DE1925394B2 - Vorrichtung zum Herstellen von Schlitzrohren - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Schlitzrohren

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DE1925394B2 DE19691925394 DE1925394A DE1925394B2 DE 1925394 B2 DE1925394 B2 DE 1925394B2 DE 19691925394 DE19691925394 DE 19691925394 DE 1925394 A DE1925394 A DE 1925394A DE 1925394 B2 DE1925394 B2 DE 1925394B2
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    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
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Description

Vorrichtung angeordnet. Die seitlichen Begrenzungen der Führungsplatte 4 sind abgeschrägt und bilden nach dnten und außen weisende Flächen 4a, 4b, weiche gegen die Innenseiten der Schenkel la, Xb der Formvorrichtung 1 stoßen und dort in an sich bekannter Weise, etwa r> durch Verschweißen, befestigt sind.
Eine Anzahl von brückenförmigen Rahmen 5, von denen nur einer in F i g. 1 wiedergegeben ist, sind im Abstand voneinander in Längsrichtung der Vorrichtung bzw. in Vorschubrichtung des zu verformenden Bandes S fest an der Grundplatte 2 angeordnet. Die Rahmen 5 erstrecken sich dabei quer über die Formvorrichtung 1. An der Unterseite der Querträger 5a der Rahmen 5 ist eine mit Gewinde versehene Mutter 6 befestigt, in der ein Schraubbolzen 7 aufgenommen ist, dessen Mittelachse senkrecht zur Längssymmetrie-Achse der Führungsplatte 4 steht und dessen Schraubkopf an der Oberseite einer Klemmplatte 8 angreift, die etwa die gleiche Form wie die Führungsplatte 4 aufweist. Zwischen Klemmplatte 8 und Führungsplatte 4 ist das ?n Band 5, das in eine Rohrform übergeführt werden soll, angeordnet. Die Kraft, mit welcher die Klemmplatte 8 gegen die Führungsplatte 4 gedrückt wird, ist durch die Schraubbolzen 7 einstellbar. Die Flächen der Formvorrichtung 1, die gegenüber den seitlichen öffnungen des Spaltes zwischen Führungsplatte 4 und Klemmplatte 8 angeordnet sind, sind als Biegflächen lc, Ic/ausgebildet.
Beim Arbeiten mit der vorbeschriebenen Vorrichtung zum Verformen eines Bandes 5 in eine Rohrform, wird das Band S an der Beschickungsseite in den Spalt zwischen Klemmplatte 8 und Führungsplatte 4 durch nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel eingeführt und an der der Beschickungsseite gegenüberliegenden Spaltöffnung durch ebenfalls nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel abgenommen. !5
Beim Transport des Bandes 5 im Spalt zwischen den Platten 4,8 werden die Bandränder mit fortschreitender Bewegung des Bandes 5 in der Formvorrichtung 1 aufgebogen, indem sie an den Biegeflächen lc, Xd anliegend geführt und dabei die Bandränder aufbiegen- w den Kräften ausgesetzt sind.
Wie die Querschnittsformen in F i g. 3 erkennen lassen, werden im Beschickungsbereich, in dem die Platten 4, 8 eine verhältnismäßig große Breite aufweisen, zunächst die Ränder des Bandes 5 gebogen und aufgerichtet und dann mit der Annäherung des Bandes 5 an den Abnahmebereich, in dem die Platten 4, 8 eine verhältnismäßig geringe Breite aufweisen, zunehmend nach innen und gegeneinander aufgebogen, bis das Band S schließlich Rohrform angenommen hat. Der Ablauf des Aufbiegens ist durch die Kurven be) in F i g. 3 verdeutlicht.
Hierbei dienen die beiden Platten 4,8 über ihre ganze Länge im Zusammenwirken mit der Formvorrichtung 1 als Form- oder Biegewerkzeuge. Solange die Abschnitte 5 > des Bandes 5 zwischen den beiden Platten 4, 8 eingeklemmt sind, sind sie in ebenem Zustand gehalten, werden jedoch sogleich Biegekräften unterworfen, wenn bei fortschreitendem Bandtransport die Ränder seitlich aus dem zwischen den Platten 4, 8 belassenen e>o Spalt heraustreten. Die einmal auf diese Weise ausgebogenen und freigekommenen Abschnitte des Bandes 5 unterliegen dann keiner weiteren Verformungskraft mehr.
