DE1941981C3 - Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn - Google Patents
Vorschubeinrichtung für eine PapierbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn mit einer Antriebswelle, die von einem
Antriebsaggregat angetrieben und mit der Papierbahn gekoppelt ist, sowie mit einem Formatträger, der für
einen mit der Papierbahn synchronen Vorschub an die Antriebswelle angeschlossen ist, sowie mit einer
Steuereinrichtung, die das Antriebsaggregat entsprechend den auf dem Formatträger aufgezeichneten
Steuerinformationen steuert
Aus der DE-AS 10 99 243 ist eine Vorrichtung zum punktweisen Aufzeichnen von Schriftzeichen in Unterabschnitten
eines Druckmaschinenspiels bekannt, bei dem der Formatträger synchron mit der Papierbehn
vorgeschoben wird und Steuerinformätion für die Betätigung von Druckeinrichtungen für die Papierbahn
enthält Der Formatträgerantrie.b und der Papierbahnantrieb sitzen auf der gleichen Antriebswelle, welche
über zwei unabhängig voneinander betätigbare Kupplungen aus einem Primärantrieb mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten angetrieben werden kann. Für ein genaues Bedrucken der Papierbahn ist eine exakte
Ausrichtung etwa der Formatträger-Anfangsstellung auf eine vorgegebene Referenzstellung der Papierbahn
entscheidend. Die in der bekannten Einrichtung vorgesehene Randperforation der Papierbahn und des
Formatträgers erfüllt nicht die erhöhten Anforderungen, die durch ein genaues Eindrucken an exakt
vorgegebenen Stellen der Papierbahn gegeben sind.
Ähnliche Schwierigkeiten stellen sich bei der aus der US-Patentschrift 31 74 610 bekannten Vorrichtung ein,
bei der die gemeinsame Antriebswelle für die Papierbahn und den Formatträger über eine steuerbare
Kupplung an ein Antriebsaggregat angeschlossen ist.
In der DE-AS 10 81 701 ist eine schneil arbeitende Druckmaschine beschrieben, bei der das Bedrucken
einer Papierbahn von Informationen gesteuert wird, die von einem unabhängigen Magnetband elektrisch abgelesen
und nach Zwischenspeichern im geeigneten Augenblick dem Druckwerk zugeführt wird. Um bei
einem Schnellvorschub der Papierbahn ein Anhalten an vorgegebener Stelle zu erreichen, sitzt auf der
Antriebswelle für den Papierbahn-Antrieb ein weiterer Antrieb für eine Programmschleife, welche in einem
bestimmten Verhältnis zur Lage der Papierbahn unter der Druckvorrichtung stehende Informationen trägt.
Wenn diese unter einem feststehenden Fühler vorbeiläuft, wird der Schnellvorschub für die Papierbahn
unterbrochen. Nach längerer Betriebszeit verändert sich die Relation zwischen Steuerinformation und
Referenzlage der Papierbahn, was ein ungenaues Anhalten der Papierbahn aus dem Schnellvorschub und
damit ein von der Sollage abweichendes Bedrucken der Papierbahn zur Folge hat.
Geraten Formatband und Papierbahn außer Flucht, erfordern die bekannten Maschinen, daß die Papierbahn
von Hand relativ zum Formatträger bewegt wird. Um diesen störenden Arbeitsaufwand zu beseitigen, liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine für den Anschluß an einen Schnelldrucker einer Datenverarbeitungsanlage
geeignete Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn zu schaffen, mit der das gegenseitige
Ausrichten von Formatträger und Papierbahn beschleunigt werden kann. Bei der eingangs genannten
Vorschubeinrichtung ist dazu erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Formatträger über eine separat lösbare
Kupplung an die Antriebswelle angeschlossen ist. Da durch diese Maßnahme das Ausrichten von Papierbahn
und Formatträger wesentlich erleichtert wird, können Formatbänder ohne komplizierte Neuausrichtung leicht
ausgetauscht werden.
Wenn in Weiterbildung der Erfindung die Kupplung mit ihrem Eingang an einen ein Einschaltsignal für eine
Antriebswellenbremse führenden Ausgang einer Steuerschaltung angeschlossen sowie mit einem Schalter
verbunden ist, kann die Kupplung zwischen
Antriebswelle und Formatträger nur dann gelöst werden, wenn die Papierbahn still steht und der Schalter
geschlossen ist
Um die Justierung der auf dem Formatträger enthaltenen Information mit einer bestimmten Referenzstellung
der Papierbahn zu verbessern kann auf den Formatträger eine Kopfzeile codiert sein und eine
Formatträger-Leseeinrichtung bei Ertasten der Kopfzeile an den Sekundärantrieb ein Abschaltsignal sowie
an die lösbare Kupplung ein Einkuppelsignal abgeben. Dies erleichtert ganz erheblich die Ausrichtung des
Formatträgers auf die Papierbahn, die wegen der erforderlichen Genauigkeit der Zeilenlage des ausgedruckten
Textes auf der Papierbahn äußerst kritisch ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Ausrichtung dadurch beschleunigt werden, daß die Kupplung mit
einem Sekundärantrieb für den Formatträger gekoppelt ist. der bei Trennung der Kopplung des Formatträgers
mit der Antriebswelle den Formatträger unabhängig von der Antriebswelle vorschiebt. Als einfache Form
des Sekundärantriebs empfiehlt sich ein Elektromotor, dessen Abtriebswelle mit einer mit der Formatträgerantriebswelle
fest verbundenen Platte in Reibschluß steht, wobei der Motor um eine zur Formatträgerantriebswel-
!e senkrechte Achse durch einen Elektromagneten verschwenkbar ist.
