DE1925962B2 - Betätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugschiebetür - Google Patents
Betätigungsvorrichtung für eine FahrzeugschiebetürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugschiebetür, die in der öffnungsstellung
von einem Hohlraum zwischen der inneren und der äußeren Wandverkleidung einer Fahrzeugwand aufgenommen
wird, mit einem umsteuerbaren umlaufenden Elektromotor, der eine sich im wesentlichen in der
Türebene erstreckende Motorwelle aufweist, mit einem von der Motorwelle angetriebenen Getriebe, das eine
Abtriebswalle aufweist, mit einem ersten Arm und einem zweiten Arm, die miteinander verbunden sind und
um eine quer zur Türebene verlaufende Achse schwenkbar sind, wobei der erste Arm mit einem
Verbindungsglied und der zweite Arm mit einer Verbindungsstange, die an der benachbarten Stirnseite
der Tür angelenkt ist, gelenkig verbunden sind, und mit einem Anschlag, der so angeordnet ist, daß bei
Wirksamwerden des Anschlages die Tür in ihrer geschlossenen Stellung verriegelt ist.
Eine derartige Betätigungsvorrichtung, die beispielsweise für die Türen von Schienenfahrzeugen verwendet
wird, ist bereits bekannt (US-PS 31 16 805). Die bekannte Vorrichtung weist vergleichsweise große
Abmessungen in Querrichtung senkrecht zur Türebene auf und ist auf dem Fahrzeugboden innerhalb der
inneren Wandverkleidung der mit der Türöffnung versehenen Fahrzeugwand montiert. Dabei kann sie
gegebenenfalls mehr oder weniger unter einem Fahrzeugsitz angeordnet sein. Die Anordnung der
Betätigungsvorrichtung auf dem Boden führt jedoch zu einer Behinderung insbesondere bei der Reinigung des
Fahrzeugs und erschwert auch die Zugänglichkeit der Betätigungsvorrichtung zu Wartungs- und Instandhaltungszwecken.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Betätigungsvorrichtung so
auszubilden und anzuordnen, daß keine vorspringenden Hindernisse vorhanden sind, eine gute Zugangsmöglichkeit
besteht und keine Funktionseinbußen in Kauf genommen werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Elektromotor in einer Verlängerung des
Hohlraumes zur Aufnahme der geöffneten Tür zwischen der inneren und der äußeren Wandverkleidung
angeordnet ist, daß mit der quer zur Türebene verlaufenden Abtriebswelle des Getriebes ein sich
parallel zur Türebene erstreckender Antriebsarm verbunden ist, daß der Antriebsarm an dem Verbindungsglied,
das sich parallel zur Türebene erstreckt und halbmondförmig ausgebildet ist, angelenkt ist, daß der
erste Arm und der zweite Arm in Form eines zur Türebene parallelen Winkelhebels ausgebildet sind, und
daß der Anschlag für den sich in die Schließstellung
bewegenden Antriebsarm vorgesehen und so angeordnet ist, daß bei Wirksamwerden des Anschlages der
Gelenkbolzen zwischen dem Antriebsarm und dem Verbindungsglied sich etwas über eine Totpunktstellung
zwischen der Abtriebswelle und dem Gelenkbolzen zwischen dem Verbindungsglied und dem Winkelhebel
hinausbewegt hat ι ο
Somit ist die gesamte Betätigungsvorrichtung flach ausgebildet und im wesentlichen in der Türebene neben
der Schiebetür und innerhalb der Wandverkleidungen angeordnet, so daß keine vorspringenden Teile
vorhanden sind, vielmehr die Betätigungsvorrichtung durch die innere Wandverkleidung der Fahrzeugwand
verdeckt ist Dabei kann die Vorrichtung in einer gut zugänglichen Höhe über dem Fahrzeugboden angeordnet sein. Gegebenenfalls kann eine abgedeckte Zugangsöffnung in der inneren Fahrzeugwanc! vorgesehen
sein. Insbesondere wird zur Unterbringung der Betätigungsvorrichtung kein Raum oberhalb der Schiebetür
benötigt, der bei modernen Fahrzeugen für den Massenverkehr infolge deren stromlinienförmiger Ausbildung nicht zur Verfügung steht Dabei läßt sich die
Schiebetür bei entsprechender Ausbildung der Antriebsteile und insbesondere des Winkelhebels schnell
und mit einer wünschenswerten Abbremsung am Ende der Verschiebebewegung öffnen und schließen, was in
üblicher Weise mittels einer Fernsteuerung des Elektromotors möglich ist Ebenfalls ist eine mechanische Sicherung der Schiebetür in ihrer Schließstellung
vorhanden, und zwar infolge der vorgesehenen Totpunktstellung der die Motorwelle mit der Tür
verbindenden Antriebsteile.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher
erläutert to
F i g. 1 ist eine Seitenansicht einer mit einer Fahrzeugtür verbundenen erfindungsgemäßen Türbetätigungsvorrichtung, aus der die Anordnung der Vorrichtung gegenüber dem Boden ersichtlich ist und die
bestimmte Teile in Vollinien in ihrer Schließstellung und mit gestrichelten Linien in ihrer Öffnungsstellung zeigt
F i g. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Türbetätigungsvorrichtung nach der Erfindung und zeigt den
NotöffnungsgriR in Vollinien in seiner normalen Stellung und mit strichpunktierten Linien in seiner
Lösestellung.
