DE1928601C - Verfahren zur Herstellung modifizier ter Polyphenylenoxyde und ihre Verwendung in Formmassen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung modifizier ter Polyphenylenoxyde und ihre Verwendung in FormmassenInfo
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Description
in der R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen
bedeutet, in Gegenwart eines Polyphenylenoxyds der allgemeinen Formel II
die beständig gegen thermische Oxydation sind und eine hohe Schlagzähigkeit aufweisen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung modifizierter Polyphenylenoxyde, das
s dadurch gekennzeichnet ist, daß man einen Vinyläther der allgemeinen Formel I
CH2=CH-OR (I)
in der R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest
mit 1 bis 20 C-Atomen bedeutet, in Gegenwart eines Polyphenylenoxyds der allgemeinen
Formel II
-o
R,
(H)
in der η eine ganze Zahl mit einem Wert von mindestens 50 ist, R2, R3, R5 und R6 jeweils
Wasserstoff- oder Halogenatome, Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Allyl-, Phenyl-, Benzyl-, Methylbenzyl-,
Halogenmethyl-, Cyanäthyl-, Cyan-, Methoxy-, Äthoxy-, Phenoxy-, Nitro- oder Aminomethylgruppen
und R4 ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeuten, mit einer Lewis-Säure als Polymeriiationskatalysator
bei einer Temperatur unterhalb 140° C polymerisiert.
2. Verwendung der nach Anspruch 1 hergestellten modifizierten Polyphenylenoxyde in Formmassen.
Polyphenylenoxyde besitzen bekanntlich eine ausgezeichnete thermische und chemische Beständigkeit
sowie sehr gute mechanische und elektrische Eigenschaften. Die Oxydationsbeständigkeit dieser
Polymerisate in der Hitze, insbesondere an der Luft oder in Gegenwart von Sauerstoff, ist jedoch schlecht.
Die Polymerisate unterliegen rasch der thermischen Oxydation, wodurch sie sich verfärben und ihre
Festigkeit und Fließfähigkeit abfällt.
Untersuchungen über die Ursachen der Verschlechterung der Eigenschaften der Polymerisate durch
thermische Oxydation haben ergeben, daß die thermische Oxydation zur Hauptsache durch eine Depolymerisation
erfolgt, die durch die freien Hydroxylgruppen an den Polymerenden oder durch Elektronentransfer
nach Abspaltung von Wasserstoffatomen der endständigen Hydroxylgruppen erfolgt. Bei PoIyphenylenoxyden
mit oxydierbaren Substituenten, wie Kohlenwasserstoffresten, substituierten Kohlenwasserstoffresten
und Alkoxyresten in mindestens einer der Stellungen 2, 3, 5 und 6 des Benzolkernes, werden
diese Substituenten während der Polymerisation teilweise oxydiert und in Hydroxyl-, Aldehyd- oder
Carboxylgruppen umgewandelt. Diese Gruppen sind für die Verschlechterung der Eigenschaften des Polymerisats
bei der thermischen Oxydation verantwortlieh.
Aufgabe der Erfindung war es, neuartig modifizierte Polyphenylenoxyde zur Verfugung zu stellen,
R3 R2
in der η eine ganze Zahl mit einem Wert von mindestens
50 ist, R2, R3, R5 und R6 jeweils Wasserstoff- oder
Halogenatome, Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Allyl-, Phenyl-, Benzyl-, Methylbenzyl-, Halogenmethyl-, Cyanäthyl-,
Cyan-, Methoxy-, Äthoxy-, Phenoxy-, Nitro- oder Aminomethylgruppen und R4 ein Wasserstoffoder
Halogenatom bedeuten, und mit einer Lewis-Säure als Polyrp'irisationkatalysator bei einer Temperatur
unterhalb 140° C polymerisiert.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
modifizierten Polyphenylenoxyde in Formmassen.
