DE1925004B2 - Druckluftbremsanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Druckluftbremsanlage fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftbremsanlage für Kraftfahrzeuge mit einer zur Verriegelung
der Betätigungsstange des Bremszylinders dienenden mechanischen Verriegelungseinrichtung, welche mit
einem an eine Entriegelungsleitung angeschlossenen Drucklufteinlaß und einem eine stabile Verriegelungsstellung aufweisenden und durch Druckluft-Beaufschlagung
in eine Entriegelungsstellung betätigbaren Entriegelungskolben versehen ist, und mit einem Steuerorgan,
durch welches die Entriegelungsleitung wahlweise mit einem Druckluftbehälter oder mit der Atmosphäre
verbunden werden kann. Bei der Verriegelungsstellung kann sich die Betätigungsstange nur in Richtung des
Anzugs der Bremse bewegen, während die Stange bei der Entriegelungsstellung in beiden Richtungen verschiebbar
ist. Bei einer bekannten Druckluftbremsanlage dieser Art ist der Entriegelungskolben auf einer Seite
ständig der Wirkung einer Rückstellfeder ausgesetzt, während seine andere Seite den Boden einer Kammer
bildet, die entweder mit einer Druckluftquelle oder mit der Atmosphäre in Verbindung zu bringen ist.
Wenn die Kammer mit der Atmosphäre in Verbindung steht, wird der Entriegelungskolben unter der
Einwirkung der Rückstellfeder in der Verriegelungsstellung gehalten. Wird nun die Bremse angezogen, so
bleibt sie in der Anzugsstellung blockiert. Um die Bremse zu lösen, muß man zunächst in die vorgenannte
Kammer unter einem Druck stehende Luft einleiten, der ausreicht, um den Entriegelungskolben unter Zusammendrückung
der Rückstellfeder zurückzubewegen. Ist der Entriegelungskolben in seiner Entriegelungsstellung
angelangt, so muß man die Bremsbetätigungsstange ein Stück in die Anzugsrichtung bewegen.
worauf die nunmehr freie Bremsbetätigungsstange zurückbewegt wird, bis die Bremse vollständig gelöst ist.
Um zu erreichen, daß der Entriegelungskolben in seiner Entriegelungsstellung verbleibt, muß in der Kammer
ein so hoher Luftdruck aufrecht erhalten werden, da3 die Rückstellfeder sich nicht entspannen kann.
Wird nun die Bremse betätigt, so beginnt das Lösen derselben mit dem Aufhören der Bremsbetätigung, da
die Bremsbetätigungsstange frei in ihre rückwärtige Stellung zurückkehren kann.
Sollte während einer Fahrt bei in der Entriegelungsstellung befindlichem Entriegelungskolben der Luftdruck
in der vorgenannten Kammer zufällig abfallen, so gelangt der Entriegelungskolben sogleich in die Verriegelungsstellung,
und das geringste Anziehen der Bremse hat dann ihre Blockierung zur Folge, was zu
Unfällen, z. B. einem Schleudern des Fahrzeuges, führen kann.
Um der Gefahr einer ungewollten Blockierung der Bremsen zu begegnen, ist es Aufgabe der Erfindung, die
bekannte Bremsanlage so zu verbessern, daß der Entriegelungskolben ohne gewollten Eingriff des Fahrers
aus seiner Entriegelungsstellung nicht in seine Verriegelungsstellung gelangen kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Verriegelungseinrichtung mit einem an eine Verriegelungsleitung
angeschlossenen Drucklufleinlaß versehen ist. daß der Entriegelungskolben eine stabile Entriegelungsstellung
aufweist und nur durch Druckluft-Beaufschlagung in die Verriegelungsstellung betätigbar ist
und daß durch das Steuerorgan wahlweise entweder die Verriegelungsleitung oder die Entriegelungsleitung
mit dem Druckluftbehäher und die jeweils andere Leitung mit der Atmosphäre verbunden werden kann.
Eine wirksame Verriegelung der Bremsbetätigungsstange
kann also nur durch gewollte Einwirkung des Fahrers erfolgen. Dadurch ist jegliche Gefahr einer zufälligen
Verriegelung infolge einer plötzlichen Leckstelle gebannt.
Abgesehen davon, daß sowohl für die Verriegelung als auch für die Entriegelung der Bremsbetätigungsstange
der Fahrer von sich aus tätig werden muß, ist eine zusätzliche Sicherheit gegen Unfälle dadurch erreicht,
daß zwei verschiedene Drucklufteinlässe vorhanden sind, von denen einer an die Verriegelungsleitung
und der ardere an die Entriegelungsleitung angeschlossen ist und beide Leitungen vollkommen voneinander
getrennt sind. Das Steuerorgan kann, wie schon gesagt, wahlweise eine der beiden Leitungen mit dem
Druckluftbehälter und die andere mit der Atmosphäre in Verbindung bringen. Es it jedoch nicht möglich, die
beiden Lufteinlässe gleichzeitig mit dem Druckluftbehäher oder mit der Atmosphäre zu verbinden.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigt die Zeichnung.
F i g. 1 ist ein Schema einer erfindungsgemäßen Druckluftbremsanlage mit einem Bremszylinder mit
einem einfachen Kolben;
F i g. 2 ist ein Axialschnitt des in der Verriegelungsstcllung dargestellten entsprechenden Bremszylinders;
F i g. 3 ist die entsprechende Ansicht des Zylinders in
der Entriegelungsstellung;
F i g. 4 ist ein Längsschnitt des in der Anlage nach F i g. 1 benutzten handbetätigten Steuerorgans längs
der Linie IV-IV von F i g. 5;
F i g. 5 ist der entsprechende Querschnitt längs der Linie V-V von F i g. 4;
F i B. 6 ist eine schaubildliche Ansicht des Steueror
F i g. 7 ist ein Schema einer Druckluftbremsanlage mit einem Tandem-Bremszylinder;
F i g. 8 ist ein Axialschnitt des in der in F i g. 7 dargestellten
Bremsanlage benutzten Tandem-Bremszylinders längs der Linie VlIl-VIIl von F i g. 9;
F i g. 9 ist eine Seitenansicht der Bremszylinder der F i g. 2, 3 und 8;
Fig. 10 ist ein Schema einer Druckluftbremsanlage
für ein Zugfahrzeug und einen Anhänger;
F i g. 11 ist ein Querschnitt des Steuerorgans längs
der Linie XI-XI von Fi g. 5, welcher eine Diebstahlsicherung
zeigt;
Fig. 12 ist ein Axialschnitt einer anderen Ausführung
der Verriegelungseinrichtung längs der Linie XII-XII von F ig. 13:
F i g. 13 ist ein entsprechender Querschnitt längs der Linie XIII-XIII von F i g. 12;
F i g. 14 ist ein Axialschnitt eines Bremszylinders mit Verriegelungseinrichtung und Gliedern zur Anpassung
an die Hilfsbremse eines Fahrzeugs mittleren Gewichts, wobei der Bremszylinder entriegelt ist;
F i g. 15 ist die entsprechende Ansicht in der Verriegelungsstellung;
Fig. !6 ist eine längs der Linie XVI-XVI von
F i g. 17 geschnittene Teilansicht in größerem Maßstab, welche eine Einzelheit der Fig. 14 darstellt und ein
Verzögerungssystem der Verriegelungseinrichtung zeigt:
F i g. 17 ist ein Schnitt längs der Linie XVII-XVII von Fig. 16;
F i g. 18 ist eine Draufsicht auf die Rückholfeder der Verriegelungsglieder in F i g. 14;
Fig. 19 zeigt in einer der Fig. 14 entsprechenden
Darstellung einen Axialschnitt einer zweiten Ausführungsform des Bremszylinders;
F i g. 20 ist ein Schema einer verbesserten Bremsanlage für Kraftfahrzeuge mittleren Gewichts.
In F i g. 1 ist ein Kreis zur Bremsung und zur Verriegelung
der Bremsen für ein Fahrzeug ohne Anhänger dargestellt, welches mit BremszylinJern mit Einfachkolben
ausgerüstet ist.
In dieser Figur und den entsprechenden Figuren sind mit dünnen Strichen die der normalen Bremsung entsprechenden
Kreise, mit dicken Strichen die der Verriegelung entsprechenden Kreise und dick gestrichelt
die Kreise zur Entriegelung dargestellt.
