einem Material 55 als magnetische Energie gespeichert und erreicht mit rechteckiger Hysteresisschleife bestehen, da das nach einem bestimmten Intervall, das einer Zeilen-Schalten des Kernes bei beiden Schaltungsanordnun- dauer entspricht, einen Wert, der zur Sättigung des gen zur Umladung der Kondensatoren 68 und 87 Kernes ausreicht. Die effektive Induktivität der ausgenutzt wird. Sekundärwicklung fällt dann ab, und die Energie-
Das Windungsverhältnis des Primärwicklungsteiles 60 übertragung von den Kondensatoren 85 und 97 in
92 a (Fi g. 3) zur Sekundärwicklung 83 bestimmt die Sekundärwicklungsinduktivität und aus dieser
die Amplitude V1 der Spannungsstufen (s. Fig. 4). wieder zurück in die Kondensatoren 85 und 97 geht
Die Windungszahl des Primärwicklungsteiles 92b dann sehr schnell vor sich.
geht außerdem in die Spannung ein, die sich am Die genauen Zeiten werden durch die erhöhte Kondensator 90 ausbildet und die die effektive Pri- 65 Resonanzfrequenz und die Geschwindigkeit, mit der märspannung darstellt. Die in F i g. 5 dargestellte der Kern umschaltet, bestimmt. Durch die während Schaltungsanordnung ist ähnlich aufgebaut wie die der Eigenschwingung der Sekundärseite des Transgemäß F i g. 3 und enthält einen Energierückgewin- formators 76 ablaufende Energieübertragung werden
die Kondensatoren 85 und 97 auf praktisch den gleichen Spannungspegel wie vorher, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen, aufgeladen. Die resultierende Leuchtschirmspannung ist dann die Differenz zwischen der Hochspannung +HV und der Spannung am Kondensator 97, während die Spannung am Gitter 33 gleich der Summe der Hochspannung +HV und der Spannung am Kondensator 85 ist.
Auch hier würde durch die Energieübertragung von den Kondensatoren 85 und 97 in die Induktivität der Sekundärwicklung 83 wieder eine Sättigung des Kernes eintreten. Bevor dies jedoch möglich ist, wird der Thyristor 74 durch einen der Abtastung einer grünen Zeile entsprechenden Impuls gezündet, der der Primärwicklung des Transformators 75 zugeführt wird und an der mit der Steuerelektrode des Thyristors 74 verbundenen Sekundärwicklung dieses Transformators einen Zündimpuls erzeugt.
Die nieder ohmige Anoden-Kathoden-Strecke des gezündeten Thyristors 74 liegt parallel zu der Reihenschaltung aus dem Kondensator 99 und dem Primärwicklungsteil 92b. Dabei wird die Energie von den Kondensatoren 85 und 97 über den Transformator übertragen und bewirkt eine rasche Aufladung des Kondensators 99. Der Kondensator 99 erhält dadurch eine zusätzliche Spannung, wodurch Energie zurückgewonnen wird. Sobald der Kondensator 99 aufgeladen ist, sinkt der Primärstrom ab, und der Thyristor 74 sperrt wieder. Die Kondensatoren 85 und 97 werden bei diesen Vorgängen entladen, und die Spannung am Leuchtschirm 34 und Gitter 33 ist daher die Hochspannung +HV.
Für die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung werden im folgenden beispielsweise Schaltungsparameter angegeben. Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2 war für die Spannungsversorgung einer Penetron-Farbfernseh-Bildröhre der an Hand von F i g. 1 beschriebenen Art bestimmt, die zeilensequentiell betrieben wurde. Die Bildröhre wurde mit den folgenden Spannungen gespeist, die eine gute Rasterdeckung und eine gute Helligkeit bei der Farbbildwiedergabe mit einem roten, grünen und blauen Leuchtstoff ergaben.
Die oben angegebenen Spannungen werden bei Penetron-Bildröhren anderen Aufbaues und bei Verwendung anderer Leuchtstoffe unter Umständen etwas andere Werte haben, die Änderungen der Spannung am Gitter beträgt jedoch gewöhnlich etwa 10 °/„ der Änderungen der Spannung am Leuchtschirm.
