DE194045C - - Google Patents

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DE194045C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKS 194045'-KLASSE 5Od. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1906 ab.
Man war in letzter Zeit bestrebt, unter dem Namen »freistehende Plansichter« Flachsichter zu bauen, welche bloß auf dem Boden festgeschraubt werden und keine weitere Verbindung mit dem Gebäude haben. Bei allen diesen Plansichtern ließ sich aber ein Beben des Gestelles nicht vermeiden und infolgedessen ein einwandfreier Gang auch nicht erreichen. Es ist nun zwar ein Flachsichter
ίο bekannt geworden, der diesem Übelstande durch Anwendung einer steifen Deckenverbindung des Gestelles vorbeugt. Diese Ausführung hat aber zur Folge, daß unter Umständen durch die starre Verbindung des Gesteiles mit der Decke Spannungen in das Säulengestell der Maschine kommen, welche von den nicht zu verhütenden Bewegungen der Gebälke in Mühlengebäuden herrühren.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Plansichter mit zur Aufhängung der Siebe dienendem Säulengestell, welcher derart eingerichtet ist, daß er die Vorteile einer freistehenden Maschine bietet, d. h. nur vom Bodengebälk abhängig ist und dabei ein
Übertragen des senkrechten Bebens des Deckengebälkes auf die Gestellsäulen verhütet.
Der neue Plansichter kennzeichnet sich dadurch, daß die Säulen des Gestelles, die bei Lagerung der Triebteile in einem einzigen starren Lagerbock nur zur Aufhängung der Siebe dienen, am Kopfende durch eine an der Decke befestigte Führung derart lose geführt werden, daß bei Verhinderung des Bebens des Gestelles die Übertragung von Schwingungen der Decke in senkrechter Richtung auf die Säulen vermieden wird. Durch diese Einrichtung wird also nicht nur das Beben des Gestelles verhindert, sondern es können auch senkrechte Schwankungen oder Schwingungen der Decke, die unter gewissen Verhältnissen im Mühlenbetrieb unvermeidlich sind, keinesfalls auf die Säulen übertragen werden, so daß Materialspannungen u. dgl. in ihnen verhütet werden und so deren Bestand und Betriebssicherheit dauernd gewährleistet sind.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den neuen Plansichter in senkrechtem Schnitt, Fig. 2 zur Hälfte in Stirnansicht und Fig. 3 im Grundriß. Fig. 4 und 5 stellen in größerem Maßstäbe die obere Säulenführung des Gestelles dar.
Die allgemeine Bauart des Sichters als bekannt vorausgesetzt, bezeichnet α den mittleren, aus einem Stück bestehenden Lagerbock zur Aufnahme und Lagerung der Triebteile b, c und der Füße der Gestellsäulen d, die zur Aufhängung der Siebstapel e dienen und bis in die Nähe der Decke reichen. Hier reichen sie mit ihrem Kopfende in eine an der Decke befestigte Führungshülse f lose hinein, wie dies Fig. 4 und 5 zeigen, so daß also die Verbindung der Säulen mit der Decke in senkrechter Richtung lose, d. h. nachgiebig ist.
Der wesentliche Unterschied gegenüber der bekannten Sichtevorrichtung besteht also im Verlassen einer steifen Deckenverbindung und Anwendung einer oberen losen Säulenführung /. Dadurch wird erreicht, daß die Säulen d oben festgehalten sind, ohne daß dabei durch Heben und Senken der Decke
oder ihres Gebälkes äußere Kräfte auf die Säulen übertragen werden.
Die Fig. 4 und 5 stellen eine zweckmäßige Ausführungsform der Säulenführung / dar. Die Führungshülse f, die an der Decke befestigt ist, trägt in ihrem Innern vermittels dreier Stellschrauben g den eigentlichen Führungsring h, in dem das Säulenkopfende durch Kugeln m lose geführt ist. Die Schrauben g ermöglichen die genaue senkrechte Einstellung der Säulen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Plansichter mit zur Aufhängung der Siebe dienenden und mit der Decke verbundenen Gestellsäulen, dadurch gekennzeichnet, daß · die Gestellsäulen am Kopfe in der Deckenverbindung durch eine eine Höhenverschiebung zulassende Führung (f> W geführt werden, die die Übertragung von Schwingungen der Decke in senkrechter Richtung auf die Säulen verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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