Der die Vorderradbremsen betätigende Bremszylinder 1 wird durch einen Kreis 2 gespeist, welcher mit
einem üblichen Bremsventil 3 verbunden ist, welches vom Bremspedal 4 betätigt und durch einen Hauptdruckluftbehälter
5 gespeist wird. Dieser Behälter 5 wird seinerseits durch die mit einem nicht dargestellten
Luftverdichter verbundene Leitung 6 gespeist.
Der die Hinterradbremsen betätigende Bremszylinder 7 wird für die Normalbremsung durch einen Kreis
gespeist, welcher eine den Ausgang des Bremsventils 3 mit einem Eingang 23 eines Zweiwegeventils 12 verbindende
Leitung 13 und eine Leitung 11 aufweist, welche den Ausgang des Zweiwegeventils 12 mit einem Eingang
25 eines zweiten Zweiwegeventils 9 verbindet, dessen Ausgang mit einer Öffnung 8 zur Luftzufuhr zu
dem Bremszylinder 7 verbunden ist.
Der Bremszylinder 7 besitzt ferner eine weiter unten beschriebene pneumatisch betätigte Verriegelungseinrichtung
14. Zur Steuerung dieser Verriegelungseinrichtung 14 sind zwei gleiche Druckluftverteilungskreise
vorgesehen. Der erste, für die Steuerung der Verrie-
gelung benutzte Kreis enthält eine Leitung 17, welche auf einer Seite mit einem Drucklufteinlaf3 15 der Verriegelungseinrichtung
14 und auf der anderen Seite mit einer Auslaßöffnung 18 eines handbetätigten Steuerorgans
19 verbunden ist. Der zweite Luftverteilungskreis dient zur Steuerung der Entriegelung und weist eine
Leitung 21 auf, welche eine zweite Einlaßöffnung 16 der Verriegelungseinrichtung 14 mit dem Ausgang des
Zweiwegeventils 12 verbindet, sowie eine Leitung 26, welche einen zweiten Eingang 24 des Zweiwegeventils
12 mit einer zweiten Auslaßöffnung 27 des Steuerorgan 19 verbindet. Ein mit der an den Luftverdichter
angeschlossenen Leitung 6 verbundener Hilfsdruckluftbehälter 28 speist über eine Leitung 29 eine Einlaßöffnung
31 des Steuerorgans 19.
Jeder dieser beiden Verteilungskreise besitzt eine zu
der Einlaßöffnung 8 des Bremszylinders gehende Abzweigung. Diese Abzweigungen werden bei dem Vcrriegelungskreis
durch eine die Verriegelungsleitung 17 mit einem zweiten Eingang 22 des Zweiwegeventils 9
verbindende Leitung 32 und bei dem Entriegelungskreis durch die auch einen Teil des normalen Bremskreises
bildende Leitung 11 gebildet.
Wenn das Fahrzeug abgestellt ist, erfolgt die Verriegelung der Bremsen dadurch, daß das Steuerorgan 19
in die Verriegelimgsstellung gebracht wird. Dieses Manöver bewirkt die Zufuhr von Druckluft aus dem Hilfsbehälter
28 zu dem Einlaß 15 der Einrichtung 14 zur Verriegelung des Bremszylinders 7 über die Leitung 17.
Gleichzeitig wird Druckluft durch die Leitung 32 der Einlaßöffnung 8 des Bremszylinders 7 zugeführt. Hierdurch
werden die Bremsen angezogen und verriegelt.
Zur Entriegelung bringt man das Steuerorgan 19 in die Entriegelungsstellung, wodurch Druckluft einerseits
der Öffnung 16 der Verriegelungseinrichtung 14 über die Leitungen 21 und 26 und andererseits der Einlaßöffnung
8 des Bremszylinders 7 über die Leitung 11 zugeführt
wird, wodurch die Aufhebung der Festklemmung der Bremsbetätigungsstange erleichtert wird, wie dies
weiter unten erläutert ist.
Die Steuerung der Entriegelung sowie auch der Verriegelung erfolgt durch ausdrückliche Zufuhr von
Druckluft, was jede Gefahr einer unzeitigen Verriegelung
der Bremsen ausschließt.
Bei der normalen Fahrt erfolgt die Bremsung in der üblichen Weise durch Betätigung des Bremspedals 4.
welches das Bremsventil 3 betätigt und Druckluft aus dem Hauptbehälter 5 den Bremszylindern 1 und 7
durch die Kreise 2 bzw. 11, 13 zuführt.
Die Einschaltung des Zweiwegeventils 12 gestattet,
einerseits die Entriegelung bei der Abfahrt von dem Parkplatz durch das Pedal 4 und das Bremsventil 3 zu
steuern, und andererseits das handbetätigte Steuerorgan 19 und den Hilfsbehälter 28 für die Hilfsbremsung
während der normalen Fahrt zu benutzen.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf F i g. 2. 3 und 9 die an dem Bremszylinder 7 angebrachte Verriegelungseinrichtung
14 beschrieben.
In dem Bremszylinder 7 ist ein Kolben 33 angeordnet, welcher eine Stange 34 zur Betätigung der Bremsen
trägt und unter der Wirkung einer Rückholfeder 35 steht. Die Abdichtung zwischen dem Kolben 33 und der
Innenwand des Zylinders 7 wird einerseits durch einen Schmierfilz 36 und andererseits durch eine in einer am
Umfng der Vorderseite des Kolbens 33 ausgebildeten Ringnut 38 angeordnete Dichtung 37 hergestellt. Die
zylindrische Innenwand der Nut 38 besitzt eine Kieisntit
39. in welche sich eine von der Dichtung 37 getragene
ringförmige Wulst 41 legt.
Die Verriegelungseinrichtung 14 hat zwei Blockierungsfinger1
42, welche um eine zu der Achse des Zylinders 7 rechtwinklig verlaufende Achse 43 schwenkbar
und in bezug auf die Bremsbetätigungsstange 34 symmetrisch angeordnet sind. Das Ende 44 der Finger 42
(Fig. 9) hat ein sich der Außenwand der Bremsbetätigungsstange
34 anpassendes zylindrisches Profil, leder Finger 42 trägt einen zu der Schwenkachse 43 panillelen,
in der Nähe des Endes 44 der Finger 42 angeordneten Ausgleichshebel 45. Die einander gegenüberliegenden
Enden der Ausgleichshebel 45 sind durch .Schraubenfedern 46 verbunden, welche die Enden der Finger
42 gegen die Bremsbetätigungsstange 34 zu drücken suchen. Die Länge der Finger 42 ist so bemessen, daß
bei Anlage der Finger an der Stange 34 (F i g. 2) diese mit dem dem Kolben 33 zugewandten Abschnitt der
Achse der Stange 34 einen spitzen Winkel bilden, so daß jede Riickgangsneigung der Stange 34 ein Anslemmen
der Finger 42 bewirkt.
Die Blockierungsfinger 42 werden durch ein Gehäuse 71 geschützt, welches eine Stopfbuchse 72 trägt, die
das Eindringen von Verunreinigungen und insbesondere Wasser verhindern soll. Bei der dargestellten Ausführung
wird die Stopfbuchse einfach durch einen FiI/ gebildet, es ist jedoch auch möglich, statt dessen oder
außerdem einen die Bremsbetätigungsstange 34 umgebenden Schutzbalg vorzusehen.
Die Mittel zur pneumatischen Betätigung der Blökkierungsfinger
42 umfassen einen Zylinder 47, in welchem ein Entriegelungskolben 48 verschiebbar ist. Der
Zylinder 47 wird durch ein Ringkörpervolumen gebildet, welches mit dem Bremszylinder 7 gleichachsig isi
und durch zwei seitliche Zylinderflächen 57 und 58. eine den Boden des Bremszylinders 7 bildende ringförmige
Wand 59 und einen entfernbaren ringförmigen Boden 61 begrenzt wird. Die seitliche Zylinderfläche 58 grenzt
eine Bohrung 49 ab. durch welche die Bremsstange 34 tritt. Ein Führungsring 51 aus einem selbstschmicronden
Kunststoff ist in einer in der Wand der Bohrung 49 ausgebildeten Nut angeordnet und bewirkt die Führung
der Bremsstange 34 in dem Zylinder 47. In der seitlichen
Zylinderfläche 57 sind Lufteinlaßöffnungen 15 und 16 für die Steuerung der Verriegelung bzw. Entriegelung
ausgebildet, welche in von dem Entricgelungskolben 48 abgegrenzte Kammern 52a bzw. 52έ>
münden.
