DE1939103C3 - Gedeckelt stapelbarer Kunststoff-Eimer - Google Patents
Gedeckelt stapelbarer Kunststoff-EimerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen gedeckelt stapelbaren, leicht konischen Kunststoffeimer.
Solche Eimer mit 10 bis 20 I Inhalt werden zur Lagerung und zum Versand von Massen, wie Marmelade,
Marinaden, Chemikalien, Farbe, Speiseeis, viel verwendet.
Der Deckel solcher Eimer hat einen Rinnenring, der den Eimerrand überfängt und sich mit einem Flansch
gegen die Innenseite des Eimers abstützt (vgl. zum Beispiel französische Patentschrift 12 31 761).
Bei bekannten Eimern dieser Art (britische Patentschrift 11 45 924) weist der Deckel zwischen seinem
Mittelteil und dem Rinnenring eine m;t radialen Rippen versehene Rinne auf. Der Rippenkranz des Deckels
verzahnt sich mit einem Rippenkranz am Boden des auf den Deckel gesetzten Eimers und verhindert so
eine relative Drehbewegung der beiden Eimer gegeneinander.
Werden Stapel gefüllter Eimer dieser Art mit Lastkraftwagen
oder in Eisenbahnwaggons befördert, so ruht zumindest auf dem Deckel des untersten Eimers
ein erhebliches Gewicht. Dieses Gewicht kann infolge kurzzeitiger Massenbeschleunigung, verursacht durch
fahrbahnbedingte vertikale Stöße dieser Transportmittel, so ansteigen, daß der Deckel in den Eimer gedrückt
oder zumindest die Verbindung zwischen Eimerrand und Deckel undicht wird. Durch Stegverstärkung des
Deckelrandes (USA.-Patentschrift 33 21124) konnte dieser Mangel nicht beseitigt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gedeckelt stapelbaren Kunststoffeimer zu schaffen,
welcher im Stapel transportbedingte vertikale Stöße ohne bleibende Verformung übersteht.
Diese Aufgabe ist bei dem Eimer der Erfindung dadurch gelöst, daß die mit radialen Rippen versehene
Rinne zwischen Mittelteil und Rand des Deckels nach innen offen ist, die Rippen die Rinne ganz durchsetzen
und die dem Rinnengrund zugeordnete Außenfläche die Stützfläche des darauf gesetzten Eimers bildet, ferner
daß der Eimermantel unter dem Randwulst mit dem Eimermantel einstückige nach außen abstehende
Reifen und dazwischenliegende achsparallele Verbindungsrippen aufweist.
Reifen und Verbindungsrippen sind von im Querschnitt
viereckigen Transportkisten her bekannt (österreichische Patentschrift 2 41 329). Man hat auch zum
Einfrieren von Lebensmitteln Spezialbehäker konstruiert (USA.-Patentschrift 33 07 739), bei denen die im
Querschnitt rechteckigen Behälter beim Stapeln nicht auf dem ganzen Deckel des darunterstehenden Behälters
ruhen, sondern auf besonderen, an den vier Ecken vorgesehenen Stützen, welche gleichfalls durch Reifensektoren
und Verbindungsrippen versteift sind. Diese Konstruktion läßt sich jedoch nicht auf Eimer mit rundem
Querschnitt und überall gleich dicker Wandung übertragen. Außerdem führt die Versteifung des Behälterrandes
allein ebensowenig zu einer Lösung der Aufgabe wie die Versteifung des Deckelrandes für sich
allein.
Mit beider, Lösungen gleichermaßen kombiniert ist die Ausbildung des Eimermantels derart, daß er im Bereich
des größten Durchmessers unmittelbar unter dem Randwulst mit ihm einstückig nach außen abstehende
Reifen und achsparallele Verbindungsrippen hat.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, und zwar ist
F i g. 1 eine Gesamtansicht des Eimers,
F i g. 2 die Verbindung des Eimerrandes mit dem Deckel nach F i g. 1 im einzelnen und
F i g. 3 eine Ansicht der Verbindung nach F i g. 2 von unten.
Der Eimer mit kreisrundem Querschnitt ist mit 10, sein Mantel mit 12 bezeichnet. Er ist, wie bei Eimern
üblich, leicht konisch, nach oben offen und nach unten durch einen Boden 14 geschlossen.
Der Eimer 10 hat einen Randwulst 20 und dicht unterhalb dieses Randwulstes außen Versteifungsreifen
24, die durch achsparallele Rippen 26 verbunden und so in sich versteift sind. Der Deckel des Eimers 10 ist mit
16 bezeichnet. Sein Rand bildet einerseits einen Rinnenring 18, mit dem er den Ringwulst 20 am EinTerrand
übergreift, andererseits einen Flansch 22, mit dem er dem Mantel 12 innen dicht anliegt.
Zwischen dem Mittelteil des Deckels 16 und dem Flansch 22 befindet sich eine Ringrinne 28, die nach
unten offen ist. Sie ist von einer großen Zahl radialer Rippen 30 durchsetzt. Der Boden 14 (F i g. 1 bis 3) des
bei Stapelung auf den Deckel 16 des Eimers 10 gesetzten zweiten Eimers ist durch Dreieckrippen 34 versteift
(F i g. 2) und ruht mit dem Rand eines Ringansatzes 36
dem Außenmantel der Ringrinne 30 auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Gedeckelt stapelbarer, leicht konischer Kunststoffeimer, dessen Deckel mit einem Rinnenring den Eimerrandwulst überfängt und sich mit einem Flansch gegen die Innenseite des Eimers abstützt, wobei der Deckel zwischen seinem Mittelteil und dem Rinnenring eine mit radialen Rippen versehene Rinne aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (28) nach innen offen ist, die Rippen (30) die Rinne (28) ganz durchsetzen und die dem Rinnengrund zugeordnete Außenfläche die Stützfläche des darauf gesetzten Eimers bildet, ferner daß der Eimermantel (12) unter dem Randwulst (20) mit dem Eimermantel (12) einstückige nach außen abstehende Reifen (24) und dazwischenliegende achsparallele Verbindungsrippen (26) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75633968A | 1968-08-02 | 1968-08-02 | |
| US75633968 | 1968-08-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1939103A1 DE1939103A1 (de) | 1970-07-23 |
| DE1939103B2 DE1939103B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE1939103C3 true DE1939103C3 (de) | 1976-03-04 |
Family
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