DE190973C - - Google Patents

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DE190973C
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piston
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air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B41/00Engines characterised by special means for improving conversion of heat or pressure energy into mechanical power
    • F02B41/02Engines with prolonged expansion
    • F02B41/06Engines with prolonged expansion in compound cylinders
    • F02B41/08Two-stroke compound engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/36Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear peculiar to machines or engines of specific type other than four-stroke cycle
    • F01L1/38Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear peculiar to machines or engines of specific type other than four-stroke cycle for engines with other than four-stroke cycle, e.g. with two-stroke cycle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F02B25/14Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using reverse-flow scavenging, e.g. with both outlet and inlet ports arranged near bottom of piston stroke
    • F02B25/18Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using reverse-flow scavenging, e.g. with both outlet and inlet ports arranged near bottom of piston stroke the charge flowing upward essentially along cylinder wall adjacent the inlet ports, e.g. by means of deflection rib on piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Zweitaktexplosionskraftmaschine, bei welcher die Explosionsgase außerhalb ihres Zylinders ausgenutzt werden. Bei dieser Maschine findet die Verbrennung des Gasluftgemisches zwecks Herabsetzung der Temperatur der Explosionsgase in Gegenwart eines ■'Luftüberschusses statt.
Es sind bereits Explosionskraftmaschinen
ίο bekannt, bei denen der Luftüberschuß von dem in die Maschine eingeführten Explosionsgemisch während des Verdichtungshubes und bei der Zündung getrennt und erst nach erfolgter Explosion mit dem Gemisch vereinigt wird.
Die Erfindung besteht in besonderen Ausführungsformen einer solchen Maschine.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Ausführungsform, bei welcher der zur Aufnahme des Explosionsgemisches bestimmte Raum durch einen im Kolben angeordneten Kanal gebildet wird, während in Fig. 2 eine Ausführungsform dargestellt ist, bei welcher die beiden Räume für den Luftüberschuß und das Explosionsgemisch durch auf dem Kolben und der gegenüberliegenden Zylinderwandung angeordnete Rippen entstehen.
In Fig. ι ist mit α die Kurbelkap.sel und mit b der Zylinder bezeichnet, in welchem der zur Herabsetzung der Gastemperatur dienende Luftüberschuß aufgespeichert wird. Das Explosionsgemisch wird in einem in dem Kolben angeordneten Kanal c erzeugt, der zugleich als Verbrennungs- und Explosionskammer dient. Der Bahn des an der Zylinderwandung mündenden Kanals c gegenüber ist in dem Zylinder eine Öffnung d für 55
die Zuführung der Luft, eine Überströmöffnuhg e für die Explosionsgase und eine Öffnung f für die Zuführung des Brennstoffs angeordnet. Auf der dem Kanal c gegenüberliegenden Seite des Kolbens ist in diesem ein Kanal g für den Austritt der Verbrennungsrückstände und der Spülluft vorgesehen, welcher mit einer in dem Zylinder angeordneten Öffnung h in Verbindung treten kann.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Befindet sich der Kolben i.n seiner tiefsten Stellung, wie in Fig. I dargestellt ist, so strömt die Spül- und Verbrennungsluft durch die Öffnung d in den Zylinder ein, während die Verbrennungsrückstände durch den Kanal g und die Öffnung h ausgetrieben werden. Der Zylinder sowie die beiden Kanäle c und g sind demnach mit reiner Luft gefüllt.
Bei dem Aufwärtsgange des Kolbens werden die Öffnungen h und d durch den Kolben überdeckt, und die im Zylinder und den Kanälen c und g befindliche Luft wird verdichtet. Kurz darauf wird beim weiteren Aufwärtsgange des Kolbens der Brennstoff in den Kanal c eingeführt. Somit bildet dieser Kanal die Explosionskammer.
