DE1925317C - Antriebsvorrichtung fur versenkbare Scheinwerfer - Google Patents

Antriebsvorrichtung fur versenkbare Scheinwerfer

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DE1925317C
DE1925317C DE1925317C DE 1925317 C DE1925317 C DE 1925317C DE 1925317 C DE1925317 C DE 1925317C
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DE
Germany
Prior art keywords
rocker
drive lever
pull
rod parts
linkage
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Karl Dipl Ing 6200 Wiesbaden Strobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung stlingcleile von einer etwa (jucr zu den Gestünge-/UiIi Antrieb von um jeweils eine Achse drehbaren teilen verlaufenden Schwinge gebildet, an deren und dadurch ein- und ausfahrbaren Scheinwerfern, äußeren Enden die Oestängeteile und in deren Mitte die über ein Gestänge miteinander gekoppelt sind, ein Antriebshebel angreift. Auf diese Weise werden auf das eine Betätigungskraft einwirkt, die das Ge- 5 beide Scheinwerfer durch das Gestänge sicher in ihre stange in Längsrichtung verstellt und dadurch eine Endstellungen gebracht. Für den Fall, daß ein Schein-Dreh- oder Schwenkbewegung der Scheinwerfer be- werfer seine Endstellung früher erreicht als der andere wirkt. Scheinwerfer, wird letzterer ebenfalls noch sicher in Die zum Ausfahren und Versenken eine Dreh- seine Endstellung gebracht, da das mit diesem verbewegung ausführenden Scheinwerfer werden dabei io bundene Gestängeteil relativ zu dem anderen in um einen bestimmten Winkel bewegt, der bei ver- Längsrichtung weiter bewegt werden kann. Diese sunkbaren Scheinwerfern, deren Drehachse etwa Relativbewegung läßt die zwischen den beiden Teilen parallel zur Längsachse des Fahrzeuges verläuft, 180° angeordnete Schwinge zu,
beträgt. In ihren jeweiligen Endstellungen müssen die Damit bei d?r Betätigung die Bewegung der Scheinwerfer verrastet werden, damit sie durch die 15 Scheinwerfer bzw. deren Gehäuse gleichmüßig einErschütterungen beim Fahren nicht vibrieren können setzt, sind in vorteilhafter Weise am Antriebshebel und dadurch der Lichtstrahl unruhig wird. Als am zwei Anschläge vorgesehen, an die sich ein Ende der sichersten haben sich für diesen Zweck Sperrvor- Schwinge je in einer Endstellung anlegt,
richtungen erwiesen, die ein mit dem Scheinwerfer Der Antriebshebel kann zweckmäßig als zwei- bzw. dessen Gehäuse verbundenen Teil in der jeweili- ao armiger Hebel ausgebildet sein, dessen eines Ende gen Endstellung festhalten, aus der es auch durch mit der Schwinge und dessen anderes Ende mit einem starke Erschütterungen nicht befreit weiden kann. in geeigneter Weise betätigten Zug- und Druckglicd Eine Lösung des Scheinwerfers aus den Endstellungen verbunden ist. Das Zug- und Druckglied wird entergibt sich erst dann, wenn das Gestänge für die weder duich Unterdruck, der vom Motor leicht erBewegung der Scheinwerfer betätigt wird. 35 zeugbar ist, betätigt oder von einem Drahtzug. Es
Zur sicheren Verriegelung der Scheinwerfer bzw. kann natürlich vom Drahtzug selbst gebildet sein,
deren Gehäuse in ihren Endstellungen ist es not- Für die in den Ansprüchen 5 und 6 angegebenen wendig, daß die Scheinwerfer durch das Gestänge Merkmale wird nur Schutz im Rahmen echter Untersicher bis in ihre Endstellungen bewegt werden, damit ansprüche begehrt. Die Ansprüche 5 und 6 gelten sie von der Sperrvorrichtung erfaßt werden können. 30 daher nur im Zusammenhang mit dem Hauptan-Das Gestänge zur Betätigung der beiden Scheinwerfer spruch.
verläuft quer zur Fahrzeuglängsrichtung. Die Lage- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der rung der Scheinwerfergelläuse erfolgt notwendiger- Zeichnung dargestellt. Die F i g. 1 und 2 zeigen an weise in oder an der Karosseric. Bei der im allge- einem Personenwagen die Scheinwerfer in der einmeinen üblichen Bauweise der selbsttragenden 35 und ausgefahrenen Stellung.
