DE1919934U - Hochleistungskrempel. - Google Patents

Hochleistungskrempel.

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DE1919934U
DE1919934U DE1963F0023882 DEF0023882U DE1919934U DE 1919934 U DE1919934 U DE 1919934U DE 1963F0023882 DE1963F0023882 DE 1963F0023882 DE F0023882 U DEF0023882 U DE F0023882U DE 1919934 U DE1919934 U DE 1919934U
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Flii Marzoli & C SpA
Fratelli Marzoli and C SpA
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Description

Hoohleistungakrempel«
Sie herkömmlichen Krempeln für Baumwolle und für Kunstfasern iind synthetische Fasern im Baumwolleohnitt erzeugen normaler« weise ein Baumwollband τοη zwischen Z§5 kg und 5 kg pro Stun« de schwankender Art, je nach der Sorte des verarbeiteten Ua* teriale.
Bei diesen "klassischen* Krempeln arbeitet die Trommel mit etwa 170 bis 180 Umdrehungen in der Minute, die Kratzorgane wie die Trommel, der Abnehmer und die Deckel sind mit elastischen oder halbsteifen Beschlägen versehen und das Faservlies, das eich auf dem Abnehmer bildet wird unter der Wirkung eines Kam« mes mit Stahlblatt davon abgehoben, der eine schnelle osaillationsbewegung ausfahrt· Dae eo erhaltene Vlies sammelt sich beim Passieren eines Verdichtungstrichter^ in Gestalt eines Bandes das von ewei frontalen Kalandern naohgeholt wird? Beim Austritt von denselben wird das Band von den zwei kleinen Kalanderwalzen der Spinnkanne nachgeholt und passiert einen zweiten Verdichtungstrichter und wird in einem GefSas gesammelt« Bs sei nun angenommen» dass bei einer herkömmlichen Krempel die Leistung erhöht werden soll und um das zu bewerkstelligen wird die Zahl der Umdrehungen der Trommel von 180 Umdrehungen in der Minute auf 400 Umdrehungen in der Hinute erhöht.
Dabei stent man fest» dass die Beechläfee Aw herkömmlichen Xrempeli die die Trommele den Abnehmer und die Deokel bedecken,
für die hohe Geschwindigkeit der Trommel ungeeignet Bind, weil sie sich mit Fasern beladen können» was ein Vera topfen der Be* mit sich bringt.
Diese elastischen oder halbsteifen Beschläge streben danach» dem Krempelprinzip entgegenzuwirken je mehr sie sich beladen! es erfolgt Noppenbildung und es muss daher in kurzen Zeitinter-"vallen sum Putzen geschritten werden· .
Ss iet jedoch keineswegs ausreichend dieses Problem zu lösen, denn wenn man die Erhöhung der Geschwindigkeit der trommel ermöglicht, eo schafft man ein weiteres Problem, das früher nicht bestandι die Erhöhung der Trommelgeschwindigkeit bedingt n&mlieh eine verhältige Erhöhung der Oesehwindigkeiten der damit verknüpften Organe, wie z.B. der des Vorreissers» der dee Abnehmers und der des Florentfernere bzw· Kammes»
ist bekannt, dass der den Flor entfernende Kamm eine Schwing* bewegung um die eigene Achse ausführt und die Geschwindigkeit erhöhen bedeutet die Prequena der Schl&g· erhöhen«
Die Erhöhung der Anzahl der Sohlaage des Kammes schafft Busserst starke Vibrationen, welche dit ganz· Maoohine in Schwingung versetzen und der Kamm bildet geradezu eine IToppenfabrik» weshalb der den Flor entfernende Kamm der herkömmlichen Krempel für hohe Leistungen nicht mehr geeignet ist«
Auch abgesehen von allen diesen Problemen» so wird die Maaohine, wenn es gelingt» die Stundenleistung der Krempel zu erhöhen, zu einer Quelle der Staubbildung derart» dass es praktisoh unmöglich wird einen gewöhnliohen Kreapelflor (ein flies) asu erzeugen«
•2*
Sie hohen Uaf angsgesehwindigkeiten der verschiedenen Organe schaffen nSmlioh starke Staubdispersionen und es ist eine UnmSgllchkeit auf solchen Krempeln zu arbeiten·
Zweok der vorliegenden Erfindung ist es eine Hochleistungskrempel zu schaffen» indem die Gesamtheit der Schwierigkeiten überwunden wird» die damit zusammenhängen und oben skizziert wurden«
