DE1925210B2 - Galette - Google Patents
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- DE1925210B2 DE1925210B2 DE19691925210 DE1925210A DE1925210B2 DE 1925210 B2 DE1925210 B2 DE 1925210B2 DE 19691925210 DE19691925210 DE 19691925210 DE 1925210 A DE1925210 A DE 1925210A DE 1925210 B2 DE1925210 B2 DE 1925210B2
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J1/00—Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
- D02J1/22—Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
- D02J1/225—Mechanical characteristics of stretching apparatus
- D02J1/226—Surface characteristics of guiding or stretching organs
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Galette für Förder- bzw. Streckenwerke für synthetische Fäden,
Fadenkabel od. dgl. mit mattverchromter und in axialer Richtung mit glanzverschromten Streifen gleicher
Breite versehener Lauffläche. Eine derartige Galette ist in der DT-AS 12 60 678 beschrieben.
Unter Galetten versteht man um ihre Drehachse rotierend angetriebene zylindrische Rollen oder Walzen,
die insbesondere in Streck- oder Texturiervorrichtungen die um sie herumgeschlungenen Fäden, Garne,
Fadenkabel od. dgl. fördern.
Solche Galetten werden aus Gründen der mechanisehen
Stabilität vorwiegend aus Metallen oder Metallegierungen, wie Aluminium, Kupfer, Messing oder Stahl
hergestellt.
Es sind Galetten bekanntgeworden, bei denen die Lauffläche glanzverschromt wurde. An diesen Galetten
ist die Haftung des Garnes relativ groß, was sich zwar bei der Verstreckung der Minderung des Schlupfes
wegen vorteilhaft auswirkt, aber auch zu einem Ansteigen der Bruchhäufigkeit durcn Kapillarwickler
führt. Kapillarwickler entstehen dadurch, daß einzelne Fadenkapillare an der Galette so haften, daß sie brechen
und getrennt vom übrigen Kapilsarverband des Fadens auf der Galette wickeln, bis nach einer gewissen Zeit die
Kapillare vom Fadenverband wieder mitgenommen werden, ohne daß es zum Fadenbruch kommt. Solche
Kapillarwickler führen zu einer erheblichen Qualitätsverschlechterung des Garnes. Bei späteren Verarbeitungsvorgängen
machen sie sich dann oft sehr störend bemerkbar, weil sie sich beispielsweise in den
Fadenführern, Fadenbremsen, den Nadeln von Wirkmaschinen oder auch am Riet eines Webstuhles aufziehen.
Vor solchen Verarbeitungsvorgängen schaltet man deshalb Flusenwächter in den Fadenlauf ein, die die
Kapillarwickler anzeigen. Die Fehlstelle muß aus dem Faden herausgenommen und der Faden wieder
verknotet werden, was einen erheblichen Zeitaufwand erfordert.
Diese Kapillarwickler kann man dadurch vermeiden, daß man eine Galette einsetzt, deren Lauffläche durch
Sandstrahlen aufgerauht und anschließend hartverchromt wurde. Die Rauhtiefe einer solchen Galette
beträgt vorzugsweise 3-10 μπι. Solche mattverchromten
Galetten haben aber wiederum den Nachteil, daß wegen des erhöhten Schlupfes die volle Verstreckung
erst dann erreicht wird, wenn die Galette von den Fäden, Garnen, Fadenkabeln oder dergleichen mehrmals
umschlungen wird.
Die in der erwähnten DT-AS 12 60 678 beschriebene Galette ist auf der glanzverchromten Lauffläche mit
mehreren mattverchromten, parallel zur Achse der Galette angeordneten Streifen versehen. Der Glanzanteil
beträgt dabei 50-80% der zur Fadenführung vorgesehenen Umfangsfläche der Galette und es sollen
mindestens drei mattverchromte Streifen auf der Lauffläche parallel zur Achse der Galette angeordnet
sein. Durch Verwendung einer solchen Galette sollte die Zahl der Fadeubrüche vermindert werden, Kapiüarwickler
kann man jedoch mit einer solchen Galette nicht vermeiden.
In der US-Patentschrift 34 22 491 ist eine Galette
beschrieben, die einen axial sich erstreckenden Streifen mit einer Spiegeloberfläche enthält und die dazu
verwendet wird, Fäden mit einem periodisch sich ändernden Titer herzustellen. Das Ziel der US-PS
34 22 491 ist es, Fäden mit periodischen Titerschwankungen durch ein ungleichmäßiges Verstrecken zu
erzeugen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die Lauffläche einer Galette so auszubilden, daß
bei geringer Umschlingung der Galette die volle Verstreckung erreicht wird und die genannten Kapiüarwickler
weitgehend vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei glanzverchromte Streifen auf gegenüberliegenden
Stellen des Umfanges angeordnet sind und daß der Winkel zwischen den die Endpunkte der Streifen
miteinander verbindenden Schnittkreisdurchmessern einem Bogenmaß von 17/10 bis höchstens 77/4
entspricht.
Es war überraschend, daß es gelingt, sofern der erfindungsgemäße eng begrenzte Bereich des Winkels,
den die die Endpunkte verbindenden Schnittkreisdurchmesser einschließen, eingehalten wird, bei vollständiger
und gleichmäßiger Verstreckung Kapillarwickler zu vermeiden und dabei Fäden sehr gleichmäßigen Titers
herzustellen. Die Rauhtiefe der mattverchromten Fläche beträgt in an sich bekannter Weise 3 bis 10 μηι
und die Rauhtiefe der glanzverchromten Streifen weniger als 0,5 μπι.
