DE1925242B - Vorrichtung zum Formen eines radial nach aussen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern - Google Patents

Vorrichtung zum Formen eines radial nach aussen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern

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DE1925242B
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English (en)
Inventor
Thomas Alex Stockton Calif. McCoy (V.St.A.)
Original Assignee
Carando Machine Works, Stockton, Calif. (V.St.A.)

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Description

ein übermäßiger Druck und ein axiales Stauchen im Bereich der Schweißnaht auftreten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Formen eines radial nach außen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern zu schaffen, bei der der oben erläuterte Nachteil beseitigt ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Anschlagschulter der Formrinne an einem um das Formwerkzeug gelegten Band gebildet ist, das an jedem Punkt des Formwerkzeugumfanges segmentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig ist. Hierdurch wird erreicht, daß beim frühzeitigen Anstoßen eines im Bereich der Schweißnaht des Hohlkörpers bestehenden Vorsprunges das Band in diesem Bereich radial nach außen so lange nachgibt, bis sich alle übrigen Teile der Umfangskante des an dem Hohlkörper geformten Flansches an die am Band gebildete Anschlagschulter legen. Das Band spannt sich damit unter scgmentariigem, d. h. bereichsweisem und begrenztem radialem Nachgeben um die Umfangskante des geformten Flansches. Damit wird der Flansch-Formvorgang nicht in einzelnen Bereichen vorzeitig abgefangen und in solchen Bereichen ein übermäßiger Druck erzeugt.
Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, wenn das begrenzt nachgiebige Band aus durch Spannschlösser untereinander verbundenen segmentartigen Gliedern aufgebaut ist. Diese segmentartigen Glieder können unabhängig voneinander am Formwerkzeug geführt und gehalten sein, beispielsweise dadurch, daß die segmentartigen Glieder mit in den Umfangsrand des Werkzeugs eingreifenden Zungen axial zum Formwerkzeug festgehalten und radial zum Formwerkzeug geführt sind.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Formen eines Flansches an zylindrischen Hohlkörpern werden Transportvorrichtungen benutzt, die mit einem Finger od. dgl. das zu bearbeitende Werkstück entlang einer Führungsbahn auf das Formwerkzeug schieben und nach dem Formen des Flansches wieder vom Formwerkzeug abführen. Um derartige Transportvorrichtungen vorsehen zu können, ist bei diesen bekannten Vorrichtungen das Formwerkzeug mehrteilig ausgebildet und mit diametralem Schlitz versehen. Im Rahmen der Erfindung wird die Benutzung solcher vorteilhaften Transportvorrichtungen ebenfalls möglich. Hierzu ist anstatt des bekannten mehrteiligen Aufbaues des Formwerkzeugs im Rahmen der Erfindung das Formwerkzeug aus halbkreisförmigen Werkzeughälften gebildet, und es ist um die Außenkante jeder Werkzcughälftc ein Band gelegt, das an seinen Enden derart gehalten ist daß es auch bis an seine Endpunkte segmentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig ist. Eine besonders einfache Möglichkeit hierzu besteht darin, das Band an jedem Ende mit einem als sich schräg vom Schlitz weg nach außen erstreckender Hebel ausgebildeten Verankerungsschloß in Anlage am jeweiligen Ende der Umfangskante der Werkzeughälfte gehalten ist. Diese Verankerungsschlösser können mit einem Ende schwenkbar am jeweiligen Bandende bzw. letzten Glied des Bandes und mit ihrem zweiten Ende schwenkbar an einem seitlich vom Formwerkzeug angeordneten Lagerbock angelenkt sein.
Soll das Formwerkzeug beweglich sein, dann ist es im Rahmen der Erfindung zweckmäßig, jede Werkzeughälfte und die ihr zugeordneten Lagerblöcke auf einer eigenen Bodenplatte anzubringen und zum Andrücken des Werkstücks an das Widerlager mit dieser Bodenplatte vorschiebbar zu machen, wobei zwischen den beiden Bodenplatten ein die Transportvorrichtung durchlassender Schlitz gelassen wird.
