DE1925782B2 - Vorrichtung zum Aufschrauben von vorgefertigten Gewindeverschlußkapseln oder -deckein auf Schraubverschlußflaschen o.dgl. Behälter - Google Patents
Vorrichtung zum Aufschrauben von vorgefertigten Gewindeverschlußkapseln oder -deckein auf Schraubverschlußflaschen o.dgl. BehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufschrauben von vorgefertigten Gewindeverschlußkapseln oder -deckein auf Schraubverschlußflaschen oder
dergleichen Behälter, die einer als Rundläufer ausgebildeten Maschine zugeführt werden, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Schraubverschlußflaschen können durch zwei Arten von Verschlußkapseln verschlossen werden. Die eine
Art besteht darin, daß vorgefertigte glattzylindrische topfförmige Metallkapseln auf den Flaschenmund
aufgesetzt werden, der ein Glasgewinde aufweist, und daß mittels eines Gewindeanrollkopfes der Mantel der
Metallkapsel dem Glasgewinde nachgeformt wird. Zur Herstellung der Metallverschlußkapseln wird vorwiegend Aluminium verwandt. Die andere Art des
Schraubverschlußflaschen-Verschließens besteht darin, daß auf die in gleicher Weise mit einem Glasgewinde
versehenen Flaschen Verschlußkapseln mit einem vorgefertigten Gewinde aufgeschraubt werden. Derartige Gewindeverschlußkapseln können sowohl aus
Metal! oder jedem anderen Material, z. B. aus Kunststoff, bestehen. Ein Aufschrauben von vorgefertigten Gewindeverschlußkapseln, etwa von Hand, kann
bei den geforderten Maschinenleistungen von etwa
60000 Flaschen je Stunde nicht in Betracht gezogen
werden.
Es ist bereits eine Vorrichtung bekann! (US-PS 20 76 631) zum Aufschrauben vorgefertigter Gewindeschraubkapseln auf mit Glasgewinde versehene Fla
schen, die einer als Rundläufer ausgebildeten Maschine zugeführt werden und während ihres Laufes durch die
Maschine mittels Greifarmen auf Flaschentellern stehend festgehalten werden, wobei in Gehäusen, die
lu um die Maschinenachse und als solche angetrieben
ständig rotieren, achsgleich unter dem Druck von Federn stehende lotrechte Stifte gelagert sind, an deren
Enden Nocken angeordnet sind und die bei einer Relativbewegung gegenüber den Gehäusen in diesen
gelagerte Klemmarme verschwenken, deren mit Klemmbacken versehene Bereiche gegen den Mantel
der Gewindeverschlußkapseln andrückbar sind, wobei die Gehäuse und die Flaschenteller relativ zueinander
axial bewegbar sind. Die an den unteren Enden der
Stifte befindlichen Nocken in Form von Kegeln
bewirken bei Einwirkung einer Kraft durch eine kurvengesteuerte Schaltstange, die jedem Gehäuse
zugeordnet ist und durch die obere Gehäuse-Stirnseite in das Gehäuse-Innere geführt ist, ein öffnen der
Klemmbacken. Nach der bekannten Anordnung gelangen die Klemmbacken in Schließstellung, wenn von
unten eine vorgefertigte Gewindeverschlußkapsel in die Vorrichtung bzw. in das Gehäuse mit Berührung des
Nockens am unteren Ende des Stiftes eingeführt wird,
wobei der Nocken axial nach oben bewegt wird. Dabei
ist vorauszusetzen, daß das obere Ende der Schaltstange
sich nicht mehr im Wirkungsbereich der Steuerkurve
befindet.