F i g. 3 zeigt in einer Stirnansicht die rechte Seite der
Türbetätigungsvorrichtung nach Fig.2 bei deren
Betrachtung von der Türöffnung aus.
F i g. 4 ist ein vergrößerter Teilschnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2 und zeigt die beim Schließen der Tür zur
Wirkung kommenden Nocken und die durch sie betätigten Schalter.
Fig.5 zeigt in einem stark verkleinerten schematischen Grundriß fcin Fahrzeug und läßt die Anordnung
der Türen und der zugehörigen Betätigungsvorrichtungen erkennen.
In F i g. 1 ist die insgesamt mit 10 bezeichnete ^betätigungsvorrichtung nach der Erfindung so
dargestellt, wie sie in einer Wand eines Fahrzeugs angeordnet und mit einer zu betätigenden Tür 11
verbunden sein würde. F i g. 3 zeigt die Anordnung der Betätigungsvorrichtung in einer eine innere Verkleidung 13 und eine äußere Verkleidung 14 umfassenden
Seitenwand 12 eines Fahrzeugs. Die Vorrichtung 10 kann die Tür 11 gegenüber einer Türöffnung 15 in der
Seitenwand 12 zwischen ihrer Öffnungsstellung und ihrer Schließstellung bewegen. Nahe der Türöfihung
weist die Seitenwand 12 einen Hohlraum 16 auf, in den die Ί ür gegenüber der Türöffnung 15 beim öffnen der
Tür eingeführt wird. An den Hohlraum 16 schließt sich unmittelbar eine Verlängerung 17 zum Aufnehmen der
Betätigungsvorrichtung 10 an.
F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäße Türbetätigungsvorrichtung für den Fall, daß sie dazu dient eine einzige
Tür oder eine Hälfte einer zweiteiligen Tür zu betätigen; jedoch könnte die Vorrichtung auch die zweite Hälfte
einer zweiteiligen Tür mit Hilfe eines zusätzlichen Gestänges betätigen. Eine typische Anordnung von
Türen und Türbetätigungsvorrichtungen bei einem Fahrzeug ist in F i g. 5 dargestellt gemäß welcher das
Fahrzeug 18 mit vier zweiteiligen Türen 19, 20.21 und 22 versehen ist, die öffnungen in den Seitenwänden des
Wagens zugeordnet sind. Jede dieser zweiteiligen Doppeltüren umfaßt zwei Türhälften, von denen jede
durch eine Türbetätigungsvorrichtung 10 betätigt werden kann. Es sei jedoch bemerkt daß man auch eine
beliebige andere Anordnung vorsehen könnte', z. B. eine
Anordnung, bei der eine einzige Betätigungsvorrichtung jeweils mit Hilfe eines geeigneten Gestänges dazu dient,
beide Hälften einer zweiteiligen Tür zu betätigen.
