DE1925671U - Knopfloch naehautomat. - Google Patents

Knopfloch naehautomat.

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DE1925671U
DE1925671U DEQ782U DEQ0000782U DE1925671U DE 1925671 U DE1925671 U DE 1925671U DE Q782 U DEQ782 U DE Q782U DE Q0000782 U DEQ0000782 U DE Q0000782U DE 1925671 U DE1925671 U DE 1925671U
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sewing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

"Knopf Io ch-Mhautomat"
Die Erfindung "bezieht sich auf einen Knopflo ch-Mhautomat, der
mit einer Einrichtung versehen ist, welche beim Nähen unmittelbar nebeneinander oder auch weit entfernt liegender Löcher den
Quertransport des Stoffes um die Entfernung übernimmt, die zwischen dem fertig genähten und dem nächstfolgenden noch zu nähenden Knopfloch liegt. Der Erfindung liegt demnach die technische Aufgabe zugrunde, einen Knopfloch-Nähautomat mit Quervorschub
des Stoffes von einem fertig genähten zum folgenden noch zu
nähenden Knopfloch über ein Stoffhalteglied so auszubilden, daß der Quertransport des Stoffes sowohl bei kleiner Entfernung der Knopflöcher, als auch bei großein Abstand derselben mit hoher
Einstellgenauigkeit rasch erfolgt.
Die damit gegebene Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein um den Knopflochabstand quer zur Mhrichtung hin- und zurückstellendes Schrittschaltwerk in Verbindung mit einer selbsttätigen, zwischen
dem Verstellglied des Sehrittschaltwerkes und dem Stoffhalteglied vorgesehenen, bei Ausführung eines Arbeitsschrittes die Ein- und bei Ausführung eines Leerschrittes die Auskupplung bewirkenden Schaltkupplung und einer die hin- und zurückstellende Bewegung des Schrittschaltwerk-Verstellgliedes steuernden Vorrichtung gelöst.
Me Steuervorrichtung bewirkt, daß nach dem Nähen eines Knopfloches, nachdem die Nähmaschine stillgesetzt, der Nähfaden durchtrennt und anschließend der Drückerfuß gelüftet worden ist, das Schrittschaltwerk zur Ausführung eines Arbeitsschrittes eingeschaltet wird, was das Querverschieben des Stoffes derart bewirkt, daß das folgende noch zu nähende Knopfloch auf die Höhe der Stichbildwerkzeuge zu liegen kommt. Die Steuervorrichtung bewirkt ferner, daß das Verstellglied des Schrittschaltwerkes nach Ausführen eines Arbeitsschrittes und nach Lösen der Kupplung zwischen dem Schrittschaltwerk-Verstellglied und dem Stoffhalteglied einen Leerschritt von der Größe des Arbeitsschrittes in Gegenrichtung des Arbeitsschrittes ausführt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Verstellglied des Schrittschaltwerkes als Schubstange ausgebildet, und das Stoffhalteglied geht in eine parallel zur Schubstange verlaufende, ihr gegenüber angeordnete Leiste über. Dabei ist an der Schubstange ein Mitnehmerglied angebracht, und an der Leiste sind zwei Mitnehmergegenglieder so angeordnet, daß jeweils ein Mitnehmergegenglied zu Beginn und am Ende einer Knopflochnaht miteinander gekuppelt sind. Das Mitnehmerglied an der Schubstange
ist hierbei als eine gegenüber der Leiste offene Hülse gestaltet, während die Mitnehmergegenglieder von Stiften gebildet werden, von welchen jeweils einer in der Kupplungssteilung in die Hülse einragt, in der entkuppelten Stellung diese aber freigibt.
Durch diese Gestaltung der Mitnehmerglieder und -gegenglieder ergibt sich die selbsttätig schaltende Kupplung zwischen dem Schrittschaltwerk-Verstellglied und der Leiste des Stoffhaltegliedes. ■
Um den Quervorschub der unterschiedlichen Entfernung von Knopflöchern anpassen zu können, empfiehlt es sich, den Hub der Schubstange änderbar zu gestalten und die Stifte in ihrer gegenseitigen Entfernung einstellbar an der Schubstange anzubringen.