Der Entriegelungskolben 48 hat eine mittlere Schale 55. deren zylindrische Wand 56 auf die innere Seitenfläche
58 des Zylinders 47 paßt und die Führung des KoI-bens 48 bewirkt. Die Schale 55 springt aus dem Zylinder
47 durch einen zwischen dem Boden 61 und der seitlichen Innenwand 58 des Zylinders 47 gebildeten
Ringraum 62 vor. Der Boden 63 der Schale 55 enthält ein Loch 64 für den Druchtritt der Bremsstange 34 und
besitzt einen abgerundeten Rand, dessen Profil so ausgebildet ist, daß es einen Anschlag 65 bildet, weichet
sich in der Entriegelungsstellung (Fig.3) gegen die
Blockierungsfinger 42 legt. Dichtungsringe 66 bis 69 bewirken die Abdichtung zwischen dem Zylinder 47, dem
Kolben 48 und dem Zylinderboden 61.
Wenn das Steuerorgan 19 in die Verriegelungsstellung
gebracht wird, wird die Druckluft der Einlaßöffnung 8 des Bremszylinders 7 zugeführt (Fig. 2). wodurch
der Kolben 33 und die Bremsstange 34 in dem Sinn /"verschoben und die Bremsen angezogen werden
Ferner wird die Druckluft durch die Öffnung 15 der Kammer 52,7 des Zylinders 47 zugeführt, was die Verschiebung
des Entricgclungskolbcns 48 in dem Sinn l.
bewirkt und den Ansehlag 65 von den Blockierungsfingern
42 entfernt. Diese legen sich dann unter der Wirkung der Rückholfedern 46 gegen die Brcnissuinge 34.
Das Steuerorgan 19 wird dann in die neutrale Stellung gebracht, was, wie weiter unten erläutert, den Austritt s
der in den Zylindern 7 und 47 enthaltenen Luft bewirkt. Die Rückholfeder 35 des Brcmskolbcns 33 sucht dann
die Bremsstange 34 in dem Sinn g zu verschieben, wo durch sich die Finger 42 gegen die Stange 34 stemmen
und die Verriegelung derselben bewirken. Die Verriegelungskraft wird so durch die Rückholfeder 35 des
Brcmskolbens ausgeübt, während die Federn 46 der Finger 42 nur die Aufgabe haben, diese mit der Bremsstange
34 in Berührung zu bringen.
Zur Entriegelung der Bremsen bringt man das Steuerorgan 19 in die Entricgelungsstellung. wodurch
Druckluft gleichzeitig dem Bremszylinder 7 durch die Öffnung 8 und der Kammer 52b des Zylinders 47
(F i g. 3) durch die Öffnung 16 zugeführt wird. Der auf den Bremskolben 33 ausgeübte Luftdruck bewirkt eine
sehr geringe Verschiebung der Bremsstange 34 in dem Sinn f, wodurch das Anstemmen der Finger 42 an der
Stange 34 aufgehoben wird. Gleichzeitig verschiebt sich der Entriegelungskoiben 48 ebenfalls in dem Sinn f
und hebt durch seine Anschläge 65 die Finger 42 von der Stange 34 ab. Wenn das Steuerorgan 19 in die neutrale
Stellung gebracht wird, wird die Luft au-, den Zylindern
7 und 47 herausgelassen. Die Rückholfedern 46 der Finger 42 «ind so bemessen, daß die von ihnen auf
die Finger 42 ausgeübte Rückholkraft nicht ausreicht, um die insbesondere von den Dichtungen 67 bis 69 herrührende
Reibung zu überwinden. Wenn daher die Luft aus dem Zylinder 47 herausgelassen wird, werden die
Finger 42 von der Bremsstange 34 entfernt gehalten, und diese wird dann in dem Sinn g durch die Feder 35
zurückgezogen, wodurch die Bremsen gelöst werden.
Während der normalen Fahrt bleiben die Finger 42 von der Bremsstange 34 entfernt, so daß diese in dem
Sinn /"oder ^r durch die Betätigung des Bremsventils 3
und die Wirkung der Feder 35 verschoben werden kann.
In F i g. 4 bis 6 und 11 ist eine Ausführungsform des
Steuerorgans 19 dargestellt. Disc enthält im wesentlichen zwei gleich ausgebildete Ventile 81a bzw. 81 b zur
Steuerung der Verriegelung bzw. der Entriegelung der Bremsen. Jedes Ventil besitzt einen Ventilteller zur
Druckluftzufuhr, welcher eine Kammer 82, in welche die mit dem Hilfsbehälter 28 verbundene Einlaßöffnung
31 mündet, von einer anderen Kammer 83 trennt, in welche die Öffnung 18 zur Verriegelungssteuerung
bzw. die Öffnung 27 zur Entriegelungssieuerung mündet. In F i g. 4 und 5 ist das Steuerorgan 19 in der Verriegelungsstellung
dargestellt, so daß das Ventil 81a offen und das Ventil 81 b geschlossen ist. Die Ventile 81a
und 81 b werden durch Rückholfedern 84 in ihre Schließungsstellung gebracht.
Für die Steuerung der Ventile 81a. 81£>
ist ein Kolben 85 vorgesehen, dessen eine Seite eine bewegliche Wand der Kammer 83 bildet. Der Kolben 85 trägt auf
einer Seite eine Stange 86 zur Betätigung des Ventils und auf der anderen Seite eine Führungsstange 87. Die
Stangen 86 und 87 weisen einen Kanal 88 auf, welcher auch durch den Kolben 85 tritt. Ein in einem Zylinder
100 angeordneter Stößel 89 enthält eine axiale Blindbohrung 9t, in welcher das Ende der Führungsstange (l5
87 gleitet. Eine Feder 92 ist zwischen dem Kolben 85 und dem Stößel 89 angebracht, und eine Rückholfeder
93 sucht den Kolben 85 von dem Ventil 81.1 oder 81 b zu entfernen. Ein von dem Kolben 85 getragener Dichtungsring
94 bewirkt den dichten Verschluß der Kammer 83.
Der Stößel 89 trägt einen sphärischen Endanschlag 95, gegen welchen sich eine fest mit einem Betätigungshebel
97 verbundene Rolle 96 legt (F i g. 6 und 11). Der Hebel 97 ist um eine Achse 112 schwenkbar und kann
drei verschiedene Stellungen einnehmen. In der Verriegelungsstellung
und in der Entriegelungsstellung legt sich die Rolle % gegen den Anschlag 95 eines der beiden
Stößel 89. In einer neutralen Zwischenstellung liegt die Rolle % zwischen den beiden Anschlagen 95, welche
dann frei sind.
Der Stößel fl9 enthält ferner einen zu dem Kanal 88 senkrechten und mit diesem in Verbindung stehenden
Kanal 98. Wenn der Stößel 89 von der Rolle % betätigt wird, werden die Austrittsöffnungen des Kanals 98 von
der Wand des Zylinders 100 verschlossen, während sie in eine mit dem Außenraum verbundene Kammer 99
münden, wenn der Stößel 89 nicht mit der Rolle % in Berührung steht. Ein regelbarer Anschlag 101 gestattet
die Einstellung des Hubes des Betätigungshebels 97 und somit die des die Verriegelung steuernden Stößels 89.
Das Steuerorgan 19 weist außerdem ein Leuchtsignal mit einer durch eine durchsichtige Kappe 103 geschützten
Signallampe 102 auf. Die Lampe 102 ist durch Drähte 104 mit der nicht dargestellten Fahrzeugbatterie
verbunden. In einen der Drähte 104 ist ein automatischer
Schalter eingeschaltet, welcher einen in ein Isolierstück 106 eingesetzten und mit einem Draht 104
verbundenen festen Kontakt 105 und einen fest mit einem Kolben 108 verbundenen beweglichen Kontakt
107 aufweist. Der Kolben 108 gleitet in einem Kanal 109 zwischen den Austrittsöffnungen 18 und 27 für die
Verriegelungssteuerung bzw. die Entriegelungssteuerung, wobei der bewegliche Kontakt 107 der Öffnung
18 der Verriegelungssteuerung abgewandt ist. Der bewegliche Kontakt 107 trägt einen elastischen Kontakt
111, welcher durch einen schraubenförmigen Draht gebildet
wird, dessen Ende in der Ruhestellung etwas gegenüber dem Ende des Kontakts 107 vorspringt.