Bei dieser Krempel läuft die Trommel mit einer Geschwindigkeit von 400 Umdrehungen in der Minute um und die krempelnden. Organe sind mit starren BesohlEgen ausgerüstet, vorzugsweise mit starren BeeohlSgen einer besonderen Art» die nach experimentellen Untersuchungen als geeignet erschienen, den betreffenden Aspekt des Probleme technisch su lSsen·
Diese besonderen starren Beschläge haben eine dreieckige Gestalt des Zahns mit einem von der Basis aus sieh verringernden Querschnitt und eine sehr geringe HutzhShe des Zahns» was die Rückkehr der fasern zur Spitze begünstigen soll derart» dass der Verstopfung der Besohläge entgegengewirkt wird· Bis Dichte der Spitzen 1st Obor 400 Spitzen je Quadratzoll bei der Trommel und über 200 Spitzen sowohl beim Abnehmer als auch bei den Deckeln, und die Krempelneigung schwankt angesichts des Sahnpro« file tut tj* für die Trommel» um 15· für die Deekel und um 22· für den Abnehmer» und zwar um eine grosse Leichtigkeit des Eindringene der Fasern zwischen die Beschläge zu gewShnren·
Ss 1st bemerkt worden» dass diese Art starrer BesehlSge nicht der Beladung mit Fasern unterworfen ist» wie dies bei den elastischen oder halbetarren sesohl&gen der Fall ist» und ferner haben die faserbüaehel» die von Vorreieeer an die Trommel abgegeben werden» beim*·····»«««,·»,«,,
Inberührungtreten mit den Deckeln gröasere Möglichkeit sieh vollständig zu Minen und aioh bis auf die Einzelfasern aufzulösen und swischen die Spitzen einzudringen« und e.o die Gefahren der Noppenbildung zu verringern·
Dieselbe Leichtigkeit dee Heraustreten« der Fasern erhöht die Frequenz der Krempelwirkung« die solcherart die höchate Intensität erreicht t ohne das in Bearbeitung befindliche Material su zerstören«
Mithin üben diese starren Beschläge« wie sie sich fur hohe Leistungen eignen« auch mit den hohen zu erreichenden Gesohwindigkoiten ein saohgemgsses Krempeln aus« Durch die Besetzung der Krempelnden Organe dieser besonderen starren Beschläge ist zu beobachten« dass der Flor beim Austreten aus dem Abnehmer n4ch eine beachtliche Anzahl Noppen aufweist« doch ist die Ursache in dem den Flor entfernenden Kamm zu suchen| es ist daher daran gedacht worden« diesen Kamm mit einem Paar von Entfernzylindern zu ersetzen. Da diese Zylinder mit einer kontinuierlichen Rotationsbewegung begabt sind« so weisen sie Vorteile über den Florentferner-Kamm auf« d.h. sie erteilen der Maschine einen ruhigeren Gang und es ergibt sich eine Verringerung der Schwingungen, bei Verringerung der Koppen«
Um die Dispersion des Staube zu verringern und bei hoher leistung arbeiten zu können» wird die erflndungsgemässe Machine mit einer Entstaubungsanlage versehen«
Sowie die Produktion der Krempel ansteigt« ist es fttr zweokmässig befunden worden« am Ausgang der Hasohine einen Streck« gang anzuordnen« Der Streokgang nBmlioh gestattet es dem Ao*
nehmer bei verhältnisaSssig niedrigen Geschwindigkeiten umzulaufen, ungeachtet der hohen Leistung und ein Vliees grober Nummer austreten zu lassen um aa Drehtopf die gewünschte Hum· mer zu erhalten· Der Streckgang am Auslauf ergibt ferner ein· ziemlich gute Parallellisierung der fasern des Bandest eine bessere Arbeitewahl der Krempel unabhängig von der Endnummer» die man wünscht und eine grb'ssere Eegelmässlgkelt des Bandes« Diese Vorteile kommen der Güte dee Garnes zugute und Termin«» dem die nachfolgenden Vorspinngänge· Xm Bndergebnis wurde gefunden, dass es maglich ist, die Produktionsleistung /herkömmlichen Krempel 3 bis 5 mal zu erhöhen und dabei im allgemeinen auch die Güte des Garnes zu verbessern» wenn zu einer bestimmten Kombination von Torkehrungen gegriffen wird» die am besten alle gleichzeitig zur Anwendung kommen und nachstehend aufgezahlt slndt
1· Erhöhung der Geschwindigkeit der Trommel auf eine Umdrehungszahl von über 300 U.in der Minute» wenn die Trommel einen mitt* leren Durchmesser Ton 1200 mm hat·
2« Verwendung starrer gpezlalbesehlSge an den krempelnden Or* ganen«
3* Erstellung einer Entstaubungsanlage.
