DE1925455U - Vorrichtung zur schuppenartigen aufreihung von vordrucken. - Google Patents
Vorrichtung zur schuppenartigen aufreihung von vordrucken.Info
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Description
. * RA.311477-16.6.65 :i
PATENTANWALT DIP L.-I NG. H. B. K A H L E R /
KREFELD, LEYENTALSTRASSE 23 B . .
OT<}
posTscHECKKTo. essen 4055 Patentanwalt Dr. - Ing. W.
datum, t 5. Ml 1955
MEINE AKTE. 2 SC 65 118
Johann lüttgen, 4050 Mönchengladbaeh-Rheindahlen,
Max-Reger-Straße 57-59
Bi&richtung zur schuppenartigen Aufreihung von Vordrucken
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur schuppenartigen
Aufreihung von Vordrucken, wobei auf einer Trägerplatte entlang einer Kante hintereinanderliegende Haltestifte für
die mit entsprechenden lochungen versehenen Vordrucke vorgesehen sind. Diese Einrichtungen dienen dazu9 im modernen Buchungsund
Abrechnungsverkehr eine größere Übersichtlichkeit zu schaffen. So können z.B· für die Abrechnung bestimmter täglich
wiederkehrender Lieferungen die Lieferscheine sauber hintereinanderliegend
schuppenartig aufgereiht werden, so daß naoh einem bestimmten Zeitraum lediglich die sauber nebeneinanderliegenden
betreffenden Abrechnungsspalten addiert werden müssen.
Sobald die Trägerplatten für die Aufreihvordrucke eine Breite von 6o-7o cm erreichen, werden sie sehr unhandlich
und damit unpraktisch. Andererseits kann jedoch bei einer Plattenbreite von 6o-7o cm nur eine kleine begrenzte Anzahl
von Formularen aufgereiht werden. Wollte man insoweit nicht die Unhandlichkeit größerer Platten in Kauf nehmen,
würde es nötig, einen vollständigen Additionsablauf durch Zwischensummen zu unterbrechen«
Darüber hinaus haben aber auch bereits Platten mit einer Breite von 6o-7o cm den Nachteil, daß das zu addierende
Zahlenmaterial nicht mehr direkt vor der betreffenden Arbeitskraft liegt. Nur durch eine Wendung nach links oder rechts
bzw« durch ein Yerrücken der [Trägerplatte könnte das Zahlenmaterial
in das richtige Blickfeld der Arbeitskraft gebracht werden«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die die vorgenannten Nachteile nicht aufweist.
Lösungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die Trägerplatte gegen und in Richtung der Aufreihung verschiebbar auf einem
Gestell gelagert ist« Auf diese Weise wird ermöglicht, die Trägerplatten sehr viel länger auszubilden, als dies bei
den bisherigen starren Platten der Pail war, da infolge der
leichten Yerschiebbarkeit das zu addierende Zahlenmaterial immer leicht in das Blickfeld der Arbeitskraft gerückt werden
kann· ' .
~ 3 —
Vorzugsweise wird man die Trägerplatte auf dem Gestell in einer Schräglage nach Art eines Pultes anordnen. Auch
diese Maßnahme bewirkt eine gute Übersicht des Zahlenmaterials.
Eine einfache, jedoch wirksame Lagerung der Trägerplatte auf dem Gestell läßt sich dadurch erreichen, wenn auf der
Unterseite der Trägerplatte im Bereiche der Ober- und Unterkante Gleitschienen vorgesehen werden, die in entsprechender
Hohlkufen an dem Gestell geführt sind. Sowohl die Gleitschienen als auch die Kufen werden zweckmäßig aus Kunststoff hergestellt«
Es hat sich herausgestellt, daß dabei der Reibungskoeffizient so gering ist, daß eine besondere Schmierung mittels Fett
oder öl unterbleiben kann. Ferner ist es vorteilhaft, wenn man die Hohlkufen nicht durchgehend wie die Schiene ausbildet,
sondern lediglich im Abstand voneinander angeordnete Teilstücke vorsieht, Bei einer solchen Ausbildung ist keine so genaue
Maßhaltigkeit erforderlich, wie dies bei durchgehenden Kufen der Fall wäre.
Es bedarf keiner näheren Erläuterung, daß selbstverständlich die Anordnung von Schienen und Kufen auch in umgekehrter Weise
erfolgen kann, derart, daß die Kufen an der Trägerplatte und die Schienen an dem Gestell befestigt sind.
Zum Verschieben der Trägerplatte sollen an ihrer unteren Kante entsprechende Griffknb'pfe vorgesehen sein» Die Anzahl der
Knöpfe richtet sich dabei nach der Länge der Platte,
Ihr Abstand voneinander sollte naturgemäß so beschaffen sein, daß mindestens ein Knopf in jeder Stellung der
Platte bequem vom Sitzplatz der Arbeitskraft aus zu erreichen ist.
Damit die Platte nicht seitlich aus dem Gestell herausgeschoben werden kann, sollen nach einem weiteren Merkmal
der Erfindu&g Anschläge vorgesehen sein, die die Platte in ihren beiden EndStellungen arretiert.
Da bei einer horizontalen Addition, wie sie bei Trägerplatten mit schuppenartigen aufgereihten Vordrucken üblich ist,
leicht die Möglichkeit besteht, daß man die betreffende Additionsspalte aus dem Auge verliert, soll erfindungsgemäß
an der Trägerplatte noch ein Lineal befestigt sein, das von oben nach unten gesehen verschiebbar angeordnet- ist.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Haltestifte zur Aufnahme der Aufreihvordrucke auf einer Leiste angebracht
sind, die gegebenenfalls lösbar an der Trägerplatte zu befestigen ist. Diese Konstruktion hat den Vorteil, daß man
zur Aufreihung der Vordrucke lediglich mehrere solcher Leisten benötigt, die dann lediglich zur Ausführung von
Additionen auf die eigentliche Trägerplatte aufgebracht werden«, Damit die Vordrucke nicht von den Leisten bzw. den
Haltestiften herunterfallen, wird man die Leiste nach Art
eines Scharnierbandes ausbilden, wobei in dem einen
Schenkel des Scharnieres die Haltestifte angeordnet sind und in dem anderen Schenkel entsprechende Lochungen*
Beim Zusammenklappen des Scharnierbandes durchfassen dabei die Haltestifte die lochungen, so daß ein über
die Haltestifte gelegter Vordruck zwischen dem Scharnierband eingeklemmt ist·
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigen
Fig· 1 die Einrichtung in Seitenansicht und
Fig* 2 die Einrichtung in Draufsicht«
Die im Ganzen mit 1 bezeichnete Einrichtung weist ein Gestell 2 sowie eine Trägerplatte 3 zur Aufnahme von
schuppenartig aufzureihenden Vordrucken 4 auf.
Die Trägerplatte 3 trägt auf ihrer Unterseite im Bereiche ihrer Ober- und Unterkahte Gleitschienen 5>
die in an dem Gestell angebrachten Hohlkufen 6 geführt sind« Während die Schienen 5 erfindungsgemäß durchgehend ausgebildet sein
sollen, bestehen die Kufen 6 vorzugsweise lediglich aus kurzen in Abständen voneinander angeordneten Teilstücken«
Dadurch wird eine einwandfreie Führung gewährleistet, ohne daß es einer peinlich genauen Maßhaltigkeit zwischen Schiene
und Kufe bedarf· Es bedarf keiner näheren Erläuterung, daß
selbstverständlich die Anordnung auch so getroffen werden kann, daß sich die Schienen 5· an dem Gestell 2 und die
Kufen 6 an der Trägerplatte 3 befinden« Schließlich kann
die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Kufen durchgehend und die Gleitschienen als einzelne Teilstücke
ausgebildet Bind, Es steht ferner nichts im Wege, die als Teilstücke ausgebildeten Elemente, nämlich entweder die
Schiene oder die Kufe, auch als kleine FührungsroIlen auszubilden«
Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil der größeren Konstruktionsaufwendigkeit„
Zur Befestigung der Vordrucke 4 auf der Trägerplatte 3 dienen Haltestifte 7. Diese Stifte 7 sind entlang der Oberkante der
Platte 3 an einem besonderen Scharnierband 8 befestigt, das seinerseits„ gegebenenfalls lösbar auf der Platte 3 anzubringen
ist. In dem unteren Schenkel 8a dieses Scharnierbandes 8 sind die einzelnen Stifte 7 beispielsweise nach Art einer
Niete befestigt. Der obere Schenkel 8b des Scharnierbandes
weist im Abstand der Haltestifte 7 Lochungen 9 von solcher Größe auf, daß bei geschlossenem Band die Stifte die Lochungen durchfassen
können« Auf diese Weise werden die auf die Haltestifte aufgereihten Vordrucke fest und unverlierbar auf dem Scharnierband
8 befestigt. Zum leichteren Aufklappen des Schenkels 8b dient ein an diesem befestigter Griffknopf 8cw
Sofern man das Scharnierband lösbar an d:er Trägerplatte 3 befestigt, ist es möglich, bei der Verwendung mehrerer solcher
st <t
Bänder zunächst lediglich die Vordrucke auf diesem Band aufzureihen, wobei dann für, die entsprechenden Rechenoperationen
die Leisten zusammen mit den Vordrucken auf dem Trägerblatt befestigt werden«
Die Addition der auf den Vordrucken eingesetzten Zahlenangeben erfolgt in horizontaler Richtung, d„h« in Richtung
des'PfeilesKa in der Fig. 2. Es ist bekannt, daß'man gerade
bei einer horizontalen Addition leicht aus der betreffenden Additionsreihe herausgeraten kann« Aus diesem Grunde ist an
der Trägerplatte 3 noch ein Linieal 10 vorgesehen« An dem einen Ende dieses Lineals ist ein Führungskörper 11
angebracht, der verschiebbar auf einer Stange 12 sitzt.. Die Stange 12 ist ortsfest an der Trägerplatte 3 angebracht.
Mittels eines Feststellknopfes 11a kann der Führungskörper
und damit das Lineal 10 in einer bestimmten Stellung auf der Führungsstange 12 arretiert werden. Entlang des so arretieiw-iüten
Lineals lassen sich die horizontalen Additionen ohne Schwierigkeiten durchführen«
Zur Verschiebung der Trägerplatte 3 auf dem Gestell 2 dienen Griffknöpfe 13, die an der Unterkante des Trägerblattes 3
vorgesehen sind. Diese Knöpfe 13 sind in einem solchen Abstand angebracht, daß sie in jeder Stellung der Platte 3 bequem
vom Arbeitsplatz aus zu erreichen sind. Die betreffende
Arbeitskraft kann' dann in einfacher Weise sich die betreffenden zu addierenden Zahlen dui*ch' leichtes Verschieben der Arbeitsplatte
in das richtige Blickfeld rücken.
Damit die Trägerplatte 3 "bei der vorgenannten Verschiebung
nicht seitlich aus dem Gestell herausgeschoben werden kann, sind an ihr noch besondere Anschläge H vorgesehen. Diese
Anschläge 14 legen sich in den beiden Endstellungen gegen einen Anschlagknopf 1S an, der an dem Gestell 2 befestigt
isto
Claims (1)
1. Einrichtung zur schuppenartigen Aufreihung von Vordrucken, wobei auf einer Trägerplatte entlang einer
Kante hintereinanderliegende Haltestifte für mit entsprechenden Lochungen versehene Vordrucke vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte(3)gegen
und in der Richtung der Aufreihung verschiebbar auf einem Gestell(2)gelagert ist*
2» Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die TrägerplatteC3)nach Art eines Pultes in Schräglage auf dem Gestell (2) aufliegt«
3· Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (3) an ihrer Ober- und Unterkante
Gleitschienen (5) aufweist, die Jon entsprechenden Hohlkufen (6) an dem Gestell (2) geführt sind«
4« Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Kufen (6) aus mehreren, in Abständen voneinander an-
, ■ m .-,,.., ■-u j. -u j wie die Gleitschienen
geordneten Teilstucken bestehen und vorzugsweise/aus
Kunststoff gefertigt sind«
5ο Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 3 und 4» dadurch
gekennzeichnet, daß die Schienen an dem Gestell (2) und
die Kufen an der Trägerplatte (3) befestigt sind* ...
6« Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daßzum Verschieben der Trägerplatte (3) an deren Unterkante
Griffknöpfe (13) vorgesehen sind,
7c Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Verschiebbarkeit der Trägerplatte (3)
Anschläge (14 und 15) vorgesehen sind»
8, Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trägerplatte (3) ein von oben nach unten verschiebbares
und gegebenenfalls arretierbares Addierlineal (10) vorgesehen ist,
9# Einrichtung nach Anspruch 1 bis 89 dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltestifte (7) zur Atiifnahmeder Vordrucke (4)...
an einer Leiste angebracht sind, die gegebenenfalls lösbar an der Platte (3) zu befestigen ist.
10« Einrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, . ·.
daß die Leiste als Scharnierband (8) ausgebildet ist,·.-.·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965L0039836 DE1925455U (de) | 1965-06-16 | 1965-06-16 | Vorrichtung zur schuppenartigen aufreihung von vordrucken. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965L0039836 DE1925455U (de) | 1965-06-16 | 1965-06-16 | Vorrichtung zur schuppenartigen aufreihung von vordrucken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925455U true DE1925455U (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=33355183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965L0039836 Expired DE1925455U (de) | 1965-06-16 | 1965-06-16 | Vorrichtung zur schuppenartigen aufreihung von vordrucken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925455U (de) |
-
1965
- 1965-06-16 DE DE1965L0039836 patent/DE1925455U/de not_active Expired
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