DE193236C - - Google Patents

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DE193236C
DE193236C DENDAT193236D DE193236DA DE193236C DE 193236 C DE193236 C DE 193236C DE NDAT193236 D DENDAT193236 D DE NDAT193236D DE 193236D A DE193236D A DE 193236DA DE 193236 C DE193236 C DE 193236C
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propellant
nozzles
steam
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fresh
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DENDAT193236D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14 c. GRUPPElO.
in GATESHEAD, Engl.
zum Vor- und Rückwärtsgang.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 28. Februar 1905 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft Turbinen derjenigen Gattung, bei denen die Laufradscheiben und die feststehenden Zwischenwände mit zwei konzentrischen Schaufelsätzen versehen sind und das Treibmittel zum Vorwärtsgang dem einen, gewöhnlich dem äußeren Schaufelsatz, zum Rückwärtsgang dem inneren Schaufelsatz zugeleitet wird. Es ist nun bei derartigen Turbinen bekannt, das Austreten des Treibmittels aus dem einen nach dem anderen Schaufelsatz dadurch zu vermeiden, daß in den Leitschaufelträgern Kanäle angeordnet sind, welche aus den Leitzellen in die Spalte zwischen Lauf- und Leiträdern führen, so daß der Leckdampf einen Gegendruck findet und dem nächsten Laufrad zugeführt wird. Diese bekannte Einrichtung zu verbessern, ist Zweck der Erfindung.
Nach der Erfindung wird eine kleine Menge des frischen Treibmittels von außen in die in den Leitvorrichtungen angeordneten Düsen eingeführt, welche an den Stellen ausmünden, wo ein Austreten des Treibmittels vermieden werden soll. Der Frischdampf tritt mit einer größeren Geschwindigkeit, als sie dem Treibmittel eigen ist, aus diesen Düsen aus und trifft gegen das wirkende Treibmittel, so daß letzteres verhindert wird, in den anderen Schaüfelsatz überzutreten.
Eine Ausführungsform des vorstehend gekennzeichneten Erfindungsgegenstandes ist in den Figuren an einer Dampfturbine dargestellt, von denen
Fig. ι ein Stück der Turbine -im Längsschnitt, ■ ,35
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie X- X in Fig. ι und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie Y-Y in Fig. 2 in größerem Maßstabe darstellt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Anbringung des Erfindungsgegenstandes für beide Schaufelsätze.
Die Laufradscheiben α, α (Fig. 1) sind in " bekannter Weise mit den äußeren Schaufelsätzen b zum Vorwärtslaufen und mit den inneren Schaufelsätzen c zum Rückwärtslaufen der Turbine besetzt. Die feststehenden Scheidewände d, d (Fig. I, 2 und 3) sind mit den entsprechenden Leitschaufelsätzen e,f besetzt)
Um ein Entweichen des Dampfes aus den inneren Laufschaufelsätzen c und den Düsen oder Leitschaufelsätzen f durch die Spalte zwischen den Scheiben und Zwischenwänden hindurch nach den äußeren Laufschaufel-
sätzen b zu verhindern, wenn die inneren Laufschaufelsätze c und Leitschaufelsätze f in Wirkung sind, werden in dem Steg g zwischen den beiden Leitschaufelsätzen e,f eine oder mehrere ringförmige Kammern h, h angeordnet, welche mit frischem Dampf gespeist werden können, wenn die inneren Laufschaufelsätze c und die Leitschaufelsätze/ in Wirkung sind. Diese Speisung mit Dampf
ίο erfolgt durch einen oder mehrere Dampfräume j, die zwischen Leitschaufelgruppen der äußeren Schaufeisätze angeordnet sind und durch Kanäle k mit den Kammern h, h in Verbindung stehen. Die Räume j stehen durch Kanäle η und Rohre 0 mit dem Dampfspeiseraum Ot für die inneren Laufschaufelsätze c der Turbine oder einer anderen Treibmittelquelle in Verbindung.