Fig.4 und 5 zeigen eine Ausführungsform der t>-> Vorrichtung nach der Erfindung. Hierbei ist eine Führungsplatte 13 über säulenförmige Stützen 12 mittig an einer Grundplatte 11 abgestützt. Die Führungsplatte
13 weist in der Draufsicht die Form eines schmalen, gleichschenkligen Dreiecks auf, das in Vorschubrichtung des zu verformenden Bandes konvergiert. Das Band S bildet hier das zu verformende Werkstück. Die Führungsplatte 13 ist so angeordnet, daß ihre Mitteloder Symmetrieachse parallel zur Vorschubrichtung des Bandes S liegt und daß die Ebene im Bereich der Bandzufuhr parallel zur Förderebene des Bandes 5 angeordnet ist. Diese Führungsplatte 13 ist von der Beschickungs- bzw. Bandzuführseite zur Abzugsseite hin derart geneigt, daß das Plattenende an der Abzugsseite tiefer gelegen ist, als das gegenüberliegende Ende der Führungsplatte 13.
Die Führungsplatte 13 wirkt als Auflage für das zu verformende Band 5, das von einer Klemmplatte 14 an die Führungsplatte 13 angepreßt und an dieser geführt wird. Die Klemmplatte 14 hat etwa die gleiche Form und Größe wie die Führungsplatte 13. Die Klemmplatte
14 ist über eine Reihe nachstellbarer Schraubbolzen 16, die an im Abstand voneinander in Bandvorschubrichtung quer über der Grundplatte 11 angeordneten Rahmen 15 abgestützt sind, anpreßbar. Die Ränder der Führungsplatte 13 sind abgeschrägt, wobei diesen Schrägen entsprechende, von innen nach unten geneigt verlaufende Flächen zugeordnet sind. Als derartige schräg verlaufende Flächen sind parallele Rollen 17 vorgesehen, deren Drehachse parallel zu den abgeschrägten Rändern der Führungsplatte 13 nebeneinander in Bandvorschubrichtung angeordnet sind. Im Querschnitt gesehen sind die Reihen nebeneinander liegender Rollen 17 V-förmig zueinander zugeneigt. Die Rollen 17 sind an den Enden jeweils in nicht dargestellten Kugellagern gehalten.
Beim Arbeiten mit der vorbeschriebenen zweiten Ausführungsform wird das zu einem Schlitzrohr zu verformende Band S am Beschickungsende des Spaltes zwischen der Führungsplatte 13 und der Klemmplatte 14 eingeführt und an der gegenüberliegenden Spaltöffnung abgezogen. Die hierzu angewendeten Mittel sind an sich bekannt und daher in den Figuren nicht dargestellt. Während der Passage des Bandes 5 werden die Bandränder fortlaufend und fortschreitend unter jeweiliger Anlage an wenigstens einer der Rollen 17 von außen nach innen aufgebogen (vgl. F i g. 3) bis das Band 5 im wesentlichen Rohrform aufweist.
Während dieses Arbeitsganges, der prinzipiell dem entspricht, der sich auch in der einleitend beschriebenen Vorrichtung darstellt, drehen sich jedoch die anstelle der Abweis- bzw. Biegeflächen bei der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 nun hier vorgesehenen, in Reihen angeordneten Rollen 17. Die Rollen 17 drehen sich beim Vorschub des Bandes, so daß die Reibung, die sich der Bewegung des Bandes S entgegenstellt, gegenüber der Reibung an den Biegeflächen wesentlich herabgesetzt wird. Hierdurch wird die Bildung von Riefen und Beschädigungen am Band S weitgehend vermieden.
Außerdem wird dadurch, daß jeder der beiden Randseiten der Klemmplatte 14 eine Reihe von Rollen 17, deren Drehachsen senkrecht zur Vorschubrichtung des Bandes S liegen, zugeordnet ist, die Bildung von Riefen und Rillen und/oder Beschädigungen an der Oberseite des Bandes, die die Innenwandung des aus dem Sand zu formenden Rohres bildet, weitgehend vermieden. Der Durchmesser des mit der vorbeschriebenen Vorrichtung zu fertigenden Rohres läßt sich durch Änderung der Verhältnisse zwischen den Spaltöffnungen an jeder der beiden Längsseiten des Spaltes zwischen Klemmplatte 14 und Führungsplatte
13 sowie zwischen den zugeordneten Reihen der Rollen 17 einstellen.