Im Rahmen der Erfindung ist es von besonderem Vorteil, wenn zusätzliche Führungseinrichtungen vorgesehen werden, die sicherstellen, daß das Werkstück glatt und ohne anzustoßen über das das Formwerkzeug umgebende Band hinweg herangeführt und wieder abgeführt werden. Hierzu können im Rahmen der Erfindung in Transportrichtung der Werkstücke sich über das Formwerkzeug und das das Formwerkzeug umgebende Band erstreckende Führungsstäbe vorgesehen sein, die in Normalstellung der Vorrichtung gegenüber dem Formwerkzeug und dem Band vorstehen und bei Arbeitsstellung der Vorrichtung bis unter den Boden der Formrinne im Formwerkzeug und im Band versenkt sind, wobei im Formwerkzeug Aufnahmenuten und in dem um das Formwerkzeug gelegten Band Aussparungen für die Führungsstäbe mit ausreichender Tiefe zum Versenken bis unter den Boden der Formrinne angebracht sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Biegen von Flanschen,
Fig. 2 eine Seitenansicht nach den Linien 2-2 der Fig. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht nach einem tangentialen Schnitt nach den Linien 3-3 der Fig. 1,
F i g. 4 eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung zum Biegen von Flanschen und
F i g. 5 eine teilweise Draufsicht auf die Vorrichtung mit einem zylindrischen Hohlkörper, an dessen einem Ende ein radial nach außen gerichteter Flansch gebogen wird.
Das in F i g. 1 dargestellte Formwerkzeug zum Bie-
gen von Flanschen ist kreisförmig ausgebildet und mit seiner senkrecht angeordneten Achse auf einer horizontalen Bodenplatte 2 befestigt, die für eine Auf- und Abbewegung durch zwei sen'-recht angeordnete, sich gegenüberliegende Stempel 3 unter-
stützt ist. Die Bodenplatte 2 ist auf einem länglichen Tisch 4 angeordnet, auf dem jeder aufrecht stehende zylindrische Hohlkörper 5 in die Lage zum Formen des Flansches ozvv. aus der Lage heraus auf dem fisch 4 bewegt wird, um in Eingriff mit dem Werk-
5" zeug 1 zum Biegen des Flansches zu gelangen. Der Tisch 4 wird von einem Grundrahmen 6 getragen, der zur Unterstützung der Stempel 3 vorgesehen ist. Die Stempel 3 sind in der Lage, durch Einrichtungen gehoben unc gesenkt zu werden, die auf die Bewegung
eines jeden zylindrischen Hohlkörpers 5 für das Formen des Flansches und auf die Bewegung nach dem Formen des Flansches einstellbar sind.
Jeder zylindrische Hohlkörpers wird für den Flanschvorgang in eine bestimmte Stellung gebracht
und anschließend aus dieser Stellung herausgebracht durch eine oder eine Vielzahl von aufrechten Mitnehmern 7, die auf einer endlosen Kette 8 getragen werden, die innerhalb des Grundrahmens 6 angeordnet ist. Der obere Lauf der Kette 8 läuft auf einer Führung 9, während der untere Lauf der Kette 8 auf einer Führung 10 in einem hohlen Teil Jl des Rahmens 6 läuft. Wenn sich die Mitnehmer 7 im Oberlauf dei Kette 8 befinden und entlang des Tisches 4
bewegt werden (der Tisch weist einen entsprechenden obere Kante der Fiihrungsstäbe 15 mit dem Werk-Schlitz auf), ragen die Mitnehmer 7 über die Ober- zeug 1 und dem Tisch 4 bündig sind. Diese Anordfläche des Tisches hinaus. Während ein zylindrischer nung geht aus Fig. 2 hervor. Die Folge dieser AnHohlkörper 5 nur teilweise in den Fig. 3 und Fig. 5 Ordnung ist, daß jeder zylindrische Hohlkörper 5, dargestellt ist, soll der Vorgang so verstanden wer- 5 wenn er in die Lage zum Flanschen über das Formden, daß diese Körper 5 einzeln durch die Mitneh- werkzeug 1 bewegt wird, in Wirklichkeit sich auf den mer 7 entlang des Tisches 4 in die Stellung zum Flan- Führungsstäben 15 bewegt.
