DE1932309C3 - Antibiotikum 66-40 ("Sisomicin") und seine pharmazeutisch annehmbaren funktioneilen Derivate Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutischen Mittel - Google Patents
Antibiotikum 66-40 ("Sisomicin") und seine pharmazeutisch annehmbaren funktioneilen Derivate Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutischen MittelInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C07H—SUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
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- C07H15/20—Carbocyclic rings
- C07H15/22—Cyclohexane rings, substituted by nitrogen atoms
- C07H15/222—Cyclohexane rings substituted by at least two nitrogen atoms
- C07H15/226—Cyclohexane rings substituted by at least two nitrogen atoms with at least two saccharide radicals directly attached to the cyclohexane rings
- C07H15/234—Cyclohexane rings substituted by at least two nitrogen atoms with at least two saccharide radicals directly attached to the cyclohexane rings attached to non-adjacent ring carbon atoms of the cyclohexane rings, e.g. kanamycins, tobramycin, nebramycin, gentamicin A2
- C07H15/236—Cyclohexane rings substituted by at least two nitrogen atoms with at least two saccharide radicals directly attached to the cyclohexane rings attached to non-adjacent ring carbon atoms of the cyclohexane rings, e.g. kanamycins, tobramycin, nebramycin, gentamicin A2 a saccharide radical being substituted by an alkylamino radical in position 3 and by two substituents different from hydrogen in position 4, e.g. gentamicin complex, sisomicin, verdamycin
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Description
CH3 Π Ο NH2
NHCH3 HO-<^J>
CH2NH2 /~Γ
NH7
NH2
und seine pharmazeutisch annehmbaren funktioneilen Derivate.
2. Verfahren zur Herstellung der Antibiotika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man einen Mikroorganismus der Art Micromonospora inyoensis, insbesondere des Stammes
NRRL 3292, in an sich bekannter Weise in einem wäßrigen Nährmedium unter aeroben, vorzugsweise
submersen Bedingungen bebrütet und das so erhaltene Antibiotikum in freier Form oder
in Form eines pharmazeutisch annehmbaren funktionellen Derivats isoliert.
3. Pharmazeutische Zubereitung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung
gemäß Anspruch 1 neben einem üblichen inerten Träger.
Diese Erfindung bezieht sich auf das »Antibiotikum 66-40« (»Sisomicin«) genannte neue Breitbandantibiotikum,
das das Wachstum von grampositiven und gramnegativen Bakterien ungünstig beeinflußt, ferner auf ein mikrobiologisches Verfahren
zu seiner Herstellung und auf pharmazeutische Zubereitungen, die dieses Antibiotikum enthalten.
Das Antibiotikum kann in seiner freien Form oder in der Form seiner pharmazeutisch annehmbaren funktioneilen
Derivate hergestellt, isoliert und verwendet werden.
Gegenstand der Erfindung ist das Antibiotikum 66-40 (»Sisomicin«) mit der allgemeinen Formel
OH
NH2
NH2
und seine pharmazeutisch annehmbaren funktionel-
und seine pharmazeutisch annehmbaren funktionel-
Antibiotikum 66-40 (»Sisomicin«) ist ein biosynthetisches
Produkt, das durch Kultivieren eines das Antibiotikum 66-40 erzeugenden Stammes der Gattung
Micromonospora in einem wäßrigen Nähr-
medium erhalten wird.
Das Verfahren zur Herstellung des Antibiotikums 66-40 (»Sisomicin«) ist dadurch gekennzeichnet, daß
man einen Mikroorganismus der Art Micromonospora inyoensis, insbesondere des Stammes
NRRL 3292, in an sich bekannter Weise in einem wäßrigen Nährmedium unter aeroben, vorzugsweise
submersen Bedingungen bebrütet und das so erhaltene Antibiotikum in freier Form oder in Form eines pharmazeutisch
annehmbaren funktioneilen Derivats isoliert.
Der entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendete Mikroorganismus für die Herstellung des
neuen Antibiotikums wurde Micromonospora inyoensis genannt (im folgenden als M. inyoensis
bezeichnet). Diese Art wurde aus einer Erdprobe isoliert, die im Inyo National Forest in den White
Mountains von Kalifornien gezogen worden war. Eine der Charakteristiken dieses Stammes ist seine
Fähigkeit, das Antibiotikum 66-40 zu bilden. Eine
so Kultur von lebenden Organismen wurde in der Kulturensammlung
des Landwirtschaftsministeriums (Department of Agriculture) der Vereinigten Staaten
von Amerika, Northern Utilization Research and Development Division, Peoria, Illinois, hinterlegt,
ss wo sie mit der Nummer NRRL 3292 bezeichnet wurde. M. inyoensis ist aerob und wächst gut auf
der Oberfläche von verschiedenen festen und flüssigen Nährmedien. M. inyoensis zeigt besonders gutes
Wachstum und die Bildung des Antibiotikums unter submersen aeroben Bedingungen.
M. inyoensis ist durch eine Vielzahl von Kennzeichen von anderen Arten von Micromonospora
unterscheidbar. Nach 14-tägigem Bebrüten bei 24 bis 26° C auf einem Agar-Agar-Nährboden, der 3%
Amin Typ A (Sheffield Chemical Company, Norwich, New York), 1% Dextrose und 1,5% Agar-Agar
enthält, wird nur befriedigendes bis schwaches Wachstum beobachtet. Makroskopisch ist an der Luft kein
Mvzel sichtbar. Gelegentlich treten später wenige
«al entwickelte Kolonien an der Impfstelle auf. Auf
manchen Platten wird ein schwachrötüchbraunes "jjjjjjsionsföbiges Pigment, verbunden mit den Kolonien,
beobachtet. (Für die Beschreibung der beobachteten Farben wird folgendes System und werden
foteende Kennzeichen verwendet: Die Farbbezeich-Ljigen
bestehen aus 2 Teilen. Der erste ist ein r^jbname, entnommen dem Buch »Descriptive Color
Name Dictionary« von Taylor, Knoche und Granville (1950), herausgegeben durch Container
Corporation of America, USA, mit einer dem
carhnamen entsprechenden Farbkennziffer, wobei
rau«»·— ../-„i„, u„~~ \t ι.. - .
Nährmedium
Czapek-Agar
Tyrosin-Agar
Tyrosin-Agar
Pepton-Eisen-Agar
Wachstum befriedigend
Wachstum befriedigend, kein
diffusionsfähiges Pigment
Wachstum befriedigend, kein
diffusionsfähiges Pigment
Wachstum befriedigend, kein
diffusionsfähiges Pigment
Wachstum befriedigend, kein
diffusionsfähiges Pigment
IO
M. inyoensis ist fähig, verschiedene Kohlenstoff- und Stickstoffquellen zu verwerten. In Tabelle B
sind Beobachtungen über den Einfluß von Kohlehydraten auf das Wachstum zusammengestellt. Eine
Hie Kennziffer dem »Color Harmony Manual«, vierte "J«™«· «* «* wacnstum zusammengesieui. cmc
fiESoS»). herausgegeben durch Container Cor- IS ™«e«e Bewertung des Wachstumsgrades wird in
1"Sn of Amenca, entnommen worden ist. Der * !™fra.M?£Jum vorgenommen das aus 0^5% Hefe-
poration ,, . . .
zweite Teil der Farbbezeichnungen besteht aus einem Farbnamen und einer Zahl, die sich auf ein Synonym
oder annäherndes Synonym bezieht, entsprechend
lter Veröffentlichung »National Bureau of Standard /USA), Circular 553 vom 1. Novembei 1955«. Die
Farbe der Oberfläche der Kolonie variiert von ziegelrot g5oe — tiefbraun 55 bis mahagonibraun m6pi.