4· Ersatz des Florentferner-Kammes diuroh ein Paar von Entferner» Zylindern«
5. Einsatz eines Streokganges am Auslauf«
Die beigefügten Zeichnungen zeigen eine AusfUhrungsXorm der Er« findung wie folgt t .
-5-
Fi£,1 zeigt die Krempel in Aufrissj Pig.2 und 3 zeigen die starren Beschläge} Pig·4» 5 and 6 zeigen die Aueführungeform einer Entstaubung»··
anlagej
71g·?» 8 und 9 zeigen eine Ausführungefona dee Paareβ der Ent*
ferner-Zylinderj
Pig.10 zeigt eine Aueführungeform eines Streekganges·
Unter Bezugnahme auf Fig.1 wickelt sich der vom Feinsohläger erzeugte Wickel unter Anlehnung an eine Hol «ro 11 β ab» die von der Zuführwaise (i) angetrieben wird, und wird von der EindrÜokwalze (2) aufgenommen» welche die Aufgabe hat die Baumwolle ▼ollständig zu öffnen und die Fasern zu trennen und schlleseilen der Trommel 3 zu übergeben ohne eie zurückzuhalten, sie von der Trommel aufgenommenen Fasern werden durch die Rotationsbewegung derselben in den Wirkungsbereich der Deckel 4 gebraoht» womit die Krempelarbeit ihren Anfang nimmt. Her Abnehmer 5 hat die Aufgabe, die Fasern aer Trommel zu ergreifen und sie in sieh zu verdichten und das Zylinderpaar 6, das die Bewegung vom Abnehmer erhalt, entfernt die Pasern, pie entfernten Fasern werden in allen Richtungen gesplissen derart» dass sie ein gleichförmiges Vlies bilden, das sieh über einen Verdichter 7 und den Streck*· gang 3 in Bandform sammelt* Das so erhaltene Band passiert den Drehtopf 9 und wird Im Spinntopf 10 aufgenommen·
In Hg«2 wurde der starre Beschlag sram Besetzen des Eindrüokers der Trommel und des Abnehmers dargestellt· Der Beschlag für den Eindrüoker hat eine HShe b ■ 5»5 nun bei einer KutshShe des Zahns β · 3»7 mm· ΰοΓ swisohen den Seiten &&» Zahns gebildete Winkel aiestd» 5*· Di« Spitzen je Linearzoll sind ρ - 3,9 bei einer Dichtigkeit der Spitzen Jt Quadrateoll P - 31»2. Der Besehlag
für die Trommel hat eine Höhe b » 3»2 mmf bei einer Huts* höhe des Zahns O » 1,1 mm. pie krempelnde Neigung, definiert als Winkel zwischen den Sahnprofilen, hat den Werts< ■ 13*30*·
Die Spitzen pro Linearzoll sind ρ * 19»5 und die Dichtigkeit der Spitzen pro Quadratzoll 1st P « 550·
Der Beschlag für den Abnehmer hat ΦίΆ9 Höhe b » 7 »a» bei einer Ilutzhßhe ο « 2,2 sub· Der zwischen den profilen dee Zahne gebil· de te Winkel ist«*..« 22·.