Das Steuerorgan 19 ist mit einer an seinem Gehäuse befestigten, an sich bekannten Diebstahlssicherung 181
versehen, welche einen durch einen Schlüssel 183 betätigten Anschlagstift 182 enthält. In der in F i g. 5 und 11
dargestellten Diebstahlssicherungsstellung stützt sich der Stift 182 an der Rolle % des Betätigungshebeis 97
ab. Die Diebstahlssicherung 181 ist auf der Seite der Vorrichtung zur Steuerung der Entriegelung der Bremsen
eingebaut, so daß. wenn sie in die Sicherungsstellung gebracht wird, der Stift 182 die Überführung de;
Hebels 97 in die Stellung zur Entriegelung der Bremser verhindert. Wenn dagegen die Sicherung 181 in die Be
triebsstellung gebracht wird, tritt der Stift 182 in da!
Innere des Körpers dieser Vorrichtung zurück (Stel lung 182a. F i g. 5 und 11) und gibt den Hebel 97 frei.
Das Steuerorgan 19 arbeitet folgendermaßen:
Wenn der Betätigungshebel 97 in die Verriegelungs oder Entriegelungsstellung gebracht wird, kommt di<
Rolle % mit dem sphärischen Anschlag 95 des entspre chenden Stößels 89 in Berührung und verschiebt dieset
in dem Sinn h (F i g. 5). Der Stößel 89 drückt die Fede 92 zusammen, welche ihrerseits den Kolben 85 in den
Sinn h verschiebt und die öffnung des Ventils 81a be
wirkt.
Die Druckluft kann dann aus der Kammer 82 in dii Kammer 83 strömen, wie dies durch die Punktierung ii
einer Hälfte der F i g. 5 angedeutet ist. und von da j'
609 520/20
nachdem in den betreffenden VerieilungskreLs durch
die Öffnungen 18 oder 27 gelangen. Ferner tritt die Wirkung des Drucks in der Kammer 83 auf die Fläche
des Kolbens 85 zu der Rückholwirkung der Federn 84 und 93 hinzu und sucht den Kolben 85 in das Innere des
Lochs 91 des Stößels 89 zurückzudrücken und somit das Ventil 81 wieder zu schließen. Hierdurch entsteht
eine Gegenkopplungswirkung, welche einerseits den Druck in den Verteilungskreisen begrenzt und andererseits
ein allmähliches öffnen des Ventils 81 bewirkt, Diese letztere Wirkung ist besonders wichtig, wenn das
Steuerorgan 19 und der Hilfsbehälter 28 für die Hilfsbremsung
benutzt werden sollen, da hierdurch eine allmähliche Bremsung sichergestellt wird.
Durch Einstellung des Anschlags 101 wird der Hub der Rolle 96 und somit der des die Verriegelung der
Bremsung steuernden Stößels 89 begrenzt. Infolge der oben erläuterten Gegenkopplungswirkung erhält man
so einen Druck zur Steuerung der Verriegelung, welcher kleiner als der Druck zur Steuerung der Entriegelung
ist. In einem typischen Fall beträgt der Druck zur Steuerung der Entriegelung größenordnungsmäßig
7 Bar, während der Druck zur Steuerung der Verriegelung nur 5 EJar beträgt.
Dank der zylindrischen Form der Rolle 96 und der sphärischen Form der Anschläge 95 wird der Hebel 97
durch die Wirkung der Federn 84, 92 und 93 automatisch in die neutrale Stellung zurückgeführt, sobald ihn
die Bedienungsperson losläßt.
Der Stößel 89 und der Kolben 85 gehen dann in dem Sinn / zurück, und das Ende der Stange 86 wird von
dem Ventil 81 entfernt gehalten, wodurch die Kammer 83 mit dem Kanal 88 in Verbindung gesetzt wird. Die
Öffnungen des Kanals 98 werden andererseits mit der Kammer 99 in Verbindung gesetzt, welche ihrerseits
mit dem Außenraum in Verbindung steht. Die vorher in den Verriegelungszylinder 47 geschickte Luft kann so
durch den entsprechenden Verteilungskreis und die Öffnung 18 oder 27 auf dem Weg k austreten.
Wenn sich der Hebel 97 in der Verriegelungsstellung befindet, drückt der an der Öffnung 18 (Fig.4) herrschende
Luftdruck den Kolben 108 der Signalvorrichtung zurück. Der bewegliche Kontakt 107 kommt mit
dem festen Kontakt 105 in Berührung, so daß die Lampe 102 aufleuchtet.
Wenn der Hebel 97 in die neutrale Stellung zurückgebracht wird, verschwindet der Druck an der Öffnung
18, wie oben erläutert, der Kolben 108 bleibt aber in seiner Stellung, da auf ihn keine Rückholkraft wirkt,
und die Lampe 102 bleibt erleuchtet. Wenn der Kolben 108 durch Stöße oder Schwingungen etwas verschoben
wird, hält der elastische Draht 111 den Kontakt aufrecht.
Wenn der Hebel 97 in die Entriegelungsstellung gebracht wird, bildet sich ein Luftdruck an der Öffnung 27
aus, was den Rückgang des Kolbens 108 und die Unterbrechung des Kontakts bewirkt. Die Signallampe 102
bleibt daher erleuchtet, solange die Bremsen verriegelt sind.
Die Erfindung ist auch auf den Fall anwendbar, daß der Bremszylinder einen Doppelkolben oder einen teleskopischen
Kolben enthält. In F i g. 8 ist der Fall eines Zylinders mit Doppelkolben dargestellt. Der Bremszylinder
121 enthält in an sich bekannter Weise einen unmittelbar mit der Bremsstange 34 verbundenen Haupikolben
122 und einen in bezug auf die Bremsstange 34 bewegungsaufwärts von dem Kolben 122 angeordneten
Hilfskolben 123. Die Kolben 122 und 123 grenzen in
dem Zylinder 121 eine Zwischenkammer 124 ab. wel
ehe mit der Einlaßöffnung 8 für die Steuerung der nor
malen Bremsung durch eine durch den Hilfskolben 123 abgedichtet hindurchgeführte Leitung 125 verbunder
ist. Die durch den Hilfskolben 123 und den Boden 12/ des Zylinders 121 definierte Kammer 126 ist mit einei
Lufteinlaßöffnung 128 verbunden.
Der Zylinder 121 enthält ferner die gleiche Verriegelungseinrichtung
14, wie oben beschrieben. Die Erfindung sieht dann vor, die Einlaßöffnung 16 durch einer
Stöpsel 129 zu verschließen und die Kammer 526 mil der Einlaßöffnung 8 des Bremszylinders durch eine Lei
tung 131 zu verbinden.
Fig. 7 zeigt das bei dem Zylinder 121 mit Doppcikolben
benutzte pneumatische Schema. In dieser Figur tragen die gleichen Teile wie in F i g. 1 die gleichen Be
zugszeichen. Das durch das Bremspedal 4 betätigte Bremsventil weist einen doppelten Körper auf. Ein
durch einen ersten Hauptbehälter 133 gespeister Körper 132 steuert den Bremszylinder 1 der Vorderräder
des Fahrzeugs. Ein zweiter durch einen anderen Behälter 135 gespeister Körper 134 steuert den Zylinder 121
mit Doppelkolben für die Bremsung der Hinterräder.
Der normale Bremskreis enthält wie oben die Leitungen 11 und 13 und das Zweiwegeventil 12. Die Leitung
11 führt zu der Öffnung 8 des Zylinders 121. welche die Bewegung des Hauptkolbens 122 steuert.
Der Luftverteilungskreis für die Steuerung der Entriegelung enthält wie vorher die Leitungen 11 und 26
und das Zweiwegeventil 12, die Leitung 21 der F i g. 1 ist jedoch durch die von dem Körper des Zylinders 121
getragene Leitung 131 ersetzt.
