DE192066C - - Google Patents

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DE192066C
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Germany
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sheet
floors
walls
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filling
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Schleuder weist gegenüber bekannten Schleudern derselben Art zunächst den Vorteil auf, daß das Schleudergut einer längeren oder kürzeren Schleuderdauer ausgesetzt werden kann.
Dies wird mittels einer in ihrer Höhe einstellbaren Zubringevorrichtung und Etagenböden eines Einsatzsystems dadurch ermöglicht, daß das Schleudergut auf der gelochten
ίο Schleuderzarge einen* längeren oder kürzeren Weg zu nehmen gezwungen wird.
Ferner gelangt das ' Schleudergut vorgetrocknet auf den gelochten Trommelmantel. Dies wird erreicht. durch ein gelochtes Einsatzsystem, über welches das Schleudergut auf dem Wege zur gelochten Schleuderzarge hinweggeht. Schließlich wird auch erreicht,, daß das Schleudergut durch das Einsatzsystern in kleinere Teile .zerlegt, auf die gelochte Schleuderzarge gelangt.
Eine Ausführungsform der Schleuder ist auf den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. Ί einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 und Fig. 2 in der einen Hälfte einen wagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i, in der anderen Hälfte einen .wagerechten Schnitt nach der Linie E-F der Fig. i.
Die Füllvorrichtung a, c ist von Hand auch während des Betriebes höher oder tiefer einstellbar und fördert stets eine gleiche Menge Schleudergut auf den Verteilungsteller· b. Über diesem Teller b ist ein Deckelring q angebracht, welcher sich an das untere Ende des Zuführungsrohres α anschließt; zwischen dem Boden b und Deckelring q sind Sperrstege i eingebaut. Geführt wird die Füllvorrichtung durch die Gleitschienen r. Der Verteilungsteller b ist mit der Schnecke c bzw. Welle η durch das Spurlager y verbunden. Die Förderschnecke c ist auf. der axial verschiebbaren, hohlen Welle η befestigt und von dem Zuführungsrohr α umgeben, welches außen mit Gewinde versehen ist und in einer Führungsmutter 0 auf und ab bewegt und in verschiedenen Höhenlagen eingestellt werden kann. Das Rohr α ist am oberen Ende mit einem Fülltrichter und einem Handgriff s versehen, mittels dessen es gedreht werden kann. Da nun die Verteilungsvorrichtung b, i, q, die Welle η und das Rohr α miteinander verbunden sind, werden sie gemeinsam durch Drehen des Rohres a auf und ab bewegt.
Die Welle η ist hohl ausgebildet, um durch sie unterhalb der Füllvorrichtung Deckflüssigkeit in die Schleuder leiten zu können. In der Schleudertrommel befindet sich in der Mitte ein freier Raum zum Einführen der Füllvorrichtung. Diesen freien Raum umgibt ein aus mehreren Kammern bestehendes Einsatzsystem, dessen an sich senkrecht, jedoch schräg zu den Radien stehenden Wände e und f gelocht sind, letztere nur teilweise. Die Außenwand u der Kammern ist ungelocht. Jede Kammer ist durch ein Blech g in zwei Teile zerlegt. Dieses Blech g und die Außenwand wirken als Prellbleche für den durch die Siebwände e, f eintretenden
PUm
Ablauf. Am Boden jeder Kammer "ist ein Abzugsrohr h für den Ablauf vorgesehen. Die Einsatzkammern sind eingefaßt von den in mehreren Etagen übereinander angeordneten Zwischenböden d, von denen jedoch, immer nur einer von der Füllvorrichtung beschickt wird. Je nachdem ein oberer oder ein unterer Boden durch' entsprechende Einstellung der Füllvorrichtung beschickt wird,
ίο ist der über den Boden zur halbkugelförmigen Schleudertrommel k und an dieser hinab zu den Austrittsöffnungen / führende Gleitweg des Schleudergutes länger oder kürzer.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Das in die Füllvorrichtung eingebrachte Schleudergut wird durch die Einwirkung der Fliehkraft gegen die Sperrstege i geworfen, welche den Zugang zu den Einsatzkammern verengen und das Schleudergut an die gelochten Wände e und f der Einsatzkammern leiten. Hierbei wird ein Teil der abzuschleudernden Flüssigkeit in die Kammern getrieben und fließt an den Wänden g, u herab, durch die Rohre h in eine Ablaufrinne t. Das so vorgeschleuderte und durch das Einsatzsystem in kleinere Teile zerlegte Gut wird über denjenigen Etagenboden d, vor welchem die Füllvorrichtung eingestellt ist, zu dem halbkugelförmigen, gelochten Trommelmantel k geleitet.
Das in kleine Teile . zerlegte Schleudergut sucht sich auf der Innenfläche dieses Siebmantels zu vereinigen, wobei ein Wälzen der festen Teilchen, z. B. Kristalle am Umfange des Mantels, und durch dessen halbkugelige Gestalt nach abwärts stattfindet. Hierdurch wird ein gutes Abschleudern erzielt und ein Festsetzen vermieden. Das fertig geschleuderte Gut verläßt die. Trommel am größten Durchmesser und fällt durch die Bodenöffnungen / in die Schurre m.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ununterbrochen wirkende Schleuder, insbesondere für Zuckerfüllmasse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut durch eine eventuell auch während des Betriebes in verschiedenen Höhenlagen einstellbare Füll- und Verteilungsvorrichtung (a, b, c, i, q) durch ein mittels Böden (d) in Etagen geteiltes Einsatzsystem geführt, gegen einen halbkugelförmigen Trommelmantel (k) geschleudert und unten herausbefördert wird.
2. Schleudernach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem auf und ab bewegbaren Zuführungsrohr (a) ein Verteilungsteller (b) und über diesem in einem Abstand, der kleiner ist als der geringste Abstand zwischen zwei Etagenringen (d), ein sich an das · Rohr anschließender
. Deckelring (q) angebracht ist, während zwischen dem Deckel (q) und dem Boden (b) Verteilungsbleche (i) vorgesehen sind, welche das Schleudergut gegen Einsatzsiebe (e, f) leiten.
3. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg zu den Radien stehenden Siebbleche (e,f) eine Anzahl von pyramidenförmigen, sich nach außen und unten erweiternden Kammern bilden, deren jede durch ein ungelochtes Blech (g) in zwei Teile zerlegt wird, so daß der durch die Siebwände (e, f) eintretende Ablauf gegen dieses Blech (g) und gegen das volle Außenblech (u) jeder Kammer geschleudert wird, an diesen
■ Wänden herabfließt und am Boden jeder Kammer abgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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