DE1911684A1 - Vorrichtung zur Desinfektion von Instrumenten,insbesondere aerztlichen Instrumenten - Google Patents

Vorrichtung zur Desinfektion von Instrumenten,insbesondere aerztlichen Instrumenten

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DE1911684A1
DE1911684A1 DE19691911684 DE1911684A DE1911684A1 DE 1911684 A1 DE1911684 A1 DE 1911684A1 DE 19691911684 DE19691911684 DE 19691911684 DE 1911684 A DE1911684 A DE 1911684A DE 1911684 A1 DE1911684 A1 DE 1911684A1
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instruments
instrument
hot air
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DE19691911684
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Willibald Melischko
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/24Apparatus using programmed or automatic operation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Desinfektion von Instrumenten, insbesondere ärztlichen Instrumenten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Desiniektion von Instrumenten, insbesondere ärztlichen Instrumenten. Zweck der Erfindung ist eine Rationalisierung der Desinfektion und Trocknung, vor allem durch Zusammenfassen von Instrumentengruppen sowie durch eine Verbesserung und Vereinfachung der Trocknung. Ziel ist ferner eine erhebliche Zeitersparnis.
  • Zur Desinfektion benutzter ärztlicher, vor allem zahnä.rstlicher Instrumente, wie ähnlicher Instrumental-Ärbeitsmittel ist es üblich, diese mit der Hand in ein Desinfektionsbad zu legen, sie nach Ablauf der Desinfektionszeit mit der Hand einzeln aus- dem Bad herauszunehmen, unter flie.:ende-m Wasser abzuspülen und dann mit Instrumententüchern einzeln abzutrocknen. Abgesehen von dem erheblichen Zeitaufwand ist es bei dieser Arbeitsweise unvermeidbar, daß die mit der Desinfektion beschä.ftigte Person mit dem im Wasserbad gelösten rvesinfektionsmittel in Berührung kommt, sei es vor allem mit den Händen oder je nach dem auch mit anderen Körperstellen.
  • Hierbei entsteht oftmals aufgrund einer Allergisierung der Haut eine Dermatose, in diesem Fall eine Berufadermatose.
  • Obwohl seit langem fast alle ärztliche Instrumente sterilisiert werden, hat die Desinfektion ihre Bedeutung vor allem für die zahnärztliche Praxis behalten und findet ihre volle Anerkennung. So ist z.B. gebräuchlich, in der zahnärztlichen Praxis diejenigen Instrumente, die nicht für einen chirurgischen Eingriff gebraucht werden, zu desinfizieren. Dies sind beispielsweise Untersuchungsbestecke sowie Instrumente für Zahnfüllungen und zum Entfernen von Zahnstein.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Desinfektion und Trocknung auch von Instrumentengruppen so vornehmen zu können, daß ein Kontakt der Hand mit dem Desinfektionsbad vermieden wird, ferner die instrumente wahrend des Desinfektions- und Trocknungsvorganges unberührt in Gruppen zusammenbleiben und nach dem Trocknen auch so aufbewahrt werden können.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung einmal dadurch gelöst, daß je eine Kammer zum Aufnehmen eines Desinfektionsbades, eines Wasserbades und einer Trockeneinrichtung für Heißluft fur einen Aufnahmebehalter für Instrumente auf einen derfolgend angeordnet sind. Durch diese Zusammenfassung der Desinfektionseinrichtung und der Trocknungsvorrichtung kann der gesamte Vorgang in möplichst kurzer Zeit auch für Instrumentengruen stattfinden.
  • Um den gesamten Vorgang kontinuierlich und vollautomatisch durchführen zu können, kann über den drei Kammern eine mechanisch arbeitende und zeitlich gesteuerte Fördereinrichtung zum Senken und Heben der Aufnahmebehälter für Instrumente in die bzw. aus den Kammern und Fortbewegen von Kammer zu Kammer angebracht sein. Zweckmäßig liegen die drei Kammern nebeneinander in einem gemeinsamen Gestell mit gemeinsamen Zwischenwänden, während die an den beiden Außenwänden der äußeren Kammern befestigte Einrichtung zum Senken und Heben sowie Fortbewegen der Aufnahmebehälter für Instrumente eine sich ueber alle drei Kammern erstreckende lauf schiene mit einem Laufwagen zum Aufhängen sowie Senken und Weben von Instrumentenkörben hat. Eei dieser Arbeitsweise ist es nur noch notwenig, einen Instrumentenkorb gefüllt in das Desinfektionsbaa einzusetzen, die Automatik einzuscnalten ua nach Beendigung des Vorganges den Instrumentenkorb mit den gebrauchsfertigen Instrumenten aus der Trockeneinrichtung zu entnehmen.
  • Die Hand kommt dabei mit den Bädern und nassen Instrumenten nicht mehr in Berührung, so daß eine Dermatose und Schädigung der Haut der Bedienungsperson vermieden wird.
  • Vorteilhaft ist die Fortbewegung des Laufwagens und der Senk- und Hebevorgang der Instrumentenkörbe durch einstellbare elektrische Zeitschalter gesteuert, wobei der Senk-, Eebe- und Fortbewegungsvorgang durch elektrische Endschalter begrenzt ist.
  • Zweckmäßig sind ferner für die einzelnen Bewegungsvorgänge K.ontrollampen vorgesehen.
  • Die Trockeneinrichtung für Heißluft in der letzten der drei Kammern hat zweckmäßigerweise an den Seitenwänden Beisten zum Absetzen der Instrumentenkörbe, ferner an der Vorderseite eine Türe, vorzugsweise eine Jalousietüre. ur Erzeugung der notwendigen Heißluft kann an der Rückwand und/ oder am moden der Trockeneinrichtung eine elektrische Heizspirale angebracht sein.
  • Die Trockeneinrichtung fur Heißluft kann ein in die aritte Kammer ausrechselbar einsetzbarer, auch selbständig verwendbsrer Apparat sein. Bei automatischer Beschickung von oben erhält aer Trockenspparat ein Leistenpaar, während er bei Beschickung von Fand und von vorne auch zwei oder mehrere Leistenpaare Ubereinander angeordnet haben kann. Ein solcher selbständiger Trockenapparat kann auch zu jeder herkömmlichen und bereits vorhandenen Desinfektionsanlage verwendet werden.
  • Dieser Apparat mit mehreren Leistenpaeren zum Finschieben mehrerer Instrumentenkörbe von der Vorderseite her hat vorteilhaft eine Heizspirale mit Ventilator am Boden und ist oben geschlossen. Die Vorderseite als Beschickungsseite kann eine Türe erhalten.
  • Die Instrumentenkörbe bestenen zweckmäßig aus gelochtem, rostfreiem Edelstahlblech.
  • Von Vorteil ist es, wenn zum aufnehmen, Aufbewahren, Desinfizieren, Wässern und Heizlufttrocknen von Instrumenten gelochte, auch aus rostfreiem Edelstahlblech bestehende, ohne Instrumentenkörbe verwendbare oder auch in diese einlegbare Instrumentenkassetten dienen. Dies ist besonders vorteilhaft für die Desinfektion von Instrumentengruppen, vor allem zusammengehöriger Instrumentenbestecke.
  • Bei einer kontinuierlichen und vollautomatischen Arbeitsweise ist die Anorndung nach der Erfindung so getroffen, daß den Zeit- und Endschaltern solche Steuermittel und ein solcher Schaltplan zugeordnet sind, da@ nach Ablauf der Desinfektionszeit die Instrumentenkörbe aus dem Desinfektionsbad gehoben, über das Wasserbad fortbewegt und in dieses gesenkt, dann ohne Unterbrechung aus dem Wasserbad gehoben, über die Trockeneinicutun- fortbewegt und in diese abgesetzt werden, worauf die Fördereinrichtung susgescháltet und die Heißlufteinrichtung eingeschaltet sowie die grocknungszeit durch einen Zeitschalter eingestellt wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung in perspektivischer Darstellung.
  • Fig. 2 zeigt einen selbständigen Trocknungsapparat ebenfalls in perspektivischer Darstellung.
  • Fig. 3 zeigt eine gelochte Kassette zum Aufnehmen von Instrumenten gleichfalls perspektivisch dargestellt.
  • Die Vorrichtung zur Desinfektion von Instrumenten besteht nach Fig. 1 aus der Kammer 1 zum Aufnehmen des Desinfektipnsbades, der Kammer 2 zum Aufnehmen des Wasserbades und der Kamer 3 für die Heißluft-Trockeneinrichtung. Alle drei Kammern sina in dem Rahmengestell 4 aufeinanderfolgend zusammengefaßt und oben zum Einngen der Instrumentenkörbe offen. Bei der Vorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist in der Kammer 1 mit dem Desinfektionsbad, bei welcher der freien Sicht in die Kammer halber die Vorderwand weggelassen ist, ein Instrumentenkorb 5 eingesetzt, der aus rostfreiem Edelstahlblech mit der Lochung 6 besteht. Dieser Korb 5 hat einen Bügel 7 mit einem Traggriff 8. An diesem kann der Instrumentenkorb 5 in die Kammer 1 zum Desinfizieren eingesetzt, nach der Desinfektion aus der Kammer 1 gehoben und in die Kammer 2 mit dem Wasserbad zum Spülen eingebracht und dann in die Kammer 3 eingesetzt werden, in der die Instrumente mittels Heißluft getrocknet werden. Die Lochung 6 ermöglicht dabei das Eindringen der Desinfektionsflüssigkeit, des Spülwassers und der Heißluft.
  • Aus Fig. 1 ist auch ersichtlich, wie eine kontinuierlicb und vollautomatisch arbeitende Fördereinrichtung vorgesehen sein kann. Diese besteht aus einer sich über alle drei Kammern 1,2 und 3 erstreckende Laufschiene 9 mit einem Laufwagen 10, an welchem der Traggriff 8 des Instrumentenkorbes 5 befestigt wird. Die Laufschiene ist in den Larerböcken 11 gehalten, die wiederum von Stützen 12 getragen werden, die an den Außenwänden der Kammern 1 und 3 befestigt sind. Flir die Fortbewegung und das Anhalten des Laufwagens 10, das Heben und Senken des Instrumentenkorbes 5 an den vorherbestimmten Stellen sind nicht besonders dargestellte einstellbare elektrische Zeitschalter vorgesehen, während für die Begrenzung der einzelnen Vorgänge.elektrische Endschalter dienen können. Alle Schalter sind zweckmäßig zentral zusammengefaßt. Außerdem können Kontrollampen vorgesehen sein.
  • Die Kammer 3 für die iieißluft-Trockeneinrichtung kann an der Vorderseite eine Türe, zweckmäßig Jalousietüre 13 haben.
  • Diese Kammer 3 hat außerdem an den Seitenwänden Meisten zum Absetzen der Instrumentenkörbe, ferner eine Reizspirale mit Ventilator zum Erzeugen und Blasen der Heißluft auf den nassen Instrumentenkorb.
  • Aus Fig. 2 ist ein Heißluft-Trockenapparat 14 zu ersehen, der in die Kammer 3 eingesetzt oder auch als selbständiger Trockenapparat verwendet werden kann. Für den selbständigen Gebrauch kann dieser Apparat 14 mit mehreren Leistenpaaren 15 versehen sein, um die Instrumentenkörbe von vorne einschieben und herausziehen zu können. Zu diesem-Zlweck ist dieser Apparat vorne offen und oben geschlossen. Er kann auch vorne mit einer Türe versehen sein.
  • In Fig. 3 ist eine Instrumentenka-ssette 16 gezeigt, die mittels eines Deckels 17 verschließbar und allseits mit einer Lochung 18 versehen ist. Solche Kassetten können, mit einem entsprechenden Traggriff versehen, auch ohne Instrumentenkörbe 5 zum Desinfizieren von Instrumenten dienen. Sie sind besonders geeignet zum Sinlegen und Aufbewahren von Instrumentengru:ppen,'wie sie bei bestimmten Untersuchungen und Arbeiten, insbesondere der Zahna.rzte, notwendig sind.
  • Die Desinfektionsvorrichtung nach der Erfindung arbeitet in der nachstehend geschilderten Weise: Ein mit Instrumenten oder einer oder mehreren Instrumentenkassetten 17 belegter Instrumentenkorb 5 oder auch Kassetten 17 allein wird bzw.
  • werden in das Desinfektiònsbad der Kammer 1 eingesetzt, wobei der Korb 5 an seinem Traggriff 8 gehalten werden kann. Die Desinfektionslösung kann durch die Lochungen 6 bzw. 18 an die Instrumente gelangen. Nach Ablauf der Desinfektionazeit können der Korb 5 oder auch Kassetten 17 aus dem Desinfektionsbad der Kammer 1 in das liasserbad der.Kammer 2 gebracht werden, wo Korb 5 oder Kassetten 17 und die Instrumente gespült werden.
  • Nach dem Spülen werden der Korb 5 und die Kassetten 17 in die Kammer 3 mit der Heißluft-Trockeneinrichtung übergesetzt, in der sie mit den Instrumenten durch Heißluft getrocknet werden.
  • Wenn die Vorrichtung zusätzlich mit einer vollautomatischen FördereinrichtUng, also der Laufschiene 9 und dem Laufwagen 10 sowie den notwendigen elektrischen Schaltern und sonstigen Teilen versehen ist, dann wird nach dem Einsetzen des mit Instrumenten oder auch einer oder mehreren Instrumentenkassetten 17 belegten Korbes 5 in das Desinfektionsbad der Kammer 1 der Korbbügel 7 mit dem Traggriff 8 am Laufwagen 10 befestigt.