Alle Bestandteile der Betätigungsvorrichtung 10 sind auf einer Grundplatte 23 angeordnet die an geeigneten
Bauelementen innerhalb der Seitenwand des Wagens so befestigt ist daß die gesamte Betätigungsvorrichtung
zusammen mit der Grundplatte zum Zweck des Auswechselns nach dem Lösen einer relativ kleinen
Zahl von Befestigungsvorrichtungen leicht ausgebaut werden kann. Auf der Grundplatte 23 ist ein
umsteuerbarer Motor 24 so angeordnet daß sich seine Welle bzw. seine Drehachse gegenüber dem Wagen im
wesentlichen in senkrechter Richtung erstreckt Gemäß F i g. 1 ist die Motorwelle 25 mit einem am unteren Ende
des Motors 24 befestigten Getriebe 26 gekuppelt Aus dem Getriebegehäuse ragt eine Abtriebswelle 27 im
rechten Winkel zur Achse des Motors 24 und quer zu der Seitenwand des Wagens heraus. Das Getriebe kann
mit einem beliebigen geeigneten Zahnraduntersetzungsverhältnis arbeiten.
Die Abtriebswelle 27 überträgt die Antriebskraft auf einen mit ihr drehfest verbundenen Antriebsarm 28, der
sich normalerweise innerhalb eines Winkelbereichs von etwa 150° bewegt. Der Antriebsarm ist in F i g. 1 und 2
mit Vollinien in seiner Stellung bei geschlossener Tür gezeigt und außerdem in F i g. 1 mit gestrichelten Linien
in der Stellung angedeutet, die er nach dem vollständigen öffnen der Tür einnimmt. Der geradlinig ausgebildete Antriebsarm ist an seinem freien Ende durch einen
Gelenkbolzen 29 an einem Ende eines Verbindungsgliedes 30 angelenkt, das kreisbogenförmig gekrümmt bzw.
im wesentlichen halbmondförmig ausgebildet ist und dessen konvexe Seite der Türöffnung des Wagens
ständig zugewandt bleibt. Während der Bewegung des Verbindungsgliedes 30 in die in F i g. 1 mit gestrichelten
Linien angedeutete Türöffnungsstellung stößt das Verbindungsglied nicht gegen das Gehäuse des
Getriebes 26, und es umschließt bei der Türöffnungsstellur.3 einen seitlichen Teil des Getriebegehäuses.
An der Grundplatte 23 ist unterhalb des Getriebes 26 ein parallel zur Abtriebswelle 27 angeordneter Achsstummel 31 befestigt, auf dem ein das Verbindungsglied
30 mit der Tür 11 verbindender Winkeihebel 32 drehbar
gelagert ist.
Der Winkelhebel 32 umfaßt eine auf dem Achsstummel 31 drehbar gelagerte Nabe 33, einen gegenüber der
Nabe nach außen ragenden, an seinem freien Ende durch einen Gelenkbolzen 35 mit dem anderen Ende des
Verbindungsgliedes 30 verbundenen ersten Arm 34 und einen mit der Tür It verbundenen zweiten Arm 36, der
unter einem Winkel zu dem ersten Arm 34 angeordnet ist Der zweite Arm 36 bildet eine zusammengesetzte
Konstruktion und umfaßt einen an die Nabe 33 angearbeiteten ersten Abschnitt 37 und einen zur
Betätigung der Tür dienenden und mit ihr verbundenen zweiten Abschnitt 38. Gemäß F i g. 1 sind die beiden
Abschnitte 37 und 38 durch Schrauben 39 so miteinander verbunden, daß die gesamte' Türbetätigungsvorrichtung nach dem Lösen dieser Schrauben
zum Zweck der Wartung oder Auswechselung leicht ausgebaut werden kann. Die innere Verkleidung der
Seitenwand ist mit einer nicht dargestellten, in Fluchtung mit dieser Verkleidung angeordneten Tür
versehen, die geöffnet werden kann, um die Betätigungsvorrichtung zum Zweck der Wartung oder des
Austausches zugänglich zu machen.