Die ringförmigen Kammern h, h lassen sich vorteilhaft dadurch bilden, daß der Steg g aus zwei Teilen ρ und q (Fig. 2 und 3) zusammengesetzt wird. Die Kammern h, h stehen mit seitlich angeordneten Ringdüsen r, r in Verbindung, die zwischen den Laufradscheiben α und den Scheidewänden, ,d am äußeren Umfange der inneren Schaufelsätze c und f ausmünden. Diese Ringdüsen r, r können durch die Seitenflächen der Ringe ρ und durch leichte gestanzte Blechstücke s, s (Fig. 3) gebildet sein, die an den Seiten der Teile q befestigt und mit Flanschen t, t versehen sind. Letztere ragen in entsprechende Nuten der Laufradscheiben α hinein. Die Düsen r, r sind derart geformt, daß der aus ihnen heraustretende Dampf eine größere Geschwindigkeit hat als das Treibmittel aus den Schaufelsätzen c und f. Der schneller ausströmende Dampf tritt in der Richtung des strömenden Treibmittels aus. In die Ringdüsen r, r sind die in geeigneten Abständen voneinander und unter einem Winkel angeordneten Schaufeln u, u eingesetzt, die verhüten, daß der austretende Dampf über dem Umfang der Ringe ρ kreist. Es können die Schaufeln u, U in einem Stück mit den Teilen s, s gestanzt sein.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß, wenn die inneren Lauf- und Leitschaufelsätze c bzw. f in Tätigkeit sind, eine gewisse Menge frischen Dampfes nach den Dampfräumen j und den Düsen r, r übertritt, aus denen der Dampf in Richtung der in Fig. 3 angedeuteten Pfeile mit größerer Geschwindigkeit austritt, wobei dieser Dampf gegen den durch die Zellen c,f hindurchströmenden wirkenden Dampf trifft und verhindert, daß letzterer in die äußeren Schaufelgruppen b und in die Leitschaufeln e gelangt.
Um ein Austreten des-Dampfes vorn an der ersten Laufradscheibe α zu verhüten, kann der die ersten Leitzellen tragende Ring ν mit einer ringförmigen Kammer w ausgerüstet sein, in welche durch einen Kanal χ frischer Dampf einströmt und an welcher sich eine ringförmige Düse y anschließt. Diese Düse ist ähnlich den Düsen r, r.
Der aus den Düsen r, r undy austretende frische Dampf vereinigt sich mit dem treibend wirkenden Dampf und unterstützt denselben beim Betrieb, während die Schaufeln u, u in den Düsen den austretenden Dampf richtig führen und verursachen, daß sich dieser Dampf mit dem treibend wirkenden Dampf innig vermischt, ohne das richtige Weiterströmen des letzteren zu stören.
Bei partiell beaufschlagten Turbinen brauchen die Düsen r, r , und / natürlich nicht den ganzen Umfang einzunehmen.
Wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, läßt sich der Erfindungsgegenstand zur Verhinderung des Austretens des treibend wirkenden Dampfes aus den äußeren Laufschaufeln b und Leitschaufeln e nach den inneren Laufschaufeln c und Leitschaufeln f verwenden, wenn erstere in Tätigkeit sind, d.h. wenn das Treibmittel den ersteren zugeführt wird. In diesem Falle werden außer den ringförmigen Kammern h, h, die mit den seitlichen Düsen r, r in Verbindung stehen und aus dem Dampfspeiseraum m (Fig. 1) durch ein Rohr 0, den Kanal u und die Dampfräume j,j mit frischem Dampf in der oben angegebenen Weise gespeist werden, in den Stegen g Ringkammern 2 angeordnet. Diese Kammern stehen mit den seitlichen Düsen 3, 3 in Verbindung, die zwischen den Laufradscheiben α und den Zwischen- oder Scheidewänden an oder in der Nähe der inneren Außenfläche der äußeren Lauf- und Leitschaufelsätze b bzw. e ausmünden.
Während des Betriebes der äußeren Lauf- und Leitschaufelsätze b bzw. e wird der Dampf aus dem Dampfspeiseraum 4 (Fig. 1) den Ringkammern 2, 2 durch ein dem Rohr 0 gleiches Rohr und durch einen Kanal S und Rohr 6 zugeleitet. Dieser Dampf tritt in Richtung der Pfeile (Fig. 4) aus und vermeidet ein Austreten des Treibmittels nach den inneren Lauf- und Leitschaufelsätzen c bzw. /.
Sind die Zwischenwände fortlaufend mit Leitschaufelsätzen e und_/ besetzt, so können so viel Leitschaufeln ausfallen, daß sich die Rohre j und 6 einsetzen lassen.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Spaltdichtung für Turbinen mit zwei konzentrischen Lauf- und Leitschaufelsätzen zum Vor- und Rückwärtsgang, bei welcher ein Durchtritt des Treibmittels durch die Spalte von dem einen zu dem jeweilig nicht im Betriebe befindlichen Schaufelsatze durch Einführung eines
    Treibmittels vermieden wird, das aus den in den Spalten angeordneten Düsen austritt, dadurch gekennzeichnet, daß frisches Treibmittel durch die Ringdüsen (r) geleitet wird, welches aus den Düsen (r) mit einer größeren Geschwindigkeit und einem größeren Druck austritt, als das an dieser Stelle wirkende Treibmittel hat.
  2. 2. Spaltdichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oder mehrerer ringförmiger, in den feststehenden Zwischenwänden vorgesehener Kammern (j), welche mit frischem Treibmittel gespeist werden und mit den seitlich angeordneten Düsen (r, r) verbunden sind, die in der Richtung des Treibmittelstromes ausmünden, so daß das aus den Düsen austretende ^frische Treibmittel gegen das wirkende Treibmittel antrifft und sich mit letzterem vermischt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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