DE1925192U - Lufteinlass fuer steigrohre, vorzugsweise von trinkwasserleitungen. - Google Patents

Lufteinlass fuer steigrohre, vorzugsweise von trinkwasserleitungen.

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DE1925192U
DE1925192U DEF19209U DEF0019209U DE1925192U DE 1925192 U DE1925192 U DE 1925192U DE F19209 U DEF19209 U DE F19209U DE F0019209 U DEF0019209 U DE F0019209U DE 1925192 U DE1925192 U DE 1925192U
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Germany
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air inlet
cuff
housing
pipes
inlet according
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DEF19209U
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L45/00Pipe units with cleaning aperture and closure therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description

Lufteinlaß für Steigrohre, vorzugsweise
von Trinkwasserleitungen
Die Neuerung betrifft einen Lufteinlaß für Steigrohre, vorzugsweise von Trinkwasserleitungen, mit einer in einem Gehäuse angeordneten, selbsttätig wirkenden Vorrichtung zum
öffnen des Einlasses,
Lufteinlasse dieser Gattung sind bekannt. Die Vorrichtung
zum öffnen des Einlasses besteht bei ihnen aus einem Schwimmer oder aus einem Kegel. Wenn während des Betriebes im Kopf der Leitung ein Vacuum entsteht und die Belüftung des Rohres erforderlich wird, heben die bekannten Vorrichtungen, Schwimmer oder Kegel, vollflächig von ihrem Sitz ab. Damit ist der Nachteil verbunden, daß ein Sehmutzteilchen, welches auf die Dichtfläche gelangt ist, die gesamte Vorrichtung blockiert, wodurch sich ein starkes Lecken ergeben kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lufteinlaß bzw. Rohrbelüfter zu schaffen, dessen öffnungsvorrichtung nicht vollflächig abheben muß, um die Luft in das Rohr hineinzulassen. Die Lösung geschieht nach der Neuerung dadurch, daß die Vorrichtung aus einer an sich bekannten napfförmigen, mit ihrer freien Kante gegen die Innenwand des Gehäuses anliegenden Manschette aus nachgiebigem Werkstoff besteht, die einen flachen Boden von annähernd gleichem Durchmesser wie dem der Napföffnung aufweist und, querschnittsmäßig betrachtet, an der Knickstelle, wo ihr Boden etwa rechtwinklig in die Schenkel übergeht, dünn bzw. gut kniekbeweglich ausgebildet ist, und daß der Lufteintritt im Gehäuse in lOrm von mehreren, über die Umfangslinie des Manschettenbodens verteilt angeordneten Bohrungen ausgebildet ist.
Mit dieser Ausbildungsweise sind verschiedene Torteile verknüpft, und zwar insbesondere die eigenartige Wirkung der Manschette beim Belüften. Infolge der nachgiebigen, federnden Ausbildung der Manschette in Verbindung mit der Anordnung der Lufteintrittbohrungen wird im Belüftungsfalle ein Zusammenbrechen der Manschette erzielt, d. h. ein abschnittsweises Einknieken und Abheben des dichtenden Manschettenrandes von der Bezugsfläehe, wobei die Umfangslänge der Manschette erhalten bleibt. Das Abheben geschieht also nicht zwangsweise vollfläehig, sondern an den verschiedenen Stellen des Manschettenumfanges unabhängig voneinander. Sollte sieh ein Fremdkörper an einem Punkt der Dicht-
fläche festgesetzt haben, so wird dadurch nicht der gesamte Mansehettenumfang von der Dichtfläche abgehoben, sondern nur ein sehr kleiner Abschnitt, den der nachgiebige ■Manschettenrand überbrückt, um beiderseits davon sogleich wieder abzudichten.
Ein weiterer Vorteil der neuerungsgemäßen Ausbildungsweise ist darin zu erblicken, daß die Manschette auf Grund ihrer federnden Ausbildung unverzüglich wieder abdichtet, sobald der Druckausgleich stattgefunden: hat. Die Abdichtung der öffnungsvorrichtung ist also nicht mehr, wie bei den bekannten Ausführungen, davon abhängig, daß die Wassersäule ihrerseits einen Druck ausübt, vielmehr versehließt die Manschette den Lufteinlaß kraft ihres eigenen Rüqkstelivermögens ohne einen zusätzlichen äußeren Anlaß. Dies geht besonders leicht vonstatten, wenn die Manschette nach einer Ausführungsform der Neuerung mit Vorspannung ins Gehäuse eingesetzt ist.
Heuerungsgemäß kann eine Kunststoffbüchse an der Gehäuseinnenwand als Anlage für die Manschettenkänte angeordnet sein; die Büchse kann dabei einen Flansch zur Verankerung im Gehäuse aufweisen. Diese Maßnahmen haben den Zweck, eine besonders glatte, gut abdichtende Andruekfläche für die Manschette zur Verfügung zu stellen. Es wird dadurch vermieden, daß die Innenwand des Gehäuses besonders fein bearbeitet werden muß, vielmehr kann die Innenwand verhältnismäßig rauh bleiben, da
sie infolge der Büclase nicht direkt als Dichtfläche in Betracht kommt.
Der Aufbau des ganzen Gerätes kann dadurch vereinfacht werden, daß die Manschette am Gehäusedeekel mit einer Schraube befestigt ist, die gleichzeitig zum Halten der Staubschutzkappe dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gebrauchsmusters wiedergegeben, und zwar zeigen
Abb. 1 einen !Längsschnitt durch den gesamten Rohrbelüfter,
Abb. 2 eine Ansicht des Rohrbelüfters von oben, und zwar bei abgenommener Staubschutzkappe,
Abb. 3 eine schematische Darstellung der unteren Manschettenkante während des Belüftens.
Der Iiüfteinlaß bzw. der Rohrbelüfter weist ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse 1 auf, welches unten mit einem Gewindestutzen 2 zum Aufschrauben auf das obere Ende des nicht dargestellten Steigrohres der Wasserleitung versehen ist. Das Gehäuse 1 ist oben offen und dort durch einen mit Gewinde versehenen Deckel 3 verschlossen. Der Deekel 3 enthält sechs Bohrungen 4 für die Belüftung und in der Mitte eine Bohrung zum Hindurchstecken eines Gewindebolzens 5, der von innen nach außen verläuft und auf den über der Außenseite des Deckels 3 ee
eine Staubschutzkappe 6 aufgesetzt und mittels einer Mutter "befestigt ist.
Im Innern des Gerätes erfaßt die Schraube 5 eine Kunststoffmanschette 8 von napfförmiger Gestalt, und zwar hält die Schraube 5 die Manschette 8 an deren Boden 9 fest. Der Boden
9 geht, querschnittsmäßig gesehen, mittels einer dünnen und gewissermaßen klappbeweglichen Kniekstelle in die Schenkel
10 über, welche nach unten außen spitz zulaufen und an ihrem unteren äußeren Rand eine vorstehende Dichtfläche 11 bilden. Die Dichtfläche 11 liegt an der inneren Oberfläche einer Kunststoff büchse 12 an, welche völlig glatt ausgebildet ist. Die Büchse 12 ist oben mit einem äußeren llansch 13 ausgerüstet, welcher in eine entsprechende ¥ut im Gehäuse 1 eingreift und die Büchse 12 dadurch festhält. Zwischen der Büchse 12 und dem Deckel 3 befindet sich ein Dichtungsring 14.
Beim Betrieb des Rohrbelüfters entsteht im Innenrauii des Gehäuses 1 durch den im Steigrohr absinkenden Wasserspiegel ein Yacuum, welches einen relativen Überdruck der Atmosphäre in den Bohrungen 4 und dadurch außen auf den Schenkeln 10 der Manschette 8 zur Folge hat. Durch den zusammengefaßten Druck an den sechs Stellen der Bohrungen 10 bricht die Manschette zusammen, d. h. sechs Abschnitte ihres Mantels knicken entsprechend Abb. 3 ein, so daß die Luft in das Innere des Gehäuses 1 strömen kann. Sofort
nach erfolgtem Druckausgleich legt sieh der Manschettenrand kraft seines eigenen Rücksteirbestrebens wieder dicht an die Büchse 12 an.
Schutzansprüche