Das Nachjustieren zwischen Formatträger und Papierbahn nach Austauschen eines Formatträgers wird
in Weiterbildung der Erfindung erleichtert, wenn der Formatträger über eine zusätzliche handbetriebene
Kupplung an die Antriebswelle angeschlossen ist und der endlose Formatträger zweckmäßig um eine
Formatträger-Antriebswelle sowie eine weitere Welle umläuft, welche gegenüber der Formatträger-Antriebswelle
in Längsrichtung des Formatträgers verschiebbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer mit den
Merkmalen der Erfindung ausgestatteten Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn mit einem Formatträger,
F i g. 2 einen schematischen Ausschnitt aus der Vorschubeinrichtung gemäß F i g. 1 mit einer Ausführungsform
des Sekundärantriebs für den Formatträger,
Fig.3 eine mehr ins einzelne gehende Darstellung
der Steuereinrichtung aus der Vorschubeinrichtung gemäß Fig. l.und
F i g. 4 eine schematische Darstellung von modifizierten Einzelheiten aus der Steuereinrichtung für Hochgeschwindigkeits-
und Niedergeschwindigkeitskupplungen.
Fig. 1 zeigt allgemein eine Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn für einen Schnelldrucker einer
Datenverarbeitungsanlage. Obere und untere Papier-Vorschubvorrichtungen 55, welche eine Papierbahn 51
ergreifen und vorschieben, werden von einer Antriebswelle 11 über Schneckenräder und Wellen 53 angetrieben.
Der dauernd umlaufende Elektromotor 17 ist an die Antriebswelle 11 über eine erste elektromagnetische
Kupplung 13 sowie eine zweite elektromagnetische Kupplung 15 angeschlossen. Die elektromagnetische
Bremse 19 und die beiden Kupplungen 13 und 15 können von bekannter Ausbildung sein und sprechen
rasch an, wenn Spannung an sie gelegt wird.
Die erste Kupplung 13 treibt die Antriebswelle 11 mit
niedriger Geschwindigkeit und die zweite Kupplung 15 treibt die Antriebswelle mit hoher Geschwindigkeit. Die
erste Kupplung kuppelt ein, wenn die Papierbahn um eine oder mehrere Zeilen vorgeschoben werden soll.
Für einen normalen Papiervorschub hat sich eine Antriebsgeschwindigkeit von etwa 63,5 cm pro Sekunde
bewährt. An der Papierbahn tritt Verschleiß nicht auf, wenn sie aus dem Stillstand auf diese niedrige
Geschwindigkeit beschleunigt wird, wobei zum Antrieb Stifte in Löcher längs des Papierrandes eingreifen.
Verschleiß und Einreißen der Papierbahn wird erst erzeugt, wenn die Papierbahn entweder aus der
Ruhestellung in eine besonders hohe Vorschubgeschwindigkeit beschleunigt oder umgekehrt aus einer
höheren Vorschubgeschwindigkeit verzögert wird.
Wenn beim Drucken ein Weiterschalten um mehrere Zeilen erforderlich ist, wird die Papierbahn zweckmäßig
mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 190,5 cm
pro Sekunde vorgeschoben. Dies kann man entweder dadurch erreichen, daß zuerst die erste Kupplung greift
und nach Erreichen der zugehörigen niedrigen Geschwindigkeit entkuppelt, worauf die zweite Kupplung
einkuppelt, oder indem beide Kupplungen eingekuppelt werden und die erste Kupplung ausgekuppelt wird,
wenn die Vorschübgeschwindigkeit von 63,5 cm pro Sekunde erreicht worden ist. Wenn die zweite
Kupplung allein benutzt wird, erfährt die Papierbahn eine höhere Beschleunigung, die zur Beschädigung führt.
Wenn die Papierbahn aus hoher Vorschubgeschwindigkeit angehalten werden soll, dann wird zuerst die
zweite Kupplung entkuppelt und die erste Kupplung betätigt. Wenn die Papierbahn dann die niedrigere
Geschwindigkeit angenommen hat, wird die erste Kupplung entkuppelt und die Bremse angelegt. Der
wesentliche Grund für die schrittweise Reduzierung der Vorschubgeschwindigkeit liegt in dem Bestreben, die
Verzögerungskräfte auf die Papierbahn kleinzuhalten und damit Verschleiß derselben zu vermeiden. Die
Bremse arbeitet dabei in der Weise, daß sie ihr maximales Bremsmoment in jedem Falle entwickelt, so
daß die Verzögerungskräfte unabhängig von der Geschwindigkeit, aus der die Papierbahn heraus
abgebremst wird, stets gleich sind.
Aufgrund dieses konstanten Bremsmomentes läßt sich auch die Strecke bestimmen, die die Papierbahn
nach Anlegen der Bremse noch zurücklegt. Diese Strecke ist etwa proportional dem Quadrat der
Vorschubgeschwindigkeit des Papiers. Da diese Strecke beträchtlich ist (bei einer Geschwindigkeit von 63,5 cm
pro Sekunde beträgt sie ca. 1,27 mm), muß man bei Bestimmung der tatsächlichen Stillstands-Stellung der
Papierbahn nach Auftreten des Stoppsignals diese Strecke bzw. den Überlauf der Papierbahn berücksichtigen.
Dazu wird das Bremssignal mit einer noch zu erläuternden Vorlaufzeit benutzt. Wenn man mit einem
Zeilenabstand von 2'Λ Zeilen pro Zentimeter oder 3
Zeilen pro Zentimeter druckt, müssen die Stoppsignale so rechtzeitig erzeugt werden, daß der Zeilenabstand
konstant eingehalten wird und Zeilenabstandsfehler infolge des Überlaufs der Papierbahn über die
Sollstellung hinaus nach Anlegen der Bremse vermieden wird. Dies ist besonders wichtig, wenn die Papierbahn
vorbereitete Formulare aufweist, bei denen der Zeilenabstand festliegt.
Die Vorlaufzeit wird durch geeignete Positionierung kodierter Steuersignale auf dem Formatband erzeugt.
Diese Vorlaufzeit, die insbesondere die stufenweise Herabsetzung der Vorschubgeschwindigkeit der Papierbahn
von der hohen Geschwindigkeit über die niedrige Geschwindigkeit in die Stillstandstellung
berücksichtigt, kann experimentiell durch Messung des Laufs der Papierbahn über den Anlegezeitpunkt der
Bremse hinaus bestimmt werden. Es zeigt sich, daß bei der stufenweise Verzögerung der Papierbahn eine
einzige Vorlaufzeit für das Auftreten des Stoppsignals ausreicht, welche den Überlauf der Papierbahn bei
Abbremsung aus der niedrigen Geschwindigkeit berücksichtigt. Durch das stufenweise Abbremsen der
Papierbahn aus der hohen Geschwindigkeit über die niedrige Geschwindigkeit wird gleichzeitig das vorstehend
erläuterte Problem gelöst, den Verschleiß der Papierbahn beim Abbremsen zu vermeiden.
Natürlich ist der Vorschlag des stufenweisen Abbremsens
nicht auf eine mit zwei Geschwindigkeiten arbeitende Vorschubeinrichtung beschränkt, man kann
vielmehr auch mit noch höheren Vorschubgeschwindigkeiten arbeiten, in die stufenweise beschleunigt und aus
denen stufenweise verzögert wird.
Um die Geschwindigkeit zu steuern, mit der das Papier vorrückt, und um den Punkt festzulegen, an
welchem das Papier zum Stillstand kommt, um eine neue Druckzeile aufzunehmen, ist als Formatträger das
Formatband 23 vorgesehen. Die Steuerantriebswelle 21, die das Band 23 vorrückt, wird normalerweise durch die
Welle 11 angetrieben. Die verschlüsselte Information auf dem Formatband wird durch eine übliche Formatträger-Leseeinrichtung,
im folgenden auch Bandleser 27 genannt, abgelesen, die bei jeder Perforation 49 (F i g. 2)
einen Impuls aussendet Der Ausgangsimpuls tastet den elektronischen Kreis, welcher wiederum die Bremse und
die Kupplungen steuert, um die gewünschte Änderung im Papiervorschub zu erreichen. Der übliche Bandleser
kann eine photoelektrische Zelle für jeden Kanal des Bandes aufweisen, obwohl selbstverständlich magnetische,
optische oder Drahtbürstenabtastemrichtungen in gleicher Weise brauchbar sind.
Die Formatbandverschlüsselung kann aus einer Vielzahl von verschiedenen Verschlüsselungen gewählt
werden. In F i g. 1 ist ein Vierkanalband wiedergegeben, wobei ein Kanal für jede Änderung des Papiervorschubs
dient, welchen die Steuervorrichtung zur Durchführung der entsprechenden Funktion abruft Der linke Kanal
kann eine Perforation an der Stelle im Format aufweisen, wo der Vorschub der Papierbahn von
niedriger Geschwindigkeit zu höherer Geschwindigkeit umgestellt werden soll. Ein zweiter Kanal dient
beispielsweise zur Festlegung des Punktes, an dem die Papierbahn von hoher Geschwindigkeit auf niedrige
Geschwindigkeit abgebremst werden soll. Ein dritter Kanal dient zur Betätigung der Bremse und zum Lösen
der Kupplungen. Ein vierter Kanal wird für noch zu erläuternde Zwecke benutzt Zusätzliche Kanäle zur
Steuerung der Schaltung können für einen mit zwei oder mehr Geschwindigkeiten arbeitenden Drucker vorgesehen
sein.
