DE1925004A1 - Vorrichtung zur Verriegelung der Druckluftbremsen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur Verriegelung der Druckluftbremsen von Kraftfahrzeugen

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DE1925004A1
DE1925004A1 DE19691925004 DE1925004A DE1925004A1 DE 1925004 A1 DE1925004 A1 DE 1925004A1 DE 19691925004 DE19691925004 DE 19691925004 DE 1925004 A DE1925004 A DE 1925004A DE 1925004 A1 DE1925004 A1 DE 1925004A1
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  • Regulating Braking Force (AREA)
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Description

Dipl.«Ing. Egon Prinz
Dr. Gertrud Heuser Dip!.-Ing. Ocitiated Leiser
Palentanwälte 8000 München-Pa,l„g 16·
Ernsbergorstratse 19
Je-in IAChOT, 179 Avenue de la Division Leclerc, KNQmHvC (VAL D'ÜI3E)/Pr-TKkreich, und
Fernand FERAlES, 67, rue A.G. ?elin,
AR·.?Ε::TEUII (VAl D1 OI3E)/Frankreicb
Cas C B>
Vorrichtung zur Verriegelung der Druckluftbremsen von Kraftfahrzeugen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verriegelung der Druckluftbremsen von abgestellten Kraftfahrzeugen. Diese Vorrichtung kann auch während der normalen Fahrt des Fahrzeugs zur Betätigung der Notbremsung benutzt werden.
Es sind bereits Vorrichtungen zur Verriegelung von Druckluftbremsen mit Mitteln zur Blockierung des Betätigungsstabes des BremsZylinders bekannt, welche z.B. durch Rollen gebildet werden, welche zwischen diesem Stab und einer Klemmbahn angeordnet sind und durch eine Feder in ihre Klemmstellung gebracht werden. Während der normalen Fahrt werden diese Rollen durch einen unter der Einwirkung der Druckluft stehenden Kolben von dem Stab des Bremszylinders entfernt gehalten. Die Verriegelung erfolgt durch Aufhebung des luftdrucks. Derartige Vorrichtungen ergeben eine wirksame Verriegelung, sie besitzen jedoch den schweren Nachteil, eine stan-
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dige Aufrechterhaltung des Luftdrucks während der normalen Fahrt zu erfordern. Venn. z.B. infolge eines Lecks dieser Druck ausfällt, während das Fahrzeug fährt, erfolgt eine plötzliche Blokkierung beim ersten Bremsversuch, was schwere Unfälle hervorrufen kann.
Es 3ind ferner sogenannte Sicherheitsbremsvorrichtungen bekannt, welche einen Bremszylinder aufweisen, in welchem ein Kolben durch eine Feder in die Stellung des Anzugs der Bremsen gebracht wird. Wahrend der normalen Fahrt wirkt der Wirkung der Feder die auf eine Seite des Kolbens wirkende Druckluft entgegen, wobei die Bremsung durch Aufhebung des Luftdrucks erfolgt. Diese Vorrichtungen besitzen den Nachteil, dass bei einem plötzlichen Ausfall des Drucks ein sofortiger Anzug der Bremsen erfolgt, während bei einem geringen Leck in den Luftleitungen die Bremsen teilweise angezogen werden, was eine Erwärmung der Reibungsbeläge erzeugt und die Bremsen vollständig unwirksam machen kann.
Die Erfindung bezweckt insbesondere, den
obigen Nachteilen abzuhelfen und eine tatsächliche Verriegelung der Bremsen zu ermöglichen, welche nur von dem Fahrer des Fahrzeugs hergestellt werden kann.
Die erfindun^sgemässe Vorrichtung zur Verriegelung von Druckluftbremsen von Kraftfahrzeugen mit pneumatisch betätigten Verriegelungsgliedern für die Betätigungsstange des BremsZylinders ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei gleiche Strömungskreise zur Verteilung von Luft auf die Verriegelungaglieder sowie Mittel aufweist, welche Druckluft wahlweise dem einen oder dem anderen dieser Strömungskreise zuführen, um die Verriegelung bzw. Entriegelung der Bremsen zu bewirken.
Bei dieser Ausbildung erfolgt sowohl die
Verriegelung als auch die Entriegelung durch Zufuhr von Druckluft, was jede unzeitige Verriegelung infolge eines Lecks verhindert.
Gemäss einer bevorzugten Ausführung der
Erfindung weist jeder der beiden Luftverteilungskreise eine Abzweigung auf, welche gestattet, dem Bremszylinder Druckluft gleichzeitig mit den Verriegelungsgliedern zuzuführen, was
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inrs besondere gestattet, die Vorrichtung während der normalen Fahrt des Fahrzeugs als Notbremse zu benutzen·
Gemasa einem v/eiteren Kennzeichen der Erfindung weisen die Verriegelungsglieder ein Verzögerungssystem auf, welches ao ausgebildet ist, dass es die sofortige Zufuhr der Steuorluft ermöglicht aber einen verzögerten Auslass diener Luft bewirkt, so dass die Verriegelungsglieder trotz ihrer Trägheit genügend Zeit, haben, ihre Arbeit vollständig auszuführen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist die Verriegelungsvorrichtung auf ein Fahrzeug angewandt, welches einen Anhänger oder einen Aufsattelanhänger sclileppt, welch letzterer mit einem Notventil ausgerüstet ist, welches die Bremsen des Schleppers bei einem Bruch der Kupplung betätigt. In diesem Fall besitzt die Vorrichtung an dem Schlepper ein Auslassventil, welches in der Verriegelungsstellung den Eingang des Notventils mit der Aussenluft in Verbindung setzt, um dieses zum Ansprechen zu bringen. Ferner verbindet ein an dem Anhänger angebrachtes Umschaltventil den Ausgang de« Hotventils mit den Verriegelungsgliedern des Bremszylinders des Anhängers.
Die Anwendung d■-.-;' Verriegelung auf den Anhänger erfolgt so durch einfache billige Mittel.
!Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist ein pneumatisches Schema einer
erfindunrsgemässen Brems- und Verriegelungsvorrichtung mit einem Bremszylinder mit einem einfachen Kolben.
Fig. 2 ist ein Axialschnitt des in der Verriegelungsstellung dargestellten entsprechenden Bremszylinders.
Fig. 3 ist die entsprechende Ansicht des Zylinders in der Entriegelungsstellung.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt des in der
Vorrichtung der Fig. 1 benutzten handbetätigten Steuerkastens längs der Linie IV-IV der Fig. 5.
Fig. 5 ist der entsprechende Querschnitt längs der Linie V-V der Fig. 4·
Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht
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des Steuerkastens.
Pig. 7 ist ein pneumatisches Schema einer
Brems- und Verriegelungsvorrichtung mit einem Bremszylinder mit einem doppelten oder teleskopischen Kolben.
Pig. 8 ist ein Axialschnitt des in der in
Fig. 7 dargestellten Vorrichtung benutzten BremsZylinders mit Doppelkolben längs der Linie VIII-VIII der Fig. 9·
Fig. 9 ist eine Seitenansicht der Bremszylinder der Fig. 2, 3 und 8.
Fig. 10 ist ein pneumatisches Schema einer
auf einen Schlepper und einen Anhänger angewandten Brems- und Entriegelungsvorrichtung.
Fig. 11 ist ein Querschnitt des Steuerkastens längs der Linie XI-XI der Fig· 5> welcher eine Dieb- * Stahlssicherung zeigt.
Fig. 12 ist ein Axialschnitt einer anderen Ausführung der Glieder zur Blockierung der Bremsstange im Schnitt längs der Linie XII-XII der Fig. 13.
Fig. 13 ist ein entsprechender Diametralschnitt längs der Linie XIII-XIII der Fig. 12.
Fig. 14 ist ein Axialschnitt eines Zylinders mit Verriegelungsgliedern und Gliedern zur Anpassung an die Hilfsbremse eines Fahrzeugs mittleren Gewichts, wobei der Zylinder entriegelt ist.
Fig. 15 ist die entsprechende Ansicht in der Verriegelungsstellung.
Fig. 16 ist eine längs der Linie XVI-XVI der Fig. 17 geschnittene Teilansicht in grösserem Maßstab, welche eine Einzelheit der Fig. 14 darstellt, und das Verzögerungssystem der Verriegelungsglieder zeigt·
Fig. 17 ist ein Schnitt lange der linie XVII-XVII der Pig. 16.
Pig. 18 ist eine Draufsieht der Rückholfeder der Verriegelungsglieder der Fig. 14.
Pig. 19 zeigt in einer der Pig. 14 entsprechenden Darstellung einen Axialschnitt einer zweiten Ausführungsform des Zylinders.
Pig. 20 ist ein Schema eines verbesserten
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Bremssysterns für Kraftfahrzeuge mittleren Gewichts.
In Fig. 1 ist ein Kreis zur Bremsung und
zur Verriegelung der Bremsen für ein Fahrzeug ohne Anhänger dargestellt, welches mit Bremszylindern mit. Einfachkolben ausgerüstet ist.
