DE192336C - - Google Patents

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DE192336C
DE192336C DENDAT192336D DE192336DA DE192336C DE 192336 C DE192336 C DE 192336C DE NDAT192336 D DENDAT192336 D DE NDAT192336D DE 192336D A DE192336D A DE 192336DA DE 192336 C DE192336 C DE 192336C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - JV^ 192336 KLASSE 14 c. GRUPPE
JOSEPH KARRER in ZÜRICH.
angeordnet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1907 ab. Längste Dauer: 6.JuIi 1921.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Kondensator nach dem Patent 190675.
Um mit letzterer Einrichtung ein möglichst gutes Vakuum zu erzeugen, ist es absolut notwendig, das Kondensiermittel (Kühlwasser) in möglichst dünner Schicht dem Kondensationsraum zuströmen zu lassen; dadurch wird eine intensive Berührung und Mischung von dem Kondensiermittel mit dem Treibmittel bewirkt.
Diese Schicht darf aber auch nicht zu dünn werden, da sonst die praktische Herstellung erschwert wird. Es ist aber nicht für alle Einheiten möglich, eine praktisch zulässige Dicke des dem Kondensationsraum zuströmenden Kondensiermittels zu erhalten; es hängt dies natürlich vom Durchmesser des letzten Laufrades der Turbine und von der durchströmenden Treibmittelmenge ab. Im allgemeinen wird für kleinere Turbineneinheiten die Dicke des zum Kondensieren notwendigen ' Kondensiermittels zu klein und bei großen Einheiten zu groß. Analog verhält es sich mit dem engsten Querschnitt im Kondensationsraum, welcher vom Kondensat (Treibmittel und Kondensiermittel) durchströmt wird, da dieser Querschnitt unwesentlich größer ist, als derjenige vom Kondensiermittel allein.
Vorliegende Verbesserung bezweckt nun, den Kondensator nach dem Patent 190675 so umzubauen, daß es möglich ist, für sämtliche Einheiten eine praktisch zulässige Dicke des Kondensiermittels und des Kondensates zu erhalten.
Dies wird dadurch erzielt, daß die Verlängerung des Zylindermantels, welcher durch das aus dem letzten Laufrad austretende Treibmittel gebildet wird, allmählich in einen Ringraum (Kegelmantel) übergeht, der mit dem Zylindermantel einen beliebigen Winkel bildet.
Fig. ι bis 3 veranschaulichen beispielsweise Ausführungsformen.
α ist das letzte Laufrad der Turbine, b der Leitradkranz, der dazu dient, den aus α austretenden Treibmittelstrahl aufzufangen und dem Kondensationsraum c zuzuführen. In den Ringraum d wird durch e Wasser zugeführt und strömt durch f in den Kondensationsraum c; der Ringraum d kann außerhalb oder innerhalb des Leitradkranzes oder an beiden Orten zugleich angebracht werden. In dem Kondensationsraum c wird das Treibmittel kondensiert und strömt durch den engsten Querschnitt g in den Düsenraum i und von hier aus in die Ausströmung h.
In Fig. ι ist der Fall dargestellt, wo die Schicht des Kondensiermittels und Kondensates zu dick würde; der Kondensationsraum ist daher nach außen abgedreht, wodurch die
Durchflußquerschnitte auf größere Durchmesser zu liegen kommen; die Schicht wird also dünner.
Fig. 2 und 3 zeigen den entgegengesetzten Fall, der bei kleinen Einheiten eintritt; hier würde häufig die gerechnete Schichtdicke nur 2/10 bis 3/10 mm sein, was natürlich praktisch nicht ausführbar ist. Der Kondensationsraum wird daher nach innen abgedreht, wodurch ίο die Durchflußquerschnitte auf kleinere Durchmesser zu liegen kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kondensator für kondensierbare Treibmittel nach dem Patent 190675, gekennzeichnet dadurch, daß die Verlängerung des Zylindermantels, welch letzterer durch das aus dem letzten Laufrad austretende Treibmittel gebildet wird, allmählich in einen Ringraum übergeht, der mit dem Zylindermantel einen beliebigen Winkel einschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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