Karosserie kann es vorkommen, daß bei ungleich Die Umrisse eines Sportwagens sind mit 1 behoher Stellung der beiden Vorderräder, z. B. beim zeichnet. An der Frontseite desselben befinden sich Abstellen des Wagens mit einem Rad auf dem er- die in strichpunktierten Linien gezeichneten Scheinhöhten Bürgersteig, der Abstand der Lagerachsen der werfer 2, die in einem Gehäuse 3 untergebracht sind, beiden Scheinwerfer voneinander sich geringfügig ver- 40 Das Gehäuse 3 ist um eine Achse 4 drehbar, die im größert. Werden in einer solchen Lage die Schein- wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verwerfer betätigt, so kann es der Fall sein, daß duren läuft. Jedes Gehäuse 3 ist mit einer Sperrvorrichtung das Gestänge zwar einer der Scheinwerfer in seine 14 bzw. 15 versehen, die in Fahrtrichtung gesehen Endstcllung gebracht wird, der andere jedoch nicht. hinter dem Gehäuse 3 liegt. Der Übersichtlichkeit Es wird somit nur ein Scheinwerfer sicher verriegelt. 45 halber sind von der Sperrvorrichtung nur die wesent-Auch wenn das Fahrzeug anschließend in eine ebene liehen Teile dargestellt, was sich dadurch rechtfertigt, Lage gebracht wird, besteht keine Gewähr dafür, daß daß diese Sperrvorrichtung verschiedenen Aufbau bedic Verriegelung des zweiten Scheinwerfers selbst- sitzen kann und nicht Gegenstand der Erfindung ist. tätig erfolgt, da die Sperrvorrichtung meist eine Um einen Punkt 6 ist ein Zahnsegment 7 drehbar größere Geschwindigkeit des mit dem Scheinwerfer- 50 gelagert, das mit einer Innenverzahnung 8 versehen gehäuse verbundenen Teiles zum Einschlagen in die ist. Die Innenverzahnung 8 greift in ein Zahnrad 9 Sperrvorrichtung voraussetzt. ein, das drehfest mit der Achse 4 des Gehäuses 3
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, verbunden ist. Am Zahnsegment 7 greift in einem
diesen Nachteil zu vermeiden und eine Antriebs- Punkt 18 ein Gestängeteil 10 für die Betätigung des
vorrichtung zu schaffen, die in jeder Lage des Fahr- 55 in der Figur links gezeichneten Gehäuses an. Für die
zciiges, also auch bei Abslandsunterschicden zwischen Betätigung des rechten Gehäuses 3 dient ein Gestängc-
(len beiden Lagerachsen der Scheinwerfergehäuse teil 11, das in gleicher Weise wie das Gestängeteil 10
diese immer in die Endstellungen bringt, um eine in einem Punkt 19 an dem in den Figuren rechten
sichere Verrastung bzw. Sperrung der Scheinwerfer- Zahnsegment 7 angelenkt ist.