In dieser Figur und deu entsprechenden Figuren sind mit dünnen Strichen die der normalen Bremsung entsprechenden Kreise, mit dicken Strichen die der Verriegelung entsprechenden Kreise und dick gestrichelt die Kreise zur Entriegelung dargestellt.
Der die Vorderradbremsen betätigende Bremszylinder 1 wird durch einen Kreis 2 gespeist, welcher mit einem üblichen Steuerhahn 3 verbunden ist. welcher von dem Bremspedal
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4 betätigt und durch/Hauptdruckluftbehälter 5 gespeist wird.
Dieser Behälter 5 wird seinerseits durch die mit einem nicht dargestellten Luftverdichter verbundene Lsitunr 6 gespeist.
Der die Hinterradbremsen betätigende Bremszylinder 7 wird für die Normalbrem^ung durch einen Kreis gespeist, welcher eine den Ausgang des Steuerhahns 3 mit einem Eingang 23 eines Zweiwegeventils 12 verbindende Leitung 13 und eine Leitung 11 aufweist, \^relche den Ausgang des Ventils 12 mit einem Eingang 25 eines zweiten Zweiwegeventils 9 verbindet, dessen Ausgang mit einer öffnung 8 zur Luftzufuhr zu den Bremszylinder 7 verbunden ist.
Der Zylinder 7 besitzt ferner weiter unten
beschriebene pneumatisch betätigte Verriege. angsglieder 14. Zugsteuerung dieser Glieder 14 sieht die Erfindung zwei gleiche Druckluftverteilungskreise vor. Der erste für aie Steuerung der Verriegelung benutzte Kreis enthält eine Leitung 17, welche auf einer Seite mit einer Einlassöffnung 15 der Verriegelungsglieder 14 und auf der anderen Seite mit einer Auslassöffnung 18 eines handbetätigten Steuerkastens 19 verbunden ist. Der- zweite Luftverteilungskreis dient zur Steuerung der Entriegelung und weist eine Leitung 21 auf, welche eine zweite Einlassöffnung 16 der Verriegelungsglieder 14 mit dem Ausgang des Zweiwegeventils 12 verbindet, sowie eine Leitung 26, welche einen zweiten Eingang 24 des Ventils 12 mit einer zweiten Auslassöffnung 27 des Steuerkastens 19 verbindet. Ein mit der an den
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angeschlossenen Le it um; 6 verbundener Hilfsdruckluf tb-ii:"l t-r 2iJ speist über eine Leitung 29 eine .cünlas β öffnung 31 des Steuerkastens 19»
Jeder dieser beiden Verteilungskreise besitzt
eine zu der Einlassöffnung 8 ά-33 Bremszylinder^, geiienae Abzweigung· Diese Abzweigungen werden bei dem Verriegelungekreis durch eine die Leitung 17 mit einem zweiten Eingang 22 den Ventils S verbinder le Leitung 32 und bei dem ülntriegelungskrf is lurch die aucn einen Teil des normalen Bremskrwises bildende Le i tung 11 ge bild e t,.
\Jenn das Fahrzeug abgestellt ist, erfolgt
aie Verriegelung der Bremsen dadurcn, dass der Kasten 19 in die Verriegeluno;=stellung gebraunt wird. Biases Manöver bewirkt die Zufuhr von Druckluft aus dem Hilfsbehälter 28 zu der öffnung 15 der Glieder I4 zur Verriegelung des Breniszylinders 7 über der:. Verteilungskreis 17. Glfeicijseitig wird Druckluft durch die Abzweigung 32 der Einlassöffnung 8 des Bremszylinders 7 zugeführt. Hierdurch v/erden die Bremsen angezogen und verriegelt.
Zur Entriegelung bringt man den Steuerkasten
19 in die intriegelungsstellunri, wodurch Druckluft einerseits derjöf fnün;; 16 d-r Verriegelungsglieder 14 üb?-r die Leitungen 21 und 26 UiJ andererseits der Einlassöffnung 6 des Bremszylinders 7 über die Abzweigung 11 zugeführt wird, wodurch die Aufhebung der Festklemmung der Bremsbecätigungsstange erleichtert wird, wie dies weiter unten erläutert, ist.
Die Steuerung der Entriegelung sowie auch
der Verriegelung erfolgt durch ausdrückliche Zufuhr von Druckluft, was jede Gefahr einer unzeitigen Verriegelung der Brem-3en au."schliesst.
Bei der normalen Fahrt erfolgt die Bremsung in der üblichen Weise durch Betätigung des Bremspedals 4t welches den Hahn 3 betätigt und Druckluft aus dem Hauptbehälter 5 den Zylindern 1 und 7 durch die Kreise 2 bzw. 11 und 13 zuführt.
Die Einschaltung des Zweiwegeventils 12
gestattet, einerseits die Entriegelung bei der Abfahrt von dem Parkplatz durch das Pedal 4 und den Steuerhahn 3 zu steuern ,
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und andererseits den handbetäi·igten Steuerkasten 19 und den Hilfsbehälter 28 für die Hi]fsbremsung während der normalen Fahrt zu benutzen.
Nachstehend sind unter Bezugnahme auf Fig.
2, 3 und 9 die an dem Bremszylinder 7 angebrachten Verriegelungfiglieder 14 beschrieben.
In dem Bremszylinder 7 ist ein Kolben 33
angeordnet, v/elcher eine Stange 34 zur Betätigung der Bremsen trägt und unter der Wirkung einer Rückholfeder 35 steht. Die Abdichtung zwischen dem Kolben 33 un(* der Innenwand des Zylinders 7 wird einerseits durch einen Schmierfilz 36 und andererseits durch einen i_: liner am Umfang der Vorderseite des Kolbens 33 ausgebildeten Ringnut 38 angeordneten Belag 37 hergestellt. Die zylindrische Innenwand der Nut 36 besitzt eine Kreisnut 39» in welche sich ein von dem Belag 37 getragener ringförmiger Wulst 41 legt, wodurch der Belag einfacher und wirksamer als bei den üblj chen stirnseitigen Bünden gehauen wird.
Die Verriegelungsglieder 14 weisen zwei
Blockierungsfinger 42 auf, welche um eine zu der Achse des Zylinders 7 senkrechte Achse 43 schwenkbar und in Bezug auf die Bremsbetätigungsstange 34 symmetrisch angeordnet sind. Das Ende 44 der Finger 42 (Fig. 9) hat ein sich der Aussenv/and der Stange 34 anpassendes zylindrisches Profil. Jeder Finger 42 trägt einen zu der Schwenkachse 43 parallelen, in der Nähe des Endes
44 der Finger 42 angeordneten Ausgleichshebel 45. Die einander gegenüberliegenden Enden der Ausgleichshebel 45 sind durch Schraubenfedern 46 verbunden, welche die Enden der Finger 42 gegen die Bremsstange 34 zu drücken suchen. Die Länge der Finger 42 ist so bemessen, dass bei Anlage der Finger an der Stange 34 (Fig« 2) diese einen spitzen Winkel mit dem dem Kolben zugewandten Abschnitt der Achse der Stange 34 bilden, so dass jede Rückgangsneigung der Stange 34 ein Anstemmen der Finger 42 bewirkt»
Die Blockierungsfinger 42 werden durch
ein Gehäuse 71 geschützt, welches eine Stopfbuchse 72 trägt, welche das Eindringen von Verunreinigungen und insbesondere Wasser verhindern soll. Bei der dargestellten Ausführung wird
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die Stopfbuchse einfach durch einen Filz gebildet, es ist jedoch auch möglich, statt dessen oder ausserdem einen die Bremszange 34 umgebenden Schutzbalgen vorzusehen.
Die Mittel zur pneumatischen Betätigung
de j- Blockierungsfinger 42 umfassen einen Zylinder 47» in welchem ein Verriegelungskolben 48 verschieblich ist. Der Zylinder 47 wird, durch ein Ringkörpervolumen gebildet, welches zu. den Bremszylinder 7 gleichachsig ist und durch zwei seitliche λ;/].inderflächen 57, 58, eine der. Boden des Brems Zylinders 7 bildende ringförmige- V.'and 59 und einen entfernbaren ringförmircn Boden 61 begreni:1- v:ird. Di-i- seitliche Innenfläche 58 grenzt eine Bohrung 49 ab, dur^ii welche die Bremsstange 34 tritt. Ein Führungsring 51 aus einoin selbsttschmierenden Kunststoff ist in eiiifc!1 in der Viand der Bohrung 49 ausgebildeten Hut angeordnet und bp-wirkl; die Führung der Bremsstange 34 in dem Zylinder 47. Tii der sol !,liehen Au^senflache 57 sind Lufteinlassöffnungen 15 und 16 fi'.j. die Steuerung der Verriegelung bzw. Entriegelung purf'-M]', -i , welche in von dem Kolben 4& abgegrenzte Kammern 52a. bzw. 52b münden.
j)er Verriegelun^skolben 48 trägt eine mittlere ucnale 55, deren zylindrische Wand 56 auf die innere Sei- + enfläehf: 58 dee Zylin'-ers 47 passt und die Führung des Kolbens 4l· bewirkt. i)i·- Schale 55 sprin, t au β dein Zylinder 47 durch e'jiea zwischen dom Boden 61 und der seitlichen Innenwand 58 des Zylindern 47 gebildeten Ringraum 62 vor. Der Boden 63 der Schale 55 enthält ein Loch 64 für -en DurchtriLt der Bremcstange 54 und ir piti;t einen -ibgerundeten Rand 65, dessen Profil so nuKgebi.: det ist, date ei: ^l nan. Anschlag bill ^ et, v/elcher sich, in der i'Jn'.riegelung: stellung (Fig. 3) gegen die Blockierungsfinger 42 legt· Dichtungsringe 06 bis 69 bewirken die Abdichtung zvischen dem Zylinder 47, dem Kolben 48 und dem Zylinderboden 61 .
Wenn der Steuerkasten 19 in die Verriegelungsstellung gebracht wird, wird die Druckluft der Einlassöffnung 8 des Bremszylinders 7 zugeführt (Fig. 2), wodurch der Kolben 33 und die Bremsstange 34 in dem Sinn f_ verschoben und die Bremsen angezogen werden. Ferner wird die Druckluft ■ iurch die öffnung 15 der Kammer 52a des Zylinders 47 zugeführt,
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was die Verschiebung des Verriegelungskolbens 48 in dem Sinn g bewirkt und den Anschlag 65 von den Blockierungsfingern 42 entfernt. Diese logen sich dann unter der Wirkung der Rückholfedern 46 gegen die Bremsstange 34· Der Steuerkasten 19 wird dann in die neutrale Stellung gebracht,was, wie weiter unten erläutert, den Austritt der in den Zylindern 7 und 47 enthaltenen Luft bewirkt. Die Rückholfeder 35 des Bremskolbens 33 sucht dann die Brem:jstange 34 in dem Sinn £ zu verschieben, wodurch sich die Pinger 42 an der Stange 34 anstemmen und die Verriegelung derselben bewirken· Die Verriegelungskraft wird so durch die Rückholfeder 35 des Bremskolbens ausgeübt, während die Federn 46 der Pinger 42 nur die Aufgabe haben, diese mit der Bremsstange 34 in Berührung zu bringen.
Zur Entriegelung der Bremsen bringt man den
Steuerkasten 19 in die Entriegelungsstellung, wodurch Druckluft gleichzeitig dem Bremszylinder 7 aurch. die Öffnung 8 und der Kammer 52t> des Zylinders 47 (Pig· 3) durch "die Öffnung 16 zugeführt wird. Der auf den Bremskolben 33 ausgeübte Luftdruck bewirkt eine sehr geringe Verschiebung der Bremsstange 34 in dem Sinn f_ , wodurch das Anstemmen der Pinger 42 an der Stange 34 aufgehoben wird. Gleichzeitig verschiebt sich der Verriegelungskolben 48 ebenfalls in dem Sinn f_ und hebt durch seine Anschläge 65 die Pinger 42 von der Stange 34 ab. \'!enn der Steuerkasten 19 in die neutrale Stellung gebracht wird, wird die -^uft aus den Zylindern 7 und 47 herausgelassen. Die Rückholfedern 46 der Pinger 42 sind gemäss einem wesentlichen Kennzeichen der Erfindung so bemessen, dass die von ihnen auf die Pinger 42 ausgeübte Rückholkraft nicht ausreicht, um die insbesondere von den Dichtungen 54, 62 und 69 herrührenden Reibungen zu überwinden. Wenn daher die Luft aus dem Zylinder 47 herausgelassen wird, werden die Pinger 42 von der Bremsstange 34 entfernt gehalten, und diese wird dann in dem Sinn £ durch die Feder 35 zurückgezogen, wodurch die Bremsen gelöst werden.
Während der normalen Fahrt bleiben die
Pinger 42 von der Bremsstange 34 entfernt, so dass diese in dem Sinn £ oder £ durch die Betätigung des Steuerhahns 3 und die Wirkung der Feder 35 verschoben werden kann.
In Pig· 4 bis 6 und 11 ist eine Ausführungs-
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form des Steuerkastens 19 dargestellt. Dieser enthält im wesentlichen zwei gleich ausgebildete Ventile zur Steuerung eier Verriegelung bzw. der Entriegelung der Bremsen. Jedes Ventil be~ sit.-;,t einen Ventilteller 81a bzw. 81Jb zur Druckluftzufuhr, welcher eine Kammer 82, in welche die mit dem Hilfsbehälter 28 verbundene Einlassöffnung 31 mündet, von einer anderen Kammer 83 trennt, in welche die öffnung 18 zur Verriegelungssteuerung bzw. die öffnung 27 zur Entriegelungssteuerung münden. In Fig. 4 und 5 ist der Kasten 19 in der Verriegelungsstellung dargestellt, so dass das Ventil 81a offen und das Ventil 81b geschlossen ist. Die Ventile 81a und 81t) werden durch Rückholfedern 84 in ihre ScLlieseungusteilung gebracht.
Für die Steuerung der Ventile 81a, 81Jb ist
ein Kolben 85 vorgesehen, dessen Bine Seite eine bewegliche " Wand der Kammer 83 bildet. Der Kolben 85 trägt auf einer Seite eine Stange 86 zur Betätigung des Ventils und auf der anderen Seite eine Führungsstange 87. Die Stangen 86 und 87 weisen einen Kanal 88 auf, welcher auch durch den Kolben 85 tritt. Ein in einem Zylinder 1OC angeordneter Stössel 89 enthält eine axiale Blindbohrung 61, La welcher das Ende der Führungsstange 87 gleitet. Eine Feder 92 ist zwischen dem Kolben 85 und dem Stössel 89 angebracht, und eine Rückholfeder 93 sucht den Kolben 85 von dem Ventil 81a oder 81_b zu entfernen· Ein von dem Kolben 85 getragener Dichtungsring 94 bev/irkt den dichten Verschluss der Kammer 83.
Der Stössel 89 trägt einen sphärischen Endanschlag 95» gegen welchen sich eine fest mit einem Betätigungshebel 97 verbundene Rolle 96 legt (Fig. 6 und 11). Der Hebel ist um eine Achse 112 schwenkbar und kann drei verschiedene Stellungen einnehmen. In der Verriegelungsstellung und in der Entriegelungsstellung legt sich die Rolle 96 gegen den Anschlag 95 eines der beiden Stössel 89. In einer neutralen Zwischenstellung Ü3gt die Rolle 96 zwischen den beiden Anschlägen 95» welche dann frei sind.
Der Stössel 89 enthält ferner einen zu dem
Kanal 88 senkrechten und mit diesem in Verbindung stehenden Kanal 98. Wenn der Stössel 89 von der Rolle 96 betätigt wird, werden die Austrittsöffnungen des Kanals 98 von der Wand des
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Zylinders 100 verschlossen, während sie in eine mit dem Aussenraum verbundene Kammer 99 münden, wenn der Stössel 89 nicht mit der Rolle 9b in Berührung steht. Ein regelbarer Anschlag 101 gestatte1; die Einstellung des Hubes des Betätigungshebels 97 und somit die des die Verriegelung steuernden Stössels 89·
Der Steuerkasten 19 weist ausserdem ein
Leuentsignal mit einer durch eine durchsichtige Kappe 103 geschützten Signallampe 102 auf. Die Lampe 102 ist durch Drähte 104 mit der nicht dargestellten Fahrzeugbatterie verbunden. In einen der Drähte 104 ist ein automatischer Schalter eingeschaltet, welcher einen in ein Isolierstück 106 eingesetzten und mit einem Draht 104 verbundenen festen Kontakt 105 und einen fent mit einem Kolben 108 verbundenen beweglichen Kontakt 107 aufweist. Dir Kolben 108 gleitet in einem Kanal 109 zwischen den Austrittsöffnungen 18 und 27 für die Verriegelungasteuerun?: dkw. die EntriegelungGöt.euerung, wobei der bewegliche Kontakt 107 der öffnun-: 18 der Verriegelungssteuerung abgewandt j pt. T/er >■ > we^liche Kontakt 107 trägt einen elastischen Kontakt 111, welcher durch einen schraubenförmigen Draht gebildet wird, de:·,.'--.*! Ende in der Ruhestellung etwas gegenüber dem Ende des Kontakts 107 vorspringt.
Der Steuerkan.en 19 ist mit einer an seinem
Gehäuse befestigten an sich bekannten Diebstahlssicherung 181 versehen, weJche einen durch einen Schlüssel 183 betätigten Anschlagstift 182 enthält. In der in Fig. 5 und 11 dargestellten Di^bstahlssichorungsstellung stützt sich der Stift 182 an der Rolle 96 des Betätigungshebels 97 ab. Die Diebstahlsicherung 181 ist auf der Seite der Vorrichtung zur Steuerung der Entriegelung der Bremsen eingebaut, so dass, wenn sie in die Diebstahlssicherungsstellung gebracht wird, der Stift 182 die überführung des Hobels 97 in die Stellung zur Entriegelung der Bremsen verhindert, "^enn dagegen die Sicherung 181 in die Betriebest eliung gebracht wird, tritt der Stift 182 in das Innere des Körpers dieser Vorrichtung zurück (Stellung 182a., Fig. 5 und 11) und gibt den Hebel 97 frei.
Der Steuerkasten 19 arbeitet folgendermas-3 en:
Wenn der Betätigungshebel 97 in die Verriegelungsoder Entriegelungsstellung gebracht wird, kommt die
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RoI].η 96 mit dem sphärischen Anschlag 95 des entsprechenden Stössels b3 in Berührung und verschiebt diesen in dem Sinn h (Fig. 5)· Der Stösael 89 drückt die Feder 92 zusammen, welche ihrerseits den Kolben 85 in dem Sinn h verschiebt und die öffnung des Ventils 81a bewirkt.
Die Druckluft kann dann aus der Kammer 82
in die Kammer 83 strömen, wie dies durch die Punktierung in einer Hälfte der Fig. 5 angedeutet ist, und von da je nachdem in den betreffenden Verteilun^skreis durch die öffnungen 18 oder 27 relangen. Ferner tritt die Wirkung des Drucks in der Kammer 83 auf die Fläche des Kolbens 85 zu der Rückholwirkung der Federn 84 und 93 hinzu und sucht den Kolben 85 in das Innere des Lochs 91 des Stössels 89 surückzudrücken und somit das Ventil 81 wieder zu schliesseno Hierdurch entsteht eine Gegenkopplungs-) wirkung, welche einerseits den Druck in den Verteilungskreisen begrenzt und andererseits eine allmähliche öffnung des Ventils 81 bewirkt. Diese letztere Wirkung ist besonders wichtig, wenn der Steuerkasten 19 und eier Hilfsbehälter 28 für die Hilfsbremsung benutzt v/erden sollen, da hierdurch eine allmähliche Bremsung sichergestellt wird.
Durch Einstellung des Anschlags 101 wird
der Hub der Rolle 96 und somit der des die Verriegelung der Bremsen steuernden Stössels 89 begrenzt. Infolge der oben erläuterten Gegenkopplungswirkung erhält man so einen Druck zur Steuerung der Verriegelung, welcher kleiner als der Druck zur Steuerung der Entriegelung ist· In einem typischen Fall beträgt der Druck zur Steuerung dar Entriegelung grossenordnungsmassig " 7 Bar, während der Druck zur Steuerung der Verriegelung nur 5 Bar beträgt.
Dank der zylindrischen Form der Rolle 96
und der sphärischen Form der Anschläge 95 wird der Hebel 97 durch die Wirkung der Federn 84, 92 und 93 automatisch in die neutrale Stellung zurückgeführt, sobald ihn die Bedienungsperson loslässt.
Der Stb'ssel 89 und der Kolben 85 gehen dann in dem Sinn ί zurück, und das Ende der Stange 86 wird von dem Ventil 81 entfernt gehalten, wodurch die Kammer 83 mit dem Kanal 88 in Verbindung gesetzt wird. Die öffnungen des Kanäle 98 werden andererseits mit der Kammer 99 in Verbindung gesetzt,
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welche ihrerseits mit dem Aussenraum in Verbindung steht. Die vorher in den Verriegelungszylinder 47 geschickte Luft kann so durch den entsprechenden Verteilungokreis und aie öffnung 18 oder 27 auf dem Weg k austreten.
Wenn sich der Hebel 97 in der Verriegelung.j-
stellung befindet, drückt der an der Öffnung 18 (Figo 4} herrschende Luftdruck den Kolben 108 der Signalvorrichtung zurück. Der bewegliche Kontakt IO7 kommt mit dem festen Kontakt 10.5 in Berührung, so dass die Lampe 102 aufleuchtet.
Wenn der Hebel 97 in die neutrale Stellung
zurückgebracht wird, verschv/indet der Druck an der öffnung 18, wie oben erläutert, der Kolben 108 bleibt aber in seiner Stellung, da auf ihn keine Rückholkraft wirkt, und die Lampe 102 bleibt erleuchtete Wenn der Kolben 108 durch Stösse oder Schwingungen etwas verschoben wird, hält der elastische Draht 111 den Kontakt aufrecht.
Wenn der Hebel 97 in die Entriegelungsstellung gebracht wird, bildet sich ein Luftdruck an der öffnung 27 aus, was den Rückgang des Kolbens 108 und die Unterbrechung des Kontakts bewirkt. Die Signallampe 102 bleibt daher erleuchtet, solange die Bremsen verriegelt sind.
Die Erfindung ist auch auf den Pail anwendbar, dass der Bremszylinder einen Doppelkolben oder einen teleskopischen Kolben enthält. 'In Pig. 8 ist der Pail eines Zylinders mit Doppelkolben dargestellte Der Bremszylinder 121 enthält in an sich bekannter Weise einen unmittelbar mit der Bremsstange 34 verbundenen Hauptkolben 122 und einen in Bezug auf die Bremsstange 34 bewegungsaufwärts von dem Kolben 123 angeordneten Hilfskolben 123. Die Kolben 122 und 123 grenzen in dem Zylinder 121 eine Zwischenkammer 124 ab, welche mit der Einlassöffnung 8 für die Steuerung der normalen Bremsung durch eine dicht durch den Hilfskolben 123 tretende Leitung 125 verbunden ist. Die durch den Hilfskolben 123 und den Boden 127 des Zylinders 121 definierte Kammer 126 ist mit einer Lufteinlas soffnung 128 verbunden»
Der Zylinder 121 enthält ferner die gleichen Verriegelungsglieder 14, wie oben beschrieben. Die Erfindung sieht dann vor, die Einlassöffnung 16 durch einen Stöpsel 129 zu verschliessen, und die Kammer 52t> mit der Einlassöffnung
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BAO ORJGlNAU
ö des Bremszylinders durch eine Leitung 131 su verbinden.
Fig. 7 zeigt das miu dem Zylinder 121
mit Doppeikolben benutzte pneumatische Schema. In dieser Fifclur tragen die gleichen Teile wie in Fi^. 1 die -"!eichen Bezugszeichen. Der durch dar; Bremspedal 4 betätigte Steuerhahn weist einen doppelten Körper aui". Ein durch einen ersten Hauptbehälter 133 gespeister Körper 132 steuert den Bremszylinder 1 der Vorderräder des Fahrzeug. Bin zweiter durch einen anderen Behälter 135 gespeister Körper 134 steuert den Zylinder 121 mit Doppelkolben für die Bremsung der Hinterräder.
Der normale Bremskreis enthält wie oben
die Leitungen 11 und 13 und das Zweiwegeventil 12. Die Leitung 11 führt zu der öffnung 8 des Zylinders 121, welche die Bewegung des Hauptkolbens 122 steuert»
Der Luftverteilungskreis für die Steuerung
der Entriegelung enthält wie vorher die Leitungen 11 und 26 und das Zy/eiwegeventil 12, die Leitung 21 der Fig. 1 ist jedoch durch die von dem Körper des Zylinders 121 getragene Leitung 131 ersetzt.
Der Verteilungskreis zur Steuerung der
Verriegelung enthält noch die zu der öffnung 15 des Verriegelung sy linde rs führende Leitung 17 und die Abzweigung 32. Diese letztere führt jedoch zu der die Bewegung des Hilfskolbens 123 steuernden öffnung 128.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die gleiche wie ocen.
P Hier wird das Zweiwegeventil 9 eingespart,
und die Leitung 21, welche bei der Ausführung der Fig. 1 biegsame und somit empfindliche Anschlüsse besitzen musste, ist durch die ständig an dem Körper des Zylinders 121 befestigte Leitung 131 ersetzt.
Nächstehund ist unter Bezugnahme auf Pig.
10 die erfindunrsremasse Ausführung für aen Pail eines einen Anhänger oder Auf sattelanhänger schleppenden Fahrzeugs beschrieben. Die in Fig. 1 und 7 gleichen Teile sind wiederum mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Ausrüstung 145 des Schleppers enthält
die gleichen Teile wie in Pig. 7» zu welchen die an sich bekannten Kreise zur Verbindung mit dem Anhänger hinzutreten.
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Ein Steuerkreis 141 für die normale Bremsung des Anhängers ist mit dem Ausgang des Körpers 132 des Hauptsteuerhahns verbunden. Ein automatischer Kreis 142 ist unmittelbar mit dem Hauptbehälter 133 verbunden. Für die Hilfρbremsung des Anhängers ist ein handbetätigter Hilfshahn 143 vorgesehen, welcher von dem Hilfsbehälter 28 gespeist wird, und dessen Ausgang mit einem Hil.l'slrreis 144 versehen ist.
Erfindungs'emäss ist ;:ur Steuerung der
Verriegelung und Entriegelung des Anhängers i.-i "n automatischen Kreis 142 ein Auslassventil 147 mit einem Eingang 148, einem Ausgang 151 und einem Steuereingang 149 eingeschaltet. Der Eingang 148 baw· der Steuereingang 149 des Ventils 147 sind mit dem automatischen Kreis 142 bzwo mit dem die Verriegelung steuernden Verteilungskreis 17 verbunden. Der Ausgang 151 des Ventils 147 ist mit einem mit dem Anhänger verbundenen automatischen Kreis 152 verbunden. Das Auslassventil 147 ist so ausgebildet, dabs bei Anlage eines Luftdrucks an den Steuereingang 149 durch den Kreis 17 der Ausgang 151 und der Kreis 152 mit dem Aussenrauin in Verbindung gesetzt werden. Wenn dagegen kein Druck an dem Steuereingang 149 vorhanden ist, setzt das Ventil 147 die Kreise 142 und 152 in Verbindung.
Der Anhänger weist bei der dargestellten
Ausführung einen dem bereits beschriebenen Zylinder 121 entsprechenden Bremszylinder 153 mit Doppelkolben auf. Die Erfindung ist ,jedoch auch auf einen Bremszylinder mit Einfachkolben der in Pig. 1 dargestellten Art anwendbar.
Die Ausrüstung 146 des Anhängers enthält
ein üotventil 155, welches an sich bekannt und normalerweise vorgesehen ist, um die automatische Bremsung des Anhängers bei einem Bruch der Kupplung zu erzeugen.
Das Notventil 155 besitzt einen Steuereingang 157, einen Eingang 159 für die normale Speisung und einen Speiseeingang 156· Der Steuereingang 157 ist mit dem Kreis 141 zur Steuerung der normalen Bremsung verbunden« Der normale Speiseeingang 159 ist mit dem Ausgang 161 eines handbetätigten Zweiwegeparkhahns 162 verbunden· Schlieeslich ist der Speise eingang 156 mit einem an dem Anhänger angebrachten Hilfsbehälter 154 verbunden.
Ein Eingang 163 des Parkhahns 162 ist mit
/0 7T" 3
dem automatischen Kreis 152 und ein zweiter Eingang 164 dieses Hahns 162 mit einem Ausgang 165 des Notventils 155 verbunden.
Erfindungsgemäss ist noch ein Umschaltventil 166 mit einem Eingang 167, zv/ei Ausgängen 169 und 171 und einem Steuereingan·-* 168 vorgesehen. Dieses Umschaltventil 166 ist so ausgebildet, da^s bei Anlegung eines Drucks an seinen Steuereingang 168 der Eingang 167 mit dem Ausgang 169 in Verbindung gesetzt, wird. Wenn dagegen der Druck an dem Steuereinhang 168 null ist, wi'd der Eingang 167 mit dem Ausgang 171 in Verbindung gesetzt. Der Eingang 167 des Ventils 166 ist mit einem Ausgang 158 des Notventils 155 verbunden. Die Ausgänge und 171 dec- Umschaltventil^ 166 sind mit den Verteilungskreisen 173 für die Steuerung der Entriegelung bzw. 172 für die Steuerung der Verriegelung verbunden. Der Steuereingang 168 des Umschal tventils 166 ist mit dem automatischen Kreis 152 verbunden. Die öffnung 128 zur Steuerung des Hilfsbremskolbens ist mit; einem Zweiwegeventil 175 verbunden, welches dic-fje öffnung einerseits mit dem Hilfskreis 144 und andererseits mit einer Abzweigung 174 des Kreises 172 zur Steuerung der Verriegelung in Verbindung setzt.
Die Kreise 141, 152, 144 des Anhängers
Bind mit den gleich bezeichneten Kreisen des Schleppers durch fin sich bekannte Schnexlkupplungsventile 176 und Zweiwegehähne 177 verbunden.
Zum besseren Verständnis der Ausführungen
sei nachstehend kurz die Arbeitsweise des Notventils 155 beschrieben.
^ Im normalen Betrieb und in der Ruhestellung steht der normale Speiseeingang 159 unter Druck, und an dem Steuereingang 157 herrscht der Druck null. Der Eingang 159 wird dann mit dem Eingang 156 in Verbindung gesetzt, was die Aufrechterhaltung des Drucks in dem Behälter 154 gewährleistet.
Pur die normale Bremsung wird das Pedal
4 betätigt, und der Steuereingang 157 wird unter Druck gesetzt. Hierdurch wird der Speiseeingang 156 mit dem Ausgang 158 in Verbindung gesetzt, was bei der üblichen Ausrüstung eines Anhängers den Anzug der Bremsen des Anhängers bewirkt.
Bei einem Bruch der Kupplung herrscht an den beiden Eingängen 157 und 159 der Druck null* Der Eingang
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156 wird dann mit dem Ausgang 158 vereinigt, was den Anzug der Bremsen bewirkt. Die erf indungsgeinässe Vorrichtung arbeitet folgendermassen:
Wenn der Anhänger mit; dem Schlepper gekuppelt ist, wird der Parkhahn 162 in die normale Steilung gebracht, in v/elcher der Eingang 163 mit dem Ausgang 162 in Verbindung steht. Der automatische Kreis 152 ist so unmittelbar an den normalen Speiseeingang 159 der, Not vent ils 155 angeschlossen.
In normalem Betrieb befindet sich der Steuerkasten 19 in der neutralen Stellung, so dass aer Druck an dem Steuereingang 149 des Auslaßventils I47 null ist. Die beiden automatischen Kreise 142 und 152 sind dann miteinander verbunden. Der Druck des Hauptbehälters 13.3 wird auf den normal et: Speiseeingang 159 des Notventils 155 und auf Jen Steuereingang 1b8 des Umschaltventils 1bb übertragen. Der Eingang 167 deo Umschaltventils 166 ist dann mit dem Ausgang 169 verbunden.
Bei Betätigung den Bremspedals 4 des
Schleppers wird der Druck des Behälters 133 durch den Kreis 141 auf den Steuereingang 157 de3 Notventils 155 übertragen. Wie oben bereits ausgeführt, wird hierdurch der Eingang 156 dieses Ventils mit seinem Ausgang 158 in Verbindung gesetzt. Der Druck wird dann durch das Umschaltventil 166 auf den Kreis 173 übertragen, welcher den Hauptkolben de3 Bremszylinders 153 be tätigt.
Wie bereits ausgeführt, überträgt bei einem Bruch der Kupplung das Notventil 155 den Druck des Behälters 154 des Anhängers auf den Ausgang 158. Ferner wird in dem Umschaltventil 166 der Eingang 167 mit uem Ausgang 171 verbunden. Der Druck des Behälters 154 des Anhängers wird so auf den Kreis 172 und die Abzweigung 174 übertragen, wodurch die Bremsen des Anhängers angezogen und verriegelt werden.
Wenn in der Parkstellung die Bremsen verriegelt werden sollen, bringt man den Hebel des Steuerkastens 19 in die Verriegelungsstellung, wodurch der Kreis 17 unter Druck gesetzt wird und die Verriegelung der Bremsen des Schleppers in der oben erläuterten Weise bewirkt. Ferner wird der Druck des Kreises 17 auf den Steuereingang 149 des Auslassventils 147 übertragen, wodurch der Druck in A em automatischen Kreis 152 aufgehoben wird* Das Notventil 155 und das Umschalt-
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bad
ventil 166 arbeiten wie in dem Pail einen Bruchs der Kupplung und bewirken den Anzug und die Verriegelung der Bremsen dos Anhängera.
Die Entriegelung der Bremsen des Schleppern erfolgt in der oben beschriebenen Weise. Zur Entriegelung der Bremsen de ^ Anhängera muss dan Bremspedal 4 bo tat Lr-G v/erder;, wodurch, wie ο non i'xlv ale Bremsung beschrieben, :/Leichzei * ig der Hillt'Lreiruikolben des Zylinders 153 und der Kolben 45 aer Verriete i.uuf ragiieder 14 über die Öffnung 15 begütigt werden.
Beim Aba teilen eines nicht angekuppelten
Anhängers arbeitet das liotvenbil 155 in der oben für den Pail einet; Kupi iun^cbruchs beschriebenen Weise und bewirkt den Anzug und die VerrieteLun;: i.r Bremsen» Um zu vermeiden, dass Druckluft in dem Bremszylinder 153 eingeschlossen bleibt, wird der Haiin 162 in die Parks teilung re bracht,· In dieser Stellung iafc
P ler Eingang 164 mit dem Ausgang 161 verbunden, und der Druck dud Behälters 154 ist an den Eingang 159 des Notventils 155 an.'eisgt· Dieses letztere befindet sich daher unter den gleichen Bedingungen, al3 wonn nach einer Bremsung las Bremspedal 4 losgelassen wird· Der Ausgang 15Ö des Notverr.ils 155 steht mit dem Aussenraum in Verbindung, was das Entweicnen der in dem Zylinder 153 enthaitenen Luft gestattet. Das Anstemmen der BLokkie run.; j finger 42 an der Brem3Stange 34 erfolgt dann in der oben erläuterten Weise.
Bei einer Störung de Λ Hauptkreise kann der
HLLeihbehälter 28 des Schleppers benutzt werden, weicher die Betätigung ier Bremsen des Schleppers über aen Kasten 19 und der
* Bremsen de:j Anhängers mittels des Hahns 143 und les Hilfskrei-.j;;j 144 ;:..;hattet.
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf Fi^.
12 und 13 ein--; andere Ausführung d^r S^ieder «ur Verriegelung des Bromözyi ini'jrs beschrieben. Wie die bereits beschriebene Ausfüürun;" .it, diese aweite Ausführung sowohl auf einen Zylinder mit einem einzigen Kolben als auch auf einen Zylinder mit Üoppelkolben oder teleskopischem Kolben anwendbar.
Die Glieder zur Blockierung der Bremsbe-
tätigungsistange 34 worden durch drei Keile 201 gebildet, welche um 120 Grad £'ec'etieinander versetzt und auf eine zu der Bremsstange 34 jieichachsige Zylinderfläche verteilt sind. Diese
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Keile 201 weisen ein ke^elstumpfförmiges Ende 202 auf, welches in einer in dem Boden 204 des Bremszylinders 7 ausgebildeten ebenfall- kegel:;tuinpf förmigen Ausnehmung 203 verachieblieii ist. Zwischen den Keilen 201 sind Kunststoffsegmente 205 angeordnet, welche die Zylinderfläche vervollständigen und die drei Keile 201 ständig auseinandergespreizt halten. Die Innenfläche 206 der Keile 201 gleitet auf der Umfanrsfläche der Bremsstange und wird durch einen Filz 20? geführt. Zur Erzielung eines besseren Haftens in der Verriegelungsstellung ist diese Innenfläche 206 gezahnt.
Die Glieder zur Betätigung der Blockierungskeile 201 weisen wie bei der vorhergehenden Ausführung einen Kolben 208 auf, welcher in einem Verriegelungszylinder 209 mit Ringkörpervolumen verschieblich ist. Der Kolben 208 unterteilt den Zylinder 209 in zwei mit der öffnung 15 zur Steuerung der Verriegelung bzw. mit der öffnung 16 zur Steuerung der Entriegelung verbundene Kammern. Der Kolben 208 besitzt einen Mantel 211 mit einer Ringnut 212. Die Blockierun^skeile 201 sind mit einem Bund 213 versehen, welcher in die Nut 212 eingreift und so den Kolben 208 und die Keile 201 für eine Translationsbewegung fest miteinander verbindet.
Zur Verriegelung der Bremsen schickt man
mittels des Steuerkastens 19 Druckluft gleichzeitig in den Bremszylinder 7 und in die öffnung 15 zur Steuerung der Verriegelung, wie in Fig· 12 und 13 dargestellte Die Bremsstange 34 verschiebt sich in dem Sinn n, was den Anzug der Bremsen bewirkt, während sich die drei Blockierungskeile 201 in dem Sinn m bewegen. Infolge der Kegelstumpfform der Ausnehmung 203 bewirkt diese Verschiebung ein Pestziehen der Keile 201 um die Bremsstange 34« Wenn der Steuerkasten 19 in die neutrale Stellung zurückgebracht wird, wird die Druckluft aus dem Bremszylinder 7 und dem Verriegelungszylinder 209 herausgelassen· Die Rückholfeder 35 sucht dann die Bremsstange 34 in dem Sinn m zurückzuführen, was das Anstemmen der Stange 34 an der gezahnten Fläche 206 der Keile 201 bewirkt und die Verriegelung der Bremsen sicherstellt»
Zur Entriegelung wird gleichzeitig Druckluft in den Bremszylinder 7 und durch die öffnung 16 zur Steuerung der Entriegelung geschickt· Der Druck in dem Zylinder 7
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hebt das Anstemmen der Keile 201 an der Bremsatange 34 auf· Der Kolben 208 treibt die Blockierungskeile 201 in dem Sinn η an und zieht sie aus der Ausnehmung 203 heraus. Unter der elastischen Wirkung der Segmente 205 spreizen sich die Keile 201 von der Bremsstange 34 ab, welche hierdurch entriegelt wird.
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf Fig·
14 bis 18 eine verbesserte Ausfuhrung des BremsZylinders beschrieben.
Der Zylinder besitzt einen Mantel 7 mit
einem Lufteinlass 8. Eine zylindrische zu dem Mantel 7 gleichachsige Muffe 301 trägt einen Bund 302, welcher sich gegen den Boden des Zylinders legt. Der aus dem Mantel 7 vorspringende Endabschnitt 303 der Muffe 301 ist mit Gewinde versehen und fc nimmt eine Mutter 304 und eine Gegenmutter 305 zur Befestigung der Muffe auf.
In dem Mantel 7 bewegt sich ein ringförmiger Bremskolben 306, welcher auf der Muffe 301 gleitet. Dieser Kolben ist mit einem DichtungsToelag 37 und einer Dichtung zur Abdichtung gegenüber der Muffe 301 versehen. Der Kolben 306 trägt eine hohle zu der Muffe 301 gleichachsige und diese umgebende Betätigungsstange 308«. Ein in der Achse des Zylinders angeordneter zylindrischer Stab 309 springt beiderseits des Zylinders vor. Eines der mit Gewinde versehenen Enden dieses Stabes trägt eine Kausche 311 mit einem Langloch 312 und ist an der Kolbenstange 308 durch eine Mutter 313 befestigt. Das andere ebenfalls mit Gewinde versehene Ende des Stabes 309 P trägt eine einen Stift 315 tragende Kausche 314.
Die Verriftgelungsglxeder weisen wie bei der Ausführung der Fig. 12 und 13 drei kegelstumpfformige Blockierungskeile 201 mit einer Ringnut auf. In. diese Nut ist ein Federring 316 eingelegt, dessen Enden 317 und 318 sich auf einer gewissen Strecke überlappen.
Die öffnung 324 zur Steuerung der Verriegelung ist mit einem Verzögerungssystem versehen, welches die augenblickliche Zufuhr der Steuerdruckluft gestattet und eine Verzögerung des Auslasses dieser Luft erzeugt.
Hierfür (Fig. 16 und 17) enthalt die Wand des Verriegelungszylinders 209 eine innere öffnung 319 mit einem
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Durchmesser d^ und eine äussere öffnung 521 mit einem Durchmesser dg» welcher grosser als d- ist. Die beiden öffnungen 319 und 321 sind durch eine ringförmige Schulter 322 verbunden. In die äussere öffnung 321 ist eine Buchse 323 mit einer konischen Gewinde bohrung 324· eingeschraubt, deren Basisdurchmesser d, kleiner als der Durchmesser d1 der inneren öffnung 319 ist. Die Basis der Buchse 323 besitzt eine rauhe Oberfläche 327, welche sich in einer gewissen Entfernung von der Schulter 322 befindet, so dass ein Raum 325 zur Aufnahme eines beweglichen Verschlussgliedes 326 entsteht.
Dieses Verschlussglied 326 besitzt einen
mittleren kreisförmigen Abschnitt 328 mit einem zwischen dem Durchmesser d, der Bohrung 324 und dem Durchmesser d,j der inneren öffnung 319 liegenden Durchmesser d.. Drei Ansätze 329 sind um 120 Grad gegeneinander versetzt an dem Umfang des mittleren Abschnitts 328 angeordnet, wobei der Durchmesser des Kreises, in welchen diese Ansätze eingeschrieben sind, grosser als der Durchmesser d1 der inneren öffnung 319 und etwas kleiner als der Durchmesser d„ der ausseren öffnung 321 ist. Die in der Achse der öffnungen 319 und 321 gemessene Dicke des Versohlussgliedes 326 ist kleiner als die des Raums 325.
Der Zylinder weist noch einen Balgen 331
auf, welcher einerseits an das Ende der Kolbenstange 308 und andererseits an die Aussenwand des Verriegelungszylinders 209 angeschweisst ist. Dieser Balgen verhindert, dass Verschmutzungen, wie Staub oder öl- oder Wasserspritzer die Kolbenstange verunreinigen und in den Verriegelungszylinder eindringen.
Die Aufgabe des Stabes 309 ist weiter unten unter Bezugnahme auf Pig· 20 erläutert.
Die Bremsung und die Entriegelung erfolgen in der oben beschriebenen Weise.
Zur Verriegelung der Bremsen wird Druckluft gleichzeitig der öffnung 324 zur Verriegelungssteuerung (Bfeil f, Fig. 15 und 16) und der Einlassöffnung 8 des Bremszylinders (Pfeil £, Pig. 15) mittels des oben beschriebenen Steuerkastene zugeführt. Die an der öffnung 324 ankommende Luft drückt die Ansätze 329 des beweglichen Verschlussgliedes 326 gegen die Schulter 322 (Pig. 1?). Infolge der Wahl der Durchmesser d,j und d, der inneren öffnung 319 bzw. des mittleren
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Abschnitts 328 des Yerschlussgliedes bleiben Ringräume 332 frei, welche den augenblicklichen Eintritt der Luft in die innere öffnung 319 und das Innere des Verriegelungszylinders gestatten.
Wenn der Steuerkasten in die neutrale
Stellung zurückgebracht wird, wird der Druck an der öffnung 324 aufgehoben, und die in dem Verriegelungszylinder enthaltene Luft drückt das Verschlussglied 324 gegen die Basis der Buchse 323, wie in Pig· 16 dargestellt. Da die Basis der Buchse eine gewisse Rauhigkeit besitzt, schliesst das Verschlussglied die öffnung 324 nicht vollkommen dicht, und die luft kann verhältnismässig langsam auf dem durch die Pfeile ± angegebenen Weg entweichen. Hierdurch entsteht eine Verzögerung des Entweichen.^ der Steuerluft, welche grSssenordnungsmassig einige Sekunden beträgt und dem Verriegelungskolben " und den Keilen 201 Zeit lasst, die Blockierung der Kolbenstange 308 trotz ihrer Trägheit vorzunehmen.
Die Erfahrung zeigt, dass das Ubereinandergreifen der Enden des Federrings 316 bei jedem Verriegelungsmanöver eine Drehung der Blockierungskeile 201 um die Achse der Kolbenstange 308 bewirkt· Die Keile stutzen sich daher bei jedem Manöver an einem anderen Abschnitt dieser Stange ab, was deren Abnutzung verringert und die Markierung durch die Zähne der Keile verhinderte
Das obige Verzögerungssystem kann, wie in Fig· 19 dargestellt, auf das unter Bezugnahme auf Pig. 2 und
beschriebene Verriegelungssystem angewandt werden, bei welchem die Glieder zur Blockierung der Kolbenstange durch um eine Achse 43 schwenkbare, durch einen Verriegelungskolben 48 betätigte Finger 42 gebildet werden.
Der in Fig. 19 dargestellte Zylinder enthält ebenfalls den mittleren Stab 309, die Muffe 301 und den ringförmigen Bremskolben 306, welche oben beschrieben wurden.
Nachstehend ist unter Bezugnahme auf Fige
20 ein verbessertes Bremssystem beschrieben, welches fur Kraftfahrzeuge mittleren Gewichts verwendbar ist und den oben beschriebenen Zylinder benutzt.
Die Fahrzeuge mit einem Gewicht von unter sechzehn Tonnen besitzen im allgemeinen ein Drucklufthauptbrems-
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system und ein handbetätigtes Hilfsbremssystem«
Das Hauptbremssystem enthält einen Bremszylinder 341 für die Vorderräder und einen Bremszylinder 342 für die Hinterräder. Die Zylinder 341 und 342 enthalten keine Verriegelungs£lieder und werden durch einen durch ein Pedal 344 betätigten Bremshahn 343 gesteuert. Die für die Bremsung erforderliche Druckluft wird durch einen von einem nicht dargestellten Verdichter gespeisten Behälter 345 geliefert.
Das Hilfsbremssystem weist einen Hebel
346 auff dessen eines Ende mit einem Kabel 347 verbunden ist. Bei der üblichen Ausrüstung derartiger Fahrzeuge ist dieses Kabel an einem Gestänge 348 befestigt, welches den Lenker 349 zur Betätigung der Hinterradbremsen betätigt·
Erfindungsgemäss ist zwischen dem Kabel
347 und dem Gestänge 348 ein Betätigungszylinder 351 angeordnet, welcher den gleichen Aufbau wie der oben unter Bezugnahme auf Pig. 14 und 15 oder auf Pig. 19 beschriebene Bremszylinder hat.
Das Kabel 347 ist mit einer Kausche 352
mit einem Stift 353 versehen, welche der Kausche 3 Ή des Stabes 309 in dem Zylinder 351 entspricht. Ferner ist das Gestänge
348 mit einer Kaui^che 354 mit einem Langloeh 355 versehen. Der Stift 353 des Kabels 347 greift in das Langloeh 312 des Stabes 309, während der Stift 315 desselben in das Langloch 355 des Gestänges 348 eingreift. Hierdurch wird die unmittelbare mechanische Verbindung zwischen dem Hebel 346 und dem Lenker 349 zur Steuerung der Bremsen aufrechterhalten, wobei ausserdem dieser Lenker 349 durch den Kolben 306 des Zylinders 351 betätigt werden kann.
Der Betätigungszylinder 351 weist Verriegelungsglieder der oben beschriebenen Art auf, welche durch einen Verriegelungssteuerkasten 19 betätigt werden, welcher mit einem Hilfsbehälter 356 verbunden ist, während seine beiden Steuerausgänge 18 und 27 mit den Steueröffnungen 324 bzwe 16 zur Verriegelung bzw· Entriegelung des Zylinders 351 verbunden sind· Die beiden Ausgänge 18 und 27 sind ferner durch ein doppeltes Absperrventil 357 mit dem Bremssteuereingang 8 des Zylinders 351 verbunden*
Das obige System ermöglicht folgende Manöver:
- Normale Bremsung unter Benutzung des
die Bremszylinder 341 und 342 betätigenden Hahns 343· Dank des langlochs 355 kann sich das Gestänge 348 ohne Mitnahme des Stabes 309 des Betätigungszylinders 351 verschieben.
- Benutzung der Handbremse, insbesondere
zum Anhalten des stehenden Fahrzeugs. Der Lenker 349 zur Steuerung der Hinterradbremsen wird dann von dem Hebel 346 über das Kabel 347, den Stab 309 und das Gestänge 348 betätigt.
- Benutzung einer Drucklufthilfsbremsung.
Wie nämlich oben ausgeführt, wird bei überführung des Steuerkastens 19 in die Entriegelungsstellung ein allmählicher Luftdruck an den Eingang 8 des Betätigungszylinders angelegt. Der Kolben 306 desselben nimmt den Stab 309 mit, welcher den Lenker 349 zur Steuerung der Hinterradbremsen betätigt. Dank des Langlochs 312 werden das Kabel 347 und der Hebel 346 nicht mitgenommen .
- Verriegelung der Hinterradbremsen des
Fahrzeugs auf einem Parkplatz. Dies erfolgt dadurch, dass der Kasten 19 in die Verriegelungsstellung gebracht wird· Wie bereits oben beschrieben, bewirkt dieses Manöver den Anzug der Hinterradbremsen durch die Verschiebung des Kolbens des Betätigungszylinders 351 und die Blockierung der Stange 308 dieses Kolbens. Die Entriegelung erfolgt durch überführung des Kastens 19 in die Entriegelungsstellung.
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt
werden. So kann bei dem auf die Verriegelungssteuerung angewandten Verzögerungssystem ein bewegliches Verschlussglied 326 mit kreisförmigem Profil benutzt werden, wobei dann die innere öffnung 319 einen Durchmesser hat, welcher kleiner als der des Verschlussgliedes ist und ümfangsnuten aufweist, welche von dem Verschlussglied nicht verschlossen werden, um die augenblickliche Zufuhr der Luft zu dem Verriegelungszylinder zu ermöglichen·
Die verschiedenen Kolben der pneumatischen Steuerglieder können durch Membrane ersetzt werden. Ebenso können die Vorrichtungen zur Blockierung der Bremsstange 34 durch eine beliebige andere Biockierungsvorrichtung bekannter Bauart ersetzt werden.
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Claims (1)

  1. .^Patentansprüche
    (" 1 ·) Verriegelungsvorrichtung für Druckluftbremsen von Kraftfahrzeugen mit pneumatisch betätigten Gliedern zur Verriegelung der Betätigungsstange des Bremszylinders, gekennzeichnet durch zwei gleich ausgebildete Strömungskreise (17» 26) zur Verteilung der luft auf die Verriegelungsglieder (H) und Mittel (29) > welche wahlweise Druckluft dem einen (17) oder dem anderen (26) dieser Kreise zuführen, derart, dass die Bremsen verriegelt bzw. entriegelt werden.
    2·) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, dass jeder Luftverteilungskreis (17, 26) eine Abzweigung (11, 32) aufweist, mittels welcher dem Bremszylinder (7) Druckluft zugeführt werden kann, derart, dass in der Entriegelungsstellung die Vorrichtung bei der normalen Fahrt des Fahrzeuge als Hilfsbremse benutzt werden kann.
    3·) Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Blockierungsglieder des Bremszylinders Kittel zur Blockierung der Bremsbetätigungsstange und einen Verriegelungskolben zur Betätigung dieser Blockierungsmittel aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Verriegelungskolbens (48) in einem Zylinder (47) verschieblich ist, welchen er in zwei Kammern (52a, 52b) unterteilt, deren jede eine mit jedem Luftverteilungskreis (17, 26) verbundene Lufteinlassöffnung (15 bzw. 16) aufweist.
    4·) Vorrichtung nach Anspruch 3» daduroh
    gekennzeichnet, dass die Mittel zur Blockierung der Bremsbetätigungsstange (34) schwenkbare Blockierungsfinger (42) und elastische Mittel (46) aufweisen, welche auf diese Finger (42) so einwirken, dass sich das Ende derselben an der Bremsbetätigungsstange (34) anstemmt, und dass der V/erriegelungskolben (48) einen Anschlag (65) besitzt, welcher sich in der Entriegelungsstellung gegen die Blockierungsfinger (42) legt und deren Anstemmen aufhebt·
    5·) Vorrichtung nach Anspruch 4, daduroh
    gekennzeichnet, dass die elastischen Rückholmittel (46) der Blockierungsfinger (42) so bemessen sindf dass die von ihnen auf die Finger (42) ausgeübte Rückholkraft kleiner als der
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    Druck ist, welcher/die gleichen Finger (42) von dem Anschlag (65) des Verriegelungskolben (48) in der Entriegelungsstellung ausgeübt wird, wenn der Luftdruck an diesem Kolben (48) aufgehoben wird.
    6·) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
    gekennzeichnet, dass das Profil des Endes der Blockierungsfinger (42) der Aussenfläche der Bremsbetätigungsstange (34) angepasst ist, derart, dass das Anstemmen der Pinger (42) an der Stange (34) in der Verriegelungsstellung verbessert wird»
    7.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Blockierungsmittel der Bremsstange (34) am Umfang der Bremsstange (34) angeordnete und parallel zu dieser durch den Verriegelungskolben (208) betätigte kegelstumpfförmige Keile (201) aufweisen.
    8») Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
    gekennzeichnet, dass die sich an der Bremsstange (34) abstützende Innenfläche (206) der Keile (201) gezahnt ist, so dass sie in der V/erriegelungsstellung besser an dieser Stange (34) haftet.
    9·) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet, dass der den Verriegelungskolben (48) enthaltende Zylinder (47) gleichachsig zu der Bremsbetätigungsstange (34) ist und einen Ring (51) aus einem selbstschmierenden Kunststoff aufweist, welcher in eine Nut der Innenwand (49) des Zylinders (47) eingelassen ist und sich gegen die Bremsbetätigungsstange (34) legt,
    10.) Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Vorderfläche des Bremsbetätigungskolbens eine Umfangsnut zur Aufnahme eines Dichtungsbelages aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vand der Hut (38) eine Kreisnut (39) zur Aufnahme eines ringförmigen Vulstes (41) des Belages (37) aufweist, welcher diesen in seiner Lage hält.
    11.) Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem
    Hilfsdruckluftbehalter, welcher mit einem handbetätigten Steuerlasten zur wahlweisen Speisung der Verteilungskreise verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkasten (19) zwei gleichartige Ventile enthält, welche selektiv die Verriegelung und die Entriegelung der Bremsen bewirken, wobei jedes dieser Ventile einen Ventilteller ('81g, 811)) zur Luftzufuhr zu einem
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    der Verteilungskreise (M, 26), einen mit dem gleichen Kreis verbundenen Auslasskanal (98) und einen Stössel (89) aufweist, welcher von einem Betätigungshebel (97) betätigt wird und das Ventil (81a, 81b) in seiner Arbeitsstellung öffnet und den Auslasskanal (98) in seiner Ruhestellung mit dem Aussenraum verbindeto
    12o) Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass jedes Ventil des Steuerkastens einen Kolben (85) aufweist, welcher zwischen dem Stössel (89) und dem Ventilteller (81a, 81t>) zur Betätigung desselben angeordnet ist, wobei eine Seite des Kolbens (85) mit dem Stössel (89) durch elastische Mittel (92) verbunden ist und ausserdem Mittel vorgesehen sind, welche die andere Seite des Kolbens dem in dem entsprechenden Verteilungskreis (17, 26) herrschenden Druck aussetzen, derart, dass der Ventilteller (81a, 81b_) für die Luftzufuhr allmählich geöffnet wird.
    13·) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
    gekennzeichnet, dass der Steuerkasten (19) einen regelbaren Anschlag (101) zur Begrenzung des Hubes des Stössels (89) zur Steuerung der Verriegelung aufweist, derart, dass der Druck zur Steuerung der Verriegelung kleiner als der Druck zur Steuerung der Entriegelung ist.
    14») Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkasten (19) ein Leuchtsignal (102) und Mittel (108) zur Betätigung desselben durch den Druck der Luft aufweist, welche den Verriegelungsgliedern (14) zugeführt wird, wenn sich der Steuerkasten (19) in der Verriegelungsstellung befindet.
    15·) Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass der Steuerkasten (19) eine den Betätigungshebel (97) in der Stellung der Verriegelung der Bremsen blockierende Diebstahlssicherung (181) aufweist·
    16·) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3,
    gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf einen Bremszylinder (121) mit einem Doppelkolben (122, 123) oder einem teleskopischen Kolben und einer Verbindungsleitung (131), welche die Lufteinlassoffnung (16) auf der Seite der Entriegelung des Verriegelungszylinders (47) und eine Lufteinlassöffnung (8) des Bremszylinders (121) verbindet»
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    17o) Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 16,
    gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf ein Fahrzeug (145)t welches einen Anhänger (146) oder einen Aufsattelanhanger schleppt, welcher mit einem Bremszylinder (153) und einem Notventil (155) versehen ist, welches die Bremsung des Anhängers bei einem Bruch der Kupplung bewirkt, wobei der Bremszylinder (153) des Anhängers Verriegelungsglieder gemäss Anspruch 3 bis 7 aufweist, wobei die Vorrichtung ausserdem Mittel (166, 147) aufweist, welche von dem Steuerkasten (19) des Schleppers (145) in der Verriegelungsstellung betätigt werden, um das Ansprechen des Notventils (155) zu bewirken.
    18o) Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepper (145) ein Auslassventil (147) aufweist, welches von dem Steuerkasten (19) in seiner Verriegelungsstellung so gesteuert wird, dass es den Eingang (159) des Notventils (155) des Anhängers (146) mit dem Aussenraum in Verbindung setzt und so ein Ansprechen bewirkt·
    19.) Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch
    gekennzeichnet, dass der Bremskreis des Anhängers (146) ein zwischen dem Notrelais (155) und dem Bremszylinder (153) angeordnetes Umschaltventil (166) mit einem Steuereingang (168) aufweist, welcher mit dem Eingang (159) des Notventils (155) so verbunden ist, dass der Ausgang (158) des Notventils (155) mit dem Kreis (172) der Verriegelungsglieder des BremsZylinders (153) des Anhängers (146) verbunden ist, wenn sich der Steuerkasten (19) des Schleppers (145) in der Verriegelungsstellung befindet, und mit dem normalen Bremskreis (173) für alle anderen Stellungen des Steuerkastens (19).
    20.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Verriegelungsglieder des Bremszylinders ein Verzögerungssystem (323» 326) aufweisen, welches an dem Steuereingang (324) zur Verriegelung angeordnet und so ausgebildet ist, dass es die augenblickliche Zufuhr der Steuerdruckluft gestattet und eine Verzögerung beim Entweichen dieser luft einführt.
    21 ·) Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögerungssystem ein bewegliches Verschlussglied (326) enthalt, welches durch den Druck der Steuerluft betätigt wird und sich in der Auslassrichtung auf
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    einen Sitz (327) legt, welcher eine rauhe Oberfläche aufweist, so dass dem Entweichen der Luft ein Widerstand entgegengesetzt wird.
    22·) Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch
    gekennzeichnet, dass das bewegliche Verschlussglied (326) so ausgebildet ist, dass es die Einlassöffnung (319) zur Zufuhr der Steuerluft zu den Verriegelungsgliedern nur teilweise verschliesst, so dass diese Luftzufuhr unverzögert erfolgt.
    23») Vorrichtung nach Anspruch 7» gekennzeichnet durch einen Federring (316), welcher die Keile (201) von der Betätigungsstange (308) der Bremsen abzuspreizen sucht, und dessen Enden (317, 318) einander überlappen.
    24») Vorrichtung nach Anspruch 1 für Kraftfahrzeuge mit Druckluftbremszylindern ohne Verriegelungsglieder und einem System zur Handbetätigung der Bremsen durch Gestänge und Hebel, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsglieder in einem Betätigungszylinder (351) angebracht sind, dessen Kolben mit dem Gestänge (348) des Handbetätigungssystems verbunden ist.
    25·) Vorrichtung nach Anspruch 24» dadurch
    gekennzeichnet, dass der Kolben (306) des Betätigungszylinders (351) auf einer in der Achse des Zylinders (351) angeordneten Muffe (301) gleitet, eine zu der Muffe (301) gleichachsige hohle Betätigungsstange (308) trägt und fest mit einem Betätigungsstab (309) verbunden ist, welcher axial durch den Zylinder (351) tritt und in das Gestänge (347, 348) des Handbetätigungssystem3 eingeschaltet ist.
    26.) Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch
    gekennzeichnet, dass der Betätigungsstab (309) an seinen beiden Enden mit dem Handbetätigungsgestänge (347, 348) durch mit Langlöchern (312, 355) versehene Gelenke verbunden ist„
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FR1590595A (de) 1970-04-20
BE733168A (de) 1969-11-03
NL6907606A (de) 1969-11-19
CH503603A (fr) 1971-02-28
US3597016A (en) 1971-08-03
DE1925004B2 (de) 1976-05-13
GB1224122A (en) 1971-03-03
ES367329A1 (es) 1971-04-01

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