Die Länge des endlosen Formatbandes 23 ist gleich der Länge des auf der Papierbahn auszudruckenden
Formats. Da verschiedene Operationen verschiedener Formatlängen erfordern können, ist der Abstand der
Formatbandwalze 37 zur Antriebswalze 25 des Formatbandes verstellbar, etwa dadurch, daß die Welle 39 der
Formatbandwalze 37 relativ zum Maschinenrahmen verstellbar ist
Das Formatband 23 dient normalerweise zur Schaffung eines wiederholbaren Satzes von Steuersignalen
und für diesen Zweck wird ein kontinuierliches oder endloses Band bevorzugt wie es auch in der
Zeichnung wiedergegeben ist Die Länge des Formatbandes ist gewöhnlich die Länge des auf dem sich
bewegenden Papier auszudruckenden Formats. Da verschiedene Operationen verschiedene Formatlängen
erforderlich machen können, ist die Formatbandwalze ', 37 im Abstand von der Antriebswalze 25 dadurch
verstellbar gemacht, daß die Welle 39 der Walze 37 einstellbar bezüglich des Maschinenrahmens ausgebildet
ist.
Die Steuerwelle 21 weist zwei Kupplungen 29 und 31
Die Steuerwelle 21 weist zwei Kupplungen 29 und 31
κι zwischen ihren unmittelbaren Anschlüssen an die Welle
11 und die Formatbandantriebswalze 25 auf. Die Kupplung 29 ist eine Greifkupplung, welche von Hand
betätigt wird, so daß der Arbeiter die entsprechenden Relativstellungen von Papierbahn 51 und Formatband
ι'-. 32 in an sich bekannter Weise einstellen kann. Obwohl
im Handel erhältliche Kupplungen ebenfalls geeignet sind, wurde für die Zwecke der Erfindung doch eine
Stiftkupplung 29 mit 24 Stiften und 25 Löchern entwickelt. Wenn das Papier einmal von Hand
2(i eingestellt ist, dann gibt es nur noch eine geringe oder
praktisch überhaupt keine Relativbewegung mehr zwischen dem Formatband und der Papierbahn, da beim
Wiedereinrücken der Stiftkupplung ein Stift im allgemeinen unmittelbar in ein Loch fällt
Die Formatbandauslösekupplung 31 ist eine elektromagnetisch arbeitende Kupplung und löst die Zwangsverbindung zwischen der Antriebswelle 11 und dem
Formatbandantrieb, so daß das Formatband unabhängig von der zu bedruckenden Papierbahn 51 betätigt
werden kann. Ähnlich wie die Kupplung 29 muß auch die Kupplung 31 eine Greifkupplung sein, so daß die
Ausrichtung der Papierbahn auf das Formatband konstant bleibt. Hier eignet sich eine Klauenkupplung,
wobei der Eingriff der »Klauen« auf dem einen
j5 Kupplungsscheibe und der Zähne auf der anderen
Kupplungsscheibe elektromagnetisch gesteuert wird.
An die Steuerwelle 21 ist am linken Ende ein Motor 35 zum Antreiben der Welle unabhängig von der
Antriebswelle 11 angeschlossen. Soll das Formatband unabhängig von der Antriebswelle 11 angetrieben
werden, beispielsweise zum Kopf des Formatbandes, wird die Kupplung 31 elektrisch gelöst der Motor 35
betätigt sowie die Kupplung 33 eingekuppelt
F i g. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zum unabhängigen Vorrücken des Formatbandes
23. Da das aktivierte Solenoid 41 den Motor 35 um einen Stift 57 dreht bewegt sich die Motorwelle 45
mit dem Rahmen des Motors 35 bis zum Eingriff mit der Platte 47 der Kupplung 33 nach F i g. 1. Die an der
so Antriebswelle 21 befestigte Platte 47 ist vorzugsweise mit einem weichen Kunststoff überzogen, so daß die
Motorwelle 45 auf die Platte 47 mit Reibungseingriff greift ohne daß eine übermäßige Präzision bei der
Ausrichtung zwischen diesen beiden Teilen erforderlich ist Der Formatbandantriebsmotor 35 ist an die Welle 21
lediglich durch den Reibschluß zwischen Welle 45 und Platte 47 angeschlossen, wenn das Solenoid aktiviert ist
Die Trägheit der Vorrichtung würde bei einer bleibenden Verbindung die Reaktion der übrigen
Vorrichtungsteile auf Änderungen in der Papiervorschubgeschwindigkeit
verlangsamen. Die Anordnung nach F i g. 2 vergrößert die Trägheit der Vorrichtung
nur unbedeutend, da die Platten 47 sehr leicht sein kann.
Der Anker des Solenoids 41 ist an den Motor 35 angeschlossen, sei daß der Motor um den Drehstift 57
annähernd in der Motormitte in Eingriff mit der Antriebswelle 21 gegen eine Feder 43 verschwenkt
werden kann. Wenn das Formatband seine Kopfzeile
(seinen Anfang) erreicht hat, dann tastet der Bandableser dies durch eine besondere Perforationsvers"hlüsselung ab und erzeugt ein Signal, welches zum Abschalten
des Solenoids 41 führt. Der Motor 35 wird dann stromlos und die Kupplung 31 wieder erregt, so daß
wiederum eine Zwangsverbindung zwischen dem Formatband und der Antriebswelle 11 über die
Formatantriebswelle 21 hergestellt wird. Das System ist dann erneut für den Beginn eines Formatdruckzyklus
bereit.