Die Einführung des Brennstoffs kann in der verschiedensten Weise erfolgen, z. B. dadurch, daß über der Öffnung für die Zuführung der Luft in der Zylinderwandung eine mit einer Zuführungsleitung versehene Öffnung/angebracht ist, die nach Schließung der Öffnung d von dem Kolben freigegeben wird.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Kolbens wird die Verdichtung vollendet; das Explosionsgemisch kann jedoch nicht aus dem
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Kanal c austreten, da es durch den Gegendruck der im Zylinder b enthaltenen, stark verdichteten Luft in dem Kanäle zurückgehalten wird. Bei der oberen Endstellung des Kolbens ist die Überströmöffnung e ganz geöffnet, die Entzündung des Explosionsgemisches in dem Kanal c mittels einer Zündkerze, einer elektrischen Zündvorrichtung o. dgl. erfolgt jedoch noch vor der Freigabe
ίο der Überströmöffnung e durch den Kolben. Die entstehenden Explosionsgase strömen sofort in den Zylinder b und vermengen sich mit der in diesem befindlichen verdichteten Luft, so das ihre Temperatur herabgesetzt wird. Bei der oberen Endstellung des Kolbens strömen die Explosionsgase zwecks äußerer Ausnutzung durch die Öffnung e aus dem Verbrennungsraum in die zu treibenden Maschinen über.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Maschine werden die beiden Räume zur Aufnahme des Luftüberschusses und des Explosionsgemisches durch lange Wände, Rippen oder Prallflächen gebildet, die sich entweder einander unmittelbar gegenüberliegen oder so zueinander angeordnet sind, daß sie sich einander überdecken können. Beispielsweise ist eine Rippe i auf dem Kolben, eine zweite RippeJ auf dem Zylinderboden vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform ist in dem Zylinder eine Luftzuführungsöffnung k, ein durch ein gesteuertes Ventil η absperrbarer Kanal m, eine Öffnung 0 für den Austritt der Spülluft und eine Öffnung ρ für die Zuführung, des Brennstoffs angeordnet. Der Raum q bildet dann die Verbrennungskammer, während der Raum r zur Aufspeicherung des Luftüberschusses dient.
Die Arbeitsweise dieser Maschine ist folgende:
Bei der unteren Endstellung des Kolbens, welcher bei dieser Ausführungsform keine Kanäle besitzt, strömt die Spül- und Verbrennungsluft durch die Öffnung k in den Zylinder und treibt die Verbrennungsrückstände durch die Öffnung 0 aus. Bei dieser Stellung des Kolbens verengen die beiden Rippen i und j die Öffnung zwischen der linken Kammer r und der rechten Kammer q des Zylinders. Sie lassen jedoch eine genügend große Öffnung frei, um eine gute Ausspülung des Zylinders zu ermöglichen. Beim Aufwärtsgange des Kolbens überdecken sich diese beiden Rippen, so daß die Kammern q und r voneinander abgesperrt werden, trotzdem die Rippen nicht dicht aufeinander liegen. Sind beim weiteren Aufwärtsgange des Kolbens die Öffnungen k und 0 geschlossen, so wird der Brennstoff durch die öffnung^? in den Raum q, beispielsweise nach Art der in Fig. 1 dargestellten Zuführung, eingeführt, worauf durch den weiteren Lauf des Kolbens das in dem Raum q enthaltene Explosionsgemisch sowie der im Räume r befindliche Luftüberschuß verdichtet wird. Nach Entzündung des Explosionsgemisches in dem Räume q und nach erfolgter Explosion vermischen sich beim Abwärtsgange des Kolbens die Explosionsgase mit dem Luftüberschusse und strömen durch den Kanal m, welcher z. B. durch das gesteuerte Ventil« rechtzeitig geöffnet wird, in die zu treibenden Maschinen über.
Die Kurbelkapsel der beschriebenen Maschine kann auch als Spül- und Ladepumpe ausgebildet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Als Gaserzeuger arbeitende Zweitaktexplosionskraftmaschine, bei welcher die Verbrennung des Explosionsgemisches in Gegenwart eines Luftüberschusses erfolgt und *clie zur Aufnahme des Explosionsgemisches und des Luftüberschusses dienen-' den, voneinander getrennten Räume durch entsprechende Ausgestaltung des Kolbens und des Zylinders gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme des Explosionsgemisches dienende Raum durch einen im Kolben angeordneten Kanal (c) gebildet wird, während der Zylinder selbst zur Aufnahme des Luftüberschusses dient.
  2. 2. Zweitaktexplosionskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Explosionsgemisches und des Luftüberschusses erforderlichen Räume (q, r) durch an dem Kolben und am Zylinder angebrachte Rippen (i, j) voneinander getrennt werden, welche in der unteren Kolbenstellung eine Strömung zwischen den beiden Zylinderkammern gestatten, zum Zweck:, eine gute Ausspülung der Verbrennungsrückstände zu ermögliehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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