darin, daß die in den Gehäusen befindlichen Stifte mittels der Schaltstange bewegt werden müssen, wobei
deren obere Enden an Steuerkurven oder Widerlager heranzuführen sind, um eine Bereitschaft der Vorrichtung zum Annehmen von Gewindeschraubkapseln zu
erwirken. Ohne die Einwirkung einer Kraft auf das obere Ende des Stiftes können sich die Klemmbacken
nach der bekannten Vorrichtung nicht öffnen. Die bekannte Vorrichtung ist dadurch und durch die
Anordnung von Mitteln zum Bewegen der Klemmbak
ken technisch aufwendig und verschleißanfällig. Bei
einer Relativbewegung zwischen dem Nocken und den Klemmbacken, bei einer weiteren Relativbewegung
zwischen der Gehäuseinnenseite und den an den Klemmbacken befindlichen Stützwulsten und bei einer
Relativbewegung zwischen den konischen äußeren Kanten der unteren Klemmbacken-Enden und dem
Gehäuse müssen erhebliche Reigungskräfte überwunden werden. Es ist in Zweifel zu ziehen, ob bei schnellem
Wechsel zwischen dem Annehmen einer Gewindever
schlußkapsel und dem Abgeben einer verschlossenen
Flasche, z. B. bei Maschinenhöchstleistung von 60 000 Flaschen in der Stunde, die Klemmbacken der
Axialbewegung der Spannhülse infolge der Reibungen unverzüglich folgen. Falls eine Gewindeverschlußkapsel
infolge verzögerten Nachfolgens der Klemmbacken in die Spannposition zu spät gelangt, besteht die Gefahr,
daß die Gewindeverschlußkapseln durch die Klemmbacken am Mantel außen beschädigt werden, weil die
Klemmbacken nicht unverzüglich fest greifen und
·>■· daher, wenn auch nur kurzzeitig, gleiten, obwohl die
Umfassung der Gewindeverschlußkapsel bereits so kräftig ist, daß die Kapsel nicht aus dem Gehäuse
herausgelangt. Zu bedenken ist, daß bei derart hohen
Maschinenleistungen nur eine sehr kurze Zeitspanne verfügbar ist zwischen dem Einfügen der Gewindeverschlußkapsel
in das Gehäuse und dem Zuführen der Flasche.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der
bei Erreichung von Maschinenhöchstleistungen mit Sicherheit GewindeverschluOkapseln ohne Verzug und
ohne nennenswerte Kraftaufwendung fest umfaBLar sind, um auf die Flaschen aufgeschraubt zu werden, ohne
daß die Gefahr einer Beschädigung des äußeren Mantels der Gewindeverschlußkapsel besteht, wobei
die Bereitschaft der Klemmbacken zum Annehmen der Gewindeverschlußkapseln mit einfachsten Mitteln mit
Sicherheit unmittelbar nach dem Beenden eines Aufschraubvorganges möglich sein soll, unter Verzicht
auf zusätzliche Steuerorgane, etwa zum öffnen der in den Aufschraubkopf-Gehäusen befindlichen Klemmbacken.
Es soll ferner erreichbar sein, wesentliche Bauteile von Maschinen zum Entfernen von GewindeverschJußkapseln
von Flaschen zu verwenden, wodurch sich ein Baukastensystem verwirklichen läßt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Lehre nach den kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
gelöst
Erfindungsgemäß ist erreichbar, daß vorgefertigte Gewindeverschlußkapseln von den Klemmbacken der
Vorrichtung unmittelbar nach dem Einführen in den Klemmbackenbereich fest und schlagartig umfaßt
werden, um auf die Flaschen aufgeschraubt zu werden, und daß die Bereitschaft eines jeden Aufschraubkopfes
der Vorrichtung zur Annahme einer Gewindeverschlußkapsel unverzüglich nach Beendigung eines Aufschraubverganges
erzielbar ist, wobei auf zusätzliche Anordnungen von Mitteln, wie etwa von außen auf jeden
Aufschraubkopf einwirkende, durch Anschläge oder zusätzliche Steuerkurven zu betätigende Schaltstangen
verzichtet werden kann. Die erfindungsgemäßen Aufschraubköpfe bestehen aus wenigen, mühelos montierbaren
und leicht zu überwachenden, einem nennenswerten Verschleiß nicht ausgesetzten Teilen. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung gewährleistet die Erreichung von Maschinenhöchstleistungen, da infolge des unverzüglich
bewirkbaren Positionswechsels der Klemmbakken, z. B. nach Entnahme einer verschlossenen Flasche
aus der Klemmbackenumfassung, mit einer hohen Maschinendrehzahl gearbeitet werden kann bei Sicherstellung
einer schonenden Behandlung der Gewindeverschlußkapsel. Erfindungsgemäß kann eine Gewindeverschlußkapselaufschraubmaschine
auf Grund der Möglichkeit eines schnellen Wechsels der Position der Klemmbacken mit wenigen Aufschraubköpfen ausgestattet
Höchstleistungen erreichen, wobei der Durchmesser der Rundläufermaschine gering bemessen sein
kann. Erfindungsgemäß ist es möglich, wesentliche Teile bekannter Maschinen zum Entfernen von Gewindeverschlußkapseln
beim Bau der Aufschraubmaschine zu verwenden. Es müssen lediglich die Kurvenbahnen der
Greifervorrichtungen mit den Kurvenbahnen zum Bewirken der Relativbewegung zwischen der auf den
Flaschentellern stehenden Flaschen und den Aufschraubköpfen in axialer Richtung abgestimmt werden.
Außerdem ist die Drehrichtung der Gehäuse zu ändern. Die Abschraubköpfe der als Abschraubmaschinen
ausgebildeten Vorrichtungen sind durch die erfindungsgemäßen Aufschraubköpfe zu ersetzen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt; es zeigt
Abb. 1 die Vorrichtung im Schnitt in der Stellung bei
Beendigung des Aufschraubvorganges mit einer an die Gewindeverschlußkapsel angelegten Klemmbacke als
einer von zum Beispiel drei Klemmbacken,
A b b. 2 die Vorrichtung nach dem Abheben von der verschlossenen Flasche,
A b b. 2 die Vorrichtung nach dem Abheben von der verschlossenen Flasche,
Abb. 3 die Vorrichtung, deren Klemmbacken eine Gewindeverschlußkapsel erfaßt haben, vor dem Aufsetzen
auf den Mund der Flasche
ίο Die in den Abb. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung ist
ein Teil einer in an sich bekannter Weise als Rundläufer ausgebildeten Maschine, bei der sich um eine zentrale
lotrechte Maschinenachse, in einem Tisch gelagert, Flaschenteller bewegen, auf denen, wie in Verschließ-
oder Füllmaschinen, die mittels eines Zuführsternes von einem Transportband entnommenen Flaschen umlaufen.
Die Vorrichtung ist jeweils einem Flaschenteller zugeordnet und befindet sich ständig über diesem. Dabei
können die Flaschenteller in der Höhe unverändert bleiben, während sich die Vorrichtungen auf die
Flaschen senken und wieder von diesen abheben. Es können auch die Vorrichtungen in ihrer Höhenlage
unverändert bleiben, während die Flaschenteller in bestimmten Sektoren der Umlaufbahn anhebbar und
senkbar sind, wobei die Flaschen in den Wirkungsbereich der Vorrichtungen gelangen, die erfindungsgemäß
in nicht dargestellter Weise angetrieben während des gesamten Umlaufes um die zentrale Maschinenachse als
solche rechtsläufig rotieren.
Mit 1 ist ein Stift bezeichnet, dessen unteres Ende der von der Vorrichtung aufzunehmenden, mit einem
Gewinde bereits versehenen Gewindeverschlußkapsel 26 bzw. der zu verschließenden Flasche 25 zugewandt
ist. Der Stift 1 ist in einem Lagergehäuse 14 in vertikaler Richtung verschieblich und gegen die Kraft einer
Druckfeder 11 durch eine von unten in die Vorrichtung einführbare Gewindeverschlußkapsel 26 nach oben
bewegbar. Die Gewindeverschlußkapsel wird in nicht näher dargestellter Weise einem Magazin entnommen
und mittels eines Zuführfingers in die Vorrichtung eingebracht Das Lagerhäuse 14 befindet sich im
Inneren eines zylindrischen, nach unten an sich offenen Gehäuses 13, das angetrieben rechtsläufig ständig um
seine vertikale Längsachse rotiert. Im Ausführungsbeispiel ist die rotierende Vorrichtung der zu behandelnden
Flasche 25 zustellbar und von dieser nach Beendigung des Verschließvorganges abhebbar. Die Druckfeder 11
stützt sich gegen einen Bund 29 am Stift 1 und einen Bund 15 im Oberteil des Lagergehäuses 14 ab. Der Stift
1 ragt aus dem Oberteil des Lagergehäuses 14 heraus. Auf dem oberen Ende des Stiftes 1 ist eine Kugel 2
befestigt, mittels derer innerhalb des Gehäuses 13 gelagerte Klemmarme 4 bei einer Relativbewegung des
Stiftes 1 gegenüber dem Gehäuse 13 in vertikalen Ebenen verschwenkbar sind. Eine solche Relativbewegung
wird ausgelöst, wenn in die Vorrichtung eine Gewindeverschlußkapsel eingeführt wird.
Das Lagergehäuse 14 weist etwa in halber Höhe außen einen Ringwulst 3 auf, der den, etwa drei,
bo innerhalb des Gehäuses 13 konzentrisch zum Lagergehäuse
14 in senkrechter Richtung symmetrisch angeordneten Klemmarmen 4 als Schneidenlager dient. An den
unteren Enden der Klemmarme 4 sind Klemmbacken 6 befestigt Mittels einer oberhalb des Ringwulstes 3 bzw.
h> der Schneidenlagerung die Klemmarme 4 umfassenden
Ringfeder 5 werden die unteren Enden der Klemmarme 4 mit den an diesen befestigten Klemmbacken 6 nach
außen an die Wandung des Gehäuses 13 in eine
geöffnete Stellung gedrückt. Die Bewegung der Klemmarme 4 wird durch sich gegenüber dem Gehäuse
13 in dessen Oberteil abstützende Klemmarm-Abhebefedern 10 unterstützt, die auf das obere Ende der
Klemmarme 4 einwirken. Bei einer Aufwärtsbewegung des Stiftes 1 werden durch die Kugel 2 die oberen, sich
unter dem Druck der Ringfeder 5 und der Klemmarm-Abhebefedern 10 an die Kugel 2 anlegenden Enden der
Klemmarme 4 verdrängt, wobei die Klemmarme um den Ringwulst 3 schwenken und sich die unteren Enden
der Klemmarme in Richtung auf die Achse des Stiftes 1 bewegen. Die oberen Enden der Klemmarme 4 weisen
kugelseitig Gleitflächen 7 und 8 auf, an denen die Kugel 2 entlangführbar ist. Die Bewegung der Kugel 2 entlang
dem Abschnitt der unteren Gleitfläche 7 bewirkt einen raschen Wechsel der Position der Klemmbacken 6 bis
zum festen Anlegen an die Schraubverschlußkapsel 26, während durch die Bewegung der Kugel 2 entlang der
Gleitfläche 8, das heißt bei axialen Verschiebungen entlang der etwa lotrechten Gleitfläche 8 keine
Verstärkung der Anpreßkraft bewirkbar ist.
Wie in Abb. 1 dargestellt, ist eine Flasche 25 mit einer Gewindeverschlußkapsel 26 verschlossen, wobei
sich die Flasche noch im Wirkungsbereich der ständig rotierenden Vorrichtung befindet. Um zu vermeiden,
daß sich bei Beendigung des Aufschraubvorganges die Vorrichtung gegenüber der mittels Greiferarmen
festgehaltenen Flasche weiterdreht, etwa wenn sich die durch die Kurvenbahn gesteuerte Vorrichtung noch
nicht abgehoben hat, weil bei hochtourigen Maschiner dieser Zeitpunkt exakt nicht oder nur sehr schwei
festlegbar ist — die Flaschen müssen auch fes^
verschlossen sein —, ist zwischen dem Gehäuse 13 unc der Antriebsspindel 9 für das Gehäuse 13 eine be
Überschreiten eines höchstzulässigen Drehmoment! rutschende Kupplung angeordnet. Auf diese Weise wire
vermieden, daß die fest an die Gewindeverschlußkapse angedrückten Klemmbacken die Kapsel durch eir
ίο Gleiten entlang dem äußeren Mantel beschädigen. Die
Kapsel bestehen bekanntlich aus eloxiertem odei lackiertem Leichtmetall oder auch Kunststoff unc
dürfen außen nicht beschädigt werden.
Wie in der Zeichnung dargestellt, ist zum leichterer Einführen der losen, nach unten offenen Gewindeverschlußkapsel
28 und auch des Mundes der zt verschließenden Flasche 25 das Gehäuse 13 an dei
unteren Stirnseite mit einer kegelförmigen, nach unter sich erweiternden Einführtulpe 12 verschlossen.
Nach Beendigung des Aufschraubvorganges wird die Vorrichtung von der verschlossenen Flasche 25
abgehoben, wie in A b b. 2 dargestellt. Die Druckfedei 11 ist derart ausgelegt, daß sich nach dem Abheben der
Vorrichtung von der Flasche der Stift 1 selbständig nach unten zu bewegen vermag, wobei sich die Kugel 2 von
den Gleitflächen 8 an den oberen Enden der Klemmarme 4 entfernt und die öffnende Schwenkbewegung
der Klemmarme 4 zuläßt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Aufschrauben von vorgefertigten Gewindeverschlußkapseln oder -deckein auf Schraubverschlußflaschen oder dergleichen Behälter, die einer als Rundläufer ausgebildeten Maschine zugeführt und während des Laufes durch die Maschine mittels Greiferarmen auf Flaschentellern stehend festgehalten werden, wobei in Gehäusen, die um die Maschinenachse und als solche ständig rotieren, achsgleich unter dem Druck von Federn stehende lotrechte Stifte gelagert sind, an deren Enden Nocken angeordnet sind, und die bei einer Relativbewegung gegenüber den Gehäusen in diesen gelagerte Klemmarme verschwenken, deren mit Klemmbacken versehene Bereiche gegen den Mantel der Gewindeverschlußkapseln andrückbar sind, wobei die Gehäuse und die Flaschenfüller relativ zueinander axial beweglich sind und wobei die Enden der Stifte innerhalb der Gehäuse durch Nocken abgeschlossen sind, daß die Nocken mit den an diesen befestigten Stiften beim Entnehmen der Flaschen mit den aufgeschraubten Gewindeverschlußkapseln die an den unteren Enden der Klemmarme befindlichen Klemmbacken weit öffnen, daß an den um senkrecht zur Achse der Stifte liegenden Ebenen verschwenkbaren Klemmarmen Bereiche von Gleitflächen vorgesehen sind, und daß die Stifte durch den Druck von Mitteln in axialer Richtung herausstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Stifte (1) durch Kugeln (2) abgeschlossen und die mit den Kugeln (2) im Eingriff stehenden Bereiche von Gleitflächen (7, 8) an den oberen Enden der Klemmarme (4) angeordnet sind, wobei zum öffnen der Klemmarme (4) die Kugeln (2) aus dem Bereich der Gleitflächen (7, 8) herausgelangen und daß die Stifte (1) durch den Druck der Federn (11) selbsttätig weit aus dem Bereich der geöffneten Klemmbacken (6) herausstellbar sind.
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1969
- 1969-05-21 DE DE19691925782 patent/DE1925782C3/de not_active Expired
Also Published As
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