F i g. 1 zeigt eine Steuerschaltung für die Steuerung der Kupplungen und der Bremse. Die Flip-Flop-Elemente 61,63,65 und 67 arbeiten als Grundschaltelemente. Wenn nach der üblichen Nomenklatur ein Impuls an
der S-Eingangsklemme auftritt, dann wird die Flip-Flop-Schaltung geschaltet, so daß eine konstante Spannung
an dem Ausgang »1« erscheint und ein sehr niedriger oder Null-Spannungszustand an dem Ausgang »0«
herrscht. Wenn ein Impuls am »/?«-Eingang auf eine dieser Flip-Flop-Schaltungen gelangt, dann liegt sein
O-Ausgang an einer hohen Spannung, während am »!«-Ausgang annähernd Null Volt anliegen. Die
Flip-Flop-Schaltung 63 (FF2) steuert den Hauptschalter 71 für die elektromagnetische Bremse 19. Die
Flip-FIop-Schaltung61 (FFI) steuert den Hauptschalter
69, welcher die Formatbandkupplung 31, den Formatbandantriebsmotor 35 sowie die Kupplung 33 betätigt
Die Flip-Flop-Schaltung 67 (FF4) betätigt die zweite Kupplung 15 über den Hauptschalter 75.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung sei nur FF2 in seinem »1 «-Zustand betrachtet, wobei die
anderen Flip-Flops im »O«-Zustand stehen, so daß die Bremse 19 erregt wird und an einem Eingang des
UND-Tores 77 eine konstante Spannung anlegt Dies führt zu einer elektrischen Sperrung, da dieser Eingang
zum UND-Tor 77 nur vorhanden ist, wenn die Bremse 19 erregt ist Infolgedessen kann FFl nicht im Betrieb
sein und der Sprung zur Kopfzeile des Formatbandes kann nicht stattfinden, außer die Bremse 19 ist erregt,
d. h. ein Sprung bis zur Kopfzeile kann nur erfolgen,
wenn die Papierbahn zum Stillstand gekommen ist FFl kann von seinem »O«-Zustand in seinen »1 «-Zustand
durch vorübergehendes Anschließen der Spannungsquelle 87 an den anderen Eingang des UND-Tores 77
durch einen Handschalter 85 geändert werden. Dies führt dazu, daß die Kupplung 31 löst und die Kupplung
33 greift und der Motor 35 erregt wird, was zu einem Formatbandvorschub unabhängig von der Papierbahn
führt die durch die Bremse 19 angehalten bleibt Ist das Formatband in seine Kopfzeile vorgerückt dann sendet
der Bandableser einen Impuls über die Leitung 89 aus, welcher FFl zurückstellt und somit die Kupplung 31
erregt die Kupplung 33 eniregt und den Motor 35
abschaltet Das Formatband steht dann in seiner Kopfzeile bereit zur Aufnahme von Druckdaten von
einer äußeren Datenverarbeitungsmaschine. Ohne diesen lösbaren Formatbandvorschub würde man Zeit
benötigen, um von Hand das Formatband und das Papier in Obereinstimmung zu bringen.
Wenn eine Druckzeile gedruckt ist dann tritt an der
Klemme 83 von der Datenverarbeitungsmaschine ein Impuls auf. Dieser Impuls stellt FF2 zurück, wodurch
die Bremse 19 gelöst wird, und stellt FF3 durch den Impuls ein, der Ober das ODER-Tor 81 aufgegeben wird
und erregt die erste Kupplung 13. Die Papierbahn 51 läuft dann an und rückt mit niedriger Geschwindigkeit
vor.
Formatträger-Leseeinrichtung 27 bei Antreffen eines Loches im richtigen Kanal des Formatbandes 23
ausgesendet wird FF3 durch den Impuls aus dem ODER-Tor 97 zurückgestellt und FF4 wird gesetzt, was
ι dazu führt, daß die zweite Kupplung 15 eingekuppelt
wird. Das Papier wird jetzt mit der höheren Geschwindigkeit, beispielsweise 190,5 cm/Sekunde vorgerückt. Aus wirtschaftlichen Gründen verwendet man
den Hochgeschwindigkeitsvorschub, wenn der Abstand
ίο zwischen aufeinanderfolgenden Druckzeilen 36 5 mm
überschreitet. Bei einem Zeilenabstand von acht Zeilen pro 2,5 cm wird beim Hochgeschwindigkeitsantrieb
jeweils um 12 oder mehr Zeilen vorgerückt Wird ein Impuls auf der Leitung 93 erzeugt dann wird FF3 über
das ODER-Tor 81 gesetzt und FF4 wird zurückgesetzt was dazu führt daß die zweite Kupplung 15 gelöst und
die erste Kupplung 13 eingekuppelt wird. Wenn ein Stoppsignal durch den Bandableser ertastet wird, wird
auf der Leitung 91 ein Impuls erzeugt, welcher FF2über
das UN D-Tor 79 setzt und FF3 über das ODER-Tor 97 zurücksetzt, so daß die Bremse 19 angelegt und die erste
Kupplung 13 gelöst wird. Es ist darauf hinzuweisen, daß FF2 nicht zur Erregung der Bremse 19 arbeiten kann,
bis nicht FF4 in seinem »O«-Zustand steht weil der
»O«-Ausgang von FF4 ein Eingang zum UN D-Tor 79 ist und das UND-Tor 79 den Eingang für die ».Sc<-Klemme
von FF2 darstellt Dies ist eine elektrische Sperrung, die verhindert daß das Papier aus hoher Geschwindigkeit
zum Stillstand gebracht wird. Das Papier kann nur zum
Anhalten gebracht werden, wenn es mit niedriger
Geschwindigkeit läuft
Im folgenden sollen abgeänderte Ausführungsformen kurz erläutert werden.