E)s ist nicht bekannt, nach welchem Mechanismus oder auf welche Weise der Vinyläther an das PoIyphenylenoxyd
gebunden wird. Möglicherweise wird der Vinyläther auf Hydroxylgruppen des Polyphenylenoxyds
gepfropft. Selbst wenn sich kein Pfropf-Copolymerisat bildet, kann der Polyvinyläther an das
Polyphenylenoxyd in einem Ausmaß gebunden werden, daß sich die beiden Bestandteile gut miteinander
mischen lassen.
Beispiele für die im Verfahren der Erfindung eingesetzten Pülyphenylenoxyde sind
Poly-2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-diäthyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dipropy 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2-methyl-6-isopropy 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dimethoxy-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dichlormethyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dibrommethyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dipheny 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-ditolyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dichlor-1,4-phenylenoxyd und
Poly-2,5-dimethyl-l,4-phenylenoxyd.
Poly-2,6-diäthyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dipropy 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2-methyl-6-isopropy 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dimethoxy-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dichlormethyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dibrommethyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dipheny 1-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-ditolyl-1,4-phenylenoxyd,
Poly-2,6-dichlor-1,4-phenylenoxyd und
Poly-2,5-dimethyl-l,4-phenylenoxyd.
Spezielle Beispiele für die im Verfahren der Erfindung
eingesetzten Vinyläther sind
Vinylmethyläther,
Vinyläthyläther,
Vinyl-n-propyiäther,
Vinyl-n-butyläther,
Vinylisopropyläther,
Vinylisobutyläther,
Vinylphenyläther,
Vinyl-p-tolyläther,
Vinyl-p-nitrophenylather,
Vinyl-p-cyanphenyläther,
Vinyl-p-chlorphenyläther,
Vinyl-n-aminophenyläther,
Vinylbenzyläther,
Vinylchlormethyläther,
Vinylcyanäthyläther,
Divinyläther,
Vinylallyläther und
Vinylcyclohexyläther.
Der Vinyläther kann im Verfahren der Erfindung
in beliebiger Menge verwendet werden. Als Katalysator wird die Lewis-Säure in einer geringen Menge
verwendet. Die Lewis-Säure kann allein oder als
bindung verwendet werden. Spezielle Beispiele für geeignete Lewis Säuren sind Bortrifluorid, Bortriiluorid-Äther-Komplexe,
wie der Bortrifluorid-Diäthy läther- Komplex, der Bortrifluorid-Essigsäure Komplex,
der Bortrifluorid-Methanol-Komplex. der Bortrifluorid-Phenol-Komplex, der Bortrifluorid-Triathanolamin-Komplex,
Bortribromid, Bortrichlorid, Aluniiniumchlorid, Eisen(lII)-chk>rid, Eisen(lll)-bromid.
Zinntetrachlorid, Zinkchlorid und Titantetrachlorid.
Die Menge des Katalysators ist im Verfahren der Erfindung nicht besonders beschränkt. Bevorzugt
wird eine Konzentration von etwa 0,0001 bis 10 Gewichtsprozent des Katalysators, bezogen auf das
gesamte Reaktionsgemisch. Gegebenenfalls kann jedoch der Katalysator in einer Menge außerhalb dieses
Konzentrationsbereiches verwendet werden.
Die Polymerisation kann durch Zusammenbringen des Vinyläthers mit einer Lewis-Säure in
Gegenwart eines Polyphenylenoxyds und in Abwesenheit eines Verdünnungs- oder Lösungsmittels
durchgeführt werden. Vorzugsweise wird jedoch die Polymerisation in Gegenwart eines Verdünnungsoder Lösungsmittels durchgeführt, da sich die Reaktionsbedingungen
leichter steuern lassen und die Aufarbeitung des Reaktionsproduktes sich einfacher
gestaltet. So kann z. B. die Polymerisation durch Zusatz eines Vinyläthers zu einer Lösung des Polyphenylenoxyds
in einem Lösungsmittel oder durch Zusatz des Vinyläthers zu einem Polymerisationsreaktionsgemisch
erfolgen, das das Polymer enthält. Die Wahl dieser Verfahrensarten hängt von den Polymerisationsbedingungen
zur Herstellung des Polyphenylenoxyds oder des Polyvinyläthers ab. Sofern das Verdünnungsmittel inert gegenüber dem PoIyphenylenoxyd
oder dem Polyvinyläther ist und bei der Reaktionstemperatur eine Flüssigkeit darstellt,
kann jedes beliebige Verdünnungs- oder Lösungsmittel verwendet werden. Selbst in Gegenwart geringer
Mengen eines Verdünnungsmittels, das gegenüber dem Vinyläther reaktionsfähig ist, wirkt sich dies
nicht ungünstig auf das Verfahren der Erfindung aus, da nur der Vinyläther entsprechend dem Gehalt an
der reaktionsfähigen Verbindung verbraucht wird.
Beispiele für Verdünnungs- und Lösungsmittel sind aliphatischc und alicyclische Kohlenwasserstoffe,
aromatische Kohlenwasserstoffe und deren Derivate, wie nitrierte Kohlenwasserstoffe, halogenierte
Kohlenwasserstoffe oder hydroxylierte Kohlenwasserstoffe, Äther, Ketone, Lactone und sulfonierte
Kohlenwasserstoffe. Spezielle Beispiele für geeignete Lösungs- und Verdünnungsmittel sind Heptan, Benzol,
Toluol, Monochlorbenzol, Dichlorbenzol, Nitrobenzol,
Methylcyclohexan, Methanol, Äthanol, ButanoL
Äthylenglykolmonomethyläther, Methylendichlorid, Athylendichlorid, Diäthyläther, Tetrahydrofuran, Dioxan, Aceton, Äthylacetat, Propiolacton und
Acetonitril. Das Verdünnungsmittel wird gewöhnlich in einer Menge des 1- bis 200fachen, vorzugsweise
2- bis lOOfachen, Gewichts des Polyphenylenoxyds verwendet
Die Reaktionstemperatur ist im Verfahren der Erfindung nicht besonders kritisch. Die Arbeitstemperatur liegt jedoch unterhalb 1400C, um Nebenreaktionen
zu vermeiden.
inn ο Pr.iv./? iw1imethvl-1.4-r)henylenoxyd mit einer
Viskositätszahl von 0,72 dl/g bei 25 C in Chlorolorm werden in 400 ml Xylol gelöst und mit 6,4 g Bortrifluorid-Diäthyläther-Komplex
(BF3-Gehalt 47%) und 19,8 g Vinylisobutyläther versetzt. Die Umsetzung
wird 5 Stunden bei 70 C unter Rühren durchgeführt. Das Reaktionsgemisch wird mit Methanol
auf 2 1 verdünnt, und die erhaltene Fällung wird abfiltriert, mit Methanol und Wasser gewaschen und
10 Stunden bei 900C getrocknet. Es werden 103,8 g
eines modifizierten Polymers mit einer Viskositätszahl von 0,63 dl/g erhalten. Der Gehalt an PoIyvinylisobutyläther
im modifizierten Polymerisat be-
trägt 5,6 Gewichtsprozent auf Grund einer quantitativen Analyse des NMR-Spektrums.
Aus dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten modifizierten Polyphenylenoxyd sowie
einem unmodifizierten Polyphenylenoxyd werden Platten durch lOminutiges Verpressen bei 270C
unter einem Druck von 100 kg/cm2. Es wird die Verfärbung
bestimmt. Die aus dem modifizierten Polymer erhaltene Platte ist milchig weiß gefärbt, während die
Platte aus dem unmodifizierten Polymer braun verfärbt ist.