sehen und aus dieser Stellung wieder heraus bewegt Auf die Bodenplatte 2 und das darauf angeordnete werden, mehr oder weniger in Art wie dies aus der Werkzeug 1 wird ein nach oben gerichteter Druck USA.-Patentschrift 3 126 938 hervorgeht. io während des Biegevorganges ausgeübt, wobei sich die Während des Ablaufs des Arbeitsvorganges wird Führungsstäbe 15 zum Boden der tangentialen Nuten die das Formwerkzeug 1 unterstützende Boden- 14 bewegen, und während dieser Zeit greifen die platte 2 durch die Stempel 3 abgesenkt, bevor ein zy- Querbolzen 19 in den oberen Teil der öffnungen 18. lindrischer Hohlkörpers in die Stellung zum Flan- Wenn die Führungsoiibe 15 eine Stellung am Boden sehen gebracht wird. Zu diesem Zeitpunkt liegt das 15 der Nuten 14 einnehmen, befinden sie sich völlig unWerkzeug 1 mit dem Tisch 4 in einer Ebene. terhalb der horizontalen Ebene, in der der Biegevor-Danach folgt die entgegengesetzte Bewegung der gang durchgeführt wird, und behindern daher in kei-Stempel 3. wodurch die Bodenplatte 2 und das Werk- ner Weise diesen Vorgang.
zeug 1 angehoben werden. Diese Bewegung der Vor- Das gesamte Formwerkzeug 1 ist über den Durchrichtung drückt das Werkzeug 1 in das untere Ende ao messer geschlitzt und weist zwei 180 umfassende eines zylindrischen Hohlkörpers 5. der sich in der oder halbkreisförmige Hälften 20 auf. Da beide Hälf-Stellung befindet, mit einem Flansch versehen zu ten 20 pinander völlig gleich sind, genügt die Bewerden. Während des Flansch Vorganges steht der Schreibung einer Hälfte 20.
Körper 5 mit einer geeigneten Halterung oder einem Jede rialfte 20 mit ihrer 180 umfassenden oder Formkopf in Eingriff (nicht gezeigt). »5 halbkreisförmigen äußeren Gestalt weist am äußeren Wenn die Bodenplatte 2 und das darauf befind- kreisförmigen Rand eine Rundung 21 und daran anliche Werkzeug 1 für eine Flanschbiegung angehoben schließend eine Formrinne 22 auf. Der äußere Bewerden. bewegen sich die Mitnehmer 7 auf einer grenzungsrand der Formrinne 22 wird durch ein Hai-Bahn unterhalb des zylindrischen Hohlkörpers 5. so teschulter 23, und zwar durch den oberen Teil eines daß sie in diesen Vorgang nicht eingreifen. Die Ein- 30 segmentförmigen Bandes 24. welches sich eng und zelheiten dieser Einrichtung werden später erläutert. genau an die halbkreisförmige Außenfläche einer sol-In jedem Fall erscheint es notwendig, daß das Werk- chen Hälfte 20 anschließt, gebildet,
zeug 1 und die Bodenplatte 2 derart ausgebildet sind, Die einzelnen Segmente 25 des Bandes 24 sind daß sie einen Durchgang für die Mitnehmer 7 durch Ende an Ende liegend dicht miteinander verbunden das Werkzeug 1 von einer Seite zur anderen ermögli- 35 durch auf der Oberfläche und am Boden der Segehen, wenn das Werkzeug 1 sich in der unteren oder mente 25 angeordnete Spannschlösser 25 a. Jedes aber auch in der oberen Lage befindet. Segment 25 weist auf der Innenseite eine flache feste Das kreisförmige Formwerkzeug 1 ist über den Zunge 26 auf. die in horizontaler Ebene radial beDurchmesser geschlitzt wodurch eine vertikale weglich in eine kreisförmige Nut 27 eingreift die auf Spalte 12 entsteht, die sich von einer Seite des Werk- 40 der Außenfläche einer Hälfte 20 bzw. beider Hälften zeuges 1 zur anderen Seite erstreckt und somit einen 20 angeordnet ist. Die Zungen 26 hindern das aus Kanal für die Mitnehmer 7 im Oberlauf der Kette 8 Segmenten 25 bestehende Band 24 an einer vertikabildet. Wenn also ein Mitnehmer 7 das Werkzeug 1 len Verschiebung, doch erlauben sie eine begrenzte erreicht ob sie sich in gehobener oder gesenkter Lage radiale nach außen gerichtete Bewegung eines jeden befindet durchläuft dieser Mitnehmer 7 in der Spalte 45 einzelnen Segmentes 25.
