DE1925013U - Schwenkmechanismus. - Google Patents

Schwenkmechanismus.

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DE1925013U
DE1925013U DE1965H0052506 DEH0052506U DE1925013U DE 1925013 U DE1925013 U DE 1925013U DE 1965H0052506 DE1965H0052506 DE 1965H0052506 DE H0052506 U DEH0052506 U DE H0052506U DE 1925013 U DE1925013 U DE 1925013U
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RA.348 319*-7.7.65
An lag Blatt
Deutsches Patentamt 2. Juli 6 H
Schwenkmechanismus
Es besteht oft das Bedürfnis, insbesondere auf dem Gebiete der Prüftechnik, eine Einrichtung zu besitzen, die ein auf einer Welle drehbares Teil - wie z. B. ein Kraftfahrzeugrad - um zwei zueinander und zur Drehachse senkrechten gedachte Achse innerhalb gewisser Winkelgrenzen einstellbar schwenken zu können. Beispielsweise wird eine solche Einrichtung bei der Prüfung der Abrollvorgänge von Pkw-Rädern unter Last und bei verschieden eingestellten Sturz- und Spurwinkeln benötigt.
Den bekannt gewordenen Einrichtungen haftet der Nachteil an, daß bei Verstellung des Spur- bzw. des Sturzwinkels der in der Radmittelebene befindliche Drehpunkt des Rades seine Lage nicht beibehält. Dies rührt daher s daß man nicht in der Lage war, die quer zur Rotationsachse zu denkenden Drehachsen für Sturz- bzw. Spurverstellung durch einen gemeinsamen Punkt der Rotationsachse, insbesondere durch den in der Radmittelebene gelegenenen Punkt der Achse laufen zu lassen. Als Folge der sich ändernden Radmittelpunktlage ergeben sich Momente, die eine Berechnung der tatsächlichen Radbelastung aus den eingeleiteten Kräften außerordentlich erschweren.
Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines SChwenkmechanismus, der frei von dem oben angeführten Nachteil ist. Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die dem einzustellenden Spurwinkel entsprechende Schwenkbewegung um eine senkrecht zur Drehachse verlaufende und durch die Radmittelebene gehende Achse erfolgt, daß diese quer verlaufende Spurachse an ihren beiden äußeren Enden in einem Aufhängeteil gelagert ist, welches seinerseits in einem ortsfesten Lagerärai drehbar derart gelagert ist, daß die Achse des Lagerarmes quer
— 2 —
Deutsches Patentamt Τββ 2 . Juli 6 5 B'a**
zur Spurachse und in Richtung der Raddrehachse liegt. Letztere bezogen auf die sturz- und spuriiinkelfreie Nullstellung des Rades .
Zur näheren Erläuterung einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung dienen die Figuren 1 bis 4·
Die Fig. 1 stellt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem senkrechten Schnitt in Nullage dar.
Fig. 2 stellt die gleiche Einrichtung im waagrechten Schnitt (Draufsicht) und bei einem eingestellten Spurwinkel von 45° dar.
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung das Rad aus der Blickrichtung des Pfeiles 12 gesehen, und zwar unter Annahme, daß dem Rad ein Spurwinkel, nrie in Fig. 2. erteilt wurde.
In Fig» 4 ist das gleiche Rad zu sehen, nachdem durch Verdrehung der Sturzachse der Spurwinkel gemäß Fig. 3 vollständig in einen Sturzwinkel von 45° überführt worden ist.
In Fig. 1 stellt 1 den zu schwenkenden Radkörper dar. Dieser ist über die Nabe 2 mit der Radachse 3 verbunden. Die Achse 3 dreht sich in zwei Kegelrollenlagern 43 Ss deren Außenring sich gegen schulterförmige Aussparungen einer Gelenkbüchse 6 abstützen. Die Gelenkbüchse weist zwei Gelenkzapfen 7, 8 auf. Wesentlich ist., daß die Mittelachse dieser Gelenkzapfen mit der Radmittelebene a. a1 fluchten. Die Gelenkzapfen, können sich in Bohrungen drehen, welche das Zapfenlager 9 besitzt. Das Zapfenlager läuft nach rechts in einer Welle 10 aus, die in einer oder mehreren Lagerhülsen 11 drehbar gelagert ist. Die zur Verstellung der Welle 10 oder der Gelenkbüchse 6 erforderlichen Bedienorgane sind in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Bei Verdrehung der Gelenkbüchse 6 um ihre Achse 7, 8 über entsprechende Stellorgane kippt die Richtung der Drehachse des Rades ΐ in Fig. 1 so, daß beispielsweise die links der Radmittel-
"λ —
An Deutsches Patentamt Tag 2. Juli 1
ebene gelegenen Punkte der Achse 3 oberhalb der Zeichenebene und die rechts befindlichen Punkte unterhalb der Zeichenebene zu liegen kommen. Dieser Sachverhalt ist in Fig. 2 dargestellt. Wenn man sich den gezeichneten Radkörper 1 als symbolhafte Darstellung eines Pkw-Rades ansieht, so erkennt man, da es sich bei. Fig. 2 um eine Draufsicht handelt, daß die geschilderte Schwenkbewegung· einem erzeugten Spurwinkel von 45° entspricht,
TJm dem Radkörper einen Sturzwinkel zu erteilen, ist im Sinne der Erfindung die Achse 10 um §0° in einerder beidendenkbaren Drehrichtungen zu verstellen. Hierbei geht der zuvor hergestellte Smirwinkel in einen Sturzwinkel gleicher Grö0e über« Wird die Achse 10 um weniger als 90 verdreht> so findet nur eine teilweise Überführung von Spurwinkel in Sturzwinkel statt» Bei Drehung um mehr als 90° wird der Sturzwinkel wieder verkleinert, und es entsteht ein neuer Spiirwinkel mit entgegengesetztem Vorzeichen. Je nach Wahl der VerstellwinkelgröÖen bezüglich der Drehachsen 7» 8 bzw. 10 ist man so in der Lage, in ge*iissen Winkelbereichen beliebige Spurwinkel und Sturzwinkel mit verschiedenen Vorzeichen einzustellen.
In Fig. 3 ist. 5^r weiteren Verdeutlichung der Bewegungsverhältnisse der Radkörper 1 in verschiedenen Positionen, sowie in dabei sich ergebenden Lagen der Achse 7, 8 dargestellt, Fig. 3 entspricht dem in Fig. 2 dargestellten Fall einer reinen Spurverlagerung. Dabei ist das Rad in Blickrichtung des Pfeiles 12 in Fig. 2 7Λ\ sehen. Die Achse 7, 8 verläuft in der Zeichnung von links nach rechts.
Fig. 4 stellt den Fall dar, daß nach Verdrehung der Achse 10 um 90° der Spurwinkel der Fig. 3 vollständig in einen Sturzwinkel umgewandelt wurde. Damit erkennt man, daß die Achse 7? 8 in der Zeicjinung nun eine von unten nach oben veiaufende Richtung annimmt.