Varianten der Ausführungsform nach Fig.5 mit der Möglichkeit den Rohrdurchmesser zu verändern bzw. einzustellen, sind in den F i g. 6 und 7 dargestellt, In der Variante nach F i g. 6 ist die Führungsplatte 13 über eine Kolben-Zylinder-Einheit 18 an der Grundplatte 11 abgestützt und in vertikaler Richtung bewegbar. Die Klemmplatte 14 ist über eine Schraubspindel 16 vertikal bewegbar und gegen die Führungsplatte 13 anpreßbar. Der Antrieb der in einer Mutter am Rahmen 15 aufgenommenen Schraubspindel 16 erfolgt über ein Schneckenrad 20, das mit einer Schnecke 19 im Eingriff steht, die durch ein nicht dargestelltes Handrad antreibbar ist. Zufolge dieser Ausbildung lassen sich die Klemmplatte 14 und die Führungsplatte 13 in der Vertikalen zueinander positionieren, wobei es auch möglich ist, den Abstand p, /zwischen den Seitenflächen der Platten 13,14 und den Rollen 17 in geeigneter Weise einzustellen. Durch entsprechende Wahl des Abstandes kann der Durchmesser des zu fertigenden Rohres beliebig eingestellt werden.
Es ist augenscheinlich, daß sofern die Führungsplatte 13 und die Klemmplatte 14, da sie die Form gleichschenkliger Dreiecke aufweisen, beim Verschieben dieser Platten in Richtung der Längssymmetrieachse der Dreiecke statt in vertikaler Richtung, der gleiche Erfolg hinsichtlich der Einstellbarkeit des Rohrdurchmessers erreicht werden kann.
Bei der Variante nach Fig. 7 sind die Rollen 17 auf verschiebbar gelagerten Böcken 17a angeordnet. Die Böcke 17= sind quer zur Längsrichtung der Vorrichtung auf der Grundplatte 11 verstellbar aufgenommen. Damit läßt sich auch der Abstand zwischen den Rollen 17 und den Seitenöffnungen des Spaltes zwischen der Klemmplatte 14 und der Führungsplatte 13 einstellen, wodurch ebenfalls der Durchmesser des zu fertigenden Rohres bestimmt werden kann.
Es ist ferner möglich, konisch zulaufende, rohrförmige Körper fortlaufend unter Benutzung solcher Vorrichtungen — wie sie in den Fi g. 6 und 7 dargestellt sind — zu fertigen. Zur Herstellung solcher konischer Körper dienen Bänder, die aus abwechselnd aneinander angeschlossenen Abschnitten 51 und S 2 bestehen. Die Breite der Abschnitt Sl konvergiert und die der Abschnitte S 2 divergiert in Bandvorschubrichtung gesehen. Ein Abschnitt eines derartigen Bandes ist beispielsweise in der F i g. 8 dargestellt, wobei der oberhalb der Darstellung angeordnete Pfeil die Bandvorschubrichtung angibt. Eine Einrichtung zur Ermittlung der Breite des Bandes ist an der Bandbeschickungsseite der Vorrichtung — wie in F i g. 6 oder 7 dargestellt — vorgesehen und so mit dem Antrieb für die Schraubspindel 16 oder die Böcke 17a verbunden, daß diese einen Durchmesser des zu fertigenden Rohres variierende Einrichtung bilden, um durch Steuerung dieser Glieder eine gesteuerte Änderung des Rohrdurchmessers zu erreichen. Auf diese Weise stoßen abwechselnd schmale Teile benachbarter Abschnitte und breite Teile benachbarter Abschnitte aneinander. Durch Trennen dieses rohrförmigen Körpers jeweils an den Verbindungsstellen der schmalen oder breiten Teile der Abschnitte lassen sich konisch zulaufende rohrförmige Körper erzielen.
Nach einer weiteren Ausführungsform (F i g. 9) ist eine Führungsplatte 31 vorgesehen, die stärker ausgebildet ist als die Führungsplatte 13 bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen, und in der exzentrisch gelagerte Rollen 71 drehbar aufgenommen sind. Diese Rollen 71 entsprechen den vorbeschriebenen Rollen 17 Diese exzentrischen Rollen 71 haben seitlich an dei Führungsplatte 31 hervorstehende Wellenenden, die Ritzel Pin fester Anordnung tragen. Die an jeder Seite einer Reihe vorstehenden Ritzel fstehen paarweise mil an den Seiten der Führungsplatte 31 vorgesehenen zwischen den Rollen 71 angeordneten losen Ritzeln /irr Eingriff.