Der Verteilungskreis zur Steuerung der Verriegelung enthalt noch die zu dem Drucklufteinlaß 15 des Verriegelungszylinders
führende Leitung 17 und die Leitung 32 Diese letztere führt jedoch zu der die Bewegung des
Hilfskolbens 123 steuernden Öffnung 128
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die gleiche wie
oben. e
Hier wird das Zweiwegeventil 9 eingespart, und die
Leitung 21, welche bei der Ausführung der F i g 1 biegsame und somit empfindliche Anschlüsse besitzen muß-
1A1I1U r rCh d'e ständ'g an dem Körper des Zylinders
121 befestigte Leitung 131 ersetzt
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf F i g 10 die Ausfuhrung für den Fall eines einen Anhänger oder
Aufsattelanhänger schleppenden Fahrzeugs beschrieben. Die in F 1 g. 1 und 7 gleichen Teile sind wiederum
nut den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Ausrüstung 145 des Zugfahrzeugs enthält die gleichen Te1Ie wie in F i g. 7, zu welchen die an sich
bekannten Kreise zur Verbindung mit dem Anhänger hinzutreten. Ein Steuerkreis 141 für die normale Bremsung
des Anhängers ist mit dem Ausgang des Körpers 132 des Bremsventils verbunden. Ein automatischer
Kreis 142 ist unmittelbar mit dem Hauptbehälter 133 verbunden. Für die Hilfsbremsung des Anhängers is ein
nandbetatigtes Hilfsbremsventii 143 vorgesehen, welches
von dem Hilfsbehälter 28 gespeist wird und dessen Ausgang m,t einem Hilfskreis 144 versehen ist.
Zur Steuerung der Verriegelung und Entriegelung des Anhangers ist in den automatischen Kreis 142 ein
Auslaßventil 147 mit einem Eingang 148. einem Ausgang151
und einem Steuereingang 149 eingeschaltet. Der Eingang 148 bzw. der Steuereingang 149 des Ventils
147 sind mit dem automatischen Kreis 142 bzw. mit dem die Verriegelung steuernden Verteilungskreis 17
verbunden. Der Ausgang 151 des Ventils 147 ist mit
einem mit dem Anhänger verbundenen automatischen Kreis 152 verbunden. Das Auslaßventil 147 ist so augebildet,
daß bei Anlage eines Luftdrucks an den Steuereingang 149 durch den Kreis 17 der Ausgang 151 und
der Kreis 152 mit dem Außenraum in Verbindung gesetzt werden. Wenn dagegen kein Druck an dem
Steuereingang 149 vorhanden ist, setzt das Ventil 147 die Kreise 142 und 152 in Verbindung.
Der Anhänger weist bei der dargestellten Ausführung einen dem bereits beschriebenen Zylinder 121 entsprechenden
Bremszylinder 153 mit Doppclkolben auf. Die Erfindung ist jedoch auch bei einem Bremszylinder
mit Einfachkolben der in F i g. 1 dargestellten Art anwendbar.
Die Ausrüstung 146 des Anhängers enthält ein Notventil 155, welches an sich bekannt und normalerweise
vorgesehen ist, um die automatische Bremsung des Anhängers
bei einem Bruch der Kupplung zu bewirken.
Das Notventil 155 besitzt einen Stcucreingang 157, einen Eingang 159 für die normale Speisung und einen
Speiseeingang 156. Der Steuereingang 157 ist mit dem Kreis 141 zur Steuerung der normalen Bremsung verbunden.
Der normale Speiseeingang 159 ist mit dem Ausgang 161 eines handbetätigten Zweiwegeparkv^ntils
162 verbunden. Schließlich ist der Speiseeingang 156 mit einem an dem Anhänger angebrachten Hilfsbehälter
154 verbunden.
Ein Eingang 163 des Parkventils 162 ist mit dem automatischen Kreis 152 und ein zweiter Eingang 164
dieses Ventils 162 mit einem Ausgang 165 des Notventils 155 verbunden.
Es ist auch noch ein Umschaltventil 166 mit einem Eingang 167, zwei Ausgängen 169 und 171 und einem
.Steuereingang 168 vorgesehen. Dieses Umschaltventil 166 ist so ausgebildet, daß bei Anlegung eines Drucks
an seinen Steuereingang 168 der Eingang 167 mit dem Ausgang 169 in Verbindung gesetzt wird. Wenn dagegen
der Druck an dem Steuereingang 168 Null ist, wird der Eingang 167 mit dem Ausgang 171 in Verbindung
gesetzt. Der Eingang 167 des Ventils 166 ist mit einem Ausgang 158 des Notven'ils 155 verbunden. Die Ausgänge
169 und 171 des Umschaltventils 166 sind mit den Verteilungskreisen 173 für die Steuerung der Entriegelung
bzw. 172 für die Steuerung der Verriegelung verbunden. Der Steuereingang 168 des Umschaltventils
166 ist mit dem automatischen Kreis 152 verbunden.
Die Öffnung 128 zur Steuerung des Hilfsbremskolbens ist mit einem Zweiwegeventil 175 verbunden, welches
diese Öffnung einerseits mit dem Hilfskreis 144 und andererseits mit einer Abzweigung 174 des Kreises
172 zur Steuerung der Verriegelung in Verbindung setzt.
Die Kreise 141, 152 und 144 des Anhängers sind mit den gleich bezeichneten Kreisen des Zugfahrzeugs
durch an sich bekannte Schnellkupplungsventile 176 und Zweiwegehähne 177 verbunden.
Zum besseren Verständnis der Ausführungen sei nachstehend kurz die Arbeitsweise des Notventils 155
beschrieben.
Im normalen Betrieb und in der Ruhestellung steht der normale Speiseeingang 159 unter Druck, und an
dem Steuereingang 157 herrscht der Druck Null. Der Eingang 159 wird dann mit dem Eingang 156 in Verbindung
gesetzt, was die Aufrechterhaltung des Drucks in dem Behälter 154 gewährleistet.
Für die normale Bremsung wird das Pedal 4 betätigt, und der Steuereingang 157 wird unter Druck gesetzt.
Hierdurch wird der Speiseeingang 156 mit dem Ausgang 158 in Verbindung gesetzt, was bei der üblichen
Ausrüstung eines Anhängers den Anzug der Bremsen des Anhängers bewirkt.
Bei einem Bruch der Kupplung herrscht an den beiden Eingängen 157 und 159 der Druck Null. Der Eingang
156 wird dann mit dem Ausgang 158 verbunden, was den Anzug der Bremsen bewirkt.
Wenn der Anhänger mit dem Zugfahrzeug gekuppelt ist, wird das Parkventil 162 in die normale Stellung gebracht,
in welcher der Eingang 163 mit dem Ausgang 161 in Verbindung steht. Der automatische Kreis 152 ist
so unmittelbar an den normalen Speiseeingang 159 des Notventils 155 angeschlossen.
In normalem Betrieb befindet sich das Steuerorgan 19 in der neutralen Stellung, so daß der Druck an dem
Steuercingang 149 des Auslaßventils 147 Null ist. Die beiden automatischen Kreise 142 und 152 sind dann
miteinander verbunden. Der Druck des Hauptbehälters 133 wird auf den normalen Speiseeingang 159 des Notventils
155 und auf den Steuereingang 168 des Umschaltventils 166 übertragen. Der Eingang 167 des Umschaltventils
166 ist dann mit dem Ausgang 169 verbunden.
Bei Betätigung des Bremspedals 4 des Zugfahrzeug.s wird der Druck des Behälters 133 durch den Kreis 141
auf den Steucreingang 157 des Notventils 155 übertragen. Wie oben bereits ausgeführt, wird hierdurch der
Eingang 156 dieses Ventils mit seinem Ausgang 158 in Verbindung gesetzt. Der Druck wird dann durch das
Umschaltventil 16S auf den Kreis 173 übertragen, welcher den Hauptkolben des Bremszylinders 153 betätigt.
Wie bereits ausgeführt, überträgt bei einem Bruch der Kupplung das Notventil 155 den Druck des Behälters
154 des Anhängers auf den Ausgang 158. Ferner wird in dem Umschaltventil 166 der Eingang 167 mit
dem Ausgang 171 verbunden. Der Druck des Behälters 154 des Anhängers wird so auf den Kreis 172 und die
Abzweigung 174 übertragen, wodurch die Bremsen des Anhängers angezogen und verriegelt werden.
Wenn in der Parkstellung die Bremsen verriegelt werden sollen, bringt man den Hebel des Steuerorgans
19 in die Verriegelungsstellung, wodurch die Verriegelungsleitung 17 unter Druck gesetzt wird und die Verriegelung
der Bremsen des Zugfahrzeugs in der oben erläuterten Weise erfolgt. Ferner wird der Druck der
Verriegelungsleitung 17 auf den Steuereingang 149 des Auslaßventils 147 übertragen, wodurch der Druck in
dem automatischen Kreis 152 aufgehoben wird. Das Notventil 155 und das Umschaltventil 166 arbeiten wie
in dem Fall eines Bruchs der Kupplung und bewirken den Anzug und die Verriegelung der Bremsen des Anhängers.
Die Entriegelung der Bremsen des Zugfahrzeugs erfolgt in der oben beschriebenen Weise. Zur Entriegelung
der Bremsen des Anhängers muß das Bremspedal 4 betätigt werden, wodurch, wie oben für die Bremsung
beschrieben, gleichzeitig der Hilfsbremskolben des Zylinders 153 und der Kolben 48 der Verriegelungseinrichtung
14 über den Einlaß 15 betätigt werden.
Beim Abstellen eines nicht angekuppelten Anhängers arbeitet das Notventil 155 in der oben für den FaI
eines Kupplungsbruchs beschriebenen Weise und e< bewirkt den Anzug und die Verriegelung der Bremsen
Um zu vermeiden, daß Druckluft in dem Bremszylindei
6S 153 eingeschlossen bleibt, wird das Parkventil 162 in di<
Parkstellung gebracht. In dieser Stellung ist der Ein gang 164 mit dem Ausgang 161 verbunden, und dei
Druck des Behälters 154 ist an den Eingang 159 de:
Notventils 155 angelegt. Dieses letztere befindet sich daher unter den gleichen Bedingungen, als wenn nach
einer Bremsung das Bremspedal 4 losgelassen wird. Der Ausgang 158 des Notventils 155 steht mit dem
Außenraum in Verbindung, was das Entweichen der in dem Zylinder 153 enthaltenen Luft gestattet. Das Anstemmen
der Blockierungsfinger 42 an die Bremsstange 34 ei folgt dann in der oben erläuterten Weise.
Bei einer Störung der Hauptkreise kann der Hilfsbehälter 28 des Zugfahrzeugs benutzt werden, welcher
die Betätigung der Bremsen des Zugfahrzeugs über das Steuerorgan 19 und der Bremsen des Anhängers mittels
des Hilfsbremsventüs 143 und des Hilfskreises 144
gestattet
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf F i g. 12 und 13 eine andere Ausführung der Verriegelungseinrichtung
beschrieben. Wie die bereits beschriebene Ausführung ist diese zweite Ausführung sowohl bei einem Zylinder
mit einem einzigen Kolben als auch bei einem Zylinder mit Doppelkolben oder teleskopischem KoI-ben
anwendbar.
Die Glieder zur Blockierung der Bremsbetätigungsstange 34 werden durch drei Keile 201 gebildet, welche
um 120 Grad gegeneinander versetzt und auf eine zu der Bremsstange 34 gleichachsige Zylinderfläche verteilt
sind. Diese Keile 201 weisen ein kegels'.umpfförmiges Ende 202 auf, welches in einer in dem Boden 204
des Bremszylinders 7 ausgebildeten, ebenfalls kegelstumpfförmigen Ausnehmung 203 verschieblich ist.
Zwischen den Keilen 201 sind Kunststoffsegmente 205 angeordnet, welche die Zylinderfläche vervollständigen
und die drei Keile 201 ständig auseinandergespreizt halten. Die Innenfläche 206 der Keile 2OJ gleitet auf
der Umfangsfläche der Bremsstange 34 und wird durch einen Filz 207 geführt. Zur Erzielung eines besseren
Haftens in der Verriegelungsstellung ist diese Innenfläche 206 gezahnt.
Die Glieder zur Betätigung der Blockierungskeile 201 weisen wie bei der vorhergehenden Ausführung
einen Entriegelungskolben 208 auf, welcher in einem Verriegelungszylinder 209 mit Ringkörpervolumen verschieblich
ist. Der Kolben 208 unterteilt den Zylinder 209 in zwei mit der öffnung 15 zur Steuerung der Verriegelung
bzw. mit der Öffnung 16 zur Steuerung der Entriegelung verbundene Kammern. Der Kolben 208
besitzt einen Mantel 211 mit einer Ringnut 212. Die Blockierungskeile 201 sind mit einem Bund 213 versehen,
welcher in die Nut 212 eingreift und so den Kolben 208 und die Keile 201 für eine Translationsbewegung
fest miteinander verbindet.
Zur Verriegelung der Bremsen schickt man mittels des Steuerorgans 19 Druckluft gleichzeitig in den
Bremszylinder 7 und in die öffnung 15 zur Steuerung der Verriegelung, wie in F i g. 12 und 13 dargestellt. Die
Bremsstange 34 verschiebt sich in dem Sinn n, was den Anzug der Bremsen bewirkt, während sich die drei
Blockierungskeile 201 in dem Sinn m bewegen. Infolge der Kegelstumpfform der Ausnehmung 203 bewirkt
diese Verschiebung ein Festziehen der Keile 201 um die Bremsstange 34. Wenn das Steuerorgan 19 in die neutrale
Stellung zurückgebracht wird, wird die Druckluft aus dem Bremszylinder 7 und dem Verriegelungszylindcr
209 herausgelassen. Die Rückholfeder 35 sucht dann die Bremsstange 34 in dem Sinn /7? zurückzuführen,
was das Anstemmen der Stange 34 an der gezahn- °>5
lcn Fläche 206 der Keile 201 bewirkt und die Verricgcung der Bremsen sicherstellt.
Zur Entriegelung wird gleichzeitig Druckluft in den Bremszylinder 7 und durch die Öffnung 16 zur Steuerung der Entriegelung geschickt. Der Druck in dem Zylinder 7 hebt das Anstemmen der Keile 201 an der Bremsstange 34 auf. Der Kolben 208 treibt die Blockierungskeile 201 in dem Sinn η an und zieht sie aus der Ausnehmung 203 heraus. Unter der elastischen Wirkung der Segmente 205 spreizen sich die Keile 201 von der Bremsstange 34 ab, welche hierdurch entriegelt wird.
Zur Entriegelung wird gleichzeitig Druckluft in den Bremszylinder 7 und durch die Öffnung 16 zur Steuerung der Entriegelung geschickt. Der Druck in dem Zylinder 7 hebt das Anstemmen der Keile 201 an der Bremsstange 34 auf. Der Kolben 208 treibt die Blockierungskeile 201 in dem Sinn η an und zieht sie aus der Ausnehmung 203 heraus. Unter der elastischen Wirkung der Segmente 205 spreizen sich die Keile 201 von der Bremsstange 34 ab, welche hierdurch entriegelt wird.
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf Fig. 14 bis
18 eine verbesserte Ausführung des Bremszylinders beschrieben.
Der Zylinder 7 besitzt einen Mantel mit einem Lufteinlaß 8. Eine zylindrische, mit dem Mantel gleichachsige
Muffe 301 trägt einen Bund 302, welcher sich gegen den Boden des Zylinders legt. Der aus dem Mantel \orspringende
Endabschnitt 303 der Muffe 301 ist mit Gewinde versehen und er nimmt eine Mutter 304 und eine
Gegenmutter 305 zur Befestigung der Muffe auf.
In dem Zylinder 7 bewegt sich ein ringförmiger Bremskolben 306, welcher auf der Muffe 301 gleitet.
Dieser Kolben ist mit einem Dichtungsbelag 37 und einer Dichtung 307 zur Abdichtung gegenüber der
Muffe 301 versehen. Der Kolben 306 trägt eine hohle. mit der Muffe 301 gleichachsige und diese umgebende
Bremsbetätigungsstange 308. Ein in der Achse des Zylinders angeordneter zylindrischer Stab 309 springt
beiderseits des Zylinders vor. Eines der mit Gewinde versehenen Enden dieses Stabes trägt eine Kausche
311 mit einem Langloch 312 und ist an der Kolbenstange 308 durch eine Mutter 313 befestigt. Das andere
ebenfalls mit Gewinde versehene Ende des Stabes 309 trägt eine einen Stift 315 tragende Kausche 314.
Die Verriegelungseinrichtung veist wie bei der Ausführung der Fig. 12 und 13 drei kegelstumpfförmige
Blockierungskeile 201 mit einer Ringnut auf. In diese Nut ist eine ringförmige Feder 316 eingelegt, deren Enden
317 und 318 sich auf einer gewissen Strecke überlappen.
Die Öffnung 324 zur Steuerung der Verriegelung ist mit einem Verzögerungssystem versehen, welches die
augenblickliche Zufuhr der Steuerdruckluft gestattet und eine Verzögerung des Auslasses dieser Luft bewirkt.
Hierfür (Fi g. 16 und 17) enthält die Wand des Veriiegelungszylinders
209 eine innere Öffnung 319 mit einem Durchmesser d\ und eine äußere Öffnung 321
mit einem Durchmesser ώ. welcher größer als c/i ist.
Die beiden Öffnungen 319 und 321 sind durch eine ringförmige Schulter 322 verbunden. In die äußere Öffnung
321 ist eine Buchse 323 mit einer konischen Gewindebohrung 324 eingeschraubt, deren Basisdurchmesser ώ
kleiner als der Durchmesser d\ der inneren Öffnung 319 ist. Die Basis der Buchse 323 besitzt eine rauhe
Oberfläche 327, welche sich in einer gewissen Entfernung von der Schulter 322 befindet, so daß ein Raum
325 zur Aufnahme eines beweglichen Verschlußgliedes
326 entsteht.
Dieses Verschlußglied 326 besitzt einen mittleren kreisförmigen Abschnitt 328 mit einem zwischen dem
Durchmesser ώ der Bohrung 324 und dem Durchmesser
d\ der inneren Öffnung 319 liegenden Durchmesser d». Drei Ansätze 329 sind um 120 Grad gegeneinander
versetzt an dem Umfang des mittleren Abschnitts 328 angeordnet, wobei der Durchmesser des Kreises, in
welchen diese Ansätze eingeschrieben sind, größer als der Durchmesser d\ der inneren Öffnung 319 und etwas
kleiner als der Durchmesser d2 der äußeren Öffnung
J2I ist. Die in der Achse der Öffnungen 319 und 321 gemessene Dicke des Verschlußgliedes 326 ist kleiner
als die des Raums 325.
Der Zylinder weist noch einen Balg 331 auf, welcher einerseits an das Ende der Kolbenstange 308 und andererseits
an die Außenwand des Verriegelungszylinders 209 angeschweißt ist. Dieser Balg verhindert, daß
Verschmutzungen, wie Staub oder Öl- oder Wasserspritzer, die Kolbenstange verunreinigen und in den
Verriegelungszylinder eindringen.
Die Aufgabe des Stabes 309 ist weiter unten unter Bezugnahme auf F i g. 20 erläutert.
Die Bremsung und die Entriegelung erfolgen in der oben beschriebenen Weise.
Zur Verriegelung der Bremsen wird Druckluft gleichzeitig der Öffnung 324 zur Verriegelungssteuerung
(Pfeil i. F i g. 15 und 16) und der Einlaßöffnung 8
des Bremszylinder (Pfeil g, Fig. !5) mittels des oben
beschriebenen Steuerorgans zugeführt. Die an der Öffnung 324 ankommende Luft drückt die Ansätze 329 des
beweglichen Verschlußgliedes 326 gegen die Schulter 322 (Fig. 17). Infolge der Wahl der Durchmesser ώ
und ώ der inneren Öffnung 319 bzw. des mittleren Abschnitts
328 des Verschlußgliedes bleiben Ringräume 332 frei, welche den augenblicklichen Eintritt der Luft t$
in die innere Öffnung 319 und das Innere de1· Verriegelungszylinders
gestatten.
Wenn das Steuerorgan in die neutrale Stellung zurückgebracht wird, wird der Druck an der Öffnung 324
aufgehoben, und die in dem Verriegelungszylinder enthaltene Luft drückt das Verschlußglied 326 gegen die
Basis der Buchse 323, wie in F i g. 16 dargestellt. Da die
Basis der Buchse eine gewisse Rauhigkeit besitzt, schließt das Verschlußglied die Öffnung 324 nicht vollkommen
dicht, und die Luft kann verhältnismäßig lang- ;;ini auf dem durch die Pfeile /angegebenen Weg entweichen.
Hierdurch entsteht eine Verzögerung des Emweichens der Steuerluft, welche größenordnungsmäßig
einige Sekunden beträgt und dem Entriegelungskolben 208 und den Keilen 201 Zeit läßt, die Blockierung der
Kolbenstange 308 trotz ihrer Trägheit vorzunehmen.
Die Erfahrung zeigt, daß das Übereinandergreifen der Enden der Feder 316 bei jedem Verriegelungsmanöver
eine Drehung der Blockierungskeile 201 um die Achse der Kolbenstange 308 bewirkt. Die Keile stützen
sich daher bei jedem Manöver an einem anderen Abschnitt dieser Stange ab, was deren Abnutzung verringert
und die Markierung durch die Zähne der Keile verhindert.
Das obige Verzögerungssystem kann, wie in F i g. 19 dargestellt, bei dem unter Bezugnahme auf F i g. 2 und
3 beschriebenen Verriegelungssystem angewandt werden, bei welchem die Glieder zur Blockierung der Kolbenstange
durch um eine Achse 43 schwenkbare, durch einen Entriegelungskolben 48 betätigte Finger 42 gehildet
werden.
Der in F i g. 19 dargestellte Zylinder enthält ebenfalls den mittleren Stab 309, die Muffe 301 und den ringförmigen
Bremskolben 306, welche oben beschrieben wurden.
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf F i g. 20 ein verbessertes Bremssystem beschrieben, welches für
Kraftfahrzeuge mittleren Gewichts verwendbar ist und den oben beschriebenen Zylinder benutzt.
Die Fahrzeuge mit einen· Gewicht unier sechzehn
Tonnen besitzen im allgemeinen ein Drucklufthauptbremssystem und ein handbetätigtes Hilfsbremssystem.
Das Hauptbremssystem enthält einen Bremszylinder 341 für die Vorderräder und einen Bremszylinder 342
für die Hinterräder. Die Zylinder 341 und 342 enthalten keine Verriegelungseinrichtung und werden durch ein
durch ein Pedal 344 betätigtes Bremsventil 343 gesteuert. Die für die Bremsung erforderliche Druckluft
wird durch einen von einem nicht dargestellten Verdichter gespeisten Behälter 345 geliefert.
Das Hilfsbremssystem weist einen Hebel 346 auf, dessen eines Ende mit einem Kabel 347 verbunden ist.
Bei der üblichen Ausrüstung derartiger Fahrzeuge ist dieses Kabel an einem Gestänge 348 befestigt, welches
den Lenker 349 zur Betätigung der Hinterradbremsen betätigt.
Zwischen dem Kabel 347 und dem Gestänge 348 ist ein Betäiigungszylinder 351 angeordnet, welcher den
gleichen Aufbau wie der oben unter Bezugnahme auf F i g. 14 und 15 oder auf F i g. 19 beschriebene Bremszylinder
hai.
Das Kabel 347 ist mit einer Kausche 352 mit einem Stift 353 versehen, welche der Kausche 314 des Stabes
309 in dem Zylinder 351 entspricht. Ferner ist das Gestänge 348 mit einer Kausche 354 mit einem Langloch
355 versehen. Der Stift 353 des Kabels 347 greift in das Langloch 312 des Stabes 309. während der Stift 315
desselben in das Langloch 355 des Gestänges 348 eingreift. Hierdurch wird die unmittelbare mechanische
Verbindung zwischen dem Hebel 346 und dem Lenker 249 zur Steuerung der Bremsen aufrechterhalten, wobei
außerdem dieser Lenker 349 durch den Kolben 306 des Zylinders 351 betätigt werden kann.
Der Betätigungszylinder 351 weist eine Verriegelungseinrichtung
der oben beschriebenen Art auf. welche durch eil Steuerorgan 19 betätigt wird, das mit
einem Hilfsbehälter 356 verbunden ist, während seine beiden Steuerausgänge 18 und 27 mit den Steueröffnungen
324 bzw. 16 zur Verriegelung bzw. Entriegelung des Zylinders 351 verbunden sind. Die beiden Ausgänge
18 und 27 sind ferner durch ein doppeltes Absperrventil 357 mit dem Eingang 8 des Zylinders 351
verbunden.
Das obige System ermöglicht folgende Manöver:
Normale Bremsung unter Benutzung des die Bremszylinder 341 und 342 betätigenden Bremsventils 343. Dank des Langlochs 355 kann sich das Gestänge 348 ohne Mitnahme des Stabes 309 des Betätigungszylinders 351 verschieben.
Benutzung der Handbremse, insbesondere zum Anhalten des stehenden Fahrzeugs. Der Lenker 349 zur Betätigung der Hinterradbremsen wird dann von dem Hebel 346 über das Kabel 347. den Stab 309 und das Gestänge 348 betätigt.