Claims (1)

  1. An Deutsches Patentamt Tas 2τ Juli 1
    Schutzanspruch
    . SchwenkmechanJLsmus zum Schwenken radförmiger, um eine Achse (3) drehbar gelagerter Körper (l) in z*?ei senkrecht aufeinander stehenden und auf der Drehachse (3) senkrecht stehenden Richtungen, gekennzeichnet durch eine Zapfenlagerung Xf, B), die eine Schwenkbewegung des Rades (l) um eine quer zur Drehachse (3) und durch die Radmittelebene (a, a') verlaufende Achse zulässt, wobei diese 7apfen3agerung zwischen dem Außenteil (6) der Drehachsenlagerung (Sj 6) und einem Zapfenlager (9) angeordnet ist, sowie ferner durch eine tiellenförmige und in einer Lagerhülse (ll) drehbare Verlängerung des Zapfenlagers (9), wobei die Achse dieser Welle in Übereinstimmung mit der in Nullage gedachten Drehachse steht.
DE1965H0052506 1965-07-07 1965-07-07 Schwenkmechanismus. Expired DE1925013U (de)

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DE (1) DE1925013U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD258779S (en) 1978-10-06 1981-04-07 Hopkins Manufacturing Corporation Combined brush and scraper to be used in cleaning windshields
USD267291S (en) 1980-04-07 1982-12-21 Hopkins Evan L Windshield cleaning brush

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD258779S (en) 1978-10-06 1981-04-07 Hopkins Manufacturing Corporation Combined brush and scraper to be used in cleaning windshields
USD267291S (en) 1980-04-07 1982-12-21 Hopkins Evan L Windshield cleaning brush

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