DE1925246U - Muldenartiges gehaeuse, insbesondere fuer fernmeldezwecke. - Google Patents

Muldenartiges gehaeuse, insbesondere fuer fernmeldezwecke.

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DE1925246U DE1965Q0000816 DEQ0000816U DE1925246U DE 1925246 U DE1925246 U DE 1925246U DE 1965Q0000816 DE1965Q0000816 DE 1965Q0000816 DE Q0000816 U DEQ0000816 U DE Q0000816U DE 1925246 U DE1925246 U DE 1925246U
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Description

KA.429 985*17.8.65
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE . 56 WUPPERTAL-BÄRMEN
312 Kennwort: Gehäuseabdichtung
Firma Wilhelm Quante Spezialfabrik für Apparate der Fernmeldetechnik, Wuppertal-Elberfeld, üellendahler Straße 353
Muldenartiges Gehäuse, insbesondere für Fernmeldezwecke
Die Erfindung betrifft ein rauldenartiges Gehäuse aus Isolierstoff, insbesondere für Fernmeldezwecke mit mindestens einem Durchbruch, in den ein oder mehrere vorzugsweise metallische Durchführungen eingesetzt und durch eine erstarrende Masse abgedichtet sind.
Es ist bekannt, solche nachträglich eingesetzten Durchführungen einzeln oder zu mehreren zusammengefaßt ohne besondere Dichtungen in die Durehbrüche des Gehäuses einzusetzen und diese von der Gehäuseseite her auszugießen. Als Vergußmassen können beispielsweise Bitumenmassen, thermoplastisch vernetzte Kunstwaehse, Gießharze usw. zur Anwendung kommen. Alle diese Massen weisen bei der Erkaltung bzw. Aushärtung einen mehr oder weniger großen Volumenschrumpf auf. Aufgrund dieser Schrumpfung kann eine Ablösung der Dichtmasse von der Gehäusewandung erfolgen, insbesondere wenn die mit einer glatten Presshaut versehene Gehäuseoberfläche Eestevon Formtrennmitteln aufweist. Eine druck- und wasserdichte Abdichtung ist dann infrage gestellt.
— 2 —
Die Erfindung will diesen Nachteil vermeiden und erreicht dies im wesentlichen dadurch, daß die Innen« vorzugsweise Seitenwandung des Gehäuses ein oder mehrere umlaufende Zonen mit aufgerauhter Oberfläche aufweist» Die rauhe Oberfläche ermöglicht eine mechanische Verankerung der erstarrenden Dichtmasse beim Schrumpfen und kann auf verschiedene Weise, zum Beispiel mechanisch durch Abscherung oder durch chemische oder Flammenbehandlung im gewünschten Bereich auf einfache Weise hergestellt werden« So lassen sich der Gehäuseseitenwandung Rippen anformen, die z.B. bei der Werkzeugausformung mechanisch abgeschert werden. Die rauh θα Zonen lassen sieh bei faserverstärkten Kunststoffen auch durch einen er« höhten Paseranteil herstellen.
Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung beschrieben. Die Figuren zeigen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar:
Flg. 1 ein Gehäuse mit einer einzelnen Durchführung im Querschnitt,
Fig. 2 ein Gehäuse mit mehreren zusammengefaßten Durchführungen im Querschnitt und
Fig. 3 eine aufgerauhte Zone in größerem Maßstab.
Den Fig. 1 und 3 liegt ein muldenartiges Gehäuse 10 aus Isolierstoff mit einem Durchbruch 11 am Boden zugrunde. Im Durchbruch 11 ist eine metallische Durchführung 12 eingesetzt, die durch eine Dichtmasse 13 mechanisch gehalten und abgedichtet ist. Das Gehäuse 10 weist an den Seitenwandungen lh eine umlaufende rauhe Zone 15 im Bereich der Dichtmasse 13 auf.
-■3 „
In Pig. 2 hat der Boden einen größeren Durchbruch 16, in dem meh« rere, in einem Isolierstoffteil 17 zusammengefaßte Durchführungen 12 eingesetzt sind. Der Isolierstoffteil 17 hat einen rauhen Bereich 18, der seinerseits die Dichtmasse beiia Schrumpfen aufnimmt.
In Fig. 3 ist der rauhe Bereich 15,beispielsweise bei Äusformung des GEhäuses 10 aus dem Werkzeug, durch Abscheren einer umlaufende Rippe 19 entstanden und unte/dem Niveau 20 der Dichtmasse 13 gelegen.
Die Aufrauhung 15 verankert die Dichtmasse 13 beim Schrumpfen me« chanisch an den Gehäuseseitenwandungen und sichert druck- und wasserdichte Durchführungen am Boden des Gehäuses unter Vermeidung der üblichen wasser- und luftdichten Durchführungen mit Gummi« oder Kunststoffdichtungen. Derartige Abdichtungen gegen das Gehäuse haben den Nachteil, daß die Gummidichtungen bei einer gewissen Alterung ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen, während Kunst» Stoffdichtungen teilweise bei höheren Temperaturen nicht mehr funk tionsfähig bleiben, bzw. Kunststoffe zum Einsatz kommen müssen, die aufgrund ihres Preises die Wirtschaftlichkeit des Gerätes infragestellen.
Neben der beschriebenen mechanischen Aufrauhung z.B. durch Abscherung ist auch eine chemische oder Flamrabehandlung der Oberfläche in dem gewünschten Bereich möglich.
Wie bereits erwähnt, zeigen die Fig. lediglieh beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese ist darauf nicht beschränkt.
Vielmehr sind noch andere Anwendungen und AusfUhrungsfornien möglich. So können die Durchführungen als Stifte für Leitungen od.
dgl. ausgebildet sein. Wichtig ist die Verankerung einer zunächst niedrig viskosen, dann jedoch zu einem festen Material erstarren~ den Masse,

Claims (1)

  1. RA. ^29 985*17.8.85
    PATENTANWÄLTE DlPL-ING. LUDEWIG · DIPL.-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
    312
    Ansprüche:
    1, Muldenartiges Gehäuse aus Isolierstoff, insbesondere für Fernmeldezweeke mit mindestens einem Durchbrueh, in den ein oder mehrere Durchführungen eingesetzt und durch eine erstarrende Masse gegen das Gehäuse ·-—--- abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen« vorzugsweise Seiten« wandung (ik) des Gehäuses (10) eine oder mehrere umlaufende Zonen (.15) mi* aufgerauhter Oberfläche aufweist.
    2, Gehäuse nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gehäuse (lO) Rippen (19) angeformt sind, die zum Beispiel bei der Werkzeugausformung mechanisch abscherbar sind,
    3» Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (IA) des Gehäuses (10) bereichsweise chemisch oder durch Flammen aufgerauht sind.
    Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen (15)bei faserverstärkten Kunststoffen einen erhöhten Faseranteil aufweisen.
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