Das freie Ende des zweiten Arms 36 des Bewegungs·
Vervielfachungshebels ist durch einen Gelenkbolzen 40 mit einer Verbindungsstange 41 verbunden, deren
anderes Ende mit Hilfe eines Bolzens 42 an einem an der benachbarten Kante der Tür U befestigten Lagerbocks
43 angelenkt ist Wird der Betätigungsarm 28 gedreht, wird somit der Winkelhebel 32 durch das Verbindungsglied 30 so geschwenkt, daß auf die Verbindungsstange
41 eine Kraft aufgebracht wird, um die Tür gegenüber der Türöffnung in ihre öffnungs- bzw. Schließstellung
zu bringen. Wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich, ist
der Boden des Wagens bei 44 schematisch angedeutet, um den Abstand erkennbar zu machen, in dem die
Türbetätigungsvorrichtung oberhalb des Bodens und auf einer Seite der Tür und der Türöffnung angeordnet
ist
Zur Steuerung der Betätigungsvorrichtung 10 ist eine
Motorsteuerschaltung mit mehreren Endschaltern 46, 47 und 48 vorgesehen, die mit Betätigungsannen 46ii;
47a und 48a versehen sind. Die Betätigungsarme 46a und 47a sind auf der Grundplatte 23 angeordnet und
werden durch einen Nocken 50 betätigt der auf dem Winkelhebel 32 winkelverstellbar angeordnet ist so daß
die Endschalter 46 und 47 in der richtigen zeitlichen Abstimmung auf die jeweilige Stellung der Tür 11
betätigt werden können. Der Nocken 50 umfaßt einen Nockenvorsprung 51 zum Betätigen des Arms 46a und
einen Vorsprung 52 zum Betätigen des Arms 47a Die Nockenvorsprünge 51 und 52 sind so gegeneinander
versetzt daß zuerst der Nockenvorsprung 51 den Endschalter 46 betätigt wodurch kurz vor dem Ende der
Türöffnungsbewegung der Elektromotor 24 veranlaßt wird, eine Pufferwirkung auszuüben. Danach betätigt
der Nockenvorsprung 52 den Endschalter 47, um den
Elektromotor zum Stillstand zu bringen, sobald die Tür
11 vollständig geöffnet ist
Zum Schließen der Tür 11 betätigt der Antriebsarm
28 den Arm 48a des Endschalters 48, um den Stromkreis des Motors 24 zu öffnen und die Türbetätigungsvorrichtung genau in dem Augenblick zum Stillstand zu
bringen, in dem der Antriebsarm 28 zur Anlage an einem an der Grundplatte 23 befestigten Anschlag 53
kommt In dieser Stellung ist der Gelenkbolzen 29
ίο zwischen dem Antriebsarm 28 und dem Verbindungsglied 30 etwas über eine Totpunktstellung zwischen der
Abtriebswelle 27 und dem Gelenkbolzen 35 zwischen dem Verbindungsglied 30 und dem Winkelhebel 32
hinaus bewegt so daß die Tür 11 in ihrer Schließstellung
verriegelt ist Versucht jemand, die Tür von Hand zu
öffnen, so fuhrt dies nur dazu, daß das Gestänge und der
werden.
ein verstellbarer, zur Abpufferung der Türöffnungsbewegung dienender Widerstand 55, ein die Schließbewegung der Tür 11 abpuffernder Widerstand 56 und ein
Kippschalter 58 dargestellt mit dem der Elektromotor 24, die Steuerschaltung und die Signalschaltung
wirkungslos gemacht werden können, wenn die Türbetätigungsvorrichtung von der elektrischen Anlage
des Fahrzeugs unabhängig gemacht werden soll.
Um ein öffnen der Tür U von Hand zu ermöglichen,
kann man bei einer oder auch bei allen Türbetätigungs
vorrichtungen 10 einen Notlösegriff 63 vorsehen, der
auf einem in die Grundplatte 23 eingebauten Bolzen 64
gelagert ist und ein dem Griff 63 auf der anderen Seite
des Bolzens 64 gegenüberliegendes Ende 63a aufweist
ein Kniehebelgestänge 65 gelagert durch das der Griff gemäß Fig.2 entweder in seiner mit Vollinien
wiedergegebenen Stellung oder in der mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung gehalten wird. In
der mit Vollinien wiedergegebenen normalen Stellung
arbeitet der Griff 63 mit einem Druckstift eines
Schalters 66 zusammen, der hierbei in seiner normalen geschlossenen Stellung gehalten wird. Der Schalter 66
ist im Motorsteuerstromkreis angeordnet Wird der Notlösegriff 63 im Uhrzeigersinn gedreht öffnet sich
der Schalter 66, um den Motorsteuerstromkreis zu unterbrechen und so das Einschalten des Elektromotors
24 während der Handbetätigung der Tür unmöglich zu machen. Bei der weiteren Bewegung des Notlösegriffs
63 im Uhrzeigersinn kommt sein oberes Ende 63a zur
29 zwischen dem Antriebsarm 28 und dem Verbindungsglied 30, so daß der Gelenkbolzen 29 gemäß F i g. 2 nach
rechts über die Totpunktstellung hinaus bewegt wird und die Tür 11 dann mit der Hand geöffnet werden kann.
Anschläge 68 und 89 arbeiten mit dem Griff 63 und dem
Kniehebelgestänge 65 zusammen, um den Griff gemäß Fig.2 in der einen oder in der anderen Stellung
festzuhalten.
Claims (8)
1. Betätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugschiebetür, die in der Öffnungsstellung von einem
Hohlraum zwischen der inneren und der äußeren Wandverkleidung einer Fahrzeugwand aufgenommen
wird, mit einem umsteuerbaren umlaufenden Elektromotor, der eine sich im wesentlichen in der
Türebene erstreckende Motorwelle aufweist, mit einem von der Motorwelle angetriebenen Getriebe,
das eine Abtriebswelle aufweist, mit einem ersten Arm und einem zweiten Arm, die miteinander
verbunden sind und um eine quer zur Türebene verlaufende Achse schwenkbar sind, wobei der erste
Arm mit einem Verbindungsglied und der zweite Arm mit einer Verbindungsstange, die an der
benachbarten Stirnseite der Tür angelenkt ist, gelenkig verbunden sind, und mit einem Anschlag,
der so angeordnet ist, daß bei Wirksamwerden des Anschlags die Tür in ihrer geschlossenen Stellung
verriegelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (24) in einer Verlängerung
(17) des Hohlraums (16) zur Aufnahme der geöffneten Tür (11) zwischen der inneren und der
äußeren Wandverkleidung (13 bzw. 14) angeordnet ist, daß mit der quer zur Türebene verlaufenden
Antriebswelle (27) des Getriebes (26) ein sich parallel zur Türebene erstreckender Antriebsarm
(28) verbunden ist, daß der Antriebsarm (28) an dem Verbindungsglied (30), das sich parallel zur Türebene
erstreckt und halbmondförmig ausgebildet ist, angelenkt ist, daß der erste Arm (34) und der zweite
Arm (36) in Form eines zur Türebene parallelen Winkelhebels (32) ausgebildet sind, und daß der
Anschlag (53) für den sich in die Schließstellung bewegenden Antriebsarm (28) vorgesehen und so
angeordnet ist, daß bei Wirksamwerden des Anschlags (53) der Gelenkbolzen (29) zwischen dem
Antriebsarm (28) und dem Verbindungsglied (30) sich etwas über eine Totpunktstellung zwischen der
Abtriebswelle (27) und dem Gelenkbolzen (35) zwischen dem Verbindungsglied (30) und dem
Winkelhebel (32) hinausbewegt hat.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (25) im
wesentlichen senkrecht verläuft und das Verbindungsglied (30) in Schließstellung der Tür (11) unter
dem Getriebe (26) und in Öffnungsstellung der Tür (11) seitlich neben dem Getriebe (26) angeordnet ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied
(30) im wesentlichen in der Mitte zwischen den Wandverkleidungen (13,14) angeordnet ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein
drehbar gelagerter Notlösegriff (63) zum Öffnen der Tür (U) von Hand vorgesehen ist, der bei Betätigung
das Gelenk (29) zwischen dem Antriebsarm (28) und dem Verbindungsglied (30) im Öffnungssinn über die
Totpunktstellung hinaus bewegt.
5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Notlösegriff (63)
durch eine Kniehebelanordnung (65) in seiner Ruhestellung gehalten ist.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie (10)
auf einer Grundplatte (23) angeordnet ist, die in einer Verlängerung (17) des die Tür (11) in
Öffnungssteliung aufnehmenden Hohlraums (16) zwischen der inneren und der äußeren Wandverkleidung
(13,14) montiert ist
7. BetätigungsvorrichtLng nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsarm (28) innerhalb eines Winkelbereichs
von etwa 150° bewegbar ist und die konvexe Seite des halbmondförmigen Verbindungsglieds (30) in
allen Betriebsstellungen der Türöffnung (15) in der Seitenwand (12) zugewandt ist
8. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle
ihre Teile so ausgelegt und angeordnet sind, daß sie quer zur Seitenwand (12) nicht über den Motor (24)
hinausragen.
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| DE1925962A1 (de) | 1970-01-15 |
| BR6910566D0 (pt) | 1973-02-08 |
| DE1925962C3 (de) | 1982-01-07 |
| US3537403A (en) | 1970-11-03 |
| FR2012809A1 (de) | 1970-03-27 |
| SE339948B (de) | 1971-11-01 |
| BE735767A (de) | 1969-12-16 |
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