Der in F i g. 2 dargestellte Treppenspannungsgenerator lieferte die oben angegebenen Spannungen ίο für den Leuchtschirm und das Gitter bei Verwendung der folgenden Schaltungsparameter:
V+
Relais 52 und
Kontakt 55 ..
Widerstand 53 ..
Widerstand 60 ..
Widerstand 63 ..
ao Widerstand 69 ..
Kondensator 56
Kondensator 64
Kondensator 68
Kondensator 70
Transformator 61
und 65
Transformator 57
+200 V bei 150 mA
A 410-061650-01 Guardian od.ä.
(6-V-Spule)
27 Ohm
15 kOhm
25 Ohm
2MOhm
0,003 \χΈ
0,18 ilF
7OpF
500 pF
UTC United Transformer Co. Nr. 51 Impulstransformator
G-L Electronics Nr. GL 3811-A4012 od.ä.; Toroidkern, Primärwicklung: 100 Windungen Draht Nr. 30, Sekundärwicklung: 2430 Windungen in 18 Abschnitten und 270 Windungen in 2 Abschnitten, Abgriff zwischen den 2430 und 270 Windungen.
Farbe Spannung am
Leuchtschirm 34
Gitter 33 Trichter 35
Rot
Grün ..
Blau ...
10,4 kV
16,0 kV
23,4 kV
16,56 kV
16,0OkV
15,26 kV
16 kV
16 kV
16 kV
Die Unterteilung der Sekundärwicklung in 20 Abschnitte hat den Zweck, die Beanspruchung der Drahtisolation zwischen den Windungen der Wicklung zu verringern. Der ganze Transformator 57 wurde unter Öl betrieben, um Koronaentladungen und Spannungsdurchschläge zu verhindern. Die Primärwicklung ist bifilar auf den Kern gewickelt, bei dem es sich um einen isolierten Wickelkern aus einer Nickellegierung oder aus Ferrit handeln kann.
Thyristoren 58
und 62 2 N 689 oder 2 N 3228
Diode 59 1 N 3254
+HV .. 16 kV
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

gewinnungskondensator (90) parallel zu der anderen Patentansprüche: Teilwicklung (92 α) liegt (F i g. 3).
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer 5
treppenförmigen Spannung für die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch die
Elektronenstrahlgeschwindigkeit bestimmt wird, Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
mit einem Transformator, dessen Primärwicklung io zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung für
mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an die Geschwindigkeitsmodulation des Elektronenstrahls
eine Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen einer Farbbildröhre, deren jeweiliger Farbwert durch
Sekundärwicklung an einer Kapazität die Treppen- die Elektronenstrahlgeschwindigkeit bestimmt wird,
spannung erzeugt, d a durch ge ke nnzei ch- mit einem Transformator, dessen Primärwicklung
net, daß der Transformator (76) einen Kern aus 15 mittels mindestens eines gesteuerten Schalters an eine
einem Magnetwerkstoff mit rechteckiger Hyste- Spannungsquelle anschaltbar ist und dessen Sekundär-
resisschleife hat und daß die Zeitkonstanten für wicklung an einer Kapazität die Treppenspannung
die Aufladung und Entladung des Kondensators erzeugt.