Das Schrittschaltwerk umfaßt bei der bevorzugten Ausführungsform ein dauernd antreibbares Kupplungsglied und ein elektromagnetisch an dieses anschließbares Gegenglied, welches vornehmlich über ein Schneckengetriebe auf einen Kurbeltrieb einwirkt, an den die Schubstange über eine am Kurbelzapfen angreifende Kurbelstange angeschlossen ist. Günstigerweise wird das dauernd antreibbare Kupplungsglied des Schrittschaltwerkes unmittelbar vom Nähmaschinenmotor aus angetrieben. Da dessen Drehzahl verhältnismäßig hoch liegt, wird trotz des Untersetzungsgetriebes die Schubstange mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit hin bzw. her bewegt.
Zur Änderung des Schubstangenhubes ist es vorteilhaft, wenn der Kurbelzapfen in seinem radialen Abstand von der Drehachse änderbar und in der jeweils eingenommenen Lage einstellbar ausgebildet ist. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß zum einen der Kurbelzapfen an einem Gleitstein angebracht ist, der in einer radialen Gleitkulisse verschieblich ist und daß zum andern am Gleitstein ein radial verlaufender Schraubenbolzen angreift, der in eigens hierzu vorgesehenem Gewinde im Kurbelarm schraubend verstellbar ist.
Um zu erreichen, daß die Schubstange nach jeweils einer Hinoder Zurückbewegung in der Endlage zunächst verbleibt, ist bei der bevorzugten Ausführungsform, das Schrittschaltwerk so ausgebildet, daß es nach jeweils einer halben Kurbelumdrehung die Stromzuleitung zur eigenen elektromagnetischen Kupplung unterbricht. Damit dann, nachdem ein Arbeitsschritt von der Schubstange ausgeführt worden ist, die Nähmaschine wieder in Gang gesetzt wird, ist an der Schubstange ein Schaltglied angebracht, welches das Einschalten der Mähmaschine nach jeweils einem Arbeitsschritt herbeiführt.
Das Einschalten des Schrittschaltwerkes zur Ausführung eines Leerschrittes oder eines Arbeitsschrittes erfolgt, wie bereits ausgeführt wurde, durch die Steuervorrichtung. Diese umfaßt hierzu günstigerweise eine vom Nähmaschinenmotor oder von einem gesonderten Synchronmotor aus unter Zwischenschaltung eines Getriebes hoher Untersetzung antreibbare elektromagnetisch an- und abschließbare Sehaltwalze mit Kontakten, die beim Umlaufen der
Schaltwalze in zeitlich richtiger Folge das jeweilige Einschalten des Schrittschaltwerksmagneten bewirken.
Die Schaltwalze ist so ausgebildet, daß sämtliche an einem Nähstück nebeneinanderliegende Knopflöcher nacheinander genäht werden. Handelt es sich um zwei Löcher, dann bewirkt die Schaltwalze die Ausführung zweier Arbeitsschritte. Sind drei oder vier Knopflöcher an einem Nähstück auszuführen, dann bewirkt die Steuervorrichtung, daß nacheinander alle drei oder vier Löcher genäht werden. Sobald das Knopflochnähprogramm an einem Nähstück beendet ist, wird letzteres, nachdem die Nähmaschine automatisch stillgesetzt worden ist und der Drückerfuß gelüftet wurde, von der Nähmaschine abgenommen.
Damit zum Nähen des folgenden Nähstückes ohne jegliches Umstellen der Maschine sofort nach dem Aufbringen des nächsten Nähstükkes mit dem Nähen begonnen werden kann, ist dafür Sorge getragen, daß das Stoffhalteglied, das beim Nähen des vorangegangenen Nähstückes in der einen Querrichtung verstellt wurde, nunmehr schrittweise in der Gegenrichtung VeI1Steilt wird. Hierzu wird die Ausbildung so getroffen, daß die Kontakte für das Nähen der Knopflöcher eines Nähstückes auf der einen Hälfte des Schaltwal ze numfang es angeordnet sind und daß auf der anderen Schaltwalz enumfangshälf te die.Kontakte zum Nähen der Knopflöcher für ein weiteres Nähstück angebracht sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Leerschritt der Schubstange beim vorangegangenen Nähstück zum Arbeitsschritt beim folgenden Nähstück und
der Arbeitsschritt beim vorangegangenen Nähstück zum Leerschritt beim folgenden Nähstück wird.
Um sicherzustellen, daß die Nähmaschine, welche nach Fertigstellen der Fant an einem Knopfloch stillgesetzt worden ist, nur dann wieder in Gang gesetzt werden kann, wenn der Drückerfuß sich in seiner abgesenkten Stellung befindet, ist in Serie zum Schubstangenschalter noch ein weiterer Schalter vorgesehen, der vom Nähmas cliinendrücker fuß in seiner abgesenkten Stellung ein- und in der Öffnungsstellung ausgeschaltet wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind, in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigen:
Fig. 1 den Knopfloch-Nähautomat in Draufsicht, schematisch, Fig. 2 eine Darstellung, welche den Stoffvorschub erkennen - läßt,
Fig. -3 das Schrittschaltwerk in Ansicht, teilweise geöffnet, Fig. 4 das Schrittschaltwerk nach Fig. 3 in Seitenansicht, geschnitten.
Der ständig umlaufende Elektromotor 1 treibt die Schwungscheibe einer elektromagnetisch schaltbaren Kupplung 2 an. An die Schwungscheibe 2 kann die in Triebverbindung mit der Nähmaschinenwelle 3 stehende. Kupplungsscheibe elektromagnetisch angeschlossen werden. Der hierzu dienende Elektromagnet ist mit 4 bezeichnet. Er wird mittels des Pedalschalters 5 über die Kontakte 6 eingeschaltet. Bei Betätigen des Pedalschalters 5 im Sinne des Pfeiles A werden
zunächst die Kontakte 7 geschlossen, was das Einschalten des Drückerfußverstellantriebes 8 bewirkt.
Die Nähmaschine 9 ist auf der nichtgezeigten Nähtischplatte befestigt. Im Bereich der Stichbildwerkzeuge ist die Nähgutauflageplatte 10 angeordnet. Oberhalb derselben ist die als Stoffhalteglied wirksame Halteklammer 11 angebracht, welche das einzulegende Nähstüek fest gegen die Nähgutauflageplatte drückt. Die Halteklammer 11 wird zum Nähen eines Knopfloches in Richtung des Pfeiles B nach vorne geschoben, anschließend um die Breite des Knopfloches, beispielsweise etwas nach rechts, verstellt und anschließend in Richtung des Pfeiles C um die Länge des Knopfloches zurückgestellt.
Zum Ingangsetzen der Nähmaschine wird der Pedalschalter 5 in Richtung des Pfeiles A verstellt. Dabei wird zunächst der ?orkontakt 7 geschlossen, so daß der Drückerfußverstellantrieb 8 eingeschaltet wird..Dieser senkt über da.s Hebelgetriebe 12 den Drückerfuß 13 ab. Damit sichergestellt ist, daß die Nähmaschine erst dann eingeschaltet wird, nachdem der Drückerfuß 15 seine abgesenkte Stellung erreicht hat, wird an der Kurvenscheibe der Nähmaschine ein Sicherheitsschalter 14 angebracht, der mit dem Vorkontakt 6 in Serie arbeitet. Damit umgekehrt bei Beendigung des Nähvorganges der Drückerfuß erst dann öffnet, wenn die Nähmaschine stillsteht, wird ein zweiter Kontakt am Schalter 14 vorgesehen, der nach Beendigung des Nähvorganges und Anhalten der Nähmaschine den Drückerfuß öffnet.