Um eine höhere Beschleunigung und eine extrem
rasche Reaktion der Kupplungen und Bremsen, die für
eine Zusammenarbeit mit und Steuerung durch schnelle Komputer erforderlich sind, zu erzielen, kann man
andere Ausführungsformen der oben beschriebenen Einrichtung verwenden. Der in F i g. 3 wiedergegebene
logische Kreis ersetzt den logischen Kreis, der innerhalb des gestrichelten Blockes 59 nach F i g. 1 angedeutet ist
In der abgeänderten Ausführungsform nach F i g. 3 sind Einrichtungen zur Zuführung eines verhältnismäßig
kurz dauernden Impulses höhere Spannung zu der
Bremse oder den Kupplungen vorgesehen und in
Reaktion auf diesen Impuls liefern die Bremsen oder die Kupplungen eine höhere als normale Beschleunigung
oder Verzögerung. Bei Beendigung des Impulses belassen Einrichtungen die Bremse oder Kupplung in
so ihrem normalen Betriebszustand entweder zur Aufrechterhaltung der Geschwindigkeit bei eingerückter
Kupplung, oder zur Beibehaltung des Papierbahn-Stillsiänui, bei angelegter Bremse.
wie bei der vorher beschriebenen bevorzugten Ausführungsform. Statt daß der »1«-Ausgang jeder Flip-Flop-Schaltung einen Leistungsschalter aktiviert, steuert der
Flip-Flop-Ausgang andere Treiber, wie später noch näher erläutert werden wird. Unter Verwendung der
gleichen Terminologie wie bei der Beschreibung der F i g. 1 soll angenommen werden, daß nur FF2 im
»!«-Zustand steht weil ein Impuls über das UND-Tor 79 zur »SK-Klemme von FF2 geleitet wird, wie im
Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben. Der Ausgang
von FF2 ist ein Impuls konstanter Höhe, welcher den monostabilen Multivibrator 101 auslöst und die
Ffip-Flop-Schaltung 103 (FF5) setzt FF5 steuert die
Arbeitsweise des Niederpegeltreibers 121, der einen
Ausgangspegel von ca. 10 Volt aufweist und der monostabile Multivibrator 101 steuert den Hochpegeltreiber
119, der einen Ausgang von etwa 50 Volt aufweist. Jeder dieser Treiber kann ein üblicher
Leistungstransislor sein. Der Ausgang vom Hochpegeltreiber
119 Oberschreitet zusammen mit dem Ausgang von Niederpegeltreiber 121 weit die Soll-Dauer-Betriebsspannung
der Bremse, weil das vom Multivibrator gesteuerte Signal nur kurz dauert. Dieses starke Signal
dient zur Reduzierung der elektrischen Zeitverzögerung der Bremse, welche durch induktive Reaktanz
erzeugt wird. Außerdem liefert dieses Signal eine momentane Stromstärke in der Bremse, die weit die
Dauerbelastung der Bremse überschreitet, um ein ungewöhnlich hohes Drehmoment zu erzeugen, welches
wiederum die höchstmögliche Verzögerung zur Folge hat, die mit der Bremse erreicht werden kann. Während
des Einleitens des Bremsvorganges liefert der Hochpegeltreiber und der Niederpegeltreiber den Impuls zum
Anlaufen des Bremsvorganges, der das sich bewegende Papier verzögert Die Zeitdauer dieses Impulses wird so
eingestellt, daß sie mit der Länge der Zeit übereinstimmt, die erforderlich ist, um das Papier von seiner
niedrigen Geschwindigkeit von 63,5 cm/Sekunde (25 Zoll/Sekunde) zum Anhalten zu bringen. Kommt das
Papier zum Stillstand, dann hört der Hochspannungsimpuls auf und der Ausgang vom Niederpegeltreiber wirkt
allein, um das Papier in seiner Stillstandslage zu halten. Der Niederpegeltreiber liefert ausreichend Spannung,
um die Bremse erregt zu halten und doch ist diese Spannung niedrig genug, daß sie kontinuierlich angelegt
werden kann, ohne daß die Bremse zerstört wird. In F i g. 3 sollen Stromversorgung und Masse, die beispielsweise
nur an den Hochpegeltreiber 119 angeschaltet sind, selbstverständlich auch an jeden Hochpegeltreiber
und Niederpegeltreiber angeschaltet sein.