(87) über den Transformator (76) so bemessen Außer den üblichen Lochmaskenbildröhren, welche sind, daß der Kondensator nach Schließen des ao mit Dreistrahlerzeugungssystemen und diesen zuge-Schalters (71) während eines ersten kurzen Zeit- ordneten Leuchtstoffpunkten jedes einzelnen Farbintervalls auf einen ersten Pegel der Treppen- tripeis arbeiten, sind Farbbildröhren bekannt, auf spannung aufgeladen wird und sein Entladestrom deren Bildschirm die Leuchtstoffe in getrennten nach einem zweiten längeren Zeitintervall (I1) den Schichten übereinander aufgebracht sind und durch Kern des Transformators (76) in den Sättigungs- 25 Elektronen verschiedener Energien selektiv zur Erzeuzustand steuert, in welchem er bei wiedergeöff- gung der gewünschten Farbe angeregt werden. Dernetem Schalter (71) mit dem Kondensator (87) artige als Penetron-Bildröhren bezeichnete Röhren einen Schwingkreis relativ hoher Resonanzfrequenz sind hinsichtlich der mechanischen Toleranzen leichter bildet, der mit einer Halbschwingung in einen herzustellen und weniger problematisch als Dreidritten, kurzen Zeitintervall den Kondensator auf 30 strahllochmaskenröhren. Zur Erzeugung von Elekeinen zweiten Pegel der Treppenspannung umlädt. tronenstrahlen unterschiedlicher Geschwindigkeit zur
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, Anregung der drei verschiedenen Farbscbichten hat dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung man neben der Verwendung dreier getrennter Strahl-(92) des Transformators (76) über einen zweiten erzeugungssysteme auch Schaltungen entwickelt, welche gesteuerten Schalter (74) nach einem vierten, 35 die Beschleunigungsspannung zwischen Leuchtschirm längeren Zeitintervall auf einen zweiten Konden- und Strahlerzeugungssystem umschalten. Da die Besator (64) schaltbar ist, in welchem sich der erste schleunigungsspannungen jedoch sehr hoch sind und Kondensator (87) auf einen dritten Pegel der beim Umschalten große Spannungsdifferenzen zu Treppenspannung entlädt. überbrücken sind, hat man bisher einen recht erheb-
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 40 liehen Schaltungsaufwand in Kauf nehmen müssen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Eine bekannte derartige Schaltung (USA.-Patent und dritte, kurze Zeitintervall der Zeilenrücklauf- 3 396 233) lädt einen Kondensator über einen Transdauer und das zweite und vierte, längere Intervall formator zwischen zwei Spannungspegeln um, wobei der Zeilenhinl auf dauer eines Fernsehsignals ent- die Umschaltung mit Hilfe eines in Reihe mit der spricht. 45 Primärwicklung des Transformators liegenden ge-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, steuerten Schalters erfolgt. Zur Umschaltung der dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbaren Bildröhrenhochspannung zwischen drei verschiedenen Schalter (71, 74) Thyristoren sind. Pegeln sind Schaltungsvorschläge bekanntgeworden
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, Offenlegungsschriften 1537168 und 1762049), welche dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Trans- 50 mit drei gesteuerten Schaltern arbeiten, deren jeder formators (76) ein Toroidkern aus hochperme- die Umschaltung auf einen der drei Spannungspegel ablem Ferritmaterial ist. bewirkt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, Im Gegensatz dazu besteht die Aufgabe der Erfindadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung dung in der Schaffung einer Schaltungsanordnung, des Transformators (76) unterteilt ist und der 55 welche bei einfacherem Aufbau und damit geringeren zweite Schalter (74) über die eine Teilwicklung Kosten treppenförmige Spannungen mit zwei oder (92b) geschaltet ist. mehr unterschiedlichen Spannungspegeln zu erzeugen
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, gestattet. Hierbei soll zur Vereinfachung des Schaldadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungs- tungsaufwandes nicht jede Umschaltung auf einen punkt der beiden Teilwicklungen (92 a, 92 b) ein 60 anderen Spannungspegel durch einen gesonderten Energierückgewinnungskondensator (90, 99) an- gesteuerten Schalter erfolgen, sondern die Dauer des geschlossen ist. Vorhandenseins einzelner Spannungspegel und das
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, darauf erfolgende Umschalten auf einen anderen dadurch gekennzeichnet, daß der Energierück- Spannungspegel soll unter Ausnutzung bestimmter gewinnungskondensator (99) in einem Reihenkreis 65 Zeitkonstantenverhältnisse ohne äußere Steuerung mit der einen Teilwicklung (92b) liegt (F i g. 5). erfolgen.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung dadurch gekennzeichnet, daß der Energierück- zur Erzeugung einer treppenförmigen Spannung für
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