Mikroskopisch kann festgestellt werden, daß das Myzel lang, verzweigt und regelmäßig ausgebildet
ist Mit Hilfe von Phasenkontrastmikroskopie wird beobachtet, daß es nicht durch eine Scheidewand
getrennt (wandlos) ist. Der Durchmesser des Myzels beträgt ungefähr 0,5 μ. Die Sporen werden einzeln
auf einfachen Sporophoren von 1,0 bis 1,5 μ Durchmesser ausgebildet. Die Sporen haben eine unebene
Wand und sind eiförmig bis kugelförmig geformt.
M. inyoensis wächst gut bei 28 bis 37° C; kein Wachstum tritt bei 500C auf. Auf Glukose-Asparaginextrakt,
1% Kohlehydrat und
destilliertem Wasser besteht.
destilliertem Wasser besteht.
1,5% Agar-Agar in
Tabelle B
Einfluß von Kohlehydraten auf das Wachstum
Einfluß von Kohlehydraten auf das Wachstum
Agar-Nährböden ist das Wachstum schwach. Eine 35 ς ,
wachsende Kolonie von M. inyoensis hydrolysiert ^ta™
Gelatine, Milch, Stärke und reduziert Nitrat zu Nitrit, wenn solche Tests nach Gor do η et al., J. Bacteriology
69, 147 (1956) und 73, 15 (1957) durchgeführt werden. Ferner ist Saccharose als Kohlenstoffquelle
verwendbar.
Weitere Charakteristika von Kulturen von M. inyoensis sind in Tabelle A zusammengestellt:
Bennett-Agar
Emerson-Agar
Tomatenmark-Hafermehl Agar
Glukose
Asparagin Agar
Asparagin Agar
Glukose Hefe
Extrakt Agar
Extrakt Agar
Kartoffelscheibe
(haraktenslika
| Im Nährmedium enthaltenes Kohlehydrat |
Wachstum |
| K onti oll versuch | schwach |
| L-Arabinose | schwach |
| D-Glukose | gut |
| D-Galactose | befriedigend bis schwach |
| /?-Lactose | befriedigend bis schwach |
| D-Laevulose | schwach |
| Raffinose | schwach |
| L-Rhamnose | schwach |
| 35 Stärke | gut |
| Saccharose | gut |
| D-Xylose | befriedigend bis schwach |
| Inosit | schwach |
| 4° D-Mannit | schwach |
| d( - )-Arabinose | schwach |
| - Galactit | schwach |
| D-Ribose | befriedigend |
| 45 a-Melibiose | schwach |
| D( + )-Melizitose | schwach |
| Glycerin | schwach |
Wachstum mittelmäßig Farbe: rostbraun-g5pg; tiefbraun-55 Wachstum befriedigend
Farbe: ziegelrot-g6ng: mittelrotbraun-43
Wachstum befriedigend
Wachstum schwach
SS In der Tabelle C ist der Einfluß von verschiedenen
Stickstoffquellen auf Grund von visueller Bewertung des Wachstums auf Agar-Platten, d'e aus 1% Glukose,
1,5% Agar-Agar und einer Stickstoffquelle in destilliertem Wasser bestehen, zusammengestellt.
Tabelle C
Einfluß von Stickstoffquellen auf das Wachstum
Einfluß von Stickstoffquellen auf das Wachstum
röt-
Wachstum gut — Farbe: Hchbraun-g7ni; dunkles graurot-20 (schwachkastanienbraunes
diffusionsfähiges Pigment wurde durch einige Kolonien gebildet) Wachstum schwach, wird aber
durch Zugabe von Calciumcarbonat (p.a.) verbessert
60 Im Nährmedium enthaltene
StickstofTquelle
1 % Amin Typ A
0,5% Hefe
1 % Asparagin
1 % Glutaminsäure
1 % Ammoniumnitrat
1 % Asparagin
1 % Glutaminsäure
1 % Ammoniumnitrat
Wachstum
befriedigend bis mittelmäßig
gut
gut
schwach
schwach
schwach
schwach
schwach
Antibiotikum 66-40, die neue Verbindung dieser Erfindung, wird gebildet, wenn der das Antibiotikum
erzeugende Mikroorganismus M. inyoensis in einem wäßrigen Nährmedium unter aeroben Bedingungen,
vorzugsweise unter submersen Bedingungen, gezüchtet wird, wie im folgenden beschrieben wird.
Antibiotikum 66-40 ist ein basisches Pseudooligosaccharid, das, wie \n folgenden dargelegt wird,
durch seine biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften leicht von anderen Pseudo- ίο
oligosacchariden unterschieden werden kann.
Antibiotikum 66-40 hat ein charakteristisches Infrarotabsorptionsspektrum in Paraffinöl, das in Fig. 1
wiedergegeben wird. Die charakteristischen Absorptionsbanden sind in Tabelle D zusammengestellt,
wobei folgende Bezeichnungen verwendet werden: s = stark, m = mittel, schw — schwach, br = breit,
ss = sehr stark, sschw = sehr schwach.
20
Charakteristische lnfrarot-Absorptionsbandcn
von Antibiotikum 66-40
| 2,98 μ (m-s) | 6,82 μ | (Paraf- | 10.46 μ (m-si |
| finöl) | |||
| 3,05 μ (m-s) | 7,25 μ | (Paraf- | 11.97« (m) |
| finöl) | |||
| 3,16 μ (m-s) | 8,77 μ | (m-s) | 12,75 μ (sschw. |
| br) | |||
| 3,35 3,50 μ | 9.00 μ | (m-s) | 13.45 13,90 μ |
| (Nujol) | (schw. br) | ||
| 5,93 μ (schw-m) | 9,47 μ | (S) | |
| 6,25 μ (ml | 9.72 | 10,07 μ | |
| (s, br) |
Antibiotikum 66-40 hat auch ein charakteristisches
magnetisches Kernresonanzspektrum [NMR-Spektrum], das in F i g. 2 wiedergegeben ist. Das NMR-Spektrum wurde unter Verwendung eines Varian-A-60-A-Spektrometers (Varian Associates, 611 Hansen Way. Palo AUo. California) und einer Antibiolikumlosung in Deuteriumoxyd (D2O) (ungefähr
0,4 ml; Konzentration ungefähr 20 mg/ml) erhalten. Das Spektrum ist in Teilen per Million (PPM),
bezogen auf das Natriumsalz von 3-(Trimethybtlo>-propansufonsäure als internem Standard aufgezeichnet. S5
In Tabelle E sind wertere Daten, die qualitative Untersuchungen und physikalische Konstanten von
Antibiotikum 66-40 (freie Base) betreffen, zusammen
gestellt:
| a) Farbreaktionen | negativ |
| Sakaguchi | positiv |
| Stärke-Kaliumjodid | positiv |
| Ninhydrin | negativ |
| Zinnchlorid | negativ |
| Molisch | positiv |
| Biuret | |
| b) Physikalische Konstanten | + 188,9 |
| [«]? (c = 0,3% in H2O) | 185 bis 190 C |
| Schmelzpunkt (Monohydrat) | 92 |
| Äquivalentgewicht | 8,0 |
| PKa | |
(Differenz)
Gefundener Wert Berechneter Wert für das Monohydrat
49,80%
8,20%
14,95%
27.05%
49,02%
8,44%
15,04%
27,50%
30
Elementaranalyse entspricht der Formel C19H37N5O7 · H2O
Molekulargewicht (bestimmt durch Massenspektrometrie) 447,26.