ίο Jede Reihe der Ritzel P ist mit einem nichl dargestellten Antrieb versehen, durch den die Rollen 71 umlaufend antreibbar sind. Wenn die Rollen 71 in dei Weise gleichzeitig durch den auf das Band i einwirkenden Zug angetrieben werden, werden die Teile des Bandes S, die mit den Rollen 71 in Kontakt sind und so einer Biegekraft ausgesetzt sind, zusätzlich einei Stoßkraft durch die sich drehenden, exzentrisch gelagerten Rollen 71 ausgesetzt. Hierdurch lassen sich auch stärkere Bänder verhältnismäßig leicht biegen unc rollen.
Wenn auch in der F i g. 9 nicht dargestellt, so kanr doch auch noch eine Einrichtung vorgesehen sein, durch die die Klemmplatte 14 in Vibrationsschwingungen in Längsrichtung des Bandes S gebracht werden kann wodurch ebenfalls das Biegen und Einrollen erleichtert wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform (Fig. 10 und 11) sind die Reihen der Rollen 17 und die Führungsplatte
13 gemäß der vorhergehenden Ausführungsform durch einen Riemen 112 aus elastischem Material ersetzt, der bewegbar auf einer Grundplatte 111 geführt ist und dessen Oberspannlänge 112a im Gleichlauf mit dem Band S und über eine Leitrolle R an der Oberseite der Grundplatte 111 läuft.
Bei dieser Ausführungsform unterliegt das Band S Biegekräften, die von der Druckkraft der Klemmplatte
14 und der daraus resultierenden Verformung der Spannlänge 112a des Riemens 112 in eine als Biegeglied wirkende konkave Unterlage 112Ö herrührt. Wenn
«ο hierbei das Band 5 in den Bereich des Bandabzugs, wo die Klemmplatte 14 am schmälsten ist, gelangt, ist es in gleicher Weise wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen in die Rohrform gebracht.
Bei dieser Ausführungsform läßt sich der Durchmesser des geformten Rohres durch Einstellen des Anpreßdruckes der Klemmplatte 14 über Schraubbolzen 16 ändern. Da außerdem das Band S nicht relativ zum Riemen 112 verschoben wird, ist ebenfalls eine Neigung zur Bildung von Riefen der Bandoberfläche
so herabgemindert.
Um die Ausbildung einer konkaven Oberfläche der Spannlänge 112a des Riemens 112 unter der Anpreßkraft der Klemmplatte 114 zu begünstigen, kann die Klemmplatte 114 aus zwei nebeneinander liegenden Platten bestehen, die in V-Form zueinander ausgerichtet sind, oder der Riemen 112 ferner aus zwei nebeneinander liegenden Teilstücken bestehen oder im Querschnitt V-förmig gehalten sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann, wie in den Fig. 12 bis 16 wiedergegeben, die Führungsplatte 13 gemäß den vorbeschriebenen Ausführungsformen durch einen Förderer 120 in spezieller Ausführung ersetzt werden, dessen obere Spannlänge 120a im Gleichlauf mit und in Richtung des Vorschubs des Bandes 5 angetrieben ist. Der Förderer 120 ist nahe den Seitenkanten durch zwei endlose, von Kettenrädern angetriebenen Ketten 121, von denen in den Zeichnungen nur eine dargestellt ist, geführt und weist eine Reihe
von Gleitführungen 122 auf, die sich senkrecht zur Förderrichtung erstrecken.
Jede Gleitführung 122 hat einen kanalartigen Querschnitt mit einer in der Laufebene des Förderers 120 mündenden Schlitzöffnung 122a. In den Schlitzöffnungen 122a sind Gleitschieber 123 aufgenommen. Jeder Gleitschieber 123 hat eine schräge Anschlagfläche 123a, deren Ebene mit der waagerechten Förderebene einen spitzen Winkel einschließt.
Diese Ausführungsform hat eine Grundplatte 111, an der Gleitsteuernocken mit Nockenflächen 124a vorgesehen sind. Die Nockenflächen 124a sind jeweils in gleichen Abständen von den Seitenkanten einer Klemmplatte 14 angeordnet und wirken mit den Rückseiten der Gleitschieber 123 zusammen, so daß diese während des Passierens der Klemmplatte 14 an deren Seitenkanten entlang gleiten und in den Gleitführungen 122 verschoben werden.