Die spitzen pro Linearzoll sind ρ * IJ und die. Dichtigkeit der Spitzen pro Quädratssoll let P * 338·
Zn Fig.? ist die Art Beschlag gezeigt, wie er für die Deckel geeignet ist·
Es let ein Beschlag der starren Art alt einer Höhe b * 8 ma und einer liutzhöhe des Zahne ο * 4 ntm·
Die krempelnde Neigung, die von dem Winkel zwischen der Kormalen zur Basielinie und der weniger geneigten Seite des Profile definiert wird, hat den Wertet« 15··
Die Spitzen je Linearzoll sind ρ m 8 und die Dichtigkeit je Quadrat zoll hat den Wert P · 310·
Diese Beschläge bieten den Vorteilt eich während des Krempeln· nicht mit Fasern zu sättigen und daher die Bildung von Noppen nicht zl begünstigen· Tier Krempelfall 1st um vieles weniger» etwa 2-3»6$ und die Krempelauebeute ist besser*
Die Figuren 4» 5· 6 «eigen die Ausführunssform einer Entstaubungsanlage.
Experimentell wurde Folgendes festgestelltt
1·) Ji^T Ton einer Krempel erzeugte Abfall (Gewloht des eintretenden Bandes minus das Gewicht des austretenden Bandee) ISsot
-7-
sioh in 3 Kategorien einteileni
a) Abfall tinter VorMsser;
b) Abfall unter Krempel!
o) alle sonstigen von der Krempel erzeugten
2°) Die Qualität des Abfalle der Kategorie tTiet von derjenigen der Kategorien b, und o, wohl zu unterscheiden und im Fall der Zentralisierung des Einsammelna der Abf&lle ist es zweckt» mässig getrennte Sammelkanäle vorzusehen um die Abfälle der Gruppen Ij und £ ale nebenprodukte verkaufen zu können· 3·) Der Abfall der Kategorie <o läset sieh in zwei feile teilen u«z· Unterkrempel-Abfälle plus Ton den verschiedenen Organen er« zeugte staub«
4°) Die Unter Buchungen haben «ur Auffindung derjenigen Punkte der Maschine geführt, in denen sieh Staub oder Abfälle bilden wie in figur 4 dargestellt· Die Bildung von Staub erfolgt aft folgen* den Stellent 11t Wenn der Winkel sieh abwickelt und unter den Eindrüekzylinder kommt·
12 t Wenn die Deckel aus ihrer Ruhelage umkippen um in die Arbeitsstellung zu gehen·
13 und 14 t Im Inneren der Deckeleinrichtung, während sich die Deckel drehen*
Die Bildung von Abfällen oder von yaserohen ("FibriUen") erfolgt an folgenden Steilem
15t Wenn die Deckel aus ihrer Arbeitsstellung g9h»n und vom Ent* feraer-Kamm gereinigt werden·
16» Oberhalb fiea Punktes« an dem der Kamm auf dem Abnehmer den Flor entfernt» befinden eioh kurze Pibrillen (Faeerohen), die vom Abnehmer nicht vollständig entfernt wurden und nicht am flor hängen geblieben sind·
17t Verai der von der Krempel erzeugte Flor vom Abnehmer zu den Sammelkalanderwalzen transportiert wird» lässt er stets kurze Faserohen fallen·
18t Unterhalb des Abnehmers und der Trommel.