  • Darauf werden der oder die elektrischen Zeitschalter mit ihren Kontrollampen auf die gewünschte Desinfeltionazeit eingestellt und eingeschaltet, wodurch der vollautomatische Pewegungsablauf der Fördereinrichtung in Gang gesetzt wird. Nach Ablauf der eingestellten Desinfektionszeit wird durch einen vom Zeitschalter ausgelösten Kontakt die Fördereinrichtung in Bewegung gesetzt. Der Instrumentenkorb 5 wird über den Rand der Kammer 1,2 angehoben, bis über die Kammer 2 mit dem Wasserbsd gefahren und in das Wasserbad abgesenkt. Nach vollkommenem Eintauchen des Instrumentenkorbes 5 in das Wasserbad wird dieser sofort, d.h. ohne Beewgungsunterbrechung der Transporteinrichtung, von der Fördereinrichtung emporgehoben, bis über die Kammer 3 mit der Heißluft-Trockeneinrichtung gefahren und in die Kammer 3 auf seitlich angebrachte Leisten 15 abgesetzt.
  • Im Augehblick des Aufsetzens des Instrumentenkorbes 5 auf die leisten 15 der Trocknungskammer 3 schalten Kontakte die Bördereinrichtung aus, worauf der Heißluft-Trocknungsapparat eingeschaltet wird. Die gewünschte Trocknungszeit kann durch einen Zeitschalter eingestellt werden.
  • Mit dem automatischen Einschalten der Heißluft-Trockenkammer 3 wird eine über dem Boden der Trocknungakammer befindliche Heizspirale elektrisch mit etwa 20CO Watt aufgeheizt und erzeugt somit Heißluft. Die Heißluft wird von einem unter der Eeizsnirale befindlichen Kleinventilator nach oben durch den mit Löchern 6 versehenen Instrumentenkorb 5 geblasen.
  • Nach Ablauf der Trocknungszeit und Öffnen der Trocknungskammer 3, beisnielsweise mittels einer Jalousietür oder Klapptür, können die getrockneten Instrumente bequem vorderseitig der Trocknungskammer 3 entnommen werden.
  • Wenn die Heißluft-Trockeneinrichtung ein selbständig in-die Kammer 3 einsetzbarer oder auch ein selbständig verwendbarer Apparat ist, dann kann er aus emailliertem Stahlblech bestehen und auf der linken und rechten Innenseite je zwei übereinanderliegende Schubleisten 15 aus Winkelstahl besitzen. Der Abstand der Schubleisten 15 ist so bemessen, daß zwei mit Instrumenten belegte Instrumententablette genügend Zwischenraum haben, damit die Heißluft die Tablette und somit die Instrumente wirksam unströmen kann. In diesem Falle kann an der Rückwand des ReiGluft-Trockenaptarates ein Kleinventilator mit einer davorgeschalteten, elektrisch anheizbsren Heizsvirale von etwa 2000 Watt angebracht sein. Der Trockenapparat ist dann oben geschlossen. Nach Einstellen des Zeitschalters mit Kontrolllampe auf die gewünschte Trocknungszeit und Einschalten der Ubr beginnt sich die HeizsFirale aufzuheizen, während der Kleinventilator die so erzeugte Heißluft aus dem dann vorne offenen Trockenapparat herausbläst. Schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit sind die Instrumente trocken und können entnommen werden. Die Art der vor der Trocknung vorgenommenen Desinfektion ist bei einem selbstanaigen Apparat beliebig und kann auch mit vorhandenen Vorrichtungen in herkömriicher Weise geschehen.
  • Etwa verwendete Instrumentenkassetten 17 dienen zum Aufbewahren bestimmter Instrumentengruppen, wie z.B. zahnärztlicher Untersuchungs- oder Füllinstrumente. Solche Kassetten 17 sind gleichzeitig dazu geeignet, mit ihnen die Instrumente zu desinfizieren und zu trocknen. Die Kassetten 17 können aus dem Kassettenunterteil und aus dem als Umfaßdeckel ausgebildeten Oberteil bestehen. Das Unterteil ist ringsum mit Löchern 18 versehen, ebenso der Umfaßdeckel. Zur Desinfektion und Trocknung der Instrumente können die Kassetten in einen Instrumentenkorb 5 gelegt werden, der In die Kammer 1 mit Desinfektionsbad gesenkt wird. Die Desinfektionslösung dringt nun durch die Löcher 18 der Kassetten 17 in diese ein und umspült somit die in der Kassette befindlichen Instrumente.
  • Von Vorteil ist bei der Instrumententrocknung in den Kassetten 17, daß die Instrumente nicht aus den Kassetten herausgenommen zu werden brauchen, sondern die Instrumente in den Kassetten selbst getrocknet werden, indem die in der Heißluft Trockeneinrichtun erzeugte und nach oben geblasene Heißluft durch die Löcher 18 in den Wandungen der Kassette in diese hineindringt und die Instrumente umströmt. Ein Öffnen der Kassetten ist also nicht erforderlich.
  • Die in den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen verwendeten Maße sind nur Beispiele für eine Größe der Vorrichtung, die selbstverständlich in verschiedenen Größen gebaut werden kann. Ebenso sind konstruktive Einzelheiten mit bekannten konstruktiven Mitteln in geeigneter Weise ausführbar, wie auch bei vollautomatischem Betrieb der elektrische Teil mit bekannten Mitteln und geeigneten Schaltern, wie Zeitschaltern, Zeituhren, Zeitrelais, Enuschaltern und Kontakten ausgebildet sein kann.
  • 14 Patentansprüche

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Desinfektion von Instrumenten, insbesondere ärztlichen Instrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Aufnahmebehälter für Instrumente je eine Kammer zum Aufnehmen eines Desinfektionsbades (1), eines Wasserbades (2) und einer Trockeneinrichtung für Heißluft (3) auSeinanderfolgend angeordnet sind.
  2. -2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur kontinuierlichen und vollautomatischen Desinfektion über den drei Kammern (1,2,3) eine mechanisch arbeitende und zeitlich gesteuerte Fördereinrichtung zum Senken und Heben der Auf nahmebehälter für Instrumente in die bzw. aus den Kammern und Fortbewegen von Kammer zu Kammer angebracht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Kammern (1,2,3) nebeneinander in einem gemeinsamen Gestell (4) mit gemeinsamen Zwischenwänden liegen und die an den beiden AuBenwanden der äußeren Kammern befestigte Einrichtung zum Senken und Heben sowie Fortbewegen der Aufnahmebehalter für Instrumente eine sich über alle drei Kammern erstreckende Laufschiene (9) mit einem Laufwagen (10) zum Aufhängen sowie Senken und Heben von Instrumentenkörben (5) hat.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortbewegung des Laufwagens (10) und der Senk-und Hebevorgang der Instrumentenkörbe (5) durch einstellbare elektrische Zeitschalter gesteuert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Senk-, Hebe- und Fortbewegungavorgang durch elektrische Endschalter begrenzt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Bewegungsvorgänge Kontrollampen vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ananrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung für Heißluft (3) an den Seitenwänden Leisten (15) zum Absetzen der Instrumentenkörbe (5) hat.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung für Heißluft (3) an der Vorderseite eine Türe (13) hat.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung fiAr Heißluft (3 bzw. 14) an der Rückwand und/oder am Boden eine Heizspirale mit Ventilator hat.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch rekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung für Heißluft (14) ein in die dritte Kammer (3) auswechselbar einsetzbarer, auch selbstbndig verwendbarer Apparat ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein selbständig verwendbarer Trockenapparst (14) mehrere Leistenpaare (15) übereinander zum Einschieben mehrerer gelochter Instrumententablette von vorne hat und oben verschließbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dag die Instrumentenkörbe (5) aus gelochtem (6), rostfreiem Edel stahlblech bestehen.
  13. 13. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufnehmen, Aufbewahren, Desinfizieren und Trocknen von Instrumenten gelochte (18), auch in die Instrumentenkörbe (5) einlegbare Instrumentenkassetten (16) dienen.
  14. 14. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ananrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß den Zeit- und Endschaltern solche Steuermittel und ein solcher Schaltplan zugeordnet sind, daß nach Ablauf der Desinfektionazeit die Instrumentenkörbe (5) aus dem Desinfektionsbad (1) gehoben, über das Wasserbad (2) fortbewegt, und in dieses gesenkt, dann ohne Unterbrechung aus dem TUasserbad gehoben, über die Trockeneinrichtung (3) fortbewegt und in diese abgesetzt werden, worauf die Fördereinrichtung (9,10) ausgeschaltet und die Heißlufteinrichtung (3) eingeschaltet sowie die Trocknungezeit durch einen Zeitschalter eingestellt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2712020A1 (de) * 1977-03-18 1978-09-21 Muenchner Medizin Mechanik Dekontaminationsanlage fuer chirurgische instrumente u.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2712020A1 (de) * 1977-03-18 1978-09-21 Muenchner Medizin Mechanik Dekontaminationsanlage fuer chirurgische instrumente u.dgl.

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