gehäuse in ihren Endstellungen zu gewährleisten. 60 Mit der Achse 4 des Gehäuses 3 ist ferner ein
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Hebelarm 12 fest verbunden, an dessen freiem Ende
gelöst, daß das Gestänge aus mindestens zwei Ge- ein Bolzen 13 angebracht ist. Der Bolzen 13 wirkt
stäiigeteilen besteht, die derart miteinander verbun- mit der Sperrvorrichtung 14 für die eine Endlage und
den sind, daß sie die Möglichkeit einer Relativbc- mit der Sperrvorrichtung 15 für die andere Endlage
wegung in axialer Richtung zueinander besitzen, 65 zusammen. Die Sperrvorrichtungen 14 und 15 haben
wobei die Betätigiingskraft am Verbindungsorgan der eine solche Lage, daß der Bolzen 13 am Hebelarm 12
Geslängeteile angreift. eine Bewegung von 18()υ ausführen muß, um von der
Zweckmäßig ist das Verbindungsorgan der Gc- einen Sperrvorrichtung zur anderen zu gelangen. Die

Claims (6)

Sperrvorrichtung 14 und 15 bestehen aus je zwei Hucken 16 und 17, die den Bolzen 13 in der Sperrlage umklammern. Durch entsprechende Vorkehrungen wird bewirkt, daß die Sperrstcllung der Backen 16 und 17 kurz vor Bewegung des Zahnsegmentes 7 aufgehoben wird, so daß nun die Achse 4 des Gehäuses 3 eine Drehbewegung ausführen kann. Die Ger.tUngeteile 10 und 11 sind mit einer Schwinge 20 gelenkig verbunden, die etwa quer zu den Gest'ängeteilen 10 und 11 verläuft. Wllhrcnd die Gestängeteile 10 und 11 etwa an den Enden der Schwinge 20 angclenkt sind, ist in der Mitte der Schwinge 20 der Antriebshebel 21 angelenkt, der um einen festen Lagerpunkt 22 an eine Konsole 23 drehbar ist. Das untere Ende des Antriebshebels 21 steht mit einem Zug- und Druckglied 24 in Verbindung. Das Zug- und Druckglied 24 wird von einem mit Vakuum betriebenen Servo-Motor 25 betätigt, der mit einem Vakuumbehälter 26 in geeigneter Weise verbunden ist. ao Am Antriebshebel 21 sind Anschläge 30 und 31 vorgesehen, die mit dem unteren Ende der Schwinge 20 zusammenwirken. Diese Anschläge 30 und 31 dienen dazu, daß die Bewegung der beiden Gehäuse 3 gleichmäßig einsetzt und daß sie auch zu gleicher as Zeit ihre Endstellungen erreichen. Es ist leicht ersichtlich, daß die Schwinge 20 bewirkt, daß beide Scheinwerfergehäusc mit Sicherheit ihre Endstellungcn erreichen können. Sollte nämlich ein Gehäuse in der Endstellung früher verrastet sein als das andere, so kann das entsprechende Gestüngeteil durch die Schwinge 20 vom Antriebshebel 21 allein weiterbewegt werden, bis auch der zugehörige Scheinwerfer sicher verrastet ist. An Stelle der Betätigung des Antriebshebels 21 durch Vakuum kann dieser auch mechanisch durch einen Drahtzug 35 betätigt werden, der in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Der Drahtzug greift einerseits am Antriebshebel 21 und andererseits an einem in der Nähe des Fahrersitzes angebrachten Handhebel 36 an. Selbstverständlich ist auch eine Betätigung auf hydraulischem bzw. elektrischem Wege möglich. Die Erfindung setzt auch nicht die beschriebene Sperrvorrichtung voraus, sondern kann auch ohne das Vorhandensein einer solchen zur Anwendung kommen, „ . . „ . B Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Antrieb von um jeweils eine Achse drehbaren und dadurch ein- und ausfahrbaren Scheinwerfern, die über ein Gestänge miteinander gekoppelt sind, auf das eine Betätigungskraft einwirkt, die das Gestänge in Längsrichtung verstellt und dadurch eine Dreh- oder Schwenkbewegung der Scheinwerfer bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge aus mindestens zwei Gestäugctcilen (10; 11) besteht, die derart miteinander verbunden sind, daß sie die Möglichkeit einer Relativbewegung in axialer Richtung zueinander besitzen, wobei die Betätigungskraft am Verbindungsorgan (Schwinge 20) der Gestängeteile (10; 11) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan der Gestängeteile (10; 11) von einer etwa quer zu den Gestängcteilen (10; 11) verlaufenden Schwinge (20) gebildet ist, an deren äußeren Enden die Gestängeteile (10; 11) und in deren Mitte ein Antriebshebel (21) angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Antriebshebel (21) zwei Anschläge (30; 31) vorgesehen sind, an die sich ein Ende der Schwinge (20) je in einer Endstcllung anlegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (21) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen eines Ende mit der Schwinge (20) und dessen anderes Ende mit einem in geeigneter Weise betätigten Zug- und Druckglicd (24) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug- und Druckglicd (24) durch Unterdruck betätigt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug- und Druckglied von einem Drahtzug (35) betätigt wird bzw. von einem solchen gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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