Wenn der Pedalschalter 5 nach dem Überbrücken des Vorkontaktes 7 weiter in Richtung des Pfeiles A verstellt wird, dann werden die Kontakte 6 geschlossen, was bewirkt, daß der Elektromagnet 4 an Spannung gelegt wird, wodurch die Kupplung 2 eingeschaltet wird, so daß die Nähmaschine 9 in Gang gesetzt wird.
Die Halteklammer 11 läuft in eine rechtwinklig zur Nähmaschinenlängsachse D sich erstreckende Leiste 15 aus. Dieser Leiste gegenüber ist parallel zu ihrer Längserstreckung eine Schubstange verschieblich in den Lagern 17 und 18 gelagert. Die Schubstange 16 kann in Richtung und Gegenrichtung des Pfeiles E von dem Schrittschaltwerk 19 verschoben werden.
An der Schubstange 16 ist eine in Richtung zur Leiste 15 hin offene Hülse 20 befestigt. In diese Hülse kann sich einer der Stifte 21 und 22 mit seinem freien Ende passend einschieben. Die Stifte 21 und 22 sind auf der Leiste 15 ein- und feststellbar angebracht. Ihr gegenseitiger Abstand a stimmt mit dem Abstand zweier Knopflöcher voneinander überein. Der Hub der Schubstange 16 wird mit der Entfernung a übereinstimmend groß bemessen.
Wird die Nähmaschine 9 durch Verstellen des Pedalschalters 5 in Richtung des Pfeiles A in Gang gesetzt, dann führt die Halteklammer 11 zunächst die in Fig. 2 wiedergegebene Bewegung zwischen den Punkten 1 und 4 aus.
In Jig. 2 ist durch den Pfeil ¥ die gegenüber dem Punkt 1 befindliche Nähnadel angedeutet. Wird die Nähmaschine in Gang gesetzt,
dann wird das Nähstück von der Halteklammer 11 in Richtung des Pfeiles B' nach vorne geschoben, bis der Punkt 2 erreicht ist. Zwischen den Punkten 1 und 2 wird infolgedessen die Naht G gebildet. Befindet sich der Punkt 2 gegenüber der Spitze des Pfeiles f, also der Nadelspitze, dann wird die Halteklammer 11 um die Breite "b eines Knopfloches nach links verschoben. Infolgedessen kommt der Punkt 3 unter die Spitze des Pfeiles U1 und damit unter die Nähnadel zu stehen. Jetzt wird das Nsiigut in Gegenrichtung des Pfeiles B1 verschoben, so daß die Naht H entsteht. Am Ende derselben steht die Nadelspitze gegenüber dem Punkt 4. Jetzt schaltet die Nähmaschine ab, der Drückerfuß 13 wird gelüftet, das Schrittschaltwerk 19 bewirkt das Verschieben der Schubstange 16 um das Stück a nach links, sodaß der Punkt 5 gegenüber der Nadelspitze zu stehen kommt. Wenn dies der lall ist, betätigt der Nocken 23 an der Schubstange 16 den Schalter 24, wodurch das Ingangsetzen der Nähmaschine 9 veranlaßt wird. Das Nähgut wird daher nach dem Linienzug 5, 6, 7, 8 gegenüber der Nähnadelspitze verschoben. Dabei v/erden die Nähte K und L gebildet. Wenn der Punkt 6 sich gegenüber der Spitze der Nähnadel befindet, wobei keiner der Mitnehmerstifte 21, 22 in die Hülse 20 einragt, wird die Schubstange 16 vom Schrittschaltwerk 19 um einen Schaltschritt in Gegenrichtung des Pfeiles E bewegt. Die Schubstange 16 führt also einen Leerschritt aus. Am Ende derselben kommt die Hülse in Fluchtlinie zum Mitnehmerstift 22 zu stehen, sodaß dieser beim Nähen der Naht L in die Hülse 20 einläuft. Sobald der Punkt 8 sich gegenüber der Nadelspitze befindet, wird die Nähmaschine wieder stillgesetzt, der Drückerfuß wird erneut gelüftet und anschließend wird die Schubstange 16 vom Schrittschaltwerk 19 aus }
um einen Arbeite schritt nach links verschoben, sodaß der Punkt 9 jetzt gegenüber der Nadelspitze sich befindet. Das Spiel wiederholt sich, bis der Punkt 12 gegenüber der Nadelspitze sich befindet und die Nähmaschine nach dein Nähen der hier angenommenen drei Knopflöcher stillgesetzt wird. Nach dem lüften des Drückerfußes 13 wird das Nähgut der Maschine entnommen.