12 das Werkzeug 1 von einer Seite zur anderen. Aus Jeder aus Segmenten 25 bestehende Bandteil 24 diesem Grund weist die Bodenplatte 2 ebenfalls eine weist an den Enden am Boden, wie auch auf der Spalte 13 auf. Oberfläche verlängerte Spannschlösser 28 auf, die Das Formwerkzeug 1 weist zu beiden Seiten der drehbar mit den Endsegmenten 25 verbunden sind. Spalte 12 an den Enden offene tangentiale Nuten 14 5° Diese Spannschlösser bzw. Verankerungsschlösser 28 auf, wobei jede Nut 14 einen horizontal angeordneten erstrecken sich radial nach außen, wobei sie sich ge-Führungsstab 15 enthält, der sich parallel zu der genüberliegend in eine Richtung weg von der Spalte Spalte 12 erstreckt und eine solche Länge aufweist, 12 auseinanderlaufen. Sie sind drehbar verbunden daß er zu beiden Seiten über das Werkzeug 1 hinaus- mit einem Lager 29. das fest auf der Bodenplatte 2 ragt. An den Enden weist jeder Führungsstab 15 eine 55 angeordnet ist außerhalb des kreisförmigen Werkzeu-Stütze 16 auf. die in einem auf der Bodenplatte 2 be- ges 1 und liegen dicht an der über den Durchmesser festigten Führungsblock 17 angeordnet ist Jede verlaufenden Spalte 12. Während die Verankerungs-Stütze 16 weist eine längliche vertikale öffnung 18 Schlösser 28 dafür sorgen, daß jeder segmentartige auf, in der ein Querbolzen 19 angeordnet ist der in Bandteil die Hälften 20 eng und genau umschließt dem Führungsblock 17 befestigt ist Die Öffnung 18 60 kann sich jedes andere Segment 25 begrenzt radial und der Querbolzen 19 bilden so eine Verbindung nach außen bewegen. Diese Anordnung ergibt ein ohne Hubverlust. lockeres Spiel zwischen den drehbar miteinander verWenn die Bodenplatte 2 und das auf dieser an- bundenen Segmenten 25 des Bandes 24.
geordnete Werkzeug 1 sich in der abgesenkten Lage Wenn die Bodenplatte 2 und das darauf angeordbefinden, hegen die Querbolzen 19 auf dem Boden 65 nete Werkzeug 1 sich in angehobener SteDuag zur der vertikal angeordneten länglichen Öffnungen 18, Durchführung eines Biegevorganges befindet und und die Führungsstäbe 15 werden in eine Lage ge- gleichzeitig die Fühnmgsstäbe 15 sich auf dem Boden bracht innerhalb der tangentialen Nuten, bei der die der tangentialen Nuten 14 bewegen, werden die Füh-
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rungsstäbe IS in Aussparungen 30 an den Segmenten 25 aufgenommen.
Zur Betätigung des Formwerkzeuges sind die miteinao**ir arbeitenden Teile so aufeinander abgestimmt oder eingestellt, daß jeder zylindrische Hohlkörper 5 in die Stellung zum Flanschen auf das Werkzeug 1 durch einen der Mitnehmer 7 bewegt wird, der sich innerhalb der Spalte 12 bewegt. Das Werkzeug 1 wird angehoben, um den Biegevorgang durchzuführen und gleichzeitig verläßt der zylin- to drische Körper 5 diesen Mitnehmer 7.
