DE1937802C3 - Schleifmaschine für ringförmige Werkstücke - Google Patents

Schleifmaschine für ringförmige Werkstücke

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/06Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding races, e.g. roller races

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

se Kugellagerringe. Diese Werkstücke 1 werden auf einen Aufnahmedorn 2, der einen besonderen Aufnahmezapfen 3 aufweist, aufgesetzt, über Druckmittelzentrierung zentriert, mit Hilfe einer besonderer. Antriebseinrichtung angetrieben und mit aufsetzbaren Schleifsteinen 4 bearbeitet. Dabei sind zunächst zwei Aufnahmezapfen a, b vorgesehen und ist vor diesen eine Magazinscheibe 5 angeordnet. Die Magazinscheibe 5 besitzt mehrere den Aufnahmezapfen 3 sowie e:ier Werkstückeinführungseinrichtung 6 und einer Werkslückaussk. !!einrichtung 7 zugeordnete, zum Aufsetzen eines Schleifsteines 4 auf die Werkstücke 1 einseitig mit Randöffnungen 8 versehene Werkstückaufnahmen 9. In die Werkslückaufnahmen 9 sind die Aufnahmezapfen 3 für die Werkstücke 1 in Richtung des Pfeiles 10 verschiebbar. Die Magazinscheibe 5 ist auf eine Schaltwelle 11 aufgesetzt und damit bei nicht in die Werkstücke 1 eingeschobenen Aufnahmezapfen 3 mit ihren Werkstückaufnahmen 9, von der Werkstückeinführungseinrichtung über die Aufnahmezapfen 3 bis zur Werkslückausstoßeinrichiung 7 schrittweise umschaltbar. Die Antriebseinrichtung besteht aus hülsenförmigen Spindeln 12, die die Aufnahmedorne 2 umgeben und die ihrerseits angetrieben sind. Die Werkstücke 1 werden von an einer Schwinge 13 gelagerten Andrückrollen 14 gegen den Rand der Spindeln 12 gedruckt und dadurch mitgenommen. Die Spindeln 12 sind über einen Zahnkeilriemen 19 angetrieben, die Andrückrollen 14 sind nur geschleppt. Insbesondere aus der Fig.4 erkennt man, daß die ausgefahrenen Aufnahmedorne 2 mit einem Außenkonus 15 in eine entsprechend konische Lagerausnehmung einer Lagerplatte 16 einfassen und dadurch zentriert sind. Die Aufnahmedorne 2 sind im übrigen in einer feststehenden Lagerhülse 17 geführt, auf der auch die jeweils zugeordnete Spindel 12 gelagert ist. Im Ausführungsbeispiel ist außerdem ein Lager 18 zwischen Spindel 12 und Lagerplatte 16 zwischcngeschaltet. Man erkennt unmittelbar, daß bei der erfindungsgemäßen Schleifmaschine optimale Genauigkeit, insbesondere Rundheit, der bearbeiteten -to Flächen garantiert werden kann. Das beruht einerseits auf der Tatsache, daß mit einem feststehenden Aufnahmedorn 2 bzw. Aufnahmezapfen 3 und DruckmitteJzenirierung gearbeitet wird. Das beruht aber auch darauf, daß die Achse dieser Maschinenelemente 2, 3 mit der Achse der Spindel 12 bei der beschriebenen Anordnung ohne Schwierigkeiten zu genauem Fluchten gebräche werden kann, so daß auch Fluchtungsungenauigkeiten ausgeschaltet werden.
Sollen mit der erfindungsgemäßen Schleifmaschine ringförmige Werkstücke 1, beispielsweise Kugellagerringe, auf ihrer Außenseite bearbeitet werden, so werden die Werkstücke 1 mit der Werkstückeinführungseinrichtung 6 zunächst bei 1 in die dort vorstehende Werkstückaufnahme 9 eingeführt. Die Werkstückeinführungseinrichtung 6 kann in an sich bekannter Weise gestaltet sein. Danach schaltet die Magazinscheibe 5 bei zurückgefahrenen Aufnahmezapfen 3 im Ausführungsbeispiel um 90" weiter, so daß sich das bei I in die Werkstückaufnahme 9 eingesetzte Werkstück 1 in der Stellung II befindet und dort einer Vorschleifbehandlung, beispielsweise einer Vorfinishbehandlung, unterzogen werden kann. Während dieser Bearbeitung wird ein weiteres Werkstück 1 bei I in die Magazinscheibe 5 eingesetzt, wo jetzt die nächste Werkstückaufnahme 9 vorsteht. Nach Beendigung des Vorschleifens schaltet die Magazinscheibe wiederum um 90" weiter, nachdem die Aufnahmezapfen 3 wieder zurückgefahren sind. Dann befindet sich das