Ultraviolett-Absorption: transparent im Bereich
zwischen 220 und 400 ηΐμ.
c) Löslichkeit des Antibiotikums 66-40 (freie Base)
in verschiedenen Lösungsmitteln
| Lösungsmittel | Löslichkeit |
| Methanol | sehr schwach löslich |
| Azeton | unlöslich |
| Chloroform | schwachlöslich |
| Äther | unlöslich |
| Benzol | unlöslich |
|
Wasser
In Tahdtff P rxrirA Am* |
sehr gut löslich |
biolikum 66-40 (freie Base) beschrieben. In der Ta bell
bedeutet nve das Verhältnis von Masse zu Ladung ReI. Int. bedeutet relative Intensität. Die Werte, die mi
ReI. Int. bezeichnet sind, geben die Intensität να
Peaks bei verschiedenen m/e-Werten im Verhältni zur Intensität des Peaks bei dem m/e-Wert = 118 ai
Tabelle F Massenspektrum von Antibiotikum 66-40 (freie Base)
| RcI Int |
I
m c j |
RcI InI | m c | Rei Jr. | |
| 40 | 3.0 | 75 ! | 3.0 | 113 | II.0 |
| 4i | 30.0 | 24.0 | 114 | 140 |
| m c | Rd Im | ra/c | Rd Im | mt |
| 146 | 11.0 | 199 | ZO | 300 |
| 147 | 3.5 | 200 | 2,0 | 304 |
Rd Im
4.0 41.0
Fortsetzung
| m/e | ReI. Int. | me | Rel.lnl. | me | τ ReI. Im. |
m e |
| 42 | 63,0 | 81 | 19,5 | 115 | 2,5 | 151 |
| 43 | 50,0 | 82 | 35,5 . | 116 | 2,5 | 152 |
| 44 | >100% | 83 | 16,5 | 117 | 1,0 | 155 |
| 45 | 8,0 | 84 | 51,0 | 118 | 1OU | 156 |
| (Bezugs | ||||||
| wert) | ||||||
| 46 | 5.0 | 85 | 21,0 | 119 | 8.0 | 157 |
| 51 | 2,5 | 86 | 58,0 | 120 | 2,0 | 158 |
| 52 | 3,5 | 87 | 28,0 | 121 | 2,0 | 159 |
| 53 | 10,0 | 88 | 11.0 | 122 | 2,0 | 160 |
| 54 | 10,0 | 92 | 7,0 | 123 | 2.0 | 161 |
| 55 | 20,0 | 93 | 6.0 | 124 | XO | 162 |
| 56 | 50,0 | 94 | 15.0 | 125 | 6.0 | 163 |
| 57 | 23,5 | 95 | 7,0 | 126 | 20,0 | 164 |
| 58 | 64,0 | 96 | 10.0 | 127 | 35,0 | 168 |
| 59 | 40.0 | 97 | 15.0 | 128 | 12,0 | 169 |
| 60 | 13.5 | 98 | 23,0 | 129 | 5.0 | 170 |
| 65 | 4.0 | 99 | 11.0 | 130 | 15.0 | 173 |
| 66 | 3.5 | 100 | 44,0 | 131 | 2,5 | 174 |
| 67 | 12.0 | 101 | 14.0 | 133 | 2,0 | 176 |
| 68 | 65.5 | 102 | 17.0 | 135 | 2.0 | 178 |
| 69 | 21.0 | 107 | 3.0 | 138 | 2.0 | 185 |
| 70 | 19.0 | 1OS | 7.5 | 140 | 3.0 | 186 |
| 71 | 30.0 | 109 | 17,0 | 142 | 16.0 | 187 |
| 72 | 66.0 | 110 | 50,0 | 143 | 3.5 / | 188 |
| 7? | 66,0 | 111 | 13.0 | 144 | 6,0 | 191 |
| 74 | 28.0 | 112 | 19,0 | 145 I | 65.0 | 192 |
| Rel.lnl. | m/e | Rel.lnl. | m/e | I | ReI. Int. |
| 2,0 | 201 | 3,0 | 305 | 7,0 | |
| 2,5 | 202 | 2,5 | 317 | 8,5 | |
| 3,0 | 203 | 22,0 | 322 | 3,0 | |
| 2,0 | 205 | 6.0 | 330 | 5,0 | |
| 2.5 | 206 | 6,0 | 331 | 2,0 | |
| 4.5 | 215 | 6,0 | 332 | 23.0 | |
| 3,5 | 216 | 2,0 | 333 | 4,0 | |
| 98,0 | 219 | 2.0 | 350 | 5,0 | |
| 9,5 | 220 | 2,0 | 362 | 15,0 | |
| 2,0 | 236 | 7.0 | 363 | 3.0 | |
| 20.0 | 237 | 2.0 | 411 | 0,5 | |
| 2,0 | 238 | 6,0 | 412 | 0,6 | |
| 2.0 | 239 | 2,0 | 414 | 0,5 | |
| 3,5 | 245 | 4,0 | 429 | 0.9 | |
| 2.5 | 246 | 6,0 | 430 | 4.5 | |
| 19.0 | 253 | Z5 | 431 | 1.0 | |
| 3,0 | 254 | 4,5 | 447 | 5,0 | |
| 3,0 | 255 | 2,5 | 448 | 1.3 | |
| 7,0 | 256 | 10.0 | |||
| 2.0 | 270 | 2.0 | |||
| 2.5 | 271 | 11.0 | |||
| 17.0 | 272 | 6.0 | |||
| 2.5 | 282 | 5.0 | |||
| 32.0 | 289 | 4.5 | |||
| 3.5 | 299 | 9.0 |
Wie bereits erwähnt, bezieh! sich diese Erfindung
auch auf pharmazeutisch annehmbare Derivate von Antibiotikum 66-40, beispielsweise seine Solvate (z. B
Hydrate). Salze und Kondensationsprodukte mit Aldehyden und oder Ketonen. Es ist selbstverständlieh,
daß das Antibiotikum auch mehr als einer Nachbehandlung unterworfen werden kann: beispielsweise
umfaßt die I rfindung auch Solvate von Salzen des Antibiotikums 66-40.
Einige dieser Derivate sind im folgenden cinjrehender
beschrieben:
Das basische Antibiotikum 66-40 bildet leicht
Salze mit organischen und anorganischen S.iuren. beispielsweise mit Salzsäure. Schwefelsäure. Phosphorsaure.
Essigsaure. Stearinsaure. Propionsäure.
Weinsäure. Maleinsäure und Benzoesäure. Ebenso können teilweise neutralisierte mchrhasischc S;iurcn
(beispielsweise neutralisiert mil einer organischen oder einer anorganischen Base. / B. Natronlauge)
verwendet werden Im allgemeinen sind Mineralsäurcsal/e.
wie die mit Salzsäure. Schwefelsäure und Phosphorsäure gebildeten, in Wasser löslich und
können durch Konzentrieren oder Gefriertrocknen aus einer wässerigen Lösung oder durch Ausfüllen
Jnit Hilfe eines mil Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels, vorzugsweise einem niedrigen aliphatischen
Alkohol oder Keton. erhalten »erden
Es sei hervorgehoben, daß Hydrochloride von Antibiotikum 66-40 gute Löslichkeit in Methanol zeigen
und deshalb atypisch sind. Die Hydrochloride können aus wässerigen Lösungen durch Zusatz eines
niedrigen Alkylketons, beispielsweise Aceton, ausgefällt werden. Durch Titrieren einer wäßrigen Lösung
von Antibiotikum 66-40 mit weniger als der stöchiometrischen
Menge der Säure ist es möglich, ein partielles Säureadditionssalz zu erhalten. Der in der
so Beschreibung verwendete Ausdruck »Säureadditionssal/«
umfaßt alle diese Verbindungen.
Die oben beschriebenen ungiftigen Säureadditionssalze zeigen im wesentlichen das gleiche antibiotische
Spektrum wie die freie Stickstoffbase. Sie unterscheiden sich nur in bezug auf ihre Löslichkeit.
Das neue Antibiotikum und seine Säureadditionssalze bilden mit Wasser Hydrate und andere Solvate
mit organischen Lösungsmitteln Es ist daher offensichtlich,
daß bei den hier beschriebenen Isolationsverfahren das Antibiotikum meist in Form seines
Hydrats und sein Säureadditionssalz meist in Form
des Solvais eines niedrigen aliphatischen Alkohols odc Ketons erhalten wird. Diese Hydrate und Solvate
sind relativ stabil, weshalb die isolierten Pro-
6$ duktc Whsscr oder Lösungsmittel enthalten, meist
ungefähr 1 Mol pro Mol Antibiotikum
Physikalische Daten einiger Derivate dieser Art sind in Tabelle G zusammengestellt:
509608/115
Physikalische Konstanten von Salzen des
Antibiotikums 66-40
Hydrochlorid des Antibiotikums 66-40
als Methylalkoholat
[„]« (c = 1% in H2O) +112,2°
| Elcmcntar- | Gefundener | Berechneter |
| analyse | Wert | Wert |
| C | 37,70 | 36,29 |
| H | 7,15 | 7,00 |
| N | 10,61 | 10,58 |
| Cl | 25.60 | 26.78 |
'5
Die Analyse entspricht der Formel
C19H37N5O7 5HC! · CH3OH
Ultraviolett-Absorption: transparent im Bereich zwischen 220 und 400 mu.
Sulfat des Antibiotikums 66-40 als Methylalkoholat [α]?(<· = 1% in H2O) +105,1
| ilementar- | Gefundener | Berechneter |
| analysc | W ei; | Wen |
| C | 32.52 | 33.14 |
| H | 6,33 | 6.39 |
| N | 9.32 | 9.66 |
| SO4 | 33.90 | 33.13 |
Die Analyse entspricht der Formel
(CWH37NSO,), 5H2SO4 ■ 2CH3OH
35
40
Ultraviolett-Absorption: Durchlässigkeit im Bereich zwischen 220 und 400 ΐημ.
Wie bereits erwähnt, bildet Antibiotikum 66-40 auch ungiftige Kondensationsprodukte mit Aidehyden
und/oder Ketonen nach an sich bekannten Verfahren. Von den beschriebenen Verbindungen
sind diejenigen Produkte, es handelt sich dabei wahrscheinlich um Schiffsche Basen, bevorzugt, die
durch Kondensieren des Antibiotikums mit Aidehyden und/oder Ketonen mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen
hergestellt sind Umfaßt sind aliphatisch^:,
alicyclische. aromaiische. ebenso wie heterocyclische Aldehyde und Ketone Ferner können Aldehyde und
Ketone, die einen geschlossenen Ring aufweisen. s<
Substituenten tragen, wie beispielsweise Hydroxyl-, Halogen-, Nitro-, niedrige Alkoxy- und niedrige
Alkanoyloxygrupnen. Beispielsweise seien folgende Aldehyde und Ketone genannt: Acetaldehyd. Aceton.
Melhyläthyiketon. Krotonaldehyd, Furfurol. Cyclepentylacetaldehyd.
Vanillin. Veratraldehyd. Ben/ophenon. Benzaldehyd. Acetophenon. Salicylaldehyd
und Pyridoxal. -
Us sei erwähnt, daß diese Kondensationsprnduklc
in der (jegenwart von Wasser nicht stabil sind. 6s
Wie bereits erwähnt, wird Antibiotikum 66-40 gebildet, wenn der dasselbe erzeugende Mikroorganismus
M. inyoensis in einem wässengen Nährmediiim unter aeroben, vorzugsweise unter submersen Bedingungen
gezüchtet wird.
Für begrenzte Mengen an Antibiotikum kann eine Oberflächenkultur in Flaschen oder Schüttelkolben
an Stelle einer submersen Kultur verwendet werden. Der Organismus wird in einem Nährmedium gezüchtet,
das eine Kohlenstoffquelle enthält, beispielsweise ein assimilierbares Kohlehydrat. Ebenso ist eine assimilierbare
Stickstoffverbindung oder ein eiweißhaltiges Material erforderlich. Bevorzugte Kohlenstoffquellen
umfassen Glukose. Maltose. Mannose, Saccharose. Stärke. Getreidestärke u. dg!. Bevorzugte
Stickstoffquellen sind Maisquellwasser, Hefeextrakte, Soyabohnenmchl. Fleischpeptone. Kaseinhydrolysate,
Rindfleischextrakle u. dgl. Kombinationen dieser Kohlenstoff- und Stickstoffquellen
können vorteilhaft verwendet werden. Im allgemeinen ist es nicht erforderlich. Spurenelemente beizufügen,
da Leitungswasser für die Herstellung des Nährmediums verwendet wird. Trotzdem wurde festgestellt,
daß der Zusatz von Coballsalzen vorteilhaft ist.
Die Bildung des Antibiotikums 66-40 kann bei jeder Temperatur, die zu befriedigendem Wachstum
des Mikroorganismus führt, erreicht werden, beispielsweise zwischen 20 und 40 C. vorzugsweise
zwischen 25 und 30 C.
Meist ist optimale Bildung innerhalb von 3 bis 7 Tagen zu erreichen. Der pH-Wert des Mediums
bleibt während der Fermentation nahe bei 7 Der tnd-pH-Wert ist zum Teil von den eventuell enthaltenen
Puffern abhängig, und es ist vorteilhaft, diesen vor der Sterilisation auf ungefähr 8 einzustellen Wird
das Züchten in großen Behältern und Tanks ausgeführt,
so ist es wünschenswert, einen vegetativen Impfstoff in einer Nährbrühe herzustellen, indem
man die Brühenkultur mit einer Nährbodenkultur oder einer gefriergetrockneten Kultur des Organismus
impft. Sobald ein aktiver Impfstoff erhalten worden ist. wird dieser aseptisch in die großen Behälter
oder Tanks übertragen. Das Medium, in dem der vegetative Impfstoff erzeugt wird, kann dem Medium,
das fur die Herstellung des Antibiotikums in Tanks verwendet wird, gleich oder verschieden davon sein,
solange gutes Wachstum des Organismas erreicht wird
Nach Beendigung der Fermentation kann das Nanrmedium beispielsweise wie folgt aufgearbeitet
werden: Die ganze Brühe wird mit Mineralsäure aut einen pH-Wert von ungefähr 2 eingestellt, vorzugsweise
mit wässeriger Schwefelsäure, wodurch das basische wasserlösliche Antibiotikum vom My/el
getrennt und in dem wässerigen Fermentationsmcdium
gelöst wird. Die ganze Mischung wird filtriert,
um die Brühe abzutrennen Das Filtrai « ■'·
neutralisiert, worauf Oxalsäure zugegeben wird, um
aic Kalziumionen auszufallen. Nach einer weiteren
Hitration und Neutralisation, vorzugsweise mit Ammoniumhydroxyd, wird das klare, neutralisierte
riltrat durch einen Ionenaustauscher vorzugsweise
«* 1 yps »Amberli! IRC-50« in seiner Ammoniumk>rm.
geleuet. Beispiele von Harzen des »Amberlil«-
1 yps sowohl fur Anionen- als Kathonenaustausch, die hierin genannt werden, können in dem Hand-
pIduT und Physik· 42 Ausgabe. Chermcal
Rubber Publishing Comp Clcvel Ohio (19601. nachgelesen
werden. Die verbrauchte Brühe wird abgelas sen. und das Antibiotikum wird aus dem Harz mit
Ammon.umhydroxyd eluiert Das Eluat wird kon-
zentriert und zu einem Rückstand eingedampft, der aus rohem Antibiotikum 66-40 besteht, der nach der
im folgenden beschriebenen Untersuchungsmethode eine Aktivität von ungefähr 500 mcg/mg aufweist.
Die Reinigung des rohen Antibiotikums kann unter Verwendung eines Anionenaustauschharzes, vorzugsweise
»Dowex LX 2« oder einem »Amberlit IRA 401S«, erreicht werden. Das rohe Antibiotikum
kann aus einer wässerigen Lösung an der Säule adsorbiert und von derselben mit destilliertem
Wasser eluiert werden. Nach dieser Methode erhaltenes Material weist eine Aktivität von ungefähr
900 mcg/mg auf. Eine andere Möglichkeit besteht beispielsweise darin, das rohe Antibiotikum durch
Säulenchromatographie an Cellulose unter Verwendung eines Lösungsmittelsystems von Chloroform
zu Methanol zu I7%igem Ammoniumhydroxyd (2:1:1) zu reinigen; die obere Phase des Lösungsmittelsystems
wird zuerst verwendet, um die Säule zu befeuchten, die untere Phase, um zu eltiieren. Das
Antibiotikum kann durch Adsorption aus einer konzentrierten Lösung in der oberen Phase des vorher
erwähnten Lösungsmittelsystems gebunden werden.
Um die Aktivität der verschiedenen Produkte in Mikrogramm pro Milligramm des Antibiotikums 2$
ausdrucken zu können, wird meist die Standardzylinderschalenmethode
verwendet, wobei Staphylococcus aureus ATCC 6538 P (ATCC = American
Type Culture Collection) als Testorganismus verwendet wird. Diese Methode entspricht genau der
von Oden u. a. in Antimicrobial Agents and
Chemotherapy (1963) beschriebenen Methode: Ein Mikrogramm antibiotischer Aktivität des Antibiotikums
ist die Menge Material, die einen Hof von 16,3 ± 0,9 mm unter den Bedingungen der Untersuchungsmethodc
erzeugt, und wird in mcg/mg ausgedrückt.
Die folgenden Beispiele sollen die Fermentationsund Isolationsverfahren, die zu Antibiotikum 66-40
führen, erläutern:
Fermentation von Micromonospora inyoensis
in einem Tank
in einem Tank
45
Keimungsstufe 1
I inter aseptischen Bedingungen bringt man eine
gefriergetrocknete Kultur oder Zellen von M. inyoensis, die einer Nährbodenkultur entnommen worden sind,
in eine SOO-ml-Schüttelflasche ein. die 100 ml des
folgenden sterilen Mediums enthält:
Rindfleischextrakt 3 g
Trypton 5 g
Hefeextrakt 5 g ss
Dextrose Ig
Stärke 24 g
Kalziumkarbonat 2 g
Man bebrüte: die Flasche und ihren inhalt 5 Tage
tang bei 35 C auf einem rotierenden Schüttelapparat (280 Umdrehungen pro Minute [UpM]; 50.8 mm
Hub).
Man überträgt aseptisch 25 τ«Ι des Fermentationsmediums der Keunungsstufe I in eine 2-l-Schüitel·
flasche, die 500 ml des oben beschriebenen sterilen Keimungsmediums enthält. Man bebrütet die Flasche
und ihren Inhalt 3 Tage bei 28° C auf einem rotierenden Schültelapparat (280UpM; 50,8 mm Hub).
Fermentationsslufe
Man überträgt aseptisch 500 ml des in der Keimungsstufe 2 erhaltenen Mediums in einen 14-1-Fermentationstank,
der 9,5 1 des folgenden sterilen Mediums enthält:
Dextrin 50 g
Dextrose 5 g
Soyabohnenmehl 35 g
Calciumcarbonat 7 g
Kobaltchlorid 10~6 molar
Leitungswasser HXX) ml
Antischaummittel 10 ml
(GE 60 = Silikonemulsion)
Vor der Sterilisation des oben beschriebenen Mediums stellt man den pH-Wert auf 8 ein. Die aerobe
Fermentation erfolgt innerhalb von 66 bis 90 Stunden, während mit 250 UpM gerührt wird, bei einem
Luftdurchsatz von 4,5 1 pro Liter/Minute und 22,5 at. Die Aktivität des erzeugten Antibiotikums erreicht
am Ende dieser Periode ein Maximum von 150 bis 225 mcg/ml und bleibt relativ konstant. Der pH-Wert
des Fermentationsmediums ändert sich etwas während der Bildung des Antibiotikums, er variiert im
Bereich von 6,8 bis 7,3.
Beispiel 2
Isolierung von Antibiotikum 66-40
Isolierung von Antibiotikum 66-40
Die ganze Brühe des Beispiels 1 wird mn 6N-bchwefelsäure auf einen pH-Wert von 2 eingestellt
(Die Angaben in diesem Beispiel beziehen sich auf 170 I Fermentationsbrühe, die durch Vereinigen
von angesäuerten Brühen aus 17 nach Beispiel 1 erzeugten Ansätzen erhalten werden.) Man
rührt die angesäuerte Brühe ungefähr 15 Minuten lang und filtriert danach. Man wäscht das Myzel mit
Wasser und vereinigt die Waschwasser mit dem FiI-trat.
stellt den pH-Wert des Filtrats mit 6N-Ammoniumhydroxyd
auf 7 ein, fügt dem neutralisierten Filtrat genügend Oxalsäure bei, um das enthaltene
Calcium auszufällen, und filtriert. Danach neutralisiert man wieder mit Ammoniumhydroxyd. Das Filtrat
bringt man auf eine Kationenaustauschsäule. die 1500 bis 2000 g »Amberlit IRC-50« in Ammoniumform
enthält. Man läßt das Elua» ab. wäscht das Harz mit Wasser und ehiier: mit 2N-Ammoniumhydroxyd. Man sammelt 400 ml Fraktionen
und überprüft diese durch Plattentests mit S. aureus ATCC 6538 P Man vereinigt die aktiven Fraktionen
und dampft diese im Vakuum zur Trockene ein. wodurch man ungefähr 28 g rohes Antibiotikum 66-40
erhält, das eine Aktivität von ungefähr 500 mcg/mg aufweist.
Beispiel 3
Reinigung von Antibiotikum 66-40
Man lost 28 g des rohen Antibiotikums 66-40. das
nach Beispiel 2 erhalten worden ist. m 100 ml destillierten Wassers auf und bringt die Lösung auf eine
Anionenaustauschsäuie (»Dowex LX 2«) in der Hydroxylionenform auf Die Sink besteht aus einer
Aufschlämmung von 2000 g Harz in Wasser in einer Säule von 64 mm DuiOomesser und 914 hub Höhe.
Man eluiert die Säule mit destilliertem Wasser mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 23 ral/Min., sammelt
100 ml Fraktionen und überprüft diese mit einem Leitfähigkeitsmeßgerät und durch Plattentests
gegen Staphylococcus aureus. Der Plattentest ermöglicht eine grobe Trennung zwischen Eluatfraktionen,
die Antibiotikum enthalten, und solchen, die frei von Antibiotikum sind. Um sicher zu sein, daß die
Fraktionen richtig vereinigt werden, wird ein Teil jeder Fraktion durch Papierchromatographie überprüft,
indem die untere Phase eines Lösungsmittelsystems, bestehend aus Chloroform zu Methanol
zu 17%igem Ammoniumhydroxyd (2:1:1) verwendet
wird und jedes Papier mit Ninhydrin besprüht wird. Man vereinigt die Eluate, die gleiches Material enthalten,
und gefriertrocknet diese, wobei man ungefähr 5,7 g Antibiotikum 66-40 erhält, das eine Aktivität
von ungefähr 900 mcg/mg aufweist.
20
Beispiel 4
Herstellung des Sulfats von Antibiotikum 66-40
Herstellung des Sulfats von Antibiotikum 66-40
Man löst 3,9 g des nach Beispiel 3 erhaltenen Anti- z$
biotikums 66-40 (freie Base) in 60 ml Wasser und stellt den pH-Wert mit öN-Schwefelsäure auf 4,5
ein. Man rührt die Lösung mit entfärbender Aktivkohle ungefähr l/2 Stunde und filtriert. Man setzt
dem Filtrat ungefähr 1 1 Methanol zu, filtriert und trocknet, wobei man 4,8 g des Sulfats erhält. Die
Aktivität beträgt ungefähr 640 mcg/mg.
Weitere Reinigung des Antibiotikums 66-40
über sein Sulfat
über sein Sulfat
35
200 g von Whatman Nr. 1 Cellulose-Pulver werden mit 200 ml der oberen Phase eines Lösungsmittelsystems,
bestehend aus Chloroform zu Methanol zu 17%igem Ammoniumhydroxyd (2:1:1). gemischt
und in kleine Segmente in einer Säule mit einem inneren Durchmesser von 6,4 mm und einer
Höhe von 508 mm eingebracht. Die untere Phase des Lösungsmittelsystems wird durch die Säule geleitet,
bis ein gelbes Band von Verunreinigungen auftritt. 2 g des Sulfats von Antibiotikum 56-40, hergestellt
wie im Beispiel 4 beschrieben wurde, werden in ungefähr 3 ml der oberen Lösungsmittelphase
gelöst, mit etwas Cellulosepulver gemischt, im Vakuum getrocknet und auf die Deckfläche der
Cellulosesäule aufgebracht. Die untere Phase des Lösungsmittelsystems wird mit einer Geschwindigkeit
von 1 ml/Min, durch die Säule geleitet. 5-ml-Fraktionen
werden alle 15 Minuten gesammelt.
Aliquote Teile jeder Fraktion werden auf Filterpapier getüpfelt und mit Ninhydrinreagenz überprüft,
um die Anwesenheit oder Abwesenheit von Antibiotikum festzustellen. Durch Papierchromatographie
der Antibiotikum enthaltenden Fraktionen wurde festgestellt, daß das gewünschte Material in den
Fraktionen 121 bis 190 enthalten war.
Die Fraktionen 121 bis 190 werden vereinigt, zur
Trockene eingedampft, in Wasser wieder gelöst und durch einen Anionenaustauscher »IRA 401S« in
der Hydroxylionenform geleitet. Der pH-Wert des Eluats wird mit Schwefelsäure auf 4,5 eingestellt,
das Eluat wird mit Aktivkohle behandelt, filtriert and auf ein kleineres Volumen X?*^entriert. D;
Konzentral wird in einen Überschuß von Methan eingebracht, der gebildete weiße Niederschlag wü
abfiltriert und in Wasser gelöst. Die Lösung wii durch eine Säule, bestehend aus IRA401S-Harz
der Hydroxylfbrm, geleitet. Die abfließende Lösur wird gesammelt, konzentriert und gefriergetrockne
wodurch ungefähr 300 mg Antibiotikum 66-40 (fre Base) mit einer Aktivität von ungefähr 1000 mcg n
erhalten werden.
Herstellung des Hydrochloride von
Antibiotikum 66-40
Antibiotikum 66-40
Man löst 104,7 mg des Antibiotikums 66-40 (fre Base), das nach Beispiel 2 hergestellt worden wa
in 2 bis 4 ml Wasser und stellt den pH-Wert m Salzsäure auf 4,5 ein. Man dampft die Lösung zi
Trockene ein und löst den Rückstand wieder Methanol. Dieser Lösung fügt man einen Überschi.
von Aceton bei und filtriert den erhaltenen Nu. ! schlag, wodurch man 130 mg Hydrochlorid des Am
biotikums 66-40 mit einer Aktivität von unüi-fal
753 mcg/mg erhält.
Herstellung von kristallinem Monohydrai
von Antibiotikum 66-40
von Antibiotikum 66-40
Man stellt eine Kieselsäuregelchromatogruphi säule (26 · 2,5 cm) her, indem man die untere (org.
nische) Phase einer Lösungsmittelmischung, die ai einem Gemisch von Isopropanol zu CHCl3 zu Amm«
niumhydroxyd in: Volumenverhältnis von 1:2 besteht, als Entwickler/Eluierungsmittel verwende
Man löst I g Antibiotikum 66-40 (freie Base) 5,0 ml der Lösungsmittelmischung. Man bringt d
Antibiotikumlösung auf die Silicagelsäule auf un Chromatographien, sammelt 5 ml Fraktionen un
stellt die Lage der gewünschten Fraktionen dun. Dünnschichtchromatographie auf Silicagelplatten fe>
Man vereinigt die geeigneten Fraktionen (44 bis 7fr dampft diese im Vakuum ein und erhält dadun.
einen blaßgelben Sirup, der nach azeotroper Desti lation mit Äthanol blaßgeibe kristalline Rosette
ergibt.
Das Produkt, das auf diese Weise erhalten wir. ist das Monohydrat von Antibiotikum 66-40. d;
bei ungefähr 585 bis 190 C schmilzt Die Ausbeu
beträgt ungefähr 650 mg.
Herstellung des Benzaldehydkondensationsprodukti von Antibiotikum 66-40
Man behandelt S g Antibiotikum 66-40 in 60 η
absolutem Äthanol mit 5,9 g Benzaldehyd (geringt Überschuß über 5 Äquivalente) und erhitzt 1 Stunt
lang unter Rückfluß. Die Lösung kühlt man un filtriert, wodurch man 7 g eines weißen kristalline
Feststoffes erhält; Schmp. 123 bis 126*C. [α] = +43,2° (c = 0,3% in CHCl3). Die Elemente
analyse ergibt fünf Benzaldehydreste.
Analog können andere Aldehydkondensationspn dukte (wahrscheinlich Schiffsche Basen) erhalten we
den, indem man den Benzaldehyd in dem obi beschriebenen Beispiel durch eine äquivalente Ment
eines beliebigen Aldehyds ersetzt. Als solche Aldehyde kommen beispielsweise in Frage:
Azetaldehyd,
Furfurol,
Cyclopentylacetaldehyd, Crotonaldehyd,
Salicyialdehyd,
Vanillin,
Veratraldehyd,
Pyridoxal.
Antibiotikum 66-40 und seine pharmazeutisch annehmbaren
funktioneilen Derivate besitzen ein breites antibiotisches Spektrum. Das Antibiotikum hat
die Fähigkeit, das Wachstum von grampositiven und gramnegativen Bakterien zu hemmen und kann
somit allein oder in Verbindung mit anderen Antibiotika verwendet werden, um Wachstum von Bakterien
zu hindern oder die Anzahl von Bakterien in verschiedenen Fällen zu vermindern. Es kann z. B.
zum Desinfizieren von Laboratoriumsglaswaren,/ahnärztlichen oder medizinischen Geräten verwendet
werden, die mit Staphylococcus aureus oder anderen Bakterien, deren Wachstum durch Antibiotikum 66-40
ungünstig beeinflußt wird, infiziert sind. Wegen seiner
besonders wirksamen Aktivität gegen gramnegative Bakterien !st es bei der Bekämpfung von Infektionen,
die durch solche gruniucgaüve Organismen verursacht
werden, nützlich
Die in vitro Aktivität von Antibiotikum 66-40 gegen
eine Vielzahl von grampositiven und gramnegativen Baktetien ist in Tabelle H zusammengestellt. Die
Mindesthemmkonzentration (MlC) wurde ermittelt, indem Hefe-Rindfleischbrühe als Nährmedium ver- /
wendet wurde. Eine Serien verdünnungsmethode (Verdünnungen jeweils 1:1) wurde eingesetzt. Die MIC
ist der Mittelwert zwischen der durch visuelle Beobachtung festgestellten letzten klaren und der letzten
getrübten Probe. Die Untersuchungen wurden durchgeführt, indem eine 10 '-Verdünnung einer 24 Stunden
alten Brühenkultur der Testbakterien verwendet wurde. Alle Proben wurden 18 Stunden bei 37'C
bebrütet. Für die Untersuchung wurde Antibiotikum 66-40 mit einer Aktivität von 1000 mcg/mg
eingesetzt.
Streptococcus faecalis
ATCC 10 541
Streptococcus pyogenes DA 1 Streptococcus pyogenes DA 21
Streptococcus pyogenes DA 15
Gramnegative Bakterien
Escherichia coli ATCC 10 536 Escherichia coli DA 3
Escherichia coli DA 4
Escherichia coli DA 1
Klebsiella pneumoniae DA 20 Klebsieila pneumoniae
Escherichia coli DA 4
Escherichia coli DA 1
Klebsiella pneumoniae DA 20 Klebsieila pneumoniae
ATCC 10031
Proteus vulgaris DA 121
Proteus vulgaris ATCC 9921 Proteus vulgaris DA 13
Proteus vulgaris DA 12
Pseudomonas aeruginosa
Proteus vulgaris DA 121
Proteus vulgaris ATCC 9921 Proteus vulgaris DA 13
Proteus vulgaris DA 12
Pseudomonas aeruginosa
ATCC 8709
Pseudomonas aeruginosa
Pseudomonas aeruginosa
ATCC 8689
Pseudomonas aeruginosa
Pseudomonas aeruginosa
ATCC 9027
Salmonella schottmuelleri DA 10 Salmonella sp. DA 101
Salmonella sp DA 102
Aerobacter sp. DA 3 a
Salmonella sp DA 102
Aerobacter sp. DA 3 a
45
Tabelle H
In-vitro-Aktivität von Antibiotikum 66-40
In-vitro-Aktivität von Antibiotikum 66-40
Grampositive Bakterien
Diplococcus pneumoniae DA 150')
Enterococcus sp. DA 800
Enterococcus sp. DA 801
Enterococcus sp. DA 802
Staphylococcus aureus
Diplococcus pneumoniae DA 150')
Enterococcus sp. DA 800
Enterococcus sp. DA 801
Enterococcus sp. DA 802
Staphylococcus aureus
ATCC 6538 P
Staphylococcus aureus
Staphylococcus aureus
ATCC 11631
Staphylococcus aureus Gray
Staphylococcus aureus DA 2033
Staphylococcus aureus DA 2033
MlC
meg ml
3,0
2.25
2.25
2,25
0,23
2.25
2,25
0,23
0,21
0,05
0,08 MJC meg ml
0,08 MJC meg ml
3,0
3,0 3,7
0,6
0,3
0,6
0,6
0,23
3,0
0,6 0,6 0,3 3,0 0.45
0.6 0,6
0,53
0,3
0,3
Die akute Toxizität von Antibiotikum 66-40 in der
Form seines Sulfats wurde an Mäusen mit einem Gewicht zwischen 18 und 20 g nach einer Standardmethode
bei verschiedenen Verabreichungen ermittelt. Die Werte der Toxizität, die in Tabelle J angegeben
sind, wurden in Werten der freien Base ausgedrückt.
Tabelle J Akute Toxizität von Antibiotikum 66-40
50 Subkutan
Intra peritoneal
Intravenös
Intra peritoneal
Intravenös
288
221
34
') DA bezieht sich auf Sammlungsnummcrn der Schering Corpo-
(iltrtn
Antibiotikum 66-40 zeigt bei Laboratoriumstieren, insbesondere bei Mäusen, antibakterielle Wirkung
gegen Infektionen, die durch pathogene Bakterien verursacht werden. Um die in-vivo-Schutzwirkung
von Antibiotikum 66-40 gegen Infektionen durch pathogene Bakterien an Mäusen festzustellen, wurde
das Antibiotikum Mäusen zweimal verabreicht: ein'
mal unmittelbar vor der intraperitonealen Injektion der infizierenden Bakterien und einmal 4 Stünden
nach einer solchen Injektion. Die Zahl der überlebenden wurde 48 Stunden nach der Infektion ermittelt,
und diese Daten wurden nach bewährten Standardmethoden analysiert, um die ED50-Werte rru't
einer 95%igen Sicherheit zu ermitteln. Tabelle K enthält die Schutzaktivität von Antibiotikum 66-«)
gegen verschiedene pathogene Bakterien.
Tabelle K
Schutzaktivität von Antibiotikum 66-40 bei Mäusen
Schutzaktivität von Antibiotikum 66-40 bei Mäusen
Staphylococcus aureus
Gray DC 445
Streptococcus pyogenes C
Streptococcus pyogenes C
DC 28
Klebsiella pneumoniae
Klebsiella pneumoniae
DC 801
Pseudomonas aeruginosa
Pseudomonas aeruginosa
ATCC R709
Salmonella parat > phi B
DC 837
DC 837
An der Verabreichung
subkutan
oral
subkutan
su ok uian
oral
subkutan
subkutan
(mg kg)
0.12 25.« 0.87
0.70 50,0 U2
1.91
IO Die Antibiotika der vorliegenden Erfindung können
auch in flüssiger Form angewendet werden, beispielsweise als Lösungen, Suspensionen u dgl für
die Verwendung fiir Ohren und Augen und können auch ebenso parenteral durch intramuskuläre Injektion
verabreicht werden. Die injizierbare Losung oder Suspension wird meist in Mengen von ungefähr
I mg bis ungefähr 5 mg Antibiotikum pro Kilogramm
Körpergewicht pro Tag. verteilt auf ungefähr 2 bis
4 Dosen, verabreicht. Die genaue Dosis hängt von dem Stadium und dem Ausmaß der Infektion, der
Empfindlichkeit des infizierenden Organismus gegenüber dem Antibiotikum und der individuellen C harakteristika
der behandelten Tierart ab.
Das folgende Beispiel 9 behandelt die Bestandteile und die Herstellung einer injizierbaren Lösung
Beispiel 9
injizier bare Lösung
injizier bare Lösung
20
fur lO-ml
Ampulle*.
li.i *· Γι
Der Tabelle K is; zu entnehmen, daß der therapeutische
Index (LD51, EDV)) bei subkutaner Verabreichung
/wischen 330 und 24(X) in bezug auf grampositive Organismen und zwischen 150 und
410 in bezug auf gramnegative Organismen liegt
Ferner wurde festgestellt, daß Mäuse, die intraperitoneal
mit acht LD5(,-Dosen von Rickettsia akar»;
infiziert worden waren. 100%igen Schutz erhielten, wenn innerhalb von 4 Tagen e>nmal täglich 2 mg
Antibiotikum 66-40 subkutan verabreicht wurden.
In Anbetracht der vorhergehenden in-vivo-Daten
und insbesondere in Anbetracht des vorteilhaften therapeutischen Index de>« Antibiotikums 66-40 ist
es offenbar, daß das Antibiotikum verwendet werden kann, um eine Vielzahl von Infektionen \on Lebewesen
unter Kontrolle zu bringen und /u behandeln. Zu solchen Infektionen gehören beispielsweise solche.
die von Organismen der Gattungen wie Streptococcus, Staphylococcus, Streptococcus, Escherichia,
Salmonella, Klebsiella. Proteus. Pseudomonas u. dgl. verursacht werden. Die genannten Organismen verursachen
Mastitis bei Rindern, Infektionen des Harntraktes und Diarrhöen oder werden verdächtigt, diese
Krankheiten zu verursachen. Man vermutet, daß
Arten derselben Organismen bei Säugetieren Krankheiten der Hau" und der oberen Atmungswege ver
Ursachen oder bereits existierende Anzeichen solcher Krankheiten verschlechtern. Antibiotikum 66-40 und
seine Derivate stellen daher eine wirksame Waffe zur Bekämpfung solcher Organismen und der durch
diese verursachten Krankheiten dar.
Antibiotikum 66-40 und seine Derivate können örtlich in Form von sowohl hydrophilen als auch
hydrophoben Salben, in Form von Lotionen, die sowohl wässerig, nicht wässerig als auch in der Art
von Emulsionen sein können, oder in Form von Cremen verwendet werden. Als zweckmäßige pharmazeutische
Träger für die Herstellung solcher Zubereitungen kommen beispielsweise Wasser, öle,
Fette, Polyester, Polyole u. dgl. in Frage. Im allgemeinen enthalten örtlich anwendbare Zubereitungen
ungefähr 0,1 bis ungefähr 3 g Antibiotikum pro 100 g
der Salbe, Creme oder Lotion. Die örtlich anwendbaren Präparate werden meist zwei- bis fünfmal pro
Tag leicht auf Verletzungen aufgetragen.
84.0 mg
3.6 m,"
3.6 m,"
2100.0 g
90.Π L'
10.0 g
16(Ig
5.0 ι·
5.0 ι·
50.(H
Antibiotikum-66-40-Sulfat
ρ- H ydrox y benzoesä ure-
.nethy!ester, USP + I
(= Methylparabenl
p-Hvdroxybenzoesäure- j 0.4 mg
p-Hvdroxybenzoesäure- j 0.4 mg
propylester, USP+I
( Propylparaben)
Natnumbisulfit. USP + I 6.4 mg
Dihydrat von Dinatrium- 0.2 mg
äthylendiamintetraazetat.
p.a.
Für Injektionswasser. USP+I 2.0 ml
Für Injektionswasser. USP+I 2.0 ml
q s. ad !
*l Beinhaltet 5% Her%tellur _
Verfahren zur Herstellung des 50-l-Ansat/es
Man füllt ungefähr 50 1 Injektionswasser in einen
entsprechenden, mit nichtrostendem Stahl ausgekleideten Behälter und erhitzt auf ungefähr 70 C.
Man setzt Methylparaben und Propylparaben dem erhitzten Injektionswasser zu, löst unter Rühren
Sobald die Parabene vollständig gelöst sind, kühlt man den Inhalt des Behälters auf 25 bis 30 C ab.
indem man kaltes Wasser durch den Mantel des Tanks leitet. Man spült während mindestens 10 Minuten
die Lösung mit Stickstoff und hält sie während der folgenden Verfahrensschritte unter Stickstoff.
Man setz', das Dihydrat des Dinatriummethylendiamintetraazetats
und das Natriumbisulfit zu und löst diese. Man setzt das Sulfat des Antibiotikums
66-40 zu und löst es. Man füllt mit Injektionswasser
auf 50 I auf und rührt bis zur Homogenität.
Unter sterilen Bedingungen filtriert man die Lösung durch ein entsprechendes Bakterien zurückhallendes
Filter und sammelt das Filtrat in einem Abfülltank.
Man füllt das Produkt aseptisch in sterile, pyrogenfreie Mehrdosenphiolen, stöpselt zu und versiegelt.
Beispiel IO
Arttibiotische Salbe
Arttibiotische Salbe
Antibiotikum 66-40 (freie Base) 10 g
Vaseline 990 ρ
Herstellung
(1) Man schmilzt die Vaseline;
(2) man mischt Antibiotikum 66-40 <freie Base) mit
ungefähr 10% der geschmolzenen Vaseline:
(3) man führt die Mischung von Antibiotikum und Vaseline*fiurch eine Kolloidmühle:
(4) man fügt den Rest der Vaseline zu und kühlt
die Mischung, bis sie halbfest ist. In diesem Stadium
kann das Produkt in pussende Behälter gefüllt werden.
Die therapeutische Aktivität von Antibiotikum 66-40 (»Sisomicin«) und Gentamicin gegen gramnegative und grampositive Infektionen von Mäusen
wurde verglichen. Dk. Methode und die Ergebnisse sind nachstehend aufgeführt.
Zusammenfassung der Methode
Es wurde die von J. Λ W a i t ζ, E. L. M ο s s jr.,
E. M. Oden und MJ. Weins* ein. J. Antibiotics
22. 265 bis 272. 1969 und J.A. Wait/ und
MJ. Weinstein, J. Infect. Dis. 119, 355 bis
360, i«J69 bescliritbene Methode im wesentlichen
verwendet. Die Mäuse waren männliche Albinos vom Stamm CF-I mit einem Gewicht von etwa 20 g.
Eingesetzt wurden Gruppen von 7 Tieren bei 5 verschiedenen Dosen zusätzlich zu 10 Kontrollen. Die
Mäuse wurden intraperitoneal mit etwa 10? Organismen
Maus infiziert Die nicht behandelten infizierten Kontrolltiere starben innerhalb von \& bis 24 Stunden
mit der Ausnahme der mit Klebsielle infizierten Mäuse, die 36 bis 40 Stunden nach der Infektion
starben. Alle behandelten Mäuse erhielten die Dosis in einem Volumen von 0.1 bis OJ ml subkutan. Es
wurden zwei Arten der Dosierung angewandt, in-
is dem man einmal eine einzelne Dosis 1 Stunde nach
der Infektion und zum anderen die Hälfte der Dosis 1Z2 Stunde vor und die andere Hälfte 4 Stunden nach
der Infektion verabreichte. Die überlebenden Mäuse wurden 48 Stunden nach der Infektion gezählt und
die PD50-Werte wurden nach der Probitmethode
(probit procedures/ berechnet.
Therapeutische Aktivität von Antibiotikum 66-40 und Gentamicin gegen gramnegative und grampositive
Infektionen von Mäusen. Die Antibiotika wurden subkutan verabreicht
A: Eine Dosis des betreffenden Antibiotikums wurde 1 Stunde nach der Infektion verabreicht
B: Die Gesamtdosis des betreffenden Antibiotikums wurde in 2 Teilen, und zwar ' 2 Stunde und 4 Stunden
nach der Infektion verabreicht
| l'D„,(mg kg) | A | (jenl.min.in | £ | Gentamicin | — | Gentamicin PD51, | 2 Dosen | |
| ()r£tani-s!tiUN |
Antibiotikum
MS 4U |
3.2 |
Antibiotikum
66 4(1 |
1.5 | >50.0 | Antibiotikum 66 40 PD | 1.1 | |
| 1.7 | 1.5 | 1.4 | 0,5 | 9.1 | I D. si·, ■ - |
2,5 | ||
| Escherichia coli Sc. | 1.5 | 0.K4 | 0,2 | 0,9 | 4.4 | 1.9 | 1.1 | |
| Escherichia cdi Nr 1 | 0.84 | 1.5 | 0.8 | 1.8 | 7.5 | 1.0 | 1,2 | |
| Klebsieila pneumoniae Sc. | 1.7 | Vl | 1.5 | 8.4 | 1.8 | 1.0 | 2,8 | |
| Proteus vulgaris 120.4 | S.7 | 1.7 | 3.0 | 1.5 | 3.3 | 0.9 | 3,0 | |
| Proteus vulgaris Nr. 2 | 1.1 | 0.5 | 0,5 | 7.5 | 0.5 | - | ||
| Pseudomonas aeruginosa Sc. | 0.3 | 50.0 | — | 8,0 | 1.5 | >l,0 | ||
| Pseudomonas aeruginosa 9027 | 13.1 | 13.0 | 50,0 | 20.0 | 1,7 | 3.2 | ||
| Pseudomonas aeruginosa Nr. 3 | 4.9 | 2.5 | 2.8 | - | 3.9 | 2.2 | ||
| Pseudomonas aeruginosa Nr. 5 | 2,5 | 50.0 | 2.0 | 17.0 | 2.7 | 1.3 | ||
| Pseudomonas aeruginosa Nr. 6 | 26.0 | 11.2 | 6.0 | 17,0 | 1.0 | 1.2 | ||
| Pseudomonas aeruginosa Nr. 11 | 2.0 | 4.8 | 1.5 | 2.0 | 1.2 | |||
| Salmonella schottmuelleri Sc. | 1.7 | 2.4 | 2.8 | 5.6 | 1.1 | |||
| Salmonella schottmuelleri Nr. 13 | l.S | 3.3 | 7.0 | 2.8 | 1,3 | |||
| Staphylococcus aureus Gray | 1.0 | 14.0 | 10.0 | 1.3 | 2.0 | |||
| Staphylococcus aureus Smith | 6.0 | 15.0 | 10,0 | 3.3 | — | |||
| Streptococcus pyogenes C | 2.0 | 18.0 | 2.3 | 2,9 | ||||
| Streptococcus pyogenes C 203 | 7.5 | 410 | 5.8 | 7.5 | 2,9 | |||
| Enterococcus sp. 801 | 7,0 | 5.8 | 2.4 | |||||
| Enterococcus sp. 804 | 5.9 | |||||||
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:L Antibiotikum 66-40 (»Sisomicin«) mit der OHFormellen Derivate sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaftende pharmazeutische MitteLjüngere Untersuchungen haben gezeigt, daß das Antibiotikum «MO (»Sisomicin«) die folgende mutmaßüche Strukturformel besitzt.
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