Claims (5)

S c h u t ζ a η s ρ r ü cn e
1. Lufteinlaß für Steigrohre,. vorzugsweise von Irinkwasserleitungen, mit einer in einem Gehäuse angeordneten, selbsttätig wirkenden Vorrichtung zum öffnen des Einlasses, dadurch gekennzeichnet, daß die Torrichtung aus einer an sieh bekannten napfförmigen, mit ihrer freien Kante (11) gegen die Innenwand des Gehäuses-(-1). anliegenden Manschette (8) aus nachgiebigem Werkstoff besteht, die einen flachen Boden
(9) von annähernd gleichem Durchmesser wie dem der Hapföffnung aufweist und, querschnittsmäßig betrachtet, an der Kniekstelle, wo ihr Boden etwa rechtwinklig in die Schenkel
(10) übergeht, dünn bzw. gut knickbeweglich ausgebildet ist, und daß der Lufteintritt im Gehäuse in Form von mehreren, über die Umfangslinie des Manschettenbodens (9) verteilt angeordneten Bohrungen (4) ausgebildet ist.
2. Lufteinlaß nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (10) mit Torspannung ins .Gehäuse (1) eingesetzt ist. ■- -
3. Lufteinlaß nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß eine Kunststoffbüchse (12) an der Gehäuseinnenwand als Anlage für die Manschettenkante (11) angeordnet ist.
4. Lufteinlaß nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (12) einen Flansch (15) zur Verankerung im Gehäuse (1) aufweist.
5. lufteinlaß nach Anspruch 1 oder 1 und einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (10) am Gehäusedeckel (3) mit einer Schraube (5) befestigt ist, die gleichzeitig zum Halten der Staubschutzkappe (6) dient.
DEF19209U 1960-10-13 1960-10-13 Lufteinlass fuer steigrohre, vorzugsweise von trinkwasserleitungen. Expired DE1925192U (de)

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