Wenn das Werkzeug 1 nach oben gedrückt wird, und in den zylindrischen Körper S eingreift, wird das untere Ende des zylindrischen Hohlkörpers 5 gewaltsam in die Formrinne 22 eingeführt, um den gewünschten radial nach außen gerichteten Flansch an diesem Ende des Körpers 5 zu biegen. Wenn sich ein geringer Vorsprung wie oben beschrieben, an einem Ende des Körpers 5 im Bereich der Schweißnaht 31 befindet, stößt dieser Vorsprung, wenn er innerhalb ao der Formrinne 22 radial nach außen gebogen wird, zuerst gegen eins der Segmente 25, welches radial nach außen nachgibt (F i g. 5) und verhindert so ein Stauchen, das sonst an dem zylindrischen Körper ί entlang der Schweißnaht 31 auftreten würde. as
W&hrend zur Verdeutlichung der Darstellung nur ein Segment 25 nach außen nachgebend in der F i g, 5 gezeigt ist, muß für die praktische Anwendung berücksichtigt werden, daß mehrere benachbarte Segmente 25 mehr oder weniger nach außen verschoben werden können. Dies wird durch die Zwischenverbindung der Segmente 25 durch die drehbar angeordneten Spannsehlösser 25 α ermöglicht.
Obwohl das Werkzeug 1 über den Durchmesser geschlitzt ist, und die halbkreisförmigen, aus Segmenten 25 bestehenden Bandteile 24 an den Enden, wie oben besehrieben, miteinander befestigt sind, enthält die Erfindung alle Eigenschaften eines endlosen, kreisförmigen, aus Segmenten 25 bestehenden Bandes 24.
Zur Vervollständigung des Biege- oder Formvorganges senkt sich die Bodenplatte 2 und das darauf befindliche Werkzeug 1, worauf die Führungsstäbe 15 sich in die Stellung begeben, in der die oberen Kanten mit der Oberfläche des Werkzeuges 1 und des Tisches 4 bündig sind. In Wirklichkeit ergreifen die FUhningsstäbe 15 den mit einem Flansch versehenen zylindrischen Körper 5 und heben ihn aus der Formrinne 22 und räumen somit das Werkzeug 1. In diesem Moment ergreift ein Mitnehmer 7, der durch die Spalte 12 läuft, den mit einem Flansch versehenen zylindrischen Körper 5 und trägt ihn weiter und damit weg von dem Werkzeug 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen S09 531/256

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Formen eines radial nach außen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern mit einem in ein Ende des Hohlkörpers einzuführenden Formwerkzeug., das bezüglich eines sich auf das entgegengesetzte Ende des Hohlkörpers legenden Widerlagers unter Druckausübung relativ entgegen zu bewegen ist, wobei das Formwerkzeug eine den zu bildenden Flansch entsprechende, den Stirnrand des zylindrischen Hohlkörpers aufnehmende und verformende Formrinne aufweist, die radial nach außen durch eine sich ringsum erstreckende Anschlagschulter für die Uimangskante des am Hohlkörper geformten Flansches begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschulter
(23) der Formrinne (22) an einem um das Formwerkzeug gelegten Band (24) gebildet ist, das an jedem Punkt des Formwerkzeugumfangs segmentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das begrenzt nachgiebige Band
(24) aus durch Spannschlösser (25 a) untereinander verbundenen, segmentartigen Gliedern (25) aufgebaut ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die segme.itartigen Glieder
(25) mit in den Umfangsrand des Formwerkzeugs eingreifenden Zungen (26) axial zum Formwerkzeug festgehalten und radial zum Formwerkzeug geführt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit mehrteiligem, mit diametralem Schlitz versehenem Formwerkzeug zum Durchlassen einer das Werkstück auf das Formwerkzeug und wieder vom Formwerkzeug weg bewegenden Transportvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Formwerkzeug aus halbkreisförmigen Werkzeughälften (20) gebildet und um die Außenkante jeder Werkzeughälfte (20) ein eigenes nachgiebiges Band (24) gelegt ist, das an seinen Enden derart gehalten ist. daß es auch bis an seine Endpunkte segmentartig und begrenzt