DE190941C - - Google Patents

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DE190941C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JlH 190941 -KLASSE 86 c. GRUPPE
CARL DANNHEISSER in NÜRNBERG.
Bandstuhllade. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vervollkommnung jener mechanischen Bandwebstühle zum Gegenstand, bei welchen die Schußspule zwischen Riet und Blatt in der Nähe des größten Sprunges der Kette angeordnet ist, und bezweckt, die Schützen so zu lagern, daß dieselben mit ihren hinter der Lade liegenden Spulen und mit dem Schußfaden sich frei auf einer beliebig langen Strecke der
ίο Lade bewegen können.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Schützen an einer über die ganze Stuhlbreite freiliegenden Schiene einseitig geführt sind.
Eine solche Bandstuhllade ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, wobei Fig. 1 einen Querschnitt durch die in Ruhelage befindliche Lade und Fig. 2 eine Vorderansicht veranschaulichen, während die Fig. 3 und 4 den im vergrößerten Maßstab gezeichneten Schützen im Querschnitt und Grundriß wiedergeben.
Die Doppellade ist bei der gezeichneten Ausführungeform in ihre zwei Teile getrennt, and zwar ist die in pendelnde Bewegung zu versetzende Lade α, welche die Riete oder die Rietkämme b trägt, in bekannter Weise möglichst nahe dem Harnisch c angeordnet. In entsprechender Entfernung vor der Rietlade α ist die die Schützen tragende Lade/" gelagert, welche mit der Rietlade α auf Antrieb verbunden oder für sich selbst angetrieben werden kann. An der Rückseite der Schützen d sind unmittelbar an den Tragarmen g die Schußspulen h so gelagert, daß sie sich möglichst nahe gegen die Rietlade α anstellen, dadurch in bekannter Weise möglichst nahe der Zone der größten Sprungweite der Kettenfäden i, k zu liegen kommen und infolgedessen einen Durchmesser erhalten können, welcher der in der lotrechten Mittelebene der Schußspulen vorhandenen Sprungweite der Kettenfäden entspricht. Tn der Schußspule h ist eine an sich bekannte Spann- und Rückenlaufvorrichtung für den Schußfaden / vorgesehen, der durch eine Bohrung m nach vorn zum Auge ο des Schützens führt und in der üblichen Weise durch dieselbe " nach außen tritt, um sich mit der Kette verbinden zu können.
Eine ungehinderte Verschiebung des Schützens auf die nötige Länge der Lade f ist nur möglich, wenn die Führung frei von lotrecht stehenden, sperrigen Gliedern ist. Eine solche Führung wird bei der gezeichneten Ausführungsform dadurch erreicht, daß die Schützen d, g mittels an einer ihrer Breitseiten befindlicher, T- förmiger Führungsschlitze s an gleichgestalteten Schienen u laufen, die an den oberen bzw. unteren freien Stirnflächen der Lade/vorgesehen sind und daher auf die ganze Länge der Lade f frei liegen. Am Boden der Führungsschlitze der Schützen d, g ist eine Verzahnung ρ angebracht, welche in bekannter Weise mit von einer wagerecht geführten Zahnstange t in Drehung versetzten Zahntrieben q, r so in ■ Eingriff kommt, daß, wenn bei Verschiebung des Schützens der letzte Zahn der Verzahnung^» vom Getriebe r freigegeben wird, das Ge-
triebe q den ersten Zahn dieser Verzahnung ρ bereits erfaßt hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bandstuhllade, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützen (d, g) an einer über die ganze Stuhlbreite freiliegenden Schiene (ii) einseitig geführt sind, so daß sich die Schützen mit ihren hinter der Führung liegenden Spulen frei auf einer beliebig langen Strecke der Lade bewegen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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