DE1925242C - Vorrichtung zum Formen eines radial nach aussen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern - Google Patents
Vorrichtung zum Formen eines radial nach aussen gerichteten Flansches an zylindrischen HohlkörpernInfo
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Description
1 ^25 242
■ {jo übermäßiger Druck und ein axiales Stauchen im einer eigenen Bodenplatte anzubringen und zum An-Jtreich
der Schweißnaht auftreten, drücken des Werkstücks an das Widerlager mitdieser
Der Erfindung hegt daher die Aufgabe zugrunde, Bodenplatte vorschiebbar zu machen, wobei zwirne Vorrichtung zum Formen eine» radial nach sehen den beiden Bodenplatten ein die Transportvor-
^ußen gerichteten: Flansches an zylindrischen Hohl- 5 richtung durchlassender Schlitz gelassen wird.
äStörpem zu schaffen, bei der 4er oben erläuterte " Im Rahmen der Erfindung ist es von besonderem
Nachteil beseitigt ist, Vorteil, wenn zusätzliche Führungseinrichtungen vor-
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, gesehen werden, die sicherstellen, aaß das Werkstück
daß die Anschlagschulter der Formrinne an einem glatt und ohne anzustoßen übeir das das Formwerkum
das Ernnwerkzeug gelegten Band gebildet ist, das io zeug umgebende Band hinweg herangeführt rad wiean
jedem Punkt des Formwerkzeugumfanges seg- der, abgeführt werden. Hierzu können im Rahmen der
jnentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig Erfindung in Transportrichtung der Werkstücke sich
ist Hierdurch wird erreicht, daß beim frühzeitigen über das Formwerkzeug und das das Formwerkzeug
Anstoßen einis im Bereich der Schweißnaht des umgebende Band erstreckende Führungsstäbe vorge-Hohlkörpers
bestehenden Vorsprunges das Band in 15 sjihen sein, die in Nonnalstellung der Vorrichtung gediesem
Bereich radial nach außen so lange nachgibt, genüber dem Fonnwerkzeug und dem Band vorste-Jiis
sich alle übrigen Teile der. Umfangskante des an hen und bei Arbeitsstellung der Vorrichtung bis unter
dem Hohlkörper geformten Flansche? an die an. den Boden der Formrinne im Formwerkzeug und im
Band gebildete Anschlagschulter legen. Das Band Band versenkt sind, wobei im Formwerkzeug Aufspannt
sich damit unter segmentartigem, d. h. be- ao nahmenuten und in dem um das Formwerkzeug gereicht
eisern und begrenztem radialem Nachgeben legten Band Aussparungen für die Führungsstäbe mit
um die Umfangskante des geformten Flansches. Da- auspichender Tiefe zum Versenken bis unter den Bomit
wird der Flansch-Formvorgang nicht in einzelnen den der Formrinne angebracht sind.
Bereichen vorzeitig abgefangen und in solchen Berei- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im
chen ein übermäßiger Druck erzeugt. as folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
dung, wenn das begrenzt nachgiebige Band aus durch Fig 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum
artigen Gliedern aufgebaut ist. Diese segmentPTÜgen F i g. 2 eine Seitenansicht nach den Linien 2-2 der
werkzeug geführt und gehalten sein, beispielsweise F i g. 3 eine Seitenansicht nach einem tangentialen
dadurch, daß die segmentartigen Glieder mit in den Schnitt nach den Linien 3-3 der Fig. 1,
Umtangsrand des Werkzeugs eingreifenden Zungen F i g. 4 eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung
axui zum Formwerkzeug festgehalten und radial zum zum Biegen von Flanschen und
Formwerkzeug geführt sind. 35 Fig. 5 eine teilweise Draufsicht auf die Vorrich-
[ki den bekannten Vorrichtungen zum Formen tung mit einem zylindrischen Hohlkörper, an dessen
eines Flansches an zylindrischen Hohlkörpern wer- einem Ende ein radial nach außen gerichteter Flansch
den Transportvorrichtungen benutzt, die mit einem gebogen wird.
lang einer Führungsbahn auf das Formwerkzeug 40 gen von Flanschen* ist kreisförmig ausgebildet und
schieben und nach dem Formen des Flansches wieder mit seiner senkrecht angeordneten Achse auf einer
vom Formwerkzeug abführen. Um derartige Trans- horizontalen Bodenplatte 2 befestigt, die für eine
portvorrichtungen vorsehen zu können, ist bei diesen Auf- und Abbewegung durch zwei senkrecht anbekannten
Vorrichtungen das Formwerkzeug mehr- geordnete, sich gegenüberliegende Stempel 3 unterteilig
ausgebildet und mit diametralem Schlitz verse- 45 stützt ist. Die Bodenplatte 2 ist auf einem länglichen
hen. Im Rahmen der Erfindung wird die Benutzung Tisch 4 angeordnet, auf dem jeder aufrecht stehende
solcher vorteilhaften Transportvoi richtungen eben- zylindrische Hohlkörper 5 in die Lage zum Formen
falls möglich. Hierzu ist anstatt des bekannten mehr- des Flansches bzw. aus der Lage heraus auf dem
teiligen Aufbaues des Formwerkzeugs im Rahmen Tisch 4 bewegt wird, um in Eingriff mit dem Werkder
Erfindung das Formwerkzeug aus halbkreisförmi- 50 zeug 1 zum Biegen des Flansches zu gelangen. Der
gen Werkzeughälften gebildet, und es ist um die Tisch 4 wird von einem Grundrahmen 6 getragen, der
Außenkante jeder Werkzeughälfte ein Band gelegt, zur Unterstützung der Stempel 3 vorgesehen ist. Die
das an seinen Enden derart gehalten ist daß es auch Stempel 3 sind in der Lage, durch Einrichtungen gebis
an seine Endpunkte segmentartig und begrenzt ra- hoben und gesenkt zu werden, die auf die Bewegung
dial nach außen nachgiebig ist. Eine besonders ein- 55 eines jeden zylindrischen Hohlkörpers 5 für das Forfache
Möglichkeit hierzu besteht darin, das Band an men des Flansches und auf die Bewegung nach dem
jedem Ende mit einem als sich schräg vom Schlitz Formen des Flansches einstellbar sind,
weg nach außen erstreckender Hebel ausgebildeten Jeder zylindrische Hohlkörper 5 wird für den
Verankerungsschloß in Anlage am jeweiligen Ende Flanschvorgang in eine bestimmte Stellang gebracht
der Umfangskante der Werkzeughälfte gehalten ist: 60 und anschließend aus dieser Stellung herausgebracht
Diese Veränkerurigsschlösser können mit einem Ende durch eine oder eine Vielzahl von aufrechten Mitnehschwenkbar
am jeweiligen Bandende bzw. letzten mern 7, die auf einer endlosen Kette 8 getragen wer-Glied
des Bandes und mit ihrem zweiten Ende den, die innerhalb des Grundrahmlens 6^ angeordnet
schwenkbar an einem seitlich vom Formwerkzeug an- ist. Der obere Lauf der Kette S läuft auf einer Fu»-
geordncten Lagerbock angelenkt seih. ' ' 65 rung 9, während der untere Lauf der Kette 8 auf
Soll das Formwerkzeug beweglich sein, dann ist es einer Führung 10 in einem hohlen Teil 11 d"^11"
im Rahmen der Erfindung zweckmäßig, jede Werk- mens6 läuft. Wenn sich die Mitnehmer 7 im Oberzeughälfte
und die ihr zugeordneter Lagerblöcke auf lauf der Kette 8 befinden und entlang des Tiscnes«
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bewegt werden (der Tisch weist einen entsprechenden obere Kante der Führungsstäbe 15 mit vdem Werk-Schlitz
auf), ragen die Mitnehmer 7 über die Ober- zeug 1 und dem Tisch 4 bündig sind. Diese Anordfläche
des Tisches hinaus. Während ein zylindrischer nung geht aus Fi g. 2 hervor. Die Folge dieser An-Hohlkörper5
nur teilweise in den F i g. 3 und F i g. 5 Ordnung ist, daß jeder zylindrische Hohlkörper 5,
dargestellt ist» soll der Vorgang so verstanden wer- 5 wenn er in die Lage zum Flanschen über das Formden,
daß.diese Körpers einzeln durch die Mitneh- werkzeug 1 bewegt wird, in Wirklichkeit sich auf den
mer 7 entlang des Tisches 4 in die Stellung zum Flan- Führungsstäben 15 bewegt.