19 t Unterhalb des Eindrückers? Ss handelt sich um sehr arme
Abfälle, die daher schwer zu verwerten sind und unabhängig
von den anderen eingesammelt werden müssen·
Hachdem diese Punkte experimentell festgelegt worden waren» wurde die nachstehend erläuterte Entstaubungsanlage erstellt·
Punkte 3k1 und 12 der Piß.4» eine Leitung besonderer Gestalt weist Saugspalte 31 und 32 auf» die vorgesehen sind um die Abfalle aufzusaugen» die sieh an ä^n Stellen 11 und 12 bilden· Me Leitung dient dem Eindrücker als Deckel und bildet einen Trichter» in welchem alle an der Stelle 12 gebildeten Staube vom Spalt 32 angesaugt werden·
Punkte 13 und 14 der Fig«4f eine eweite Leitung 23· die im Zn* neren der Deckelanordmrag montiert ist» ist mit swei Spalten 33 und 34 versehen» die sämtlichen an den Stellen 13 und 14 gebildeten Staub abführen·
Punkte 15 und 16 der Piß.4» eine dritte Leitung 2$ dient dem Abnehmer als Deckel und weist Bwel Spalte 33 und 36 auf um die Ab«* fälle aufzusaugen» die sich an den Stellen ISf und 16 bilden»
Punkt 17 der Pig.4f eine Wandung aus Plexiglas 22 und ewei seitliche Wandungen 21 begrenzen mit der Maschine das Luftvolumen innerhalb dessen der vom Abnehmer entfernte Flor au den Semmel· kalanderwalzen übergeht·
An der Basis dieses Haumoe ist ein Kanal 27 montiert» der mit einen dazugehörigen Saugspalt 37 versehen ist um die Faserehen su sammeln» die bei dieser Beförderung des Flors fallen· '
funkt 19 der Piß.4» alle unterhalb dee SindrUokers gesammelten Abfälle sind sear ana und es iet nicht sweokmaeeig» eie mit den reicheren Abfällen zu mischen, die von anderen Stellen kommen»
Die Kanäle 21-23-25-27-20 stellen mit ihren spalten die Organ· sun Sammeln des Abfalle dar«
Zn Fie·5 sind die Bohre 41,42,45»47»48 dargestellt, welche die oben genannten Kanäle »it einem Zentraleammler $0» verbinden, in den eSratliche an den Stellen 11, 12, 13, 14» 15t 16» 17» Id gesammelten Abfälle zusammenlaufen«
Die luft, die die von dem Sammler $0 kommenden Abfalle befördert, kann in eine allgemeine Unterdruckanlage gefordert werden, oder in eine einzelne Sauggruppe, in der das Filtrieren mit festem oder rotierendem Filter wie in Piß.6 dargestellt erfolgt. Das rotierende Filter 60 (beispielsweise angegeben), besteht aus einem um die Trommel gewundenen Gitter 61» das aus einem sehr fein gelochten Blech besteht·
Die Vorderwand dieser gelochten Trommel 62 bildet den Bndteil der leitung 50.
Die Rückwand dor geloohten Trommel 63 ist frei· Sm Inneren die* eer Wand iet ein zylindrischer Sektor 64 montiert» der die An* saugung dieser Zone hintanh&lt·
Sin Yentilator-Motor-Aggregat ait Ventilator 65 erzeugt den Unterdrück, der für die Entstaubungsanlage der Einseikrempel notwendig ist und ein am Aggregat aussen montierter «Tutesaok 66 hindert den feineren Staub am Austreten in den Krempoleaal und hin-t&rt die Abluft daran» die nahmen Krempeln zu etSren. In den Figuren 7» 8» 9 let die Ausführunseform eines Entfernerwalzenpaare gezeigt.
•10-
Zwei Entfernerwalzen» eine untere 70 und die andere ober· 71· die einen verschiedenen Durchmesser haben und zwar die untere Walze einen Durchmesser zwischen 25 Ώ&& 40 JBQf die obere Wal{ ze einen Druckmesser zwischen 50 und 50 BBBt sind auf einem Jiager 7$ bzw, einem Pferdekopf 7$ montiert, der auf dem Zapfen 77 drehbar angeordnet iet» und befinden eich,In einem bestimm·» ten Abstand vom Entferner 74·
Diese Walzen haben eine sohraubengängig« "AntirollB-Riefung über ihre ganze Länge und feilen eich gegenläufig.
Die Rotationsbewegung kann entweder vom üindrÜSXer mittels Riementriebs und Zahnrändern abgeleitet werden oder wie in Fig« 9 dargestellt vom Entferner mittels Doffer-Zahnrads 85 und der Zahnräder 86, 87, 83, 89.
