DE192568C - - Google Patents

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DE192568C
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Germany
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coil
turns
switched
excitation
ampere
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/12Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal
    • H02P9/123Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal for demagnetising; for reducing effects of remanence

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g.. GRUPPE 2&
FELTEN & GUILLEAUME-LAHMEYERWERKE ACTIEN-GESELLSCHAFT in FRANKFURTa. M.
Bei gewissen periodisch arbeitenden Antrieben, z. B. bei Reversierwalzwerken u. dgl., ist die Zeitdauer jedes Arbeitsganges häufig eine so kurze, daß die Anlauf- und Auslaufzeit auf einige Sekunden beschränkt werden muß. Handelt es sich dabei um großen Energiebedarf, so kann der Fall eintreten, daß der direkte Antrieb mittels Elektromotoren, der im allgemeinen die beste
ίο Energieausnutzung gestattet, nicht anwendbar ist, weil die erforderlichen elektrischen Maschinen eine im Verhältnis zu der zulässigen Anlaufs- und Auslaufszeit zu große Zeit zur Erregung und Aberregung benötigen, sofern nicht besondere Vorkehrungen zur Abkürzung der Erregerzeit getroffen werden.
Die bisher zur Abkürzung der Erregerzeit vorgeschlagenen Einrichtungen erfordern Hilfsapparate bzw. Hilfsmaschinen, z. B. zur Erhöhung der Erregerspannung, welche im Vergleich zu ihrer Wirkung die Anlage wesentlich verteuern. Von diesen bisher bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die den Erfindungsgegenstand bildende besonders durch ihre große Einfachheit im Vergleich zu ihrer Wirksamkeit, da sie z. B. nur eine Unterteilung der zu erregenden Spule erfordert, während zur Hergabe des Erregerstromes irgendein Netz mit praktisch konstanter Spannung benutzt werden kann.
Die Erfindung läuft darauf hinaus, daß die mit Selbstinduktion behaftete Spule, deren Erregerzeit abgekürzt werden soll, z. B. in mehrere Teile unterteilt wird, mit Hilfe deren zunächst nur wenige, dann erst mehr Win-
düngen an die praktisch konstante Spannung gelegt bzw. abgeschaltet werden.
An Hand des gezeichneten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die Spule s ist hier als in zwei Teile a und b unterteilt gezeichnet. Soll die Spule erregt werden, so wird zunächst nur der Teil λ der Spule s, gegebenenfalls unter Benutzung des Vorschaltwiderstandes g mittels des Schalters c an die Stromquelle -j angeschlossen. Ist die Spule α etwa voll erregt, so wird mittels des Schalters c von dem Kontakt d ohne Unterbrechung auf den Kontakt'e übergegangen, so daß der Teil b der Spule s vorübergehend kurzgeschlossen und dann gleichfalls ohne wesentliche Änderung der Kraftlinienzahl eingeschaltet wird.
Hat man die Windungszahl \ und den Widerstand w jeder der Spulenteile α und b gleich groß gewählt, so wäre die Zeit, welche bis zur vollen Erregung der Spule s verstreichen würde, wenn sogleich die ganze Spule s eingeschaltet würde, proportional dem Ausdruck:
(21)2
■2W
Wird dagegen anfangs nur der Teil α der Spule s eingeschaltet, so ist die Erregerzeit
proportional dem Ausdruck — , d. h. die Erregerzeit beträgt alsdann nur die Hälfte. Solange die Spule α allein eingeschaltet ist, wird sie von einem Strom durchflossen, der
doppelt so groß ist als der Erregerstrom der ganzen Spule s, d. h. die mit der Spule a allein hervorgebrachte Amperewindungszahl ist ebenso groß wie die von der ganzen Spule s hervorgebrachte Amperewindungszahl. Diese Amperewindungszahl wird schon mittels der Spule α allein erreicht, und beim Übergang des Schalthebels c auf den Kontakt e tritt eine Änderung der Kraftlinienzahl
ίο nicht ein.
Da die Spule α stets nur sehr kurze Zeit allein eingeschaltet bleibt, so braucht sie nur für den normalen Erregerstrom, nicht für den anfänglich vergrößerten Erregerstrom bemessen zu werden.
Die Anzahl der Spulenteile a, b usw. kann beliebig gewählt werden, ebenso ihre Windungszahl, wesentlich ist nur, daß in jedem Falle zunächst nur ein Teil aller Windungen eingeschaltet wird, mit Hilfe dessen die benötigte Kraftlinienzahl annähernd schon erreicht wird.
Beim Abschalten bzw. Aberregen der Spule treten ganz analoge Verhältnisse auf, wie beim Einschalten, wenn gemäß der Erfindung 25 zunächst nur ein Teil der Spule abgeschaltet wird.
Die Erfindung ist nicht nur auf Erregerspulen elektrischer Motoren, sondern ganz allgemein auf mit Selbstinduktion behaftete Spulen irgendwelcher Art anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Verminderung der Erregerzeit von Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß von der Spule, welche aus mehreren einen und denselben Magnetkern umschließenden Teilen besteht, zunächst nur wenige, dann erst mehr Windungen an praktisch konstante Spannung gelegt bzw. davon abgeschaltet werden, so daß die Amperewindungszahl während der Schaltperiode stets annähernd die gleiche bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192568D Active DE192568C (de)

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