DE1925276U - Verwindungs- und verbiegungsfreie stahltuer fuer hochspannungs-schaltschraenke. - Google Patents

Verwindungs- und verbiegungsfreie stahltuer fuer hochspannungs-schaltschraenke.

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DE1925276U
DE1925276U DE1965L0040223 DEL0040223U DE1925276U DE 1925276 U DE1925276 U DE 1925276U DE 1965L0040223 DE1965L0040223 DE 1965L0040223 DE L0040223 U DEL0040223 U DE L0040223U DE 1925276 U DE1925276 U DE 1925276U
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DE
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steel door
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Lepper Masch App GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

^25405*13.8.65
Gebrauchsmusteranmeldung
Verwindungs- und verbiegungsfreie Stahltür für Hochspannungs-Sehaltschränke
Beschreibung
Statt gemauerter Schaltzellen, wie sie seit Beginn der Elektrizitäts-Wirtschaft üblich sind, werden heute Schaltschränke aus Blech verwendet, weil deren Verwendbarkeit universeller ist und sie meistens auch billiger sind. Sie weisen eine Heine von Vorteilen auf, die an sich bekannt sind.
An solche Sehaltschranke werden jedoch bestimmte Forderungen gestellt. Bei auftretenden Kurzschlüssen innerhalb des Schaltschrankes selber oder in dem Kabelkanal unter dem Schaltschrank wird so ein Schrank sowohl mechanisch als auch thermisch außerordentlich stark beansprucht. Erschwerend kommt noch hinzu, daß solche Schaltschränke in geschlossenen gebäuden aufgestellt sind oder sein können, und daß sich in dem Veroindung'sgang, der ja zur Betätigung der Schalt schranke erforderlich ist, Menschen befinden. Bei einem auftretenden Kurzschluß soll nun der Schaltschrank eine solche Festigkeit haben, daß Menschen nicht be-» schädigt werden können.
Den Schaltschrank selber so zu bauen, daß er die mechanische und thermische Beanspruchung aushält, ist nicht allzu schwierig. Wohl aber bestehen Schwierigkeiten bei der Tür, die in den Bedienüngsgang gehen muß, und die so groß sein muß, daß der Schaltschrank betreten werden kann und die darin anzubringenden Gegenstände ein- und ausgebaut werden können. Es hat sich nun in Versuchen herausgestellt, daß normale Staiiltüren diesen Beanspruchungen nicht gewachsen sind. Die Aufgabe für eine solche Tür besteht nun darin, daß sie verwlndungs- und verbiegungsfest bleibt, und daß die in den meisten Fällen in der Mitte angebrachte Verbundglasscheibe bei einem Kurzschluß nicht aus der Tür herausfliegt und den oder die Menschen, die davorstehen, beschädigen kann.
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nachstehend soll eine Tür beschrieben werden, bei der diese Aufgabe dadurch gelest wird, daß sie aus zwei in- oder aneinandergelegten Blechteilen besteht, von denen wenigstens der eine Teil durch Längs- und/oder Querfalten verwindungssteif gemacht ist, und die an ihren Rändern miteinander verschweißt, vernietet oder verschraubt., sind, sodaß eine verwindungs- und verbiegungsfes-te Türeinheit entsteht. Des weiteren muß die Tür auch durch eine Verriegelungseinrichtung so verschlossen werden können, daß durch die mechanische und thermische Beanspruchung beim Kurzschluß die Tür nicht aus dem Verschluß herausgerissen und sich auch nicht so verbiegen kann, daß die Glasscheibe durch die Verbiegung aus der Tür gerissen wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Tür durch eine oder mehrere drei- oder mehrfach wirkende Verriegelungseinrichtungen oben und unten sowie an der Längsseite der Schrankwand durch entsprechend lang in die Schrankkanten eingreifende Riegelteile so befestigt ist, daß die Tür nicht aus der Verriegelung herausgerissen werden kann.
Die Ausführung eines Beispieles einer solchen Tür kann so gemacht werden, daß z.Bsp. der äußere Teil eine glatte Wand darstellt, deren Ränder abgekantet sind. Ein zweiter Teil ist zweckmäßigerweise im inneren Teil der Tür eingesetzt, und zwar so, daß er exakt in die abgekanteten Teile der anderen Wand hineinpaßt und solche Längs- und Querfalten enthält, daß dadurch die gewünschte Verwindungs- und Verbiegungsfestigkeit erzielt wird. Besonders an der Fensteröffnung sind solche Prägefalten erforderlich, aber auch am oberen und unteren Hand der Tür, damit sich durch den hohen Druck im Inneren des Schrankes die Tür nicht ausbiegen kann. Ss hat sich in Versuchen gezeigt, daß eine einfache TTmkantung allein nicht ausreicht, um diese Steifigkeit zu geben.
In den Abbildungen ist ein Beispiel einer solchen Tür in drei Projektionen und einer Detaildarstellung gezeigt. 1 wäre der äußere Teil der Tür, die bei 2 die erforderliche Abkantung hat und bei 3 eine Fensteröffnung haben kann. In diese Türschale wird nun ein zweiter Teil 4 eingesetzt, und zwar so, daß er mit sehr wenig Spiel in die Abkantung 2 hineinpaßt, sodaß diese Teile 2 und 5 nach dem Zusammensetzen an den Kanten entweder zusammengeschweißt oder durch Schrauben, Nieten oder andere geeignete Mittel zusammengehalten werden.
— 3 β
Außer dieser Abkantung 5 hat jedoch dieser Einsatz noch Falzrippen 6, 7 in der Längsrichtung, also von oben nach unten, und weitere Querrippen 8 und 9? die auch gleichzeitig als Rahmen für die einzusetzenden Fenster dienen können. Durch diese Falzrippen und durch die Abkantungen 5 erhält die Tür eine solche Steifigkeit, daß sie nach deia Zusammenschweißen oder Zusammennieten oder -schrauben fast vollständig verwindungs- und verbiegungsfrei ist, auch gegenüber den hohen Kräften, die bei einem Kurzschluß entstehen können. Zum VerschluiS der Tür enthält sie auf der einen Seite drei oder nehrere kräftige Scharniere, die in der Zeichnung nicht gezeigt sind, und auf der anderen Seite ein Verriegelungsschloß, das mindestens drei Riegel besitzt, und zwar je eine Verriegelung oben und unten 11 und mindestens eine 12 an der Seitenwand. Wenn die Seitenwand sehr lang ist, empfiehlt sich u.U.,statt eines Riegels zwei oder mehrere Riegel 12 zu verwenden. Statt eines Schlosses 13, mit dessen Hilfe alle drei oder mehr Riegel gleichzeitig betätigt werden, könnten natürlich auch mehrere Schlösser Verwendung finden, zum Beispiel eines für die Längsverriegelung und ein zweites oder drittes für die Seitenverriegelung.
Zur Verfestigung der Rippen 6,7,8 und 9 können diese an den Stoßstellen zu den anderen Rippen bzw. zu den Abkantungen 5 an den Stellen 14> 15 verschweißt werden.