vorgeschliffene Werkstück 1 in der Stellung 111, wo es fertiggeschliffen, beisp.eisweise fertiggefinished werden kann. Da.s im Beispiel an zweiter Stelle eingeführte Werkstück 1 in der zugeordneten Werkstückaufnahme 9 befindet sich nunmehr in der Stellung II, während über die Werkstückeinführungseinrichtung 6 ein weiteres Werkstück 1 in die nunmehr bei der Werkstückeinführungseinrichtung 6 vorstehende Aufnahme 9 eingesetzt werden kann ... und so weiter fort. Während des Fortschaltens von der Werkstückeinführungseinriehlung 6 über die Aufnahmedorne 2 bis zur Werkstückaussioßcinrichtung 7 befinden sich die zu bearbeitenden Werkstücke 1 stets in der gleichen Werkstückaufnahme 9 der Magazinscheibe 5. Die Werkstückausstoßeinrichtung 7 ist in an sich bekannter Weise gestaltet und aus Gründen der Deutlichkeit hier nicht im Detail beschrieben worden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schleifmaschine, insbesondere Feinschleifmaschine, für ringförmige, auf der Außenseite mittels aufsetzbarer Schleifsteine zu bearbeitende Werkstücke, vorzugsweise Kugellagerringe, mit zumindest zwei ortsfest gelagerten, drehangetriebenen und stirnseitig an den Werkstücken zu ihrer Drehmitnahme anliegenden Spindeln, ferner mit an axial verschiebbaren drehfesten Pinolen angeordneten Aufnahmezapfen für die darauf druckmittelzenirierten Werkstücke und mit im Bereich jedes Aufnahmezapfens angeordneter und auf die von den Spindeln abgewandte Stirnseite des Werkstückes wirkender Andrückvorrichtung sowie mit einer vor den Spindeln auf einer Schaltwelle angeordneten und schrittweise umschaltbaren Magazinscheibe mit mehreren mit Randöffnungen versehenen Werkstückaufnahmen, wobei die Werkstückaufnahmen zwecks stufenweise feinerer Bearbeitung der Werkslücke unter Umschalten der Magazinscheibe von einer Werkstückeinführungsposiiion über die Spindeln und den ihnen zugeordneten Schleifsteinen zu einer Werkstückausstoßeinrichtung überführbar sind und die Aufnahmezapfen der je in einer feststehenden Lagerhülse geführten Pinolen in die Werkst Inkaufnahmen einschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pinolen der Aufnahmezapfen (3) im ausgefahrenen Zustand mit einem Außenkonus (15) in einer entsprechenden konischen Lagerausnehmung einer Lagerplatte (16) der feststehenden Lagerhülsc (17) zentriert sind, daß auf der Lagerhülse (17) und an der Lagerplatte (16) die Spindeln (12) gelagert sind und daß die Andrückvorrichtung für die Werkstücke (1) in an sich bekannter Weise von an einer Schwinge (13) gelagerten Andrückrollen (14) gebildet ist.
    Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine, insbesondere Feinschleifmaschine, für ringförmige, auf der Außenseite mittels aufsetzbarer Schleifsteine zu bearbeitende Werkstücke, vorzugsweise Kugellagerringe, mit zumindest zwei ortsfest gelagerten, drehangetriebenen und stirnseitig an den Werkstücken zu ihrer Drehmitnahme anliegenden Spindeln, ferner mit an axial verschiebbaren drehfesten Pinolen angeordneten Aufnahmezapfen für din darauf druckmittelzentrierten Werkstücke und mit im Bereich jedes Aufnahmezapfens angeordneter und auf die von den Spindeln abgewandte Stirnseite des Werkstücks wirkender Andrückvorrichtung sowie mit einer vor den Spindeln auf einer Schaltwelle angeordneten und schrittweise umschaltbaren Magazinscheibe mit mehreren mit Randöffnungen versehenen Werkstückaufnahmen, wobei die Werkstückaufnahmen zwecks stufenweise feinerer Bearbeitung der Werkstücke unter Umschalten der Magazinscheibe von einer Werkstückseinführungsposition über die Spindeln und den ihnen zugeordneten Schleifsteinen zu einer Werkstückausstoßeinrichtung überführbar und die Aufnahmezapfen und der je in einer feststehenden Lagerhülse geführten Pinolen in die Werkstückaufnahmen einschiebbar sind.
    Eine derartige Schleifmaschine ist in dem älteren deutschen Patent 17 52 520 beschrieben. Die insoweit beschriebenen Maßnahmen lassen eine wohl definierte Zentrierung zu und haben sich an und für sich bewährt Der Aufnahmezapfen und die jeweils zugeordnete Spindel sind jedoch getrennt voneinander an unterschiedlichen Teilen des zugeordneten Maschinengestell gelagert. Wo Erschütterungen in Kauf genommen weiden müssen, kann unterschiedliches Schwingungsverhalten dieser Maschinenteile auftreten, was sich auf die Bearbeitung der Werkstücke in nachteiliger Weise
    ίο auswirken könnte.
    Bekannt ist auch eine ohne Magazinscheibe arbeitende Schleifmaschine für ringförmige Werkstücke (DE-GM 66 01 757), bei welcher das in einer Aufnahme oder in einem Zapfen druckmittelzentrierte Werkstück mittels Andrückrollen gegen den Rand der zugeordneten Spindel gedruckt wird. Die Spindel einerseits oder die Aufnahme oder der Zapfen andererseits sind jedoch auch hier völlig voneinander getrennte Bauteile. Ferner sind Schleifmaschinen für ringförmige Werkstücke bekannt (US-PS 2S 42 900, 27 71 714), bei denen das in axialer Richiung gegen die Spindel gedruckte Werkstück radial durch am Umfang angeordnete ortsfeste Stützschuhe gehalten wird. Ungenauigkeiten in der Anordnung dieser Stützschuhe werden jedoch voll auf
    die zu bearbeitende Fläche des Werkstückes übertragen.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifmaschine der eingangs beschriebenen Gattung so weiter zu entwickeln, daß durch unterschiedliches Schwingungsverhalten der zugeordneten Maschinenteile hervorgerufene Fehler nicht mehr auftreten können.
    Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Pinolen der Aufnahmezapfen im ausgefahrenen Zustand mit einem Außenkonus in einer entsprechenden konischen Lagerausnehmung einer Lagerplatte der feststehenden Lagerhülse zentriert sind, daß auf der Lagerhülse und an der Lagerplatte die Spindeln gelagert sind und daß die Andrückvorrichtung für die Werkstücke in an sich bekannter Weise von an einer Schwinge gelagerten Andrückrollen gebildet ist.
    Die mit der Erfindung erreichten Vorteile werden im wesentlichen darin gesehen, daß Spindel und Aufnahmezapfer. praktisch als gemeinsames Bauteil und Element im Maschinengestell untergebracht sind, wobei die hülsenartige Spindel in wohl definierter Weise auf den zugeordneten Aufnahmezapfen zentriert ist. Fluchtungsfehler zwischen diesen Bauteilen sind somit vollständig ausgeschaltet. Unterschiedliches Schwingungsverhalten der genannten Bauteile ist praktisch nicht möglich. Im Ergebnis lassen sich somit auf der erfindungsgemäßen Schleifmaschine Werkstücke herstellen, die selbst extremen Anforderungen an die Genauigkeit und insbesondere Rundheit genügen.
    Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
    Fig. 1 die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine,
    Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 1,
    F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach F i g. 1 und
    Fig.4 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig.3 in nochmals vergrößertem Maßstab.
    Die in den Figuren dargestellte Schleifmaschine ist eine Feinstschleifmaschine für ringförmige, auf der Außenseite zu bearbeitende Werkstücke 1, vorzugswei-
DE1937802A 1968-03-28 1969-07-25 Schleifmaschine für ringförmige Werkstücke Expired DE1937802C3 (de)

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FR6912545A FR2010416A1 (de) 1968-03-28 1969-04-22
US830264A US3562960A (en) 1968-03-28 1969-06-04 Apparatus for the grinding,honing and abrasive finishing of annular workpieces,especially bearing rings
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DE1937802B2 DE1937802B2 (de) 1974-02-07
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DE1937802A1 (de) 1971-02-18

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