sehen: und aus dieser Stetlung wieder heraus bewegt Auf die Bodenplatte 2 und das darauf angeordnete
werden, mehr oder weniger in Art wie dies aus der Werkzeug 1 wird ein nach oben gerichteter Druck
USA.-Patentschrift 3 126 938 hervorgeht. io während des Biegevorganges ausgeübt, wobei sicii die
Während des Ablaufs des Arbeitsvorganges wird Führungsstäbe 15 zum Boden der tangentialen Nuten
die das Formwerkzeug 1 unterstützende Boden- 14 bewegen, und während dieser Zeit greifen die
platte 2 durch die Stempel 3 abgesenkt, bevor ein zy- Querbolzen 19 in den oberen Teil der öffnungen 18.
lindrischer Hohlkörper 5 in die Stellung zum Flan- Wenn die Führungsstäbe 15 eine Stellung am Boden
sehen gebracht wird. Zu diesem Zeitpunkt liegt das 15 der Nuten 14 einnehmen, befinden sie sich völlig unWerkzeug
1 mit dem Tisch 4 in einer Ebene. terhalb der horizontalen Ebene, in der der Biegevor-Danach
folgt die entgegengesetzte Bewegung der gang durchgeführt wird, und behindern daher in kei-Stempel
3, wodurch die Bodenplatte 2 und das Werk- ner Weise diesen Vorgang.
zeug 1 angehoben werden. Diese Bewegung der Vor- Das gesamte Formwerkzeug 1 ist über den Durcli-
richtung drückt das Werkzeug 1 in das untere Ende ao messer geschlitzt und weist zwei 180 umfassende
eines zylindrischen Hohlkörpers 5, der sich in der oder halbkreisförmige Hälften 20 auf. Da beide Haif-Stellung
befindet, mit einem Flansch versehen zu ten 20 einander völlig gleich sind, genügt die Bewerdcn.
Während des Flanschvorganges steht der Schreibung einer Hälfte 20.
Wenn die Bodenplatte 2 und das darauf befind- kreisförmigen Rand eine Rundung 21 und daran anliche
Werkzeug 1 für eine Flanschbiegung angehoben schließend eine Formrinnc 22 auf. Der äußere Bewerden,
bewegen sich die Mitnehmer? auf einer grenzungsrand der Formrinne22 wird durch ein HdI-Bahn
unterhalb des zylindrischen Hohlkörpers 5, so teschulter 23, und zwar durch den oberen Teil einen
daß sie in diesen Vorgang nicht eingreifen. Die Ein- 30 segmentförmigen Bandes 24, welches sich eng und
zelheitcn dieser Einrichtung werden später erläutert. genau an die halbkreisförmige Außenfläche einer soi-In
jedem Fall erscheint es notwendig, daß das Werk- chcn Hälfte 20 anschließt, gebildet,
zeug 1 und die Bodenplatte 2 derart ausgebildet sind, Die einzelnen Segmente 25 des Bandes 24 sind
zeug 1 und die Bodenplatte 2 derart ausgebildet sind, Die einzelnen Segmente 25 des Bandes 24 sind
daß sie einen Durchgang für die Mitnehmer 7 durch Ende an Ende liegend dicht miteinander verbunden
das Werkzeug 1 von einer Seite zur anderen ermögli- 35 durch auf der Oberfläche und am Boden der Scgchcn,
wenn das Werkzeug 1 sich in der unteren oder mente 25 angeordnete Spannschlösser 25 a. Jedes
aber auch in der oberen Lage befindet . Segment 25 weisit auf der Innenseite eine flache fe^te
Das kreisförmige Fonnwerkzeug 1 ist über den Zunge 26 auf, die in horizontaler Ebene radial be-Durchmesscr
geschlitzt, wodurch eine vertikale weglich in eine kreisförmige Nut 27 eingreift, die auf
Spalte 12 entsteht, die sich von einer Seite des Werk- 40 der Außenfläche einer Hälfte 20 bzw. beider Hälften
zeugcs 1 zur anderen Seite erstreckt und somit einen 20 angeordnet ist. Die Zungen 26 hindern das aus
Kanal für die Mitnehmer 7 im Oberlauf der Kette 8 Segmenten 25 bestehende Band 24 an einer vertikabildet.