Claims (1)

P.A. 425 405*13.8.65 Schutzansprüche :
1. Yerwindungs- und verbiegungsfreie Stahltür für Hochspannungs-Schaltschränke, dadurch gekennzeichnet, daß sie ans wenigstens zwei in- oder aneinander gelegten Bleehteilen besteht, von denen wenigstens der eine Teil durch Längs- und/oder Querfalten verwindungssteif gemacht ist, und die an ihren Rändern miteinander verschweißt, verschraubt oder vernietet sind, sodaß eine verwindungs- und verbiegungsfeste Einheit entsteht.
Verwindung's- und verbiegungsfreie Stahltür für Hochspannungs-Schaltschränke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür durch eine Drei» oder Mehrfach-Yerriegelungseinrichtung oben und unten, sowie in der Längsseite an der Schrankwand durch entsprechend lang in diese Schrankwand eingreifende Riegelteile so befestigt ist, daß die Tür nicht aus der Verriegelung herausgerissen werden kann.
DE1965L0040223 1965-08-13 1965-08-13 Verwindungs- und verbiegungsfreie stahltuer fuer hochspannungs-schaltschraenke. Expired DE1925276U (de)

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DE1965L0040223 Expired DE1925276U (de) 1965-08-13 1965-08-13 Verwindungs- und verbiegungsfreie stahltuer fuer hochspannungs-schaltschraenke.

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DE (1) DE1925276U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911444A1 (de) * 1979-03-23 1980-09-25 Standard Elektrik Lorenz Ag Anreihbares schrankgestell
DE3201916A1 (de) * 1982-01-22 1983-08-04 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Schaltschrank

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2911444A1 (de) * 1979-03-23 1980-09-25 Standard Elektrik Lorenz Ag Anreihbares schrankgestell
DE3201916A1 (de) * 1982-01-22 1983-08-04 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Schaltschrank

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