Ist das Formatband in seine Kopfzeile vorgerückt, wie es im Zusammenhang mit F i g. 2 erörtert worden
ist, sendet ein Kanal des Bandablesers einen Impuls über die Leitung 89, der FFl zurückstellt, die Kupplung 31
einrückt, die Kupplung 33 ausrückt und den Motor 35 abschaltet. Nach Beendigung einer Druckzeile wird ein
neuer Impuls an der Klemme 83 aufgenommen (F i g. 1). Dieser Impuls stellt FF2 zurück, welcher nunmehr einen
»0«-Ausgang liefert, der wiederum auf die »/?«-Klemme
von FF5 aufgegeben wird, wodurch die Bremse 19 durch Unterbrechung des Eingangs zum Niederpegeltreiber
121 gelöst wird. Wie man in der logischen Schaltung nach F i g. 1 erkennt, setzt der Impuls, der
FF2 zurückstellt auch FF3 über das ODER-Tor 81. Der Ausgang von FF3 in der Ausführungsform nach F i g. 3
gelangt auf einen monostabilen Multivibrator 105 und auf die »Sw-Klemmc der Flip-Flop-Schaltung 107 (FF6).
Ähnlich der Arbeitsweise der Bremse 19 gibt der Hochpegeltreiber 123 nach Empfang eines Signals vom
Multivibrator 105 einen Hochspannungsimpuls von kurzer Dauer. Gleichzeitig liefert der Niederpegeltreiber
125 als Reaktion auf den »1 «-Ausgang von FF6 einen Niederspannungsimpuls. Wie aus der Beschreibung
des Bremsvorganges hervorgeht treibt die Kombination dieser Impulse die Niedergeschwindigkeitskupplung
13. Diese Spannungen zusammengenommen überschreiten die Dauer-Belastbarkeit der Kupplung
und dürfen daher nur von kurzer Dauer sein. Der
monostabile Monovibrator 105 liefert einen Impuls von einer Zeit gleich der Zeit die erforderlich ist damit das
Papier die niedrige Geschwindigkeit erreicht Wenn das Papier die niedrige Geschwindigkeit erreicht hat wird
der Hochpegeltreiber 123 abgeschaltet, da der monostabile Multivibrator 105 den Durchgang des Signals
gestoppt hat und der Niederpegeltreiber 125 die erforderliche elektrische Energie an die erste Kupplung
13 liefert, um das Papier kontinuierlich bei niedriger Geschwindigkeit anzutreiben.
Wird ein Impuls längs der Leitung 95 vom Bandableser 27 ausgesendet, dann wird FF3 durch
einen Impuls zurückgestellt, der über das ODER-Tor 97
ίο zugeführt wird, während FF4 eingestellt wird. Der
Ausgang von FF4 erregt den monostabilen Multivibrator 109, welcher wiederum den Hochpegeltreiber 127
antreibt, so daß ein Hochspa.inungsimpuls kurzer Dauer auf die Hochgeschwindigkeitskupplung 15 aufgegeben
wird. Der Ausgang von FF4 stellt auch die Flip-Flop-Schaltung 111 (FF7) ein, die wiederum den Niederpegeltreiber
129 erregt. Wie beim Betrieb der anderen Hoch- und Niederpegeltreiber wird der Multivibrator
19 so gewählt, daß ein Hochpegelimpuls für eine Zeitdauer erzeugt wird, die ausreicht, daß die Hochgeschwindigkeitskupplung
15 die Geschwindigkeit des Papiers auf den gewünschten Geschwindigkeitswert steigert. An dieser Stelle hört das Hochpegelsignal vom
Treiber 127 auf, und der Niederpegeltreiber 129 arbeitet weiter, wobei die Hochgeschwindigkeitskupplung 15 auf
ihrer Normalgeschwindigkeit steht, welche beispielsweise das Papier mit 190,5 cm/Sekunde antreibt. Wird
ein Impuls auf der Leitung 93 erzeugt, dann wird FF3 über das ODER-Tor 81 eingestellt und FF4 zurückgestellt.
Auf diese Weise wird die Hochgeschwindigkeitskupplung entregt und die Niedergeschwindigkeitskuppiung
eingerückt, wie es im Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben wurde. Wird ein Stopsignal vom Bandleser
abgetastet, wie es bei der Ausführungsform nach F i g. 1 beschrieben worden ist, dann wird auf der Leitung 91 ein
Impuls erzeugt, welcher FF2 einstellt durch Aufbringung eines Impulses auf das UND-Tor 79, während FF3
über das ODER-Tor 97 zurückgestellt wird. Dadurch wird die Niedergeschwindigkeitskupplung 13 entregt
und die Bremse 19 in der vorher beschriebenen Weise angelegt. Wiederum erhält das UND-Tor 79 seinen
Ausgang vom »0«-Ausgang von FF4, so daß es zu einer elektrischen Sperrung kommt und damit sichergestellt
ist daß die Bremse nicht angelegt wird, während die zweite Kupplung eingerückt ist.
Will man die erste und zweite Kupplung parallel betreiben, wodurch man eine noch höhere Beschleunigung
vom Stillstand auf die niedrige Geschwindigkeit erhält dann wird der Kreis nach F i g. 4 vorgesehen, der
dann an die Stelle der logischen Schaltung tritt die durch den gestrichelten Block 58 in F i g. 1 angedeutet
ist. Die Elemente der Fig.4 sind die gleichen wie diejenigen innerhalb des Blockes 58 außer einer
zusätzlichen Leitung von der Ccmputerklemme 82 zu einem Schalter 56 und einem getrennten Eingang zur
»S«-Klemme von FF4.
Wird bei 83 vom Computer ein das Ende einer Druckzelle anzeigender Impuls aufgenommen, dann
entregt dieser Impuls die Bremse durch Anlegen eines Impulses an die »Ä«-Klemme von FF2 und erregt die
erste Kupplung durch Anlegen eines Impulses an die »S«-Klemme von FF3, wie es im Zusammenhang mit
den F i g. 1 und 3 erörtert wurde. Außerdem wird angenommen, daß der Schalter 56 geschlossen ist und
den Kreis zur »ÄK-Klemme von FF4 schließt Die
zweite Kupplung wird dann erregt, so daß ein Parallelbetrieb von Hochgeschwindlgkeits- und erste
Kupplungen entsteht Es ist dann noch eine getrennte
Verbindung zur »S«-Klemme von FFA erforderlich, um
ein Anlegen eines Impulses an die »/?«-Klemme von
FF3 zu vermeiden.
Man muß dafür Sorge tragen, daß das Formatband einen Impuls auf die Leitung 95 dann aufbringt, wenn
das Papier die niedrigere Geschwindigkeit erreicht. Dieser Impuls auf der Leitung 95 stellt, wie bei den
vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen FF3 zurück und verhindert ein Durchbrennen der ersten
Kupplung, wenn die Papiergeschwindigkeit über die niedrige Geschwindigkeit hinzu zunimmt, weil auch die
zweite Kupplung erregt ist.
Soll ein Parallelbetrieb der Kupplungen (unter der Niedergeschwindigkeit) in allen Fällen zur Anwendung
kommen, dann kann man den Schalter 56 weglassen und die Leitung von der Klemme S3 läuft unmittelbar zur
»S<<-Klemme von FF4. Bei Einsatz des Schalters
erreicht man jedoch eine größere Anpassungsfähigkeit,
da man von Hand den Schalter bei Bedarf schließen oder öffnen kann. Bei manchen Formaten kann es
wünschenswert sein, den Parallelbetrieb anzuwenden, wenn beispielsweise wiederholt lange Sprünge vorzunehmen
sind, von denen keiner ein Minimum von 36,5 mm überschreitet, die für Hochgeschwindigkeitsbetrieb
erforderlich sind.
Es ist ferner noch darauf hinzuweisen, daß die abgeänderte Ausführungsform nach F i g. A mit oder
ohne die abgeänderte Ausführungsform nach F i g. 3 zum Einsatz kommen kann, wobei keine weitere
Änderung der Schaltung außer der eben erläuterten erforderlich ist. Darüber hinaus ergeben sich Änderungen
in der logischen Schaltung der Blöcke 58 und 59 über diejenigen, die anhand der F i g. 4 erläutert worden
sind, für den Fachmann von selbst, so daß beispielsweise der Parallelkupplungsbetrieb gänzlich von der Information
auf dem Formatband gesteuert werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche:!. Vorschubeinrichtung für eine Papierbahn mit einer Antriebswelle, die von einem Antriebsaggregat angetrieben und mit der Papierbahn gekoppelt ist, sowie mit einem Formatträger, der für einen mit der Papierbahn synchronen Vorschub an die Antriebswelle angeschlossen ist, sowie mit einer Steuereinrichtung, die das Antriebsaggregat entsprechend den auf dem Formatträger aufgezeichneten Steuerinformationen steuert, dadurch gekenn ζ e i c h η e t, daß der Formatträger (23) über eine separat lösbare Kupplung (29, 31) an die Antriebswelle (11) angeschlossen ist
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung mit ihrem Eingang an einen ein Einschaltsignal für eine Antriebswellenbremse (19) führenden Ausgang einer Steuerschaltung (59) angeschlossen sowie mit einem Schalter (85) verbunden ist
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung mit einem Sekundärantrieb (33, 35) für den Formatträger (23) gekoppelt ist, der bei Trennung der Kopplung des Formatträgers (23) mit der Antriebswelle (11) den Formatträger unabhängig von der Antriebswelle (11) vorschiebt.
- 4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Formatträger über eine zusätzliche handbetriebene Kupplung (29) an die Antriebswelle (11) angeschlossen ist.
- 5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Formatträger eine Kopfzeile kodiert ist; und daß eine Formatträger-Leseeinrichtung (27) bei Ertasten der Kopfzeile an den Sekundärantrieb (33, 35) ein Abschaltsignal sowie an die lösbare Kupplung ein Einkuppelsignal abgibt.
- 6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der endlose Formatträger (23) um eine Formatträgerantriebswelle (21) sowie eine weitere Welle (39) umläuft, welche gegenüber der Formatträgerantriebswelle (21) in Längsrichtung des Formatträgers verschiebbarist.
- 7. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärantrieb einen Elektromotor (35) aufweist, dessen Abtriebswelle mit einer mit der Formatträgerantriebswelle (21) fest verbundenen Platte (47) in Reibschluß steht; und daß der Motor um eine zur Formatträgerantriebswelle (21) senkrechte Achse durch einen Elektromagneten (41) verschwenkbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1941981C3 true DE1941981C3 (de) | 1982-03-25 |
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ID=25133216
Family Applications (1)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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