Das Schrittschaltwerk umfaßt einen Kurbeltrieb 25 (vgl. insbesondere Pig. 4), der von einer Schnecke 26 über das Schneckenrad 27 antreibbar ist. Die Schnecke 26 wird von der Kupplungsscheibe 28 aus angetrieben, die ihrerseits elektromagnetisch an das umlaufende Glied der Schaltkupplung 29 anschließbar ist. Das umlaufende Glied wird mittels des Riemens 30 vom Motor 1 aus angetrieben; es läuft demnach dauernd um.
Das Einschalten des Betätigungsmagneten der Schaltkupplung 29 wird von der Schaltwalze 32 aus veranlaßt. Letztere wird von der Nähmaschine 9 aus angetrieben. Sie könnte aber auch von einem gesonderten Synchronmotor aus ihre Drehkraft erhalten.
Wird die Schaltkupplung 29 eingeschaltet, dann führt der Kurbeltrieb 25 eine halbe Umdrehung aus. Nach dieser halben Umdrehung wird der elektrische Endlagenschalter 32' von der Welle 33 des Schneckenrades 27 ausgeschaltet, wodurch die Schaltkupplung abgeschaltet und zugleich die Bremsspule 31 eingeschaltet wird.
Beim Umlauf der Welle 33 um eine halbe Umdrehung ist der Kurbel-
arm 34 ebenfalls um eine halbe Umdrehung gedreht worden. Hierbei hat der Kurbelzapfen 35 die Kurbelstange 36 um die doppelte Entfernung des Radius E verscnoben. Die Kurbelstange 36 hat über die Gelenkstelle 37 hierbei das Verschieben der Schubstange 16 um einen Sehaltschritt verursacht. Der Kurbelzapfen 35 ist an einem Gleitstein 37 angebracht, der in einer radialen Gleitkulisse 38 versehieblich ist. An dem Gleitstein greift der Schraubenbolzen 39 an, der in eigens hierzu vorgesehenem Gewinde 40 im Kurbelarm 34 schraubend verstellbar ist.
Auf der dem Schalter 32' diametral gegenüberliegenden Seite ist ein weiterer mit 41 bezeichneter Endschalter angebracht, der beim Verdrehen des Kurbeiarmes 34 um eine weitere halbe Umdrehung wiederum die Schaltkupplung 29 abschaltet.
Die Kontakte al für das Nähen der Knopflöcher eines Nähstückes sind auf der einen Hälfte des Schaltwalzenumfanges angeordnet. Auf der anderen Hälfte des Schaltwalzenumfanges sind gleichfalls Kontakte zum Nähen der Knopflöcher eines übereinstimmenden Nähstückes angebracht. Allerdings ist dabei die Anordnung so getroffen, daß der Leerschritt der Schubstange beim vorangegangenen Nahstüek zum Arbeitsschritt beim folgenden Nähstück und daß der Arbeitsschritt beim vorangegangenen Nähstück zum Leerschritt beim folgenden Nähstück wird.
Wenn das Nähstück von der Näherin aus der Nähmaschine genommen wird und ein neues Nähstück eingefügt wird, dann wird nach Betätigen des Pedals 5 das jetzt eingespannte Nähgut entgegen dem Quer-
vorschub des Torangegangenen Mhstückes verschoben. Die Mitnehmerhiilse 20 wird also immer im richtigen Rhythmus verstellt· Dies geschieht einmal bei Beendigung des Knopfloches, wobei die Halteklammer mitverstellt wird. Es geschieht ferner bei halber Beendigung des Knopfloches, wobei die Halteklammer nicht verstellt wird,- die Mitnehmerhülse 20 sich demzufolge allein verstellt.
Die Häherin braucht die Nähmaschine nur zu bestücken und einzuschalten» Der Nähvorgang läuft dann selbsttätig ab, wobei der Quertransport des einen Nähstüekes nach rechts und des anderen Mhstückes von der rechten Endstellung in die linke Endstellung erfolgt»
Die Schaltwalze kann so ausgelegt werden, daß eine beliebige Anzahl von Knopflöchern nacheinander selbsttätig genäht werden« Der Knopflochabstand wird einerseits dureh Einstellen der Mitnehmerstifte 21, 22 und anderseits durch Verändern des Abstandes E mittels der Schraube 39 der gegenseitigen KnopfIoehent-r fernung angepaßt.
Sowohl der Drüekerfußverstellantrieb als auch das Schrittschaltwerk werden aus den gleichen Grundbauelementen gebildet. Diese Grundbauelemente werden serienmäßig erstellt und in den Handel gebracht.
Um zu verhindern, daß die Nähmaschine in Gang gesetzt wird, bevor der Drückerfui3 13 abgesenkt worden ist, wird in Serie zu dem Schubstangenschalter 24 noch ein Sicherheitsschalter 42 vorgesehen, der vom Nähmaschinendrückerfuß 15 in der abgesenkten Stelle ein-« und in der angehobenen Stellung ausgeschaltet wird.
Zur Vollautomatisierung der Knopfloch-Nähmaschine werden lediglich zwei handelsübliche Antriebe für die Drückerfußverstellvorrichtung und das Schrittschaltwerk sowie ein Programmsehaltwerk 52·» ein Hebegestänge zum Verstellen der Halteklammer 11 vom Drückerfuß 15 aus, ein Sichei'heitsschalter 14 und ein Sicherheitsschalter 42 sowie ein Schaltmagnet 4 und ein Pedalschalter 5 benötigt. La das Verstellen des Drückerfußes 13 einerseits und das Ausführen eines Schaltschrittes der Schubstange 16 anderseits von den Einheiten 8 bzw. 19 nur Bruchteile von Sekunden dauert, wird die Nähzeit praktisch nur durch die Laufzeit des Nähautomaten bestimmt. Somit ergibt sich eine erhebliche Arbeitsersparnis. Auch der Stromverbrauch ist äußerst gering, da zum Betätigen der Einheiten 8 bzw. 19 nur Leistungen in der Größenordnung von 10 -Watt benötigt werden.

Claims (12)

- ΒΑ.Ί57013*31.8.65 >ύ Sehutzansprüche
1. KnopfIoeh-Hähautomat mit Quervorschub des Stoffes von einem fertig genähten zum folgenden, noch zu nähenden Knopfloch über ein Stoffhalteglied, gekennzeichnet durch ein um den Knopflochabstand (a) quer zur Nähriehtung hin- und zurückstellendes Schrittschaltwerk (19), eine selbsttätige, zwischen dem Verstellglied des SchrittSchaltwerkes (19) und dem Stoffhalteglied vorgesehene, bei Ausführung eines Arbeitsschrittes die Ein- und bei Ausführung eines Leerschrittes die Auskupplung bewirkende Schaltkupplung sowie eine die hin- und zurückstellende Bewegung des Schrittschaltwerk-Verstellgliedes (16) steuernde Vorrichtung (32).
2. Knopfloeh-Hähautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied des Schrittschaltwerkes (19) als Schubstange (16) ausgebildet ist und daß das Stoffhalteglied (11) in eine parallel zur Schubstange (16) verlaufende, ihr gegenüber vorgesehene Leiste (15) übergeht und daß an der Schubstange (16) ein Mitnehmerglied und an der Leiste (15) zwei Mitnehmergegenglieder so angebracht sind, daß jeweils ein Mitnehmergegenglied zu Beginn und am Ende einer Knopflochnaht miteinander gekuppelt sind.
3. Knopfloch-Mhautomat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerglied an der Schubstange (16) als eine gegenüber der leiste (15) offene Hülse (20) ausgebil-
det ist, während die Mitnehmergegenglieder als Stifte (21,22) gestaltet sind, von welchen jeweils einer in der Kupplungsstellung in die Hülse (20) einragt, in der entkuppelten Stellung diese aber freigibt.
4. Knopfloeh-Sfähautomat nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Hub (2R) der Schubstange (16) änderbar ist und daß die Stifte (21,22) in ihrer gegenseitigen Entfernung (a) einstellbar sind.
5. Knopfloch-Iähautomat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk (19) ein dauernd antreibbares Kupplungsglied und ein elektromagnetisch an dieses anschließbares Gegenglied (28) umfaßt, das vornehmlich über
ein Schneckengetriebe (26,27) auf einen Kurbeltrieb (25) einwirkt, an dem die Schubstange (16) über eine am Kurbelzapfen (35) angreifende Kurbelstange (36) angeschlossen ist.
6. Knopf loch-Mhautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das dauernd antreibbare Kupplungsglied des Schrittschaltwerkes (19) seine Drehkraft unmittelbar vom Nähmaschinenmotor (1) erhält.
7. Knopfloch-Nähautomat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Kurbelzapfen in seinem radialen Abstand (R) you der Drehachse änderbar und einstellbar ausgebildet ist,
8. Knopf loch-Mhautomat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kurbelzapfen (35) an einem Gleitstein (37) angebracht ist, der in einer radialen Gleitkulisse (38) verschieblich ist und daß am Gleitstein (37) ein radial verlaufender Schraubenbolzen (39) angreift, der in eigens hierzu vorgesehenem Gewinde (40) am Kurbelarm (34) schraubend verstellbar ist.
9. Knopfloeh-Nähautomat nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Schrittschaltwerkes (19) derart, daß es nach jeweils einer halben Umdrehung der Kurbel (34) die Stromzuleitung zur eigenen elektromagnetischen Kupplung unterbricht.
10. Knopfloeh-Nähautomat nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine vom Nähmaschinenmotor oder von einem Synchronmotor unter Zwischenschaltung eines Getriebes hoher Untersetzung antreibbare, elektromagnetisch an- und abschließbare Schaltwalze (32) mit Kontakten (al) umfaßt, die beim Umlaufen der Schaltwalze in zeitlich richtiger Folge das jeweilige Einschalten des Schrittschaltwerks-Magneten (29) bewirken.
11. Knopfloeh-Iähautomat nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schubstange (16) ein Schaltglied (23, 23') angebracht ist, welches über einen eigens hierzu vorgesehenen Schalter (24) das Einschalten der Nähmaschine (9) nach jeweils einem Arbeitsschritt bewirkt.
12. Knopfloch-Nähautomat nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (al) für das Nähen der Knopflöcher eines Nähstückes auf der einen Hälfte des Umfanges der Schaltwalze (32) angeordnet
sind und daß auf der anderen Schaltwalzenumfangshälfte die Kontakte zum Fähen der Knopflöcher für ein weiteres Nähstück angebracht sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Leerschritt der Schubstange (16) beim vorangegangenen
Nähstück: zum Arbeitsschritt beim folgenden Näiistück und der Arbeitsschritt beim vorangegangenen Nahstück zum leerschritt beim folgenden Nähstück wird.
13· Knopfloeh-Nähautomat nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in Serie zum Schubstangenschalter (24) liegenden Schalter (42), der vom Nähmaschinendrückerfuß (13) in seiner abgesenkten Stellung ein- und in der Öffnungsstellung ausgeschaltet wird.
DEQ782U 1965-02-18 1965-02-18 Knopfloch naehautomat. Expired DE1925671U (de)

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