In der Figur ist eine solche erfindungsgemäße Galette in einem Schnitt senkrecht zur Galettenachse dargestellt.
Die mattverchromte Lauffläche 1 enthält auf der Lauffiäche zwei Glanzstreifen 2 auf gegenüberliegenden
Stellen des Umfanges. Die Schnittkreisdurchmesser 3 verbinden die Endpunkte 4 der Streifen 2 miteinander
unter Bildung des Winkels λ.
Die mit der erfindungsgemäßen Galette erhaltenen guten Verstreckungsergebnisse gehen aus der Tabelle
hervor. Das beste Ergebnis erhält man, wenn man eine Galette verwendet, bei der der Winkel α 77/8 beträgt.
Zum Vergleich sind in dieser Tabelle auch die Ergebnisse mit anderen Galetten aufgeführt, die der
erfindungsgemäßen Galette nicht- entsprechen und deren Nachteile sofort erkannt werden.
Bei der Galette Nummer 1 ist die gesamte Lauffläche glanzverchromt. Bei der Galette Nummer 2 sind zwei
Glanzstreifen auf gegenüberliegenden Stellen der Lauffläche angeordnet, wobei das Bogenmaß des
Bogenmaß des Winkels α beträgt jeweils Π/16. Bei den Nr. der
erfindungsgemäßen Galetten Nummer 4 und Nummer 5 Galette
$ind auf gegenüberliegenden Stellen der Lauffläche 5
Jeweils zwei Glanzstreifen angeordnet, wobei das Bogenmaß des Winkels α bei der Galette Nummer 4
U/4 und das der Galette Nummer 5 U/8 beträgt Die Galette Nummer 6 enthält ebenfalls zwei gegenüberliegende Glanzstreifen und das Bogenmaß des Winkels α ι ο
beträgt hier U/16. Die Galette Nummer 7 schließlich ist auf der ganzen Lauffläche mattverchromt. Bei den
Versuchen wurde Garn aus Nylon 66 auf einen Endtiter 100 den 26 verstreckt Die Tabelle stellt nun den bei zwei
Umschlingungen um die Galette tatsächlich erreL-hten
Titer in der Spalte 2 und die Anzahl der Kapillarwickler je 100 kg Produkt in der Spalte 3 gegenüber. In der
Spalte 1 ist die Nummer der benutzten Galette angegeben.
Titer
(den)
(den)
Zahl der iCapillarwickler/100
kg
| 1 | 100,1 | 4,5 |
| 2 | 100,2 | 1,9 |
| 3 | 100,3 | 2,3 |
| 4 | 100,6 | 0,0 |
| 5 | 100,2 | 0,0 |
| 6 | 106,6 | Ο,ΰ |
| 7 | 153,4 | 0,3 |
Die Tabelle zeigt deutlich, daß nur die Galetten Nummer 4 und Nummer 5 die gestellte Aufgabe, bei
geringer Umschlingung und voller Verstreckung dif
genannten Kapillarwickler zu vermeiden, im Stande ist. Ein besonders günstiges Ergebnis wurde mit der Galette
Nr. 5 erhalten, bei der der Winkel λ Π/8 betrug.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Galette für Förder- bzw. Streckenwerke für synthetische Fäden, Fadenkabel od. dgl. mit mattverchromter und in axialer Richtung mit glanzverchromten Streifen gleicher Breite versehener Lauffläche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei glanzverchromte Streifen auf gegenüberliegenden Stellen des Umfanges angeordnet sind und daß der Winkel zwischen den die Endpunkte der Streifen miteinander verbindenden Schnittkreisdurchmessern einem Bogenmaß 77/10 bis höchstens 77/4 entspricht
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691925210 DE1925210C3 (de) | 1969-05-17 | Galette | |
| DE2006235A DE2006235C3 (de) | 1969-05-17 | 1970-02-12 | Galette für Förder- oder Streckwerke |
| NL7004153A NL7004153A (de) | 1969-05-17 | 1970-03-24 | |
| BE748360D BE748360A (fr) | 1969-05-17 | 1970-04-02 | Galets d'etirage |
| AT301770A AT314065B (de) | 1969-05-17 | 1970-04-02 | Galette in Förder- oder Streckwerken für synthetische Fäden |
| ES378350A ES378350A1 (es) | 1969-05-17 | 1970-04-08 | Un dispositivo de rodillo en mecanismos de transporte y es-tiraje para hilos sinteticos. |
| CH521770A CH504554A (de) | 1969-05-17 | 1970-04-09 | Galette |
| GB22903/70A GB1282386A (en) | 1969-05-17 | 1970-05-12 | A godet |
| FR7017967A FR2048459A5 (de) | 1969-05-17 | 1970-05-15 | |
| US37824A US3698614A (en) | 1969-05-17 | 1970-05-15 | Godet for yarn transport and stretching apparatus |
| LU60926D LU60926A1 (de) | 1969-05-17 | 1970-05-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691925210 DE1925210C3 (de) | 1969-05-17 | Galette |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925210A1 DE1925210A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925210B2 true DE1925210B2 (de) | 1976-10-21 |
| DE1925210C3 DE1925210C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415703A1 (de) * | 1983-05-02 | 1984-11-08 | Asahi Kasei Kogyo K.K., Osaka | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen nassspinnen von filamenten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415703A1 (de) * | 1983-05-02 | 1984-11-08 | Asahi Kasei Kogyo K.K., Osaka | Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen nassspinnen von filamenten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1925210A1 (de) | 1970-11-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |