DE19245C - Vorspinnmaschine - Google Patents

Vorspinnmaschine

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DE19245C
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DE
Germany
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pipe
bobbin
spindle
carriage
tube
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Active
Application number
DENDAT19245D
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English (en)
Original Assignee
J. HlGGINS & TH. SCH. WHITWORTH in Salford, England
Publication of DE19245C publication Critical patent/DE19245C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/01Preparatory spinning machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
(England).
Vorspinnmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1882 ab.
Die Bewegung der Spulenwagen wird auf der neuen Spindelbank durch einen Schlitten mit schrägen Bahnen bewirkt, wobei entweder das Gewicht des Wagens durch ein Gegengewicht balancirt wird oder der Spulenwagen aus zwei Abtheilungen besteht, von denen die eine den Schlitten in der entgegengesetzen Weise wie die andere zu bewegen sucht, mithin die Gewichte der Spulenwagen sich gegenseitig ausgleichen.
Fig. ι ist die vordere Ansicht der Spindelbank,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, von der rechten Seite der Zeichnung aus gesehen,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, von der linken Seite der Zeichnung aus gesehen.
Die Ziffern 4, 5 bezeichnen die an den Enden der Spindelbank befindlichen Gestelle, zwischen denen sich auf die ganze Länge der Bank der Walzentisch 6 erstreckt, welcher in Zwischenräumen durch die Ständer 7, 8, 9, 10 getragen wird. An diesen Ständern sind unten Träger für die Achsen 15, 16, 17, 18 angebracht, auf welchen sich die Rollen 19, 20, 21, 22 frei drehen können. Diese Rollen dienen zur Unterstützung und Führung des Schlittens 23. Letzterer erstreckt sich nach der Länge der Bank, ist in dieser Richtung auf den Rollen 19, 20, 21, 22 verschiebbar und mit den schrägen Bahnen 24, 25, 26, 27 fest verbunden.
Die Ständer 7, 8, 9, 10 sind bei 28 durchbrochen, Fig. 2 und 3, um den Schlitten 23 mit seinen schrägen Bahnen hindurchgehen zu lassen. Gleichzeitig dienen die Seitenwände dieses Schlitzes 28 zur Führung des Schlittens und der damit verbundenen Bahnen.
Auf den Ständern 7, 8, 9, 10 befinden sich die Führungsrippen 29 für die verticale Bewegung der am Spulenwagen 36 befestigten Arme 30. Letztere tragen an den Vorsprüngen 31 die Achsen der Rollen 32, 33, 34, 35, welche auf den schrägen Bahnen 24, 25, 26, 27 des Schlittens aufruhen und den Spulenwagen 36 tragen.
Der Schlitten 23 wird in passender Weise mit dem Mechanismus für die auf- und abgehende Spulenbewegung verbunden, so dafs letztere durch die hin- und hergehende Bewegung des Schlittens verursacht wird; ist letztere nach der Richtung des Pfeiles E der Fig. 1, so drücken die schrägen Bahnen 24, 25, 26, 27 · auf die Rollen 32 bis 35, und da letztere durch die Arme 30 fest mit dem Spulwagen 36 verbunden sind, so mufs sich dieser Wagen heben. Geht hingegen der Schlitten 23 nach der entgegengesetzten Richtung, so senkt sich der Spulenwagen.
Durch die hier beschriebene auf- und abgehende Bewegung des Spulenwagens wird die regelmäfsige Gestalt der Spule gebildet.
Damit der Spulenwagen 36 in allen Fällen der schrägen Bahn folgt oder die Rollen 32 bis 35 nicht aufser Berührung mit den entsprechenden Bahnen kommen können, sind die Enden der Träger 31 umgebogen und mit Flantschen 31* versehen, welche die Flantschen der schrägen Bahnen 24 bis 27 umfassen.
Als Gegengewicht des Spulenwagens 36 dient das an der Kette 40 aufgehängte Gewicht 42. Das andere Ende der Kette, welche über die Rollen 38 und 39 läuft, ist bei 41 an der Gleitschiene 23 befestigt.
Infolge dessen wirkt das Gegengewicht 42 auf den Schlitten 23 nach der Richtung des Pfeiles E, während das Gewicht des Spulenwagens, indem es auf die schrägen Bahnen drückt, den Schlitten 23 nach der entgegengesetzten Richtung zu treiben strebt.
Fig. 4 ist die Vorderansicht einer Spindelbank und
Fig. 5 die Endansicht derselben, von der rechten Seite der Zeichnung aus gesehen.
43 sind die Endgestelle dieser Bank, zwischen welchen sich der Walzentisch erstreckt, der durch die Ständer 45 unterstützt ist. An dem unteren Theil dieser Ständer sind in Trägern 46 Achsen angebracht, um welche sich die Rollen 47 frei drehen. Auf diesen Rollen ruht der Schlitten 48, an welchen die schrägen Bahnen 49, 50 angeschraubt sind.
Der Spulenwagen besteht aus den zwei Theilen 51 und 52 und ruht auf den Rollen 56, 56*, geradeso wie bei der Spindelbank, Fig. 1, nur dafs die schrägen Bahnen 49 des Spulenwagens 51 die entgegengesetzte Richtung von den schrägen Bahnen 50 des Spulenwagens 52 haben.
Die Rollen 56, 56* drehen sich frei auf Achsen, welche in Lagern 55, 55* der Arme 54, 54* ruhen. Diese Arme sind in Rippen 53 der Ständer in verticaler Richtung verschiebbar.
Die hin- und hergehende Bewegung des Schlittens 48 wird vermittelst der schrägen Bahnen 49, 50 in eine auf- und abwärtsgehende des Spulenwagens 51, 52 verwandelt.
Bewegt sich der Schlitten 48 nach der Richtung des Pfeiles F, so drücken die Bahnen 49 durch Vermittelung der Rollen 56* den Spulenwagen 51 in die Höhe, während der Spulenwagen 52 sich durch sein eigenes Gewicht 'senkt, da die Rollen 56, 56* mit den zurückweichenden Bahnen 50, 50 in Berührung bleiben müssen.
Wenn somit der Spulen wagen 51 seine höchste Stellung einnimmt, ist der Spulenwagen 52 in seine tiefste Stellung herabgesunken. Bewegt sich der Schlitten 48 aber nach der entgegengesetzten Richtung des Pfeiles F, so hebt sich der Spulenwagen 52 während des gleichzeitigen Sinkens des Spulenwagens 51. Durch die verschiedene Stellung der schrägen Bahnen 49 und 50 wird die Bewegung des Spulenwagens ohne Hülfe eines Gegengewichtes bewerkstelligt, indem das Gewicht des einen Spulenwagens antreibend, das des anderen aber verzögernd auf die Bewegung des Schlittens wirkt.
Zur Ertheihmg der drehenden Bewegung der Spulen von Spindelbänken mit zwei getrennten Spulenwagen ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Welle 57 dreht sich in Lagern der Ständer 45** und trägt das Zahnrad 58. Letzteres stellt in Eingriff mit dem Differentialgetriebe, durch welches die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spulen bei Spindelbänken regulirt wird.
Durch die Nabe der Klaue 81 und des Rades 58 ist die Welle 57 verhindert, sich ihrer Länge nach zu verschieben.
An jedem Ende der Welle 57 ist ein Universalgelenk zur Fortpflanzung der' drehenden Bewegung auf die Wellen 59 und 60. Letztere setzen" die Spulenachsen der Spulenwagen in Drehung. Da der Bewegungsmechanismus für die Spulenachsen auf beiden Seiten der Bank gleich ist, so wird derselbe nur für eine Seite beschrieben und es werden die rechts liegenden Theile mit Sternchen (*) bezeichnet.
An dem Ende des Spulenwagens 52 ist ein Träger 61 befestigt, in welchem die kurze Achse 68 der Länge nach verschiebbar und drehbar gelagert ist. Das äufsere Ende dieser Achse ist durch das Querhaupt 62 getragen, welches an eine vorspringende Hülse des Trägers 61 geschraubt ist. Das innere Ende dieser Achse ist durch ein Universalgelenk oder Hookschen Schlüssel mit der Welle 59 verbunden und trägt das Zahnrad 64, welches in Eingriff mit dem Rad 65 steht. Letzteres ist auf eine der Spulenachsen 66 aufgekeilt und greift in ein zweites Rad 67 ein, welches fest auf der anderen Spiilenachse 66*, die von dem Spulenwagen 52 getragen wird, sitzt.
Auf der rechten Seite der Zeichnung werden die Spulenachsen 66, 66* von dem Spulenwagen 51 getragen.
Wenn nur eine einzige Reihe Spindeln auf der Bank ist, ist auch nur eine der Spulenachsen auf jeder Seile der Bank nöthig.
Die durch das Rad 58 bewirkte Drehung der Welle 57 wird durch den aus den Theilen 76, 79, 81 und 82 bestehenden Hookschen Schlüssel oder das Universalgelenk auch der Welle 59 mitgetheilt. Diese dreht durch ein zweites Universalgelenk die Achse 68 und vermittelst der Räder 64, 65, 67, wie Fig. 5 zeigt, die Spulenachsen, durch welche die Drehung der Spulen erfolgt. Durch die Verbindung der Welle 57 mit den Wellen 59, 60 vermittelst Universalgelenke und die Verbindung der Achsen 68 mit den Wellen 59, 60 auf dieselbe Weise können demnach die Spulenachsen mit den Spulenwagen steigen und fallen und gleichzeitig die Fortpflanzung der drehenden Bewegung von der Welle 57 auf die Spulenachsen 66, 66* geschehen.
Da die Enden der Wellen 59, 60 bei ihrer auf- und abwärtsgehenden Bewegung mit dem Spulenwagen sich in horizontaler Richtung ver-

Claims (1)

  1. schieben, so müssen sich auch die Achsen 68, 68* in den Trägern 61 und Querhaupt 62 verschieben können; ferner mufs das auf 68 sitzende Rad 64 so breit sein, dafs es infolge der Verschiebung nicht aufser Eingriff mit dem Rad 65, 65* der Spulenachse kommt.
    Diese Uebertragung der Bewegung ist auch anwendbar für andere Spindelbänke, die nicht wie die eben beschriebene, zwei Spulenwagen haben. In diesem Falle ist nur eine der Wellen 59, 60 erforderlich, um die Spulenachse zu drehen. Die Construction des die Spindeln der Spindelbänke unterstützenden Rohres ist durch Fig. 6 im Verticalschnitt dargestellt.
    In dem Rohr 95 dreht sich die Spindel 90, deren unterer Zapfen in der Verlängerung 94 des Rohres 95 unterstützt wird. Diese Verlängerung ist mit dem Rohr 95 durch die Arme 96 verbunden.
    Dadurch, dafs die drei Theile .94, 95, 96, welche wir der Kürze halber zusammen als Rohr 95 bezeichnen, aus einem einzigen Stück hergestellt werden, ist die Uebereinstimmung der Achse der Spindel mit der Achse des Rohres 95 gesichert, welches für die freie ungehinderte Drehung der Spindel wesentlich ist.
    Das Rohr 95 wird mit dem Spulenwagen und der zum Tragen des Rohres und der Spindel bestimmten Schiene 98 -auf die folgende Weise verbunden.
    In dieser Schiene 98 ist ein Lagerstuhl 98* vermittelst der Mutter 99 befestigt. In dem vorderen Theil dieses Stuhles befindet sich die cylindrische Bohrung 100, in welcher der untere Zapfen des Rohres 95 läuft. Derselbe ist nicht cylindrisch gedreht, sondern gewölbt, aus später angeführten Gründen. Ueber dem Zapfen des Rohres 95 befindet sich ein Flantsch, mit welchem der untere Theil von 94 auf dem Lagerstuhl 98* aufruht.
    An dem Spulenwagen 103 ist vermittelst der Schraube 105 das Lager 104 befestigt,'in dessen Bohrung, die mit der Büchse 106 versehen ist, das Rohr 95 geführt wird. Diese Büchse gleitet am Rohr mit der Bewegung des Spulenwagens 103 auf und ab. Die reibende Fläche der Büchse ist gewölbt oder der mittlere Durchmesser der Büchse kleiner wie der Durchmesser der Enden.
    Wenn durch irgend eine Ursache die auf- und absteigende Bewegung des Spulenwagens nicht in genau verticaler Richtung stattfinden oder die Richtung der Bewegung der Büchse 106 nicht mehr in der Achse des Zapfens von 94 liegen sollte, so würde eine Hemmung der Drehung des Rohres 95 eintreten müssen, wenn die Flächen der Büchse 106 und die des Rohrzapfens nicht gewölbt wären. Infolge dieser Wölbung ist eine Veränderung der Verticalstellung des Rohres 95 nebst Spindel möglich, ohne dafs eine Vergröfserung des Reibungswiderstandes an den sich reibenden Lagerflächen stattfindet.
    Durch die Setzschraube 107, welche durch das vordere Ende des Stuhles 98* in eine Nuth des Rohrzapfens eingeschraubt ist, wird eine durch die Büchse 106 des Spulwagens veranlafste Hebung des Rohres 95 unmöglich gemacht.
    Patenτ-Anspruch:
    Die dargestellte Spulenbank, bei welcher der Spulenwagen die Auf- und Abbewegung mittelst einer Anzahl von Schiefebenen, erhält, die an einer horizontal verschiebbaren Schiene befestigt sind, in ihrer Gesammtheit. .
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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