Modifiziertes und unmodifiziertes Polyphenylenoxyd mit einem Gehalt von jeweils 1 Gewichtsprozent
2,6-Di-tert.-butyl-p-cresol werden 7 Minuten bei 270 C auf der Walze behandelt und anschließend bei
250 C und einem Druck von 150 kg/cm2 verpreßu An
den Proben wird die Schlagzähigkeit nach C h a r ρ y gemäß japanischer Industrie-Prüfnorm JIS-6745 bestimmt.
Der Wert für das modifizierte Polymerisat beträgt 13,1 kg-cm/cm2 und der aus dem unmodi-
fizierten Polymer 4,1 kg-cm/cm2.
Aus einer Chloroformlösung des modifizierten und unmodifizierten Polymerisats wird eine Folie mit einer
Stärke von etwa 0,05 mm hergestellt. Die Folien werden 30 Minuten auf 226°C in einer Sauerstoffatmosphäre
erhitzt und anschließend 10 Stunden in einem Soxhlet-Extraktions-Apparat mit Chloroform
extrahiert. Das Gewiehtsverhältnis des Gewichts der Folie nach der Extraktion zum Gewicht der Folie vor
der Extraktion wird bestimmt. Der erhaltene Wert wird als Gelbildungsverhältnis bezeichnet. Das Gelbildungsverhältnis
des modifizierten Polymers beträgt 40,5%, das des unmodifizierten Polymers 90,3%.
5,0 g Poly-2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxyd einer Viskositätszahl
von 0,72 dl/g, bestimmt in Chloroform bei 25° C, werden in 100 ml Xylol gelöst. Diese Lösung
wird mit 0,032 g Bortrifluorid-Diäthyläther-Komplex
(enthaltend 47% BF3) sowie 2,0 g Vinyiisobutyläther
versetzt und 5 Stunden bei 1000C gerührt Das Reaktionsgemisch
ivird in etwa 50 ml Methanol eingegossen und die gebildete Fällung abfiltriert und
gewaschen. Danach wird die Fällung 10 Stunden bei 9O0C getrocknet Ausbeute 5,05 g modifiziertes Polymer.
Der Gehalt an Polyvinylisobutyläther im modifizierten Polymer wird aus dem NMR-Spektrum einer
Lösung des Polymers in CDCI3 bestimmt Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle zusammengestellt:
Der Gehalt an Polyvinylisobutyläther in Polymer, berechnet aus der Tabelle, beträgt
5,7 Gewichtsprozent:
| II | a Wasserstoff (s) b Wasserstoff (s) c Wasserstoff (d) |
S—n | η | Integral-Wert |
| — | CH3 a ) |
-CH2 -is-H | 42,5 14,1 3,1 |
|
| / 3 | ||||
| / -CH CH3 |
||||
| r-Wert | ||||
| ■f-CH- I |
8,06 3,61 9,20 |
|||
| I O |
||||
| CH2 | ||||
modifizierten Polymer hergestellte Platte milchigweiß gefärbt ist und eine höhere Elastizität zeigt
Aus dem unmodifizierten rad dem modifizierten
Polymer werden aus einer Chloroformlösung Folien
mit einer Stärke von etwa 0,05 mm gegossen und 30 Minuten in Sauerstoffatmosphäre auf 226° C erhitzt.
Danach werden die Folien 10 Stunden im Soxhlet-Extraktions-Apparat mit Chloroform extrahiert.
Das Gelbildungsverhältnis des modifizierten
Polymers beträgt 41,0%, während das des unmodifizierten Polymers 913% beträgt
Das modifizierte Polymer und das unmodifizierte Polymer werden 10 Minuten bei 270° C und einem
Druck von 100 kg/cm2 zu 1 mm starken Platten verpreßt. Die aus dem unmodifizierten Polymer hergestellte
Platte ist braun verfärbt, während die aus dem
5 g PoIy-2,6-dimethyl-U4-phenyleno^ werden in
100 ml Xylol gelöst, die Lösung wird mit 0,05 g Zinn-
das Gemisch wird 5 Stunden auf 70 C erwärmt und gerührt. Danach wird du. Reaktionsgemisch gemäß
Beispiel 1 aufgearbeitet. Es wurden 5.12 g modifiziertes
Polymer erhalten. Gemäß Beispiel 1 werden Platten durch Preß verformung hergestellt. Die aus dem modifizierten
Polymer hergestellte Platte ist milchigweiß gefärbt, und sie zeigt eine erhöhte Elastizität, während
die aus dem unmodifizierten Polymer erhaltene Platte braun gefärbt ist. Das Gelbildungsverhältnis des
modifizierten Polymers beträgt 44,1%.
Beispiele 4 bis 6
100 g Poly-2,6-dimethyl-l,4-phenylenoxyd werden in 400 ml Xylol gelöst. Die Lösung wird mit dem in
der Tabelle angegebenen Katalysator und dem Vinyläther versetzt. Das Gemisch wird den angegebenen
Reaktionsbedingungen unterworfen und gerührt. Danach wird das Reaktionsgemisch gemäß Beispiel 1
aufgearbeitet. Das erhaltene modifizierte Polymer wird gemäß Beispiel I durch Preßverformen der
thermischen Oxydation unterworfen. Die aus einem unmodifizierten Polymer erhaltenen Platten sind
braun gefärbt, während die aus den modifizierten Polymeren erhaltenen Platten milchigweiß aussehen.
Auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 wird auch die Schlagzähigkeit und das Gelbildungsverhältnis der
Proben bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle angegeben.
| Vinyläthcr | Katalysator | Peak | ons- | 5 | Viskositätszahl | vor der | nach der | Ausbeute |
Schlag
zähigkeit |
GeI-
bildungs- |
|
| Beispiel | bedingungen | dl | Reaktion | Reaktion | 'Charpyl | vcrhallni | |||||
| g | S | 5 | 0.75 | 0,70 | g | kg-cm cm2 | % | ||||
| Äthylvinyläther | BFj-Diäthyläther- | 108.2 | 12,1 | 43.1 | |||||||
| 4 | 20,0 | Komplex 7,0 | 70 | 7 | 0,81 | 0,65 | |||||
| n-Butylvinyläther | BF3-Phenol- | !05,1 | !0,5 | 43,9 | |||||||
| 5 | 15,0 | Komplex 5,0 | 70 | 0,70 | 0,64 | ||||||
| Phenylvinyläther | BF3-GaS (nicht | 103,9 | 13.1 | 48,1 | |||||||
| 6 | 200 | gewogen) | 60 | ||||||||
B ρ i s ρ i e 1 e 7 bis 10 6j aie Reaktionstemperatur beträgt 700C. Die erhaltenen
Beispiel 2 wird wiederholt, jedoch wird das nach- Polymeren werden gemäß Beispiel 2 preßverformt.
stehend angegebene Phenylenoxyd an Stelle des Poly-2,6-dimethyä-i,4-phenylenoxyds verwendet, und
Jede Platte sieht milchigweiß aus und hat eine erhöhte Elastizität.
Poly-2,6-dichlor-1,4-phenylenoxyd
Poly-2,6-diallyI-1,4-phenylenoxyd
Viskosiläts/ahl dig
vor der Reaktion
0,51 0,55
nach ilcr Reaktion
0,51 0,52
Aus-8 5
5,27
5,18
IO
10
Poly-2,6-di-
methoxy-1,4-phenylen-
oxyd
Poly-2,6-diphenyl-
1,4-phcnylcn-
oxyd
Viskosilätszahl dl/g
vor der Reaktion
0,62
0,49
nach der Reaktion
0,59
0,50
Ausbeute
5,24
5,19
209634/233
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung modifizierter PoIyphenylenoxyde,
dadurch gekennzeichnet,
daß man einen Vinyläther der allgemeinen Formel I
CH2 = CH-OR α)
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