Die Entfernerwalzen können in horizontalem Sinn und in vertikalem Sinn registriert werden·
Die Registrierung im horizontalen Sinn wird durch einen Registrierbolzen 78 und die Schrauben 79 durchgeführt·
Beim Ausschrauben der Schrauben 79 vorschiebt sieh der Walzenträger 75 und der Pferdekopf 76 in der gewünschten Richtung ent* weder nach rechte oder nach links und dann blockiert man das System mittels der Muttern 80·
Im vertikalen Sinn wird die Registrierung mittels Lehren durchgeführt. Zwei Blätter 72 und 73» die an die Walzen 70 und ?1 angelehnt sind, werden entweder durch Federn gegen die Walzen gehalten oder wie in Pig· 8 dargestellt mittels eines Gegengewichtes Bi9 das an einem Winkelstück 82 drehbar befestigt ist« welches am Pfordekopf 76 durch Schrauben 8? festgemacht ist· Die beiden Blätter haben die Aufgabe» die Entfernerwalzen rein zu halten und den vom Abnehmer anfallenden Plor nicht passieren lassen«
•1t-
10 zeigt eine Aueführungsforra eine» Streckgangea. Dor vom Abnehmer entfernte Faserflor wird durch einen Verdichtortrichter 90 und einem Streckgang geführt» der zwei untere netallicche geriefte Walzen 9t land 92 aufweist, die vom Abnehmer über Zahnräder angetrieben werden, und zwei obere mit Kautschuk verkleidete Walzen 93 und 94· auf die durch einen Hebel 95 vermittelst der geeichten Feder g$ ein Druck ausge* übt wird· Der Hebel und die Feder verhalten sich wie ein ge* wohnlicher am Zapfen 97 drehbar angeordneter Pendelarm·
Eine kleine Sohle 98 kann auf einer inneren Führung gleiten und verschiebt das walzpaar 92 und 94 derart» dass der gewoll* te Zwisohenabstand je nach der bearbeiteten Faser erhalten wird} der Abstand zwischen den Achsen der unteren Walzen schwankt zwischen 20 und 60
Zwei Walzen mit Tuchbelag, von denen die eine untere 99 durch eine Feder 100 gegen die zwei unteren Walzen angedrückt wird, und eine obere Waise 101» die auf den !Druckwalzen mit ihrem Eigengewicht lastet» haben die Aufgabe» das Walzwerk rein au halten·
Das Baud wird beim Passieren durch das Waisenpaar gestreckt und die Streckung sehwankt «wischen 1,5 und ?·

Claims (1)

  1. P.A.20OO12*-if.6.65
    ANSPHCHE
    1· Hoehleistungskrempel^ dadurch gekennzeichnet8 dass si© gleichseitig folgende Bedingungen in sich verwirklicht!
    C-3)
    a) DiG Tromaei^ lauft mit einer Geschwindigkeit uxaj, äio holier ist als 200 Umdrehungen in der Mimite uad schwankt jedenfalls arischen 300 und 400 Umdrehungen in der Kinut©? da der Trossmeldurch nossor in Mittel 1200 iam betrafst» , .
    Y^) yi) /$-) y
    "b) Der 35indrüc]c©ri die Trommei)9 der Abnohae?» und die 33eck©2) ait starren Beschlägen bftsetzto .