Wenn also ein Mitnehmer 7 das Werkzeug 1 Ien Verschiebung, doch erlauben sie eine begrenzte
erreicht, ob sie sich in gehobener oder gesenkter Lage radiale nach außen gerichtete Bewegung eines jeden
befindet, durchläuft dieser Mitnehmer 7 in der Spalte 45 einzelnen Segmentes 25.
12 das Werkzeug 1 von einer Seite zur anderen. Aus jeder ans Segmenten 25 bestehende Bandici! 24
diesem Grund weist die Bodenplatte 2 ebenfalls eine weist an den Enden am Boden, wie auch auf der
Spalte 13 auf. Oberfläche verlängerte Spannschlösser 28 auf, die
Das Formwerkzeug 1 weist zu beiden Seiten der drehbar mit dem Endsegmenten 25 verbunden sind.
Spalte 12 an den Enden offene tangential Nuten 14 50 Diese Spannschlösser bzw. Verankerungsschlösser 28
auf, wobei jede Nut 14 einen horizontal angeordneten erstrecken sich radial nach außen, wobei sie sich ge-Führungsstab
15 enthält, der sich parallel zu der genüberliegend in eine föchtung weg von der Spalte
Spalte 12'erstreckt und eine solche Länge aufweist, 12 auseinanderlaufen. Sie sind drehbar verbunden
daß er zu beiden Seiten über das Werkzeug 1 hinaus- mit einem Lager 29, das fest auf der Bodenplatte
ragt An den Enden weist jeder Führungsstab 15 eine 55 angeordnet ist außerhalb des kreisförmigen Werkzeu-Stütze
16 auf, die in tinem aufder Bodenplatte 2 be- gesl and liegen dicht an der über den Durchmesser i
festigten Führungsblock 17 angeordnet ist Jede verlaufenden Spalte 12. Während die Verankerungs- j
Stütze 16 weist eine längliche vertikale öffnung IS Schlosser 28 dafür sorgen, daß jeder segmentartige j
auf, in der ein Querbolzen 19 angeordnet ist, der in Bandteil die Hälften 20 eng und genau umschließt,
dem Führungsblock 17 befestigt ist Die Öffnung 18 60 kann sich jedes andere Segment 25 begrenzt radial
und der Querbolzen 19 bilden so eine Verbindung nach außen bewegen. D*cse Anordnung ergibt ein
ohne HnbverlasL lockeres Spiel zwischen den drehbar miteinander verWenn
die Bodenplatte 2 und das auf dieser an- bundenen Segmenten 25 des Bandes 24.
geordnete Werkzeug 1 sich in der abgesenkten Lage Wenn die Bodenplatte 2 lind das darauf angeord-
geordnete Werkzeug 1 sich in der abgesenkten Lage Wenn die Bodenplatte 2 lind das darauf angeord-
befindcn, liegen die Querbolzen 19 anf dem Boden 6& netc Werkzeug 1 sich in angehobener Stellung zur
der vertikal angeordneten länglichen Öffnungen 18, Durchführung eines Biegevorganges befindet und
und die Führungsstab« tS herden in eine Lage ge- gleichzeitig die Führungsstäbc IS sich auf dem Boden
bracht innerhalb" der tangentialen Nuten, bei der die der tangcntialcii Nuten 14 bewegen, werden die Füh-
rungsstäbe 15 in Aussparungen 30. an den Segmenten ein Segment 25 nach außen nächgebend in der F i g. 5
25 aufgenommen. gezeigt ist, muß für die praktische Anwendung be-
Zur Betätigung des Formwerkzeuges sind die mit- rücksichtigt werden, daß mehrere benachbarte Seg-
einander arbeitenden Teile so aufeinander abge- mente 25 mehr oder weniger nach außen verschoben
stimmt oder eingestellt, daß jeder zylindrische Hohl- S werden können. Dies wird durch die Zwischenverbin-
körper5 in die Stellung zum Flanschen auf das dung der Segmente 25 durch die drehbar angeordne-
Werkzeugl durch einen der Mitnehmer? bewegt ten Spannschlösser 25 α ermöglicht
wird, der sich innerhalb der Spalte 12 bewegt Das Obwohl das Werkzeug 1 über den Durchmesser ge-
Werkzeug 1 wird angehoben, um den Biegevorgang schlitzt ist, und die halbkreisförmigen, aus Segmenten
durchzuführen und gleichzeitig verläßt der zylin- io 25 bestehenden Bandteile 24 an den Enden, wie oben
drische Körper 5 diesen Mitnehmer 7. beschrieben, miteinander befestigt sind, enthält die
Wenn das Werkzeug 1 nach oben gedrückt wird, Erfindung alle Eigenschaften eines endlosen, kreis-
und in den zylindrischen Körper 5 eingreift, wird das förmigen, aus Segmenten 25 bestehenden Bandes 24.