Im Bereich der unteren Spannlänge des Förderers 120 ist ein Nocken 125 vorgesehen, der die unter Spannlänge beim Vorbeigleiten ausweitet und der bewirkt, daß die Gleitschieber 123 beim Passieren dieses Nockens 125 wieder in ihre Ausgangsstellung nahe den Enden der Gleitführungen 122 zurückgebracht werden. Weiter sind an der Unterseite der Klemmplatte 14 nahe deren Seitenkanten noch Rollen 126 vorgesehen, die um senkrecht zur Förderrichtung angeordnete Achsen drehbar sind. Ferner ist an jedem Gleitschieber 123 an der Anschlagfläche 123a eine Rolle 127 aufgenommen, deren Achse in Förderrichtung des Förderers 120 liegt.
Auch die zuletzt beschriebene Ausführungsform arbeitet zur Bildung eines rohrförmigen Körpers aus einem Bandmaterial in ähnlicher Weise wie die früher beschriebenen Ausführungsformen. Während des Betriebes der Vorrichtung ist keine Relativbewegung zwischen der Unterseite des Bandes, die durch die Verformung zu der Außenfläche des rohrförmigen Körpers wird, und den den Förderer 120 bildenden Gleitführungen 122 vor. Außerdem ist noch zur Herabsetzung der Reibung jeweils eine Rolle 127 nahe den unteren Kanten der Anschlagflächen 123a vorgesehen. Auch hierdurch wird die Gefahr der Bildung von Riefen und Beschädigungen an der Innen- oder
ίο Außenseite des Bandes weitgehend ausgeräumt.
Der Anwendungsbereich der vorbeschriebenen Ausführungsformen kann mit einfachen Mitteln erweitert werden: so kann beispielsweise an der Bandbeschikkungsseite eine Aufgabevorrichtung für konstante Abmessungen aufweisende Platten aus Bandmaterial vorgeschaltet werden. Auch kann an der Bandabzugseite eine die Form verbessernde Einrichtung oder eine Schweißeinrichtung vorgesehen sein, um etwa fortlaufend kurzes Rohr zu fertigen, die als Hohlzylinder für Behälter für Verpackungszwecke verwendet werden und die sich bisher nicht in einem fortlaufenden Arbeitsgang herstellen ließen.
Varianten bestehen weiter darin: die beiden Platten mit Aussparungen zu versehen, ein Paar Klemmrollen zur Halterung des Bandes von unten und von oben angreifend sowie zum Bandantrieb vorzusehen, den an der Beschickungsseite liegenden Teil oder die gesamte Grundplatte wegzulassen, einen Dorn zur Korrektur der gebogenen Form oder einen Gegenstab zum Schweißen vorzusehen, die Klemmplatte der Länge nach in einen rechten und linken Teil zu unterteilen, wobei gegebenenfalls ein Kern zwischen die beiden Teile eingeschoben und dieser Kern von dem zu verformenden Band umhüllt wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von Schlitzrohren aus längsbewegtem Bandmaterial mit einer oberhalb des Bandes liegenden Klemmplatte und einer unterhalb des Bandes angeordneten Führungsplatte, die beide, entsprechend der zunehmenden Verformung des Bandes zum Schlitzrohr, in einer langgestreckten Dreieckform begrenzbar sind, und mit im Bereich der aufgebogenen Bandränder an deren Unterseite anliegenden, geneigten Biegeflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeflächen aus zwei Reihen Rollen (17) gebildet werden, deren Achsen quer zur Förderrichtung liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Rollen exzentrisch gelagerte und über Ritzel (P) antreibbare Rollen (71) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (14) durch einen Antrieb in eine vibrierende, in Bandvorschubrichtung wirkende Bewegung versetztbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte als endlos umlaufender Riemen (112) aus elastischem Werkstoff ausgebildet ist, der im Gleichlauf mit dem Band (S) antreibbar und dessen obere Spannlänge unter der Anpreßkraft der Klemmplatte (14) in eine als Biegeglied wirkende konkave Unterlage (112Zj^ verformbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte ab Förderer (120) ausgebildet ist, der im Gleichlauf mit dem Band (S) angetrieben ist und auf dem längs dessen Seitenkanten Gleitschieber (123) angeordnet sind, die quer zu den Seitenkanten verschiebbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen gegenüberliegenden Gleitschiebern (123) vorübergehend in Gleichlauf mit der Breite des Bandes (S) veränderbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei dieser bekannten Vorrichtung (US-PS 33 87 478, F i g. 2 bis 5) erfolgt die Formung des Schlitzrohres in der Weise, daß das ebene Bandmaterial durch einen zwischen der horizontalen Führungsplatte und der dreieckförmigen Klemmplatte belassenen Spalt gezogen wird und dabei die quer zur Bandbewegungsrichtung aus dem Spalt herausragenden Ränder des Bandes an den geneigten Biegeflächen, die parallel zu den Seitenkanten der Klemmplatte in Bandbewegungsrichtung zusammenlaufen, aufeinander zu aufgebogen werden. Die Verformung des Bandes erfolgt dabei durch die durch den Kontakt des Bandes mit den Flächen und Kanten des Formwerkzeugs, das sind die Biegeflächen, Führungs- und Klemmplatte, auf das Bandmaterial ausgeübten Umlenk- bzw. Biegekräfte unter erheblicher Beanspruchung und Beeinträchtigung der späteren Rohraußen- und -innenwandung durch Reibungskräfte.
