DE193308C - - Google Patents

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DE193308C
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193308 KLASSE 50 d. GRUPPE
HEINRICH HENCKE in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nachspannen des Siebtuches bei Trommelfiltern, gemäß welcher die zum Aufwickeln der Enden des Siebtuches dienende Welle im Innern der Trommel in solcher Weise unter dem Einfluß einer Feder steht, daß das Aufwickeln des Siebtuches in Abhängigkeit von den Spannungen im Siebtuch selbsttätig erfolgt. Es kann infolgedessen nicht, mehr yor-
iö kommen, daß das Siebtuch sich auf der Trommel verschiebt und ein zu frühzeitiges Loslösen des auf ihm lagernden Trockengutes veranlaßt. Verziehungen oder Ausdehnungen des Tuches z. B. durch die Wärme des Trockengutes werden jederzeit durch die federnde Spannvorrichtung wieder selbsttätig ausgeglichen. Auch kann die neue Vorrichtung mit Leichtigkeit in bereits im Betriebe befindliche Filtertrommeln nachträglich eingebaut werden, ohne daß dazu, die Auswechselung von Teilen notwendig wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausf ühnihgsformen veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch eine mit der Spannvorrichtung versehene Filtertrommel,
Fig. 2 eine Stirnansicht gegen die Antriebsvorrichtung der Spann welle,
Fig. 3 ein teilweiser Querschnitt durch die Filtertrommel in größerem Maßstäbe,
Fig. 4 ein Längsschnitt durch eine Filtertrommel mit der zweiten Ausführungsform der Anspännvorrichtung und
Fig. 5 eine vergrößerte Einzeldarstellung der abgeänderten Spannvorrichtung im Querschnitt.
In dem dargestellten Beispiel besteht die Filtertommel in der üblichen Weise aus dem Innenmantel 1, dem Siebbelag 2 und dem zwischen beiden freigelassenen Hohlraum 3. In· der Wandung des einen Trommelschildes 4 sind gemäß Fig. 1 und 2 Kanäle 5 vorgesehen, die in den Hohlraum 3 münden und in beliebiger Weise an eine Luftpumpe angeschlossen werden. Dies hat den Zweck, in dem Hohlraum 3 ein Vakuum zu erzielen und mit dessen Hilfe dem Trockengut die Feuchtigkeit zu entziehen. Der Hohlraum 3 kann dabei in bekannter Weise durch Längsleisten 3' .in mehrere Räume unterteilt sein. Doch gehört dies und die Art der Trocknung selbst nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Um den Siebmantel 2 ist ein Siebtuch 6 gelegt, dessen Enden bei der Ausführung nach Fig· 1 bis 3 an einer Spannwelle 7 festgeklemmt sind. Die Befestigung geschieht hierbei gemäß Fig. 1 und 3 durch ein in eine entsprechende Aussparung der Welle 7 eingepaßtes Einsatzstück 8, das mit der Welle 7 in beliebiger Weise verbunden, z. B. verschraubt werden kann und die Siebtuchenden an der Spannwelle 7 festklemmt. Das eine freie Ende dert Spannwelle 7 ist mit einem Vierkant 9 zum Aufsetzen der Handkurbel 10 versehen. Durch Drehen der Kurbel 10 können die Enden des Siebtuches 6 in ge-
wünschter Weise so weit auf die Spannwelle 7 aufgewickelt werden, bis der Siebtuchbelag gleichmäßig und straff auf dem Siebmantel 2 anliegt.
Um ein selbsttätiges Wiederabwickeln des Siebtuches von der Spannwelle 7 zu verhindern, ist gemäß Fig. 2 ein Sperrad 11 auf der Welle 7 vorgesehen. Die dazugehörige federnde Sperrklinke 12 ist in einem Schwing-10, hebel 13 beweglich gelagert. Der Hebel 13 ist mit dem einen Ende mit der Welle 7 in loser Verbindung und nahe dem andern Ende mit einer Zugfeder 14 verbunden, deren anderes Ende an dem Trommelschild 4 befestigt ist. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß eine Drehung, der Kurbel 10 bei eingeschalteter Sperrvorrichtung nur in Richtung des Pfeiles x, d. h. zum Zwecke des Aufwickeins der Siebtuchenden auf die Welle 7, möglich ist. Eine Rückdrehung der Kurbel 10 mit der Welle 7 in der Pfeilrichtungj^ ist bei eingeschalteter Sperrvorrichtung nicht möglich:
Gemäß der Erfindung bewirkt nun die an dem Hebel 13 angreifende Feder 14 in Veras bindung mit der Sperrvorrichtung 11, 12 durch' Drehung der Welle 7 in der Pfeilrichtung χ eine selbsttätige Einstellung der Welle 7, so daß Längungen des Siebtuches ohne weiteres Zutun von selbst ausgeglichen werden.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen nur dadurch, daß an Stelle eines lösbar mit der Spannwelle 7 verbundenen Einsatzstückes in der Welle 7 ein Längsschlitz 15 vorgesehen ist, in den die Enden des Siebtuches 6 eingeführt werden. Die an den Knickkanten hervorgerufene Reibung hält, namentlich bei bereits teilweise aufgewundenem Tuch, letzteres durchaus sicher an der Spann welle fest.
Die Art der Einspannung des Siebtuches in oder an der Spannwelle kann beliebig ab^ geändert ausgeführt werden. Der Antrieb für diese kann beliebig von Hand oder mechanisch bewirkt werden. Statt der dargestellten Filtertrommel könnte selbstverständlich jede Trommel der bekannten Systeme mit der neuen Spannvorrichtung versehen werden. Wesentlich ist stets, daß im Innern der Filtertrommel und parallel zu ihrer Achse eine selbsttätig wirkende Spannwelle für das Siebtuch angeordnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Nachspannen des Siebtuches bei Trommelfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufwickeln der Enden des Siebtuches dienende Welle in solcher Weise unter dem Einfluß einer Feder steht, daß das Aufwickeln des Siebtuches in Abhängigkeit von den Spannungen im Siebtuch selbsttätig erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT193308D Active DE193308C (de)

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DE (1) DE193308C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2636611A (en) * 1950-04-28 1953-04-28 Lummus Co Wire-tensioning apparatus for drum filters
US2650713A (en) * 1950-03-01 1953-09-01 Tide Water Associated Oil Comp Tensioning apparatus
US3441145A (en) * 1966-12-01 1969-04-29 Ronald K Pearson Coil filter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2650713A (en) * 1950-03-01 1953-09-01 Tide Water Associated Oil Comp Tensioning apparatus
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