DE1925647U - Vorrichtung zum sortieren von foerderguetern, beispielsweise von postsendungen nach ihrer dicke. - Google Patents

Vorrichtung zum sortieren von foerderguetern, beispielsweise von postsendungen nach ihrer dicke.

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DE1925647U
DE1925647U DE1962T0014782 DET0014782U DE1925647U DE 1925647 U DE1925647 U DE 1925647U DE 1962T0014782 DE1962T0014782 DE 1962T0014782 DE T0014782 U DET0014782 U DE T0014782U DE 1925647 U DE1925647 U DE 1925647U
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conveyor line
conveyor
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Description

RA.333 917*22.5,82
3?©l©fuiiken Patentverwerfcungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Ulm (Donau) Elisabethenstr, 5
Hannover, den 18· Mai 1962 fS/PtK Ho/Bk
Einrichtung zum Sortieren von Fördergütern« beispielsweise von Postsendungen, nach ihrer
Dicke
In automatischen Briefverteilanlage» können nur solche Bendungen maschinell verarbeitet werden, die eine gewisse Picke nicht überschreiten= Es werden daher die Sendungen nach ihrer Sicke sortiert und sieht maschinenfähiges Postgut wird zur manuellen Bearbeitung ausgeschieden« Zu diesem Zweck sind bereite mehrere Einrichtungen bekannt und vorgeschlagen worden· Derartige Einrichtungen verwenden beispielsweise Abweisbänder oder «rollen, deren Förderrichtung quer zu der der Förderstrecke verläuft, auf der die Sendungen ankommen, und die einen Abstand gegenüber dieser Förderstrecke besitzen, der der maximalen Dicke der durchzulassenden Sendungen entspricht.» Zu dicke Sendungen werden bei diesen Einrichtungen von den genannten Abweisorganen seitlich ausgeschieden, während dünne Sendungen das Abweisorgan ungehindert unterlaufen«
Bei solchen Einrichtungen besteht jedoch die Möglichkeit, daß dikke Sendungen beim Ausscheidevorgang dünne Sendungen mit hinaus·» schieben*= Dieses Terhalten tritt insbesondere auf, wenn sich bei hohen Förderleistungen die Sendungen an den Abweisorganen stauen,
so daß die Anzahl der Pehlausscheidungen mit steigender Fördermenge wächst·
Die Erfindung zeigt einen »'/eg auf, der es gestattet, bei Verwendung derartiger Einrichtungen die Ausscheidesicherheit wesentlich zu erhöhen. Bas Wesen der erfindun^sgemäßen Einrichtung besteht darin, daß sie zwei oder mehrere mit je einem Abweisorgan versehene Förderstrecken mit gleicher Spaltbreite enthält , die so miteinander verbunden sind, daß die jeweils folgende Förderstrecke die vom Abweisorgan-der vorangehenden Förderstrecke ausgeschiedenen Sendungen zugeführt erhält und erst die vom Abweisorgan der letzten Förderstrecke ausgeschiedenen Sendungen in den Ausgang für die zu dicken Sendungen gelangen, während die von den Abweisorganen nicht ausgeschiedenen Sendungen jeddr Förderstrecke zu einem gemeinsamen Ausgang geführt werden« Es ist dabei zweckmäßig, die jeweils folgende Förderstrecke tiefer anzuordnen als die vorangehende, wobei in vorteilhafter Weise von den vorhandenen Förderstrecken zumindest zwei aufeinanderfolgende Förderstrecken untereinander angeordnet sein können·
Eine vorteilhafte weitere Ausbildung besteht dann darin, daß von jeweils zwei untereinander liegenden Förderstrecken die untere die gleiche Förderrichtung aufweist wie die obere und daß der hinter dem Abweisorgan liegende Teil der unteren Förderstrecke die obere so weit überragt, daß die das AbweisorgaÄ der oberen Förderstrecke unterlaufenden Sendungen beispielsweise vermittele einer Gleitfläche oder durch freien Fall auf die untere Förderstrecke gelangen. "
Die Erfindung sei im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Figur 1 zeigt das Prinzip einer erfindungsgemäßen Einrichtung, die figuren 2 bis 4 beziehen sich auf ein spezielles Ausij führungsbeispiel« Figur 2 sseigt letzteres von der Seite, Figur 3 von oben und Figur 4 von der Schmalseite in Förderrichtung«
In Figur 1 werden die Sendungen 1 über eine Zuführforderstrecke einer ersten Förderstrecke zugeführt, die beispielsweise ein Förder band 3 sein kann. Förderrichtung und Geschwindigkeit dieser Zuführförderst recke ^ sind vorzugsweise so gewählt, daß vorwiegend die dicken Sendungen aufgrund ihrer größeren Masse bis zu einer Prall» wand gelangen, während die dünneren Sendungen vorwiegend über die restliche Breite des Förderbandes verteilt sind. Auf diese Weise erfolgt auf dem Förderband 3 schon in etwa eine Vorsortierung der V Sendungen nach ihrer Dicke. Die Sendungen werden anschließend auf des Förderband 3 einem quer zu diese» verlaufenden Abweisorgan 4 zugeführt· Dieses besteht hier aus einem hochkant laufenden, endlosen Band, dessen untere Kante einen Abstand von dem Förderband hat, der der maximalen Dicke der durchzulassenden Sendungen entspricht· Dieses Abweisband 4 hat vorzugsweise eine solche Förderrichtung, daß die Sendungen nach der von der Zuführf order strecke abgekehrten Seite des Förderbandes 3 ausgeschieden werden» Die Sendungen, deren Dicke geringer als der Abstand zwischen Abweisband und Förderband 1st, unterlaufen das erstere ungehindert, während die dickeren Sendungen vom Abweisband abgelenkt werden und durch ihre Bewegungsenergie auf eine zweite Förderst&cke 5 gelangen, die etwas tiefer neben der ersten angeordnet ist. Die Förderstrecke 5 weist hier die glelohe Förderrichtung auf wie Band 3«
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Um zu verhindern, daß die Sendungen iiater Umständen quer über die ;'t' zweite Förderstrecke, die auch hier wieder als förderband 5 ausgebildet sein kann, hinwegfliegen, kann an entsprechender Stelle neben tf diesem förderband eine Prallwand angeordnet sein. Dies gOt sinnge«= maß auch sowohl für die Zuführförderstrecke des ersten Förderbandes
5 wie für alle weiteren eventuell -vorgesehenen Förderbänder.
Quer zu dem Förderband J? verläuft ein zweites Abweisband 6, das ebenso angeordnet ist wie das Abweisband 4 und auf die gleiche Spaltbreite eingestellt ist wie dieses· Diesem zweiten Abweisband
6 werden also die vom ersten Abweisband ^ausgeschiedenen Sendungen zugeführt. Seren Anzahl dürfte im allgemeinen wesentlich geringer
Ί . sein als die dem ersten Abweisband 4 zugeführten Sendungen, so daß \ hier die Sendungen schon weniger gehäuft ankommen als am Abweisband
4, d.h. vor allem kaum mehr aufeinanderliegend bzw· ungünstig
' nebeneinanderliegend· Sie Wahrscheinlichkeit einer nochmaligen
versehentlichen Ausscheidung dünner Sendungen ist daher schon recht gering* Genügt diese Genauigkeit jedoch noch nicht, so können sich Q in schon beschriebener Weise eine oder mehrere Sortierförderelnrich-"{ ' tungen anschließen* Auch hier wurden die vom vorangehenden Abweis-»
band ausgeschiedenen Sendungen jeweils einer folgenden Förderstrecke zugeführt werden und einer nochmaligen Prüfung dttrch ein weiteres Abweisband unterzogen und die als zu dick abgewiesenen Sendungen * entweder einer weiteren Sortierförderstrecke übergeben oder aber endgültig ausgeschieden werden. Die Sendungen jedoch, die das zweite Abweisband 6 und gegebenenfalls die weiteren Abweisbänder ungehindert unterlaufen haben, werden mit den Sendungen, die das erste Abweisband 4 unterlaufen haben, in einem Ausgang vereinigt« Es dürfte klar sein, daß sich die Erfindung nicht nur bei Verwendung /62-Kh : ·
von SortierfÖrderstrecken der beschriebenen Art verwenden läßt,
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sondern daß vielmehr eine sinngemäße Anwendung des Erfindungsgedankens auch im Zusammenhang mit Sortiereinrichtungen möglich ist, die sich zum, Sortieren des Fördergutes anderer Mittel bedienen.
In Figur 2 ist. ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Der Unterschied gegenüber der in Figur 1 dargestellten Ausführung besteht darin, daß die aufeinanderfolgenden Forderstrecken hier nicht nebeneinander, sondern senkrecht untereinander angeordnet sind»
Über eine Zuführförderstrecke 2 gelangen die Sendungen 1 wieder auf ein erstes Förderband 3· v^uer zu diesem verläuft das Abweisband 4"9 dessen Förderebene jedoch diesmal mit der des Förderbandes 3 einen Winkel kleiner als 90 einschließt, ^um^as^prallen der Sendungen an dem Band,zu vermeiden* Hierbei weist die Oberfläche des Abweisbandes einen Reibungskoeffizienten ?uf, der ein Mehrfaches dessen des Förderbandes beträgt» Senkrecht unter dem Förderband 3 befindet sich da3 zweite Förderband $*. , das die gleiche Förderfichtung wie das Band 3 aufweist. Band 3 und Band £' sind durch eine Rutsche 7 miteinander verbunden, die die vom Abweisband 4' ausgeschiedenen Sendungen auf das untere Förderband 5' gibt» Diese Rutsche 7 kann, wie gezeigt, vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die Sendungen nicht senkrecht auf das Band 5' gelangen, sondern in einem Winkel gegen die Förderrichtung. Das Funktionieren der erfindungsgemäßen Einrichtung ist jedoch nicht an diese besondere Ausbildung des Förderorganes 7 gebunden. >#ier zu dem Förderband 5" verläuft, wie beim oberen Förderband 3S eia Abweisband 6*. Aufgrund
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der Anordnung der Förderbänder 3 und 5' senkrecht übereinander gestaltet sich die Zusammenführung der nicht abgelenkten Sendungen des oberen und des unteren Förderbandes besonders einfach« Der hinter dem Abweisband 6' liegende Teil des Bandes 5' steht zu diesem Zweck gegenüber dem oberen Band 5 soweit über, daß die nicht abgelenkten Sendungen des oberen Bandes 2 nun durch freien Fall oder aber über eine nicht dargestellte Gleitfläche auf das untere Band gelangen«
Sollen mehr als aswei Förderbänder vorgesehen werden, so wird man die folgenden vorzugsweise auch senkrecht unter den beiden ersten Bändern anordnen* An jedem Abweisband wird man dann eine Rutsche vorsehen, die die seitlich ausgeschiedenen Sendungen jeweils zum nächst tieferen Förderband überleitet, überdies wird Jedes Förderband sein vorangehendes in der Länge etwas überragen, so daß die nicht ausgeschiedenen Sendungen kaskadenartig bis zum untersten Band hinabfallen und so gemeinsam dem entsprechenden Ausgang zugeführt werden können.
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Claims (6)

  1. . - P.A.333 917*22.5.62
    ηsprüche
    Einrichtung zum Sortieren von Fördergütern, beispielsweise von Postsendungen nach ihrer Dicke unter Verwendung einer Förderstrecke, welche die !Sendungen einem Abweisorgan zuführt, dessen Förderrichtung quer zu der der Förderstrecke verläuft, wobei die Sendungen entsprechend der Spaltbreite zwischen Abweisorgan und Förderstrecke dieses entweder ungehindert unterlaufen oder
    . von ihm seitlich ausgeschieden werden, dadurch gekennzeichnet«, daß sie zwei oder mehrere mit je einem Abweisorgan versehene Förderstrecken mit gleicher Spaltbreite enthält, die so miteinander verbunden sind, daß die jeweils folgende Förderstrecke die vom Abweisorgan der vorangehenden Förderstrecke ausgeschiedenen Sendungen zugeführt erhält und erst die vom Abweisorgan der letzten Förderstrecke ausgeschiedenen Sendungen in den Ausgang für die zu dicken Sendungen gelangen, während die von den Abweisorgangen nicht ausgeschiedenen Sendungen jeder Förderstrecke zu einem gemeinsamen Ausgang geführt werden· '. Py 1 Y;;
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet» daß die jeweils folgende Förderstrecke tiefer als die vorangehende For» derstrecke angeordnet ist.
  3. 3· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet» daß von den vorhandenen Förderstrecken zumindest zwei aufeinanderfolgende Förderstrecken untereinander angeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch'3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei untereinander liegende Förderstrecken durch eine seitlich angebrachte Rutsche miteinander verbunden sind, die die vom
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    Abweisörgan der oberen Förderstrecke ausgeschiedenen Sendungen . in die untere überleitet«
  5. 5» Einrichtung nach Mspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ' von jeweils zwei untereinander liegenden Förderstrecken die untere die gleiche Förderrichtung aufweist wie die obere und daß der hinter dem Abweisörgan liegende feil der unteren Förderstrecke die obere so weit Überragt, daß die das Abweisorgan der oberen Förderstrecke unterlaufenden Sendungen beispielsweise vermittels einer Gleitfläche oder durch freien Fall auf die untere Förderstrecke gelangen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweisorgan jeder Förderstrecke in an sich bekannter,Weise aus einem endlosen Band (Abweisband) besteht, wobei die Spaltbreite durch den Abstand seiner unteren Kante von der Förderstrecke gebildet wird» * ··■■■'■' ■ ■- · ·■ *' . .
    7ο Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet« daß die Ebene dieses Abweisbandes mit der der Förderstrecke einen Win» kel kleiner als 90° einschließt und seine Oberfläche einen Reibungskoeffizienten aufweist, der ein Mehrfaches dessen der Förderstrecke beträgt·
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DE1962T0014782 1962-05-22 1962-05-22 Vorrichtung zum sortieren von foerderguetern, beispielsweise von postsendungen nach ihrer dicke. Expired DE1925647U (de)

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