untere Ende des zylindrischen Hohlkörpers 5 gewalt- Zur Vervollständigung des Biege- oder Formvor-
sam in die Formrinne 22 eingeführt, um den ge- 15 ganges senkt sich die Bodenplatte 2 und das darauf
wünschten radial nach außen gerichteten Flansch an befindliche Werkzeug 1, worauf die Führungsstäbe
diesem Ende des Körpers 5 zubiegen. Wenn sich ein 15 sich in die Stellung begeben, in der die oberen
geringer Vorsprung wie oben beschrieben, an einem Kanten mit der Oberfläche des Werkzeuges 1 und des
Ende des Körpers 5 im Bereich der Schweißnaht 31 Tisches 4 bündig sind. In Wirklichkeit ergreifen die
befindet, stößt dieser Vorsprung, wenn er innerhalb 90 Führungsstäbe 15 den mit einem Flansch versehenen
der Fonnrinne 22 radial nach außen gebogen wird, zylindrischen Körper 5 und heben ihn aus der Form-
zuerst gegen eins der Segmente 25, welches radial rinne 22 und räumen somit das Werkzeug 1. In die-
nach außen nachgibt (Fig. S) und verhindert so ein sem Moment ergreift ein Mitnehmer 7, der durch die
Stauchen, das sonst an dem zylindrischen Körper 5 Spalte 12 läuft, den mit einem Flansch versehenen
entlang der Schweißnaht 31 auftreten würde. as zylindrischen Körper 5 und trägt ihn weiter und da-
Während zur Verdeutlichung der Darstellung nur mit weg von dem Werkzeug 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
U- 309*09/333
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Formen eines radial nach außen gerichteten Flansches an zylindrischen s
Hohlkörpern mit einem in ein Ende des Hohlkörpers einzuführenden Formwerkzeug, das bezüglich
eines sich auf das entgegengesetzte Ende des Hohlkörpers legenden Widerlagers unter Druckausübung
relativ entgegen zu bewegen ist, wobei xo das Formwerkzeug eine den zu bildenden Flansch
entsprechende, den Stirnrand des zylindrischen - Hohlkörpers
aufnehmende und verformende Fonnrinne aufweist, die radial nach außen durch
eine sich ringsum erstreckende Anschlagschulter für die Umfangskante des am Hohlkörper geformten
Flansches begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagschulter
(23) der Formrinne (22) an einem um das Formwerkzeug gelegten Band (24) gebildet ist, das an ao
jedem Punkt des Formwerkzeugumfangs segmentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das begrenzt nachgiebige Band as
(24) aus durch Spannschlösser (25 a) untereinander
verbundenen, segmentartigen Gliedern (25) aufgebaut ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die segmentartigen Glieder
(25) mit in den Umfangsrand des Formwerkzeugs eingreifenden Zungen (26) axial zum Formwerkzeug
festgehalten und radial zum Formwerkzeug geführt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit mehrteiligem, mit diametralem Schlitz versehenem
Formwerkzeug zum Durchlassen einer das Werkstück auf das Formwerkzeug und wieder
vom Formwerkzeug weg bewegenden Transportvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das
Formwerkzeug aus halbkreisförmigen Werkzeughälften (20) gebildet und um die Außenkante jeder
Werkzeughälfte (20) ein eigenes nachgiebiges Band (24) gelegt ist, das an seinen Enden derart
gehalten ist. daß es auch bis an seine Endpunkte segmentartig und begrenzt radial nach außen
nachgiebig ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Band (24) an
jedem Ende mit einem als sich schräg vom Schlitz (12) weg nach außen erstreckender Hebel ausgebildeten
Verankerungsschloß (28) in Anlage am jeweiligen Ende der Umfangskante der Werkzeughälfte
(20) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsschlösser
(28) mit einem Ende schwenkbar am jeweiligen Bandendc bzw. letzten Glied (25) des Bandes (24)
und mit ihrem zweiten Ende schwenkbar an einem seitlich vom Formwerkzeug angeordneten
Lagerblock (29) angelenkt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Werkzeughälfte (20) und
die ihr zugeordneten Lagerblöcke (29) auf einer eigenen Bodenplatte (2) angebracht und zum Andrücken
des Werkstücks (5) an das Widerlager mit dieser Bodenplatte (2) vorschiebbar ist, wobei
zwischen den beiden Bodenplatten (12) ein die TransportVorrichtupg durchlassender Schlitz gelassen
ist. " _
8 Vorrichtung nach einem der Ansprache 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichiung
der Werkstücke (5) sich über das Fonnwerkzeug und das das Formwerkzeug umgebende
nachgiebige Band (24) hinweg erstreckende Führungsstäbe (15) vorgesehen sind, die m Normalstellung
der Vorrichtung gegenüber dem Formwerkzeug und dem nachgiebigen Band (24) Vorstehen
und bei Arbeitsstellung der Vorrichtung bh unter den Boden der Formrinne (12) im
Formwerkzeug und im nachgiebigen Band (24) versenkt sind, wobei im Formwerkzeug Aufnahmenuten
(14) und in dem um das Formwerkzeug gelegten nachgiebigen Band (24) Aussparungen
(30) für die Fühningsstäbe (15) mit ausreichender Tiefe zum Versenken bis unter den Boden der
Formrinne (12) angebracht sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen eines radial nach außen gerichteten
Flansches an zylindrischen Hohlkörpern mit einem in ein Ende des Hohlkörpers einzuführenden Formwerkzeug,
das bezüglich eines sich auf das entgegengesetzte Ende des Hohlkörpers legenden Widerlagers
unter Druckausübung relativ entgegen zu bewegen ist, wobei das Formwerkzeug eine dem zu bildenden
Flansch entsprechende, den Stirnrand des zylindrischen Hohlkörpers aufnehmende und verformende
Formrinne aufweist, die radial nach außen durch eine sich ringsum erstreckende Anschlagschulter für die
Umfangskante des am Hohlkörper geformten Flansches begrenzt ist. Es ist bekannt, an zylindrischen
Hohlkörpern einen solchen Flansch zum Aufsetzen oder Befestigen des Bodens oder des Deckels an Gegenständen,
wie Trommeln, Fässern oder Kübeln u. dgl. anzubringen. Bei den hierzu bekannten Vorrichtungen
ist die Formrinne in einem massiven Formwerkzeug ausgebildet, so daß die die Formrinne
radial nach außen begrenzende Anschlagschulter für die Umfangskante des am Hohlkörper geformten
Flansches unmittelbar an dem massiven Formwerkzeug gebildet ist (vgl. USA.-Patentschrift 3 126 938).
Diese bekannte Ausbildung des Formwerkzeugs bzw. der Formrinne hat aber wesentliche Nachteile, wenn
der hohlzylindrische Körper aus einem Blech gebogen und mit einer seitlichen Schweißnaht gebildet ist.
Nach dem Zusammenschweißen der Umfangswand werden solche zylindrischen Hohlkörper nämlich auf
einem Dorn dimensioniert, wodurch sich die zylindrische Umfangswand auf Grund der radialen Ausdehnung
ringsum axial verkürzt, mit Ausnahme der Stelle an der Schweißnaht, wo die ursprüngliche
axiale Länge der Umfangswand im wesentlichen erhalten bleibt. Der über den Dorn dimensionierte zylindrische
Körper weist also im Bereich der Schweißnaht an beiden Stimrändern geringe Vorsprünge auf.
Würde bei einem so vorbereiteten zylindrischen Hohlkörper der Umfangsflansch in einer oben erörterten
bekannten Vorrichtung geformt, dann würde dieser Vorsprung im Bereich der Schweißnaht frühzeitig
gegen die Anschlagschulter anstoßen, d. h. bevor der gesamte Flansch geformt ist. Es würde dann
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US79382769A | 1969-01-24 | 1969-01-24 | |
| US79382769 | 1969-01-24 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925242A1 DE1925242A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE1925242C true DE1925242C (de) | 1973-03-01 |
Family
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