Benutzung einer Drucklufthilfsbremsung. Wie nämlich oben ausgeführt, wird bei Überführung des Steuerorgans 19 in die Entriegelungsstelluni ein allmählicher Luftdruck an den Eingang 8 de; Betätigungszylinders angelegt. Der Kolben 30( desselben nimmt den Stab 309 mit, welcher det Lenker 349 zur Steuerung der Hinterradbremser betätigt. Dank des Langlochs 312 werden das Ka bei 347 und der Hebel 346 nicht mitgenommen.
Verriegelung der Hinterradbremsen des Fahr zeugs auf einem Parkplatz. Dies erfolgt dadurcr daß das Steuerorgan 19 in die Verriegelungsstel lung gebracht wird. Wie bereits oben beschrieber bewirkt dieses Manöver den Anzug der Hinterrad bremsen durch die Verschiebung des Kolbens de Betätigungszylinders 351 und die Blockierung de Stange 308 dieses Kolbens. Die Entriegelung ei
Normale Bremsung unter Benutzung des die Bremszylinder 341 und 342 betätigenden Bremsventils 343. Dank des Langlochs 355 kann sich das Gestänge 348 ohne Mitnahme des Stabes 309 des Betätigungszylinders 351 verschieben.
Benutzung der Handbremse, insbesondere zum Anhalten des stehenden Fahrzeugs. Der Lenker 349 zur Betätigung der Hinterradbremsen wird dann von dem Hebel 346 über das Kabel 347. den Stab 309 und das Gestänge 348 betätigt.
Benutzung einer Drucklufthilfsbremsung. Wie nämlich oben ausgeführt, wird bei Überführung des Steuerorgans 19 in die Entriegelungsstelluni ein allmählicher Luftdruck an den Eingang 8 de; Betätigungszylinders angelegt. Der Kolben 30( desselben nimmt den Stab 309 mit, welcher det Lenker 349 zur Steuerung der Hinterradbremser betätigt. Dank des Langlochs 312 werden das Ka bei 347 und der Hebel 346 nicht mitgenommen.
Verriegelung der Hinterradbremsen des Fahr zeugs auf einem Parkplatz. Dies erfolgt dadurcr daß das Steuerorgan 19 in die Verriegelungsstel lung gebracht wird. Wie bereits oben beschrieber bewirkt dieses Manöver den Anzug der Hinterrad bremsen durch die Verschiebung des Kolbens de Betätigungszylinders 351 und die Blockierung de Stange 308 dieses Kolbens. Die Entriegelung ei
folgt durch Überführung des Steuerorgans 19 in die Entriegelungsstellung.
Bei dem für die Verriegelungssteuerung benutzten Verzögerungssystem'kann auch ein bewegliches Verschlußglied
326 mit kreisförmigem Profil verwendet werden, wobei dann die innere Öffnung 319 einen
Durchmesser hat, welcher kleiner als der des Verschlußgliedes ist und Umfangsnuien aufweist, welche
ΑΛ
von dem Verschlußglied nicht verschlossen werden, um
die augenblickliche Zufuhr der Luft zu dt-m Vernegeiungszylinder zu ermöglichen.
Die verschiedenen Kolben der pneumatischen Steuerglieder können durch Membrane ersetzt we-den.
Ebenso können die Vorrichtungen zur Blockierung der Bremsstange 34 durch eine beliebige andere Blockierungsvorrichtung
bekannter Bauart erseizi werden.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Druckluftbremsanlage für Kraftfahrzeuge mit einer zur Verriegelung der Betätigungsstange des
Bremszylinders dienenden mechanischen Verriegelungseinrichtung, welche mit einem an eine Entriegelungsleitung
angeschlossenen Drucklufteinlaß und einem eine stabile Verriegelungsstellung aufweisenden
und durch Druckluft-Beaufschlagung in eine Entriegeliingsstellung betätigbaren Entriegelungskolben
versehen ist, und mit einem Steuerorgan, durch welches die Entriegelungsleitung wahlweise
mit einem Druckluftbehälter oder mit der Atmosphäre verbunden werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (14) mit einem an eine Verriegelungsleitung
(17) angeschlossenen Drucklufteinlaß (15) versehen ist, daß der Entriegelungskolben (48; 208)
eine stabile Enlriegelungsstellung aufweist und nur durch Druckluft-Beaufschlagung in die Verriegelungsstellung
betätigbar ist und daß durch das Steuerorgan (19) wahlweise entweder die Verriegelungsleitung
(17) oder die Entriegelungsleitung (21) mit dem Druckluftbehälter (28) und die jweils andere
Leitung mit der Atmosphäre verbunden werden kann.
2. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung
(14) der Bremsbetätigungsstange (34; 308) schwenkbare Blockierungsfinger (42) aufweist, deren
Enden durch Federn (46) an die Bremsbetätigungsstange (34; 308) angelegt sind, und daß der
Entriegelungskolben (48; 208) einen Anschlag (65) hat, durch den die Blockierungsfinger (42) in der
Entriegelungsstellung von der Bremsbetätigungsstange abzuheben sind.
3. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (46) der Blokkierungsfinger
(42) so bemessen sind, daß die von ihnen auf die Blockierungsfinger (42) übertragene
Kraft kleiner als der Druck ist, den der Anschlag (65) des Entriegelungskolbens (48) in der Entriegelungsstellung
auf die Blockierungsfinger (42) ausübt, wenn der Luftdruck auf den Entriegelungskolben
(48) aufhört.
4. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung
(14) der Bremsbetätigungsstange (34; 308) Keile (201) aufweist, die über den Umfang der
Bremsbelätigungsstange verteilt und durch den Entriegelungskolben (208) parallel zu der Bremsbetätigungsstange
zu verschieben sind.
5. Druckluftbremsanlage nach Anspruch I, 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungskolben (48) in einem mit der Bremsbetätigungsstange
(34) koaxialen Zylinder (47) angeordnet ist, welcher einen Ring (51) aus selbstschmierendem Kunststoff
aufweist, der in einer Nut in einer Bohrung (49) des Zylinders (47) untergebracht ist und an der
Bremsbetätigungsstange (34) anliegt.
6. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch eine ringförmige Feder (316), die die Keile (201) von der Bremsbetätigungsstange
wegdrückt.
7. Druckluftbremsanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (19)
zwei gleichartige Ventile (81a; 816j mit je einem
Ventilteller für die Druckluftzufuhr hat. um den Druckluftbehälter (28) mit der Vernegelungsleitung
(17) bzw. der Entriegelungsleitung (21) zu verbinden, wobei jeweils ein an diese Leitungen angeschlossener
Auslaßkanal (98) und ein Stößel (89) vorhanden sind, welcher in seiner Arbeitssteiking
das Ventil (81a; SIb) öffnet und den Auslaßkanal
(98) in seiner Ruhestellung mit der Atmosphäre verbindet und wobei die beiden Stößel (89) durch den
gleichen Betätigungshebel (97) wahlweise zu betätigen sind.
8. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Ventile
(81a; elides Steuerorgans (19) einen Betätigungskolben (85) aufweist, der zwischen dem Stößel (89)
und dem Ventilteller angeordnet ist, wobei eine Seite dieses Betätigungskolbens (85) durch elastische
Mittel (Feder 92) mit dem Stößel (89) verbunden ist und außerdem Mittel vorhanden sind, die die andere
Seite des Betätigungskolbens (85) dem in der Verriegelungsleitung (17) bzw. Entriegelungsleitung
(21) herrschenden Druck derart aussetzen, daß das Ventil (81a; 81 b) eine allmähliche Öffnung erfährt.
9. Druckluftbremsanlage nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (19)
einen regelbaren Anschlag (101) zur Begrenzung des Hubes des Stößels (89) aufweist, der die Druckluftzufuhr
zu der Verriegelungsleitung (17) bestimmt, um in dieser Leitung einen Druck zu erhalten,
der niedriger als der in die Entriegelungsleitung (21) einsteuerbare Druck ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR152256 | 1968-05-17 | ||
| FR152256 | 1968-05-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925004A1 DE1925004A1 (de) | 1969-11-27 |
| DE1925004B2 true DE1925004B2 (de) | 1976-05-13 |
| DE1925004C3 DE1925004C3 (de) | 1977-01-13 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3597016A (en) | 1971-08-03 |
| ES367329A1 (es) | 1971-04-01 |
| NL6907606A (de) | 1969-11-19 |
| DE1925004A1 (de) | 1969-11-27 |
| BE733168A (de) | 1969-11-03 |
| CH503603A (fr) | 1971-02-28 |
| GB1224122A (en) | 1971-03-03 |
| FR1590595A (de) | 1970-04-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |