DE1935239U - Entnahmegefaess zur gewinnung von wasserproben aus unterschiedlichen wassertiefen. - Google Patents

Entnahmegefaess zur gewinnung von wasserproben aus unterschiedlichen wassertiefen.

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DE1935239U DE1965W0036319 DEW0036319U DE1935239U DE 1935239 U DE1935239 U DE 1935239U DE 1965W0036319 DE1965W0036319 DE 1965W0036319 DE W0036319 U DEW0036319 U DE W0036319U DE 1935239 U DE1935239 U DE 1935239U
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RA.669 615*22.1265 2i.nWWB t
Dipl.-lng. R. H. Bahr wm
_.._, _ _ . . 469 Herne, den
DipL-PhyS. E. BetZler FreingrathstraBe 19 Postfach 140
Dipl.-lng. W. Herrmann-Trentepohl Fernsprecher: η θ γ η e 5 09 30 und 515
Telex 08 229 853
PATENTANWÄLTE ρ π 8 München 13, den
Alter St. Georgsplatz 9/11 Fernsprecher: München 352628 Telex 05 24 562
Postzustellung erbeten nach 469 Herne, Postfach 140
Akten-Nr. A 16 892 Χ/ΚΙ In der Antwort bitte angeben
Y/estfälische Berggewerkschaftskasse, Bochum, Herner Straße
"Entnahmegefaß zur Gewinnung von fasserproben aus unterschiedlichen Y/assertiefen"
Die feuerung "betrifft ein Entnahme ge faß zur Gewinnung von Wasserproben aus unterschiedlichen Wassertiefen mit an seinen Enden angebrachten Verschlüssen« Derartige Entnahme "gefäße dienen zur Kontrolle des Chemismus von verschiedenen Wasserschichten und ermöglichen eine Entnahme von Proben nicht nur am Oberflächenwasser, sondern zusätzlich in genau horizontierbaren Wasserschichten unterhalb der Wasseroberfläche»
Solange man solche Entnahmegefäße bekannter Art in verhältnismäßig geringen Wassertiefen einsetzt, entstehen keine Schwierigkeiten. Der Einsatz bekannter Entnahmegefäße bei der Kontrolle der Stand?rasserbildung in im Rahmen von
_ 2 —
Bankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 · Postscheckkonto: Dortmund 558 68 · Telegrammanschrift: Bahrpatente Hernewestfalen/Babetzpat München
Rationalisierungsmaßnahmen des Steinkohlenbergbaus stillgelegten Schächten, also bei unverhältnismäßig großen Teufen, hat jedoch gezeigt, daß die bekannten Entnahmegefäße dort versagen.
Die feuerung hat erkannt, daß dies eine Folge der unzureichenden Verschlüsse ist. Diese Verschlüsse sind bei großen Wassertiefen nicht dicht genug, so daß das Entnahmegefäß nach Absenken in solche Teufen statt mit einer Wasserprobe ter zurückkommt.
Durch die Neuerung wird ein Entnahmegefäß geschaffen, dessen Verschlüsse so ausgebildet sind, daß sie auch bei größten Wassertiefen zuverlässig arbeiten«
Gemäß dem Grundgedanken der Neuerung wird dies dadurch erreicht 5 daß die Verschlüsse aus zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen des ilntnahmegefäßes verschließenden und untereinander verbundenen Deckeln bestehen und daß wenigstens einer der Deckel mit die Verschlüsse offen und geschlossen haltenden Magneten zusammenwirkt.
Mit derartigen Magneten können verhältnismäßig große Kräfte auf die Verschlüsse aufgebracht werden, wobei es
gleichwohl möglich i&t? durch ruckartige, auf das Entnahmegefäß aufgebrachte Bewegungen den Verschluß oder den Öffnungsmagneten zu "betätigen,, Dabei sorgt die gegenseitige Verbindung der beiden Deckel dafür, daß eine gleichsinnige Betätigung der Deckel möglich ist«,
In bevorzugter Ausführungsform des Entnahmegefäßes gemäß der leuerung besteht dieses zweckmäßig aus einem mit den Deckeln verschließbaren Zylinder 9 wobei die Verbindung der Deckel durch eine axial durch den Zylinder geführte Verbindungsstange erfolgt«.
Die Anordnung der Magnete kann nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen. Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der leuerung werden jedoch Magnete nur an einem der Deckel und dann zweckmäßig am oberen Deckel vorgesehen,, Das erfolgt so, daß wenigstens ein Magnet an einem am oberen Ende des Gefäßes angebrachten Bügel befestigt ist, um den diesem Ende zugeordneten Deckel in von einem ihm am Gefäß zugeordneten Sitz abgezogenen Zustand zu halten und im Bereich dieses Sitzes wenigstens ein weiterer Verschlußmagnet der anderen Deckelseite gegenüber angeordnet ist»
Man kann aber selbstverständlich auch dem unteren Deckel
- 4
einen Magnet zuordnen, wenn es sich zeigt, daß im Hinblick auf die aufzubringenden Kräfte ein solcher Magnet erforderlich wird»
Die Abdichtung der Deckel kann naturgemäß auf übliche Weise erfolgen, d»h. hierzu können Dichtungen verschiedenster Art Verwendung finden. Es zeigt sich aber, daß es zweckmäßig ist, ohne derartige Dichtungen im Hinblick auf die Tatsache auszukommen, daß es sich häufig um aggressive Wässer handelte Beispielsweise stehen in stillgelegten Berwerksschäohten häufig stark salzhaltige Standwässer oder doch Standwasserschichten an, die zu Störungen an den Deckeldichtungen Anlaß geben können»
Besonders zweckmäßig ist es daher, die Neuerung praktisch so zu verwirklichen, daß der untere Yerschlußdeckel geschliffen ist und mit einem ihm und dem unteren Ende des Zylinders zugeordneten, ebenfalls geschliffenen Sitz zusammenwirkt. In diesem Falle läßt sich auf besondere Dichtmittel verzichten»
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles, auf sie demgemäß nicht beschränkt ist, näher erläutert ι es zeigen
Pig« 1 ein Bntnahmegefäß der Neuerung in Seitenansicht bei geöffneten Verschlußdeckeln und
I1Ig0 2 den Gegenstand nach Pig. 1 im Schnitt und mit geschlossenen Verschlußdeckeln»
Das in den Figuren dargestellte Entnahmegefäß dient zur Gewinnung von Wasserproben aus unterschiedlichen Wassertiefen und besitzt zu diesem Zweck eine mit 1 bezeichnete Aufhängevorrichtung, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Öse besteht, an die ein Seil oder ein Draht zum Absenken des Gefäßes angeschlagen werden kann« Diese Aufhängevorrichtung sitzt an einem gemäß dem dargestellten Ausfiihrungsbeispiel 4—sohenkeligen Bügel 2, der mit seinen Schenkeln an einen das Entnahmegefäß bildenden Zylinder 3 angeschlossen ist. Die oberen und unteren Enden dieses Zylinders sind durch einen oberen Deckel 4 bzw. einen unteren Deckel 5 verschließbar, untereinander sind die Deckel 4 und 5 mit Hilfe einer axial durch den Zylinder geführten Verbindungsstange 6 verbunden.
Auf einer am oberen Ende des Zylinders 3 angebrachten Brücke 7 sitzen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Yerschlußmagnete 8, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Permanentmagnete ausgebildet sindo An der
gegenüberliegenden Seite des Deekels 4 "befindet sich ein weiterer Magnet 9? der mit einer entsprechenden Haltevorrichtung 10 an den Bügel 2 "bzw. die Aufhängevorrichtung 1 fest angeschlossen ist.
A4
Die Verbindungsstange 6 ist bei ~¥$. im Zylinder 3 geführt. Der an ihrem unteren Ende angebrachte untere Verschluß-
Al
deckel ist geschliffen und hat einen Sitz 3*> im Gefäß,
der ebenfalls geschliffen ist, so daß besondere Dichtungen fortfallen, wie sich aus der lage des unteren Verschlußdeckels nach Pig« 2 ergibt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dem unteren
A3
Deckel 5 noch ein Magnet Jr*T zugeordnet, der im Zylinder 3 durch eine Brücke festgehalten wird« Dieser Magnet kann
aber gegebenenfalls auch entfallen»
Die Benutzung des vorstehend beschriebenen -^ntnahmegefässes geschieht in folgender Weise?
Das beschriebene Entnahmegefäß wird im geöffneten Zustand der Deckel 4 und 5 nach ^1Ig. 1 in einen Schacht oder
brunnen abgelassen. Bei diesem Vorgang wird der obere
Verschlußdeckel 4 von dem Magneten 9 festgehalten. Infolge der Verbindung des unteren Deekels 5 mit Hilfe der Ver-
"bindungsstange 6 ist in dieser lage des oberen Deckels auch der untere Deckel 5 von seinem Sitz 13 abgehoben. Taucht das Entnahmegefäß in das Wasser ein, so kann das Wasser ungehindert durch die untere Öffnung in den Zylinder eintreten und aus dem Zylinder durch die obere Öffnung austreten» Das hat zur PoIge, daß der obere Deckel 4 ausser durch die Kraft des Magneten 9 auch durch den Druck des strömenden Wassers in seiner geöffneten Stellung gehalten wird« Dadurch wird mit Sicherheit verhindert, daß die "beiden Yerschlußdeckel 4 und 5 sich "beim Absenken des Entnahmegefäßes lösen können«.
Es zeigt sich, daß diese überraschend einfache Vorrichtung "bis zti Teufen von 500 m und mehr einwandfrei funktioniert«
Ist die Wasserschicht erreicht, aus der die Probe entnommen werden soll, so wird mit einem verhältnismäßig geringen Druck an dem an der Aufhängevorrichtung 1 sitzenden seil das Entnahmegefäß nach oben gezogen« Dadurch wird ein Druck auf den oberen Yersohlußdeckel 4 aufgebracht, der sich demzufolge vom Haltemagneten 9 löst. Das führt dazu, daß die beiden Deckel 4 und 5 aus ihrer in Pig. I dargestellten Stellung in die Stellung gelangen, die in Pig. 2 dargestellt ist, so daß sich das Entnahmegefäß schließt ο Nun kann das Entnahmegefäß nach oben gezogen
werden und "bleibt dabei geschlossen., weil der Wasserdruck auf den oberen Deckel wirkt und diesen zusätzlich in auf seinen Sitz am Zylinder 5 gepreßten Zustand "belastet» Die Verschlußmagnete 8 sind selbstverständlich so stark ausgebildet, daß sie die Deckel auch im verschlossenen Zustand halten, wenn kein Wasserdruck auf den oberen Deckel wirkt, also "beispielsweise wenn das Gefäß über den Wasserspiegel hinaus gezogen wird. Dadurch ist es möglich, das Gefäß erst zu öffnen, wenn es an der Tagesoberfläche angekommen ist, um die entnommene Wasserprobe freizumachen.
Die durch die leuerung erzielbaren Vorteile "bestehen ersichtlich darin, daß das Verschließen und Öffnen des Entnahmegefäßes vollkommen zuverlässig und außerdem mit sehr einfachen Mitteln erfolgt» Is ist natürlich möglich, die Permanentmagnete durch Elektromagnete zu ersetzen, jedoch hat sich gezeigt, daß hierauf verziehtet werdän kann. Das ist vorteilhaft, weil dann mit dem Entnahmegefäß keine elektrischen Leiter zusammen abgesenkt werden müssen, um die Magnete zu betätigen.
Schutzansprüche

Claims (4)

  1. Ac P.A. 6GS 615*22.126!
    S e hu t zansprüche
    iintnahmegefäß zur Gewinnung von Wasserproben aus unterschiedlichen Wassertiefen mit an seinen Enden angebrachten Verschlüssen 9 d a d u r c h gekennzeichnet , daß die Verschlüsse aus zwei einander gegenüberliegende öffnungen des Entnahmegefäßes verschließenden und untereinander verbundenen Deckeln (4? 5) bestehen, und daß wenigstens einer der Deckel mit die Verschlüsse offen und geschlossen haltenden Magneten (8, 9) zusammenwirkt.
  2. 2. Bntnahmegefäß nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß das Entnahmegefäß einen mit den Deckeln (4? 5) verschließbaren Zylinder (3) bildet und die Deckel (4} 5) mit Hilfe einer axial im Zylinder angeordneten Verbindungsstange
    (6) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Entnahmegefäß nach den Ansprüchen 1 und 2 , d a durch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Magnet (9) an einem am oberen Ende des Gefäßes angebrachten Bügel (2) befestigt ist,
    - 10 -
    um den diesem Ende zugeordneten Deckel (4) in von einem ihm am Gefäß zugeordneten Sitz abgezogenen Zustand zu halten und im Bereich dieses Sitzes wenigstens ein weiterer Yerschlußmagnet (8) der anderen Deckelseite gegenüber angeordnet ist»
  4. 4. Entnahmegefäß nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet , daß der untere Verschlußdeekel (5) geschliffen ist und mit einem ihm und dem unteren Ende des Zylinders (3) zugeordneten., ebenfalls geschliffenen Sitz GuT) zusammenwirkt.
DE1965W0036319 1965-12-22 1965-12-22 Entnahmegefaess zur gewinnung von wasserproben aus unterschiedlichen wassertiefen. Expired DE1935239U (de)

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