    α) Dio I/Iaechine besitzt eine Entstaubungsanlage?«,1^ ^
    ö) Anstelle dos Plor©ntfernörIrsi^..uM ist ©in Sntferner^Valsenpaazi
    ©) Aii A'iiJßang ist
    2· liochlei^tur^akranpel nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichηοχν CCS α. der starra Beschlag dor Trojamoju ©in© Dichtigkeit des Boaatses von mehr als 400 Spitzen Jq Quadratzoll aufweist» mit ©iner Sfutzhön© des Zahns» die um 1 am sehwankt und mit einer Hei· gung der Spitzene CIq im etwa 13® soiismnktg der starre Beschlag des Abnehmers^hat ©in© Dichtigkeit von mehr als 250 Spits©n Oa, «ratzoll mit .einer IJutshöh© des Zahns um etwa 2 am "bei einer
    3igu32£j der Spitzen^ die ua 22° schwankt und der starr© Beschlag ^Qi- Dackel) hat eine Dichtigkeit von über 200 Spitaen ^e Quadratjoll .nid cino Höh©9 die un 4 Elia schwankt und eine krempelnd© Hei— ;angö die durch dan Winkel gegeben ist« den die !formale sur Ba- ■· ,iclinio und dio weniger ganeigt© Seite eiasohli.,Dt9 ttad ©twa :_s 15° schwankte ■ · '
    3o Hochleistunßskrempel nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet^ dass die Entstaubungsanlage aus einer Reih© von 1^ ' irtKh±^ fieren Erzeugende den Achsen des Eindrückers^
    K^ilin^'BeitehtTfieren Erzeugende öen Achsen des Eindruckeref», der Trommel)und des Abnehmers") parallel laufen^ wobei diese Sanäle ait SaußspaTSenTversehen sindj di© üQn Erzeugenden der oben bezeichneten Organ© parallel sind9 woboi die Sauganlage in ihrer Gesamtheit mit einem ersten Kana3T>versehen ist« der auf dem Eindrücket vorgesehen ist und zwei Saugspaltelaufweiotg der eine dazu bestimmt 9 die Abfälle anzusaugen, die sich in der Gegend der Zuführwalze bilden* und ä&T andere zum Sammeln der Abfälle, die sich unter den Arbeitsaintritt der Deckel bilden! aus einen zweiten Kanal} der in Inneren der Dockelanordnung vorgesehen ist und mit einem oder mehreren Saugäpalten^versehen ist um allen Staub zu sammeln^ der sich in Inneren der Deckelanordnung selbst bildet? aus einea dritten Kanal/» jäer dio ung dos Abnehmers bildet und mit zwei SaugspaltenArorsehen ist9 den einen um die Abfälle zu sammeln 9 die durch das Eeinigen der Deckel erzeugt werden und den anderen um die Abfälle zu sammeln? die auf dem Abnehmer nach dem Entfernen des Plärs verbleiben^ aus einem vierten Kana3)? der dazu bestimmt ist? die Abfall© und den Staub zu sammeln, die vom Flor bei dar Beförderung vom Abnehinör zua Streckgiing fallen gelassen werden! aus einem fünften Kmisübj, der dazu bestimmt iet9 die Abfälle zu sammeln,, die sich unter der Srommel und unter dem Abnehmer bilden9 diese letzteren Abfälle werden in den Kanal durch eine Eeih© beweglicher Bürsten befördertj die mechanisch betätigt werden«
    4« HochlQistun.:;slcrenple nach den Ansprüchen 18 2 und 3»a dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung des Flors voa Abnehmertalttsls zweier Walzen^^erfolgti einer oberen und "einer unteren 8 die zwei verschiedene- Durchmesser aufwoie©n9 und swasr
    der Durchmesser der unteren WaIzF) 2wisehen 25 u&d 40 mra9 während dor Jiurchmesser dor oberen Y/alße)2wisohön 50 und 5Θ 21m liegt und die über ihre gansse länge ein© "Antiroll^-Hiofung in Schraubenform besitzen und eine kontinuiex'liche Rotationebewe— gegenläufigem Drehsinn ausführen 9 öio vom Abneluaer al?«· · ist,, .
    5· Hochleiatunga&rempel nach den Ansprüchen 192j3 und 4, dadurch c©^ennseichnet9 da3S an Ausgang ein Streokgang mit swisehen 195 "und 3 schwankender Streckung eingefügt ist»/aus sw©i
    J 51, SV J
    unteren Motallzylindern)"besteht t di© duroh Getriebe von Abnehmer angetrieben werden» und aus 2wei kautsohuicbelegten Walzen^ wo
    dJb)
    auf diese letstere ein Uruck durch Podera^ausgeübt wird» wobei im stroclc^ebiet der Abstand swischea den Achsen u©r Walzenpaar© 20 vaxä. CQ ma schwankte ■
DE1963F0023882 1962-07-14 1963-05-10 Hochleistungskrempel. Expired DE1919934U (de)

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