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung so auszugestalten, daß die Reibung zwischen den Formwerkzeugen und dem Bandmaterial verringert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß das im Kennzeichen des Anspruchs 1 erfaßte vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand von Figuren näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht auf die ίο Bandzugabeseite einer ersten Ausführungsform,
Fi g. 2 eine verkürzte Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1, wobei einzelne Teile weggelassen wurden,
Fig.3 ein Diagramm mit Band-Querschnitten zur Verdeutlichung verschiedener Stufen beim Verformen eines Bandes in ein Schlitzrohr,
Fig.4 eine verkürzte Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform, wobei einige Teile weggelassen wurden,
Fig.5 einen Querschnitt der zweiten Ausführungsform nach F i g. 4,
Fig.6 einen Querschnitt einer ersten Variante der zweiten Ausführungsform nach F i g. 5,
F i g. 7 einen Querschnitt einer zweiten Variante der zweiten Ausführungsform nach F i g. 5,
Fig.8 einen Ausschnitt einer Draufsicht auf ein in einer Vorrichtung nach F i g. 6 oder 7 zu verformendes Band,
F i g. 9 einen Querschnitt mit den wesentlichen Teilen einer dritten Ausführungsform,
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform, wobei einzelne Teile weggelassen sind,
F i g. 11 einen Querschnitt der vierten Ausführungsform nach F ig. 10,
F i g. 12 eine Seitenansicht einer fünften Ausführungsform,
Fig. 13 eine teilweise geschnittene Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 12,
Fig. 14 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt der Ausführungsform nach F i g. 12 und 13,
Fig. 15 eine Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 12bis Hund
Fig. 16 eine Einzelheit der Ausführungsform nach Fig. 12 bis 15 in vergrößertem Maßstab.
Eine Formvorrichtung 1 hat die Form eines Winkelstücks, das einen Winkel von 90° einschließt und dessen Schenkel la, Xb gleich breit sind und sich in Längsrichtung, die auch der Vorschubrichtung eines zu verformenden Bandes 5 entspricht, über die Länge der Formvorrichtung 1 erstrecken. Diese Formvorrichtung, deren beide Schenkel la, Xb — im Querschnitt gesehen — ein Kbilden, ist so an einer horizontalen Grundplatte 2 abgestützt, daß sich das Vmit seiner Längssymmetrie-Ebene senkrecht zur Grundplatte 2 erstreckt. Die Halterung der Formvorrichtung 1, la, \b erfolgt durch an jeder Außenseite der Formvorrichtung 1 angreifende Rollen 3. Die Längsachsen der Rollen 3 sind parallel zur Ebene der Grundplatte 2 angeordnet und stehen einerseits mit der Außenseite der beiden Schenkel 1 a, \b sowie andererseits mit der Oberfläche der Grundplatte 2 in Kontakt.
Die Formvorrichtung 1 trägt innerhalb und zwischen den Schenkeln la, 16 eine Führungsplatte 4, die in der Draufsicht die Form eines schmalen, gleichschenkligen Dreiecks hat, dessen Symmetrieachse in der zur Grundplatte 2 senkrechten Längssymmetrie-Ebene der Formvorrichtung 1 liegt. Die Basis dieser dreieckförmigen Führungsplatte 4 ist an der Beschickungsseite der
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