radial nach außen nachgiebig ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Band (24) an jedem Ende mit einem als sich schräg vom Schlitz (12) weg nach außen erstreckender Hebel ausgebildeten Verankerungsschloß (28) in Anlage am jeu eil igen Ende der Umfangskantc der Werkzeughälfte (20) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsschlösser (28) mit einem Ende schwenkbar am jeweiligen Bandendc bzw. letzten Glied (25) des Bandes (24) und mit ihrem zweiten Ende schwenkbar an einem seitlich vom Formwerkzeug angeordneten Lagerblock (29) angelenkt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch fi. dadurch gekennzeichnet, daß jede Werkzetighälfle (20) und die ihr zugeordneten Lagerblöcke (29) auf einer eigenen Bodenplatte (2) angebracht und zum Andrücken des Werkstücks (5) an das Widerlager mit dieser Bodenplatte (2) vorschiebbar ist, wobei .wischen den beiden Bodenplatten (12) ein die Transportvorrichtung durchlassender Schlitz gelassen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung der Werkstücke (5) sich über das Formwerkzeug und das das Formwerkzeug umgebende nachgiebige Band (24) hinweg erstreckende Führungsstäbe (15) vorgesehen sind, die in Normalstellung der Vorrichtung gegenüber dem Formwerkzeug und dem nachgiebigen Band (24) vorstehen und bei Arbeitsstellung der Vorrichtung bis unter den Boden der Formrinne (12) im Formwerkzeug und im nachgiebigen Band (24) versenkt sind, wobei im Formwerkzeug Aufnahmenuten (14) und in dem um das Formwerkzeug gelegten nachgiebigen Band (24) Aussparungen (30) für die Führungsstäbe (15) mit ausreichender Tiefe zum Versenken bis unter den Boden der Formrinne (12) angebracht sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen eines radial nach außen gerichteten Flansches an zylindrischen Hohlkörpern mit einem in ein Ende des Hohlkörpers einzuführenden Formwerkzeug, das bezüglich eines sich auf das entgegengesetzte Ende des Hohlkörpers legenden Widerlagers unter Druckausübung relativ entgegen zu bewegen ist, wobei das Formwerkzeug eine dem zu bildenden Flansch entsprechende, den Sfirnrand des zylindrischen Hohlkörpers aufnehmende und verformende Formrinne aufweist, die radial nach außen durch eine sich ringsum erstreckende Anschlagschulter für die Umfangskante des am Hohlkörper geformten Flansches begrenzt ist. Es ist bekannt, an zylindrischen Hohlkörpern einen solchen Flansch zum Aufsetzen oder Befestigen des Bodens oder des Deckels an Gegenständen, wie Trommeln, Fässern oder Kübeln u.dgl. anzubringen. Bei den hierzu bekannten Vorrichtungen ist die Formrinne in einem massiven Formwerkzeug ausgebildet, so daß die die Formrinnc radial nach außen begrenzende Anschlagschulter für die Umfangskante des am Hohlkörper geformten Flansches unmittelbar an dem massiven Formwerkzeug gebildet ist (vgl. USA.-Patentschrift 3 126 938). Diese bekannte Ausbildung des Formwerkzeugs bzw. der Formrinne hat aber wesentliche Nachteile, wenn der hohlzylindrische Körper aus einem Blech gebogen und mit einer seitlichen Schweißnaht gebildet ist. Nach dem Zusammenschweißen der Umfangswand werden solche zylindrischen Hohlkörper nämlich auf einem Dorn dimensioniert, wodurch sich die zylindrische Umfangswand auf Grund der radialen Ausdehnung ringsum axial verkürzt, mit Ausnahme der Stelle an der Schweißnaht, wo die ursprüngliche axiale Länge der Umfangswand im wesentlichen erhalten bleibt. Der über den Dorn dimensionierte zylindrische Körper weist also im Bereich der Schweißnaht an beiden Stirnrändern geringe Vorsprünge auf. Würde bei einem so vorbereiteten zylindrischen Hohlkörper der Umfangsflansch in einer oben erörterten bekannten Vorrichtung geformt, dann würde dieser Vorsprung im Bereich der Schweißnaht frühzeitig gegen die Anschlagschulter anstoßen, d.h. bevor der gesamte Flansch geformt ist. Es würde dann

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